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Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Sensoji-Tempel, Asakusa
Der Sensoji-Tempel wurde 628 n. Chr. errichtet, um die goldene Statue der Kannon Bodhisattva (Göttin der Gnade) zu beherbergen, und ist einer der ehrwürdigsten Buddhisten-Tempel. Seit Jahrhunderten ist er eine Pilgerstätte und zieht Reisende an. Zwar sind der Tempel und seine fünfstöckigen Pagode Nachbildungen aus Beton, auf dem Tempel-Gelände wimmelt es aber stets von Gläubigen. Der Rauch aus den großen Weihrauchbrennern vor dem Tempel soll heilende Kräfte haben, und das eindrucksvolle Tor Kaminarimon (Donner-Tor) ist für seine riesigen roten Papierlaternen und furchterregenden Wächterstatuen bekannt. Der Weg zum Tempel wird gesäumt von Geschäften mit traditionellen Süßigkeiten und Souvenirs. Während der Edo-Zeit befand sich hier das Stadtzentrum (Shitamachi), und die Straßen, Geschäfte und Restaurants rund um den Tempel haben sich das Flair des alten Edo bewahrt. In Asakusa findet jedes Jahr am dritten Wochenende im Mai das große Sanja-Festival statt. Dann werden Hunderte Mikoshi (tragbare Schreine) durch die Straßen getragen, begleitet von prächtigen Feierlichkeiten und riesigen Menschenmassen.

2-3-1 Asakusa, Taito-ku
Tel: (03) 38 42 55 66 (Asakusa-Kultur- und Besichtigungszentrum).
Öffnungszeiten: Täglich 06.00-17.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Tokio Tocho (Gebäude der Stadtverwaltung)
Das Gebäude der Stadtverwaltung im lebhaften Viertel Shinjuku ist besonders wegen seiner ungewöhnlichen Architektur und der ausgezeichneten eintrittsfreien Aussichtsplattformen auf dem 45. Stockwerk bemerkenswert. Die von Kenzo Tange, einem der besten Architekten Japans, entworfenen, monumentalen Doppeltürme sollen nach dem Vorbild von Notre Dame geschaffen sein, die imposante Granitfassade erinnert allerdings eher an Batmans Gotham City. Die Aussichtsdecks der beiden Türme können mit einem Hochgeschwindigkeitslift erreicht werden und bieten einen fantastischen Blick über die Stadt. An besonders klaren Tagen kann man sogar den Mount Fuji sehen.

2-8-1 Nishi-Shinjuku, Shinjuku-ku
Tel: (03) 53 21 11 11.
Öffnungszeiten: Di-So 09.30-22.30 Uhr (Nord-Deck), Mi-mo 09.30-17.30 Uhr (Süd-Deck).
Kostenloser Eintritt.

Meiji-jingu (Meiji-Schrein)
Der stimmungsvolle Meiji-Schrein ist eines der schönsten Beispiele der Shinto-Architektur in Japan und liegt etwas versteckt inmitten eines dunklen, kühlen Waldes – einer unerwarteten Oase im Stadtzentrum. Um zum Schrein-Gelände zu gelangen, müssen Besucher ein riesiges hölzernes Tor (torii) durchschreiten und einem breiten Kieselpfad durch den Wald folgen. Der 1920 fertig gestellte Schrein wurde zu Ehren von Kaiser Meiji und Kaiserin Shoken errichtet, unter deren Herrschaft Japan eine rasche Modernisierung erfuhr und sich gegenüber der restlichen Welt öffnete. An Wochenenden sieht man des Öfteren einen traditionellen Hochzeitsumzug. Rund um den Schrein kann man auch besonders gut die prachtvollen Festivitäten zu Neujahr, dem Tag der Volljährigkeit (15. Jan.) und des Kinderfestes Shichi-Go-San (Wochenende vor oder nach dem 15. Nov.) beobachten. Der Jingu-Naien-Garten ist vor allem im Juni zur Irisblüte einen Besuch wert.

1-1 Kamizono-cho, Yoyogi, Shibuya-ku
Internet: www.meijijingu.or.jp
Öffnungszeiten: Täglich von Sonnenaufgang bis -untergang (Schrein); täglich 09.00-17.00 Uhr (Jingu-Naien-Garten).
Kostenloser Eintritt (Schrein); mit Eintrittsgebühr (Jingu-Naien-Garten).


Kyoko Higashi Gyoen (Östlicher Garten des Kaiserpalasts)
Der Östliche Garten des Kaiserpalasts war einst der Standort eines alten Edo-Schlosses der Shogun und ist der einzige Teil des Kaiserpalasts, der regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Man betritt den hübschen, formell angelegten Garten durch das Otemon-Tor, das einst den Eingang zum Schloss bildete. Im Garten, der von Teilen des ursprünglichen Burggrabens umgeben ist, befinden sich außerdem Mauern und Grundfestungen des inneren Schlosses. Ferner gibt es ein Teehaus, einen Teich und einen Wasserfall.

Otemachi, Chiyoda-ku
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-16.30 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Edo-Tokyo Hakubutsukan (Edo-Tokio-Museum)
Das Edo-Tokio-Museum ist in einem Gebäude untergebracht, das aussieht wie ein riesiges weißes Raumschiff. Es ist ein wunderbarer Ort, um ein Gefühl für Tokios Geschichte und Kultur zu bekommen – vom Edo der Shogun bis zum Wiederaufbau Tokios nach dem Krieg. Alte Gebäude und die Nihombashi („Brücke von Japan“) werden als Modelle in Originalgröße gezeigt. Die interessanten Ausstellungsstücke dokumentieren das tägliche Leben und die Gebräuche der Stadt in vergangenen Zeiten.

1-4-1 Yokoami, Sumida-ku
Tel: (03) 36 26 80 00.
Internet: www.edo-tokyo-museum.or.jp
Öffnungszeiten: Di-So 19.30-17.30 Uhr (Do und Fr bis 20.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr.

Ueno Koen (Ueno-Park)
Im Ueno-Park standen einst Tempel und Herrenhäuser der Adligen, heute ist er der beste Ort, um die Kirschblüte zu sehen. Im Park verstreut befinden sich mehrere wichtige Museen, der städtische Zoo sowie geschichtlich interessante Tempel und Schreine, darunter die Tokioer „Ausgabe“ des Nikko-Toshogu-Schreins. Im Nationalmuseum sind Schätze japanischer Kunst aus sämtlichen Perioden untergebracht, während im National Museum of Western Art und im Tokio Metropolitan Museum wichtige Sonderausstellungen gezeigt werden.

Taito-ku, Tokio
Tel: (02) 38 28 56 44.
Öffnungszeiten:
Täglich von Sonnenaufgang bis -untergang (Park);
Di-So 09.00-17.00 Uhr (Tokio Metropolitan Museum);
Di-So 09.00-16.30 Uhr (Tokio-Nationalmuseum);
Di-So 09.30-17.00 Uhr (National Museum of Western Art);
Di-So 09.30-16.30 Uhr (Zoo).
Kostenloser Eintritt (Park und Tokio Metropolitan Museum); mit Eintrittsgebühr (Tokio- Nationalmuseum und National Museum of Western Art sowieTokio-Zoo).

Tokyo Rainbow Town (Odaiba)
Rainbow Town auf der als Odaiba bekannten Gruppe künstlich angelegter Inseln in der Tokiobucht wird als Tokios „Küstenort für das 21. Jahrhundert“ vermarktet. Diese Inselgruppe steht im Mittelpunkt vieler futuristischer Bebauungspläne und verfügt über Bürokomplexe, Parks, Touristenattraktionen und eine Aufsehen erregende Architektur. Das von Kenzu Tange entworfene Fuji Television Center, der Einkaufs- und Restaurantkomplex namens Decks Tokyo Beach und das Ausstellungszentrum Tokio International Exhibition Center (Tokio Big Sight) entwickeln sich rasch zu Tokios neuen Wahrzeichen, während das in Form eines Schiffes gestaltete Schifffahrtsmuseum ausgezeichnete, z. T. interaktive Exponate beherbergt. Der fantastische Blick, den man während der Fahrt mit der voll automatisierten Einschienenbahn von und zur Insel auf dieses Gebiet hat, ist eine Attraktion an sich.

Schifffahrtsmuseum
3-1 Higashi-yashio, Shinagawa-ku
Tel: (03) 55 00 11 11.
Internet: www.funenokagakukan.or.jp
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr
Weitere Sehenswürdigkeiten
Tsukiji Ichiba (Tsukiji-Fischgroßhandel)
Der Tsukiji-Fischgroßhandel ist der größte Fischmarkt der Welt. Die ersten Lieferungen kommen in den frühen Morgenstunden an, richtig los geht es allerdings mit dem Beginn der Thunfisch-Auktion am Kai im hinteren Teil des Marktes um etwa 04.00 Uhr (Touristen sind aus verschiedenen, u. a. hygienischen Gründen von der Auktion derzeit ausgeschlossen). Die Auktion ist um 05.30 Uhr abgeschlossen, wenn sich die Tätigkeiten auf die (mindestens 1500) Verkaufsstände des Großhandels verlagern, an denen jede denkbare Art von Fischen und Meeresfrüchten an Tokios Köche und Lebensmittelhändler verkauft werden, die hier ihren Tagesbedarf erwerben. Wenn dann die Stadt erwacht, wird in den Restaurants ein Sushi-Frühstück angeboten, das mit einem Glas Bier abgerundet wird. Nirgendwo in Tokio kann man frischeren Fisch essen.

