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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Peking
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Tiananmen-Platz
Im Herzen des modernen Peking befindet sich der riesige Tiananmen-Platz, der 1999 in Vorbereitung auf den 50. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China renoviert wurde. Sehenswert sind die das Mao-Zedong-Mausoleum, das Denkmal für die Helden des Volkes, die Große Halle des Volkes und der Eingang zur Verbotenen Stadt.

Mao-Zedong-Mausoleum
Öffnungszeiten: So-Di 08.30-11.30 Uhr und Mi-Fr 14.00-16.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Chinesisches Nationalmuseum
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-15.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Große Halle des Volkes
Öffnungszeiten: 08.30-15.00 Uhr; kein Zutritt während Volkskammer-Sitzungen.
Mit Eintrittsgebühr.

Die Verbotene Stadt
Die im 15. Jahrhundert errichtete Verbotene Stadt, auch Palast-Museum genannt, besteht aus einem riesigen Komplex aus Höfen, Sälen, Pavillons und Gärten, die von den 24 Kaisern der Ming- und Qing-Dynastien bewohnt wurden. Heute beherbergt sie eine umfangreiche Kollektion von Ausstellungsstücken wie Gemälden und altertümlichen Keramik- und Bronzegegenständen. Die Verbotene Stadt ist eine von mehreren UNESCO Weltkulturerbe-Stätten in der Hauptstadt.

Tiananmen-Platz
Tel: (10) 65 13 22 55.
Internet: http://www.dpm.org.cn
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-17.00 Uhr (1. April-31. Okt.) bzw. 08.30-16.30 Uhr (1. Nov.-31. März).
Mit Eintrittsgebühr.

Himmelstempel
In einem großen Park südlich des Tiananmen-Platzes befindet sich Chinas größter Komplex von Tempelanlagen, der Himmelstempel. In diesem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gebäude beteten die Kaiser für eine gute Ernte. Die Architektur der Tempel ist exquisit und die Dächer sind mit blau glasierten Kacheln verziert. In dieser UNESCO Weltkulturerbe-Stätte befindet sich außerdem die Echo-Wand, an der selbst das geringste Flüstern widerhallt.

Tian Tan Lu (Eingang am Nord-Tor)
Tel: (10) 67 02 88 66.
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-18.00 Uhr; täglich 06.00-20.00 Uhr (Park).
Mit Eintrittsgebühr.

Lama Tempel
Der im späten 17. Jahrhundert erbaute Lama Tempel liegt im Nordosten der Stadt. Er war ein Bildungszentrum der Yellow-Hat-Sekte des tibetischen Lamaismus. Heute leben hier etwa 70 Mönche („Lamas“). Der Tempel besteht aus einer Reihe von Sälen, die durch Höfe miteinander verbunden sind. Ein imposanter, 18 Meter hoher Maitreya (gilt im Buddhismus als der Buddha der Zukunft), der aus einem einzigen Sandelbaum geschnitzt wurde, steht im am weitesten entfernten Saal, zu dem auch Besucher Zutritt haben.

Yonghe Gong Dajie
Tel: (10) 69 04 44 94.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-16.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Trommel- und Glockenturm
Jede chinesische Stadt hatte früher Trommel- und Glockentürme, die dazu benutzt wurden, den Bewohnern die Uhrzeit anzugeben und sie über Sperrstunden zu informieren. Der Trommelturm, der sich im Norden Pekings befindet, stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. Um 1420, als auch der Glockenturm erbaut wurde, wurde er rekonstruiert. Von den beiden Türmen, die sehr unterschiedlich aussehen, hat man einen guten Blick auf Peking.

Di'an Men Wai Dajie
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Sommer-Palast
Der Sommer-Palast in der nordwestlich gelegenen Vorstadt Pekings war für den kaiserlichen Hof der Ort, an den man sich bei Sommerhitze zurückziehen konnte. Er ist ein UNESCO Weltkulturerbe und wurde vor den Olympischen Spielen von 2008 renoviert. Die ehemalige kaiserliche Residenz liegt am Kunming-See, der mit seinen kleinen Inseln, Zierbrücken und einem Marmor-Boot, das einmal ein Teehaus war, beeindruckt. Man erreicht den Sommer-Palast am besten mit dem Taxi.

Nordwestliche Vorstädte
Tel: (10) 62 88 16 10.
Öffnungszeiten: Täglich 06.30-18.00 im Sommer; 07.00-17.00 Uhr in der Nebensaison.
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Beihai Park
Der Beihai-See nimmt fast die Hälfte des 67 Hektar großen Beihai-Parks ein und ist ein beliebter Ort zum Schlittschuhlaufen im Winter und zum Bootfahrenim Sommer. Qiong Hua Island („Jade-blühende Insel“), am südlichen Rand des Sees, kann man über eine bogenförmige Marmorbrücke erreichen. Auf ihr befinden sich ein tibetischer Buddhismus-Schrein und der Tempel der Ewigen Ruhe.

Wenjin Jie
Öffnungszeiten: Täglich 06.00-21.00 Uhr (Park); täglich 09.00-16.00 (Säle und Tempel).
Mit Eintrittsgebühr.

Jingshan (Park mit gutem Ausblick)
Nördlich der Verbotenen Stadt befindet sich der Jingshan-Park mit dem Kohleberg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die goldenen Dächer der kaiserlichen Gebäude hat. Einer der fünf Pavillons auf dem Gipfel des Berges, genannt Wan Chun Ting (der „Pavillon der 10.000 Quellen“), war einmal der höchste Punkt der Hauptstadt.

