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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten San Francisco
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Golden Gate Bridge

Die schöne Golden Gate Bridge verbindet „Frisco“ mit dem Marin County. Sie ist jedoch nicht goldfarben, sondern leuchtend orange und daher auch im dichtesten Nebel erkennbar. Die Brücke mit 1.981 m Spannweite gehört zu den Wundern der modernen Welt und ist eine von insgesamt fünf Brücken über die Bucht. Den besten Blick auf die Brücke hat man von Fort Point im Presidio (Long Avenue, Ecke Marine Drive) und vom Visa Point der Marin-Seite am nördlichen Brückenende. Man sollte auf jeden Fall über die Brücke gehen – oder zumindest fahren (zu Fuß braucht man etwa 30 Minuten). Mit dem Stahldraht der zwei Hauptkabel könnte man die Erde am Äquator dreimal umkreisen, und mit der für die Brücke benutzten Menge Zement könnte man einen Fußweg von San Francisco bis nach New York pflastern.

Highway 101
Tel: (415) 921 58 58.
Internet: www.goldengate.org
Anreise: Mit der Buslinie 28.
Öffnungszeiten: Täglich 24 Stunden geöffnet (Zugang für Pkws und Fahrräder); 05.00-21.00 Uhr (Fußweg an der Ostseite).
Kostenloser Eintritt.



Golden Gate Park

Zum 411,5 Hektar großen Golden Gate Park gehören Wiesen, Seen, Rosengärten, eine Baumschule, ein Rhododendron-Tal, ein Open-Air-Gelände, ein Kinderspielplatz, eine Büffel-Koppel und der höchste künstliche Wasserfall des Westens. Ebenfalls im Park gibt es das Asian Art Museum und die California Academy of Sciences (dazu gehören das Natural History Museum, das Morrison Planetarium und das Steinhart Aquarium). Von der Vorderseite der Akademie der Wissenschaften aus, die Richtung Ocean Beach weist, kann man phantastische Sonnenuntergänge beobachten. Etwa 7000 Pflanzenarten gedeihen im Strybing Arboretum und den Botanischen Gärten, und der Japanische Teegarten ist eine Oase der Ruhe. Das Presidio, mit dem das Landstück und die Gebäude rund um die Zufahrt zur Golden Gate Bridge gemeint sind, war früher eine der ältesten militärischen Befestigungsanlagen des Landes. Jetzt befinden sich dort ein Wald, ein gemauertes Fort aus dem Bürgerkrieg und ein Museum. Tel: (415) 750 71 45.

Tel: (415) 831 27 00.
Internet: www.parks.sfgov.org
Anreise: Buslinien 5, 21, 44 oder 71; N-Judah-Straßenbahn.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-17.00 Uhr (Museen).
Kostenloser Eintritt (Park). Mit Eintrittsgebühr (Attraktionen und Planetarium-Vorführungen).



Alcatraz

Alcatraz, das sich bedrohlich in der Bucht in der Nähe der Fisherman’s Wharf abzeichnet, ist auch schlicht und einfach als ‚The Rock’ bekannt. Zwischen 1934 und 1963 war es das strengste Hochsicherheitsgefängnis der USA und hatte Insassen wie Al Capone und den „Vogelmann“ Robert Stroud, dessen übler Ruf allerdings nicht auf Tatsachen, sondern vielmehr auf Hollywoodlegenden beruht, denn er hielt sich hier gar keine Vögel. Sträflinge wurden in Alcatraz nicht nur durch Gitter, Stacheldraht und hohe Mauern festgehalten, sondern auch durch die höchst gefährlichen Strömungen der Buchtmündung. Für die neugierige Öffentlichkeit wurde das Gefängnis 1973 geöffnet und ist heute ein Teil des Golden-Gate-Naherholungsgebietes. Die Insel kann man auf Naturpfaden selbst erkunden oder auf einem Rundgang mit Führer bzw. mit einer Acoustiguide-Kassette, die von ehemaligen Häftlingen und Wärtern aufgenommen wurde. Es ist nachvollziehbar, wie frustrierend es gewesen sein muß, die natürliche Schönheit der Bucht und die hellen Lichter der umliegenden Siedlungen aus nur einer Meile Entfernung beobachten zu können. Auf der Alcatraz-Insel wurde auch der erste Leuchtturm an der Pazifikküste gebaut. Besucher sollten frühzeitig buchen und warme Kleidung tragen.

Alcatraz Island
Tel: (415) 705 55 55 (Karten im Vorverkauf) oder 773 11 88 (24-stündige Info-Hotline).
Internet: www.nps.gov/alcatraz
Mit Eintrittsgebühr.
Anreise: Fähren der Blue and Gold Ferries von den Anlegestellen 39 und 41.



Fisherman’s Wharf

Tagsüber drängen sich die Touristen nur so auf den Fußwegen und an den Anlegestellen des Fisherman’s Wharf, wo es kitschige Souvenirläden, Restaurants mit Blick auf die Bucht, Geschäfte, Attraktionen und etwa 400 Seelöwen gibt, die sich hier niedergelassen haben und sich dicht gedrängt auf Schwimmflößen in der Sonne aalen. Am frühen Morgen, von der ersten Morgendämmerung bis um 9.00 Uhr, kann der eifrige Besucher hier ein ganz anderes Bild vorfinden: dann herrscht geschäftiges Treiben am Fischmarkt und Meeresfrüchte und Fische werden nach Nah und Fern verkauft. Schon Schriftsteller Dylan Thomas schwärmte seiner Frau Caitlin von der Qualität der Hummer, Muscheln und Krebse hier vor, und Austern, Fischsuppe, Krebs- und Shrimpcocktails sind überall am Hafen fangfrisch zu haben. Vieles andere aber ist künstlich herausgeputzt und auf den Tourismus ausgerichtet.

Der Pier 39, Ecke Embarcadero und Beach Street, ist einer von 29 seltsam numerierten Anlegestellen am Hafen und heute eine der größten Attraktionen der Stadt. Spezielle Anziehungspunkte sind die hier lebenden Seelöwen, das eindrucksvolle Aquarium Underwater World (Tel: (415) 623 53 00) sowie einige alte Schiffe und das National Maritime Museum.

Auf den Besichtigungsfahrten mit dem Boot, die von Pier 39 und dem benachbarten Pier 41 ablegen, hat man einen überwältigenden Ausblick auf die Bucht. In der Cannery, an der Jefferson Street, Ecke Leavenworth Street, gibt es 30 Spezialgeschäfte. Auch vom Kai aus zu erreichen ist der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die in ein schickes Einkaufszentrum umgebaut wurde. Am Hyde Street Pier trifft man auf die maritime Vergangenheit der Stadt und bekommt einen Eindruck, wie das Leben wohl vor hundert Jahren gewesen sein mag: Hier gibt es historische Schiffe wie die Eureka, ein Raddampfer aus dem Jahre 1890 und den Schoner C.A. Thayer sowie das National Maritime Museum im Art-Deco-Stil, Beach Street, Ecke Polk Street (Tel: (415) 556 30 02).

The Embarcadero
Tel: (415) 391 20 00.
Internet: www.sfvisitor.org
Anreise: Bay Street; Beach Street; Cable Car, Powell-Mason-Linie; Straßenbahn Linie F.



Cable Cars

Eine der Hauptattraktionen in San Francisco ist das Netz der über hundert Jahre alten Cable Cars, die einzigen beweglichen Wahrzeichen Amerikas. Diese wurden 1873 in Betrieb genommen, als Andrew Hallidie den ersten Wagen durch die Clay Street, in der Nähe des Portsmouth Square, steuerte, um die von Pferden gezogenen Straßenbahnen zu ersetzten. In den 1980er Jahren wurden sie renoviert. Die Fahrt (2,50 US$) und Aussicht kann man am besten genießen, wenn man außen auf dem Trittbrett steht, allerdings sollte man sich gut festhalten und auf den Verkehr achtgeben. Die Wagen befahren drei Strecken: die Powell-Hyde- und die Powell-Mason-Strecke beginnen an der Market Street, Ecke Powell Street und die California Street-Strecke verläuft von der California Street, Ecke Market Street zur Van Ness Avenue. Am Ende einer Strecke werden die Wagen von Hand auf einer Drehscheibe gedreht – all das gehört zum Fahrerlebnis. Im San Francisco Cable Car Museum können sich Besucher die Drehmaschine ansehen, mit der ein 17 km langes Stahlseil bei einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 15 km/h aufgespult wird.

Aktueller Hinweis: Die Cable Cars sind aufgrund von Wartungs- und Reparaturarbeiten seit Januar 2011 für ca. ein Jahr außer Betrieb. Die California-Street-Linie verkehrt nicht von Januar bis Juli. Danach folgen die zwei Powell-Street-Bahnen, die von der Innenstadt zur Fisherman's Wharf fahren. Busse ersetzen die berühmten Seilbahnen. Weitere Informationen unter www.sfmta.com/cablecar.

Washington and Mable Streets, Nob Hill
Tel: (415) 474 18 87.
Internet: www.sfcablecar.com
Anreise: Chinatown.
Öffnungszeiten: Von April bis Okt. täglich 10.00-18.00 Uhr; von Okt. bis März täglich 10.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.



Museen

Zwei wichtige Museen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind das Cartoon Art Museum und das San Francisco Museum of Modern Art. Das Cartoon Art Museum ist das einzige dieser Art an der Westküste und zeigt Wechselausstellungen zu Zeichentrickfilmen und Comicheften. Das vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfene San Francisco Museum of Modern Art wurde 1995 eröffnet. Hier werden Skulpturen, Gemälde und Fotografien aus dem zwanzigsten Jahrhundert und Videoinstallationen gezeigt.

Cartoon Art Museum
814 Mission Street, South of Market
Tel: (415) 227 86 66.
Öffnungszeiten: Mi-Fr 11.00-17.00 Uhr; Sa 10.00-17.00 Uhr; So 13.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

San Francisco Museum of Modern Art
151 Third Street, South of Market
Tel: (415) 357 40 00.
Internet: www.sfmoma.org
Öffnungszeiten: Fr-Di 11.00-18.00 Uhr; Do 11.00-21.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Mission

Mission ist ein Stadtviertel in San Francisco – benannt nach der Mission Dolores, dem ältesten, von Franziskanermönchen errichteten Gebäude der Stadt – in dem Einwanderer aus Mittelamerika und Bohemiens Seite an Seite leben. Dazu kommt der ständige Zustrom von jungen Aufsteigern aus der Internet-Branche. Dieses Viertel, in dem viele Häuser mit Wandmalereien geschmückt sind, sehen manche als Ghetto an, andere halten es jedoch für ein kreatives Zentrum. Unglücklicherweise wurden viele ursprüngliche Anwohner vom Zustrom der Internetfirmen und -beschäftigen verdrängt, da die Mieten und Haussteuern in die Höhe geschnellt sind. Häuser in der Valencia Street, einer bei Lesben beliebten Wohngegend, sind mittlerweile sehr begehrt, dagegen konkurrieren die Boutiquen und lateinamerikanischen Restaurants im benachbarten Dolores Park mit Drogenhändlern um Einnahmen. Mission Dolores befindet sich in der Dolores Street, Ecke 16. Straße, und wurde 1791 unter dem Namen Mission San Francisco de Asis erbaut. Hier spürt man mehr als anderswo in San Francisco die spanischen Anfänge der Stadt.