5-2-1 Tsukiji, Chuo-ku
Tel: (03) 35 42 11 11.
Internet: www.tsukiji-market.or.jp/tukiji_e.htm
Öffnungszeiten: Mo-Sa 04.00-12.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Tokyo Disneyland
Das Tokyo Disneyland mit Adventureland, Fantasyland, Tomorrowland, Shows, Paraden und Feuerwerken ist eine treue Kopie des kalifornischen Originals. Der einzigartige DisneySea Park mit der Tokiobucht als Hintergrund erfreut sich nicht nur bei Kindern großer Beliebtheit.

1-1 Maihama, Urayasu-shi
Tel: (045) 683 33 33
Internet: www.tokyodisneyresort.co.jp
Mit Eintrittsgebühr.
Rundgänge
Bei der Tokyo Tourist Information (Tel: (03) 32 01 33 31) ist die Broschüre „Walking Tour Courses in Tokyo” erhältlich, in der Rundgänge durch verschiedene Gegenden der Stadt aufgeführt sind. Der Asakusa’s Goodwill Guide Club veranstaltet jeden Sonntagnachmittag einen kostenlosen einstündigen Rundgang durch das historische Viertel Asakusa. Information sind vom Asakusa Cultural and Sightseeing Centre (Tel: (03) 38 42 55 66) erhältlich.
Busrundfahrten
Hato Bus (Tel: (03) 34 35 60 81. Fax: (03) 34 33 19 72. Internet: www.hatobus.co.jp/english/index.html), JTB Sunrise Tours (Tel: (03) 56 20 95 00. Fax: (03) 56 20 95 02. Internet: www.jtb.co.jp/sunrisetour) und Japan Gray Line (Tel: (03) 34 33 57 45. Fax: (03) 34 33 83 88. Internet: www.jgl.co.jp/inbound/index.htm) veranstalten viele verschiedene Busrundfahrten durch Tokio mit englischsprachiger Reiseleitung.
Bootsrundfahrten
Auf dem Fluß Sumida verkehrt regelmäßig ein Wasserbus-Service zwischen Asakusa, dem Hama-Rikyu-Garten, dem Hinode-Pier und Odaiba (Tel: (03) 38 41 91 78). Vingt-et-Un Cruises (Tel: (03) 34 36 21 21) und Symphony Cruises (Tel: (03) 37 98 81 01. Internet: www.symphony-cruise.co.jp/indexe.html) veranstalten tagsüber und abends Rundfahrten in der Tokiobucht.
Halbtägige Ausflüge
Kamakura: Die kleine Küstenstadt Kamakura ist von bewaldeten Hügeln umgeben und war der Sitz der ersten Militärregierung Japans, dem Kamakura-Shogunat (1192-1333). Am bekanntesten ist es für die 12 m hohe Statue des Großen Buddhas, die auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zurückgeht. Die Stadt hat allerdings auch mehrere schöne Zen-Tempel, den eindrucksvollen Tsurugaoka-Hachiman-gu-Schrein und die Nationale Schatzkammer, in dem wichtige buddhistische Kunst aus der Kamakura-Zeit ausgestellt wird. In den umliegenden Hügeln gibt es idyllische Wanderpfade, und im Sommer ist der Strand ein beliebter Ort zum Sonnenbaden und Windsurfen.

Die Züge der Yokosuka-Linie verkehren regelmäßig von den Bahnhöfen Tokio-Mitte und Shinagawa nach Kamakura, die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Die Broschüre Hakone and Kamakura der Tokyo Tourist Information (Tel: (03) 32 01 33 31) enthält Informationen zur Anreise und den Sehenswürdigkeiten.
Ganztägige Ausflüge
Nikko: Eine der gefeiertsten Touristenattraktionen Japans ist der Ort Nikko, den die UNESCO vor kurzem zum Weltkulturerbe erklärte. Nikko ist vor allem für sein bezauberndes, mit Ornamenten verziertes Mausoleum des ersten Shogun Tokugawa Ieyasu (verstarb 1616) berühmt, die historische Persönlichkeit, auf die der fiktive Krieger in James Clavells Roman 'Shogun' basiert.

Die mit Schnitzereien verzierten, sorgfältig bemalten und vergoldeten Tore, Säle und Lagerhäuser des Mausoleums (als Toshogu-Schrein bekannt) erscheinen heute überladen, als eine politisch motivierte Zurschaustellung der Macht der Shogun-Herrscher Mitte des 17. Jahrhunderts entsprachen sie allerdings bestens der damaligen Zeit. Der ausgedehnte Komplex liegt mitten in einem alten Zedernwald und umfaßt auch den Rinnoji-Tempel, den Futarasan-Schrein und das kleinere, etwas weniger üppige Mausoleum des dritten Shogun Tokugawa Iemitsu. Eine Eintrittskarte umfaßt alle vier Attraktionen. Noch etwas weiter als Nikko liegen der Chuzenji-See und der atemberaubende Kegon-Wasserfall; beide können mit einem Bus über eine malerische Bergstraße mit Haarnadelkurven in einer Stunde erreicht werden.

Vom Bahnhof Asakusa-Tobu fahren mehrere Züge pro Stunde auf der privat betriebenen Tobu-Nikko-Strecke (Tel: (03) 36 21 52 02. Internet: www.tobu.co.jp/english/sight) nach Nikko. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Wer im Besitz des JR Rail Pass ist, nimmt aber wahrscheinlich lieber den JR-Shinkansen-Expreßzug über die etwas längere Strecke von den Bahnhöfen Tokio-Mitte oder Ueno nach Utsunomiya, wo man in einen Nahverkehrszug nach Nikko umsteigen muß. Die Broschüre Nikko der Tokyo Tourist Information (Tel: (03) 3201 3331) enthält Informationen zur Anreise und den Sehenswürdigkeiten; Informationsblätter und eine englisch beschriftete Landkarte erhält man außerdem am Informationsschalter des Bahnhofs in Nikko (Tel: (02 88) 53 45 11).

Hakone: Der Fuji-Hakone-Nationalpark, nur 80 km südwestlich von Tokio entfernt, liegt in einer beeindruckenden Seen- und Berglandschaft, verfügt über kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie z. B. ein eindrucksvolles Freilichtmuseum, und wenn das Wetter mitspielt, auch über einen bezaubernden Blick auf Mount Fuji. Die beliebte Ringroute durch das Gebiet wird mit einer Kleinbahn, einer Seilbahn und einem Boot zurückgelegt und führt durch Wälder und alte Kurbäder, bevor Besucher mit der Seilbahn hoch über den Schwefel absondernden Vulkankratern schweben. Beendet wird die Fahrt auf der Ringroute mit einer gemütlichen Rundfahrt auf dem malerischen See Ashino.

Mit dem Hakone Free Pass für rund 5000 ¥ (je nach Ausgangspunkt) kann man unbegrenzt die Verkehrsmittel des Gebiets benutzen. Hakone ist mit dem Shinkansen-Kodama-Expreßzug von Tokio-Mitte zum Bahnhof Odawara zu erreichen oder mit einer Fahrt auf der privat betriebenen Odakyu-Strecke, die am Tokioer Bahnhof Shinjuku beginnt. Die an der Tokyo Tourist Information (Tel: (03) 32 01 33 31) erhältliche Broschüre Hakone and Kamakura enthält Informationen zur Anreise und zu den Sehenswürdigkeiten.

Kunst & Kultur

Einleitung
Ganz den Traditionen der lebenslustigen Einwohner des alten Edo entsprechend, wird auch im modernen Tokio eine bemerkenswerte Zahl an Festivals, Ritualen, Tempelfesten und Feierlichkeiten veranstaltet. Das Jahr beginnt mit dem traditionellen Besuch der Schreine an Neujahr, bei dem man um Glück und Segen für das kommende Jahr betet. Auch das restliche Jahr ist in Tokio mit Feier- und Festtagen angefüllt, von den besonders volkstümlichen bis zu den ganz und gar esoterischen. Einige Ereignisse kennzeichnen einen besonderen Geburtstag oder ein Tag im buddhistischen Kalender und erstrecken sich nur auf bestimmte Stadtteile, Schreine oder Tempel, andere wiederum, wie z. B. das Kirschblütenfest, werden in der ganzen Stadt ausgiebig gefeiert.

Auch die traditionellen Künste florieren in Tokio. Traditionelles Schauspiel, Kampfsportarten, die Teezeremonie und die Kunst des Blumenbindens werden überall unterrichtet und aufgeführt. Viele international bekannte Orchester, Tanztruppen und Popgruppen kommen auf ihren Tourneen nach Tokio, aber auch bekannte Kunstausstellungen werden nach Tokio gebracht und bereichern die lebhafte örtliche Kunst- und Unterhaltungsszene. Das Tourist Information Centre (Tel: (03) 32 01 33 31) verfügt über eine Datenbank mit detaillierten Informationen zu den Festivals in der Stadt. Verzeichnisse mit Tips zu Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen erscheinen auch in den englischsprachigen Stadtmagazinen Metropolis (Internet: www.metropolis.co.jp) und Tokyo Journal (Internet: www.tokyo.to). Bei den beiden größten Kartenagenturen Ticket Pia (Tel: (03) 52 37 99 99) und Lawson Ticket (Tel: (03) 55 37 99 99), die über zahlreiche Vertretungen in der Stadt verfügen, spricht man Englisch. Veranstaltungen sind regelmäßig ausverkauft, deshalb sollte man sich Karten rechtzeitig im voraus besorgen.
Film
In Tokio gibt es sehr viele Kinos, die sich vor allem in den Vierteln Ginza, Shibuya, Shinjuku und Ikebukuro konzentrieren. Ausländische Filme werden normalerweise im Originalton mit japanischen Untertiteln gezeigt. Kinokarten sind allerdings teuer, und neue Hollywoodfilme werden oft erst Monate später gezeigt. Die letzten Aufführungen beginnen i. allg. um 19.00 Uhr, am Wochenende gibt es manchmal noch eine spätere Vorstellung. Über das aktuelle Angebot kann man sich in den Tageszeitungen und Stadtmagazinen erkundigen. Zu den Mainstream-Kinos gehören u. a. das Marunouchi Toei Movie Theatre, 3-2-17 Ginza, Chuo-ku (Tel: (03) 35 35 47 41) und das Shibuya Tokyu 2 Movie Theatre, 2-21-12 Shibuya, Shibuya-ku (Tel: (03) 34 07 70 29). Ein gutes Programmkino mit anspruchsvollen Filmen ist Cinema Rise, 13-17 Udagawa-cho, Shibuya-ku (Tel: (03) 34 64 00 52).