Jingshan Qian Jie
Öffnungszeiten: Täglich 06.00-21.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Busrundfahrten
Die Beijing Tourism Administration (Pekinger Tourismusbehörde, Tel: (10) 85 16 22 88; Internet: www.cits.net) bietet Ganztagstouren mit kostenlosem Abholservice von vielen Hotels an. Der Ausflug zur Verbotenen Stadt und zum Himmlischen Tempel dauert etwa 8 Std. Das Büro des Tourist Information Centre & Cycle China, gegenüber dem Ost-Tor des Jingshan-Parks, Stadtteil Xicheng (Tel: 84 02 41 47; Internet: www.cyclechina.com) organisiert Rundgänge mit Englisch sprechenden Fremdenführern – auf Wunsch auch mit Fahrrädern für abenteuerlustige Besucher.
Andere Touren
Die meisten Hotels bieten Rundfahrten an und im Moment hat der Tourist nicht viele andere Möglichkeiten. Hotels haben die meisten Informationen für Besucher und bieten oft ihren eigenen Buchungsservice für Touren an.
Halbtägige Ausflüge
Hutong-Besichtigungen:
Die Hutongs – uralte Wohnanlagen mit einstöckigen Behausungen um einen Hof herum – bilden ein manchmal verwirrendes Netzwerk von schmalen Gassen. Sie müssen heute der modernen Hochhaus-Bauweise immer mehr weichen. Idealerweise erkundet man Hutongs mit der Rikscha oder zu Fuß. Wenn man einen Englisch sprechenden Fremdenführer mitnimmt, hat man die Möglichkeit, mit Hutong-Bewohnern zu sprechen und vielleicht sogar ihre Wohnhöfe sehen zu dürfen. Die Beijing Tourism Administration (Pekinger Tourismus-Behörde, Tel: (10) 65 15 82 52; Internet: www.btta.gov.cn) verfügt über eine Liste mit empfohlenen Reiseveranstaltern. Die meisten Hotels können ein- bis zweistündige Rikscha-Touren mit Englisch sprechenden Führern arrangieren. Das Ritz-Carlton Beijing, Financial Street (Siehe Hotels), organisiert Fahrradtouren zu im Westen der Stadt gelegenen Hutongs.
Ganztägige Ausflüge
Chinesische Mauer und Ming-Grabmäler:
Die Chinesische Mauer, ein UNESCO-Weltkulturerbe, erstreckt sich über Tausende von Kilometern durch ganz China. Das Peking am nächsten gelegene Teilstück liegt in Badaling. Die Mauer, die in regelmäßigen Abständen mit Wachtürmen versehen ist, bietet auf manchen Abschnitten genug Platz für fünf Reiter. Badaling Great Wall (Tel: (10) 69 12 22 22) ist täglich von 07.00-17.30 Uhr geöffnet (Mit Eintrittsgebühr). Weniger überlaufen ist das Teilstück bei Mutianyu, ca. zwei Fahrstunden von Peking entfernt. Hier verschaffen Sessellifte und Seilbahnen dem Besucher spektakuläre Ausblicke auf die Mauer und die umliegende Berglandschaft. (07.30-18.00 Uhr).

Die Ming-Grabmäler erreicht man über den Spirit Way („Weg der Seelen“), der von riesigen Tier- und Menschenstatuen bewacht wird. Alle Grabstätten sind täglich geöffnet (Öffnungszeiten sind von Grab zu Grab verschieden, aber meist 08.00-17.30 Uhr). Man zahlt eine Eintrittsgebühr. Dreizehn der Ming-Kaiser sind im Tal begraben, aber nur eines der unterirdisch gelegenen Grabkammern – die des Ding Ling (Tel: (10) 60 76 14 24) – ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Man sollte diesen Ausflug mit einem Taxi oder mit einer geführten Reisegruppe der Pekinger Tourismus-Behörde oder eines größeren Hotels unternehmen.

Fragrant Hills:
Die „Duftenden Berge“ (Tel: (10) 62 59 11 55), die man am besten mit dem Taxi erreicht, befinden sich 28 km nordwestlich der Hauptstadt. Diese mit Kiefern dicht bewaldeten Berge waren die Lieblings-Jagdreviere der chinesischen Kaiser. Im Park, der täglich von 07.00-18.00 Uhr geöffnet ist, befinden sich außerdem Pagoden, Tempel und Pavillons. Man kann mit einem Sessellift auf den Gipfel der höchsten Bergkuppe fahren (Mit Eintrittsgebühr).

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Peking
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Einleitung
Viele chinesische Kunstformen sind Hunderte von Jahren alt, aber nur wenige haben die Kulturrevolution von 1949 überlebt. Alle Künstler mussten sich in Genossenschaften organisieren, und somit kontrollierte die Partei sowohl die künstlerischen als auch die verwaltungstechnischen Aspekte der Kunstschaffenden. Es entstanden Theater-, Musik- und Tanzgruppen, die in Begleitung von Vorführern von Propagandafilmen durch China reisten, um so die offizielle Linie der Partei zu verbreiten. Theaterstücke, die vor 1950 geschrieben worden waren, Filme, die sich mit menschlichen Themen auseinander setzten und die Pekinger Oper wurden verboten und ihre Erschaffer bis zum Ende der Kulturrevolution in den 1970er Jahren verfolgt. Heute finden wieder regelmäßig Aufführungen ehemals verbotener Kunstformen statt – auch in neuen Versionen, die antike und moderne Kunst und kulturelle Unterschiede zelebrieren.

Wie von einer Hauptstadt zu erwarten, führt Peking den kulturellen Aufschwung an. Eine Reihe von Teehäusern, die eine Auswahl von Pekinger Oper, Kampfkunst und Akrobatik sowie leckere Tees und Gebäcksorten anbieten, haben ihre Türen wieder geöffnet. Neue Cafés, die zugleich Galerien und Buchläden sind, veranstalten regelmäßig Vorträge von Schriftstellern und Künstlern. Das beste dieser Cafés ist The Bookworm Café, Building 4, Nan Sanlitun Jie, Chaoyang District (Tel: (10) 65 86 95 07; Internet: www.chinabookworm.com).

