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Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Großmünster
Die Doppeltürme des reizvollen Münsters – das größte in Zürich und Symbol der Stadt – zeigen Richtung Limmat und können am besten von der Rathausbrücke aus gesehen werden. Das Münster wurde einst von Karl dem Großen gestiftet. Teile davon reichen in das 11. und 13. Jahrhundert zurück, insbesondere die Krypta, die in ihrer Art die größte der Schweiz ist. Vor kurzem entdeckte archäologische Funde deuten auf die Existenz eines römischen Friedhofs unter der Kirche hin. Es gibt außerdem Überreste eines romanischen Kreuzgangs, Skulpturen aus dem 12. Jahrhundert und im Chorraum Buntglasfenster von Augusto Giacometti (Albertos Cousin). Eine Treppe mit 187 Stufen führt zur Spitze des Karlsturms; einen Aufzug gibt es nicht.

Zwingliplatz
Tel: (044) 252 59 49.
Internet: www.grossmuenster.ch
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-18.00 Uhr (März-Okt.); Täglich 10.00-17.00 Uhr (Nov.-Febr.).
Kostenloser Eintritt (Kirche); mit Eintrittsgebühr (Turm).


Fraumünster
Obwohl dieses schöne Münster auf das neunte Jahrhundert zurückgeht (damals war es eine benediktinische Abtei), sind es hauptsächlich die fünf im 20. Jahrhundert von Marc Chagall (1970) angefertigten Buntglasfenster im Chor, welche die Besucher anziehen. Diese kunstvollen Glasarbeiten kann man am besten im Morgenlicht bewundern. Der Bau der Kirche wurde im 12. Jahrhundert begonnen, obwohl das Gewölbe unter der Kirche die ursprüngliche Krypta der Abtei enthält. Die Turmspitze des Fraumünster ist ein elegantes und bemerkenswertes Wahrzeichen und datiert aus dem Jahr 1732. Der Rest der Kirche ist vor allem gotisch, der Chor jedoch romanisch. Das Bauwerk wurde im Jahr 853 von Ludwig dem Deutschen gestiftet, dem Enkel von Karl dem Großen. Erst später wurde die Kirche zu einem Nonnenkloster für die adeligen Frauen Zürichs. Die Buntglasfenster im nördlichen Querschiff sind das Werk von Alberto Giacomettis Cousin Augusto.

Am Münsterhofplatz
Tel: (044) 211 41 00.
Internet: www.fraumuenster.ch
Öffnungszeiten: 10.00-16.00 Uhr (Nov.-März); 10.00-18.00 Uhr
Kostenloser Eintritt.


Kunsthaus Zürich
Das Kunsthaus ist die bedeutendste Kunstgalerie der Stadt mit einer Bilder- und Skulpturensammlung von Schweizer und internationalen Künstlern, die die meisten Perioden seit dem Mittelalter abdecken, vor allem aber das 19. und 20 Jahrhundert. Zwei von Monets Seerosen-Gemälden und die größte Sammlung von Edvard Munchs Werken außerhalb Norwegens sind hier vertreten. Es gibt außerdem eine gute Kollektion von Fotos, den Dadaisten und Alberto Giacometti sowie eine wichtige Bibliothek.

Heimplatz 1
Tel: (044) 253 84 97.
Internet: www.kunsthaus.ch
Öffnungszeiten: Di, Sa, So 10.00-18.00 Uhr, Mi-Fr 10.00-20.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Schweizerisches Landesmuseum
Das Schweizerische Landesmuseum liegt in einem dreieckigen Landschaftsgarten, dem Platzspitz, zwischen dem Hauptbahnhof und den Flüssen Limmat und Sihl und erfüllt seit über 100 Jahren die Rolle des „Speichers der Nation“. Sonderausstellungen ergänzen in diesem Schloss ähnlichen Museum die Dauerausstellung von Stücken, die sich auf die Schweiz und die Schweizer Kultur beziehen. Dazu zählen nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch Waffen, Flaggen, (Armband-)Uhren, Werkzeuge, Spielsachen und prähistorische Objekte. Schlüsselobjekte aus der Sammlung führen durch 5000 Jahre Schweizer Kulturgeschichte, beginnend mit den bedeutendsten materiellen Artefakten aus der Ur- und Frühgeschichte bis hin zu zeitgenössischen Exponaten aus dem 20. Jahrhundert.

Museumstraße 2
Tel: (044) 218 65 11.
Internet: www.musee-suisse.ch
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00 Uhr (Do bis 19.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr.


Zunfthaus zur Meisen
Das Zunfthaus zur Meisen, gegenüber dem Fraumünster, stellt Schweizer Töpfereien und Porzellan aus dem 18. Jahrhundert aus. Die eleganten Rokoko-Galerien bilden den passenden Rahmen für die schön bemalten Porzellanfigurinen, die in den Kilchberg-Schooren-, Zürich- und anderen Porzellan- und Töpfereimanufakturen angefertigt wurden. Das 1757 im Rokoko-Stil errichtete Gebäude gilt als das schönste Zunfthaus in Zürich.

Münsterhof 20
Tel: (044) 221 28 07.
Internet: www.musee-suisse.ch
Öffnungszeiten: Di-So 10.30-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Museum Rietberg
Durch die "Baldachine von Smaragd" - den Eingang des Museums - gelangt man in lichte und hohe Räume, die das Betrachten der Kunstwerke zu dem machen, was es sein sollte: Ein Vergnügen. Das Rietberg Museum für außereuropäische Kunst ist in drei Gebäuden untergebracht. Zwei dieser Gebäude stammen aus den fünfziger Jahren des 19. Jh. und liegen im Rieterpark. In der Villa Wesendonck werden zusätzlich zur Sammlung indischer, chinesischer und afrikanischer Kunst (den Grundstock davon bildet die von Baron Eduard von der Heydt gestiftete Skulpturensammlung) auch Sonderausstellungen gezeigt. Die Park-Villa Rieter dagegen beherbergt Gemälde aus China, Japan und Indien, hier finden auch Konzerte statt. Im dritten Gebäude, dem Haus zum Kiel, Hirschengraben 20, werden ständig wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Villa Wesendonck
Gablerstraße 15
Tel: (044) 206 31 31.
Internet: www.rietberg.ch
Öffnungszeiten: Di und Fr-So 10.00-17.00 Uhr, Mi-Do 10.00-20.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Park-Villa Rieter
Gablerstraße 15
Tel: (044) 202 45 28.
Internet: www.rietberg.ch
Öffnungszeiten: Di und Fr-So 10.00-17.00 Uhr, Mi-Do 10.00-20.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Haus zum Kiel
Hirschengraben 20
Tel: (044) 261 96 52
Internet: www.rietberg.ch
Öffnungszeiten: Di-Sa 13.00-17.00 Uhr, So 10.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Migros Museum für Gegenwartskunst
Das Migros Museum widmet sich der Sammlung und Ausstellung zeitgenössischer Kunst, besonders die der 1990er Jahre. Auf der Ausstellungsfläche offenen Konzepts werden die Werke der kooperativen Migros-Gesellschaft ausgestellt. Zwischen den Werken der Dauerausstellung und den wechselnden Ausstellungsstücken sowie besonderen Installationen entsteht auf diese Weise ein künstlerischer Dialog. Es gibt Einzel- und Gruppenausstellungen.

Limmatstraße 27
Tel: (044) 277 20 50.
Internet: www.migrosmuseum.ch
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 12.00-18.00 Uhr, Do 12.00-20.00 Uhr, Sa-So 11.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Kostenloser Eintritt
Die Verkehrsnetzkarten Swiss Pass und Swiss Flexi Pass (Internet: www.swiss-pass.ch) ermöglichen freien Eintritt in mehr als 400 Museen der Schweiz.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Zooh! Zürich
Auf dem offenen, Park ähnlichen Gelände des Züricher Zoos sind rund 1500 Tiere aus aller Welt in Bereichen untergebracht, in denen das natürliche Umfeld der Tiere nachgebildet wurde. Während der Fütterungszeit (Details auf der Internetseite des Zoos) ziehen die Tiere des Zoos stets große Zuschauermengen an. Im Zoo befinden sich mehrere gute Restaurants, u.a. das Alte Klösterli, das Masoala, das Siesta und das Outpost.

Zürichbergstraße 221
Tel: (044) 254 25 00.
Internet: www.zoo.ch
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-18.00 Uhr (März-Okt.); Täglich 09.00-17.00 Uhr (Nov.-Febr.).
Mit Eintrittsgebühr.


Botanischer Garten
Im Botanischen Garten von Zürich kann man sich wunderbar entspannen. Über eine Million Pflanzen befinden sich hier, einschließlich der botanischen Sammlung der Universität. Dargestellt werden auch verschiedene Ökosysteme vom tropischen Regenwald bis zum alpinen, blumenreichen Weideland.

Zollikerstraße 107
Tel: (044) 634 84 61.
Internet: www.unizh.ch/bguz
Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.00-19.00 Uhr, Sa und So 08.00-18.00 Uhr (März-Sept.); Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr, Sa und So 08.00-17.00 Uhr (Okt.-Febr.).
Kostenloser Eintritt


Uetliberg (Ütliberg)
Mit einer Höhe von 871 m ist der Uetliberg der höchste Punkt in der Stadt und gewährt einen Blick über Zürich, den See und (bei guter Sicht) bis zu den Alpen. Zum Felsenegg geht man anderthalb bis zwei Stunden, von wo man mit einer Drahtseilbahn zum Bahnhof Adliswil gelangt (täglich geöffnet von 08.00-22.00 Uhr, Mai bis Sept., und 09.00-20.00 Uhr, Okt.-Apr.). Hier gibt es eine Anbindung zur S-Bahnlinie 4, die in die Stadt fährt. Ein 24 Std. gültiger Fahrpass für den Zug und die Drahtseilbahn kostet 14,40 sfr. Die SZUSihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn S10 (Internet: www.szu.ch) fährt bis zum Gipfel des Bergs (Abfahrt von vielen Bahnhöfen, auch dem Hauptbahnhof). Gruppen können auch eine restaurierte elektrische Eisenbahn aus den zwanziger Jahren mieten. Vom Hotel-Restaurant Uto Kulm hat man einen ausgezeichneten Blick auf die Stadt, und das nahe gelegene Restaurant Gmüetliberg spezialisiert sich auf Fondue.

