Paris
Sehenswürdigkeiten
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Von der obersten (dritten) Plattform des sich über dem Marsfeld (Champ des Mars) erhebenden Eiffelturms im schicken siebten Arrondissement kommt man in den Genuß eines weiten Rundblicks über Paris. Direkt unter dem Turm bietet sich ein faszinierender Blick auf das komplexe Eisenbauwerk von Gustave Eiffel, der mit dem Bau des Turms für die Weltausstellung 1889 beauftragt wurde, die zum 100-jährigen Jubiläum der französischen Revolution stattfand.
Champ de Mars, 7. Arr.
Tel: (01) 44 11 23 23 (Informationen vom Tonband).
Internet: www.tour-eiffel.fr
Öffnungszeiten: Täglich 09.30-23.00 Uhr (Sept.-Mitte Juni); täglich 09.00-00.00 Uhr (Mitte Juni-Aug.).
Mit Eintrittsgebühr.
Cathédrale de Notre-Dame (Kathedrale Notre-Dame)
Die wuchtige Kathedrale Notre-Dame auf der Ile-de-la-Cité bildet das genaue Gegenteil zum filigran wirkenden Eiffelturm. Mit der Errichtung begann man 1163 unter Bischof Maurice de Sully, der ein schöneres Bauwerk als die neue Abtei in St. Denis schaffen wollte. Fertiggestellt wurde Notre-Dame im Jahr 1345. Das Ergebnis ist ein gotisches Meisterwerk mit drei fantastischen Fensterrosetten.
6 Place du Parvis-Notre-Dame, 4. Arr.
Tel: (01) 42 34 56 10.
Öffnungszeiten:
Kathedrale: Mo-Fr 08.00-18.45 Uhr, Sa-So bis 19.15 Uhr, außer während der Sonntagsgottesdienste;
Türme (Eingang am Nordturm):
April-Sept.: 10.00-18.30 Uhr (Juni-Aug. Sa-So bis 23.00 Uhr),
Okt.-März: 10.00-17.30 Uhr.
(Geschlossen 01.01., 01.05., 25.12.)
Schatzkammer:
Mo-Fr 09.30-18.00 Uhr, Sa 09.30-18.30 Uhr, So 13.30-18.30 Uhr.
Eintritt: Die Kathedrale ist eintrittsfrei; Schatzkammer und Türme mit Eintrittsgebühr.
Sacré-Coeur (Basilika)
Lange, breite Treppen führen zur schneeweißen Basilika Sacré-Coeur, die mit ihren Kuppeln das Viertel Montmartre beherrscht. Diese katholische Kirche besteht aus diversen Stilen und wurde zwischen 1870-1919 errichtet, um die „Sünden“ der örtlichen Kommune zu sühnen. Das Innere ist hell mit neo-byzantinischen Mosaiken. Von der Kuppel hat man einen fantastischen Ausblick auf Paris.
Parvis du Sacré-Coeur, 18. Arr.
Tel: (01) 53 41 89 00.
Internet: www.sacre-coeur-montmartre.com
Öffnungszeiten: Täglich von 06.00-22.30 Uhr (Basilika); täglich von 09.00-18.00 Uhr (Okt-März), von April-Sept. bis 19.00 Uhr (Kuppeln). Öffnungszeiten der Krypta unterschiedlich.
Eintritt: Die Basilika ist eintrittsfrei; Kuppeln und Krypta mit Eintrittsgebühr.
Musée National du Louvre
Der nach der Revolution im Jahr 1793 für die Öffentlichkeit eröffnete Louvre zeigt die Kunstschätze der französischen Könige. Das Museum ist über vier Stockwerke und drei Flügel verteilt: Richelieu (entlang der Rue Rivoli), Sully (am Cour Carrée) und Denon (entlang der Seine).
Die sehr umfangreiche Dauerausstellung umfaßt griechische, etruskische, römische, ägyptische und orientalische Altertümer, Skulpturen aus Frankreich, Spanien, Italien und Nordeuropa und Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert. Die Gemäldesammlung ist mit am beeindruckendsten und zeigt französische, italienische, niederländische, deutsche, flämische und spanische alte Meister von Mitte des 13. Jahrhunderts. bis etwa 1850. Zu den bekanntesten französischen Werken gehören u. a. Davids Krönung Napoléons, Ingres’ Die Badende von Valpincon, Géricaults dramatische Darstellung des Floß der Medusa und Delacroix’ Ode an die Revolution, Die Freiheit auf den Barrikaden. Die Mona Lisa wird in einem kugelsicheren Kasten im Prunksaal des Museums im Salle des Etats (Denon-Flügel) ausgestellt.
Bei Ausgrabungen stieß man auf Spuren des Louvre aus dem Mittelalter, die zusammen mit der Geschichte des Louvre unter dem Cour Carrée, im Untergeschoß des Sully-Flügels, gezeigt werden.
Cour Napoléon, 1. Arr.
Tel: (01) 40 20 50 50 oder 40 20 51 51 (Tonbandinformationen).
Internet: www.louvre.fr
Öffnungszeiten: Mo, Do, Sa, So 09.00-18.00 Uhr (Di und an einigen Feiertagen geschlossen), Mi und Fr bis 22.00 Uhr. Sonderausstellungen haben unterschiedliche Besichtigungszeiten und Eintrittspreise.
Mit Eintrittsgebühr. Kostenloser Eintritt zur Dauerausstellung am 1. So jeden Monats und am 14. Juli.
Karten sind telefonisch (Tel: (01) 49 87 54 54), in den Geschäften des FNAC und über das Internet im voraus erhältlich. Das Museum kann mit der selben Eintrittskarte mehrmals am selben Tag besucht werden.
Musée Rodin (Rodin-Museum)
In dieser Villa aus dem 18. Jahrhundert lebte und arbeitete einst Auguste Rodin (1840-1917). Heute ist das Haus ein Museum und ebenso wie der schöne Garten mit den Skulpturen des Künstlers dekoriert. Im Gebäude verkörpert die weiße Marmorskulptur Der Kuss ewige Leidenschaft, Die Hand Gottes verleiht halb geformten cremefarbenen Figuren Leben. Ebenfalls gezeigt werden Werke von Camille Claudel – Rodins Geliebter und Schülerin – sowie Gemälde von Van Gogh, Monet, Renoir und Rodin selbst. Im Garten steht die gewaltige Bronzestatue Der Denker, deren göttliche Gestalt einen starken Kontrast zu den schwächlich aussehenden, gekrümmten Figuren des Höllentores und der umstrittenen, letzten Portraitstudie von Balzac bildet, die einmal als „ein Block, der seinen Schöpfer und die französische Kunst entehrt“ beschrieben wurde.
77 Rue de Varenne, 7. Arr.
Tel: (01) 44 18 61 10.
Internet: www.musee-rodin.fr
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.45 Uhr (Garten bis 18.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr, jeden 1. So des Monats kostenlos.
Musée d’Orsay (D’Orsay-Museum)
Dieses große Museum wurde in einem ehemaligen Bahnhof an der Seine untergebracht und zeichnet sich vor allem durch seine hervorragende Impressionistensammlung und eindrucksvollen Sammlungen später folgender Kunststile aus. Die Dauerausstellung, die auch den bedeutenden Zeitraum 1848-1914 abdeckt, ist chronologisch geordnet, beginnt im Erdgeschoß, geht dann im Obergeschoß weiter und endet auf der mittleren Ebene. Zu den berühmtesten Werken gehören Manets Déjeuner sur l’Herbe, das 1863 vom Salon abgelehnt wurde, fünf Monet-Bilder der Kathedrale von Rouen und L’Origine du Monde des Realisten Gustave Courbet, dessen drastische Darstellung eines unverhüllten weiblichen Unterleibes immer noch schockiert.
Hinweis: Bis März 2011 finden Renovierungsarbeiten der impressionistischen und post-impressionistischen Säle der letzten Etage sowie der vier Etagen des „Pavillon Amont”, der zu dieser Ebene führt, statt.
Eingänge befinden sich an der 1 Rue de la Légion d’Honneur und der 1 Rue de Bellechasse, 7. Arr.
Tel: (01) 40 49 48 14 oder 45 49 11 11 (Tonbandinformationen).
Internet: www.musee-orsay.fr
Öffnungszeiten: Di-Sa 09.00-18.00 Uhr (Do bis 21.45 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr.
Musée National Picasso (Picasso-Museum)
Pablo Picasso (1881-1973), spanischer Wahl-Pariser, war im Besitz des größten Teils seiner eigenen Werke – der größten Sammlung weltweit. Heute ist sie in einem Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert im Viertel Marais untergebracht, wo sämtliche Phasen seines Schaffens gezeigt werden – Skizzen zur Vorbereitung, Bilder aus der Blauen Periode, der Rosa Periode, im kubistischen, klassizistischen und surrealistischen Stil sowie vielfältige Skulpturen, die von einem riesigen Kopf aus Gips bis zu einer kleinen Katze reichen.