Westliche Einflüsse verwandeln traditionelle in zeitgenössische chinesische Kunstformen. Besonders die Theaterszene erlebt einen bedeutenden Umbruch. Relativ neu ist, dass westliche Theaterstücke in die chinesische Sprache übersetzt werden. Auch experimentieren einheimische Dramatiker mit westlichen Genres, wie z.B. dem absurden Theater, oder sie ahmen einflussreiche Theaterdichter wie Samuel Beckett nach. Außerdem gibt es jetzt Vorführungen von westlicher Musik und westlichem Tanz, und internationale Künstler treten nun oft in Peking auf. Die Beijing Concert Hall bietet z.B. eine Mischung chinesischer und westlicher Musik an, das Zhengyici Theatre vorwiegend chinesische Inszenierungen.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist die traditionelle chinesische Akrobatik, die es seit 2000 Jahren gibt und die alles von Gymnastik über Tierdressur und Zaubertricks bis hin zum Jonglieren einschließt. Obwohl sie ein bisschen an Varieté erinnern, sind die Vorführungen spektakulär und die Kunststücke beeindruckend.
Film
Die Pekinger Kinobesucher wenden sich nach ihrem schier unstillbaren Appetit auf Kung-Fu-Filme mehr und mehr den oft umstrittenen Werken einer neuen Welle junger Filmemacher zu. Internationale Filme werden oft synchronisiert und sorgfältig von der Obrigkeit zensiert, bevor sie in den Kinos anlaufen. Man kann sich außerdem immer auf eine Fülle von Unterhaltungsfilmen aus Hongkong und koreanischen Liebeskomödien verlassen. Kassenschlager gibt es im UME International Cineplex, 44 Kexueyuan Nan Lu, Haidian District (Tel: (10) 82 11 55 66). Im East Gate Cinema, B1/F, Building 8, East Gate Plaza, Dongzhongjie, Donzheng District (Tel: 64 18 59 31; Internet: www.dhyc.cn) kann man eine Reihe von einheimischen Filmen ansehen.

Peking ist das Zentrum der Filmindustrie Chinas. Seine für Regisseure große Anziehungskraft als mitreißende Filmkulisse ist auf besonders brillante Art und Weise in Bernardo Bertoluccis Film Der letzte Kaiser (1987) dargestellt.

Zhang Yangs Film Shower (1999) spielt in einem alten Pekinger Badehaus, dessen Existenz von Bauunternehmern gefährdet wird, die es in ein Einkaufszentrum verwandeln wollen. Der Film verkörpert perfekt die Spannung zwischen Tradition und kommerziellen Notwendigkeiten im heutigen China.

Lebewohl, meine Konkubine (1993) ist ein atemberaubendes Epos, das sich über ein halbes Jahrhundert moderner chinesischer Geschichte erstreckt. Die Kulturrevolution ist ebenso ein Thema wie die Beziehung zweier Freunde, die in der Welt der Pekinger Oper aufwachsen. Regisseur Chen Kaige feierte mit diesem Film einen internationalen Erfolg.

Ein extrem lustiger Film, der im modernen Peking spielt, ist Sorry Baby (1999) von Feng Xiao Gang. Er handelt von einer Fehde zwischen einem wohlhabenden Geschäftsmann und seinem Chauffeur.

Wang Xiaoshuais Hit Beijing Bicycle (Shiqisui de Zixingche) aus dem Jahre 2001 ist schlicht und unkompliziert, aber durch seine meisterhafte Kinematografie verdiente er sich einen Silbernen Bären auf dem Berliner Film Festival.

Neuerdings versuchen Chinas Filme, internationalen Kassenschlager-Status zu erlangen und obwohl es nicht an Budget, Action oder Glamour mangelt, sind Filme wie The Banquet (2006), The Promise (2005) und Battle of Wits (2006) künstlerisch nicht sonderlich aufregend.
Kultur
Teehäuser
Traditionelles Theater wie das Erzählen von Geschichten mit musikalischer Begleitung, Zauberkunst und Akrobatik findet täglich im Lao She Chaguan, zweite Etage, Da Wancha Building, 3 Qianmen Xi Jie, Xuanwu District (Tel: (10) 63 03 68 30), statt. Das Wen Ru Teahouse, 10 Jianguo Lu, Chaoyang District (Tel: (10) 85 80 43 41), dagegen ist ein authentisches Pekinger Teehaus mit einer großen Auswahl an Teesorten.

Akrobatik
Der beliebteste Veranstaltungsort ist das Tianqiao Acrobats Theatre, 95 Tianqiao Jie, Beiwei Dong Lu, Xuanwu District (Tel: (10) 63 03 74 49). Allabendliche Shows gibt es auch im Chaoyang Theatre (was auch als das Heaven & Earth Theatre, das Himmel-und-Erde-Theater, bekannt ist), 36 Dongsanhuan Bei Lu, Chaoyang District (Tel: (10) 65 07 24 21/18 18). Vorstellungen an allen Theatern beginnen um 19.15 Uhr.
Literarische Anmerkungen
Es gibt einen guten Witz im Roman The Bonesetter's Daughter (Die Tuschezeichnung, 2001) der chinesisch-amerikanischen Schriftstellerin Amy Tan. Ein Chinese gibt einem westlichen Ausländer, der von der Verbotenen Stadt fasziniert ist, folgende geringschätzige Beurteilung ab: „In those day, so many thing forbidden, can't see. Now everyone pay money see forbidden thing. You say this forbidden that forbidden, charge extra." (etwa: „Damals, so viele Dinge verboten, nicht sehen. Jetzt, jeder zahlt Geld, verbotene Dinge sehen. Du sagst, dies verboten, das verboten, mehr bezahlen."). Dies veranschaulicht die gegenwärtige Einstellung der Chinesen gegenüber Peking, einer Stadt, in der die Ehrfurcht vor Geschichte und Tradition dem Bestreben Geld zu verdienen immer mehr weicht.

Zahlreiche von Kritikern gefeierte zeitgenössische Belletristik-Werke, die sich mit Chinas turbulenter Geschichte und den Einflüssen der Kulturrevolution befassen, wurden internationale Bestseller. Ein solches Beispiel ist Zhang Xianliangs autobiographische Erzählung Half of Man is Woman (1985) über das Leben in einem Arbeitslager. Der als chinesischer Milan Kundera bezeichnete Xianliang wurde 1936 in Nanjing geboren und erhielt seine Schulbildung in Peking.

Erfolgreiche Romane anderer chinesischer Autoren sind Jung Chans Wild Swans (1991), Amy Tans The Joy Luck Club (Töchter des Himmels, 1989) und Li Cunxin Maos Last Dancer (2003).