Anstatt literarischer Darstellungen hat Tokio eher ausdrucksvolle Bilder inspiriert, von den „Ukiyo-e“-Holzschnittdrucken aus der Edo-Zeit bis zu den Filmen von heute. In Tampopo (Juzo Itami, 1986) und Tokyo Story (Yasujiro Ozu, 1953) werden Aspekte des Lebens in Tokio ergründet, während Katsuhiro Otomos anerkannter Science-Fiction-Zeichentrickfilm Akira (1988) eine Zukunftsvision der Stadt zeigt. Die meisten Menschen aus dem Westen sind dagegen wohl eher mit Ridley Scotts Blade Runner (1982) vertraut. Der Schauplatz des in Hollywood gedrehten Films ist zwar das Los Angeles der Zukunft, die Szenen in einer dunklen, regnerischen, neon-beleuchteten Stadtlandschaft haben für viele aber dauerhaft die Vorstellung von Tokio geprägt.
Kulturelle Veranstaltungen
Die traditionellen religiösen Festivals (Matsuri) in Japan finden in den Nachbarschaften statt. Diese freudigen, ausgelassenen und doch harmlosen Feste zeigen ein ganz anderes Bild von den Japanern, als man es im Alltag oder im geschäftlichen Umfeld erhält. Sie beginnen an den örtlichen Schreinen mit einem Umzug mit den mikoshi (tragbarer Schrein), die von Männern, Frauen und Kindern im festlichen Gewand durch die Straßen getragen werden, begleitet von traditioneller Musik und Tanz. Auf der Straße werden an Ständen Kleinigkeiten zu Essen, Schmuckgegenstände und reichlich Bier verkauft. Die drei bekanntesten Matsuri, die während des Sommers in den Nachbarschaften in ganz Tokio veranstaltetet werden, sind das Kanda Matsuri in Kanda, das Sanja Matsuri in Asakusa, beide finden Mitte Mai statt, und das Sanno Matsuri in Akasaka Mitte Juni. Mit Tausenden von Teilnehmern und noch viel mehr Zuschauern machen diese Festivals großen Spaß, können allerdings anstrengend sein, da es zu unglaublichen Menschenansammlungen kommen kann.

Im April findet meistens das Kirschblütenfest statt, bei dem sich die gesamte Stadtbevölkerung zu den Parks aufmacht, um unter der Blütenpracht zu picknicken und feucht-fröhlich zu feiern. Im August finden unter farbenfrohen Laternen traditionelle Bon-odori-Tänze statt, um den Geistern der verstorbenen Vorfahren zu gedenken. Der sehr lebhafte, farbenfrohe und ganz und gar nicht japanische Asakusa Samba Carnival wird von den Japanern veranstaltet, die lange in Brasilien lebten und findet jedes Jahr Ende August in den Straßen von Asakusa statt. Das stets Ende Oktober bzw. Anfang November veranstaltete Tokyo International Film Festival findet im Bunkamura, 2-24-1 Dogenzaka, Shibuya-ku (Tel: (03) 34 77 99 99. Internet: www.bunkamura.co.jp/english/index.html), und in den Kinos des Viertels Shibuya statt.
Literarische Anmerkungen
In Tokio sind japanische Schriftsteller zu Hause, die so unterschiedlich sind, wie z. B. Kenzaburo Oe, der 1994 den Nobelpreis für Literatur gewann, und Banana Yoshimoto, der Autor des Kultromans Kitchen (1993). Lafcadio Hearn war einer der frühen ausländischen Bewohner Tokios und galt als der große „Vermittler Japans” im Westen. Die Wahlheimat Tokio wurde von den Diplomaten-Ehefrauen des 19. Jahrhunderts, die sich an den Kirschblüten und dem anmutigen Benehmen der Menschen erfreuten, gleichermaßen gepriesen wie von Angela Carter, die erklärte, daß „Tokio ein ausgesprochen angenehmer Ort zum Leben“ sei. Auch in zahlreichen Memoiren findet Tokio Erwähnung, u. a. in den Schriften von William Faulkner, Aldous Huxley, Jean Cocteau und Charlie Chaplin. William Gibsons Roman Idoru (1997) ergründet Tokios technische Zukunft. Die dunklere Seite der Stadt wird dagegen lebhaft in Speed Tribes: Children of the Japanese Bubble von Karl Taro Greenfeld (1994) geschildert. Ein Roman, der erst vor kurzem in die engere Wahl für den Booker-Preis kam, ist David Mitchells wunderbares Werk Number 9 Dream (2001), das Tokio zum Schauplatz hat.
Musik
Freunden der klassischen Musik wird in Tokio viel geboten – es gibt mehrere in der Stadt ansässige Sinfonieorchester und häufig Vorstellungen von gastierenden Orchestern, Chören und Opernensembles. Zu den zahlreichen Veranstaltungsorten gehören u. a. die Bunkamura Orchard Hall, 2-24-1 Dogenzaka, Shibuya-ku (Tel: (03) 34 77 99 99. Internet: www.bunkamura.co.jp/english/index.html; Anreise: Bahnhof Shibuya), die Suntory Hall, 1-13-1 Akasaka, Minato-ku (Tel: (03) 35 84 99 99. Internet: www.suntory.co.jp/suntoryhall/english/index.html; Anreise: U-Bahnstation Akasaka auf der Chiyoda-Linie), und die Tokyo Opera City, 3-20-2 Nishi Shinjuku, Shinjuku-ku (Tel: (03) 53 53 99 99. Internet: www.tokyooperacity-cf.or.jp/en/index2.html; Anreise: Bahnhof Shinjuku), mit ihrer fantastisch entworfenen, neuen Konzerthalle. Im Tokyo International Forum, 3-8-1 Marunochi, Chiyoda-ku (Tel: (03) 52 21 90 00. Internet: www.tif.or.jp/forum/eng/; Anreise: Bahnhof Yurakucho auf der JR-Yamanote-Ringlinie), werden in vier Sälen diverse Musicals und kulturelle Darbietungen aufgeführt. Einer der Säle gehört mit seinen 5000 Sitzplätzen zu den größten der Welt. Traditionelle japanische Musik mit z. B. Taiko (Trommel) und Shamisen (Streichinstrument) kann gelegentlich in Bunkamura und kleineren Veranstaltungsorten gehört werden.

Theater: Von den traditionellen dramatischen Künsten Japans beeindruckt Kabuki mit seinen fantastischen Kostümen, aufwendigen Inszenierungen und komplexen Handlungsabläufen wahrscheinlich am ehesten. Im Kabuki-za, 4-12-15 Ginza, Chuo-ku (Tel: (03) 35 41 31 31. Internet: www.shochiku.co.jp/play/kabukiza/theater/index.html; Anreise: U-Bahnstation Higashi-Ginza auf den U-Bahnlinien Hibiya und Asakusa), wird regelmäßig Kabuki aufgeführt, außerdem werden Kopfhörer mit englischen Kommentaren zur Verfügung gestellt. Die Vorstellungen sind lang und dauern manchmal bis zu fünf oder sechs Stunden, allerdings sind auch Karten für nur einen Akt erhältlich.

Informationen zu den Aufführungen anderer traditioneller darstellender Künste, u. a. von noh (zurückhaltend vorgetragenes, hochstilisiertes Schauspiel, das sich seit dem japanischen Mittelalter kaum geändert hat), Bunraku (Puppentheater) und Kyogen (kurze satirische Stücke, die häufig in den Pausen bei noh-Dramen aufgeführt werden) sind vom Tourist Information Centre (Tel: (03) 32 01 33 31) erhältlich.
Tanz
In Tokio gibt es regelmäßig Gastauftritte von ausländischen Tanztruppen – von Ballett- bis zu Tangoensembles. Aufführungen finden häufig im Bunkamura, 2-24-1 Dogenzaka, Shibuya-ku (Tel: (03) 34 77 99 99. Internet: www.bunkamura.co.jp/english/index.html), statt. Buto ist eine experimentelle, manchmal groteske Form des expressiven Tanzes, entwickelte sich in den sechziger Jahren in Japan und findet unter den avantgardistischeren Japanern eine treue Anhängerschaft. Aufführungen finden in diversen Lokalitäten statt und werden in den Veranstaltungsteilen der Stadtmagazine Metropolis (Internet: www.metropolis.co.jp) und Tokyo Journal (Internet: www.tokyo.to) aufgelistet.
Theater & Konzerte
Zeitgenössisches japanisches Theater ist häufig schwer verständlich, und die Sprachbarriere ist auch nicht gerade hilfreich. Gefallen kann man sehr viel leichter an den extravaganten Vorstellungen der glamourösen Takarazuka-Tanztruppe finden, die nur aus Frauen besteht und derzeit im Takarazuka Thousand Days Theatre, 3-8-3 Marunouchi, Chiyoda-ku (Tel: (03) 52 51 20 01. Anreise: Bahnhof Yurakucho an der Yamanote-Ringlinie), auftritt. Das Panasonic Globe, 3-1-2 Hyakunin-cho, Shinjuku-ku (Tel: (03) 33 60 11 51. Anreise: Bahnhof Shin-Okubo an der JR-Yamanote-Ringlinie), wurde Shakespeares ursprünglichem London Globe Theatre nachempfunden. Hier werden gelegentlich Stücke in englischer Sprache von gastierenden ausländischen Theaterensembles aufgeführt.