Zu den besonders bemerkenswerten Arbeiten gehören das Selbstportrait Paolo als Harlequin aus der Blauen Periode, das surrealistische Bild Sitzende Frau und das ergreifende Portrait von Marie-Thérèse. Neben den Werken werden auch die Fotos gezeigt, die den Künstler inspirierten, sowie afrikanische Masken, die Picasso als Vorlage für seine „primitiven“ Holzschnitzereien dienten. Man lernt auch den persönlichen Geschmack des Künstlers etwas besser kennen, denn die Matisse- und Cézanne-Werke in seinem Besitz werden ebenfalls ausgestellt.
Hinweis: Das Museum bleibt wegen umfangreicher Renovierungsmaßnahmen bis voraussichtlich Februar 2012 geschlossen.
Hôtel Salé, 5 Rue de Thorigny, 3. Arr.
Tel: (01) 42 71 25 21.
www.musee-picasso.fr
Mit Eintrittsgebühr.
Centre Georges Pompidou
Das von Piano und Rogers entworfene Centre Pompidou löste bei der Eröffnung 1977 sehr viel Kritik aus, ist allerdings inzwischen mit seinen bunten Röhren und vielen Extras ein Teil des Pariser Stadtbilds geworden. Nach 25 Jahren wurde das Gebäude schon grundlegend erneuert und erweitert, um die riesigen Besucherzahlen und die vergrößerten Sammlungen zeitgenössischer Kunst sowie die Multimedia-Bibliothek fassen zu können. Das renovierte Centre Pompidou wurde am ersten Tag des neuen Jahrtausends wiedereröffnet; Mittelpunkt bildet heute das Musée National d'Art Moderne (MNAM) – Museum für moderne Kunst – mit seiner Sammlung aus dem 20. Jahrhundert.
Place Georges Pompidou, 4. Arr.
Tel: (01) 44 78 12 33.
Internet: www.centrepompidou.fr
Öffnungszeiten: Mi-Mo 11.00-21.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Napoleon gab 1806 den Auftrag für den Bau des Triumphbogens zur Verherrlichung seiner Siege. Erst nach seinem Tode, 1836, wurde dieses Wahrzeichen von Paris fertiggestellt und beherbergt heute das Grab des unbekannten Soldaten mit der "Ewigen Flamme der Erinnerung" (Flamme de Souvenir). Vom Triumphbogen hat man einen Blick auf die Prachtstraße Champs Elysées.
Place Charles-de-Gaulle
Tel: (01) 55 37 73 77.
Internet: www.arc-de-triomphe.monuments-nationaux.fr
Öffnungszeiten: April-Sept.: 10.00-23.00 Uhr, Okt.-März: 10.00-22.30 Uhr.
Jardin du Luxembourg
Dieser teils formell, teils im englischen Stil angelegte Park wurde ebenso wie der Palais de Luxembourg (der Sitz des französischen Senats) für Maria von Médici, Witwe von Heinrich IV., geschaffen. Heute wird der Park gerne für einen Sonntagsspaziergang, eine Runde Tennis, Schach oder Boules genutzt, aber auch für Ponyreiten oder eine Bootsfahrt auf dem See.
Boulevard St-Michel, Rue Guynemer oder Rue de Vaugirard, 6. Arr.
Tel: (01) 42 34 23 62.
Öffnungszeiten: Täglich von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang (Sommer); täglich von 08.00 Uhr bis Sonnenuntergang (März bis Nov.).
Kostenloser Eintritt.
Bois de Vincennes
Napoléon III. ließ den königlichen Wald in Valois im Jahr 1860 mit Hilfe von Baron Haussmanns Landschaftsarchitekten Alphand in einen Park samt See und Kaskaden umwandeln. Heute ist der Bois de Vincennes, in dem sich auch der Zoo der Stadt befindet, der größte Park in Paris und ideal für Fahrrad- und Bootsausflüge. Neben dem Park liegt das eindrucksvolle Château de Vincennes, in dem Heinrich V. 1422 starb.
Porte de Vincennes oder Porte Dorée, 12. Arr.
Öffnungszeiten: Morgendämmerung bis Sonnenuntergang.
Kostenloser Eintritt.
La Mosquée de Paris (Pariser Moschee)
Die zwischen 1922-1926 in der Nähe des Jardin des Plantes errichtete, spanisch-maurische Moschee ist das Zentrum der moslemischen Gemeinde in Frankreich. Der Eintritt und die Führungen zu den eingelassenen Gärten und Innenhöfen sind kostenlos; der Gebetssaal bleibt für die nicht moslemische Öffentlichkeit allerdings verschlossen. Zu der Moschee gehören außerdem ein authentisches Hammam (türkisches Bad) mit Masseuren sowie ein wunderbarer, mit Mosaiken verzierter Innenhof mit Feigenbäumen und einem Springbrunnen – der perfekte Ort für einen süßen Pfefferminztee, den man in winzigen vergoldeten Gläsern zusammen mit honiggetränkten Baklavas serviert. Im angeschlossenen Restaurant findet man Couscous und andere arabische Gerichte auf der Speisekarte.
1 Place du Puits-de-l’Ermite (Eingang an der Via 39 Rue Géoffroy-St-Hillaire), 5. Arr.
Tel: (01) 45 35 97 33 oder 43 31 18 14 (Teezimmer) oder 43 31 18 14 (türkisches Bad).
Internet: www.mosquee-de-paris.org
Öffnungszeiten:
Frauen: Mo, Mi, Do und Sa 10.00-21.00 Uhr, Fr 14.00-21.00 Uhr.
Männer: Di 14.00-21.00 Uhr, So 10.00-21.00 Uhr.
Führungen: Sa-Do 09.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr (19.00 Uhr im Sommer); an islamischen Feiertagen geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr (Teezimmer kostenlos).
Rundgänge
Spezialanbieter sind Promenades Gourmandes, 187 Rue du Temple, 3. Arr. (Tel: (01) 48 04 56 84) mit ihren Gourmet-Rundgängen zu Märkten, Lebensmittelgeschäften und Restaurantküchen. Die meisten Rundgänge werden im wöchentlich erscheinenden Magazin Pariscope (Internet: www.pariscope.fr) genauer erläutert.
Busrundfahrten
Busrundfahrten durch Paris werden von mehreren Unternehmen angeboten. Auffällige rote Doppeldeckerbusse setzt die Firma Les Cars Rouges (Tel: (01) 53 95 39 53. Internet: www.lescarsrouges.com) ein, deren Rundfahrten zu 21 € an neun wichtigen Touristenattraktionen halten. Die Informationen vom Band sind in verschiedenen Sprachen. Teilnehmer können beliebig oft ein- und aussteigen; Karten sind für zwei Tage gültig.
L’Open Tour (Internet: www.paris-opentour.com) bietet das ganze Jahr über täglich drei verschiedene Rundfahrten an, die zu den bekanntesten Touristenattraktionen führen, beliebig oft unterbrochen werden können und in Französisch und Englisch kommentiert werden. Karten sind ein oder zwei Tage gültig, kosten 22 € bzw. 24,50 € und sind bei den Fremdenverkehrsämtern, den RATP-Vertretungen sowie in einigen Hotels und Reisebüros erhältlich. Die Rundfahrten starten zwischen 10.00-18.00 Uhr von Mai-Okt. im 15-20-Minuten-Takt, von Nov.-März alle 25 bis 30 Minuten.
Bootsrundfahrten
Andere Touren
Halbtägige Ausflüge
Es lohnt sich, für die Führungen Schlange zu stehen, allein schon um einen Einblick in die Regierungsweise des Sonnenkönigs zu bekommen, dessen Handlungen als genauso wundersam empfunden wurden, wie die Bewegung der Sonne. Die privilegierte Elite unter den 20.000 Höflingen und königlichen Ministern veranlaßte man, in den Palast zu ziehen, wo sie mit Ehrfurcht die banalen Rituale der königlichen Alltags miterleben durfte. Einfache Führungen kosten 7,50 € (5,50 € nach 15.30 Uhr), ausführlichere Führungen 14 €.