Lu Xun (1881-1936) wird als der Vater der modernen chinesischen Literatur angesehen. Sein Tagebuch eines Verrückten (1918) ist die erste Erzählung, die nicht in der klassischen chinesischen Literatur-, sondern in moderner Umgangssprache geschrieben ist, der Sprache des Volkes. Lu Xun verschrieb sich der frühkommunistischen Bewegung und ist deshalb in den Augen der chinesischen Regierung immer noch ein Volksheld. Man kann sowohl das kleine Haus in Peking, in dem er von 1912-1926 lebte, als auch das seinem Leben gewidmete Museum in einem Hutong (Gasse mit traditionellen Wohnbebauungen) besichtigen, zu erreichen über Fucheng Men Dajie in der Nähe der Fucheng Men U-Bahnstation.

Ein zeitgenössischer Pekinger Autor, der mit der Tradition der politisch-sozialen Verantwortung, wie sie von der kommunistischen Partei favorisiert wird, bricht, ist Wang Shuo. Der als „Chinas Jack Kerouac" bekannte Schriftsteller ist für seine gerissene Verhöhnung fast aller Aspekte des chinesischen Lebens bekannt. Dazu bedient er sich der pfiffigen Pekinger Umgangssprache. Der als Einführung in sein Werk vielleicht am besten geeignete Roman ist Please Don't Call Me Human (1989). Nach dem Tiananmen-Massaker verfasst, verspottet der Roman auf beißende Art und Weise das Staatssicherheitssystem und dessen zwanghaftes Bedürfnis, das Individuum so zu erziehen, dass es sich nur für die Interessen des Volkes einsetzt.

Empfehlenswert für eine etwas leichtere Lektüre ist Rachel de Woskins Roman Foreign Babes in Beijing (2005). Er handelt vom eher unbeabsichtigten Ausflug der Autorin in die Welt einer chinesischen Telenovela, wo sie sich als Schauspielerin wieder findet, und besticht durch de Woskins scharfsinnige Analyse der äußerlichen und psychologischen Veränderungen im Peking der 1990er Jahre.Simon Napier-Bells I'm Coming to Take You to Lunch (2005) ist ein aufschlussreiches Buch, das die Probleme und Sorgen des Wham!-Managers bei der Organisation des ersten Popkonzertes einer ausländischen Band in Peking im Jahre 1985 beleuchtet.
Musik
Die Beijing Concert Hall, 1 Bei Xinhua Jie, Xicheng District (Tel: (10) 66 05 58 12), zu erreichen über Xi Chang'an Jie, hat sich auf klassische Musik spezialisiert und veranstaltet Konzerte des Pekinger Stadtorchesters sowie anderer chinesischer und internationaler Orchester. Die Pekinger Oper ist auch weiterhin populär. Am besten erlebt man sie im Zhengyici Theatre, 220 Xiheyan Dajie, Xuanwu District (Tel: (10) 83 15 16 49), was einen kurzen Fußweg von der Heping Men U-Bahnstation entfernt liegt. Dieses Theater, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde, war ursprünglich ein Tempel der Ming-Dynastie und wurde von den Gründern der Pekinger Oper umgestaltet.
Theater & Konzerte
Gesprochene Dramen gibt es im chinesischen Theater erst seit dem letzten Jahrhundert. Sie wurden vor allem vom Pekinger Volkskunsttheater aufgeführt. Vor der Kulturrevolution spielte dieses Ensemble auch europäische Theaterstücke mit einer klaren sozialen Botschaft. Nach dem Ende der Kulturrevolution änderte sich die Theaterszene rasant, und das im Jahre 1979 wieder auferstandene Volkskunsttheater etablierte seinen Ruf mit der Vorstellung von Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden. Dieses und andere Ensembles treten im Volkskunsttheater auf (im Capital Theatre), 22 Wangfujing Dajie, Dongcheng District (Tel: (10) 65 25 01 23).

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Peking
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Veranstaltungskalender
Chinesisches Neujahr
Januar-März
Überall in der Stadt

Internationaler Frauentag
8. März
Überall in der Stadt

Beijing International Dragon Festival
April
Internationales Drachenfestival.
Diverse Veranstaltungsorte

Meet in Beijing Kunstfestival
April/Mai
Diverse Veranstaltungsorte
Internet: www.chinaculture.org

Internationaler Tag der Arbeit
1. Mai
Überall in der Stadt

Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Chinas
1. Juli
Überall in der Stadt

Jahrestag der Gründung der Volksbefreiungsarmee
1. August
Überall in der Stadt

China Open Tennisturnier
Zwei Wochen lang Mitte September
Beijing Centre
Internet: http://www.chinaopen.com.cn/en/

Beijing Pop Festival
Mitte September
Alljährliche Wochenendveranstaltung mit chinesischer Pop- und Rockmusik.
Chaoyang Park
Internet: www.beijingpopfestival.com

Mid-Autumn Festival
Im späten September
Festival zur Herbst-Mitte.
Überall in der Stadt

Nationaltag
1. Oktober
Überall in der Stadt

Beijing International Music Festival
Oktober
Internationales Musikfestival.
Abwechslungsreiches Programm an musikalischen Veranstaltungen und Konzerten.
Überall in der Stadt

Beijing International Marathon
Mitte Oktober
Internationaler Marathon.
Stadtzentrum
Internet: www.beijing-marathon.com

Beijing Fashion Week
Mitte November
Pekinger Modewoche.
Überall in der Stadt

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Peking
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Einleitung
Die Restaurantszene Pekings entwickelt sich rasant, obwohl sie noch nicht so lebendig und innovativ wie in Shanghai ist. Das Essen spielt eine wichtige Rolle in der chinesischen Psyche und Besucher müssen nicht lange nach einem Restaurant suchen, in dem sie die berühmte Peking-Ente oder exotischere Speisen wie gebratenen Schweinsfuß oder Entenzunge essen können. Schnell-Restaurants gibt es an fast jeder Straßenecke, und dort nehmen sowohl Kinder mit Skateboards als auch Rentner in Mao-Anzügen ihre Hamburger und Milchmixgetränke zu sich.