Veranstaltungskalender

Einkaufen & Essen

Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in 5 Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Eine Verbrauchssteuer von 5% wird auf Restaurantrechnungen aufgeschlagen, Gourmetrestaurants berechnen oft auch eine Bedienungsgebühr von 10-15%. Trinkgeld ist nicht üblich und kann u.U. als Beleidigung aufgefaßt werden.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hauswein. Die Bedienungsgebühr bzw. Verbrauchssteuer ist im Preis nicht inbegriffen.
Restaurants
Gourmetrestaurants



Hai Whan

Hai Whan liegt im exklusiven Unterhaltungsviertel Akasaka und serviert innovativ-moderne kantonesische Küche in einem Rahmen, der eher an eine kaiserliche Empfangshalle erinnert. Meeresfrüchte und Fisch sind die Spezialitäten des Hauses. Die Zutaten sind fangfrisch und reichen saisonabhängig von Seeohren über Hummer bis zu Dorade und Krabben, verfeinert mit ungewöhnlichen und ausgefallenen Gewürzen. Die auf chinesische Art zubereiteten sashimi sollten unbedingt probiert werden.

Akasaka Gessekai Building 3F/4F
3-10-4 Akasaka, Minato-ku
Tel: (03) 35 88 00 08.



La Tour d’Argent

Die Akasaka-Niederlassung dieses berühmten Pariser Restaurants serviert klassische französische Küche in einem dramatisch-dekadenten Rahmen. Die Weinkarte ist berühmt für ihre Auswahl und Qualität, und die saisonabhängige Speisekarte bietet Gerichte wie carpaccio mit Kaviar, geröstete Taube mit frischen Trüffeln oder die Spezialität des Hauses, geröstetes Entenküken.

New Otani Hotel, 4-1 Kioi-cho, Chiyoda-ku
Tel: (03) 32 39 31 11.
Internet: www.newotani.co.jp/en/tokyo



Nobu

Die japanische Nouvelle Cuisine des berühmten Chefkoch Nobu Matsuhisa findet einen passenden Rahmen in dem stilvollen Décor aus Kunstwerken, freigelegtem Mauerwerk und riesigen pinkfarbenen Rosenblüten des Nobu im eleganten Aoyama Viertel. Nobu ist bekannt für seine meisterhaften Kompositionen aus traditionellen japanischen Zutaten und den Gewürztraditionen der Neuen Welt. Spezialitäten des Hauses sind z.B. schwarzer Kabeljau mit miso, Tintenfisch in einer delikaten Knoblauchsauce oder die berühmten ’new style’ sashimi. Für ein kulinarisches Abenteuer der besonderen Art sollte unbedingt das omakase-Probiermenü versucht werden.

6-10-17 Minami-aoyama, Minato-ku
Tel: (03) 54 67 00 22.



Spago

Das Spago unter der Leitung von Wolfgang Puck war einer der Schöpfer der neuamerikanischen cuisine, und die Tokioer Niederlassung des Restaurants führt diese Tradition elegant fort. Die Atmosphäre im Spago hat einen typisch kalifornischen Charakter, die Innenräume sind luftig und hell, mit einer schönen Terrasse und Blumenarrangements. Neben den berühmten Gourmetpizzen sollte man unbedingt die innovativen Vorspeisen wie prime rib steaks mit jalapeño-Knoblauchsauce probieren. Die kalifornischen Weine sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

5-7-8 Roppongi, Minato-ku
Tel: (03) 34 23 40 25.
Internet: www.spagotokyo.co.jp



Takamura

Die im Takamura servierte japanische Haute Cuisine kaiseki ist eine wahre Kunstform und trägt zu einer unvergeßlichen Dinnererfahrung bei. In acht ruhigen tatami-Speisesäalen werden elegant zubereitete Gerichte wie sashimi-Scheibchen oder Wachteleier auf feinstem japanischen Porzellan serviert. Takamura liegt auf einem bewaldeten Hügel und scheint mit seiner Beschaulichkeit Welten von der umliegenden Großstadt entfernt zu sein. Tischreservierungen sind unbedingt erforderlich.

3-4-27 Roppongi, Minato-ku
Tel: (03) 35 85 66 00.


Restaurants für Geschäftstreffen



Les Saisons

Das mit mehreren Preisen ausgezeichnete Les Saisons befindet sich im Imperial Hotel und wird allgemein als eines der besten französischen Restaurants in Tokio angesehen. Das Restaurant ist opulent-elegant im provençalischen Stil eingerichtet, die Speisekarte wechselt je nach Jahreszeit und bietet klassische Gerichte wie Steak mit foie gras, bouillabaisse (Fischsuppe) und mit Cidre gerösteten Hummer. Gerüchten zufolge soll das Les Saisons bei Politikern und Geschäftsleuten besonders beliebt für ein Power-Frühstück sein.

Imperial Hotel, 1-1-1 Uchisaiwaicho, Chiyoda-ku
Tel: (03) 35 39 80 87.
Internet: www.imperialhotel.co.jp



Miyuki

Miyuki ist das vornehm eingerichtete, japanische Restaurant des Luxushotels Four Seasons. Spezialität des Hauses ist kaiseki, die elegante japanische Küche mit ihren wunderschön zubreiteten Speisen und zahlreichen Gängen. Außerdem werden teppanyaki, sushi, tempura und shabu shabu-Menüs angeboten. Die Gerichte werden auf feinstem japanischen Porzellan serviert.

Four Seasons Hotel, 2-10-8 Sekiguchi, Bunkyo-ku
Tel: (03) 39 43 69 68.
Internet: www.fourseasons.com



New York Grill

Der preisgekrönte New York Grill im 52. Stockwerk des Park Hyatt Hotel in Shinyuku ist das non plus ultra in Raffinesse und Eleganz. Allein eine Reservierung für dieses exklusive Restaurant wird Ihre Tokioer Geschäftspartner in Tränen der Freude ausbrechen lassen. Deckenhohe Fenster bieten einen unglaublichen Blick auf die Stadt, und die modern-innovative Einrichtung läßt den Blick auf die offene Küche zu. Serviert wird eine originell interpretierte amerikanische Küche, auf der Speisekarte stehen u.a. am Spieß gebratene Ente glasiert mit Honig und feinstes japanisches Steak. Natürlich sind auch die Jahrgänge auf der kalifornische Weinkarte nur vom Besten und die Bedienung ist exzellent. Es gibt einen hervorragenden Sonntagsbrunch. In der anliegenden New York Bar wird live Jazz gespielt.

Park Hyatt Hotel, 52F, 3-7-1-2 Nishi-Shinjuku, Shinjuku-ku
Tel: (03) 53 23 34 58.
Internet: www.tokyo.hyatt.com



Sabatini di Firenze

Das stilvolle Sabatini di Firenze im Ginza-Viertel von Tokio ist eines der elegantesten italienischen Restaurants in Tokio. Das Décor erinnert an ein altes Landhaus und die Pastagerichte, z.B. serviert mit gegrillter Seebrasse, werden perfekt al dente zubereitet. Und das ist nur der Anfang, denn die Auswahl an Nachspeisen führt auch den kalorienbewusstesten Gast in Versuchung, während die umfangreiche Weinkarte mit ihrer Auswahl an italienischen und französischen Weinen keine Wünsche mehr offen lässt.

Sony Building 7F, 5-3-1 Ginza, Chuo-ku
Tel: (03) 35 73 00 13.



Teppanyaki Asuka

Das Teppanyaki Asuka Restaurant des Palace Hotels ist beliebt für etwas entspanntere Geschäftsessen. Man bestellt von einer Speisekarte, die von Seeohren, Krabben und saisonabhängigem Fisch bis hin zu Kobe-Beefsteak mit Madeirasauce reicht, die Gerichte werden dann nach Wünschen der Gäste individuell zubereitet. Alle Speisen werden mit Suppe, Salat, Reis und Kimchee-Pickles serviert. An privaten Tischen kann man seine Gerichte auch selber kochen.

Palace Hotel Tokyo, BF1, 1-1-1 Marunouchi, Chiyoda-ku
Tel: (03) 32 11 52 11.
Internet: www.palacehotel.co.jp


Trendrestaurants



Daidaiya

Dieses vornehme Restaurant im Ginza-Viertel serviert Nouvelle Cuisine Japonaise, einen kulinarischen Genuss für Auge und Gaumen. Dramatische Beleuchtung und ein theatralisch-avantgardistisches Décor betonen die originell akzentuierten Innenräume, in denen sich Speiseräume mit Bars und tatami-Räumen abwechseln. Es gibt auch eine Bar mit einem Humidor. Auf der japanischen Speisekarte stehen gegrillte Fleischgerichte, Fisch und Meeresfrüchte mit delikaten Saucen und feingewürzte Tempura und Sushi. Daidaiya hat auch Niederlassungen in Shinjuku und Akasaka.

GinzaNine No 1 Building, 2F, 8-5 Saki, Ginza-nishi, Chuo-ku
Tel: (03) 55 37 35 66.

Niederlassungen: Shinjuku Nowa Building 3F, 3-37-12 Shinjuku, Shinjuku-ku und Bellvie Akasaka 9F, 3-1-6 Akasaka, Minato-ku.