Das Schloß liegt in einem von Le Nôtre entworfenen Landschaftsgarten, der täglich von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang eintrittsfrei besucht werden kann. Das Gelände ist so weitläufig, daß ein kleiner Zug vom Schloß zu den ehemaligen königlichen Liebesnestern Grand und Petit Trianon tuckert (Öffnungszeiten: Im Sommer täglich von 12.00-18.30 Uhr, im Winter von 12.00-17.30 Uhr). Grand Trianon wurde im italienischen Stil 1687 für Louis XIV. errichtet, damit er die Gesellschaft von Madame de Maintenon genießen konnte. Auch Napoléon hatte eine Schwäche für dieses Gebäude, das im Grunde wohnlicher ist als das riesige Château, und lebte dort mit Marie-Louise. Louis XV. ließ von Gabriel in den 1760er Jahren Petit Trianon errichten – für seine Geliebte Madame de Pompadour. Der Eintritt für Grand und Petit Trianon beträgt 5 € (3 € nach 15.30 Uhr; Tel: (01) 30 83 78 00. Fax: (01) 30 84 75 64. Internet: www.chateauversailles.fr).
Versailles kann von der Pariser Innenstadt leicht mit der RER-Linie C5 nach Versailles-Rive Gauche erreicht werden.
Ganztägige Ausflüge
Nur wenige Minuten von hier befindet sich das Musée d’Art Américain, 99 Rue Claude Monet (Tel: (02) 32 51 94 65. Fax: (02) 32 51 94 67), mit dem von Monet beeinflußte amerikanische Künstler geehrt werden, u. a. Winslow Homer und Mary Cassatt. Dieses Museum ist Di-So von 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) geöffnet, der Eintritt kostet 5,50 €.
Giverny kann von Paris mit dem Auto über die A13 nach Bonnières und anschließend über die D201 erreicht werden, mit dem Zug vom Gare St. Lazare nach Vernon und dann mit dem Taxi oder Bus nach Giverny.
Kunst & Kultur
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Einleitung
Wichtige Veranstaltungsorte, außer den unten genannten, sind der Palais des Congrès, Place de la Porteur-Maillot, 17. Arr. (Tel: (01) 40 68 22 22), in dem Opern, Ballett und Popkonzerte stattfinden, und das riesige Palais des Sports, Porte de Versailles, 15. Arr. (Tel: (01) 48 28 40 10).
Karten für Konzerte jeglicher Art sind im FNAC Forum des Halles, 1 Rue Pierre Lescot, 1. Arr. (Tel: (01) 40 41 40 00) oder im FNAC Musique, 4 Place de la Bastille, 12. Arr. (Tel: (01) 43 42 04 04) und 24 Boulevard des Italiens, 9. Arr. (Tel: (01) 48 01 02 03) erhältlich, aber auch im Carrousel du Louvre, 99 Rue Rivoli, 1. Arr. (Tel: (01) 43 16 47 47), direkt neben dem Louvre, oder im Virgin Megastore, 52 Avenue des Champs-Elysées, 8. Arr. (Tel: (01) 49 53 50 00). Ganz gleich wie lang die Verkaufsschlangen auch sind, auf Geschäfte mit den Kartenschwarzhändler an der Opéra und anderen Konzertveranstaltungsorten sollte man sich auf keinen Fall einlassen.
Film
Das größte Kino der Stadt (mit 18 Sälen) ist das UGC Ciné Cité Bercy, 2 Cour St.-Emilion, 12. Arr. (Tel: (08) 92 70 00 00), außerdem gibt es im Place de la Rotonde, Nouveau Forum des Halles, 1. Arr. (Tel: (01) 40 26 40 45) das UGC Ciné Cité Les Halles mit 16 Filmvorführsälen. Die großen Kinoketten UGC und Gaumont (mit zahlreichen Kinos an der Champs-Elysées und in Montparnasse) breiten sich zwar weiter aus, Paris ist aber immer noch mit einer Vielzahl von kleinen Programmkinos gesegnet, ganz besonders viele befinden sich im 5. und 6. Arrondissement. Dazu gehören u. a. das Le Champo, 51 Rue des Ecoles, 5. Arr. (Tel: (08) 92 68 69 21), nahe der Sorbonne, und das Racine Odéon, 6 Rue de l’Ecole-de-Médicine, 6. Arr. (Tel: (01) 43 26 19 68), das für seine Vorführungen nach Mitternacht bekannt ist. Einige Kinos sollte man sich allein wegen ihrer Inneneinrichtung ansehen, wie z. B. das kitschige Le Grand Rex (Tel: (01) 45 08 93 89), 1 Boulevard Poissonnière, 2. Arr.
Der Kinofilm 'Die fabelhafte Welt der Amelie' (Le Fabuleux Destin d’Amelie Poulain, 2001), von Regisseur Jean-Pierre Jeunet (bekannt für Delikatessen), spielt in Montmartre und hat Zuschauer weltweit im Sturm erobert.
Kulturelle Veranstaltungen
Literarische Anmerkungen
Überall in der Stadt kann man Spuren der literarischen Helden und Heldinnen und ihrer fiktiven Kreationen entdecken, z. B. in dem mit Rauchschwaden durchzogenen Café de Flore und im Les Deux Magots, Boulevard St.-Germain, 6. Arr., wo die äußerst lebhaften Diskussionen zum Thema Existentialismus zwischen Jean-Paul Sartre, Camus und Simone de Beauvoir stattfanden. Joyce trank häufig im Le Fouquet’s, 99 Avenue des Champs-Elysées, 1. Arr., und die brillianten Künstler Rousseau, Voltaire und Wilde gingen im Le Procope, 13 Rue de l’Ancienne-Comédie, 6. Arr. ein und aus. Hemingway pflegte im La Cloiserie des Lilas, 171 Boulevard du Montparnasse, 6. Arr., zu dinieren, das in der Verlagswelt immer noch sehr beliebt ist, und Samuel Becketts Stammlokal war das Le Select, 99 Boulevard du Montparnasse, 6. Arr.
Ein literarischer Pilgerort par excellence ist der Friedhof Père Lachaise, auf dem angeblich das mittelalterliche Liebespaar Abélard und Héloïse bestattet ist. Der bedeutendste französische Dramatiker des 17. Jahrhunderts, Molière, und der Fabelerzähler La Fontaine befinden sich mit Oscar Wilde, Sarah Bernhardt, Champollion, Delacroix, Ingres, Géricault, Bizet, Balzac, Proust, Colette und Piaf in guter Gesellschaft, auch Jim Morrison wurde hier bekanntermaßen 1971 bestattet.
Musik
Eine Reihe von Orchestern, u. a. das Orchestre Colonne, das Orchestre Lamoureux und das Orchestre de Paris sind im Salle Pleyel, 252 Rue du Faubourg-St-Honoré, 8. Arr. (Tel: (01) 45 61 53 00), ansässig. Weitere angesehene Veranstaltungsorte für klassische Musik sind der Salle Gaveau, 45 Rue de la Boétie, 8. Arr. (Tel: (01) 49 53 05 07), das Théâtre des Champs-Elysées, 15 Avenue Montaigne, 8. Arr. (Tel: (01) 49 52 50 50), und das Théâtre Musical de Paris, 1 Place du Châtelet, 1. Arr. (Tel: (01) 40 28 28 10).
Tanz
Theater & Konzerte
Veranstaltungskalender
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Veranstaltungskalender
Celebrate France - Grande Parade de Montmartre. Neujahrsfest. Montmartre und Sacré Coeur.
Salon du Meuble. Möbelmesse. Paris Expo-Porte de Versailles (Internet: www.salondumeuble.com).
Prix d'Amérique. Pferderennen. Paris-Vincennes Hippodrome (Internet: http://www.cheval-francais.com).
Prêt à Porter Paris. Internationale Modenschau. Jan. - Febr. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.pretparis.com).
Februar
Retromobile. Oldtimer-Ausstellung. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.retromobile.fr).
Chinesisches Neujahr. Quartier Chinois, Place d'Italie (Internet: www.ile-de-france-paris.com).
Karneval - Saint-Fargeau. Rue Le Vau zum Hôtel de Ville.
Salon de l'Agriculture. Internationale Landwirtschaftsmesse. Februar - März, Paris Expo, Porte de Versailles, 15. Arr (Internet: www.salon-agriculture.com).
März
Salon de l'Agriculture. Internationale Landwirtschaftsmesse. Februar - März, Paris Expo, Porte de Versailles, 15. Arr (Internet: www.salon-agriculture.com).
Banlieues Bleues. Blues- und Jazzfestival im Pariser Viertel St. Denis. März - April, St. Denis (Internet: www.banlieuesbleues.org).
Paris tout court. Internationales Kurzfilmfestival. Cinéma l'Arlequin (Internet: http://www.paristoutcourt.org/).
Art Paris. Ausstellung für zeitgenössische Kunst. März - April. Grand Palais (Internet: www.artparis.fr).
Venezianischer Karneval. März - Apr., Port de Plaisance an der Bastille (Internet: http://www.paris-carnaval.org/).