Die internationale Restaurantszene bewegt sich immer mehr in Richtung höhere Qualität und mehr Abwechslung, so wie es von der Hauptstadt eines Landes wie China erwartet wird. Besonders die fieberhaften Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2008 führten zur Neueröffnung zahlreicher Restaurants. Das bedeutet nicht, dass alles, was neu auch gut ist – man sollte immer mehrere Restaurants ausprobieren. Heute verfügt Peking über eine breite Palette an verschiedenen kulinarischen Angeboten. Wegen der geographischen Ausdehnung der Stadt muss man allerdings für den Heimweg meist ein Taxi rufen, statt nach einem schönen Abendessen nach Hause zu schlendern.

Diese Auswahl an Restaurants ist in vier Kategorien unterteilt: Gourmetrestaurants, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen, mit drei Restaurants in jeder Kategorie. Dies soll lediglich eine kleine Auswahl aus den vielen guten Speiseangeboten Pekings sein.

Die unten stehenden Restaurants sind in vier verschiedene Preisklassen unterteilt:

$$$$ (über 50 US$)
$$$ (25 bis 49 US$)
$$ (12 bis 24 US$)
$ (bis zu 12 US$)

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü und für eine Flasche des Hausweins oder eines vergleichbaren Weins (für eine Person). Die MwSt. ist inbegriffen, allerdings nicht das Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants

The Courtyard
Einfach ausgedrückt, ist dies eins der besten Restaurants in ganz China. Seine wundervoll romantische Lage in der Verbotenen Stadt mit atemberaubendem Ausblick wäre wahrscheinlich Grund genug, es zu empfehlen, aber die Fusion-Küche und große Auswahl an Weinen machen das kulinarische Erlebnis perfekt. Nach dem Essen sollte man unbedingt die Galerie oder die Zigarren-Lounge aufsuchen - der Blick von dort ist sogar noch besser.

95 Donghuamen Dajie (am Rand der Verbotenen Stadt)
Tel: (10) 65 26 88 83.
Preis: $$$$

Li Jia Cai
Ein Juwel der kaiserlichen Küche. Dieses kleine, aber exklusive Restaurant am Houhai-See bietet feste Gänge-Menüs an, deren Preis ihrer Qualität in nichts nachsteht. Alle Speisen haben historische Hintergründe. Der Großvater des Eigentümers arbeitete in den Küchen des Kaisers und schmuggelte die Rezepte, an die man sich noch heute im Li Jia Cai hält, aus dem Palast. Reservierung unbedingt erforderlich.

11 Yangfang Hutong, Denei Dajie, Xicheng District
Tel: (10) 66 18 01 07.
Preis: $$$

Red Capital Club
Wenn man Besucher in den Red Capital Club einlädt, wird man sie mit Sicherheit beeindrucken. Dies ist eine prachtvolle alte Residenz, die mit einer wundersamen Sammlung von Gegenständen aus kommunistischen Zeiten dekoriert ist, von Maos Sessel bis Zhou En Lais Radios und Essen aus dem Zhongnanhai, dem Gebäudekomplex der kommunistischen Führung. Die kaiserlichen Speisen passen perfekt in die einzigartige Kulisse.

66 Dongsi Jiutiao, Dongcheng District
Tel: (10) 84 01 61 52.
Internet: www.redcapitalclub.com.cn
Preis: $$$


Trendrestaurants

Garden of Delights
Leckere, moderne lateinamerikanische Küche. Das lang gezogene, einfach, aber geschmackvoll eingerichtete Restaurant gehört dem venezolanischen Architekten Antonio Ochoa. Die Mixgetränke sind köstlich und die Ceviche-Bar ist ausgezeichnet.

53 Donganmen Dajie, Dongcheng District
Tel: (10) 51 38 56 88.
Internet: www.gardenofdelights.com.cn
Preis: $$

Hatsune
Ein äußerst elegantes und schickes japanisches Restaurant, dessen Klientel eine Mischung aus erfolgreichen Geschäftsleuten und gut betuchten, modebewussten Unter-Dreißigjährigen ist. Die Spezialitäten des Hauses, Sushi und saftige, selbst gebackene Brötchen, sind frisch und werden kunstvoll präsentiert. Die Bedienung ist sehr aufmerksam.

2/F Heqiao Building C, 8A Guanghua Lu, Chaoyang District
Tel: (10) 65 81 39 39.
Preis: $$$

Xiang Jiang Shui Xiang
Dieses chinesische Fusion-Restaurant, das neben dem Chaoyang-Park liegt, spezialisiert sich auf moderne Versionen der südchinesischen Küche. Das Resultat sind leichtere Speisen mit weniger Öl und Geschmacksverstärker als sie manch andere regionale Küche verwendet. Die Innenausstattung ist hell und luftig und hat als Blickfang die Nachbildung einer Eiche mitten im Gastraum stehen.

A1, 5 Tiao Bei Tuanjiehu, Chaoyang District
Tel: (10) 85 97 80 69.
Preis: $$


Preiswerte Restaurants

Bookworm Café
Dieser Mix aus Bibliothek, Internet-Café und Kaffeehaus ist hell, luftig und freundlich und bietet neben frisch gekochtem Kaffee und belegten Broten auch Salate und einfache Mittagsgerichte. Die sogar vorhandene Weinkarte kann sich sehen lassen. Weil der Internetzugang kostenlos ist, kann es tagsüber sehr voll werden. Das Café organisiert außerdem ein breit gefächertes Programm an Vorträgen und Präsentationen von einheimischen und auswärtigen Schriftstellern und Künstlern.