Uto Kulm
Ütliberg
Tel: (044) 457 66 66.
Internet: www.uetliberg.ch
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-00.00 Uhr.

Restaurant Gmüetliberg
Ütliberg
Tel: (044) 463 92 60.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-00.00 Uhr, So 08.00-22.00 Uhr.
Rundgänge
In den Hügeln rund um die Stadt gibt es zahlreiche markierte Wege, die sich ideal zum Spazierengehen und Joggen eignen. Beliebt bei Einheimischen und Touristen ist auch die Promenade am Seeufer. Von Zürich Tourismus, Bahnhofbrücke 1 (Tel: (044) 215 40 88. Internet: www.zuerich.com) werden maßgeschneiderte Gruppenführungen veranstaltet, aber auch die üblichen zweistündigen Rundgänge durch die Altstadt. Der Treffpunkt ist normalerweise vor der Touristeninformation; 20 sfr (Ermäßigungen erhältlich).
Busrundfahrten
Zürich Tourismus ist die beste Quelle für eine Vielzahl von Busrundfahrten durch die Stadt. Diese dauern zwei bis zweieinhalb Stunden und kosten 29-45 sfr. Die meisten beinhalten einen Abstecher ins Umland, zu einigen gehört auch eine Drahtseilbahn- oder Bootsfahrt. Die Busrundfahrten beginnen entweder vor der Touristeninformation oder vor dem Bahnhof Zürich-Sihlquai. Von April-Okt. werden auch Fahrten mit alten, bunt bemalten Oberleitungsbussen veranstaltet (Erfrischungen sind im Preis inbegriffen). Diese Rundfahrt, bei der über Kopfhörer Kommentare in sieben verschiedenen Sprachen angeboten werden, kostet 32 sfr (Ermäßigungen erhältlich). Die Abfahrt vom Bahnhof Zürich-Sihlquai findet von März-Nov. um 12.00 und 14.00 Uhr statt, von April-Okt. gibt es auch eine Abfahrt um 09.45 Uhr.
Bootsrundfahrten
Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft, Mythenquai 333 (Tel: (044) 487 13 33. Fax: (044) 487 13 20. E-Mail: ahoi@zsg.ch; Internet: www.zsg.ch) bietet von April-Okt. Rundfahrten auf dem Zürichsee an. Die Abfahrt erfolgt vom Bürkliplatz. Je nach Dauer der Bootsrundfahrt liegen die Kosten zwischen 5,40 und 33 sfr. Rundfahrten mit Getränken und/oder Essen kosten bis zu 59 sfr. Reservierungen sind nur für Rundfahrten mit einer Mahlzeit nötig – die Rundfahrt zur Mittagszeit kostet 8 sfr (Tel: (044) 482 68 30 für Reservierungen). Eine einstündige Flussrundfahrt kann man für 3,60 sfr unternehmen. Die Linienboote des ZVV können mit einem normalen Nahverkehrsticket genutzt werden und fahren u.a. das Landesmuseum, den Buerkliplatz, Enge und das Zürichhorn an.
Halbtägige Ausflüge
Winterthur: Die zweitgrößte Stadt des Kantons liegt nur 25 km nordöstlich von Zürich und kann mit dem Zug vom Hauptbahnhof in 20 Min. erreicht werden. In der Stadt an der Töss gibt es einige interessante Dinge zu sehen. Die Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz, Haldenstraße 95 (Tel: (052) 269 27 40. Fax: (052) 269 27 44. Eintritt: 8 sfr), ist Do-So von 10.00-17.00 Uhr geöffnet und beherbergt bedeutende Werke der Alten Meister und der französischen Impressionisten. Im Fotomuseum Winterthur, Grüzenstraße 44 (Tel: (052) 233 60 86. Internet: www.fotomuseum.ch. Eintritt: 8 sfr) gibt es eine interessante Reihe von Sonderausstellungsstücken, die Di, Do und Fr von 12.00-18.00 Uhr, Mi von 12.00-19.30 Uhr und Sa und So von 11.00-17.00 Uhr betrachtet werden können.

Hier ist auch das führende interaktive Industriemuseum des Landes, das Technorama der Schweiz, Technoramastraße 1 (Tel: (052) 243 05 05. Internet: www.technorama.ch) angesiedelt. Die Öffnungszeiten des Museums sind von Mo bis Fr von 12.00-18.00 Uhr und Sa und So von 11.00-17.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 17 sfr; Ermäßigungen sind erhältlich. Das Winterthur Kunstmuseum, Museumstraße 52 (Tel: (052) 267 51 62. Internet: www.kmw.ch) ist Do von 10.00-20.00 Uhr und Mi-So von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Für 10 sfr (Ermäßigungen sind erhältlich) können Besucher bekannte Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert besichtigen. Winterthur Tourismus befindet sich am Bahnhof von Winterthur (Tel: (052) 267 67 00. Fax: (052) 267 68 58. Internet: www.stadt-winterthur.ch).

Rapperswil: Das schöne kleine „Städtchen der Rosen” geht auf das Jahr 1229 zurück und hat einen mittelalterlichen Charme, romantische Gassen und Restaurants am Seeufer. Es liegt am Nordufer des Zürichsees und ist 28,5 km von Zürich entfernt. Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (s. Bootsrundfahrten) bietet Hin- und Rückfahrten zu diesem für seine Seeforellen bekannten Ort an. Die Fahrten dauern rund zwei Stunden und kosten zwischen 20-33 sfr. Rapperswil kann von Zürich aus auch mit der S-Bahnlinie 5 oder 7 erreicht werden (Fahrzeit: 48 Min.). Weitere Informationen sind bei der Touristeninformation, Fischmarktplatz 1 (Tel: (055) 220 57 57. Fax: (055) 22 57 50. E-Mail: information@rapperswil.ch; Internet: www.rapperswil.ch) erhältlich.
Ganztägige Ausflüge
Jungfraujoch: Von diesem Berg, der oft als das „Dach Europas“ bezeichnet wird, kann man den größten Gletscher der Schweiz und die atemberaubende Alpenlandschaft des Berner Oberlandes sehen. Eine Bergzahnradbahn steigt von Lauterbrunnen bis zum höchsten Bahnhof Europas auf, dem auf 3454 m Höhe liegenden Jungfraujoch. Bei Zürich Tourismus (Tel: (044) 215 40 00. Fax: (044) 215 40 44. Internet: www.zurichtourism.ch) kann für 185 sfr ein 12-stündiger Busausflug gebucht werden, der mit einer Bahnfahrt abschließt. Die Rundfahrten (Mi-So von Mai-Okt.) beginnen um 08.00 Uhr. Eine Alternative ist die Zugfahrt von Zürich zum Bahnhof Jungfraujoch, bei der man in Interlaken, Lauterbrunnen und am Kleinen Scheidegg umsteigen muss. Zwar dauert die Fahrt 5 Std. 20, durch die Fenster kann man aber wunderbar die Alpen sehen.

Kunst & Kultur

Einleitung
Außer den erstklassigen Museen (u.a. dem Kunsthaus Zürich, der Kunsthalle Zürich und dem Migros Museum für Gegenwartskunst) und Galerien hat Zürich auch eines der renommiertesten Theater des deutschsprachigen Raums und Kammer- und Sinfonieorchester von Weltrang. Richard Wagner lebte in der Villa Wesendonck (heute Teil des Museum Rietberg), und auch der romantische Maler Füssli machte Zürich zu seinem Zuhause. Ebenfalls aktiv in Zürich waren Hans Arp, Hugo Ball und andere Dadaisten, die 1915 im Cabaret Voltaire (Internet: www.cabaretvoltaire.ch) in der Spiegelgasse ihre Ideen zum Ausdruck brachten. Im Herzen Zürichs ist rund 90 Jahre nach seiner Entstehung das legendäre Cabaret Voltaire in dem mittelalterlichen Gebäude zwischen Münstergasse und Spiegelgasse neu eröffnet worden.