April
Foire du Trône. Vergnügungspark. April - Mai, Pelouse de Reuilly (Internet: www.foiredutrone.com).
Le Marathon de Paris. Paris Marathon, beginnt um etwa 09.00 Uhr an den Champs-Elysées, endet in der Avenue Foch (Internet: www.parismarathon.com).
Foire de Paris. Messe. April - Mai. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.foiredeparis.fr).
Mai
Tag der Arbeit. 1. Mai. Gesetzlicher Feiertag.
Christi Himmelfahrt. Gesetzlicher Feiertag.
Tag des Sieges. 8. Mai. Feier des Kriegsendes (Zweiter Weltkrieg).
Festival Présences. Festival zeitgenössischer Musik. Maison de Radio France (Internet: www.radiofrance.fr/chaines/orchestres/presences/accueil).
Pfingsten. Gesetzliche Feiertage.
French Open. Tennismeisterschaften. Mai - Juni, Roland Garros (Internet: www.fft.fr/rolandgarros).
Grand Steeplechase de Paris. Renommiertestes Pferderennen in Frankreich. Ende Mai, Hippodrome d'Auteuil (Internet: www3.france-galop.com).
Juni
Fête de la Musique. Musikfestival. Überall in Paris und im restlichen Frankreich finden kostenlose Konzerte statt, in den Straßen und in Veranstaltungsorten wie der Sainte-Chapelle, dem Musée d’Orsay und dem Palais de Justice (Internet: www.fetedelamusique.culture.fr).
Gay Pride-Parade. Mitte Juni, Place de la République und Bastille sowie weitere Veranstaltungsorte (Internet: www.gaypride.fr).
Juli
Cinéma en Plein Air. Kostenloses Open-Air-Filmfestival. Juli - Ende August, Parc de la Villette, 19. Arr.
Französischer Nationalfeiertag. Gefeiert wird der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789. Am Abend des 13. Juli finden Parties und Bälle überall in der Stadt statt, am 14. Juli gibt es eine Militärparade entlang der Champs Elysées und ein Feuerwerk am Trocadéro: Überall in der Stadt.
Festival Musique en l'Ile. Kirchenmusikfestival mit Chören und Orchestern aus aller Welt. Juli - August, Kirchen St-Louis-en-L'Ile und St-Germain-des-Pres.
Grandes Fêtes de Nuit de Versailles. Ton-Licht-Spiele, Barockmusik und kostümierte Tänzer versetzen die Zuschauer in die Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. zurück. Juli und August, Gärten von Versailles.
Le Tour de France. Großes Finale des Fahrradrennens. Champs-Elysées (Internet: www.letour.fr).
August
Mariä Himmelfahrt. 15. Aug. Gesetzlicher Feiertag.
Festival Rock en Seine. Parc Saint Cloud. (Internet: http://www.rockenseine.com/).
Jazz à La Villette. Aug. - Sept. Parc de la Villette (Internet: http://www.cite-musique.fr).
September
Prêt à Porter Paris. Internationale Modenschau. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.pretparis.com).
Fête des Jardins de Paris. Kostenlose Konzerte, Ausstellungen und Theatervorführungen in den Pariser Parks und öffentlichen Gärten: Überall in der Stadt.
Journées du Patrimoine. Historische Gebäude wie die Residenz des Präsidenten oder der Palais de l’Elysée sind für ein Wochenende lang für Besichtigungen geöffnet: Landesweit (Internet: http://www.journeesdupatrimoine.culture.fr/).
Festival de l’Automne. Internationales Festival für zeitgenössisches Drama, Tanz und Musik. Mitte September - Dezember, Théâtre de la Ville, Odéon und weitere Veranstaltungsorte (Internet: www.festival-automne.com).
Oktober
Weinlese in Montmartre. Das einzige Weinanbaugebiet in Paris liegt im Stadtteil Montmartre, zum Erntebeginn gibt es eine farbenfrohe Parade, Parties und Weinproben. Montmartre.
Pferderennnen Prix de L'Arc de Triomphe. Anfang Okt., Hippodrome de Longchamp (Internet: Internet: www3.france-galop.com).
Foire Internationale d’Art Moderne et Contemporain (FIAC). Zeitgenössische Kunstmesse. Grand Palais, Louvre (Internet: www.fiac-paris.com).
Natexpo. Fitness- und Gesundheitsmesse: Okt., Paris Nord Villepinte (Internet: http://www.natexpo.com/).
ATP Tennis Masters Series. Okt. - Nov., Bercy Palais Omnisport (Internet: http://www.bnpparibasmasters.org/).
November
Allerheiligen. 1. Nov. Gesetzlicher Feiertag.
Gedenktag. 11. Nov. Gesetzlicher Feiertag mit Kranzniederlegung und Militärparade: Place Charles-de-Gaulle, 8. Arr.
Fête du Beaujolais Nouveau. Der erste Beaujolais Nouveau-Wein der Saison wird ausgeschenkt: Mitte - Ende November, überall in der Stadt.
Dezember
Le Bal Crillon des Débutantes. Eleganter Debütantinnenball im noblen Hotel Crillon: Anfang Dezember, Hotel Crillon.
Réveillon (Silvester): 31. Dez. Tausende von Menschen feiern an den Champs-Elysées.
Einkaufen & Essen
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Einleitung
In vielen Restaurants sind die Mehrwertsteuer und eine Bedienungsgebühr von 12-15% im Preis inbegriffen. Bei zufriedenstellender Bedienung hinterlässt man oft ein Trinkgeld von etwa 2 € oder das Kleingeld nach Bezahlung der Rechnung. Ist die Bedienungsgebühr im Preis nicht enthalten, gibt man ein Trinkgeld von 12-15%.
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Steuer und Bedienungsgebühr sind inbegriffen, wenn nicht anders angegeben.
Restaurants
L’Ambroisie
Die Atmosphäre des Place des Vosges, eines der schönsten und lauschigsten Plätze in Paris, spiegelt sich im ultraschicken L’Ambroisie wider, das in einem eleganten hôtel particulier gelegen ist. Klassische französische Küche zubereitet bis zur absoluten Perfektion wird in eleganten Räumen mit reichen Wandbehängen serviert. Die Speisekarte ändert sich je nach den verfügbaren, frischen Zutaten. Einige Köstlichkeiten sind z.B. Seebrasse in Olivenöl mit Pfifferlingen und Steinpilzen sowie Crèmeschnitte aus Blätterteig mit kritallisiertem Rhabarber. Die Preise sind in diesem mit drei Michelinsternen ausgezeichnetem Restaurant allerdings sehr hoch. Die Weinkarte ist ebenso teuer, bietet jedoch eine absolut herausragende Auswahl an Jahrgängen. Sonntags und montags geschlossen.
9 Place des Vosges, 4. Arr.
Tel: (01) 42 78 51 45.
L’Arpège
Die Familiengeschichte des Besitzers Alain Passard lieferte die Inspiration für sein L’Arpège. Das Porträt seiner Großmutter hängt an den sonst eher minimalistisch dekorierten Wänden und ihre Kochkunst und joie de vivre sind die Hauptquelle seiner Inspiration. Das Restaurant wurde zu Ehren seiner musikalischen Eltern benannt, denn der Name reflektiert auch das harmonische kulinarische Zusammenspiel der Küche, für die das L’Arpège berühmt ist. Auf der saisonabhängigen Speisekarte dominieren Zutaten wie frisches Gemüse, Fisch und weißes Fleisch. Gerichte umfassen z.B. Hummer-Carpaccio mit Olivenöl und Kaviar, duftende gefüllte Tomaten oder mit Hibiskusblüten aromatisierte Erdbeeren. Samstags und sonntags geschlossen.
84 rue de Varenne, 7. Arr.
Tel: (01) 45 51 47 33.
Internet: www.alain-passard.com
Lucas Carton
Das Lucas Carton unter der kulinarischen Leitung von Alain Senderen ist stolzer Besitzer von drei Michelinsternen und gehört zu den Top-Restarants der Pariser Gastronomieszene. Das Restaurant liegt am schicken Place de Madeleine, umgeben von eleganten Läden und prächtigen Gebäuden des 19. Jahrhunderts. Lucas Carton servierte als erstes Michelinstern-Restaurant gute Weine auch im Glas, denn Alain Senderen ist davon überzeugt, dass jedes Gericht den ideal dazu passenden Wein verdient, um seinen Geschmack hervorzuheben. Die Weinkarte ist dementsprechend grandios und umfasst Bordeaux-Jahrgänge aus den 1940ern. Eine große Auswahl an Zigarren wird ebenfalls angeboten. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie Brathähnchen mit Steinpilzrisotto, geröstete Ente mit Honig und Gewürzen, Lamm mit Auberginen oder in der Pfanne gebratener Hummer serviert mit Polenta. Sonntags geschlossen.