Building 4, Nan Sanlitun Jie, Chaoyang District
Tel: (10) 65 86 95 07.
Internet: www.chinabookworm.com
Preis: $

Donghuamen Night Market
Ein heißer Leckerbissen für alle, die gerne auf der Straße essen. Dieser saubere, preiswerte und sehr beliebte allabendliche Markt - komplett mit roten Laternen - zieht auf seinen 200 Metern Länge jeden Tag große Mengen von Besuchern an. Man kann sich durch mehr als 100 regionale Gerichte und Nachspeisen essen, aber am beliebtesten ist an kleinen Spießen gebratenes Fleisch, Gemüse, Fisch und sogar Seidenraupen. Diese Leckereien werden mit Eierkuchen, Klößen, Eintopfgerichten und Saucen zum Dippen serviert. Selbst wenn man keinen Hunger hat, sollte man sich die Atmosphäre nicht entgehen lassen.

Kreuzung Donghuamen Lu und Wangfujing Lu, Dongcheng District
Preis: $

The Olive
Dieses ungezwungene, ganztägig geöffnete Lokal in Sanlitun bietet dem Gast Nudelgerichte, Salate, belegte Brote und verschiedene Säfte. Die einladende Terrasse ist besonders im Sommer beliebt, und die lockere Atmosphäre zieht Einheimische, Studenten und Angestellte während der Mittagspause sowie Touristen an.

17 Gongti Beilu, Chaoyang District (gegenüber dem Workers' Stadium)
Tel: (10) 64 17 96 69.
Preis: $

Einleitung
Die Öffnung Chinas für westliche Einflüsse hat große Veränderungen in punkto Einkaufen bewirkt. Man kann jetzt eine breite Palette von Verbraucherartikeln erwerben und Einkaufszentren, Luxusmarken-Fabrikverkaufszentren und Autohändler schießen in der ganzen Stadt wie Pilze aus dem Boden.
Einkaufsmeilen
Die wichtigste Einkaufsmeile ist die Fußgängerzone Wangfujing Dajie, in der sich internationale Marken-Outlets und Einkaufszentren aneinander reihen. Die besten Bekleidungsgeschäfte befinden sich auf dem Dong Dan Bei Dajie, in der Silk Alley („Seidengasse“), und auf dem Xiushui Dong Jie in der Nähe des Jianguomenwai Dajie, wo auch Seide verkauft wird. Hier sind die Preise zwar ausgewiesen, aber man kann versuchen zu handeln.
Märkte
Antiquitätensammler sollten den Liulichang-Markt besuchen, der nur wenige Minuten von der Heping Men U-Bahn-Station entfernt liegt. Dieser Markt ist voller altertümlicher Läden, die originalgetreu rekonstruiert wurden und eine unglaubliche Anzahl von Antiquitäten und Raritäten anbieten. Man sollte bedenken, dass mit einem roten Wachssiegel versehene Antiquitäten über 100 Jahre alt sind und für deren Ausfuhr eine Exportgenehmigung eingeholt werden muss. Der riesige Wochenendmarkt im Freien auf dem Panjiayuan Jiuhuo Shichang punktet mit Schnäppchenpreisen für Jade, Holzverkleidungen, Keramik und allerlei anderem.
Einkaufszentren
Das riesige Oriental-Plaza-Einkaufszentrum (Wangfujing Dajieis) verfügt über viele Markengeschäfte, Schnell-Restaurants und einen Supermarkt. Gut betuchte Kunden mit Hang zu Luxusartikeln bevorzugen das China World Centre und das Peninsula Hotel Plaza.
Öffnungszeiten
Die meisten Geschäfte sind täglich von 09.00-22.00 Uhr geöffnet.

Nachtleben

Nachtleben Peking
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Einleitung
Das Pekinger Nachtleben und andere Unterhaltungsangebote verändern sich zurzeit sehr stark. Diese Art Revolution finanziert sich aus dem plötzlich verfügbaren Einkommen der modernen Hauptstädter, deren Eltern von solchem Reichtum nicht einmal träumen konnten. Vor allem während der 1990er Jahre wurden viele neue Nachtclubs für die schicke, wohlhabende Klientel eröffnet. Auch heute reißt der Strom an neu gegründeten Clubs nicht ab. Die Musik in diesen westlich geprägten Nachtclubs ist breit gefächert. Vor allem Techno und House sind sehr beliebt und internationale Star-DJs legen regelmäßig auf. Viele Nachtclubs sind jeden Tag bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und verlangen eine Eintrittsgebühr.

Das beliebteste Bar-Viertel, vor allem bei Ausländern, ist Sanlitun im Nordosten der Stadt. Alle Bars in Sanlitun bieten Fassbier zu westlichen Preisen an. Die Atmosphäre ist im Allgemeinen viel ungezwungener als in den Hotelbars. Neue Bar-Viertel gibt es vor allem im Chaoyang District in der Nähe des Workers' Stadium, am Houhai-See und an der Lotus Lane am Nordufer des Ba-Flusses. Die meisten Bars sind bis circa 24.00 Uhr geöffnet. Man muss gegen 22.00 Uhr mit dem größten Ansturm rechnen.