Im Internet gibt es Veranstaltungshinweise zu Museen, Konzerten, Kino und Theater (Internet: www.kulturinfo.ch oder www.museums.ch). Karten sind von der Billettzentrale Zürich (BIZZ), Bahnhofstraße 9 oder am Werdmühleplatz (Tel: (044) 221 22 83. Internet: www.bizz-online.ch) erhältlich; außerdem bei Jecklin, Rämistraße 30 (Tel: (044) 253 77 77. Internet: www.jecklin.ch), Jelmoli City, Seidengasse 1 (Tel: (044) 220 44 66), Musik Hug, Limmatquai 28-30 (Tel: (044) 269 41 41. Internet: www.musikhug.ch) und vom UBS TicketCorner (Tel: 08 48 80 08 00. Internet: www.ticketcorner.com).
Film
In Zürich werden Filme fast immer in der Originalsprache mit Untertiteln gezeigt. Im Juli und August kann man am See beim Zürichhorn und in der Flussbadeanstalt Unterer Letten (Internet: www.filmfluss.ch) Filme im Freien sehen. In der Stadt stehen rund 50 Kinos zur Auswahl, auch Programmkinos, wie z.B. das Xenix, Kanzleistraße 56 (Tel: (044) 242 04 11. Internet: www.xenix.ch) oder das Riffraff, Röntgenstraße 22 (Internet: www.riffraff.ch).
Es gibt mehrere Multiplex-Kinos, in denen die neuesten Hollywoodstreifen laufen. Der größte Kinokomplex ist das Cinemax in der Heinrichstraße 269 (Tel: (022) 271 22 22) mit 10 Leinwänden. Programmhinweise erteilt Kinotel (Tel: (09 00) 90 09 99 (0,88 sfr/Min.)).
Kulturelle Veranstaltungen
Die traditionellsten Züricher Veranstaltungen sind das Sechseläuten, das jeden April stattfindende Frühlingsfest der Stadt, und das Knabenschießen im September. Zum Sechseläuten (Internet: www.sechselaeuten.ch) gehört eine Parade von traditionell gekleideten Zunftmitgliedern und der Böögg (eine mit Feuerwerkskörpern gefüllte Schneemannfigur), den man anzündet, um das Ende des Winters zu markieren. Das Knabenschießen (Internet: www.knabenschiessen.ch) ist ein Stadtfest, bei dem auf und um das Albisgüetli ein Schützenwettkampf für Jungen und seit 1991 auch für Mädchen, ein Markt und ein Jahrmarkt veranstaltet werden. Während der Zürcher Festspiele (Internet: www.zuercher-festspiele.ch) im Juni und Juli werden auf diversen Bühnen in der Stadt Ballett, Oper, Theater und Konzerte veranstaltet, und während des Züri-Fäschts (Internet: www.zuerifaescht.ch) verwandelt sich die Stadt Zürich in einen riesigen Festival-Ort. Höhepunkt der Festivitäten ist ein eindrucksvolles Feuerwerk am Zürichsee. Ein buntes Festival ist auch das Theaterspektakel auf der Landiwiese am Westufer des Zürichsees im August.
Literarische Anmerkungen
Zur gleichen Zeit, als die Dadaisten im Cabaret Voltaire kreativ tätig waren, arbeitete auch James Joyce in Zürich an seinem Werk Ulysses (1922). Er verstarb 1941 in der Stadt und wurde auf dem Friedhof Fluntern beigesetzt. Der Strauhof Zürich, Augustinerstrasse 9 (Tel: (044) 211 83 01), verfügt über eine Bibliothek und veranstaltet Lesungen von Joyces Werken und denen anderer moderner Schriftsteller. Vor dem 2. Weltkrieg und in den fünfziger Jahren, lebte auch Thomas Mann im Raum Zürich – die Manuskripte, Bücher und das Arbeitszimmer des Autors sind im Thomas Mann Archiv der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Schönberggasse 15 (Tel: (044) 632 40 45), untergebracht. Er verschied 1955 in Zürich und wurde in Kilchberg, südlich der Stadt, bestattet. Der deutsche Dramatiker Georg Büchner lebte und starb in der Spiegelgasse 12. Ein weiterer in Zürich ansässiger Literat des 19. Jahrhunderts war Gottfried Keller, dessen bekanntestes Werk, das 1876 veröffentlichte Romeo und Julia auf dem Dorfe, Shakespeares berühmte Tragödie in einem kleinen Schweizer Dorf stattfinden lässt. Ebenfalls renommierte Züricher Schriftsteller sind der Dramatiker Max Frisch, Autor von Stiller (1958), und Friedrich Dürrenmatt, der die Physiker (1962) und den Besuch der alten Dame (1955) verfasste.
Musik
Das Opernhaus Zürich, Falkenstraße 1 (Tel: (044) 268 64 00 oder 66 66. Internet: www.opernhaus.ch), ist die Veranstaltungsstätte für Opern- und Ballettaufführungen. Es wurde im Jahr 1891 eröffnet und hat wegen seines neo-barocken Zuschauerraumes und der schönen Lage an der Seepromenade eine wunderbare Atmosphäre für einen romantischen Abend. Von August bis Juni spielt das Zürcher Kammerorchester (Internet: www.zko.ch) in der Tonhalle, Claridenstraße 7 (Tel: (044) 206 34 34. Internet: www.tonhalle.ch), und das 1868 gegründete Tonhalle Orchester (Internet: www.tonhalle.ch) führt Sinfoniekonzerte auf. Die Tonhalle ist für ihre Akustik bekannt und besteht aus zwei Hallen – die größere fasst 1455 Personen, die kleinere 636. Ein Teil des 1895 gebauten Kongresshauses Zürich sowie der Konzertraum wurden von Johannes Brahms eingeweiht.
Tanz
Die Ballett-Truppe der Stadt, das Zürcher Ballett, tritt im Opernhaus, Falkenstraße 1 (Tel: (044) 268 66 66. Internet: www.opernhaus.ch), auf. Moderner, experimenteller Tanz kann in diversen Veranstaltungsstätten gesehen werden, u.a. in der Roten Fabrik, Seestraße 395 (Tel: (044) 481 91 43. Internet: www.rotefabrik.ch).
Theater & Konzerte
Das Schauspielhaus Zürich, Rämistraße 34 (Tel: (044) 265 58 58. Internet: www.schauspielhaus.ch), ist eines der größten und bedeutendsten Theater der Schweiz. Rund 14 neue Inszenierungen – von Shakespeare bis zum gebürtigen Zürcher Friedrich Dürrenmatt – werden hier jedes Jahr auf die Bühne gebracht. Das Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Theater umfasst zwei Veranstaltungsstätten, das Große Haus (745 Sitzplätze) und den Schauspielhaus-Keller (130 Sitzplätze), in dem eher experimentelles, unkonventionelles Theater aufgeführt wird.
Das neu umgebaute Theater 11 (Internet: www.theater11.ch) befindet sich in Zürich-Oerlikon in unmittelbarer Nachbarschaft zu Messe und Hallenstadion. Analog zum Hallenstadion erhielt das Theater 11 mit dem architektonischen Neubau zwei Gesichter: Am Tag wirkt es eher geheimnisvoll verschlossen, während in der Nacht eine glitzernde und festliche Stimmung entsteht.
Auch kleinere Theater wie das Theater an der Sihl (Gessnerallee 9) oder das Theater am Hechtplatz bieten oft moderne und qualitätvolle Aufführungen.

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender
Januar
Neujahrsmarathon.
Start beim Schulhaus Zelgli in Schlieren (Internet: www.neujahrsmarathon.ch).
Neujahrskonzerte. Tonhalle (Internet: www.tonhalle.ch).
Mercedes CSI Hallenspringturnier (Internet: http://www.mercedes-csi.ch/). Der Mercedes CSI  ist das best besetze und höchst dotierte Hallen-Springturnier der Welt und eines der größten Show-Events der Schweiz. Hallenstadion.
Art on Ice. (Jährliche Show mit Eiskunstläufern und Live-Musik. Internet: www.artonice.ch), Hallenstadion.

Februar
Art on Ice.
(Jährliche Show mit Eiskunstläufern und Live-Musik. Internet: www.artonice.ch), Hallenstadion.
Swiss-Moto. Internationale Fahrrad-, Motorroller- und Motorrad-Ausstellung. Messe Zürich (Internet: www.swiss-moto.ch).
ZüriCarneval. Zürcher Altstadt (Internet: www.zurichcarneval.ch).
Messe für Garten und Lifestyle: "Giardina Zürich" im Messezentrum zeigt Gartendesign auf höchstem Niveau, dekorative Living-Welten und Terrassengestaltungen (Internet: www.giardina.ch/), März/April.
Expovina. Weinausstellung im Messezentrum Zürich. Bürkliplatz (Internet: www.expovina.ch), März/April.


April
Internationaler Zürich Marathon. (Internet: www.zurichmarathon.ch), Landiwiese. Zürcher Sechseläuten. Mitte April (Traditionelles Frühlingsfest. Innenstadt und Sechseläutenwiese.

Mai
Warmer Mai
(Internet: www.warmermai.ch). Schwul-lesbisches Kulturfest. Versch. Veranstaltungsorte.

Juni
Christopher Street Day.
Mai - Juni, Start am Helvetiaplatz (Internet: www.csdzh.ch).
Zürcher Festspiele. Juni - Juli (Theater, Oper, Musik und Ausstellungen. Internet: www.zuercher-festspiele.ch), verschiedene Veranstaltungsorte.

Juli
Zürcher Festspiele.
Juni - Juli (Theater, Oper, Musik und Ausstellungen. Internet: www.zuercher-festspiele.ch), verschiedene Veranstaltungsorte.
Festival Tropical Caliente. Lateinamerika-Festival, Kanzlei und Helvetiaplatz (Internet: http://www.caliente.ch/).
Openair Kino am See - Orange Cinema. Mitte Jul. - Mitte Aug., Zürichsee (Internet: www.orangecinema.ch).
Ironman Switzerland (Weltklasse-Triathlon und Schweizer Meisterschaft. Internet: www.ironman.ch), Landiwiese am See (Wollishofen).

August
Street Parade.
(GrößtersTechno-Event weltweit. Internet: www.streetparade.ch), rund ums Zürcher Seebecken.
Limmatschwimmen. Frauenbad Stadthausquai (Internet: www.svzuerileu.ch).
Zürcher Theater Spektakel. (Internationales Theater-Festival. Internet: www.theaterspektakel.ch), Landiwiese, Werfthalle, SEV-Halle, Theaterhaus Gessnerallee.
Weltklasse Zürich (Leichtathletik Golden League Meeting. Internet: www.weltklasse.ch), Stadion Letzigrund.

September
Züri Metzgete.
Pro Tour-Rennen für Fahrradprofis und Jedermannrennen (Internet: www.zueri-metzgete.ch).
Knabenschiessen (Größter Jahrmarkt der Schweiz. Internet: www.knabenschiessen.ch), Albisgüetli.
freestyle.ch  (Internationaler Snowboard, Skateboard und BMX Event. Internet: www.freestyle.ch), Landiwiese.

Oktober
WTA Zürich Open
(Damen-Tennis): Hallenstadion (Internet: http://www.zurichopen.net/).
Jazznojazz-Festival. Okt. - Nov., Theaterhaus in der Gessnerallee (Internet: http://www.jazznojazz.ch/).

November
Jazznojazz-Festival.
Okt. -  Nov., Theaterhaus in der Gessnerallee (Internet: http://www.jazznojazz.ch/).

Einkaufen & Essen

Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in 5 Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Neben einer Mehrwertsteuer von 7,6% wird ein Bedienungsgeld von 15% berechnet. Generell rundet man den Rechnungsbetrag auf die nächsten 10 sfr auf.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die MwSt. und Bedienungsgebühr sind in den Preisen inbegriffen.