9 Place de la Madeleine, 8. Arr.
Tel.: (01) 42 65 22 90.
Internet: www.lucascarton.com
Pierre Gagnaire
Das opulente Pierre Gagnaire gehört zu den aufregendsten und angesagtesten Gourmetadressen der Stadt. Das Restaurant liegt an der Ecke der rue Balzac und rue de Chateaubriand, nur einen Steinwurf von den glamourösen Champs-Elysées entfernt. Chefkoch Pierre Gagnaire kam ursprünglich aus St. Etienne nahe der Gourmethauptstadt Lyon und brachte die Kochtraditionen seiner Region mit nach Paris, als er vor fünf Jahren sein Restaurant eröffnete. Das Dekor ist einfach und elegant, auf den schneeweißen Tischtüchern wird eine anspruchsvolle und makellose Küche serviert. Spezialitäten des Hauses umfassen supreme de poularde macérée au lait d’amande (in Mandelmilch gekochte Poularde) und pesto de rocquette sauvage (Pesto mit wildem Rucola). Bei dem fünfgängigen Grand Dessert lohnt es sich, seine guten Vorsätze für einen Abend zu vergessen.
Hotel Balzac, 6 rue Balzac, 8. Arr.
Tel.: (01) 58 36 12 50.
Internet: www.pierregagnaire.com
Restaurant Plaza Athénée
Alain Ducasse wurde schon 1996, acht Monate nach Eröffnung seines Pariser Restaurants an der avenue Raymond Poincaré Nr. 59 im 16. Arrondissement mit drei Michelinsternen ausgezeichnet, nachdem er aus Monte Carlo nach Paris gezogen war und das Restaurant von Chefkoch Joel Robuchon übernahm. Im September 2000 zog Ducasse in die schicke avenue Montaigne im 8. Arrondissement und eröffnete das Restaurant Plaza Athénée, ein stilvoller Ort mit hohen Decken, warmen Farbtönen und prächtigen Kronleuchtern. Nur sechs Monate später hatte er seine drei Michelinsterne zurückgewonnen. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie z.B. langoustine au caviar avec une crème citronnée (Langusten mit Kaviar in Zitronencremesauce). Vorausbuchung wird dringend empfohlen. Samstags und sonntags geschlossen.
Hôtel Plaza Athénée, 25 avenue Montaigne, 8. Arr.
Tel.: (01) 53 67 65 00.
Internet: www.alain-ducasse.com
Restaurants für Geschäftstreffen
Brasserie Bofinger
Frédéric Bofinger eröffnete das Restaurant an der Bastille bereits 1864. Diese gesellige Brasserie im Jugendstil strahlt die einzigartige Pariser Athmosphäre am besten aus. Hier vergessen Geschäftsleute für ein paar Stunden ihre Büros und geben sich klassischen Köstlichkeiten wie steak tartare, Salatkreationen oder Gerichten der Meeresküche hin. Weitere Spezialitäten umfassen Sauerkraut und Hummer. Das Preis-Leistungsverhältnis der Zwei- und Drei-Gänge-Menüs mit Wein ist ausgezeichnet.
5-7 rue de la Bastille, 4. Arr.
Tel.: (01) 42 72 87 82.
Internet: www.bofingerparis.com
Carré des Feuillants
Einer der am wenigsten verstandenen Chefköche in Paris (vielleicht weil er Vornehmtuerei vermeidet) ist Alain Dutournier, der seine Liebe für Fleisch und frische Zutaten aus dem Baskenland mitbrachte. Das hölzerne Interieur des Carré des Feuillants ist gemütlich und elegant zugleich mit den Muranoglaskronleuchtern und moderner Kunst. Spezialitäten des Hauses sind z.B. geröstetes Perlhuhn in Waldpilzsauce und Hummer mit Knoblauch und Pfeffer-Nougatine. Besonders ist das Steak zu empfehlen, das man so schnell nicht vergessen wird. Die Menüangebote sind von unterschiedlicher Qualität, weshalb man sich besser an die à la carte-Speisen halten sollte.
14 rue de Castiglione, 1. Arr.
Tel.: (01) 42 86 82 82.
La Tour d’Argent
Im La Tour d’Argent, einem wahren Feinschmeckertempel kann man teure, aber hervorragende Küche, erstklassige Bedienung und spektakuläre Blicke auf Notre Dame und die Seine genießen. Das Restaurant ist in klassisch französischem Stil eingerichtet und serviert verschiedene Entenspezialitäten, wie z.B. canard au sang (Ente in Blut). Das Mittagessen ist relativ preiswert und bei Geschäftsessen sehr beliebt. Man sollte im Voraus buchen und auf jeden Fall auf einen Fenstertisch bestehen. Montags geschlossen.
15-17 quai de la Tournelle, 15. Arr.
Tel.: (01) 43 54 23 31.
Internet: www.tourdargent.com
Le Bistrot de l’Etoile Niel
Pariser Brasserien sind schon fast wieder aus der Mode gekommen, angesagt sind nun Bistros, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Bis Mitternacht kann man im Bistrot de l’Etoile "Niel" Gerichte wie Entenleberpastete mit Rucolasalat bestellen, lange nachdem traditionelle Restaurants schon geschlossen haben. Unter den beliebtesten Pariser Bistros sind die Etablissements des Chefkochs Guy Savoy, in denen man die Atmosphäre am besten mit chic decontracté - elegant, aber entspannt - beschreiben kann.
19 rue Lauriston, 16th or 75 avenue Niel, 17th
Tel: (01) 4067 1116.
Les Bouchons de François Clerc
Die traditionelle Lyoner Restaurant-Bar-Kette des François Clerc hat die Pariser schon längst verzaubert. Einige Bouchons haben wunderschöne Terrassen im Freien, während die Niederlassung in der rue de l’Hôtel-Colbert zwar keine Terrasse, dafür jedoch ein gemütliches Inneres mit frei gelegten Holzbalken zu bieten hat. Auf der Speisekarte stehen traditonelle Spezialitäten aus Lyon wie cannelles (eine Art Blätterteig mit Ei, der wundervoll mit Fisch- und Schweinefleischsaucen harmoniert) sowie die üblichen Bistrogerichte. Den Wein bekommt man hier zum Marktpreis. Sonntags geschlossen.
12 rue de l’Hôtel-Colbert, 5. Arr.
Tel.: (01) 43 54 15 34. Fax: (01) 46 34 68 07.
79 avenue Kleber, 16. Arr.
Tel.: (01) 47 27 87 58.
23 rue de la Terrasse, 17. Arr.
Tel.: (01) 42 27 31 51. Fax: (01) 42 67 70 29.
32 boulevard du Montparnasse, 15. Arr.
Tel.: (01) 45 48 52 03. Fax: (01) 45 48 52 17.
Internet: www.lesbouchonsdefrancoisclerc.com
Trendrestaurants
Buddha Bar
Die nur wenige Schritte vom Place de la Concorde entfernte Buddha Bar wird von einem riesigen goldenen Buddha, der in der Mitte des Restaurants sitzt, dominiert. Reiche und schöne Pariser treffen sich gerne in dieser stets beliebten Bar, um zu sehen und gesehen zu werden. Das Restaurant wurde von Miguel Cancio designt, der auch das Man Ray - ein weiteres "in"-Restaurant - gestaltete. Möchte man besonders auffallen, sollte man sich auf jeden Fall in helle Farben kleiden, denn die Innenräume sind nur spärlich beleuchtet. Dazu erklingt elekronische Musik, die man im Foyer auch auf CD erwerben kann. Serviert werden einfallsreiche Cocktails und Spirituosen, auf der Speisekarte stehen raffinierte Gerichte wie scharf gewürztes Hühnchen, Krabben oder Curry mit Ananassauce.
8 rue Boissy d’Anglas, 8. Arr.
Tel.: (01) 53 05 90 00.
Internet: www.buddhabar.com
Georges
Georges ist in einem ähnlich modernen Stil wie das Centre Georges Pompidou eingerichtet und ist die neueste Einrichtung der Costes-Brüder. Das Restaurant befindet sich im 6. Stock des Centre Pompidou und zieht riesige Menschenmassen an, die den spektakulären Blick über die Stadt genießen wollen. Das Stammpublikum ist schick und trendig, aber auch Studenten, die in der nahe gelegenen Pompidou-Bibliothek studieren, kommen gerne auf einen Kaffee hierher. Die Speisekarte mit einer Auswahl französischer und internationaler Gerichte wechselt häufig, aber bietet stets Ente, Hummerrisotto und Schokoladentorte. Dienstags geschlossen
Centre Georges Pompidou, 19 rue Beaubourg, 1. Arr.