Tel: (415) 621 82 03. Fax: (415) 621 22 94.
E-mail: mdolores@earthlink.net
Internet: www.missiondolores.org
Anreise: J-Buslinien 14, 22, 26 oder 53.
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr.
Eintritt: 5 US$ (45-minütige Audioführung).



Japantown

Japantown liegt zwar nur ein paar Kilometer von Mission entfernt – zwischen den Straßen Laguna, Geary, Post and Phillimore – die beiden Stadtviertel könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Hier lebt und arbeitet die wachsende japanische Bevölkerung der Stadt. Geht man vom Union Square aus die Geary oder Post Street entlang, stößt man auf ein Gebäude mit seltsamen Formen – das Japan Center (Tel: (415) 922 67 76). Dieses erstreckt sich über zwei Hektar und ist der Mittelpunkt des kulturellen und geschäftlichen Lebens der japanischen Gemeinde sowie das ganze Jahr hindurch Veranstaltungsort für mehrere traditionelle Feste. Fußlahmen Touristen mag ein entspannendes Bad im japanischen Gemeinschaftsbad oder eine Shiatsu-Massage im Kabuki Springs and Spa guttun, 1750 Geary Boulevard (Tel: (450) 922 60 00. Fax (415) 922 60 05. Internet: www.kabukisprings.com).

Anreise: Market Street, Buslinien 2, 3 oder 4 zur Buchanan Street oder Sutter Street oder mit den Buslinien 22 bzw. 28 zum Geary Boulevard oder zur Fillmore Street.
Rundgänge
Das öffentliche Verkehrssystem ist vorbildlich, deshalb muß man nicht zu Fuß gehen, sondern tut es aus Vergnügen. Rundgänge gibt es für jeden Geschmack. Wer z.B. die örtliche Homosexuellen-Szene kennenlernen möchte, für den bietet Cruisin’ The Castro (Tel: (415) 550 81 10. Internet: www.webcastro.com/castrotour) einen vierstündigen Rundgang mit Brunch an, bei dem man sich das berühmte Quilt anschaut, welches zum Andenken an Aids-Opfer angefertigt wird. Die Rundgänge beginnen zwischen 10.00 und 14.00 Uhr und kosten 40 US$. Auf dem Foot!-Rundgang (Tel: (415) 637 54 53. Internet: www.foottours.com) erkundet man einige der berühmtesten Gegenden der Stadt, u.a. Nob Hill, Union Square, Chinatown und North Beach, und hat viel Spaß dabei, denn man wird von einem Berufs-Komiker herumgeführt. Die normalen, zweistündigen Rundgänge kosten 20 US$. Bei der Haight Ashbury Flower Power Walking Tour (Tel: (415) 863 16 21) wird der nostalgische Besucher in die sechziger Jahre und den berühmten „Summer of Love“ zurückversetzt, man lernt dabei aber auch das viktorianische Haight Ashbury kennen, das Ende des neunzehnten Jahrhunderts einmal ein beliebter Kurort war. Diese Rundgänge werden dienstags und samstags um 09.30 Uhr angeboten und kosten 15 US$.

Leidenschaftliche Wanderer, die etwas Kleingeld übrig haben, können auch an der Footnotes Walking and Hiking Tour (Tel: (925) 672 59 08. Internet: www.footnotestour.com) teilnehmen, die Touristen auf einer sechstägigen Tour über die Golden Gate Bridge bis zu den Marin Headlands Fußpfaden führt. Teilnehmer übernachten unterwegs in erstklassigen Pensionen, während tagsüber die Naturpfade des Mount Tamalpais, der Muir Woods und des Stinson Beach in Angriff genommen werden. Rundgänge werden im Sommer einmal pro Monat für 1850 US$ veranstaltet.
Busrundfahrten
Gray Line (Tel: (415) 558 94 00) bietet eine vierstündige ‘Deluxe City Highlights’-Rundfahrt an, auf der man viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen bekommt, u.a. den Golden Gate Park und die Brücke. Ein Kleinbus holt Teilnehmer von zentral gelegenen Hotels um 09.00, 10.00, 11.00 und 14.00 Uhr ab (von April-Oktober auch um 15.00 Uhr), Kosten: 31 US$, vorherige Anmeldung erforderlich. Mit Tower Tours (Tel: (415) 434 86 87) kann man zum gleichen Preis eine ähnliche Rundfahrt machen und wird ebenfalls von einem Bus abgeholt. Tägliche Abfahrten um 09.15, 11.00 und 14.00 Uhr.
Andere Touren
Die Unternehmen Electric Time (Internet: www.etcars.com) und GoCar (Internet: www.gocarsf.com) schicken täglich Flotten von batteriebetriebenen Mini-Autos los, in denen die Besucher mit GPS-Navigation San Francisco erkunden können, ohne sich zu verfahren. Eine Lautsprecher-Stimme weist den Weg. Bei Electric Time kostet die erste Stunde im Zweisitzer 44 US$ und jede weitere 30 US$. Die erste Stunde kostet bei GoCar 39,99 US$, die zweite 29,99 US$ und jede weitere 20 US$.

Electric Time
485 Jefferson Street
San Francisco, CA 94133
Tel: (415) 788 43 00.

GoCar
2715 Hyde Street, Fisherman's Whart
San Francisco, CA 94133
Tel: (1800) 91 46 27.

Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich eine Bootsrundfahrt in der Bucht, denn von dort hat man den besten Ausblick auf die Stadt und genießt eine einzigartige Aussicht auf die Golden Gate Bridge. Es gibt zahlreiche Anbieter, die an der Fisherman’s Wharf ablegen. Die Blue and Gold Fleet (Tel: (415) 705 82 00) bietet täglich vom Pier 41 eine Rundfahrt mit Reiseleitung an, die etwa eine Stunde dauert und 17 US$ kostet.

Die Flugzeuge der San Francisco Seaplane Tours (Tel: (415) 332 48 43) heben jeden Tag zwischen 09.00 Uhr und Sonnenuntergang vom Pier 39 oder von Sausalito ab, Rundflüge kosten 89 US$. Mit den Cable Car Charters (Tel: (415) 922 24 25) kann man jeden Tag von der Fisherman’s Wharf und vom Union Square eine Stadtrundtour machen.
Halbtägige Ausflüge
Sausalito: Die Bucht ist von faszinierenden, sehenswerten Orten umgeben; Besucher brauchen nur eine Fähre besteigen, die frische Seeluft und den gelegentlichen Nebel tief einatmen, und schon kann es losgehen. Die mediterran wirkende Stadt Sausalito, auch Little Willow genannt, ist die erste, auf die man nach Überqueren der Golden Gate Bridge trifft. Schon seit langem fühlen sich hier Künstler, Bohemiens und gelegentlich auch der eine oder andere Gangster wohl. Baby Face Nelson arbeitete eine Zeit lang in einer Bar in Sausalito, bis ihn der lange Arm des Gesetzes erreichte. Man sieht hier zwar immer noch viele Hausboote, seitdem sich aber auch Pendler hier niedergelassen haben, ist von unkonventionellem Hippie-Lebensstil und Kreativität nicht mehr viel zu spüren. Schriftsteller Jack London hatte Verbindungen mit diesem Ort, ebenso der britische Zen Buddhist Alan Watts, der sich hier niederließ und maßgeblich dazu beitrug, den Zen-Buddhismus im Westen bekannt zu machen. Früher brachte eine Zugverbindung Pendler nach San Francisco, die jedoch nach dem Bau der Brücke 1937 eingestellt wurde. Heutzutage ist es einfach, mit der öffentlichen Fähre vom Pier One für 10 US$ eine Hin- und Rückfahrt zu dieser beliebten Hafengegend zu machen. Nach nur 40 Minuten Fahrzeit kann man eine der idyllischsten Gemeinden im Marin County mit zahlreichen Geschäften, Boutiquen, Galerien und Attraktionen erleben, wie z.B. das Bay Model, ein maßstabgetreues Modell der San Francisco Bucht und des Sacramento-Delta, und das Bay Area Discovery Museum mit seinen interaktiven Ausstellungsstücken für Kinder. Weitere Informationen sind von der Stadtverwaltung erhältlich (Tel: (415) 289 41 00. Internet: www.ci.sausalito.ca.us).
Ganztägige Ausflüge
Monterey: Einen Besuch der kalifornischen Zentralküste sollte man unbedingt mit einem Abstecher nach Monterey verbinden. Größere Reiseveranstalter wie Gray Line bieten täglich Busfahrten dorthin an, interessanter aber ist es, mit dem Auto zu fahren, denn allein schon die Fahrt auf dem Highway 280 und dann entlang der beeindruckenden Küstenstraße Highway One, lohnt sich. Die Landschaft ändert sich mehrfach auf der zweistündigen Fahrt. Fans von John Steinbeck werden sicherlich das harte Leben auf dem Land wiedererkennen, das der Nobelpreisträger in seinen einflußreichen Werken wie z.B. in The Grapes Of Wrath schildert. Kurz vor Monterey ziehen sich Artischockenfelder kilometerweit hin und werden immer noch mühselig von Hand beackert – von Einwanderern, die in den USA ihr Glück suchen. Zu den Attraktionen in Monterey gehört das Monterey Bay Aquarium, die historische Cannery Row, die einstige ‚Sardinenhauptstadt’ der Welt, und das National Steinbeck Centre im nahegelegenen Salinas. An der Fisherman’s Wharf findet man kitschige Souvenirläden, aber auch Pelikane und Seelöwen, die die Aufmerksamkeit der Touristen genießen. Außerdem bietet sich eine der vielen Bootstouren zur Walbeobachtung an, die je nach Wetterlage und Anzahl der gesichteten Wale regelmäßig starten. Der Standardpreis beträgt 27 US$, und man hat recht gute Chancen, Grauwale, Zwergwale, Schwertwale, Buckelwale oder sogar die gewaltigen Blauwale zu sehen. Sanctuary Cruises (Internet: www.sanctuarycruises.com) setzt sich für die Erhaltung der Wale ein und betreibt das einzige Walbeobachtungsboot in der Bucht, auf dem weder geraucht noch geangelt werden darf. Ebenso beeindruckend ist die Pflanzenwelt dieser Gegend mit ihren zahlreichen Zypressen und grünen Hügeln. Weitere Auskünfte erteilt das Monterey Peninsula Visitors and Convention Bureau, 5 Portola Plaza (Tel: (831) 649 17 70. E-Mail: info@monterey.com; Internet: www.monterey.com).