Im Stadtführer Beijing This Month (Internet: www.btmbeijing.com) und auf der Xianzai-Beijing-Internetseite (www.xianzai.com) sind spezielle Informationen zum Nachtleben (einschließlich Auftritten) erhältlich. Die besten Stadtmagazine sind That's Beijing (monatlich) (Internet: www.thatsbjeijing.com), City Weekend (alle zwei Wochen) (Internet: www.cityweekend.com.cn) und Time Out Beijing (monatlich) (Internet: www.cimgchina.com). That's Beijing gibt außerdem jeden Monat das praktische Handbuch Insiders' Guide to Beijing heraus.
Bars
Im älteren Teil des Sanlitun-Bar-Viertels von Chaoyang befinden sich das stets angesagte Poachers Inn, 43 Bei Sanlitun Lu, und der ebenso populäre Pub The Tree, 43 Bei Sanlitun Nan. The Tree bietet mehr als 40 belgische Biersorten und ausgezeichnete Pizza an. An Wochenenden ist die Bar Browns, Nansanlitun Lu (über The Loft), mit ihren 366 verschiedenen „Shooters" (Mixgetränken, die in Schnapsgläsern gereicht werden) beliebt. Dort gibt es eine lange, aus Holz gefertigte Theke, auf der spät abends Tabledance stattfindet. Es herrscht eine Atmosphäre von geselliger Ausschweifung. Die Passby Bar, 108 Naluogu Xiang, Dongcheng District, ist eine angesagte Bar im Freien, die sich in einem alten Hutong befindet. Die Atmosphäre ist ungezwungen. Bed, 17 Zhangwang Hutong, Xicheng District) ist eine minimalistisch eingerichtete Lounge-Bar in einem renovierten Hutong-Haus, mit blanken Zementböden und -wänden sowie Betten, auf denen sich die schöne Klientel niederlässt. World of Suzie Wong, 1A Nongzhanguan Lu am Westeingang des Chaoyang-Parks, ist eine elegante Homage an die 1930er Jahre, in der man ausgezeichnete Daiquiris bekommt.
Clubs
Das Vics könnte man als den König der Clubs bezeichnen (Workers' Stadium, am Nord-Tor). In diesem Club, wo jede Nacht mit einem Mix aus Soul, R&B, Pop und Reggae gefeiert wird, kann man auch auf internationale Stars und Musiker treffen. Das JJ's, 74-76 Xinjiekou Bei Dajie, ist an Wochenenden äußerst beliebt und beeindruckt mit Lasern, einem Science-Fiction-Ambiente und knapp bekleideten russischen Tänzerinnen. DJs aus Großbritannien legen eine Mischung aus Techno, Reggae und House auf. Tango, am Süd-Tor des Ditan-Parks, Dongcheng District, ist ein weiterer „Superclub" mit einer riesigen Tanzfläche, einer Lounge-Bar und Live-Musik. Der im Jahre 2006 eröffnete Club Fusion, A8 Gongti Bei Lu, Chaoyang District, ist ein Zentrum der House- und Electronica-Musik und lockt mit Auftritten von internationalen DJs auf Welt-Tournee.
Live-Musik
Einheimische Rockbands spielen regelmäßig in der What Bar mit ihren zwei Adressen West Yuandadu Bar Street, Chaoyang District (Tel: (10) 84 61 46 83) und 72 Beicheng Jie, Xicheng District (Tel: (10) 133 41 12 27 57). Relativ versteckt im Parkhaus nördlich des Workers' Stadium befindet sich eine Hochburg der Live-Musik, Yugong Yishan, 1 Gongti Bei Lu, Chaoyang District (Tel: (10) 64 15 06 87). Man kann hier alles von Rock über Jazz und improvisierter Musik bis hin zu Auftritten von DJs erleben. Im East Shore Live Jazz Café, 2/F, 2 Qianhai Nanyan Lu, Xicheng District (Tel: (10) 84 03 21 31), dessen Eigentümer der legendäre Jazzmusiker Liu Yuan ist, gibt es donnerstags bis sonntags Live-Jazz.

Infrastruktur

Infrastruktur Peking
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Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt 9 Std. 10 Min.; ab Wien 9 Std. 40 Min.; ab Zürich 11 Std. 40 Min. (mit Zwischenlandung).
Peking International Airport (BJS/PEK)
Tel: (10) 64 54 11 00.
Internet: http://www.bcia.com.cn

Der Flughafen von Peking befindet sich 28 km nordöstlich des Stadtzentrums. Der Hauptterminal öffnete 1999, anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Volksrepublik China, seine Türen. Im Hauptterminal bieten 66 nationale und internationale Fluglinien mehr als 5000 planmäßige Flüge an, die Peking mit 88 chinesischen und 69 internationalen Städten verbinden. Mehr als 40 internationale Fluggesellschaften haben Buchungsagenturen in Peking. In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wurde 2008 der neue, von Lord Norman Foster entworfene Terminal 3 eröffnet. Im als weltgrößten und modernsten Terminal gehandelten Flughafengebäude werden 43 Millionen Passagiere - bis 2015 sogar 53 Millionen - abgefertigt. Der Bau eines zweiten internationalen Flughafens außerhalb der Stadt ist geplant.

Flughafeneinrichtungen Unter den Einrichtungen befinden sich Wechselstuben, Geldautomaten, Hotelreservierungs- und Shuttleservice-Schalter, Duty-Free- und andere Geschäfte, Cafés, Restaurants, Gepäckaufbewahrung und Touristen-Informationen.

Transfer in die Stadt Der Flughafen verfügt über Taxis mit Taxameter (Fahrzeit 45-60 Min.). Der Airport-City Shuttle Bus (Tel: (10) 64 59 43 75) fährt alle 30 Min. (08.00-22.30 Uhr) vor der Ankunftshalle 11 ab. Es gibt fünf Buslinien in die Stadt; die meistgenutzte fährt nach Xidan im Zentrum Pekings, von wo aus die Verbotene Stadt in wenigen Minuten erreichbar ist. Die anderen Strecken sind Fangzhuang, Hauptbahnhof, Gongzhufen in West-Peking und Zhongguancun, ein Hightech-Gewerbegebiet im nordwestlichen Teil der Stadt (Fahrzeit 35-60 Min.). Flughafen-Shuttlebusse fahren in regelmäßigen Abständen vom China Aviation Building, der China Art Gallery and Zhongguancun ab.
Zugverbindungen
Das Netz der Zugverbindungen, das von Chinas Ministry of Railways betrieben wird, ist umfangreich und es entstehen neue Hochgeschwindigkeitsstrecken (die Kosten betragen 1 Trillion Renminbi), die die Fahrzeiten verkürzen und Anbindungen ausbauen sollen. Passagierzüge erreichen auf normalen Strecken eine Geschwindigkeit von 200 km/h, auf Hauptstrecken 250 km/h.

Peking hat zwei Hauptbahnhöfe, für die zurzeit eine unterirdische Zugverbindung gebaut wird. Der Bahnhof Beijing Railway Station (Tel: (10) 65 12 95 25 – nur in chinesischer Sprache), der ausgebaut und renoviert wird, bedient die Zugverbindungen in Richtung Norden und Osten und die neuere Beijing West Railway Station (Tel: (10) 63 21 62 53 – nur in chinesischer Sprache) – Asiens größter Bahnhof – die Verbindungen in Richtung Süden und Westen. Die Vorstadtzüge Pekings erreicht man in anderen Bahnhöfen.