Fujimamas

Fujimamas liegt im Harajuku-Viertel und ist eines der neuen asiatischen ’fusion’ Restaurants in Tokio. Die Atmosphäre in Fujimamas ist warm und gemütlich, es gibt eine Holzterrasse und die Räume sind in ländlich-elegantem Décor eingerichtet. Serviert werden neu interpretierte Gerichte der internationalen Küche, wie z. B. in Chilischoten marinierte Schweinelende mit Tomatenchutney und fritierten Süßkartoffeln oder knuspriges Tofusteak mit indonesischem Gurken-sambal. Die Weinliste umfaßt eine gute Auswahl an kalifornischen Weinen, die eine Mahlzeit perfekt abrunden.

6-3-2 Jingumae, Shibuya-ku
Tel: (03) 54 85 22 62.
Internet: www.fujimamas.com



Immigrant’s Café

Das hippe Immigrant’s Café liegt im trendigen Stadtviertel Aoyama und serviert asiatische ’fusion’ Menüs. Gerichte umfassen z.B. sämigen Fischeintopf oder thailändische Fischküchlein, Vegetarier finden ebenfalls eine gute Auswahl vor. Das Café ist in schrillem Retrolook eingerichtet, oft gibt es Musik und DJs.

Kyoudou Building B1, 5-9-15 Minami-Aoyama, Minato-ku
Tel: (03) 57 66 89 95.



The Pink Cow

The Pink Cow ist eine Weinbar, die mittlerweile zu einem der trendigsten Cafés im Harajuku-Viertel geworden ist. Die Atmosphäre ist entspannt und freundlich, Kunstwerke von Künstlern aus der Umgebung schmücken die Wände. Zu der exzellenten Auswahl kalifornischer Weine kann man kleine Snacks und (vegetarische) Mahlzeiten wie Burritos, Bagels oder Fudge Brownies bestellen.

1-10-1 Jingumae, Shibuya-ku
Tel: (03) 54 11 67 77.
Internet: www.bento.com/pinkcow.html



TY Harbour Brewery Restaurant and Bar

Im TY Harbour Brewery Restaurant and Bar hat man einen wundervollen Blick auf den Hafen in der Tokioer Bucht. Serviert wird eine leichte Küche mit kalifornischem Einschlag, Gerichte umfassen z.B. geröstetes Renkenfilet mit knusprigen Frühlingsröllchen und einer leichten Tomatensauce oder in Bier mariniertes Hühnchen mit Thymian und Knoblauch. Es gibt eine große Auswahl an Bieren und Wein. Auf der mit Blumen dekorierten Terrasse lassen sich herrlich die Spezialmittagsmenüs und der Brunch an den Wochenenden genießen.

2-1-3 Higashi-Shinagawa, Shinagawa-ku
Tel: (03) 54 79 45 55.
Internet: www.tyharborbrewing.co.jp


Preiswerte Restaurants



Jangara Ramen

Jangara Ramen liegt nur zwei Minuten vom Bahnhof Harajuku entfernt. Ein enthusiastisches Publikum bedeutet gelegentlich lange Wartezeiten, aber die herrlichen japanischen Nudelgerichte sind das Warten absolut wert. Neben den üblichen Jangaranudeln gibt es auch andere Sorten wie die etwas reichhaltigeren Bonchannudeln, serviert je nach Wunsch mit Fleisch, Fisch oder hartgekochtem Ei. Jazzmusik und trendige Deko tragen zu der freundlich-entspannten Atmosphäre bei.

Shanzel Building No. 2 1F/2F, 1-13-21 Jingumae, Shibuya-ku
Tel: (03) 34 04 54 05.
Internet: www.jangara.co.jp (nur auf Japanisch)



MealMUJI

Direkt gegenüber dem Tokyo International Forum liegt MealMUJI, das Restaurants der auch in Europa vertretenen Lifestylegeschäftskette MUJI. MealMUJI serviert eine gesunde Bioküche, das frischgebackene Brot und die Deli-Auswahl an Gerichten wie verschiedene Curries, gegrillter Fisch und saisonabhängige Salate ziehen besonders ein relaxtes, jüngeres Publikum an.

3-8-3 Marunouchi, Chiyoda-ku
Tel: (03) 52 08 82 41.



Moti

Moti liegt im Roppongi-Viertel und serviert schon seit über 20 Jahren authentische indische Küche. Vegetarische Gemüsecurries wie Palak Panir und Channa Masala wechseln sich mit Fleischgerichten wie z.B. Punjabi Chicken Tikka und Kofta mit Schafsfleisch an. Wandgemälde und Dekorationen im Mughal-Stil schaffen eine entsprechend exotische Atmosphäre. Moti hat auch eine Niederlassung in Akasaka.

Roppongi Hama Building 3F, 6-2-35 Roppongi, Minato-ku
Tel: (03) 34 79 19 39.

Niederlassung Akasaka: Kinpa Building 3F, 2-14-31 Akasaka, Minato-ku Phothai



Phothai Down Under

Phothai Down Under ist ein lebhaftes Thai-Restaurant und ideal, um sich vor einem Ausflug in das Nachtleben des Roppongi-Viertel noch etwas zu stärken. Das umfangreiche Menü umfaßt Klassiker wie Tom Yam Nudeln oder Rind-Kokosnuß-Curry, sowie eine reichhaltige Auswahl an australischen Weinen, Bieren und, interessanterweise, Steaks. Das hervorragende Mittagsbüffet (nur während der Woche) ist bei Büroangestellten aus der Umgebung sehr beliebt.

Roppongi Five Plaza Building 2F, 5-18-21 Roppongi, Minato-ku
Tel: (03) 35 05 15 04.



Tengu

Tengu ist eine fröhliche japanische Kneipenrestaurantkette (izakaya) und besonders bei Studenten und Büroangestellten beliebt. Man kann verschiedene kleine Mahlzeiten und Snacks wie z.B. yakitori gegrilltes Hühnchen und sashimi, oder japanisch interpretierte Pizzen und Salate von der reich bebilderten Menükarte bestellen. Bier und Sake sind ebenfalls gut und bezahlbar. Die Tengu-Kneipen erkennt man leicht an ihrem Logo, einer roten, langnasigen Teufelsmaske.

Niederlassung in Ginza: Roku-chome, 6-13-3 Ginza, Chuo-ku
Tel: (03) 32 48 25 88.
Internet: www.teng.co.jp (nur auf Japanisch).


Persönliche Empfehlungen



Nanbantei Yakitori

Das Prinzip der yakitori-Zubereitung (gegrilltes Fleisch auf kleinen Spießchen) wird im Nanbantei Yakitori auch bei verschiedenen anderen Fleisch-, Fisch-, und Gemüsearten angewandt. Das beliebte, traditionelle Restaurant liegt im lebhaften Shinjuku-Viertel, Spezialitäten des Hauses sind u.a. gegrilltes Rind in würziger miso-Sauce (nanban-yaki) und Schweine-Spargelpastetchen (aspara-maki). Man sitzt auf Barstühlen und kann die Zubereitung seiner Gerichte genau beobachten. Nanbantei hat auch Niederlassungen in Shibuya und Roppongi.

Sanyo Building No. 5, B1, 3-28-7 Shinjuku, Shinjuku-ku
Tel: (03) 33 41 70 81.

Niederlassungen: Iwamoto Building 2F, 1-22-7 Jinnan, Shibuya-ku und 4-5-6 Roppongi, Minato-ku Mominoki.



World Buffet L’Etoile

Das World Buffet L’Etoile ist eines der zahlreichen Restaurants des Dai Ichi Hotel in Shimbashi, und bietet riesige ’all you can eat’ Mittags- und Abendbüffets, bei denen man Spezialitäten aus der ganzen Welt in einer entspannten Wintergartenatmosphäre genießen kann. Es gibt alles, was das Herz begehrt, von Sushi und Dim Sums über geräucherten Lachs bis hin zu 3-Käse-Ravioli. Die umfangreiche Nachspeisenauswahl mit verschiedenen Torten, Eiscremes und Sorbets läßt danach keine Wünsche mehr offen. Der Pauschalpreis liegt an den Wochenenden und während der Ferien etwas höher, Kinder erhalten jedoch eine Ermäßigung.

Dai Ichi Hotel Tokyo, 1-2-6 Shimbashi, Minato-ku
Tel: (03) 35 01 44 11.
Internet: www.daiichihotel-tokyo.com

Einleitung
Japaner gehen leidenschaftlich gerne einkaufen, denn die Kombination aus tadellosem Service, hervorragender Warenauswahl und wunderbarer Präsentation machen das Einkaufen in Tokio sehr verführerisch. Die Preise sind i. allg. hoch, und Schnäppchen findet man nur wenige, der umsichtige Einkäufer allerdings wird zahlreiche einzigartige und bezahlbare Waren finden, u. a. Keramikgegenstände und Kunsthandwerk, Perlen, Elektrogeräte und Spielsachen.
Einkaufsmeilen
Die wichtigsten Einkaufsgegenden sind das elegante Ginza mit seinen noblen Kaufhäusern, Designerboutiquen und schicken Galerien, das junge, moderne Shibuya, wo man besonders gut Bekleidung, CDs und Accessoires einkauft, Harajuka, das „Mekka für Jugendliche", Teenager-Mode und Kitsch, Akihabara mit seiner riesigen Auswahl an preiswerten Elektrogeräten und Computern und das für Geschäfte mit neuen und gebrauchten Fotoapparaten bekannte, lebhafte Shinjuku.