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur San Francisco
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Einleitung
Das kulturelle Leben ist in San Francisco genauso vielfältig wie die Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Stadt. Die Kunst hat hier ihre ganz eigene Energie und Dynamik und im Mission-Viertel sieht man sie in Form von Wandmalereien an Häusermauern. Die zweckmäßig errichteten Gebäude des Civic Centre stehen ganz im Namen der Musik und in SoMa sind wichtige Museen und die aufregendste visuelle Kunst der Welt zu Hause. Rund um den Union Square liegt die Theatergegend. Der Acid Rock stammt aus den LSD-Tagen der sechziger Jahre und wurde von Bands wie Jefferson Airplane und The Grateful Dead der Hippie-Generation beschert, während der „Summer of Love“ 1967 ein neues kulturelles Bewußtsein schuf. Gitarrist Carlos Santana, der kürzlich wieder äußerst erfolgreich war, hat sich hier niedergelassen und spricht noch heute von der Kreativität, die der LSD-Konsum freisetzte. Bis heute ist die Stadt beliebte Wahlheimat für Künstler aller Art und spiegelt die Bandbreite der kulturellen Vielfalt wider. Zwar steht San Francisco nicht mehr ganz so stark im Ruf, ein Wegbereiter für Neues zu sein, denn viele Ideen, für die frühere Generationen kämpften, z.B. in den 1970er Jahren für die Rechte der Homosexuellen, werden jetzt stärker akzeptiert. Nach wie vor gibt es viel alternatives, experimentelles Theater, aber auch traditionellere Bühnenstücke werden erfolgreich inszeniert. Anregendes für Geist und Sinne findet man in dieser Stadt jedoch allerorten – von Straßenkünstlern, die vom kommunalen Kunstausschuß genehmigt wurden, bis zum Sinfonieorchester der Stadt.

Beim Kartenbüro Tix Bay Area, 251 Stockton Street (Tel: (415) 433 78 27) kann man im voraus Eintrittskarten zum vollen Preis bekommen (auch telefonisch), aber auch zum halben Preis am Veranstaltungstag (keine telefonische Bestellung). Nützliche Informationen zum Theaterprogramm in der Stadt findet man auch im Internet (www.theatre.com/sanfrancisco).
Film
San Francisco ist Schauplatz zahlreicher Filme, denn der lässige Lebensstil und die vielfältigen Drehorte haben viele Regisseure und Produzenten in die Stadt gelockt. Für schnelle Autoszenen sind besonders die steilen Hügel beliebt, und die Bucht mit der Golden Gate Bridge und Alcatraz im Hintergrund gilt als eine unübertroffene natürliche Filmkulisse. Besonders berühmt ist der Sechziger-Jahre-Film Bullitt (1968) mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Noch nicht ganz so lange her ist es, daß Chris Columbus Mrs Doubtfire (1993) mit dem hier ansässigen Robin Williams drehte und Sean Connery im Film The Rock (1996) mitwirkte. Ein weiterer Film ist Copycat (1995) mit Sigourney Weaver und Holly Hunter, in dem es um einen Massenmörder geht. Das San Francisco International Film Festival wird jedes Jahr im April abgehalten und zeigt ein weites Spektrum von Kinofilmen. Zwei der besten Filmpaläste der Stadt sind das Yerba Buena Centre for the Arts, Third Street (Tel: (415) 978 27 87. Internet: www.yerbabuenaarts.org) und das benachbarte Metreon Centre (Tel: (415) 369 60 00. Internet: www.metreon.com), ein IMAX-Kino mit 15 Sälen.
Kulturelle Veranstaltungen
San Francisco scheint niemals zur Ruhe zu kommen, und es findet immer irgendein Fest oder eine Parade statt. Im Juni kann man die Gay Freedom Day Parade miterleben, die vom Embarcadero am Hafen bis zum Civic Center zieht. In diesem Monat beginnt auch das Stern Grove Midsummer Music Festival mit seinen über zwei Monate verteilten Aufführungen der darstellenden Künste. Das letzte Wochenende im Juli ist dem San Francisco Jazz & Wine Festival am Embarcadero Centre gewidmet. Besonders viel los ist aber im September, wenn das jährliche Blues Festival und die Freiluftopernaufführungen Opera in the Park stattfinden. Schließlich gibt es Ende Oktober an verschiedenen Veranstaltungsorten das zweiwöchige San Francisco Jazz Festival, eines der größten und besten überhaupt, zu dem Stars aus der ganzen Welt anreisen.
Literarische Anmerkungen
Seit den Anfängen der Stadt hat San Francisco literarische Kommentare hervorgerufen. Bis zu den fünfziger Jahren jedoch waren dies vor allem vereinzelte Epigramme von geistreichen Persönlichkeiten wie Mark Twain, der glaubte, seinen kältesten Winter hier im Sommer erlebt zu haben, oder Rudyard Kipling, der San Francisco einst eine verrückte Stadt nannte, die „zum größten Teil von vollkommen schwachsinnigen Menschen bewohnt“ sei, oder John Steinbeck, der die Stadt als eine „goldene Handschelle ohne Schlüssel“ bezeichnete. Zur Zeit der großen Depression dagegen verkündete William Saroyan: „Ist man lebendig, so kann man sich in San Francisco nicht langweilen; ist man nicht lebendig, so bringt einen San Francisco wieder zum Leben.“

Frisco ist seitdem immer Vorreiter des amerikanischen Bewußtseins gewesen, besonders in den 1950er Jahren dank der Schriftsteller der Beat-Generation – Allen Ginsberg, Lawrence Ferlinghetti und Gary Snyder. Der Dichter und Herausgeber Lawrence Ferlinghetti wurde wegen der Veröffentlichung von Allen Ginsbergs Buch Howl/Geheul, das den Weg für ein offenes und liberales Kulturleben in der Stadt bereitete, der Obszönität angeklagt, aber freigesprochen. Der Pullitzer-Preis-Gewinner Snyder sah sich vor allem durch die kulturelle Vielfalt und die natürliche Schönheit der Stadt inspiriert, für andere aber waren es die Drogen und die politische Stimmung. Der berühmteste von allen war Jack Kerouac, dessen On the Road/Unterwegs (1957) einer ganzen Generation aus der Seele sprach und die Gesellschaft in Frage stellte. Der einzige Überlebende der Beat-Generation ist Lawrence Ferlinghetti, dessen Buchladen City Lights Bookstore, 261 Columbus Avenue, den Ruf genießt, einer der besten Buchläden für Literatur in den USA zu sein.

Ein Jahrzehnt später sorgte Ken Kesley, Autor von Einer flog über das Kuckucksnest (1962), unter dem Einfluß von LSD für Empörung in der amerikanischen Gesellschaft. Dylan Thomas fand die Stadt einfach unglaublich: „Man kann es kaum für möglich halten, daß ein Ort wie San Francisco überhaupt existiert,“ schwärmte er. Die ersten Erfolge des homosexuellen Schriftstellers Armistead Maupin dagegen basieren auf seiner Zeitungskolumne, die am 24. Mai 1976 im San Francisco Chronicle ins Leben gerufen wurde, und seiner Vertrautheit mit der großen und einflußreichen homosexuellen Bevölkerung der Stadt. Später wurde er mit seinen originellen Schilderungen des Großstadtlebens – Stadtgeschichten (1978), Mehr Stadtgeschichten (1980) sowie Noch mehr Stadtgeschichten (1982) – zu einem der großen modernen Geschichtenerzähler. Maupin hat seitdem weitere erfolgreiche Bücher geschrieben – sein letztes Werk ist The Night Listener (2000) – und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.
Musik
Das San Francisco Symphony-Orchester steht unter der Leitung des gefeierten Dirigenten Tilson Thomas und gewann dieses Jahr drei Grammy Awards. Letztes Jahr waren die meisten Konzerte ausverkauft – dank des wohlverdienten guten Rufs und der Fertigkeiten der Musiker, die zu den besten der Welt gehören. Konzerte finden in der ultramodernen Davies Symphony Hall, 201 Van Ness Avenue (Tel: (415) 864 60 00. Internet: www.sfsymphony.org) statt, einem der aufregendsten Gebäude der Stadt.

Die San Francisco Opera (Tel: (415) 864 33 3.; Internet: www.sfopera.com) befindet sich zur Zeit unter der Leitung von Pamela Rosenberg und hat sich zum zweitgrößten Opernensembles in Amerika entwickelt. Sie ist im War Memorial Opera House, 301 Van Ness Avenue, zu Hause, einem der schönsten Gebäude in Amerika, das gleichzeitig dem Gedenken an die Veteranen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist.
Tanz
Ballett ist hier schon länger zu Hause, als in irgend einer anderen amerikanischen Stadt. Das San Francisco Ballet (Tel: (415) 865 20 00. Internet: www.sfballet.org) wurde 1933 ins Leben gerufen und ist nicht nur die älteste Ballett-Truppe im Land, sondern auch eine der besten. Das Repertoire reicht von klassischen bis zu zeitgenössischen Inszenierungen. Aufführungen finden zwischen Februar und Mai im War Memorial Opera House statt (s. Musik weiter oben). Innovative Tanztruppen kann man überall in der Stadt sehen. Das Ethnic Dance Festival im Palace of Fine Arts Theatre, Lyon Street, findet im Juni an drei Wochenenden statt (Tel: (415) 392 44 00).
Theater & Konzerte
Die Aufführungen sind sehr vielfältig, von den Broadway- Inszenierungen in der Geary Street bis zu kleinen experimentellen Stücken, die man überall in der Stadt sehen kann. Das Geary Theatre, 415 Geary Street (Tel: (415) 749 22 28. Internet: www.act-sfbay.org) wurde 1996 eröffnet und ist der Sitz des American Conservatory Theatre (ACT), eines der größten fest ansässigen Theaterensembles des Landes, das mit dem amerikanischen Bühnenpreis ausgezeichnet wurde. Dieses Ensemble führt zwischen September und Juli Klassiker und moderne Stücke auf. Das Curran Theatre, 445 Geary Street (Tel: (415) 551 20 00) ist Aufführungsort von Broadway-Musicals und im Teatro Zinzanni, am Pier 27-29, The Embarcadero (Tel: (415) 438 26 68. Internet: www.teatrozinzanni.org) kann man bei einer spektakulären Mischung aus Kabarett, Musik und Abendessen einen unvergeßlichen Abend erleben. Zuschauer, die gerne am Bühnengeschehen teilnehmen, sollten „Tony and Tina’s Wedding“’ im Cable Car Theatre, 430 Mason Street (Tel (415) 434 38 32. Internet: www.tonyandtina.com) einen Besuch abstatten.

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender San Francisco
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Veranstaltungskalender
Januar
Fine Print Fair.
Fort Mason Center, (Internet: www.fortmason.org).
Ankunft der Seelöwen am Pier 39. Pier 39 am Embarcadero (Internet: www.pier39.com).