Tel.: (01) 44 78 47 99.
La Gare
Die helle und luftige Brasserie La Gare im ehemaligen Bahnhof serviert perfekt angerichtete Geflügelgerichte. Auf der Speisekarte stehen verschiedene traditionelle französische Spezialitäten mit Hühnchen, Lamm, Ente und Fisch, aber auch große, gemischte Salate. Da das La Gare ein sehr angesagter Treffpunkt ist, sollte man besonders am Wochenende im Voraus buchen.
19 chaussée de la Muette, 16. Arr.
Tel.: (01) 42 15 15 31.
Internet: www.restaurantlagare.com
Man Ray
Die orientalisch angehauchte Restaurant-Bar Man Ray ist nach dem berühmten Maler und Bildhauer benannt und wird von Johnny Depp, Sean Penn, John Malkovich und Mick Hucknall finanziert. Das trendige, elegante Publikum genießt eine Auswahl der verschiedensten Gerichte von Sushi und chinesischen Gerichten bis hin zu klassischer europäischer Küche. Das Innendekor wurde von Miguel Cancio (der auch die Buddha Bar entwarf) gestaltet. An den tief kupferfarbenen Wänden hängen Fotos von Man Ray und seinen Werken. Es gibt auch eine tiefer gelegene Halle und eine hölzerne Gallerie. Das Man Ray ist auf jeden Fall ein Ort zum Sehen und Gesehen-werden..
34 rue Marbeuf, 8. Arr.
Tel.: (01) 56 88 36 36.
Internet: www.manray.fr
Spoon - Food & Wine
Chefkoch des minimalistisch angehauchten Spoon - Food & Wine ist Alain Ducasse, der sich auf eine asiatisch beeinflusste, internationale Küche spezialisiert hat, in der sich kühne Kombinationen zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Das Restaurant zieht ein eher trendiges Publikum an, das sich die großen Portionen schmecken lässt. Man kann entweder einen schnellen Snack in kleinen Kartons an der Bar zusammenstellen oder eine geruhsame Mahlzeit im großen Restaurantbereich zu sich nehmen. Typische Gerichte sind z.B. Tofu und Nudeln oder scharf gewürztes Hühnchen in Kokosnussmilch. Die Weinkarte ist sehr umfangreich und bietet eine besonders große Auswahl an kalifornischen Jahrgängen. Am Wochenende geschlossen.
14 rue de Marignan, 8. Arr.
Tel: (01) 40 76 34 44.
Internet: www.spoon.tm.fr
Preiswerte Restaurants
Crêperie de Josselin
Diese bretonische Crêperie serviert hervorragende süße und deftige crêpes (hauchdünne Pfannkuchen), z.B. mit Schinken und Sahne, Spinat, Ei und schwarzem Pfeffer oder Banane und Schokolade. Das Lokal ist sehr beliebt und dementsprechend voll. Die bretonische Atmosphäre wird durch das traditionelle Dekor noch verstärkt.
67 rue Montparnasse, 14. Arr.
Tel.: (01) 43 20 93 50.
La Galerie 88
Diese kleine, rauchige, marokkanische Restaurant, das ein junges und trendiges Publikum anzieht, liegt nur einen Steinwurf von der Kathedrale Notre-Dame entfernt. Die sämige Suppe aus getrockneten Erbsen ist hervorragend, ebenso das Kümmelbrot und die große Auswahl an gesunden Salaten. Mahlzeiten werden täglich bis Mitternacht serviert.
88 quai de l’Hôtel de Ville, 4. Arr.
Tel: (01) 42 72 17 58.
La Mosquée de Paris
In dieser wunderschönen Moschee nahe am Jardin des Plantes kann man ein würziges nordafrikanisches Couscous oder grillade avec frites genießen, gefolgt von einem Glas erfrischenden Minztee. Als Nachspeise gibt es eine Auswahl an süßem, klebrigem Gebäck mit Honig oder Pistazien.
39 rue Geoffroy St. Hilaire, 5. Arr.
Tel: (01) 43 31 38 20.
Internet: www.mosquee-de-paris.org
Keine Schanklizenz.
Mimosa
Für gutes und preiswertes Essen im Zentrum von Paris kann man keinen besseren Ort als das Mimosa finden. An sonnigen Tagen nehmen die Gäste an den Tischen im Freien Platz, wo ihnen herzhafte Speisen, wie z.B. Caprese-Salat als Vorspeise, Steak in Pfeffersauce als Hauptgericht und tarte tatin als krönender Abschluss, vorgesetzt werden. Der Hauswein ist preiswert und dennoch trinkbar. Der einzige Nachteil ist die Enge im Restaurant an Regentagen.
44 rue d’Argout, 2. Arr.
Tel.: (01) 40 28 15 75.
Web Bar
Die Web Bar liegt tief im Marais versteckt und zieht ein trendig-lässiges Publikum an. Man kann hervorragende Salate genießen, eine Ausstellung ansehen oder einer Dichterlesung zuhören. Das Essen ist leicht und umfasst z.B. eine Käseplatte mit St. Maure, Brie de Meaux und Roquefort oder eine kalte Fleischplatte mit Himbeer- und Sesammarmelade und einem gemischten Salat mit Walnüssen, Aprikosen und Butterbrot. Der Café-Restaurantbereich liegt im unteren Bereich, die Computer befinden sich im 2. Stock (Internetzugang kostet 1 €/15 min). Wahrlich eine trendige Adresse, es scheinen immer Filmteams vor Ort zu sein, um die kulturellen Happenings oder einfach nur die Atmosphäre festzuhalten.
32 rue de Picardie, 3. Arr.
Tel: (01) 42 72 66 55.
Internet: www.webbar.fr
Einleitung
Einkaufsmeilen
Die Modewelt von Paris ist in den letzten 20 Jahren in den Osten der Stadt gezogen. Freundliche, kleine Boutiquen findet man im Bezirk Marais, im 4. Arrondissement, junge Labels am Canal St. Martin zwischen Weinbars, kambodschanischen Restaurants und arabischen Gemischtwarenläden. In der Rue des Francs-Bourgeois, im Schwulenviertel, wird sehr viel Designer-Kitsch verkauft, und in der gewundenen Rue des Rosiers, im jüdischen Viertel, sind zahlreiche junge Designer angesiedelt, deren Entwürfe im L’Eclaireur gezeigt werden. Diese Gegend ist sonntags am lebhaftesten, denn samstags sind viele Geschäfte wegen des jüdischen Sabbats geschlossen. Einen kleinen Hunger kann man hier besonders gut mit Falafel stillen, die beste Eiscreme wird im Berthillon, 31 Rue de St.-Louis-en-L’Ile, 4. Arr., verkauft.
In der Nähe der Métro-Stationen Temple und République finden Schnäppchenjäger Tati, 13 Place de la République, 3. Arr., das preiswerteste Kaufhaus der Stadt. Tati hat auch Niederlassungen in der ganzen Stadt. Designerklamotten zu äußerst günstigen Preisen kann man im Mouton à Cinq Pattes, 8 Rue St. Placide, 6. Arr., in 18, rue Saint-Placise, 6. Arr, und in 138, boulevard Saint-Germain, 6. Arr., ergattern.
Der amerikanische Buchladen Shakespeare & Co, 37 Rue de la Bûcherie, 5. Arr., ist eine veritable Berühmtheit unter den Pariser Buchläden und hat die größte Auswahl an englischsprachigen Second-Hand-Büchern in der Stadt. Die beste Adresse für französische Bücher und Medien sind die FNAC-Buchhandlungen in der Stadt, eine befindet sich z. B. in der Einkaufspassage Forum des Halles, 6. Arrondissement. Gebrauchte und antiquarische Bücher werden auch von den Bouquinistes (Buchhändlerständen) an der Seine verkauft.
Teure Antiquitäten findet man neben dem Louvre im Louvre des Antiquaires am Place du Palais Royal.
Märkte
Öffnungszeiten
Souvenirs
Hinweis
Die normale Umsatzsteuer beträgt 20,6%, allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den als unverzichtbar und den als Luxusgütern eingestuften Waren. Besucher, die nicht aus EU-Ländern kommen, können sich die Umsatzsteuer rückerstatten lassen, wenn sie Artikel im Wert von über 305 € kaufen, sich ein Rückerstattungsformular aushändigen lassen und dieses bei der Abreise am Zollschalter vorlegen.
Nachtleben
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Einleitung
Das gesetzliche Mindestalter für den Konsum alkoholischer Getränke (Bier und Wein) ist 16 Jahre bzw. 18 Jahre für Spirituosen. Bars dürfen normalerweise bis 01.00 Uhr geöffnet bleiben, es gibt allerdings Unterschiede bei den einzelnen Lokalen und Gegenden. Eines der besten Stadtmagazine ist Pariscope (Internet: www.pariscope.com).