Die Restaurants wurden in vier Preiskategorien unterteilt:

€ (bis 45 sfr)
€€ (45-60 sfr)
€€€ (60-100 sfr)
€€€€ (über 100 sfr).
Restaurants
Gourmetrestaurants



Blaue Ente

Die Blaue Ente ist eines von Zürichs besten Restaurants und wurde nach einem 1675 von den Vorfahren der jetzigen Besitzer gegründeten Gasthaus benannt. Das Restaurant liegt etwa 1 km südlich von Zürich in einem trendigen Einkaufszentrum am Ufer des Zürichsees. Die Räume sind innovativ-modern gestaltet und das Dekor aus Ziegelsteinen, Glas und Maschinenteilen zieht ein internationales Publikum aus Medien, Kunst und Kultur an. Die Spezialität des Hauses ist (natürlich) Ente in den verschiedensten Formen, wie z.B. confit de canard oder geröstete Ente mit Spätzli. Die Speisekarte wechselt alle 5 Wochen und umfasst u.a. Lamm mit Auberginen und Kartoffelblini, geröstetes Zanderfilet mit Schinken und Sauerkraut oder gebackene Seebrasse mit Basilikum-Sahnesauce. Reservierungen werden empfohlen.

Seefeldstraße 223
Tel: (044) 388 68 40.
Internet: www.blaue-ente.ch
Preiskategorie: €€€



Brasserie Lipp

Die Brasserie Lipp (und ebenso ihre Genfer Niederlassung) ist so authentisch französisch, dass das Lokal Tantiemen an die originale Pariser Brasserie zahlt, um den Namen nutzen zu können. Léon Fargues fröhlich-gelbe Kacheln und Keramiken mit Blumenmotiven gesellen sich harmonisch zu den Mosaikverzierungen an den Wänden und den leicht gekippten Spiegeln, die einen Überblick über das ganze Restaurant gewähren. Deckenfresken im veronesischen Stil werden durch gothisch anmutende Beleuchtung noch intensiviert. Wie auch ihr Pariser Namensvetter spezialisiert sich die Brasserie Lipp in Zürich auf charcuterie. Gäste können auch choucroute, drei verschiedene Arten von pot au feu und ein Toulouse cassoulet mit confit de canard bestellen. Trotz der relativ hohen Preise lohnt es sich, der Jules Verne Bar, die im ersten Stock unter der Sternwarte gelegen ist, einen Besuch abzustatten und sei es nur wegen des umwerfenden Panoramablicks. Reservierungen werden empfohlen, besonders freitags und samstags.

Uraniastrasse 9
Tel: (044) 888 66 66.
Internet: www.brasserie-lipp.ch
Preiskategorie: €€€.



Kronenhalle

In der Kronenhalle haben schon viele der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts wie Strawinsky, Brecht, Joyce, Nurejew, Devenue und Saint Laurent gespeist. Das fin de siècle Ambiente und Dekor formen den passenden Rahmen für die wundervolle Kunstsammlung des 20. Jahrhunderts, die ursprünglich von Hulda Zunsteg begonnen wurde und nun ihrem Sohn Gustav gehört. Unter den Kunstwerken befinden sich Gemälde von Giacometti, Picasso, Miró, Chagall und Matisse. Die Qualität der in der Kronenhalle servierten Speisen zieht viele Stammgäste an. Auf der Speisekarte stehen raffiniert zubereitete schweizerische und internationale Gerichte wie z.B. Rindfilets mit Trüffelsauce, Ente à l’orange mit Rotkohl und Spätzle sowie Heringe in Sahnesauce. Die Bedienung ist erstklassig und das Ambiente eher entspannt als formell. Der Bankettsaal bietet Platz für 50 bis 60 Gäste und hat eine ähnliche Atmosphäre wie das Restaurant. Die gemütliche Bar der Kronenhalle ist in einem angenehmen Art Déco-Stil eingerichtet. Die Kupferlampen wurden von den Giacomettibrüdern entworfen und angefertigt.

Rämistrasse 4
Tel: (044) 251 66 69.
Internet: www.kronenhalle.com
Preiskategorie: €€€€.



Petermann’s Kunststuben

Der gebürtige Hamburger Horst Petermann ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Schweizer Chefköche und spezialisiert sich besonders auf französische Küche. Sein Restaurant liegt 6 km südlich vom Stadtzentrum am Ostufer (der ’Goldküste’) des Zürichsees und befindet sich in einem 1873 erbauten Gebäude. Das Restaurant war eine Kunstgallerie, bevor Petermann es erwarb. Seine eigene umfangreiche Kunstsammlung ziert nun die Wände im Restaurant und in der Bar. Ähnlich wie viele bekannte Züricher Restaurants haben auch die Kunststuben schon viele Staatsmänner, Künstler und Geschäftsleute angezogen. Elegante Blumenarrangements schmücken die Innenräume und die Platzierung der Restauranttische erlaubt eine ungestörte und intime Atmosphäre. Es werden drei-, fünf- oder siebengängige Menüs angeboten, die Spezialität des Hauses ist die cuisine du marché (Zubereitung mit jeweils frisch auf dem Markt erhältlichen Zutaten). Die Speisekarte umfasst Gerichte wie toskanische Taube mit Pinienkernen und Kräutern, Scampi-Lasagne in einer Zitronengras-Sauce, Safranrisotto mit weißen Trüffeln oder gefüllter Tintenfisch mit confit von Fenchel. Die Vorspeisen-, Dessert- und Käsekarten sind ebenso reichhaltig und verlockend. Der Weinkeller ist hervorragend bestückt, viele Jahrgänge sind auch pro Glas erhältlich. Im Sommer kann man in einem gemütlichen Garten speisen.

Seestraße 160, Küsnacht
Tel: (044) 910 07 15.
Preiskategorie: €€€€.



Sala of Tokyo

Sala of Tokyo ist das beste japanische Restaurant in Zürich und serviert nicht nur sushi und sashimi, sondern auch traditionelle kaiseki-ryori mit sukiyaki, shabu-shabu, tempura und robatayaki vom Holzkohlegrill. Sala hat eine kleine Sushibar und nur wenige Sitzplätze, es gibt jedoch einen Garten, in dem man im Sommer draußen sitzen kann. Das Dekor des Restaurants ist traditionell japanisch und Gäste können die Zubereitung ihrer Gerichte in der offenen Küche beobachten. Sonntags und montags geschlossen.

Limmatstrasse 29
Tel: (044) 271 52 90.
Internet: www.sala-of-tokyo.ch
Preiskategorie: €€€€.


Restaurants für Geschäftstreffen



Haus zum Rüden

Das Haus zum Rüden befindet sich in einem Gebäude, das erstmals 1295 urkundlich erwähnt wurde und hat enge Beziehungen zur Gesellschaft der Constaffel (eine Gesellschaft der Adligen und Ritter, die im Mittelalter den Züricher Bürgermeister stellte). Das Restaurant besitzt drei Säle (zwei werden ausschließlich für private Anlässe benutzt) und ist heute einer der beliebtesten Orte für Geschäftstreffen, Parties und Empfänge. Im Hauptspeisesaal im ersten Stock befindet sich das Restaurant Gotischer Saal, in dem bis zu 70 Gäste Platz haben. Der Constaffelsaal im zweiten Stock kann für Gesellschaften von 30 bis 150 Personen gemietet werden und ist mit frühbarocken Stuckdekorationen verziert. Nebenan liegt das Rüdenstübli mit Platz für 10 bis 40 Gäste. Die Stuckdekorationen und das Rokkokofries in diesem Raum stammen aus dem Jahr 1773. Die im Restaurant servierte leichte Küche ist zumeist cuisine du marché (zubereitet mit marktfrischen Zutaten) und umfasst Gerichte wie Kalb in einer leichten Ingwersauce, Rindfleischfilets mit Madeira jus, Lamm in Olivenkruste oder Lachs alla Carcassone. Samstags und sonntags geschlossen (kann jedoch für private Anlässe gemietet werden). Reservierungen sind erforderlich.

Limmatquai 42
Tel: (044) 261 95 66.
Internet: www.hauszumrueden.ch
Preiskategorie: €€€€.



Hummerbar

Das St. Gotthard Hotel wird schon seit 1899 von der Familie Manz geführt und die Hummerbar ist seit langem eines der beliebtesten Restaurants der Stadt. Das Restaurant ist ähnlich wie das Hotel im eleganten Dekor fin de siècle ausgestattet, die Räume sind in reichem Scharlachrot gestaltet und mit Kerzen und poliertem Holz dekoriert. Alle Krustentiere werden täglich frisch eingeflogen und auf verschiedene Arten zubereitet. Eine Hausspezialität ist z.B. Hummer aus der Bretagne pochiert in Champagnersauce. Im August werden hervorragende Langusten serviert. Neben dem beliebten Grill gibt es auch das Bouillabaisse Restaurant, in dem raffinierte Fischgerichte in einer Jugendstilatmosphäre (komplett mit Klavierspieler) serviert werden. Champagner ist das Hausgetränk.

Hotel St. Gotthard, Bahnhofstrasse 87
Tel: (044) 227 77 00.
Internet: www.hotelstgotthard.ch
Preiskategorie: €€€€.



Rive Gauche

Der Rive Gauche ist der weniger formelle Speisesaal des Hotels Baur au Lac und ist bei Züricher Geschäftsleuten besonders beliebt. Das Restaurant ist mit elegantem mediterranen Dekor eingerichtet. Serviert wird eine leichte Küche, die sich auf frischen Fisch und Meeresfrüchte sowie Salate spezialisiert hat. Die Speisekarte wechselt je nach Jahreszeit und umfasst Gerichte wie Tintenfisch-carpaccio und Avocadotartar mit Chilischoten, in der Pfanne gebratene Hummerschwänze mit orientalischem Gemüse in einer Blätterteighülle, Linguini mit Langusten, Tomaten, Basilikum und Parmesan oder würzige Spaghetti mit frittierten Auberginen. Auf der Dessertkarte stehen u.a. herrlich saftiger Apfelkuchen und Rhabarbergratin. Der Weinkeller ist bestens sortiert und in der American Bar kann man über 100 verschiedene Malzwhiskysorten bestellen. Reservierungen sind erforderlich. Sonntags geschlossen.

Hotel Baur au Lac, Talstrasse 1
Tel: (044) 220 50 20.
Internet: www.bauraulac.ch
Preiskategorie: €€€€.