In den Straßen rund um den Sensoji-Tempel in Asakusa sind zahlreiche kleine Spezialgeschäfte mit japanischer Kunst und Kunsthandwerk angesiedelt, während man Second-Hand-Bücher und -Drucke am besten in der Gegend Jimbocho-Kanda findet. Besonders erwähnenswert ist der Orientalische Basar in der Harajuku’s Omotesando Avenue, ein großes Kaufhaus für Kunst und Souvenirs mit einer großen Auswahl an Waren zu angemessenen Preisen.

Die in den Untergeschossen der großen Kaufhäuser angesiedelten Delikatessenabteilungen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, auch wenn man sich nur am Anblick der ausgezeichnet präsentierten, außergewöhnlichen Auswahl an Nahrungsmitteln erfreut.
Märkte
Am anderen Ende des kommerziellen Spektrums liegt der lebhafte Ameyoko Markt, der unter den Bahntrassen südlich des Ueno Parks stattfindet. Hier fühlt man sich wegen der lauten, heiseren Verkäufer, den niedrigen Preisen und den unzähligen Einkäufern noch immer an seinen Ursprung erinnert - als Tokios Schwarzmarkt in der Nachkriegszeit.

Flohmärkte, auf denen auch Antiquitäten verkauft werden, finden jeden Sonntag statt, am ersten und vierten des Monats in Harajukus Togo-Schrein, am zweiten Sonntag des Monats im Nogi-Schrein in Nogizaka, im Hanazono-Schrein in Shinjuku fast jeden Sonntag. Da die Märkte schon vor Sonnenaufgang beginnen, packen zahlreiche Verkäufer ihre Waren bereits am frühen Nachmittag wieder ein. Diese Märkte sind tolle Orte zum Stöbern. Besonders gut kann man hier alte Seidenkimonos, japanische Puppen, Keramik- und Lackgegenstände kaufen. Auf ein Lächeln und eine höfliche Anfrage wird häufig auch ein Preisnachlaß gewährt.
Öffnungszeiten
Die meisten Geschäfte sind sieben Tage die Woche von 10.00-19.00/20.00 Uhr geöffnet, Kaufhäuser allerdings unter der Woche einen Tag geschlossen.
Hinweis
Beim Kauf von elektrischen Artikeln sollte man bedenken, daß die Netzspannung in Japan nur 100 Volt beträgt, Geräte also einen Adapter benötigen, außer sie verfügen über einen Schalter, an dem man die Voltzahl umstellen kann. Außerdem sind viele Handbücher nur in Japanisch erhältlich. Auf Märkten und in Elektrogeschäften ist es außerdem möglich zu handeln. Dabei sollte man höflich nach dem „besten Preis" fragen, feilschen dagegen wird mißbilligt.

Auf fast alle Waren und Dienstleistungen wird an der Kasse eine Verbrauchssteuer von 5% aufgeschlagen. Die größeren Geschäfte und Kaufhäuser bieten allerdings steuerfreies Einkaufen an, d. h. Touristen können nach Vorlage ihres Ausweises und des Kassenbons am Kundendienstschalter sofort eine Rückerstattung bekommen. Kreditkarten werden mittlerweile häufiger akzeptiert, meistens wird aber mit Bargeld bezahlt.

Nachtleben

Einleitung
Nachts wird Tokio erst richtig lebendig. Im Poppongi-Bezirk mit seinen unzähligen Bars, Clubs und Diskos geht es sieben Tage die Woche munter zu. Hier verkehren ebenso die in Tokio lebenden Ausländer wie Angehörige der US-Militärbasis. Shinjuku dagegen ist japanischer und hat unglaublich viele Eß- und Trinklokale, von riesigen Bierhallen bis zu winzigen intimen Themenbars, aber auch Kinos, Massagesalons und Japans größte Schwulenszene.

Kleiderordnungen sind selten besonders streng. Clubs verlangen einen hohen Eintritt, allerdings enthält dieser meistens mehrere Getränke. In den Izakaya (japanische Kneipen) und Bars wird häufig ein Mindestverzehr verlangt, der i. allg. aus kleinen Snacks besteht. Die Getränkepreise hängen von der Umgebung ab und reichen von angemessen bis unverschämt teuer. Falls man sich über die Preise unsicher ist, sollte man vor der Bestellung nachfragen. Jene, die geneigt sind, in einen der vielen „Hostessen-Clubs“ zu gehen, sollten wissen, daß ein Bier in der Gesellschaft einer attraktiven Hosteß leicht 10.000 ¥ kosten kann. Die Schwulenbars von Tokio findet man dicht an dicht in der Gegend Shinjuku 2-chome. Hier reagiert man i. allg. mißtrauisch auf ausländische Kunden, deshalb ist die Begleitung durch einen Japaner angebracht. Mehrere Hotels verfügen über sogenannte „Sky Bars“, von denen man einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt erhält.

Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebenen Schankstunden, das Mindestalter für den Konsum alkoholischer Getränke beträgt aber 20 Jahre. Die Eintrittspreise und Öffnungszeiten sind sehr unterschiedlich, und die Nachtszene in Tokio ändert sich ständig. Verzeichnisse und Informationen zu den jeweils angesagtesten Lokalen findet man im englischsprachigen Metropolis (Internet: www.metropolis.co.jp) oder im Tokyo Journal (Internet: www.tokyo.to).
Bars
Eine typisch japanische Kneipe ist das Izakaya, in dem Bier, Sake und eine riesige Auswahl an japanischen Gerichten angeboten werden. Ausländer werden sich wahrscheinlich besonders in den Kneipenketten Murasaki und Tengu wegen der lebhaften Atmosphäre, angemessenen Preisen und praktischen Bilderspeisekarten wohlfühlen. Eine internationalere Szene hat Roppongi, wo man dem knalligen, ausländerfreundlichen Gas Panic, 3-15-24 Roppongi, einen Besuch abstatten sollte. Im benachbarten Castillo, 6-1-8 Roppongi, werden ununterbrochen Diskoklassiker gespielt, und so findet man auf der kleinen Tanzfläche meistens mehr Menschen vor als an der Bar. Für ein Glas Guiness sollte man The Dubliners, 3-28-9 Shinjuku, aufsuchen. Rock’n’Roll auf japanische Art kann man dagegen im lauten, zwielichtigen Rolling Stone, 3-2-7 Shinjuku, kennenlernen. Das Las Chicas, 5-47-6 Jingumae, Harajuku, ist ein moderner Bar-Restaurant-Komplex mit einem begrünten Innenhof, der an einem Sommerabend ein lauschiges Plätzchen für einen Drink bildet. Die Bar Isn’t It? gegenüber des Bunkamura-Kunstzentrums in Shibuya ist ein beliebter Treffpunkt, außerdem kosten hier sämtliche Speisen und Getränke nur 500 ¥. Etwas feiner geht es in der schicken Bar Highlander, 2-10-4 Toranomon, im Hotel Okura zu, wo über 200 Whiskysorten zur Auswahl stehen, sowie in der New York Bar, eine edle Jazz-Bar im 52. Stockwerk des noblen Park Hyatt Hotel, 3-7-1-2 Nishi-Shinjuku.
Kasinos
Das Glücksspiel in Kasinos wird in Japan streng kontrolliert, deshalb gibt es nur sehr wenige im ganzen Land. Das einzige Kasino im Stadtzentrum von Tokio ist der Tokyo Dome-Komplex, 1-3 Koraku, Bunkyo Ku (Tel: (03) 38 11 21 11). Dieses Kasino kann auch von Nicht-Mitgliedern besucht werden. Da man das Glücksspiel in Japan aber auf keinen Fall fördern möchte, finden Ausländer das Angebot an Spielautomaten und Blackjack wahrscheinlich recht zahm.
Clubs
Club Asia, 1-8 Maruyamacho, Shibuya, veranstaltet wichtige DJ-Abende und „The Ring”, eine stets ungeduldig erwartete Homo/Hetero-Dance Party. Der Nebenraum lädt zu einer Pause vom Tanzen und zum Internetsurfen ein. Das Code, Koma Gekijo, Kabukicho, Shinjuku, hat eine riesige Tanzfläche und jede Menge Plätze, um sich vom Tanzen zu erholen. Ganz in der Nähe befindet sich der Liquid Room, 1-20-1 Kabukicho, Shinjuku, ein moderner Veranstaltungsort für Live-Events und vereinzelte Club-Nächte. Ein riesiger Disko-Palast über mehrere Stockwerke ist das Velfarre, 7-14-22 Roppongi, in Roppongi, wo eine strenge Kleiderordnung herrscht und ein hoher Eintrittspreis verlangt wird. Das schicke Lexington Queen, 3-13-14 Roppongi, ist besonders bei Models und Showbiz-Personen beliebt und ein guter Ort, um Prominente zu treffen. Trendbewußte Studenten trifft man dagegen im fortschrittlichen Yellow, 1-10-11 Nishi-Azabu, an. Um mal etwas andere Musik zu hören eignet sich das Salsa Sudada, 7-13-8 Roppongi, wo einem nicht nur Latino-Musik sondern auch die Cocktails zu Kopf steigen können.
Live-Musik
Tokios lokale Pop- und Rockszene findet vor allem in den „Live Houses“ statt – dunkle, diskoähnliche Lokalitäten mit einer kleinen Bühne. Das Loft, 1-12-9 Kabukicho, Shinjuku, Crocodile, 6-18-8 Jingumae, Harajuku, Cave, 34-6 Udagawacho, Shibuya, und der Club Quattro, 32-13 Udagawacho, Shibuya, gehören zu den bekanntesten. Die moderne Indie-Rock-Stätte Milk, 1-13-3 Nishi-Ebisu, ist eine Mischung aus einem Club und einem Live House. Tokios führendes Jazz-Lokal ist das Blue Note, 5-13-3 Minami-Aoyama, in dem regelmäßig internationale Spitzeninterpreten auftreten. Die zwei wichtigsten Veranstaltungsorte für große Rockkonzerte sind The Budokan, 2-3 Kitanomaru-Koen, Chiyoda-ku (Tel: (03) 32 16 51 00) und der Tokyo Dome, 1-3 Koraku, Bunkyo-ku (Tel: (03) 58 00 99 99). Karten sind teuer und sollten im voraus reserviert werden.