Bars
Die erste Kneipe, die Oberkampf als ein Ort zum Ausgehen beliebt gemacht hat, ist das noch immer bei jungen Bohemiens populäre Café Charbon, 109 Rue Oberkampf, 11. Arr., in dem DJs von Dienstag bis Samstag Funk und House spielen. Eine typische Pariser Bar ist die nach ihrer Einrichtung im Werkzeugkasten-Design benannte Le Mecano Bar, 99 Rue Oberkampf, 11. Arrondissement. Die Gegend Pigalle kann zwar recht anrüchig sein, das Le Chào Bà Café, 22 Boulevard Clichy, 18. Arr., mit seiner chinesischen Einrichtung, ist aber beliebt und sogar recht schick.
Das Viertel Marais (3. und 4. Arr.) weist eine bunte Mischung aus Schwulen- und Heterobars auf. Zu den Schwulenbars gehören u. a. der Coffee Shop, 3 Rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie und das Amnesia, 42 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arrondissement. Le Central, 33 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr., ist eine der ältesten Schwulenbars der Stadt und hat etwas gesetztere Gäste. Das einzige Schwulenhotel der Stadt befindet sich über dem Café.
Einen wahren Schatz an lebhaften kleinen (Hetero-) Bars betreibt Xavier Denamure in der Gegend rund um die Rue Vieille-du-Temple: das La Chaise au Plafond, 10 Rue du Trésor, 4. Arr., mit einer mit friesischen Kühen dekorierten Decke und der hübschen Terrasse, das Au Petit Fer à Cheval, 30 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr., das nach seiner riesigen hufeisenförmigen Bar benannt wurde, und das L’Etoile Manquante, 34 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr. Im Marais befindet sich auch The Web Bar, 32 Rue de Picardie (Internet: www.webbar.fr), das frühere Atelier eines Silberschmieds, das in ein schickes, aber bequemes Internetcafé umgewandelt wurde.
Zahlreiche Bars und Cafés findet man auch rund um das Centre Pompidou. Am berühmtesten ist das große Café Beaubourg, 43 Rue St-Merri, 4. Arr., ein äußerst beliebter, zentraler Treffpunkt.
Englischsprachige Ausländer werden sich wegen der vielen Landsleute und der großen Auswahl an frisch gezapften Bieren und Flaschenbieren im Café Oz, 184 Rue St-Jacques, 5. Arr., wie Zuhause fühlen oder im The Frog & Rosbif, 116 Rue St-Denis, 2. Arr., einem traditionellen britischen Pub.
Kasinos
Clubs
Als bester Club von Paris gilt immer noch der Schwulenclub Le Queen, 102 Avenue des Champs-Elysées, 8. Arr., in dem die besten DJs House auflegen; Di und Do ist Schwulennacht und man trifft auf unzählige Transvestiten, Mo allerdings sind Schlaghosen angebracht, denn dieser Abend steht ganz im Zeichen von Disko. Im Le Divan du Monde in Pigalle, 75 Rue des Martyrs, 18. Arr., verkehrte einst Toulouse Lautrec, heute aber hat der Club ein Publikum, das je nach Abend genauso grundverschieden ist wie das Abendprogramm, denn die besten DJs aus Frankreich und dem Ausland veranstalten im Wechsel brasilianische, Tango-, Indie-, Rock-, House- und Hip-Hop-Nächte. Lässig und preiswert ist das Le Saint, 7 Rue St-Séverin, 5. Arr., in dem Disko, House und Salsa gespielt werden, das Les Bains, 7 Rue du Bourg-l’Abbé, 3. Arr., ein ehemaliges türkisches Badehaus, das man in einen der versnobtesten Clubs der Stadt umgewandelt hat, ist das genaue Gegenteil dazu.
Live-Musik
Infrastruktur
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Flughafengebühren
Durchschnittliche Flugzeiten
Flughafen Roissy Charles de Gaulle (CDG)
Internet: www.adp.fr
Der größte Flughafen von Paris liegt 23 km nordöstlich von der Stadt. Er hat drei Terminals: im CDG 1 werden internationale Flüge abgefertigt, im CDG 2 nationale und internationale Flüge und im Terminal 3 nur Charterflüge (nationale und internationale). Es besteht eine kostenlose Shuttlebusverbindung zwischen dem CDG 1 und dem CDG 2. Air France-Reisebusse und die RER-Linie B (s. unten) verbinden außerdem die Flughäfen Charles de Gaulle und Orly (Fahrzeit: rund 50 Min.).
Fluggesellschaften Die nationale Fluglinie ist Air France (Tel: (0180) 58 30 83 0 (in Deutschland), (0802) 80 28 02 (in Frankreich), Internet: www.airfrance.fr/de). Von Frankfurt aus bestehen u.a. Nonstop-Verbindungen mit Swiss, Air France, Lufthansa und British Airways, von Wien aus mit Austrian Airlines, KLM, Alitialia, Air Berlin und Lufthansa. Von Zürich kann man nonstop u.a. mit Swiss, Lufthansa oder Air France fliegen.
Flughafeneinrichtungen Unter den Einrichtungen befinden sich Bars, Restaurants, Boutiquen und Geschäfte, Postämter, Zeitungshändler, eine Apotheke, Banken, Geldautomaten, Wechselstuben, Versicherungsunternehmen und Parkplätze, allerdings ist aus Sicherheitsgründen keine Gepäckaufbewahrung vorhanden. Medizinische Versorgung gibt es in Terminal 1 und 2.
Die Mietwagenfirmen Avis, Budget, Europcar, Hertz, National Citer und Sixt sind u. a. vertreten.
Geschäftseinrichtungen Acht voll ausgestattete Tagungsräume für vier bis 15 Personen, drei Büros und eine VIP-Lounge befinden sich im Terminal 1 (Tel: (01) 48 62 22 90) und sind vom Abflugsbereich nahe dem Flugsteig 34 über eine Rolltreppe zum Einkaufsbereich erreichbar. Terminal 2 hat zwei Lounges mit Geschäfteinrichtungen, u.a Internetanschluss.
Transfer in die Stadt Die RER-Schnellzugline B (Tel: (08) 92 68 77 14) verkehrt etwa alle 15 Minuten von der TGV-Haltestelle am Terminal 2 zu den Pariser Bahnhöfen Gare du Nord, Châtelet-Les Halles, St-Michel und Denfert-Rochereau mit Anschlüssen an die Métro (Fahrzeit: ca. 30-45 Min.).
Roissybus (Tel: (08) 36 68 77 14) fährt zwischen 06.00 und 22.30 Uhr alle 15 Minuten von allen drei Terminals zur Rue Scribe, nahe der Métro-Station Opéra (Fahrzeit: ca. 45 Min.).
RATP-Busse (Tel: (01) 58 76 16 16) fahren vom Terminal 1 ab (Flugsteig 26, Abflugsbereich): die Buslinie 350 hält am Gare du Nord und am Gare de l'Est, die Buslinie 351 an der Porte de Bagnolet und Nation. Air France-Reisebusse (Tel: (01) 41 56 89 00) fahren zwischen 05.50 und 23.00 Uhr von den Terminals 1 und 2 zur Place Charles de Gaulle (Fahrzeit: ca. 40 Min.) und zum Gare Montparnasse, zur Rue du Commandant Mouchotte, zum Gare de Lyon und zum Boulevard Diderot (Fahrzeit: ca. 50 Min.).
Der Airport Shuttle ist ein Minibus-Service, der Fahrgäste direkt zum Zielort bringt und oft preiswerter ist als ein Taxi. Plätze müssen allerdings mindestens zwei Tage im Voraus reserviert werden (Tel: (01) 30 11 11 90. Internet: www.airportshuttle.fr). Die Fahrt dauert etwa 75 Min. Eine Taxifahrt zum Stadtzentrum dauert ca. 60 Min. (s. Taxis). Es gibt auch vom Flughafen angebotenen Limousinen-Service mit Chauffeur (Terminal 1, Abflugebene, Tel: (01) 40 71 84 62).
Internationaler Flughafen Paris-Orly (ORY)
Orly liegt nur 14 km südlich der Stadt an der Autobahn A6. Es gibt zwei Terminals, die mit einem Shuttle (navette) verbunden sind. Am Terminal Orly Sud werden vor allem internationale Flüge abgefertigt, am Terminal Orly Ouest hauptsächlich Inlandsflüge.