Veltliner Keller

Der Veltliner Keller befindet sich in einem Haus neben der St. Peterskirche und wurde seit 1325 als Weinkeller für die italienisch-schweizerischen Valtellina-Weine, die über die Alpen nach Zürich befördert wurden, benutzt. Seit 1551 ist der Keller ein Restaurant. Die Wände sind mit üppigen Holzschnitzereien verziert, die sich auf die Graubündner Alpenkultur stützt. Die Holzvertäfelung ist aus der seltenen Arvenbergkiefer, die nur in der Schweiz gedeiht, angefertigt. Die Speisekarte des Veltliner Keller wechselt je nach Jahreszeit und umfasst klassische schweizerische und italienische Gerichte wie gegrillten Lachs, Kalb-picatta und Kalbssteak mit Gorgonzola. Die Hausspezialitäten sind u.a. zuppa engadinese (eine reichhaltige Gerstensuppe) und Veltliner Topf (Makkaronikasserole mit Fleisch und Kalbsleber).

Schlüsselgasse 8
Tel: (044) 225 40 40.
Internet: www.veltlinerkeller.ch
Preiskategorie: €€€.



Zunfthaus zur Schmiden

Die Geschichte des Zunfthaus zur Schmiden, dem Zunfthaus der Schmiede und Barbiere, geht bis auf das Jahr 1412 zurück. Heute ist das Zunfthaus ein exzellentes Restaurant, das auch für private Anlässe und geschäftliche Konferenzen gemietet werden kann. Die gotische Holzdekoration und insbesondere die geschnitzten Medaillons, wuchtigen Sandsteinsäulen, Bleiglas und barocken Kachelöfen bereiten einen stimmungsvollen Rahmen, in dem man klassische schweizerdeutsche Küche genießen kann. Hausspezialitäten sind u.a. geschnetzeltes Kalbfleisch mit Rösti (Bratkartoffeln) und gegrillter Lachs. Wie es in Züricher Zunfthäusern und Bierhallen üblich ist, werden die Portionen mit einer kostenlosen Nachportion verdoppelt. Das Weinhaus der Schmiedenzünftler ist ebenfalls bestens ausgestattet. Samstags und sonntags geschlossen.

Marktgasse 20
Tel: (044) 250 58 48.
Internet: www.zunfthauszurschmiden.ch
Preiskategorie: €€€.


Trendrestaurants



Blindekuh

Dies ist ein wahrhaft einzigartiges Restaurant, erdacht und betrieben von blinden und sehbehinderten Menschen. Die Gäste essen in absoluter Dunkelheit, um das Gefühl kennen zu lernen, wie es ist blind zu sein. Die blinden Kellner und Kellnerinnen führen die Gäste zu ihren Tischen. Im Dunkeln bleiben sowohl die Innenausstattung als auch die Speisen. Obwohl das Blindekuh in erster Linie dazu dient, die Probleme sehbehinderter Menschen öffentlich bekannt zu machen, könnte das Restaurant nicht einen so überwältigen Erfolg feiern (monatelange Warteliste!), ohne den Gästen Speisen hoher Qualität zu präsentieren.

Mühlebachstrasse 148
Tel: (044) 421 50 50.
Internet: www.blindekuh.ch
Preiskategorie: €€.



Blu

In einem industriellen Wäschereigebäude des 19. Jahrhunderts gelegen, verfügt das Blu heute über ein komplett modernisiertes und minimalistisches Interieur, wo Chrom und Beton mit den warmen Farben des Holzbodens konkurrieren. Ein junges und cooles Publikum bevölkert das Restaurant am Ufer des Zürichsees. Der Blick aus dem Blu mit seinen gläsernen Wänden gibt eine atemberaubende Sicht auf die Marina und die umliegenden Berge frei. Aus der kulinarischen Perspektive gesehen serviert man im Blu köstliche italienische Speisen mit gesunden, frischen und saisonalen Zutaten.

Seestrasse 457
Tel: (044) 488 65 65.
Internet: www.blu-restaurant.com
Preiskategorie: €.



Café/Bar Odéon

Das Odéon war einst das berühmte Kaffeehaus, in dem sich 1912 u.a Lenin und weitere Intellektuelle trafen, um Heizkosten zu sparen. Auch Mussolini, Mata Hari, James Joyce und Thornton Wilder kehrten dort regelmäßig ein. Heute ist das Odéon ein ultratrendiges Café mit Bar und zieht besonders abends Schwule und Singles an. Der Cafébereich ist im Jugendstil eingerichtet und in verschiedene Sitzecken aufgeteilt. Im Sommer kann man im Freien sitzen. Serviert werden leckere Pastagerichte. Es gibt auch ein täglich wechselndes Tages- und Dessertmenü. Das Odéon ist bis spät in die Nacht geöffnet.

Limmatquai 2
Tel: (044) 251 16 50.
Internet: www.odeon.ch
Preiskategorie: €.



Restaurant LaSalle

Das LaSalle liegt im Zentrum des stadterneuerten Zürich-West-Bezirks. Das Gebäude wurde ursprünglich als Schiffsbaulagerhalle errichtet und nun innovativ umgestaltet: eine riesige gläserne Box, in der sich der Speisesaal befindet, wurde in das Gebäude aus roten Ziegelsteinen eingesetzt. Es gibt zwei Theater und eine Jazzbar, die sich im selben Komplex befinden. Die Umgebung beherbergt weitere trendige Bars und Clubs. Die Speisekarte ist vorwiegend auf die französische und italienische Küche ausgerichtet mit dem Schwerpunkt auf Fisch- und Meeresfrüchtegerichte. Die Speisen sind ökologisch zubereitet.

Schiffbaustrasse 4
Tel: (044) 258 70 71.
Internet: www.lasalle-restaurant.ch
Preiskategorie: €€€.



Restaurant Muskatnuss

Der Besitzer und Chefkoch des Restaurant Muskatnuss, Chester Simon, kommt ursprünglich aus Grenada, das für seine Zimt-, Gewürznelken- und Muskatnussplantagen bekannt ist. In den 1970-ern zog Simon in die Schweiz und gründete 1976 die Reggae- und Soulband ’Superlove’. Im Restaurant finden oft spontane jam sessions statt. Das Problem, karibische Zutaten in der Schweiz zu finden, wurde originell gelöst, da das Bordpersonal der Fluglinie BWIA (British West Indies Airways) regelmäßig das Muskatnuss besucht und frische karibische Früchte und Gemüse mitbringt. Gerichte sind z. B. calalloo (eine grüne Suppe), Hummerschwänze mit Gemüse und Calypsoreis, roter Snapper mit verschiedenen Saucen, u.a. kreolischer Kognaksauce, Knoblauch-, Zwiebel- und süßer Pfeffersauce oder Hühnchen mariniert in einer süßsauren Sauce. Verschiedene rotis sind ebenfalls erhältlich. Sonntags geschlossen.

Fabrikstrasse 23
Tel: (044) 271 37 36.
Internet: www.muskatnuss.ch
Preiskategorie: €€€.


Preiswerte Restaurants



Mère Catherine

Mère Catherine ist ein kleines, beliebtes Terrassenbistro mit provençalischem Dekor und einem sonnigen Ambiente. Besonders gut sind die verschiedenen Tagesmenüs. Gerichte umfassen z.B. Zwiebelsuppe, frische Meeresfrüchte, Leber und Wachtelterrine sowie Pferdefleischsteaks. Es gibt jedoch auch eine vegetarische Auswahl wie salade paysanne mit Roquefortsauce. Es gibt ein Überraschungsmittagsgericht und an warmen Abenden ist die Terrasse geöffnet. Keine Kreditkarten. Reservierungen erforderlich.

Nägelihof 3
Tel: (044) 250 59 40.
Internet: www.commercio.ch
Preiskategorie: €.



Restaurant Hiltl

1907 erwarb der Bayer Ambrosius Hiltl das ’Vegetarierheim und Abstinenz-Café’ und wandelte es mit Hilfe seiner Frau in ein Restaurant um. Heute steht das Restaurant Hiltl unter der Leitung von Hiltls Urenkel Rolf. Im Erdgeschoss gibt es einen gemütlichen Sitzbereich und eine Bar. Der erste Stock ist eher traditionell eingerichtet und spiegelt das Ambiente des frühen letzten Jahrhunderts wider. Die Mittagskarte besteht aus 50 verschiedenen Salaten, abends gibt es neben Rösti, Pastagerichten und Salaten auch ein thailändisches und indisches Menü mit einer Auswahl von etwa 30 Gerichten. Diese werden nach Gewicht berechnet und umfassen u.a. gebratene gelbe Erbsennuggets mit Kokosnusschutney, Tamarindengemüse und dal mit Basmatireis oder Gemüse jalfrezi (Gemüse in einer Joghurtsauce mit Koriander, Zimt und Kardamom). Die Nachspeisen und verschiedenen Käsesorten sind ebenfalls ausgezeichnet. Außerdem stehen regionale und internationale Zeitungen zur Verfügung.

Sihlstrasse 28
Tel: (044) 227 70 00.
Internet: www.hiltl.ch
Preiskategorie: €.



Restaurant Schalom

Das Schalom Restaurant liegt im jüdischen Viertel der Stadt. Viele reiche Geschäftsleute frequentieren das Schalom und die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend hoch. So muss man einen Ausweis vorzeigen und es kommt durchaus vor, dass man ausgefragt wird. Das Restaurant hat dennoch eine freundliche, einladende Atmosphäre mit ausgezeichnetem Service. Man kann auch einen separaten Speisesaal für Bankette und Privatanlässe mieten. Auf der Speisekarte stehen vegetarische Kost, pareve (Gerichte ohne Fleisch oder Milch) und Fleischgerichte. Es gibt Schnitzel, Steak, Hühnchen und Fisch, sowie eine große Salatbar. Das Gebäck ist besonders zu empfehlen. Mittwochs gibt es ein reichhaltiges Büffet, das u.a. Suppe mit Kneidlach (Knödel), gefilte Fisch, Lachs, verschiedene Fleischgerichte, Leber oder Kartoffel-Latkes (kleine Kartoffelpfannkuchen) umfasst. Sonntags geschlossen.