Februar
San Francisco Ocean Film Festival.
 Maritime Museum und Cowell Theater (Internet: www.oceanfilmfest.org).
San Francisco Arts of Pacific Asia Show (Ausstellung asiatischer Kunst; Internet: www.caskeylees.com/asian): Fort Mason Center.
Chinese New Year Festival and Parade (Höhepunkt der chinesischen Neujahrsfeiern in San Franciscos Chinatown; Internet: www.chineseparade.com): Februar, Chinatown.
California International Antiquarian Bookfair (Größte antiquarische Buchmesse in Amerika): Concourse Exhibition Center (Internet: www.sfbookfair.com).

März
Jüdisches Musikfest.
 Versch. Veranstaltungsorte (Internet: http://www.jewishmusicfestival.org/).
Across the Bay 12K Race. Marathon über die Golden Gate Bridge und anschließende Party an der Fisherman's Wharf, (Internet: www.rhodyco.com/).

April
Annual International Beer Festival
(Mehr als 200 Biersorten aus aller Welt können probiert werden; Internet: www.sfbeerfest.com):
San Francisco International Film Festival (Internet: www.sfiff.org/festival/index.html): April - Mai, verschiedene Veranstaltungsorte.

Mai
Cinco de Mayo
(Wichtiger Festtag für lateinamerikanische US-Bürger, der mit Paraden, Parties und Festwochen gefeiert wird).
Bay To Breakers Footrace (Weltweit größtes Wettrennen mit mehr als 70.000 kostümierten Teilnehmern; Internet: www.ingbaytobreakers.com/main.html).
Carnival (Lateinamerikanischer Mardi Gras nach San Francisco Art): Ende Mai, Mission District.

Juni
Haight Street Fair
(Riesiger Jahrmarkt im ehemaligen Flower-Power Stadtviertel Haight-Ashbury; Internet: www.haightashburystreetfair.org): 2. Wochenende im Juni, Haight Street.
North Beach Festival (Berühmter Straßenjahrmarkt in San Franciscos Little Italy, North Beach): Mitte Juni, North Beach (Internet: www.sfnorthbeach.org/festival/).
San Francisco Pride (Farbenfrohe Schwulen- und Lesbenparade; Internet: www.sfpride.org): Von Market Street zum Civic Center.
World Arts West. San Francisco Ethnic Dance Festival (Internationale Tanzvorführungen; Internet: www.worldartswest.org): McKenna Theatre.

Juli
Fillmore Street Jazz Festival.
Anfang Juli, Fillmore Street (Internet: www.thestreetsofsanfrancisco.com).
Midsummer Mozart Festival. Juli - August, California Palace of the Legion of Honor.
Jüdisches Filmfestival. Juli - August, Castro Theater und andere Veranstaltungsorte (Internet: www.sfjff.org).

August
San Francisco Aloha Fest.
Anfang August, San Francisco Presidio.
Nihonmachi Street Fair. Japanisches Kulturfest. Japantown und Japan Center (Internet: www.nihonmachistreetfair.org).

September
San Francisco Fringe Festival
(Regionale und internationale Theateraufführungen; Internet: www.sffringe.org).
San Francisco Blues Festival (Berühmtes Blues-Musikfestival; Internet: www.sfblues.com): Fort Mason.

Oktober
San Francisco Jazz Festival
(Berühmtes Jazz-Musikfestival; Internet: www.sfjazz.org).

November
Dias de los Muertos
('Die Tage der Toten', ein mexikanisches Halloween mit Kostümparaden, Parties und Feierlichkeiten, die verflossene Vorfahren ehren. San Franciscos mexikanische Gemeinschaft feiert die Dias de los Muertos im Mission District der Stadt; Internet: www.missionculturalcenter.org).
American Indian Film Festival (feiert Kultur und Filmkunst der amerikanischen Ureinwohner und des kanadischen First Nation Volkes; Internet: www.aifisf.com): Palace of Fine Arts.

Dezember
Great Dickens Christmas Fair
(Nostalgischer Weihnachtsmarkt im Stil des viktorianischen Londons, wie es von Charles Dickens dargestellt wurde; Internet: www.dickensfair.com): November - Dezember.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen San Francisco
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in 4 Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants und Preiswerte Restaurants. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich einer Mehrwertsteuer (VAT=Value Added Tax) von 7,5%, die normalerweise auf die Rechnung aufgeschlagen wird. Generell wird keine Bedienungsgebühr berechnet, denn ein Trinkgeld von etwa 15-20% des Rechnungspreises wird vorausgesetzt. In einigen Restaurants wird bei Gruppenreservierungen (normalerweise bei über 15 Personen) eine Extragebühr berechnet. Man sollte auf jeden Fall Buchungen und Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail bestätigen lassen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hauswein. Die VAT ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr bzw. das Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants



Boulevard

Im diesem Restaurant vereinen sich außergewöhnliche Speisen und elegantes Design in einem historischen Gebäude. Boulevard befindet sich in einem der wenigen Häuser San Franciscos, die das schwere Erdbeben von 1906 heil überstanden haben. Die Küche befindet sich mitten im Restaurant, Gäste können von Barstühlen aus die Zubereitung ihrer Speisen genaustens beobachten. Im Boulevard werden typische Gerichte der amerikanischen Westküche mit französischer Note serviert, Spezialitäten sind unter anderem die Hummerpaella und im Holzofen gerösteter Lammrücken mit Granatapfelrelish und Gemüse. Abends sollte man auf jeden Fall einen Tisch reservieren lassen.

1 Mission Street, Embarcadero South
Tel: (415) 543 60 84.
Internet: www.boulevardrestaurant.com



The Dining Room im Ritz-Carlton

Im Dining Room wird saisonabhängige Nouvelle Cuisine in einer klassisch-eleganten Umgebung serviert. Chefkoch Sylvain Portay und der Sommelier Stéphane Lacroix haben ein exquisites Probiermenü für 85 US$ (48 US$ für Wein) zusammengestellt. Gäste können jedoch auch von der Tageskarte wählen, drei, vier oder fünf Gänge kosten jeweils 65 US$, 73 US$ oder 79 US$. Eine typisches Wintermenü umfasst beispielsweise gebratenen Hirsch mit geräucherten, glasierten Feigen, Wintergemüse und einer scharfen Pfeffersauce, im Sommer ist der gebratene Heilbutt und Krabben mit Lauch, Sommertrüffeln und einer Tomaten-Basilikumsauce sehr zu empfehlen. Nur Abendkarte. Sonntags und montags geschlossen

The Ritz-Carlton, 600 Stockton Street, Nob Hill
Tel: (415) 773 61 98.
Internet: www.ritzcarlton.com



Millenium

Wer glaubt, vegetarische Küche sei einfallslos und uninspiriert, wird im Millenium eines besseren belehrt. Besonders zu zu empfehlen ist Napoleon, ein asiatisch beeinflußtes Gericht, bei dem eine exquisite Mischung von Austernpilzen, geräuchertem Tofu und Gemüse in zartem Blätterteig auf einem Reisbett mit Kaffirlimetten-Kokosnußsauce serviert wird. Die Innenräume sind hell und weiträumig. Abends wird Vorausbuchung empfohlen.

246 McAllister Street, Civic Center
Tel: (415) 487 98 00.
Internet: www.millenniumrestaurant.com



Moose’s

Moose’s ist in ganz San Francisco bekannt und bietet eine eklektische Auswahl an à la carte Gerichten und besonders zusammengestellten Probiermenüs. Die Tageskarte kostet montags bis mittwochs 24 US$, an Donnerstagen gibt es ein Probiermenü (’Market Tasting Menu’), das wöchentlich wechselt. Die Preise für das Probiermenü liegen bei 48 US$ für vier Gänge, oder 75 US$ mit Wein. Ein typisches Gericht sind zum Beispiel in der Pfanne gebratene Jakobsmuscheln mit Favabohnenravioli und einer Karotten-Krabbenbrühe. Das à la carte Menü umfaßt ofengeröstetes Hühnchen mit Pfifferlingen und Asiago-Käse Tarte, serviert mit einer Champagner-Traubensauce. Die Brunch-Menüs sind ebenfalls ausgezeichnet und sehr beliebt.

1652 Stockton Street, North Beach
Tel: (415) 989 78 00 oder (800) 28 MOOSE/66673.
Internet: www.mooses.com



One Market

One Market steht unter der Leitung des bekannten kalifornischen Kochs Bradley Ogden und befindet sich mitten im Stadtviertel Embarcadero. Das Restaurant ist auf frische Meeresfrüchte spezialisiert und hat schon mehrere nationale und internationale Auszeichnungen errungen. One Market bietet eine große Vorspeisenauswahl für Mittag- und Abendessen, wie gerösteter Snapper mit Wurst- und Fenchelfüllung. Eine verlockende Nachspeise ist die gebackene Mousse au Chocolat mit Schokoladenzabaglione, Vanillesauce und Haselnußkrokant. Die Innenräume sind elegant-zurückhaltend mit modernen amerikanischen Möbeln eingerichtet. Das krönende Merkmal ist jedoch der Blick auf den Hafen und die historische Market Street. Das Restaurant liegt direkt gegenüber des Hyatt Regency Hotel und bietet einen Partyservice an. Zwei private Speisesäle können gemietet werden.

1 Market Street, Embarcadero South
Tel: (415) 777 55 77.
Internet: www.onemarket.com



Silks

Silks wurde vor einiger Zeit von Condé Nast Traveller als ’Bestes Restaurant in Nordamerika’ von ausgezeichnet, und diesen Titel trägt das Restaurant zu recht: Silks gehört schon seit Jahren zu den Top-Restaurants in San Francisco. Serviert wird eine hervorragende neukalifornische Küche. Eine typische Vorspeise ist zum Beispiel teegeräucherte Entenbrust mit Endivien- und Bulgursalat in einem Kirsch-Dressing oder mit Zitronenmelisse gedünsteter Heilbutt, serviert mit israelischem Couscous und Buna-Shimejipilzen. Silks befindet sich im eleganten Mandarin Oriental Hotel und ist sowohl bei Geschäftsleuten als auch den etwas betuchteren Gästen beliebt. Am Wochenende wird kein Mittagessen serviert, während der Woche gibt es jedoch ein ’Executive Lunch Menu’.

Mandarin Oriental, 222 Sansome Street, Financial District
Tel: (415) 276 98 88 or (800) 622 04 04.
Internet: www.mandarinoriental.com


Restaurants für Geschäftstreffen



Campton Place Restaurant

Das Restaurant im Campton Place Hotel gehört zu den schon länger etablierten, eher teueren Restaurants in San Francisco und ist besonders bei Gästen beliebt, die seine subtil-elegante Atmosphäre und französische Landküche, zubereitet von Chefkoch Laurent Manrique aus der Gascoigne, zu schätzen wissen. Der Erfolg des Compton Place Restaurant läßt sich auf die langstehende Tradition angesehenster Köche zurückführen, auch Bradley Ogden aus San Francisco kochte schon hier. Vorspeisen umfassen Gerichte wie Seeteufel-Kasserole geröstet mit Feigenblättern und einer Weißweinbordelaise, oder die Hausspezialität Poule Au Pot D’Aurélie, pochiertes Hühnchen und Gemüse in einer Hühnerbrühe, serviert mit Vermicelli und foie gras. Reservierungen sind erforderlich.