Fluggesellschaften Orly wird u. a. von den Fluggesellschaften Air France, Iberia, TAP Air Portugal (Terminal West), Air Malta, Easy Jet, El Al, Swiss, Turkish Airlines (Terminal Süd) angeflogen. Von Frankfurt aus bestehen u.a. Non-Stopp-Verbindungen mit Air France und British Airways, von Wien aus Umsteigeverbindungen mit Air France und Austrian Airlines, von Zürich aus Umsteigeverbindungen mit Air France.
Flughafeneinrichtungen Es gibt Bars, Restaurants, Boutiquen, Geldautomaten, Wechselstuben, Reinigungen, Supermärkte, Geschäfte, eine Apotheke, einen Friseur, aber kein Postamt und keine Gepäckaufbewahrung. Die medizinische Betreuung ist beim Süd-Terminal. Die Mietwagenfirmen Avis, Budget, Europcar, Hertz, National Citer und Sixt sind am Flughafen vertreten.
Geschäftseinrichtungen Das gut ausgestattete Business Center (Tel: (01) 49 75 12 33) verfügt über 15 Tagungsräume, sechs Büros und eine Business Lounge. Terminal Süd hat drei größere Räume, für etwa 200 Personen.
Transfer in die Stadt Die RER-Schnellbahnlinie C und die ADP-Shuttlebusse (navette) fahren von beiden Terminals ab und halten an den Pariser Bahnhöfen Austerlitz, St. Michel, Invalides und Porte Maillot (von 05.40-22.40 Uhr, Fahrzeit: ca. 35 Min.).
Orlyval (Tel: (08) 36 68 77 14) bietet eine regelmäßige Zugverbindung zum Bahnhof Anthony an der RER-Linie B an, die Anschlüsse zu den Métro-Stationen Denfert-Rochereau, St-Michel und Châtelet-Les-Halles hat (Fahrzeit: ca. 30 Min.).
Air France-Reisebusse (Tel: (0892) 35 08 20) fahren zwischen 06.00 und 23.00 Uhr alle 15 Minuten vom Air France-Terminal zur Place Charles de Gaulle (Fahrzeit: ca. 40 Min.) und zum Gare Montparnasse, zur Rue du Commandant Mouchotte (Fahrzeit: ca. 50 Min.).
RATP-Busse (Tel: (08) 92 68 77 14) verkehren regelmäßig zum Place Denfert-Rochereau. Der Orlybus fährt zur RER- und Métro-Station Denfert-Rochereau (Fahrzeit: 25 Min.).
Es gibt eine Jetbus-Verbindung zur Métro-Station Villejuif-Louis Aragon (Fahrzeit: ca. 15 Min.). Die Air France-Reisebusse (Tel: (01) 41 56 89 00) fahren die Stationen Porte d'Orléans, Montparnasse, Duroc und Invalides an (von 06.15-22.30 Uhr, Fahrzeit: ca. 30 Min.).
Der Airport-Shuttlebus (s. Flughafen Charles de Gaulle) braucht rund 1 Std. zum Stadtzentrum, Taxis etwa 35 Min. Ein vom Flughafen angebotener Limousinen-Service (Tel: (01) 40 71 84 62) mit Chauffeur besteht ebenfalls.
Hinweis
Transfer in die Stadt
Fährverbindungen
Zugverbindungen
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: http://www.tgv.com/) bedient die folgenden Strecken:
Genf - Paris
Bern - Neuenburg - Paris
Lausanne - Vallorbe - Paris
Zürich - Basel - Mülhausen - Straßburg - Paris (Fahrzeit von Basel: 3 Std. 30 Min.; von Zürich: 4 Std. 30 Min.)
Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 40 Min.)
München - Augsburg - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 6 Std 15 Min.).
Die internationalen Eurostar-Schnellzüge (Internet: www.eurostar.com) vom Londoner Bahnhof St. Pancras (Fahrzeit: 2 Std. 15 Min.) und vom Brüsseler Bahnhof Bruxelles-Midi (Fahrzeit: 1 Std. 30) kommen im Gare du Nord an, in dem sich auch eine Eurostar-Executive-Lounge befindet. Die Eurostar-Züge aus London fahren auch zum Disneyland Paris (Internet: http://www.disneylandparis.com/) sowie nach Lille und Avignon.
Eurostar-Fahrkarten sind in Deutschland über Rail Europe Deutschland (Tel: (888) 382 72 45. Internet: www.raileurope.com) erhältlich. Informationen zum französischen Eisenbahnnetz sind in Frankreich direkt bei SNCF (Tel: (01) 53 90 20 20 (Île de France), (08) 92 35 35 35 (national). Internet: www.sncf.com), Rail Europe Deutschland oder Rail Europe Schweiz (Tel: (0900) 90 09 02. Internet: www.raileurope.ch) erhältlich.
Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge (Internet: www.thalys.com) werden gemeinsam von den deutschen, belgischen, französischen und niederländischen Eisenbahngesellschaften betrieben. Thalys-Verbindungen bestehen u.a. von Köln, Aachen und Düsseldorf nach Paris. Telefonische Buchungen sind in Deutschland bei der deutschen Thalys Hotline (Tel: (01805) 21 50 00 (0,12 €/Min., von 07.00-22.00 Uhr) und in Frankreich im Thalys Call Center (Tel: (0825) 84 25 97) möglich.
Transfer in die Stadt
Hinweis
Anfahrt
Aktueller Hinweis
Das Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre. Die Sicherheitsgurtpflicht besteht für alle Insassen. Kinder unter zehn Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Der nationale Führerschein, die Fahrzeugpapiere und ein rotes Warndreieck müssen zu jeder Zeit mitgeführt werden, ansonsten drohen Bußgelder. Geschwindigkeitsüberschreitungen und andere Verkehrsdelikte werden von der Polizei mit sofortigen Bußgeldern geahndet. Alkoholtests sind üblich. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille.
Weitere Auskünfte zum Kfz-Verkehr in Frankreich sind bei den französischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich. Der Automobile Club National (Tel: (01) 40 55 43 00. Internet: www.automobilclub.org) erteilt ebenfalls Auskünfte und bietet Mitgliedern von ausländischen Automobilclubs, mit denen gegenseitige Vereinbarungen bestehen, diverse Hilfeleistungen an.
EU-Bürgern, die mit ihrem eigenen Fahrzeug anreisen, wird die Mitnahme der grünen Versicherungskarte dringend empfohlen, um bei eventuellen Schadensfällen den vollen Versicherungsschutz zu erhalten, ansonsten ist dieser auf das gesetzliche Minimum begrenzt.
Fahrzeiten
Reisebusverbindungen
Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Frankreich sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: http://eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann , Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.
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| Wechselkurse vom 1 Februar 2012 |
Einführung
Fußballspiele der Nationalliga finden im Parc des Princes, 24 Rue du Commandant-Guilbaut, 16. Arr. (Tel: (01) 42 30 03 60), statt, in dem die Pariser Mannschaft Paris-SG (St-Germain) der ersten Liga und das Rugby-Team Le Racing ansässig sind. Veranstaltungsort für diverse Sportarten, vom Standardtanz bis zum Judo, ist das Palais Omnisports de Paris-Bercy (POPB), 8 Boulevard Bercy, 12. Arr. (Tel: (01) 40 02 60 60). Die wichtigsten Pferderennen – der Prix de la République und der Grand Prix de l’Arc de Triomphe – finden im Oktober im Bois de Boulogne statt. Detaillierte Hinweise zu Sportveranstaltungen werden im L’Officiel des Spectacles und im Le Guide du Sport à Paris veröffentlicht, die bei den Fremdenverkehrsämtern und bei der Stadtverwaltung erhältlich sind. Informationen zu den öffentlichen Sporteinrichtungen der Stadt findet man im Allo Sports (Tel: (01) 42 76 54 54), 25 Boulevard Bourdon, 4. Arr.
Karten zu Sportveranstaltungen können auch über das Internet bestellt werden (Internet: www.ticketnet.com oder www.ticketclick.fr).
Fitness-Studios
Golf
Squash
Tennis
Wassersport
Am rechten und linken Seine-Ufer befinden sich im Sommer Strandmeilen, die so genannten Paris Plages. Am linken Seine-Ufer hat das schwimmende Badeschiff Josephine Baker mit Swimmingpool, Bar und Fitnessanlage unterhalb der neuen Brücke Passerelle Simone de Beauvoir fest gemacht.
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Wetter Paris »Klima
| Datum | Wetter | Tag | Nacht | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 23.05.12 | 23°C | 12°C | 10% | |
| 24.05.12 | 28°C | 14°C | 50% | |
| 25.05.12 | 25°C | 17°C | 5% | |
| 26.05.12 | 24°C | 12°C | 2% | |
| 27.05.12 | 21°C | 13°C | 50% |