Lavaterstrasse 33
Tel: (044) 283 22 33.
Preiskategorie: €€.



Rheinfelder Bierhalle

Das Rheinfelder Bierhalle ist eine von Zürichs besten Bierhallen und liegt in der Fußgängerzone am Marktplatz auf der Niederdorfseite des Limmat. Die Atmosphäre ist einladend und man trifft ein buntes Publikum an. Wegen des dichten Tabakqualmes ist das Bierhaus allerdings nicht der beste Platz für Besucher mit Lungenproblemen. Es werden klassische Bierhallengerichte wie Wurst und Leber serviert. Die Hausspezialiäten umfassen Rindspfeffer (Rindseintopf mit Spätzle) und Jumbo-Jumbo Cordon Bleu - ein großes, mit Käse gefülltes, frittiertes Schweinefilet, serviert mit knusprigen Kartoffeln. Jeweils am letzten Dienstag des Monats bereiten die spanisch-rätoromanischen Besitzer eine besondere paella zu.

Marktgasse 19
Tel: (044) 251 29 91.
Preiskategorie: €.



Zeughauskeller

Der Zeughauskeller erhielt seinen Namen von den Überresten eines alten Zeughauses aus dem Jahr 1487, auf denen das Restaurantgebäude errichtet wurde. Das eigentliche Restaurant wurde 1827 eröffnet, nachdem der neue Besitzer das Haus in eines der besten Restaurants und Bierhallen der Stadt umgewandelt hatte. Wuchtige Steinsäulen stützen die ornamentale Balkendecke, die mit mittelalterlichen und neueren Waffen geschmückt ist. Das Dekor ist traditionell und historisch, an den Wänden hängen Porträts von Adligen aus dem Mittelalter und die großen Tische werden oft von mehreren Gästen geteilt. Neben klassischen Gerichten wie Zürcher Kalbsgeschnetzeltem und Bürgermeister Hans Waldmann’s Schwert (kleine Rindersteaks, die um eine Schwertklinge gewickelt werden) serviert das Restaurant auch über zwölf verschiedene Wurstsorten, u.a. Kanonenputzer (aus der französischsprachigen Region), vaudois (langsam geräuchertes Schwein, Schinken, Weißwein und Gewürze), Bratwurst, ungarische Wurst und St. Gallener schüblig. Im Zeughauskeller werden zu diesen Wurstspezialitäten auch pro Jahr über 36 Tonnen des hausgemachten Kartoffelsalats serviert. Nachspeisen sind schweizerische Desserts wie z.B. Vacherin glacé, Charlotte Royale, die Zeughauskeller-Eistorte, Erdbeer-Rahmgefrorenes oder Baumnussparfait.

Bahnhofstrasse 28a
Tel: (044) 211 26 90.
Internet: www.zeughauskeller.ch
Preiskategorie: €.

Einleitung
In Zürich wird das Einkaufen zum Vergnügen. Die Altstadt ist mit eleganten Boutiquen, Kaufhäusern und Spezialgeschäften übersät, die notwendigen Pausen kann man in den zahlreichen Cafés und Bars einlegen.
Einkaufsmeilen
Die Bahnhofstraße (Internet: www.bahnhofstrasse-zuerich.ch) ist die schickste Einkaufsstraße und erstreckt sich vom Hauptbahnhof am Paradeplatz vorbei bis zum See. Hier findet man hochwertige Schweizer Waren und internationale Markenartikel. Noch mehr Boutiquen befinden sich oft leicht versteckt in den Altstadtgassen, zwischen Rennweg und Fraumünster. Auf der anderen Limmatseite, am Limmatquai und dem dahinter liegenden Niederdorf finden sich preiswertere Geschäfte, die eine eher jüngere Kundschaft anziehen.

Eine gute Auswahl an traditionellem und modernem Schweizer Design gibt es im Schweizer Heimatwerk, Rudolf Brun-Brücke. Die für ihre Pralinen bekannte Confiserie Sprüngli, Bahnhofstraße 21, ist die älteste Konditorei in Zürich und die erste, die Damen gestattete, in der Öffentlichkeit Kaffee zu trinken. Angeboten werden hier auch herzhafte Hors D’Oeuvres und über 50 Schokoladensorten. Der „Luxemburgerli"-Keks, ein schaumartiges Gebäck, ist stadtberühmt. Man kann auch die Lindt & Sprüngli Fabrik in Kilchberg, Seestraße 204 besuchen. Die S-Bahn-Linien 1 und 8 vom Hauptbahnhof und die Buslinie 165 vom Bürkliplatz fahren direkt zur Fabrik. Die Besichtigungstour beinhaltet den Besuch eines Schokoladenmuseums, eine Filmvorführung über Schokoladenherstellung und ein Schokoladengeschenk.
Märkte
Von Mai bis Oktober füllt sich an Samstagen (06.00-15.00 Uhr) der Bürkliplatz mit Verkaufsständen und wird zum Flohmarkt.
Einkaufszentren
Darf es ein trendiges T-Shirt sein? Oder lieber elegante Abendgarderobe? Wird ein originelles Mitbringsel gesucht, frischer Fisch, knackiges Gemüse, eine neue Pflegecreme, eine edle Flasche Wein, oder fehlt nur noch die ultimative Trekkingausrüstung? Das neue Freizeit- und Einkaufscenter Sihlcity (Internet: http://www.sihlcity.ch/) mit 13 Gastrobetriebe, 80 Läden, 1 Kino 1 Hotel, 16 Wohnungen, 24.000 m2 Bürofläche und vielem mehr liegt in Zürich-Süd.
Öffnungszeiten
Die meisten Geschäfte sind Mo-Fr von 09.00-18.30 Uhr, Sa von 08.00-16.00 Uhr geöffnet; viele sind, abgesehen von den großen Kaufhäusern, mittags geschlossen. Donnerstags kann man bis 21.00 Uhr einkaufen. Ansonsten dürfen Geschäfte unter der Woche nicht länger als bis 20.00 Uhr, samstags nur bis 16.00 Uhr geöffnet bleiben.
Souvenirs
Typische Schweizer Geschenke sind Schokolade und Pralinen, Schweizer Taschenmesser, Stickereien, Leinen, Armbanduhren und handgefertigte Uhren.
Hinweis
Die Umsatzsteuer beträgt 7,6% und kann auf einzelne Gegenstände im Wert von über 500 sfr rückerstattet werden.

Nachtleben

Einleitung
Das Züricher Nachtleben spielt sich vor allem in der Altstadt auf beiden Seiten der Limmat ab. Besonders in den Seitenstraßen um die Nieder- und Oberdorfstraße auf der rechten Limmatseite, liegen etwas versteckt viele Bars und Cafés. Auch neue Bars und Clubs werden ständig in der Stadt eröffnet, besonders westlich vom Hauptbahnhof im vierten und fünften Kreis, rund um die Langstraße. Auch in der Nähe der Hardbrücke befinden sich in alten Industriegebäuden z.B. das moods im Schiffbau (Internet: www.moods.ch), das Restaurant La Salle, die Bühnen des Schauspielhauses oder im Maag-Areal auch angesagte Clubs wie die tonimolkerei (Internet: www.tonimolkerei.com). Die meisten Bars und Clubs schließen um 02.00 Uhr, allerdings gibt es auch welche, die bis 03.00 oder 04.00 Uhr geöffnet sind. Das Mindestalter für den Konsum von Alkohol ist 18 Jahre. Es gibt nur in sehr wenigen Clubs eine Kleiderordnung.

Informationen zu Clubnächten und Aufführungen (auch Theater, Konzerte und Opern) findet man im Züritipp, der Freitagsbeilage des Tages Anzeigers (Internet: www.zueritipp.ch), und im donnerstags erscheinenden Ticket, einer Beilage der Neuen Zürcher Zeitung (Internet: www.nzz.ch/ticket/zh/index.html). Discogänger sollten sich das monatlich herausgegebene Forecast besorgen, in dem es ausführliche Veranstaltungsverzeichnisse zur Züricher Clubszene gibt.
Bars
Recht viele der besten Bars der Stadt servieren Essen bzw. haben ein angeschlossenes Restaurant. Eine angesagte Bar mit einem modernen Restaurant und Lounge ist das Kaufleuten, Pelikanstraße 18. Das historische Café Bar Odeon, Limmatquai 2, ist ebenfalls ein beliebter Treffpunkt am Tag und am Abend. In der Jules Verne Panorama Bar auf der ersten Etage zwischen der Brasserie Lipp und dem Urania-Observatorium, Uraniastraße 9, ist der Blick auf die Stadt wunderbar.
Im Niederdorf findet man neben den traditionellen Bierhallen, oft mit gutem, bürgerlichen Essen, auch unzählige Bars. Die Palette reicht dabei von ungezwungenen Kneipen wie der Safari Bar (Zähringerstraße 29) oder dem Wüste (Oberdorfstraße 7) bis hin zu gehobeneren Bars wie die Wirtschaft Neumarkt (Neumarkt 5, im Sommer mit Garten) und das Bar-Restauraunt Kantorei (Neumarkt 2).
Im Ziegel oh Lac, einem Restaurant in der Roten Fabrik, Seestraße 395 (Internet: www.rotefabrik.ch) kann man im Sommer am See sitzen und zu günstigen Preisen essen.
Kasinos
Obwohl das Glücksspiel in der Schweiz legal ist, gibt es bislang noch kein Kasino in Zürich. In dem großen Komplex, den man zurzeit neben dem Flughafen baut, wird es auch ein Kasino geben, allerdings wird es bis zur Eröffnung wohl noch etwas dauern.
Clubs
Viele Clubs in Zürich gehören einem größeren Kunst- und Unterhaltungszentrum an. In der fünf Kilometer vom Stadtzentrum liegenden Roten Fabrik, Seestraße 395 (Internet: www.rotefabrik.ch; Buslinie 161 oder 165 vom Bürkliplatz) befinden sich der Klubraum und die Aktionshalle. Hier spielt man unterschiedliche Musikrichtungen, es gibt aber auch Live-Auftritte. Auch die Limmatbar ist in einem solchen Zentrum, dem Palais X-tra, Limmatstraße 118 (Internet: www.x-tra.ch) angesiedelt und zieht junge, modebewusste Clubgänger an. In der Kanzlei, Kanzleistraße 56, nahe beim Helvetiaplatz (Internet: www.kanzlei.ch) wird jede Nacht andere Musik gespielt – die Bandbreite reicht von Techno über House zu Disco. Gute Clubs für Techno und alternative Musik sind das Rohstofflager, Binzmühlestraße 86, in Zürich-Oerlikon (Internet: www.rohstofflager.ch) oder das Mascotte (Theaterstraße 10) in der Nähe der Haltestelle Bellevue. Im Dynamo, das dem Jugendkulturhaus in der Wasserwerkstraße 21 angehört, spielen vor allem alternative Punk-Gruppen gute Live-Musik. Salsa und Funk wird im El Cubanito (Internet: www.elcubanito.net), Bleicherweg 5, gespielt.
Live-Musik
Große Rock-Konzerte finden normalerweise im Hallenstadion (Internet: www.hallenstadion.ch), Wallisellenstraße 45, Bezirk Oerlikon, statt oder im Volkshaus, Stauffacherstraße 60.