Campton Place Hotel, 340 Stockton Street, Union Square
Tel: (415) 955 55 55.
Internet: www.camptonplace.com



Equinox Restaurant

Das Drehrestaurant Equinox befindet sich auf der obersten Etage des Hyatt Regency Hotels und bietet einen umwerfenden Blick auf San Francisco und die berühmte Skyline. Die elegante Atmosphäre des Restaurants wird besonders von Geschäftsleuten geschätzt. Im Equinox werden typisch nordkalifornische Gerichte serviert, die Speisekarte umfaßt alle Arten von Meeresfrüchten, bietet jedoch auch klassische Fleischgerichte wie gebratenen Rippchen. Besonders beliebt ist der Sonntagmorgenbrunch. Wochentags gibt es nur eine Abendkarte.

5 Embarcadero Center, South Embarcadero
Tel: (415) 788 12 34.
Internet: www.sanfrancisco.regency.hyatt.com



Ozumo Japanese Restaurant

Ozumo ist eines der neueren Restaurants in South Embarcadero und bietet ein Sushirestaurant, Sake Bar und japanische Robata Bar. Das Restaurant liegt neben dem Harbour Court Hotel, inmitten eines der ständig wachsenden Geschäftsviertel von San Francisco. Die eher ungewöhnliche Zusammenstellung einer Robata Bar (eine japanische Bar, in der traditionell Bier und kleine Vorspeisen serviert werden) und eines Sushirestaurants mag auf den ersten Blick verwundern, in Ozumo jedoch trägt sie zu einer eleganten und originellen Atmosphäre bei. Gerichte aus beiden kulinarischen Abteilungen können bestellt werden, typische Robatagerichte sind fein gewürzte Gemüse-, Rind- oder Lammgerichte, die über einem Holzkohlenfeuer gegart und auf traditionelle japanischen Art serviert werden. Die Sushigerichte werden mit verschiedenen Fischarten zubereitet und sind immer fangfrisch. Ozumo serviert jedoch auch eine große Auswahl an anderen Gerichten, besonders umfangreich ist die Tofu-Speisekarte. Hausspezialität ist der exzellente Sake (Reiswein). Die Preise in Ozumo liegen allerdings selbst für Restaurantverhältnisse in San Francisco recht hoch. An Wochenenden gibt es keine Tageskarte.

Harbor Court Hotel, 161 Steuart Street, Embarcadero South
Tel: (415) 882 13 33.
Internet: www.ozumo.com



Pacific

Nomen est omen: im Pacific ist der Name Programm. Das Restaurant hat eine weiträumig-elegante Atmosphäre und serviert frische neukalifornische Küche. Pacific befindet sich im Pan Pacific Hotel und bietet mit seinen üppig und elegant eingerichteten Räumen den perfekten Rahmen für erfolgreiche Geschäftsessen. Das Frühstücksbuffet ist ebenfalls beliebt, wenn auch etwas teurer, und die Pacific-Interpretation des klassischen Westküstengerichtes Omelette mit Ziegenkäse und Shiitakepilzen ist eine der besten an der ganzen kalifornischen Küste. Auf Wunsch bereitet der Koch auch individuell zusammengestellte Omelettes zu.

Pan Pacific Hotel, 500 Post Street, Union Square/Downtown
Tel: (415) 771 86 00 or (800) 327 85 85.
Internet: www.panpac.com



Plouf

Dieses Restaurant befindet sich in einer kleinen Seitenstraße im Geschäftviertel San Franciscos und ist traditionell ein beliebtes Lokal für Geschäftsessen. Plouf hat eine gemütliche, ruhige Atmosphäre, die an Pariser Bistros erinnert. Besondere Spezialität sind frische Meeresfrüchte und Fisch, den gemischten Meerefrüchtesalat aus frischen Muscheln, Tintenfisch und Schrimps sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Hervorragend ist auch der gepfefferte Ahithunfisch, ein typisches Vorspeisengericht. Reservierungen werden empfohlen. Sonntags geschlossen, an Samstagen gibt es keine Tageskarte.

40 Belden Place, Financial District
Tel: (415) 986 64 91.
Internet: www.plouf.com
Man kann seinen eigenen Wein mitbringen (BYO - Bring your own), es wird jedoch eine Entkorkungsgebühr von berechnet.



R&G Lounge

Die R&G Lounge serviert kantonesische Küche zu angemessenen Preisen und ist besonders bei den Einheimischen beliebt. Spezialitäten des Hauses sind, wie in vielen Restaurants in San Francisco, frische Meerefrüchte. Die Karte umfasst eine große Auswahl verschiedener Schrimps- und Jakobsmuschelgerichte, besonders zu empfehlen sind die Pfeffer-und-Salzkrabben. In der oberen Etage befindet sich ein ruhiger, eleganter Speisesaal für Geschäftsessen, im Erdgeschoss werden traditionelle Hongkonger Gerichte in einer eher entspannten Atmosphäre angeboten.

631 Kearny Street, Chinatown
Tel: (415) 982 78 77.



The Terrace at the Ritz-Carlton

Das Terassenrestaurant des Ritz-Carlton ist hauptsächlich für seine hervoragenden Sundaybrunchmenüs bekannt, The Terrace bietet jedoch auch einen lässig-eleganten Rahmen für entspannte Geschäftsmittagessen. Die mediterrane Küche umfasst traditionelle Mittelmeergerichte wie mariniertes Hühnchen mit Taboulehsalat, Linguini mit schwarzem Pfeffer, serviert mit Tomaten und Sommerkürbis, und ein gegrilltes Gemüsesandwich auf Foccaciabrot. Von Zeit zu Zeit werden Büffets angeboten, die sich auf ein spezielles kulinarisches Thema stützen, so z.B. eine ’Seafood Celebration’ (Hommage an Meeresfrüchte). Sonntags und montags gibt es eine Abendkarte, da an diesen Tagen der Dining Room (s. Gourmetrestaurants) geschlossen ist.

The Ritz-Carlton, 600 Stockton Street, Nob Hill
Tel: (415) 773 61 98.
Internet: www.ritzcarlton.com


Trendrestaurants



Café Claude

Dieses kleine Bistro ist einer Niederlassung des beliebten Plouf (s. Restaurants für Geschäftstreffen) und bietet eine fröhliche Atmosphäre und gute, preiswerte Gerichte. Die Tageskarte umfaßt Spezialitäten wie eine Platte mit geräuchertem Hühnchen, Apfel und Würsten und eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen belegten Baguette- und Foccaciasandwiches. Abends werden etwas üppigere Gerichte serviert, die von daube en croûte (geschmortes Rind und in Rotwein geköcheltes Gemüse) bis moules aux curry ( Muscheln in einer delikaten Currysauce aus Weißwein, Kokosnußmilch und Spinat) reichen. Von Dienstag bis Donnerstag finden abends Live-Jazzsessions statt. Sonntags und montags geschlossen.

7 Claude Lane, Financial District
Tel: (415) 392 35 15.
Internet: www.cafeclaude.com



Cliff House Restaurant

Cliff House steht auf der Felsklippe ’Point Lobos’ am westlichen Ende San Franciscos, und ist ein stattliches neoklassizistisches Gebäude, das 1909 als Restaurant erbaut wurde. Das Lokal ist bei den Einheimischen gleichermaßen für seinen überwältigenden Meeresblick wie auch die hervorragenden Sonntagsbrunches beliebt. Hunderte Fotos von Berühmtheiten, die in Cliff House speisten oder hier auftraten, unterstützen das altertümlich-stimmungsvolle Dekor der Innenräume. Vorspeisen sind z.B. Gerichte wie geschmortes Lamm mit Knoblauchkartoffelpüree und mit Zitrone, Thymian und Knoblauch gegrilltes Hühnchen, serviert mit Kartoffelpüree. Spezialitat des Hauses sind jedoch die Frühstücksgerichte, im Terrace Room wird ein reichhaltiges Meeresfrüchtebüffet angeboten, während das Restaurant in der oberen Etage Eiergerichte, Pfannkuchen und leichtere Gerichte serviert. In Cliff House gibt es verschiedene Bars und Lounges, u.a. das Deli (s. Preiswerte Restaurants).

Cliff House, 1090 Point Lobos, 94121, Point Lobos
Tel: (415) 386 33 30.
Internet: www.cliffhouse.com



Eastside West

Eastside West liegt sich auf der historischen Fillmore Street und ist eines der neueren Restaurants in San Francisco. Das Restaurant ist gleichermaßen für seine elegante Westküstenatmosphäre und exzellenten Jazzkonzerte bekannt. Die Küche im Eastside West spezialisiert sich auf frische Meeresfrüchte, die ungekocht (raw) serviert werden. Klassische ’raw’ Gerichte umfassen ceviche (ein auf mexikanische Art marinierter roher Meerefrüchtecocktail) und marktfrische Austern in der Schale, die mit einer Tequila-Limettensauce und Wein-Mignonette angerichtet werden. Es gibt jedoch auch eine reiche Auswahl an gebackenen oder gegrillten Meeresfrüchtegerichten. Bei schönem Wetter wird der beliebte Sonntagsbrunch auf der Terasse serviert.

3154 Fillmore Street, Marina/Cow Hollow
Tel: (415) 885 40 00.
Internet: www.eastsidewest.citysearch.com



Green’s

In Green’s, einem hochbeliebten vegetarischen Restaurant, das auch von Nichtvegetariern gerne besucht wird, beweist sich mal wieder, daß das Sprichwort, ’in San Francisco ist alles möglich’, immer noch zutrifft. Green’s befindet sich in einer ehemaligen militärischen Einrichtung, in der jetzt über 40 gemeinnützige Kunstgallerien und Organisationen ansässig sind. Die Atmosphäre des Restaurants ist luftig-offen und gemütlich und der Blick auf die San Francisco Bay und Golden Gate Recreation Area absolut atemberaubend. Die Innenräume haben 9m hohe Decken und reiches, handgeschnitztes Décor. Ein typisches Vorspeisengericht in Green’s ist die tarte aus frischem Wintergemüse in Pilz-Sherrysauce, überbacken mit einer Kartoffel-Parmesankruste. Auf der Abendkarte stehen u.a. Spießchen aus gegrilltem Gemüse und mariniertem Tofu auf einem Mandelkorinthenreisbett. Das Nachspeisenangebot ist ähnlich beeindruckend, es gibt eine reichhaltige Auswahl an Feinschmeckergebäcken, Eisbechern und frischen Früchten. Veganer kommen ebenfalls auf ihre Kosten, Green’s hat viele veganische Vorspeisen und Hauptgerichte. Man kann Gerichte auch zum Mitnehmen bestellen und al fresco im angrenzenden Park dinieren.