Infrastruktur

Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt/M.: etwa 11 Std.; ab Wien: etwa 12 Std. 30; ab Zürich: 12 Std.
Narita Airport (NRT)
Tel: (04 76) 32 28 02.
Internet: www.narita-airport.or.jp/en

Narita Airport (auch als New Tokyo International Airport bekannt) liegt 66 km östlich der Innenstadt von Tokio und ist der wichtigste Einreisepunkt nach Japan. Er wird von über 60 Fluggesellschaften angeflogen, verfügt über zwei Terminals und wird nur für internationale Flüge genutzt. Sämtliche Inlandsflüge (und Flüge der China Airlines nach Taiwan) verkehren vom Haneda Airport (s. unten).

Fluggesellschaften JAL (Tel: (03) 54 60 05 11. Internet: www.jal-europe.com) und ANA (Tel: (03) 54 35 03 33. Internet: www.ana-europe.com) sind die beiden wichtigsten Fluggesellschaften Japans. Non-Stop-Verbindungen von Frankfurt bestehen mit Lufthansa, von Wien mit Austrian Airlines, von Zürich mit Swiss.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Wechselstuben, Geldschalter, Reisebüros, Touristeninformationen, Internetzugänge, zahlreiche Restaurants und Souvenirgeschäfte (einschließlich Duty-free-Läden), eine Gepäckaufbewahrung, ein Gepäck-Lieferservice, Duschen, ein Frisör und Schönheitssalon, Aufenthaltsräume, ein Spielraum für Kinder, ein Babyraum und eine ärztliche Ambulanz. Mietwagenfirmen sind ebenfalls am Flughafen vertreten (Avis und Hertz).

Geschäftseinrichtungen In der TEI Lounge (Tel: (04 76) 34 87 81) im Terminal 1, die für Inhaber von VISA-Karten zugänglich ist, stehen Kopier-, Faxgeräte und Internet zur Verfügung; die IASS Lounge (u.a. American Express- und Diners Club-Kunden) bietet ebenfalls Internet-Zugang. Im Terminal 2 befinden sich eine Internet-Ecke (geöffnet 06.00-23.00 Uhr) und ein Yahoo-Café (geöffnet 08.00-21.30 Uhr) sowie Kopier- und Faxmöglichkeiten.

Transfer in die Stadt Zug: Der Narita Express der Japan Railways (Internet: www.jreast.co.jp/nex) bietet zwischen 07.42-21.43 Uhr und der Skyliner (Internet: www.keisei.co.jp/keisei/tetudou/accesse) der Keisei Railways zwischen 07.49-22.00 Uhr bieten schnelle, sehr regelmäßige Verbindungen in das Stadtzentrum (Fahrzeit: 1 Std.). Von beiden Bahnunternehmen werden außerdem preiswertere reguläre Verbindungen betrieben. Bus: Die Airport Limousine-Busse (Tel: (03) 36 65 72 20. Internet: www.limousinebus.co.jp/e/) fahren zwischen etwa 08.00-18.00 Uhr mehrmals pro Stunde zu den größten Hotels in der Innenstadt, zum Haneda Airport und nach Yokohama. Die Fahrzeit beträgt je nach Verkehrslage und Zielort rund 90 Min.. Taxifahrten in das Stadtzentrum sind bekanntermaßen sehr teuer und kosten ab 20.000 ¥. Die Fahrzeit beträgt etwa 90 Minuten.

Flughafengebühren: Eine Ankunftssteuer wird nicht verlangt, die Abflugsteuer in Höhe von 2040 ¥ ist normalerweise im Ticketpreis inbegriffen.
Haneda Airport (HND)
Tel: (03) 57 57 81 11.

Tokios Haneda Airport wird für den Inlandsverkehr genutzt und liegt nur 16 km südlich der Innenstadt von Tokio. Etwas verwirrend ist, dass Haneda immer noch als Tokyo International Airport bekannt ist, obwohl heute alle internationalen Flüge, abgesehen von den Flügen der China Airlines nach Taiwan, auch jene mit hochrangigen offiziellen Besuchern aus dem Ausland, am Narita Airport landen und Haneda nur Inlandsflüge abfertigt.

Fluggesellschaften Alle wichtigen nationalen Fluggesellschaften, einschließlich JAL (Tel: (03) 54 60 05 22. Internet: www.jal-europe.com) und ANA (Tel: (03) 34 90 88 00. Internet: www.ana-europe.com).

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Geldautomaten, Reisebüros, zahlreiche Restaurants und Souvenirläden, eine Gepäckaufbewahrung, ein Gepäcklieferservice, ein Postamt und Autoverleihe (Nissan und Toyota).

Geschäftseinrichtungen Keine.

Transfer in die Stadt Eine Einschienenbahn verkehrt vom Flughafen zum Bahnhof Hamamatsu-cho an der JR-Yamanote-Ringlinie. Die Fahrzeit beträgt 20 Min.. Keikyu Railways (Internet: www.keikyu.co.jp/english/haneda/index.html) betreibt Verbindungen zum Bahnhof Shinagawa, der ebenfalls an der JR-Yamanote-Ringlinie liegt. Die Limousinen-Busse fahren zu allen größeren Bahnhöfen. Für eine Taxifahrt in die Innenstadt von Tokio werden etwa 7000 ¥ verlangt.
Hinweis
Zwar hat Tokio einen großen Hafen, es wird aber nur wenig Passagierverkehr von hier betrieben. Tokios Fährhafen befindet sich in Ariake auf der Insel Odaiba in der Tokiobucht. Zu den Einrichtungen gehören eine Snack Bar, Souvenirläden und Gepäckschließfächer.
Transfer in die Stadt
Die Yurikamome-Einschienenbahn verkehrt von Ariake zum Bahnhof Shimbashi an der JR-Yamanote-Ringlinie. Die Fahrt dauert 25 Minuten und kostet etwa 370 ¥.
Fährverbindungen
Von Tokio gibt es zwar keine internationalen Fährverbindungen, jedoch einige Langstreckenverbindungen nach Hokkaido, Shikoku, Kyushu und Okinawa. Von Okinawa bestehen außerdem Verbindungen nach Taiwan, von Osaka/Kobe nach China und von Fukuoka/Hakata und Shimonoseki nach Korea. Informationen zu den Ankünften und Abfahrten sind vom Ferry Service Centre (Tel: (03) 35 01 08 89. Internet: www.tptc.or.jp/eng/ferry.htm) erhältlich.
Zugverbindungen
Shinkansen-Expresszüge verkehren nur vom Bahnhof Tokio-Mitte, von dem Pendlerzüge und U-Bahnen in alle Gegenden der Stadt abfahren. Shinkansen-Expresszüge fahren nach Nord-Japan, Niigata am Japanischen Meer, Nagano im Zentralgebirge, Nagoya, Osaka, Kyoto und Hiroshima sowie nach Fukuoka auf der südlichen Insel Kyushu. Es gibt mehrere Verbindungen pro Stunde. Die Fahrzeit nach Kyoto und Osaka beträgt etwa drei Stunden, nach Fukuoka sechs Stunden.
Transfer in die Stadt
Tokio-Mitte liegt sehr zentral in der Gegend Marunouchi/Ginza und kann mit zahlreichen Zügen und U-Bahnen erreicht werden, u. a. mit der JR-Yamanote-Ringlinie. An dieser Linie liegen auch die Bahnhöfe Ikebukuro, Shibuya, Shinjuku und Ueno.
Hinweis
Die Verbindungen des ausgedehnten Bahnnetzes der Japan Railways (JR) sind außergewöhnlich effizient und pünktlich und (außer zu den Stoßzeiten und an gesetzlichen Feiertagen) sehr angenehm zu benutzen. Die Züge im Raum Tokio und in Nordjapan stehen unter der Leitung der JR East (Tel: (050) 20 16 16 03. Internet: www.jreast.co.jp/e/index.html), während die Superexpresszüge Shinkansen auf der Tokaido-Linie zwischen Tokio und Nagoya, Kyoto, Osaka und Fukuoka von der JR Central (Tel: (03) 58 18 35 10. Internet: http://jr-central.co.jp/english.nsf/) betrieben werden.

Tokio verfügt über mehrere große Bahnhöfe, der größte und Knotenpunkt der Stadt ist Tokio-Mitte in Marunouchi, Chiyoda-ku, während die Bahnhöfe Ikebukuro, Shibuya, Shinjuku und Ueno die Vororte bedienen. Außer der Japan Railways gibt es noch eine Reihe privater Bahngesellschaften, welche die Pendlerzüge in die Vororte von Tokio und das ausgedehnte und praktische U-Bahnnetz betreiben (Internet: www.tokyometro.jp/e/).