Erstklassigen Jazz hören kann man im umwerfenden Rahmen des Moods im Schiffbau (Internet: www.moods.ch) in der Schiffbaustraße 6, nahe der Hardbrücke, das in der ehemaligen Schiffbauanlage Sulzer liegt. In diesem Gebäude befindet sich auch ein Restaurant und ein Theater.

Im Sommer finden zwischen Di und So zwei Konzerte die Woche statt. Nebenan im Maag-Areal und in kleineren Clubs und Restaurants hat sich um die Hardbrücke ein interessantes Nachtleben entwickelt.

Die älteste Jazz-Lokalität in Zürich ist die Casa Bar, Münstertgasse 20, in der jeden Abend Unterhaltung geboten wird.

In der schicken Hotel Bar Widder, Widdergasse 6 (Internet: www.widderhotel.ch) wurden vor kurzem die seit langem mittwochs stattfindenden Jazzabende wiederbelebt.

Eine ältere Kundschaft zog es wegen der beliebten Klaviermusik in die elegante Bar des Dolder Grand Hotels, Kurhausstraße 65 (Internet: www.doldergrand.ch). Nach dem Ausbau wurde das Traditionshaus mit Blick über die Stadt und den See im Frühjahr 2008 wieder eröffnet.

Infrastruktur

Flughafengebühren
keine
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt/M. 1 Std. 5; ab Wien 1 Std. 20.
Zürich-Kloten (ZRH)
Tel: (043) 816 22 11 oder 157 10 60 (Flug- und Flughafeninformation).
Internet: www.flughafen-zuerich.ch

Der moderne Flughafen liegt 12 km nordöstlich des Stadtzentrums. Er hat drei Check-In-Bereiche und drei Gates und ist der neuntgrößte Flughafen in Europa. Über 110 Fluggesellschaften fliegen von Kloten zu 143 Destinationen.

Fluggesellschaften Nachfolgerin der früheren nationalen Fluggesellschaft Swissair ist Swiss International (Tel: (044) 564 66 40. Internet: www.swiss.com), die das Betriebsvermögen der Vorgängerin übernahm und mittlerweile von der Lufthansa übernommen wurde. Non-Stop-Verbindungen von Frankfurt aus bestehen u.a. mit Lufthansa, Qantas und Swiss von Wien aus u.a. mit Austrian Airlines, Swiss und Air Berlin.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Duschen, Ruhe- und Schlafräume, Kinderbetreuung, Babywickelräume, ein Zahnarzt- und Arztzentrum, eine Apotheke, Duty-free-Läden und ein Postamt (im Parkhaus 2). Banken/Geldwechselstube befinden sich in den Ankunfts- und Abflugshallen. Das Flughafen Shopping Center unter einer riesigen Glaskuppel bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, u.a. ein Kaufhaus, Delikatessengeschäft, Bäckerei und Confiserie. Restaurants, Bars, Cafés und Imbissstuben stehen zur Verfügung. Der Flughafen bietet behindertengerechte Einrichtungen. Mit dem Fly-Rail-Gepäckservice können Passagiere ihr Gepäck schon bis zu 24 Stunden vor Abflug am Bahnhof einchecken. Umgekehrt können ankommende Passagiere ihr Gepäck am Ausgangflughafen einchecken und bis zu einem Schweizer Bahnhof befördern lassen. Die Mietwagenfirmen Avis, Budget, Europcar, Hertz, National/Alamo und Sixt sind vertreten.

Geschäftseinrichtungen Das Airport Conference Centre (Tel: (044) 816 34 22) neben dem Parkhaus 1 stellt 36 Räume unterschiedlicher Größe sowie Konferenz-, Seminar- und Tagungseinrichtungen zur Verfügung; vier Tagungsräume befinden sich in einem ausgebauten Kontrollturm. Das Zentrum stellt diverse Einrichtungen zur Verfügung, u.a. Beamer, Fax- und Kopiergeräte. In jedem Tagungsraum befinden sich ein Overhead-Projektor, Flipcharts und ein Telefonanschluss mit Direktdurchwahl. Das Zentrum ist täglich von 08.00-19.00 Uhr geöffnet.

Transfer in die Stadt Die regionalen S-Bahnen (S2) des Zürcher Verkehrsverbundes – ZVV (Tel: (0848) 98 89 88 (Fahrplanauskunft); Internet: www.zvv.ch.) fahren vom Untergeschoss des Flughafengebäudes alle 10-15 Min. zum Stadtzentrum (Fahrzeit: 10 Min.).

Es bestehen reguläre Verbindungen mit InterCity-Zügen zu anderen Schweizer Städten.

Die regionalen Busse und Nachtbusse des Verkehrsbetriebs Zürich – VBZ (Tel: (0848) 98 89 88. Internet: www.vbz.ch) fahren vom Bus-Terminal hinter Parkhaus 2 und 3. Ein kostenloser Bustransfer wird von vielen Stadt- und Flughafen-Hotels angeboten.

Taxis (Tel: (0848) 85 08 52) stehen vor beiden Ankunftshallen bereit. Eine Fahrt zum Stadtzentrum kostet rund 50 sfr (Fahrzeit: 15-30 Min.). Auch Limousinen können gemietet werden (Tel: (044) 800 16 00. Internet: www.eliterent.com).
Zugverbindungen
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: http://www.tgv.com/) fährt von Paris über Straßburg und Basel nach Zürich. Außerdem ist Zürich ab München via Straßburg mit dem TGV erreichbar.

Es gibt regelmäßige Verbindungen zwischen allen größeren Städten der Schweiz. Der Hochgeschwindigkeitszug InterCityExpress (ICE) fährt nach Stuttgart (Fahrzeit: 2 Std. 40), Karlsruhe (Fahrzeit: 2 Std. 55), Frankfurt (Fahrzeit: 4 Std. 05), Hannover (Fahrzeit: 7 Std. 20) und Hamburg (Fahrzeit: 8 Std.).

Die von Hamburg, Hannover und Dortmund verkehrenden CityNightLine-Züge kommen morgens in Zürich an; ein weiterer Zug kommt aus Berlin und Dresden. Barcelona kann mit einem Nachtzug mit erstklassigem Schlafwagen erreicht werden (Fahrzeit: 13 Std. 30) und Cisalpino-Neigezüge fahren nach Mailand (Fahrzeit: 4 Std. 30) und weiter nach Florenz sowie nach Stuttgart. Tages- und Nachtzüge verkehren nach Rom (Fahrzeit 9 Std. 26), Venedig (Fahrzeit: 8 Std.), Wien (Fahrzeit: 11 Std. 30 Min.) und Budapest (Fahrzeit: 14 Std. 30).

Der österreichische Railjet fährt täglich von Innsbruck, Salzburg und Wien nach Zürich (Fahrzeit Wien-Zürich: 40 Min.)
Transfer in die Stadt
Der Hauptbahnhof liegt im Stadtzentrum. Von hier bestehen ausgezeichnete Straßenbahn- und Busverbindungen.
Hinweis
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) (Internet: www.sbb.ch) betreiben den größten Teil der Bahnverbindungen in der Schweiz und setzen auf einigen Strecken behindertengerechte Waggons ein. Im Inland reist man vor allem mit der Bahn. Weitere Auskünfte sind bei den SBB erhältlich (Tel: (0900) 30 03 00 (1,19 CHF/Min.)). Der Zürcher Hauptbahnhof wurde 1871 errichtet und liegt am Bahnhofplatz. Außer der Touristeninformation gibt es im Bahnhof noch eine Vielzahl von Geschäften, sehr gute Restaurants, eine Gepäckaufbewahrung, Bank- und Postschalter und Fernmeldeeinrichtungen. Wegen des Baus des neuen unterirdischen Bahnhofs Löwenstraße mussten einige Geschäfte in das neue Zentrum Plaza, ein dreistöckiger Glaskubus mitten im Bahnhof, umziehen.
Anfahrt
Die A1 führt auf der Strecke Genf/ Bern–Winterthur/St. Gallen durch das Züricher Randgebiet. Die A3 von Luzern (über die A4), Chur und Sargans verläuft am südwestlichen Ufer des Zürichsees. Durch die so genannte Westumfahrung Zürichs wurde die A1 (Zürich–Bern) mit der A3 (Zürich–Chur) verbunden. Von der Westumfahrung wurde über den Üetlinergtunnel die Verbindung zur A4 durchs Knonauer Amt in Richtung Zug hergestellt. Nach Luzern kommt man über die A14. Die A7 führt über Winterthur nach Konstanz. Die E60/A4 (weiter A3) Richtung Westen verbindet Zürich mit Basel. Zum Züricher Flughafen gelangt man über die A51.
Aktueller Hinweis
Die Schweizer Straßenschilder entsprechen den normalen europäischen Kennzeichnungssystemen (E, A und B). Die Straßen sind in der Schweiz generell gut, obwohl die Bergstraßen eng und kurvenreich sein können. Im Winter werden oft Schneeketten und Winterreifen benötigt, und nach einem heftigen Schneefall kann es vorkommen, dass manche Strecken ganz gesperrt sind. Auskünfte zu den Straßenbedingungen im Land können telefonisch erfragt werden (Touring Club,Tel: 163). Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt auf Autobahnen 120 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und 50 km/h in geschlossenen Ortschaften. Auf kleineren Straßen hat der bergaufwärts fahrende Verkehr Vorfahrt. Dies gilt allerdings nicht für Postbusse, wenn auf einem Straßenschild ein gelbes Posthorn vor blauem Hintergrund erscheint (ein Strich durch dieses Zeichen zeigt die Aufhebung an).