Building A, Fort Mason, Marina
Tel: (415) 771 62 22 (Reservierungen) oder 63 30 (Bestellung zum Mitnehmen).
Internet: www.greensrest.citysearch.com



Rose’s Café

Rose’s Café ist den ganzen Tag über geöffnet und spezialisiert sich auf originell interpretierte kalifornische und italienische Küche. Beliebt ist das Restaurant unter anderem wegen der herrlich würzig-warmen Brotarten aus frischem Sauerteig und der relaxten Caféatmosphäre. Rose’s ist ideal, um gemütlich bei einem Cappuchino und einer Scheibe Früchtebrot die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen. Auf der Abendkarte stehen deftige Pastagerichte wie z.B. Fusillinudeln serviert mit Sardellen, Brokkoli und Chillipfeffer oder Meeresfrüchte, empfehlenswert sind besonders die gerösteten Muscheln oder der gegrillter Lachs. Bei schönen Wetter kann man sich auf einer (beheizten) Terrasse entspannen.

2298 Union Street, Cow Hollow
Tel: (415) 775 22 00.



ThirstyBear

ThirstyBear ist die erfolgreiche Fusion zweier sehr verschiedener Inspirationen: ein spanisches Restaurant und eine kalifornische Bierkneipe. In ThirstyBear werden über 30 verschiedenen Tapas mit Zutaten wie Kartoffeln, Gemüse, Chorizo, Manchegokäse and Schinken, serviert, die Auswahl reicht von gemischten Oliven bis zu kurz angebratenen kleinen Fischfilets. Auf der umfangreichen Vorspeisenkarte stehen u.a. Valencianische Paella und zart geröstetet Lammfilets mit gewürzten Kartoffeln. Besonders lobenswert sind die erschwinglichen Preise, selbst mit Bier ist eine Mahlzeit im ThirstyBear noch bezahlbar. Sonntags gibt es keine Tageskarte.

661 Howard Street, South of Market (SOMA)
Tel: (415) 974 09 05.
Internet: www.thirstybear.com


Preiswerte Restaurants



Los Hermanos

Die schlangestehenden Einheimischen sind oft der beste Insidertip für empfehlenswerte, kleine Restaurants. Für mexikanische Küche in dieser Kategorie ist Los Hermanos (’Die Brüder’) unübertroffen. Die Rindfleischburritos bestehen aus einer herrlich gewürzten Mischung von Hackfleisch, Reis, Bohnen und Salsa und werden mit einer Sauce aus Käse, Guacamole und Crème Fraiche serviert. Los Hermanos liegt im trendigen Marina Einkaufsviertel. Man kann auch Gerichte zum Mitnehmen bestellen.

2026 Chestnut Street, Marina
Tel: (415) 921 57 90.
Keine Erlaubnis zum Alkoholausschank (unlicensed).



Noah’s Bagels

In Kalifornien sind knusprige Bagel (ringförmige Brötchen) und cremiger Frischkäse (cream cheese) das Westküstengericht per se. Bei Noah’s Bagels im Marinaviertel findet man eine interessante Auswahl verschiedener Frischkäsesorten, sowie andere traditionelle Bagelbeläge wie geräucherter Lachs (lox) und Thunfischsalat. Es werden auch verschiedene kleine Mittagsgerichte (lunch platters) zum Mitnehmen angeboten. In Noah’s Bagels gibt es auch eine Espressobar, Sitzplätze sind jedoch begrenzt. Noah’s Niederlassungen gibt es überall in der Stadt, am Embarcadero Center auf der Market Street wird gerade ein Deli geplant.

1887 Union Street, Marina/Cow Hollow
Tel: (415) 346 40 95.
Internet: www.noahs.com
Keine Schanklizenz.



Pyramid Ale House, Brewery and Restaurant

Einen Ausflug ins historische Berkeley an der östlichen Seite der Bay Area, ist ein absolutes Muß für viele San Franciscobesucher. In Berkeley reihen sich esoterische Buchläden und obskure Kaffeehäuser an eklektische Restaurants, wie auch das Pyramid Ale House eines ist. Hier gibt es die verschiedensten Arten von Westküstenbieren, ein Klassiker ist das hauseigene Weizendunkelbier oder das nach Art des Nordwestens gebraute Hefeweizen. Auch saisonabhängige Biersorten sind erhältlich. Im Restaurant werden typisch amerikanische Gerichte wie Nachos mit Käse, Salsa und Crème Fraiche, Honig-Dijonhühnchen oder BBQ Rippchen serviert.

901 Gilman Street, Berkeley, East Bay
Tel: (510) 528 98 80.
Internet: www.pyramidbrew.com



Salad Basket Deli Oyster Bar, Cliff House

Das Deli liegt in der Phileas T Barnacle Bar and Lounge des Cliff House (s. Trendrestaurants), auf der felsigen Klippe Point Lobos. Neben dem wunderbaren Blick auf die Meeresküste ist die Hauptattraktion der Phileas T Barnacle Bar wohl die reichgetäfelte nautische Innenausstattung, die mit ihren Teakmöbeln an ein uraltes Segelschiff erinnert. An der Bar sind den ganzen Tag über (bis 22.30 Uhr) kleine Snacks, wie z.B. Sandwiches, Meeresfrüchte, Käse- und Obstteller und Nachos erhältlich. Besonders beliebt sind die berühmten Cliff House pot-stickers (kleine Knödelchen nach orientalischer Art, die mit fein gewürztem Hackfleisch oder Gemüse gefüllt sind und mit einer speziellen Dip-Sauce serviert werden).

Cliff House, 1090 Point Lobos, Point Lobos
Tel: (415) 386 33 30.
Internet: www.cliffhouse.com



The Slanted Door

Dieses außerordentlich beliebte vietnamesische Restaurant wurde von einem ehemaligen Computersoftware-Verkäufer gegründet. In The Slanted Door bekommt man herzhafte Gerichte zu äußerst günstigen Preisen. Das Restaurant liegt im historischen Mission-Viertel, die Einrichtung ist einfach und ohne Firlefanz und das Essen superb. Typische Gerichte sind z.B. Hühnchen geschmort im Ziegeltopf, serviert mit Ingwer und Chillischoten und ein ungewöhnlich zusammengestellter Salat aus Grapefruit, jicama (eine mexikanische Steckrübe) und kandierten Pekannüssen. Außerdem gibt es eine reiche Auswahl an verschiedenen orientalischen Schwarz- und Grüntees und verführerische Nachspeisen.

584 Valencia Street, Mission District
Tel: (415) 861 80 32.



World Wrapps

Die mittlerweile weltweit bekannten ’Wraps’ (große Tortillas, die mit verschiedenen Zutaten wie Gemüse oder Fleisch gefüllt sind) sind eine Erfindung aus Kalifornien. Im World Wrapps kann man sich seine Wraps individuell zusammenstellen lassen, die jeweils umwickelten Zutaten decken so ziemlich jede Geschmacksrichtung ab. Außerdem hat man die Wahl zwischen normalen, kalorienreduzierten, Vollkorn- oder Spinat-Tomatentortillas. Der ’Spanish Paella Wrapp’ zum Beispiel enthält gegrilltes Hühnchen und Meeresfrüchte und wird mit spanischem Reis, Gemüse und Gewürzen serviert. Neben den Wraps gibt es jedoch auch Reisgerichte, frischgepreßte Säfte und Fruchtcocktails. Man kann seine Wrapps im Restaurant essen, als Mitnehmgericht oder zur Lieferung bestellen.

2257 Chestnut Street, Cow Hollow/Marina
Tel: (415) 563 97 27.

und

2012 Market Street, at Church Street, Upper Market
Tel: (415) 487 73 00.
Internet: www.worldwrapps.com
Keine Lizenz zum Alkoholausschank.

Einleitung
Das Einkaufen ist überall in den USA und natürlich auch in San Francisco ein beliebter Zeitvertreib. Alle bekannten Geschäfte sind hier vertreten - Saks, Macy’s, Neiman Marcus, Tiffany’s. Die meisten liegen rund um den Union Square, dem Konsumzentrum der Innenstadt. Zahlreiche Galerien und Buchhandlungen im weiteren Umkreis rund um den Union Square ergänzen das Einkaufsangebot.
Einkaufsmeilen
Auf der Suche nach ausgefalleneren Dingen, muß man sich etwas weiter vom Zentrum wegbewegen. Ein Gang durch Chinatown kann sich bezahlt machen, denn in der Grand Avenue gibt es preisgünstigen Schmuck, Kleidung und diverse Kunstgegenstände. Wo sonst könnte man außerdem die Bruchstücke von äußerst kostbaren Vasen aus dem siebzehnten Jahrhundert, die während der kulturellen Revolution zerschmettert und zu Schmuckdosen verarbeitet wurden, für 10 US$ kaufen?

Etwas intellektueller geht es in North Beach zu. Dort gibt es den bis Mitternacht geöffneten City Lights Bookstore, 261 Columbus Avenue, der Lawrence Ferlinghetti gehört, einem Schriftsteller der Beat-Generation. Etwas abseits liegen die ehemalige Schokoladenfabrik Ghirardelli Square, 900 North Point Street und Cow Hollow, nördlich der exklusiven Pacific Heights - beide sind das extra Stück Weg allemal wert und auch sehr angesagt zur Zeit.

Möchte man etwas Gutes tun, sollte man Under One Roof, 549 Castro Street, einen Besuch abstatten, denn alle Einnahmen gehen an Organisationen, die sich den Kampf gegen Aids zum Ziel gesetzt haben.

Spezialgeschäfte gibt es für jeden Geschmack, vom Chocolate Heaven, Pier 39, wo es Schokolade aus der ganzen Welt gibt, bis zum Stormy Leather, einer von Frauen geleiteten Fetisch-Boutique in der Howard Street in South of Market. Die neusten technischen Spielereien gibt es in den Microsoft- und Sony-Geschäften im Metreon Centre, 150 Fourth Street.

Es gibt aber auch Billigläden, wie z.B. Marshall’s in der Market Street. Duty-Free-Einkaufsmöglichkeiten hat man in der DFS Galleria am Union Square, wo Designerläden wie Burberry und Calvin Klein, Chanel und Armani um gutbetuchte Kunden buhlen.
Märkte
Die meisten Stadtviertel haben ihren eigenen Markt. Der Ashbury Market, 205 Frederick Street, Haight Ashbury, oft einfach The Haight genannt, ist für jeden Gourmet ein wahrer Traum. Diverse Delikatessen und ein reichhaltiges Angebot an frischem Brot laden zu einem schnellen, aber köstlichen, Mittagessen ein. Der Flohmarkt auf der Treasure Island lohnt ebenfalls einen Besuch. Dieser besonders auch von den Einheimischen geschätzte Markt besteht aus einem Obst- und Gemüsemarkt, einem Blumenmarkt sowie Ständen mit kulinarischen Spezialitäten jeglicher Art. Sonntags werden hier auch Antiquitäten und Sammlerstücke verkauft.
Einkaufszentren
Auf dem Gelände des Old Emporium-Gebäudes befindet sich das Westfield San Francisco Centre (Internet: http://westfield.com/sanfrancisco/) mit dem größten Bloomingdale’s-Kaufhaus außerhalb von New York. Der vierstöckige Gebäudekomplex umfasst außerdem unzählige Geschäfte und Restaurants sowie Kinos.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind sehr unterschiedlich - viele Geschäfte sind bis spät abends geöffnet, die meisten auch einige Stunden am Sonntag.
Hinweis
Ein Einkaufsbummel in San Francisco kann ganz schön ins Geld gehen, und auf jeden Artikel wird noch eine Verkaufssteuer von 8,5% aufgeschlagen, die man nicht zurückerstattet bekommt.