Beide Hauptbahnhöfe haben Gepäckaufbewahrungen, Geldautomaten, Touristen-Informationen, Geschäfte und Restaurants.

Alle chinesischen Schnellzüge verfügen über vier verschiedene Abteilarten: Schlafwagen, Polstersitzplatz, Liegewagen, Sitzplatz. Fahrscheine kann man am Fahrkartenschalter für Ausländer in jedem Bahnhof kaufen. Dazu benötigt man einen gültigen Reisepass. Reservierungen, besonders für Schlaf- oder Liegewagen, sollte man zwei bis drei Tage vorher machen. Es gibt einen ausgezeichneten englischsprachigen Fahrplan auf der Internetseite www.ctrip.com.

Trans-Manchurian-Service nach Moskau (Fahrzeit: sechsTage) und Trans-Mongolian-Züge nach Ulan Bator und Moskau (Fahrzeit: fünf Tage) sowie Züge nach Pjöngjang in Nordkorea (Fahrzeit: 25 Std.) starten von der Beijing Railway Station.
Den seit 2006 fahrenden Zug zwischen China und Tibet (Internet: www.chinatibettrain.com) kann man ab der Beijing West Railway Station nehmen. Die 4,064 km lange Reise von Peking nach Lhasa dauert 48 Stunden. Züge nach Hongkong (Fahrzeit: 27 Std.) und Vietnam (Fahrzeit: 43 Stunden) fahren ebenfalls von der Beijing West Station. Obwohl beide Bahnhöfe spezielle Schalter für ausländische Besucher haben, kann der Fahrkartenkauf trotzdem verwirrend sein. Man kann Fahrkarten jedoch auch über den China International Travel Service (CITS) (Tel: (10) 65 15 85 87) erwerben. Die meisten Hotels können dies ebenfalls gegen eine kleine Gebühr erledigen (sie benutzen den Telefonservice auf Chinesisch, Tel: 65 09 37 83).

Die Bahnhöfe für innerchinesische Züge sind Beijing Station und Beijing West. Fahrzeiten nach Harbin betragen 14 Std., nach Shanghai 12 Std., nach Xian 15 Std. und nach Guangzhou 24 Std.
Pannenhilfe
Es gibt keinen Pannen-Service in China. Fahrer müssen auf die Hilfe anderer Verkehrsteilnehmer hoffen.
Anfahrt
Man benötigt einen chinesischen Führerschein, um in China Auto fahren zu dürfen. Besuchern mit Touristenvisum ist es gänzlich untersagt. Ausländische Bewohner dürfen ihre eigenen Pkws in das Land einführen, aber dies erfordert einen ungeheuren bürokratischen Aufwand. Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung dürfen einen chinesischen Führerschein beantragen, aber auch das ist mit sehr viel Bürokratie verbunden.

Die Statistiken sind viel sagend: 3.040.000 Pkws wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 2006 in China verkauft – eine Steigerung um 40 % gegenüber dem Vorjahr. Achtzig Prozent dieser Autos wurden von Fahrzeughaltern gekauft, die vorher kein Auto besaßen. Der Verkehr ist chaotisch und die Straßen können in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends extrem überlastet sein. Im Allgemeinen halten sich nur wenige an Verkehrsregeln und Vorschriften. Verkehrszeichen gibt es auf Chinesisch und Englisch. Die Regierung unternahm im Vorfeld der Olympiade von 2008 Anstrengungen, die manchmal uneinheitlichen Übersetzungen zu überarbeiten. Aus den oben genannten Gründen wird empfohlen, dass alle ausländischen Besucher, die sich per Pkw in China bewegen wollen, die Dienste eines einheimischen Fahrers in Anspruch nehmen.

Anfahrt
Hauptverkehrsadern aus der Stadt haben Bezeichnungen, die auf ihre Zielorte hinweisen, wie Beijing-Tianjin-Tanggu Expressway, Beijing-Shijiazhuang-Taiyuan Expressway, Beijing-Shenyang Expressway und Beijing-Chengde-Zhangjiakou First Class Road.
Fahrzeiten
Von Tianjin 1 Std. 30 Min.; von Chengde 3 Std. 30 Min.; von Taiyuan 6 Std.
Reisebusverbindungen
Per Bus zu reisen kann sehr lange dauern und unbequem sein, da Peking im Landesinneren, weit weg von den Küstenstädten liegt. Man sollte zuerst auf Flugzeug und Bahn zurückgreifen. Busfahrkarten sind jedoch billiger als Zugfahrkarten und leichter zu erwerben, da es weniger Nachfrage gibt. Die Busbahnhöfe verfügen über sehr wenige zusätzliche Einrichtungen. Fahrkarten sollte man persönlich am Schalter kaufen. Die vier wichtigsten Langstrecken-Busbahnhöfe befinden sich im Randbereich der Stadt. Der Busbahnhof Dongzhimen, Dongzhimen Xiejie befährt den Nordosten mit Städten wie Chengde; Haihutin, Nanyuan Lu ist für den Süden zuständig; Beijiao (auch Deshengmen genannt) für den Norden; und Majuan, Guangqumenwai Dajie den Osten. Des Weiteren fahren Busse nach Tianjin vom Zhaogongku-Busbahnhof ab, der sich in der Nähe der Kreuzung Nansanhuan Donglu und Puhuangyu Lu befindet.

Sonstiges

Sonstiges Peking
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Lage
Sonderkommune Peking, China.
Landesvorwahl
+86.
Einwohner
15.244.000 (Stadtregion Peking).
Ortszeit
MEZ + 7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in China.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +7 Std. und im Sommer +6 Std.
Netzspannung
220 Volt, 50Hz; Zweifach-Stecker sind Standard.
Durchschnittstemperatur im Juli
26°C.
Wechselkurse
1.00 EUR = 8.25 CNY
1.00 CHF = 6.86 CNY
1.00 USD = 6.31 CNY
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
28°C 16°C 5%
24.05.12
29°C 17°C 5%
25.05.12
28°C 14°C 2%
26.05.12
33°C 15°C 2%
27.05.12
32°C 17°C 2%
© www.wetter.net
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