Straßennummern auf grünen Schildern zeigen gebührenpflichtige Schnellstraßen an, auf denen Kraftfahrzeuge mit Vignette-Aufklebern ausgestattet sein müssen. Es wird eine jährliche Straßenmaut von 40 sfr (sowie zusätzliche 40 sfr für Wohnwagen) erhoben. Autofahrer sollten deshalb an der Grenze oder vor der Abfahrt vom Schweizer Verkehrsbüro eine Vignette kaufen (ansonsten gibt es sie auch z.B. an Tankstellen zu kaufen). Diese Aufkleber sind ein Jahr gültig. Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren ist 18 Jahre. Zwar reicht ein nationaler Führerschein aus, das Mitnehmen einer internationalen grünen Versicherungskarte wird allerdings empfohlen. Für Kfz-Fahrer liegt die legale Promillegrenze bei 0,5.

In der Schweiz gibt es zwei Automobil-Clubs, den Touring Club Suisse – TCS (Tel: (044) 217 30 70. Internet: www.tcs.ch) und den Automobil Club der Schweiz – ACS (Tel: (031) 328 31 11. Internet: www.acs.ch).
Fahrzeiten
Von Basel: etwa 1 Std.; von Genf: etwa 3 Std.; und von München: etwa 3 Std. 30.
Busverbindungen
Alsa & Eggmann , Carplatz am Sihlquai (Tel: (041) 434 44 65 20. Fax: (041) 434 44 65 24. E-Mail: zurich@alsa-eggmann.ch; Internet: www.eurolines-schweiz.ch) sind die Eurolines-Generalvertretung in der Schweiz und bieten Fernbusverbindungen in ganz Europa an. Es gibt Linienverbindungen mit Postbussen (Tel: (044) 317 27 00. Fax: (044) 317 27 10. Internet: www.post.ch), die in fast alle Dörfer der Schweiz führen. Man kann mit ihnen auch Ausflüge zu größeren Orten und Städten unternehmen. Der Bahnhof Zürich-Sihlquai in der Nähe des Hauptbahnhofs am Bahnhofplatz wird von allen Busunternehmen angefahren.

Sonstiges

Lage
Kanton Zürich, nördliche Zentralschweiz.
Landesvorwahl
+41.
Einwohner
369.627 (2. Quartal 2006).
Sprachen
Zürich liegt im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Landesweit sprechen über 60 % der Bevölkerung Deutsch in verschiedenen schwyzerdütschen Dialektformen (Ost-, Nord- und Zentralschweiz), in der West- und Südschweiz wird Französisch, in der Südschweiz Italienisch (Kanton Tessin/Ticino) und im Kanton Graubünden Rätoromanisch gesprochen. In den Regionen wird oft nur die jeweilige Sprache verstanden.
Währung
Schweizer Franken (sfr) = 100 Rappen oder Centimes.
Ethnische Gruppen
Die Mehrheit ist Deutsch; zu den Minderheiten gehören Franzosen, Italiener, Spanier, Rätoromanen und Türken.
Religion
Vor allem römisch-katholisch und evangelisch-reformiert.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 Volt, 50 Hz; runde Dreipol-Stecker sind üblich. Eurostecker sind nutzbar.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
- 0,5 °C.
Durchschnittstemperatur im Juli
17,5 °C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
1142 mm.
Wechselkurse
1.00 EUR = 1.2 CHF
1.00 USD = 0.92 CHF
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Andere Sportarten
Das beste Eishockey-Team der Stadt, die ZSC Lions (Internet: www.zsclions.ch), spielt in der Nationalliga A und ist im Hallenstadion, Wallisellenstraße 45, Bezirk Oerlikon (Tel: (044) 316 77 88. Internet: www.hallenstadion.ch) ansässig. Ein weiteres Team, die Kloten Flyers (Internet: http://kloten-flyers.ch), spielt für den gleichnamigen Ort.
Eislaufen
Das Eislaufen ist erwartungsgemäß sehr beliebt in Zürich. Zu den Kunsteisbahnen gehören das Dolder, Adlisbergstrasse 36 (Tel: (044) 267 70 90. Internet: www.doldereisbahn.ch), welches über ein gutes Restaurant und einen Kiosk verfügt, das Heuried, Wasserschoepfi 71 (Tel: (044) 315 40 50), und die Kunsteisbahn Keusnacht, Johannisbergstrasse 11, CH-8700 Zürich (Tel: (044) 910 57 77).
Fitness-Studios
Zu den Hallenbädern (Internet: www.stadt-zuerich.ch/internet/ssd/sportamt/home/schwimmbaeder) gehören sehr häufig Fitness-Studios mit Saunen und Solarien. Auch Massagen werden angeboten.
Fußball
Seit Mai 2006 koordiniert der Weltfußballverband seine Aktivitäten vom neuen Hauptsitz in der Nähe des Zürcher Zoos aus. Das neue Home of FIFA, konzipiert von der Schweizer Architektin Tilla Theus, fügt sich harmonisch in die einzigartige Landschaft ein. Teil der Überbauung sind auch ein Fußballfeld mit internationalen Maßen und Kunstrasen, ein Trainingsplatz sowie ein Beach-Soccer-Feld.

Heimstadion des FC Zürich (Internet: www.fcz.ch) ist das Stadion Letzigrund, Baslerstraße 5 (Tel: (08 48) 80 08 00). Das Fußballstadion Letzigrund (Internet: www.letzigrund.ch) hat sich für die EURO 2008 mit einem kompletten Neubau fit gemacht.

Der rivalisierende, 1886 gegründete Fußball-Club Grasshopper Zürich (Internet: www.gcz.ch), der bis Ende August 2007 im Stadion Hardturm, Hardturmstrasse 321 (Tel: (044) 447 46 46), gesehen werden konnte.
Das Stadion Zürich (Internet: www.stadion-zuerich.ch) wird zurzeit auf dem Gelände des ehemaligen Hardturm-Stadions gebaut.

Eintrittskarten zu Sportveranstaltungen können durch die Stadien oder Clubs gebucht werden oder beim TicketCorner (Internet: www.ticketcorner.ch).
Golf
Der 9-Loch-Platz des Dolder Golf Clubs, Kurhausstrasse 66 (Tel: (044) 261 50 45. Internet: www.doldergolf.ch), ist der älteste Golfplatz in Zürich und bietet einen schönen Ausblick auf die Stadt und den See. Über einen 18-Loch-Platz verfügt der Zürich-Zumikon Golf Club in Zumikon, Weid 9 (Tel: (044) 918 00 50), zehn Kilometer südöstlich der Stadt. Beide Golfplätze stehen Mo-Fr zur Verfügung und verlangen von ihren Spielern ein eingetragenes Golf-Handicap und eine Reservierung im Voraus.
Schwimmen
Am zentralsten liegt das Hallenbad City, Sihlstrasse 71 (Tel: (044) 219 77 22). Das Hallenbad Oerlikon, Wallisellenstraße 100 (Tel: (044) 315 67 77), ist vom Messegelände aus sehr leicht zu erreichen und verfügt über ein gutes Restaurant und eine Bar. Weitere Hallenbäder gibt es in Altstetten und Bungertweis.
Im Sommer haben am Zürichsee verschiedene Seebäder geöffnet, z.T. sind sie auf dem Wasser gebaut. Badi Enge und Utoquai liegen am nähesten zur Innenstadt.
Eine Zürcher Besonderheit sind die Flussbäder, die größtenteils gratis sind. Das beliebteste ist der Obere Letten in der Nähe des Hauptbahnhofes. Das historische Frauenbadi liegt am Stadthausquai direkt in der City und bietet teilweise Kulturveranstaltungen an. Die meisten See- und Flussbäder sind nur im Sommer geöffnet, mit Ausnahme des Badi Enge, das im Winter eine Sauna anbietet.
Tennis
Die Mythenquai-Tennisplätze, Mythenquai 200 (Tel: (044) 202 32 43) liegen in der Nähe des Seebades Mythenquai. Das ganze Jahr über kann man dagegen auf den Lengg-Plätzen, Bleulerstrasse 141 (Tel: (044) 381 13 13. Internet: www.lengg.ch) spielen. Im Winter müssen Reservierungen vorgenommen werden. Auch andere Tennisplätze in der Stadt können im Voraus gebucht werden (Tel: (044) 388 99 99).
Wintersportarten
Die Ski-Vereinigung des Landes ist der Schweizerischer Ski-Verband (SSV), Worbstrasse 52, 3074 Muri bei Bern (Tel: (031) 950 61 11. Internet: www.swiss-ski.ch). Nur eine halbe Stunde von Zürich entfernt befinden sich mehrere Abfahrtspisten, und auf dem Ütliberg gibt es eine 12 km lange Langlauf-Loipe (s. Weitere Sehenswürdigkeiten), allerdings lohnt sich die zwei bis zweieinhalb Stunden lange Fahrt mit der Bahn oder dem Auto, um in Klosters (Internet: www.klosters.ch) oder Davos (Internet: www.davos.ch) Ski zu laufen. Viele Einheimische ziehen die kürzere Strecke nach Engelberg, südlich von Luzern, vor, wo man einen Tages-Bahn- und Skipass bekommen kann.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
22°C 12°C 50%
24.05.12
26°C 11°C 2%
25.05.12
23°C 12°C 2%
26.05.12
23°C 8°C 2%
27.05.12
24°C 7°C 2%
© www.wetter.net
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