Nachtleben

Nachtleben San Francisco
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Einleitung
Schon seit dem Goldrausch erfreut sich diese Stadt eines ausgesprochen lebhaften Nachtlebens. Die Restaurants und Bars füllen sich schon am frühen Abend, sind lange geöffnet und die allgemein lässige Einstellung der Menschen wirkt sich auch auf den Lebensstil aus. Da es mehr als 2000 Bars und Kneipen gibt, bleibt man nicht lange durstig, allerdings ist es um so schwerer, nüchtern zu bleiben. Die Vielfalt ist ebenfalls sehr groß, deshalb gibt es hinsichtlich der Kleidervorschriften, Öffnungszeiten, etwaigen Kosten eines Gedecks und Verhaltensweisen keine Faustregeln; am besten setzt man sich bei konkreten Fragen direkt mit den jeweiligen Lokalitäten in Verbindung. Im Grunde ist so ziemlich alles erlaubt, was besonders für die etwa 200 Schwulen- und Lesbenclubs gilt, von denen viele so beliebt sind, daß sie zu konventionellen Hetero-Clubs zu werden drohen. Nachtclubs ändern ständig ihre Namen und Identität, denn die Club-Szene ist sehr unbeständig, die Musik aber bleibt – von eleganter Klavieruntermalung bis zu House und Acid-Jazz. Viele Clubs verlangen Eintritt, man kann aber tagsüber in angesagten Cafés und Plattenläden Flugblätter bzw. Einladungskarten bekommen, mit denen man umsonst oder am frühen Abend zumindest zu ermäßigtem Eintritt hereingelassen wird. Das gesetzliche Mindestalter zum Alkoholkonsum beträgt 21 Jahre, und man sollte einen Ausweis vorweisen können. Restaurants, Nachtclubs und Bars haben i. allg. eine Schankerlaubnis von 06.00 bis 02.00 Uhr.

In einigen Gegenden – besonders in denen mit einer jungen, lebhaften Straßenszene – bietet das Nachtleben sehr viele verschiedene Ausgehmöglichkeiten, u.a. Downtown, South of Market (SoMa) und Castro. Um herauszufinden, wo etwas los ist, sollte man einen Blick in die aktuelle Ausgabe des SF Bay Guardian oder den rosafarbenen Teil der Sonntagsausgabe des San Francisco Examiner and Chronicle werfen.
Bars
Nach einem harten Tag auf den Touristenpfaden ist das Backflip der richtige Ort zum Cocktailschlürfen. Es befindet sich im noblen, im Retro-Stil eingerichteten Phoenix Hotel, Eddy Street, und ist wider Erwarten sehr schick. Die Kundschaft ist äußerst interessant, und die Getränke gehören zu den besten in der Gegend. Eingeschworene Biertrinker sollten das Mad Dog In The Fog, 530 Haight Street ausprobieren. Dort gibt es rund 20 Biersorten vom Faß und noch mehr Flaschenbiere, außerdem werden ähnlich wie in englischen Pubs regelmäßig Quiznächte veranstaltet. Am anderen Ende des Spektrums, im Redwood Room des Clift Hotel, Geary Street, Ecke Taylor Street, finden die Reichen Entspannung, und man sollte sich formell kleiden. Eine ebenfalls empfehlenswerte Bierkneipe ist die Twenty Tank Brewery in der 11th Street in SoMa. Sie ist in einem ehemaligen Walzblech-Geschäft untergebracht, hat eine dementsprechende Einrichtung und bietet ungewöhnliche selbstgebraute Biere. In der Gegend rund um die Castro Street gibt es etwa ein Dutzend Bars, zu denen auch die angenehme Twin Peaks Tavern gehört. Viele davon sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. The Bubble Lounge in der Montgomery Street bietet Trink- und Eß-Kultur pur, denn zu den über 300 Champagnersorten, die hier erhältlich sind, reicht man die passenden Austern, Kaviarsorten und Sushi-Stücke.
Kasinos
In San Francisco gibt es keine Spielkasinos.
Clubs
DJs sind in San Francisco äußerst angesagt, und im 1015 Folsom werden selbst die Uneingeweihten zu überzeugten Anhängern. Die Musik hier ist markerschütternd laut, die Beleuchtung atemberaubend, und einige der hier auftretenden DJs gehören zu den bekanntesten der Szene. Das John Lee Hooker’s Boom Boom Boom in der Fillmore Street dagegen wird vor allem denen gefallen, die es weniger hektisch mögen und Blues und Boogie bevorzugen. In SoMa ist der Endup Nightclub in der sechsten Straße bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Club, der schon seit 23 Jahren besteht, ist vor allem für seine freundliche Atmosphäre, gute Tanzmusik und köstlichen Cocktails bekannt. Falls man davon zu viele getrunken hat, kann man seinen Brummschädel unter dem hauseigenen Wasserfall im Innenhof abkühlen. Besucher, die gerne die Sterne befragen, um den Dingen einen Sinn zu geben, sollten den Zodiac Club in der 14th Street aufsuchen. Dort werden Getränke serviert, welche die astrologisch bewanderten Besitzer Peter und Maria Garcia ganz speziell für die verschiedenen Sternzeichen kreiert haben. Besonders viele gut eingeölte, tolle Muskelmänner können Angehörige der Schwulenszene samstags im Club Universe und sonntags im Pleasuredome treffen; beide sind im Club Townsend, Townsend Street, untergebracht.
Live-Musik
Wer etwas Ausgefallenes kennenlernen möchte, sollte Rassela’s Jazz Club in der California Street einen Besuch abstatten, wo äthiopisches Essen aus dem Restaurant nebenan serviert und jede Nacht Live-Jazz gespielt wird. Im Slim’s in der 11th Street treten klassische Rockbands aus dem Umland auf, die oft moderner und alternativer sind, als man annimmt, und man bekommt stets einen guten Blick auf die Gruppen. Einer der Teilhaber ist Alt-Gitarrist Boz Scaggs. Im Bimbo’s, Columbus Avenue, wird musikalische Vielfalt großgeschrieben – vom Punk bis zu den sanften Klängen einiger Solo-Interpreten kann man hier alles hören.

Infrastruktur

Infrastruktur San Francisco
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Flughafengebühren
keine
Durchschnittliche Flugzeiten
San Francisco – Frankfurt: etwa 11 Std. ; San Francisco – Wien: etwa 14 San Francisco – Zürich: etwa 14 Std.
San Francisco International Airport (SFO)
Tel: (650) 821 40 01 821 82 11 (Information).
Internet: www.flysfo.com

San Francisco International Airport liegt 22 km südlich der Stadt an den Bundesstraßen 101 und 380. SFO fertigt über 7 Millionen Passagiere pro Jahr ab.

Fluggesellschaften Mehr als 50 große Fluggesellschaften fliegen SFO an, darunter United Airlines (Tel: (069) 50 07 03 87 (in Deutschland) oder (800) 538 29 29. Internet: www.ual.com), American Airlines (Tel: (800) 433 73 00. Internet: www.aa.com), British Airways, China Airlines, Japan Airlines, Lufthansa, Qantas Airways und Singapore Airlines. Nonstop-Verbindungen von Frankfurt aus bestehen mit Lufthansa, Umsteigeverbindungen mit Lufthansa und Air Canada, von Wien aus fliegt über Frankfurt Lufthansa, von Zürich aus über Paris Air France und über Frankfurt Lufthansa.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Banken (Terminal 3), Geldautomaten und Wechselstuben, eine Post, zahlreiche Bars, Restaurants, Geschenk- und Spezialgeschäfte,ein Friseur sowie vier Duty-free-Läden. Im neuen internationalen Terminal befindet sich auch ein Flug- und Flughafenmuseum. Auf dem Gelände gibt es auch fünf Auskunftsschalter und ein Büro für konsularische Angelegenheiten. Die Mietwagenfirmen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Thrifty sind im Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen Im internationalen Terminal in der Abflugshalle, in der Nähe der BART-Station gibt es ein Business Center (Tel: (650) 873 04 22), mit modern ausgestatteten Konferenzräumen, das 24 Stunden täglich geöffnet ist.

Das Turpen Aviation Museum (Tel: 650 821 99 11) im internationalen Terminal stellt Konferenzräume für bis zu 250 Personen zur Verfügung. Vielfliegern stehen eine Reihe von speziellen Aufenthaltsräumen zur Verfügung. Im Global Communications Centre und im AT&T International Calling Centre im internationalen Terminal stehen ebenfalls Konferenz- und Geschäftseinrichtungen zur Verfügung.

Transfer in die Stadt Informationsschalter der Bay Area Transit Information (Tel: 511. Internet: www.511.org) sind in der Ankunftshalle jedes Terminals. Informationen sind auch unter der internen Flughafennummer 11 21 erhältlich. Der Ground Transport Information Service (Tel: (800) 736 20 08) bietet kostenlose Informationen über Transfermöglichkeiten zwischen Stadt und Flughafen an; zur Verfügung stehen Pendelbusse, normale Linienbusse, Taxis und Limousinen. American Airporter Shuttle (Tel: (415) 202 07 33) bietet einen 24-Stunden-Haus-zu Haus-Service zum Flughafen an. SFO Airporter Inc (Tel: (650) 246 27 75) setzt zwischen 05.35 und 23.05 Uhr alle 15-30 Minuten Busse nach Downtown ein. Taxis verfügen über Taxameter und kosten für eine Fahrt nach Downtown rund 30 US$. San Mateo County Transit oder SamTrans (Tel: (800) 660 42 87) bieten Busverbindungen zum Transbay Terminal in der Mission Street. Die Fahrt dauert je nach Verkehr zwischen 25 und 45 Minuten. Öffentliche Verkehrsmittel fahren von der blauen Zone im unteren Stockwerk des Flughafengebäudes ab.
Oakland International Airport (OAK)
Tel: (510) 563 33 00.
Internet: www.oaklandairport.com

Oakland International Airport liegt auf der anderen Seite der Bucht und ist etwa 32 km von Downtown San Francisco entfernt. Hier kommen vor allem Inlandsflüge und einige Charterflüge aus dem Ausland an.

Fluggesellschaften Oakland International wird von rund einem Dutzend Fluggesellschaften angeflogen, u.a. von United Airlines, Alaska Airlines, Aloha Airlines, America West, Continental, Delta, Mexicana Airlines und Southwest Airlines. Von Frankfurt bestehen Verbindungen mit Delta und Continental Airlines, von Wien aus fliegt United Airlines, von Zürich aus bestehen Verbindungen mit American Airlines,United Airlines und British Airways.