Außer den kleinsten Bahnhöfen verfügen alle über Münzschließfächer und Kioske mit Zeitungen und Snacks. Der Bahnhof in Marunouchi verfügt außerdem über ein Kaufhaus und ein Hotel. Für die Shinkansen-Expresszüge und einige andere Schnellzüge ist es den Passagieren freigestellt, ob sie Sitzplätze reservieren möchten. In einigen Zügen werden auch die „grünen Waggons“ der ersten Klasse eingesetzt. Für Fahrten mit den Shinkansen-Expresszügen und bei Langstreckenverbindungen über die Feiertage sollten allerdings rechtzeitig Reservierungen vorgenommen werden (an den größeren Bahnhöfen). Lange Bahnfahrten sind teuer, möchte man das Bahnnetz allerdings sehr häufig benutzen, so bietet der Japan Rail Pass (Internet: www.japanrailpass.net) ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Dieser Touristen-Pass kann allerdings nur vor der Ankunft in Japan gekauft werden und ist ausschließlich für nicht in Japan ansässige ausländische Touristen verfügbar. Der Japan Rail Pass wird in den meisten größeren Reisebüros in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft.
Anfahrt
Tokio ist über die Tomei-Meishin-Schnellstraße mit Kobe verbunden, die über Nagoya, Kyoto und Osaka führt. Verbindungen mit Sendai und Nord-Japan bestehen über die Tohoku-Schnellstraße, mit Nagano und Nagoya über die Chuo-Schnellstraße.
Aktueller Hinweis
Wegen des hohen Verkehrsaufkommens in Japans Städten kann das Autofahren dort eine sehr langsame und frustrierende Angelegenheit sein. Dank des ausgezeichneten öffentlichen Verkehrsnetzes braucht man allerdings weder in den Städten noch für die Fahrt in eine andere Stadt einen Wagen. Ein Pkw eignet sich allerdings gut für die Erkundung abgelegener Gegenden auf dem Land. In Japan Auto zu fahren ist einfacher als man denkt – die Fahrer sind i. A. diszipliniert und höflich, und die wichtigsten Verkehrsschilder sind sowohl in Japanisch als auch in Englisch beschriftet. Sämtliche Schnellstraßen sind mit Namen versehen (z. B. Tokaido Expressway) und verbinden die größeren Städte; die dafür verlangte Maut ist mit 40 ¥ (etwa 0,30 €) pro Kilometer allerdings teuer. Andere größere Straßen sind mit Zahlen gekennzeichnet (z. B. Route 24).

Es herrscht Linksverkehr, und das Tragen von Sicherheitsgurten ist Pflicht. Sowohl der nationale als auch der internationale Führerschein werden benötigt sowie eine Übersetzung des nationalen. Es kann schwierig sein, einen Parkplatz zu finden. Das Parken in Städten und größeren Orten ist außerdem sehr teuer. Die Geschwindigkeitsbegrenzung außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt 50 km/h, auf Schnellstraßen 80 km/h, in geschlossenen Ortschaften normalerweise 40 km/h. Es herrscht striktes Alkoholverbot, Verstöße werden mit hohen Bußgeldern geahndet.

Die Japan Automobile Federation (JAF; Tel: (03) 68 33 91 00. Internet: www.jaf.or.jp/e/index_e.htm) stellt den englischsprachigen Ratgeber „Rules of the Road” zur Verfügung und hilft mit der 24-stündigen Pannenhilfe JAF Road Service nicht nur Mitgliedern weiter. Im Falle eines Unfalls muss die Polizei informiert werden (Tel: 110).
Fahrzeiten
Von Nagano: 3 Std. 30; von Sendai: 4 Std.; von Nagoya: 5 Std.; von Osaka: 7 Std. Die Fahrzeiten können je nach Verkehrsaufkommen sehr unterschiedlich sein.
Busverbindungen
Das umfassende Netz an Fernverbindungen wird von mehreren Unternehmen gemeinschaftlich betrieben. Städte wie Kyoto, Osaka sowie jene auf der nördlichen Hälfte von Honshu werden mit bequemen Reisebussen angefahren, die mit Liegesitzen ausgestattet sind. Die Busse fahren vor den Bahnhöfen Shinjuku und Tokio-Mitte ab. Reservierungen können beim Japan Travel Bureau (JTB; Tel: (069) 29 98 78 0 (Frankfurt) oder (03) 56 20 95 00. Fax: (03) 56 20 95 02.; Internet: www.jtbgmt.com/eng) vorgenommen werden, das zahlreiche Vertretungen in der Stadt hat, u. a. in den größeren Bahnhöfen.

Sonstiges

Lage
Region Kanto, Ostjapan.
Landesvorwahl
+81.
Einwohner
8.372.440 (2006).
Sprachen
Japanisch. Englisch ist Geschäfts- und erste Fremdsprache.
Währung
Japanischer Yen (¥). Banknoten sind in den Werten von 10.000, 5000, 2000 und 1000 ¥ im Umlauf. Münzen in den Werten von 500, 100, 50, 10, 5 und 1 ¥.
Ethnische Gruppen
99,3% Japaner; 0,6% Koreaner; 0,1% Sonstige.
Religion
99% Shintoisten/Buddhisten; 1% Christen.
Ortszeit
MEZ + 8. Keine Sommer-/Winterzeit-Umstellung in Tokio.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +8 Std. und im Sommer +7 Std.
Netzspannung
100 V, 50/60 Hz; flache Zweipol-Stecker (ähnlich den amerikanischen Steckern).
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl. In den meisten Geschäften sind Telefonkarten für Auslandsgespräche in Einheiten von 1000¥, 3000¥ und 5000¥ erhältlich.
Durchschnittstemperatur
4°C.
Durchschnittstemperatur im Juli
25°C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
1563 mm.
Wechselkurse
1.00 EUR = 99.79 JPY
1.00 CHF = 82.93 JPY
1.00 USD = 76.27 JPY
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Andere Sportarten
Jogger trifft man vor allem in Tokios Parks an. Besonders beliebt ist der Yoyogi Park (Anreise: Bahnhof Harajuku an der JR-Yamanote-Ringlinie oder U-Bahnstation Meiji-jingumae an der Linie Chiyoda). Ein hübscher Weg zum Joggen verläuft auch am äußeren Wassergraben entlang rund um den Kaiserpalast, allerdings gibt es hier recht viele Autoabgase.
Einführung
Japans Nationalsport ist das Sumo-Ringen. Sechsmal im Jahr finden 15-tägige Wettkämpfe statt, die auf großes Interesse im Land stoßen. Im Januar, Mai und September finden diese Wettkämpfe im Tokioer Ryogoku Kokugikan Stadium, 1-3-28 Yokoami, Sumida-ku (Tel: (03) 52 37 93 10), statt, wo auch die Eintrittskarten erhältlich sind. Weitere Informationen findet man im Internet (www.sumo.or.jp/eng/index.php).

Noch mehr Leidenschaft und Hingabe erweckt Baseball (Yakyu oder Besubaru), und die Spiele ziehen immer ungeheure Zuschauerzahlen an. Von den insgesamt 12 Profiteams in Japan sind mehrere in Tokio ansässig. Einer der besten Orte, um sich ein Spiel anzusehen ist der Tokyo Dome, 1-3 Koraku, Bunkyo Ku (Tel: (03) 58 00 99 99. Internet: www.tokyo-dome.co.jp/e), in dem auch Japans beliebtestes Team, die Yomiuri Giants, ansässig ist.

Fußball (sakka) ist in Japan, das zusammen mit Südkorea Gastgeberland der WM 2002 war, ebenfalls äußerst beliebt. Japans Profi-J-Liga besteht aus 12 Mannschaften. Spiele finden regelmäßig im Tokyo Dome und im National Stadium, Kokuritsu Kyogijo (Tel: (03) 34 03 11 51), statt.

In Tokio befinden sich zwei Pferderennbahnen, die Tokyo Keibajo (Tel: (04 23) 63 31 41) und die Oi Keibajo (Tel: (03) 37 63 21 51), wo an Wochenenden regelmäßig Pferderennen (keiba) stattfinden.

Die größten Kartenagenturen mit diversen Verkaufsstellen in der Stadt sind Ticket Pia (telefonische Reservierungen in Englisch: (03) 52 37 99 99) und Lawson Ticket (Tel: (03) 55 37 99 99). Veranstaltungen sind regelmäßig ausverkauft, deshalb sollte man sich rechtzeitig Karten besorgen.
Golf
Da man in Japan leidenschaftlich gerne Golf spielt, gibt es in Tokio über 500 Driving Ranges (häufig auf den Dächern), Enthusiasten müssen allerdings bereit sein, weite Wege für die Golfplätze zurückzulegen. Am Wochenende sind sie überraschend gut besucht, und die Gebühren sind hoch. Der westlich von Tokio gelegene Sakawa Royal Golf Club (Tel: (04 65) 77 22 26) kann in zwei Stunden mit dem Zug erreicht werden und bietet einen Blick auf Mount Fuji. Nicht-Mitglieder können hier sowohl unter der Woche als am Wochenende nur außerhalb der Spitzensaison spielen. Im Kazusa Monarch Country Club (Tel: (04 39) 29 31 01. Fax: (04 39) 29 33 99. Internet: www.giganet.net/kmcc/index.html) sind Nicht-Mitglieder allerdings jederzeit willkommen. Dieser von Jack Nicklaus entworfene Golfplatz liegt südwestlich von Tokio und kann in 90 Min. mit dem Zug erreicht werden. Die Green Fee beträgt ab 13.000 ¥. Die meisten Golfplätze sind montags geschlossen. Weitere Informationen findet man in einem Führer zu Tokios Golfplätzen (Internet: www.successstories.com/home.htm).
Tennis
Die zentral gelegenen Hibiya-koen-Tennisplätze (Tel: (03) 35 01 64 28) befinden sich im Hibiya Park nahe Ginza. Sie können täglich von 09.00-21.00 Uhr benutzt werden, die Platzgebühr liegt zwischen 3000-4000 ¥ pro Stunde. Man muß sich zwar als Mitglied anmelden, diese Mitgliedschaft ist aber kostenlos. Plätze sollten recht früh gebucht werden. Informationen zu weiteren Tennisplätzen findet man im Internet (www.tokyotennis.com).
Datum Wetter Tag Nacht Regen
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