Flughafeneinrichtungen Am Flughafen gibt es Banken, Geldautomaten, Wechselstuben, Internet-Zugang, Schließfächer, Duty-Free-Geschäfte, Schuhputz- und Reiseversicherungsdienste sowie Imbissstuben. Die bekanntesten Mietwagenfirmen sind im Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen In beiden Terminals gibt es Möglichkeiten zur Faxbenutzung und eine Firma, bei der man Privatflugzeuge mit Pilot und Flugbegleitung mieten kann. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die einzige Firma dieser Art an der Westküste. Aerzone stellt in der Nähe der Flugsteige im Abflugsbereich einige kleine private Büroräume zur Verfügung, in denen PCs, Faxgeräte und Internetanschlüsse benutzt werden können. Weitere Auskünfte erhält man am Flughafen.

Transfer in die Stadt TransBay Express-Busse der Firma AC Transit (Tel: (510) 817 17 17.Internet: www.actransit.org) verkehren rund um die Uhr zwischen dem Oakland International Airport und Mission Street und First Street in San Francisco. Abgeholt wird man vor den Ausgängen der beiden Terminals. Zwischen 05.00 und 21.00 Uhr fahren die Busse alle 30 Minuten, ansonsten einmal pro Stunde. Die Linie 58 von AC Transit verbindet den Flughafen Oakland mit der Alameda/Oakland-Fähre (Tel: (510) 522 33 00), die Passagiere zum Fähr-Terminal in San Francisco und zum Pier 39 an der Fisherman's Wharf bringt. Zu den zahlreichen Shuttlebussen gehören der Bayporter Express (Tel: (415) 467 18 00. Internet: www.bayporter.com)). Die Fahrzeit dauert je nach Verkehr zwischen 30 und 60 Minuten. Eine kostengünstige Möglichkeit ist der AirBART-Shuttlebus (Tel: (510) 464 60 00. Internet: www.bart.gov) pendelt zwischen dem Flughafen Oakland und dem Bahnhof Bay Area Rapid Transit (BART), von wo man Züge nach San Francisco bekommt.
Hinweis
Die Hafenverwaltung Port of San Francisco (Tel: (415) 274 04 00. Internet: www.sfport.com) befindet sich in dem 100 Jahre alten Fährgebäude in The Embarcadero am Ende der Market Street. Hier legen Kreuzfahrtschiffe, Frachtschiffe und örtliche Fähren ab (s. Öffentliche Verkehrsmittel).
Zugverbindungen
Züge in andere Bundesstaaten fahren vom Amtrak-Bahnhofsgebäude ab, dem zentralen Knotenpunkt auf der Westküstenstrecke, und von dem westlich gelegenen Bahnhofsgebäude, das an der Bahnstrecke liegt, die von den Rocky Mountains nach Salt Lake City in Utah und darüber hinaus verläuft. Es gibt täglich Züge nach Sacramento, San Joaquin Valley, Portland, Seattle, Vancouver, Reno, Salt Lake City, Denver, Chicago, San Jose, Los Angeles, Anaheim und San Diego. Einige Fahrzeitenbeispiele: Nach Los Angeles: zwischen 8 Std. 30 Minuten und 12 Std.; nach San Diego: 12 Std.; nach Ontario: 10 Std.; nach Las Vegas: 12 Std.
Transfer in die Stadt
Es gibt Linienbusse zum Fährhafen in San Francisco und zu anderen Innenstadtzielen.
Hinweis
Die amerikanische Eisenbahnen stehen unter der Leitung von Amtrak (Tel: (800) 872 72 45. Internet: www.amtrak.com) und bieten normalerweise einen sehr guten Service an. Das Amtrak-Bahnhofsgebäude (Tel: (510) 450 10 81) liegt auf der anderen Seite der Bucht in Emeryville (nahe Oakland), in einer Abzweigung der Powell Street. Der Fahrkartenverkauf und die Gepäckabgabe befinden sich allerdings in Downtown im Fährgebäude am Ende der Market Street. Auf dem angeschlossenen, unbewachten Parkplatz kann man kostenlos parken. Es gibt außerdem eine Espresso-Bar, einen Zeitungsstand und einen Imbiss.
Anfahrt
Zu den wichtigsten Bundesstraßen gehören die malerische Küstenstraße Route 1 (Pacific Coast Highway), die direkt aus südlicher (von Los Angeles) und nördlicher Richtung in die Stadt führt. Aufgrund vieler Kreuzungen und Ampeln sollte man allerdings auf dieser Strecke Zeit einplanen. Weitere Anfahrtsstrecken sind die Nord-Süd-Achse Route 101; die Route 80, die aus dem Osten über Salt Lake City quer durchs Land führt und die Interstate 5, die von Seattle im Norden bis nach San Diego im Süden verläuft.
Aktueller Hinweis
Die 50 Bundesstaaten haben alle ihre eigenen Verkehrsregeln und -gesetze, die Unterschiede sind i. A. aber geringfügig. Autofahrer sollten sich deshalb stets vor Abfahrt bei ihren Mietwagenfirmen über diese Sonderregelungen erkundigen. Autobahnen, die durch verschiedene Bundesstaaten führen (Interstates), haben nur Auf- und Abfahrtmöglichkeiten an bestimmten Autobahnkreuzen. Interstates haben gerade Nummern, wenn sie von Osten nach Westen führen und ungerade Zahlen, wenn sie den Norden mit dem Süden verbinden. Häufig muss man für das Benutzen von Straßen, Brücken und Tunnels eine Maut entrichten. Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt in Kalifornien 18 Jahre, in anderen Bundesstaaten ist es 16 Jahre. Häufig wird ein internationaler Führerschein verlangt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen 110 km/h, außer wenn dies anders ausgeschildert ist. Autofahrer fahren aber häufig schneller, besonders an der Westküste. Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für alle Insassen Pflicht, und Kinder unter 12 Jahren müssen auf den Rücksitzen Platz nehmen. Falls der Weg frei ist, können Fahrer auch bei roter Ampel rechts abbiegen. Die legale Alkoholhöchstgrenze liegt bei 0,8 Promille.

Die American Automobile Association (AAA; Tel: (800) 400 41 11 (in Kalifornien), (800) 111- HELP (in USA, Kanada). Internet: www.aaa-calif.com) stellt auf Anfrage Informationen zur Verfügung, und Mitglieder ausländischer Automobilclubs können u. U. die gleichen Vorzüge wie im Inland genießen.
Fahrzeiten
San Francisco – Sausalito: 20 Min.; San Francisco – Santa Cruz: 2 Std.; San Francisco – Monterey: 2 Std. 30; San Francisco – Lake Tahoe: 4 Std.; San Francisco – Los Angeles: 8 Std.
Busverbindungen
Greyhound (Tel: (800) 231 22 22. Internet: www.greyhound.com) bietet die meisten Busverbindungen in den USA an. Die Busse fahren vom Transbay Terminal ab, 425 Mission Street, South of Market (Tel: (415) 495 15 69. Fax: (415) 495 15 60). Im Langstrecken-Linienverkehr werden u.a. Los Angeles (10 Std.), Seattle (21 Std.) und Lake Tahoe (8 Std.) angefahren.

Sonstiges

Sonstiges San Francisco
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Lage
Kalifornien, USA.
Landesvorwahl
+1.
Einwohner
723.720 (2006).
Sprachen
Englisch, Spanisch und die Sprachen der verschiedenen ethnischen Gruppen in der Stadt.
Währung
1 US-Dollar (US$) = 100 Cents. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.
Ethnische Gruppen
44% Weiße; 31% Asiaten; 14% Latinos; 8% Schwarze; 3% Indianische Ureinwohner, Bewohner der angeschlossenen Pazifik-Inseln und Sonstige.
Religion
Protestantisch (51%), römisch-katholisch (26,2%), jüdisch und viele andere Glaubensrichtungen.
Ortszeit
MEZ - 9. Letzter Sonntag im April bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ -8 (Sommerzeit in San Francisco = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -8 Std).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -9 Std.
Netzspannung
110 Volt, 50Hz; Zweipolstecker, Adapter erforderlich.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
11º C.
Durchschnittstemperatur im Juli
15º C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
508 mm.
Wechselkurse
1.00 EUR = 1.3 USD
1.00 CHF = 1.08 USD
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Einführung
Da diese schillernde Stadt so viel zu bieten hat, tritt der Sport oft in den Hintergrund. Allerdings scheint sich dies zu ändern, denn seitdem der Pacific Bell Park am 11. April 2000 mit dem Spiel San Francisco Giants gegen die Los Angeles Dodgers eröffnet wurde, hat sich das heimische Team dort als ausgesprochen erfolgreich erwiesen, und die Fans kommen wieder in Scharen. Das Stadium liegt in der King Street, Ecke Third Street, direkt an der Bucht, und es ist keine Seltenheit, daß ein besonders kräftiger Schlag den Ball ins Wasser befördert. Das Stadium hat 40.800 Sitzplätze und ist mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen; auch alle großen Fährgesellschaften setzen zu Spitzenzeiten mehr Boote ein, um der gestiegenen Nachfrage nachzukommen. Eintrittskarten können zwei Stunden vor Spielbeginn am Stadium gekauft werden, sind aber manchmal nur begrenzt erhältlich (Tel: (800) 734 42 68. Internet: www.sfgiants.com). Die Saison endet Anfang Oktober, kurz nach dem Beginn der amerikanischen Football-Saison, die bis Dezember dauert. Dann kann man die zweitwichtigste Mannschaft der Stadt, die San Francisco 49ers der American-Football-Vereinigung, in Aktion sehen. Eintrittskarten kosten 45 US$, das Stadion ist aber häufig ausverkauft. Heimspiele finden im 3Com Park (Tel: (408) 562 49 49. Internet: www.sf49ers.com) statt.
Golf
Für diesen beliebten Sport stehen zahlreiche öffentliche Golfplätze zur Verfügung. Der 18-Loch-Platz Presidio Golf Course, Finley Road (Tel: (415) 561 46 53) gilt als einer der besten Golfplätze der Region und liegt als einziger in einem amerikanischen Nationalpark. Ebenfalls beliebt ist der Harding Park Golf Course, der über einen 9-Loch- und einen 18-Loch-Platz verfügt, und sich in der Harding Park Road, Ecke Skyline Boulevard befindet (Tel: (415) 664 46 90). Die Tagesgebühr beträgt ab 95 US$, allerdings sollte man unbedingt früh im voraus buchen.
Tennis
Es gibt etwa 150 öffentliche Tennisplätze in der Stadt, die man kostenlos benutzen kann. Im Mission Dolores Park, an der 18. Straße, Ecke Dolores Street, stehen sechs beleuchtete Plätze zur Verfügung, und auf dem North Beach Playground, Lombard Street, Ecke Mason Street, drei. Weitere Informationen sind beim San Francisco Parks and Recreation Department (Tel: (415) 753 70 32) erhältlich.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
17°C 10°C 2%
24.05.12
15°C 9°C 5%
25.05.12
13°C 8°C 5%
26.05.12
14°C 10°C 5%
27.05.12
14°C 11°C 5%
© www.wetter.net
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