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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Paris
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Tour Eiffel (Eiffelturm)
Von der obersten (dritten) Plattform des sich über dem Marsfeld (Champ des Mars) erhebenden Eiffelturms im schicken siebten Arrondissement kommt man in den Genuß eines weiten Rundblicks über Paris. Direkt unter dem Turm bietet sich ein faszinierender Blick auf das komplexe Eisenbauwerk von Gustave Eiffel, der mit dem Bau des Turms für die Weltausstellung 1889 beauftragt wurde, die zum 100-jährigen Jubiläum der französischen Revolution stattfand.

Champ de Mars, 7. Arr.
Tel: (01) 44 11 23 23 (Informationen vom Tonband).
Internet: www.tour-eiffel.fr
Öffnungszeiten: Täglich 09.30-23.00 Uhr (Sept.-Mitte Juni); täglich 09.00-00.00 Uhr (Mitte Juni-Aug.).
Mit Eintrittsgebühr.

Cathédrale de Notre-Dame (Kathedrale Notre-Dame)
Die wuchtige Kathedrale Notre-Dame auf der Ile-de-la-Cité bildet das genaue Gegenteil zum filigran wirkenden Eiffelturm. Mit der Errichtung begann man 1163 unter Bischof Maurice de Sully, der ein schöneres Bauwerk als die neue Abtei in St. Denis schaffen wollte. Fertiggestellt wurde Notre-Dame im Jahr 1345. Das Ergebnis ist ein gotisches Meisterwerk mit drei fantastischen Fensterrosetten.

6 Place du Parvis-Notre-Dame, 4. Arr.
Tel: (01) 42 34 56 10.

Öffnungszeiten:
Kathedrale: Mo-Fr 08.00-18.45 Uhr, Sa-So bis 19.15 Uhr, außer während der Sonntagsgottesdienste;

Türme (Eingang am Nordturm):
April-Sept.: 10.00-18.30 Uhr (Juni-Aug. Sa-So bis 23.00 Uhr),
Okt.-März: 10.00-17.30 Uhr.
(Geschlossen 01.01., 01.05., 25.12.)

Schatzkammer:
Mo-Fr 09.30-18.00 Uhr, Sa 09.30-18.30 Uhr, So 13.30-18.30 Uhr.

Eintritt: Die Kathedrale ist eintrittsfrei; Schatzkammer und Türme mit Eintrittsgebühr.

Sacré-Coeur (Basilika)
Lange, breite Treppen führen zur schneeweißen Basilika Sacré-Coeur, die mit ihren Kuppeln das Viertel Montmartre beherrscht. Diese katholische Kirche besteht aus diversen Stilen und wurde zwischen 1870-1919 errichtet, um die „Sünden“ der örtlichen Kommune zu sühnen. Das Innere ist hell mit neo-byzantinischen Mosaiken. Von der Kuppel hat man einen fantastischen Ausblick auf Paris.

Parvis du Sacré-Coeur, 18. Arr.
Tel: (01) 53 41 89 00.
Internet: www.sacre-coeur-montmartre.com
Öffnungszeiten: Täglich von 06.00-22.30 Uhr (Basilika); täglich von 09.00-18.00 Uhr (Okt-März), von April-Sept. bis 19.00 Uhr (Kuppeln). Öffnungszeiten der Krypta unterschiedlich.
Eintritt: Die Basilika ist eintrittsfrei; Kuppeln und Krypta mit Eintrittsgebühr.

Musée National du Louvre
Der nach der Revolution im Jahr 1793 für die Öffentlichkeit eröffnete Louvre zeigt die Kunstschätze der französischen Könige. Das Museum ist über vier Stockwerke und drei Flügel verteilt: Richelieu (entlang der Rue Rivoli), Sully (am Cour Carrée) und Denon (entlang der Seine).

Die sehr umfangreiche Dauerausstellung umfaßt griechische, etruskische, römische, ägyptische und orientalische Altertümer, Skulpturen aus Frankreich, Spanien, Italien und Nordeuropa und Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert. Die Gemäldesammlung ist mit am beeindruckendsten und zeigt französische, italienische, niederländische, deutsche, flämische und spanische alte Meister von Mitte des 13. Jahrhunderts. bis etwa 1850. Zu den bekanntesten französischen Werken gehören u. a. Davids Krönung Napoléons, Ingres’ Die Badende von Valpincon, Géricaults dramatische Darstellung des Floß der Medusa und Delacroix’ Ode an die Revolution, Die Freiheit auf den Barrikaden. Die Mona Lisa wird in einem kugelsicheren Kasten im Prunksaal des Museums im Salle des Etats (Denon-Flügel) ausgestellt.

Bei Ausgrabungen stieß man auf Spuren des Louvre aus dem Mittelalter, die zusammen mit der Geschichte des Louvre unter dem Cour Carrée, im Untergeschoß des Sully-Flügels, gezeigt werden.

Cour Napoléon, 1. Arr.
Tel: (01) 40 20 50 50 oder 40 20 51 51 (Tonbandinformationen).
Internet: www.louvre.fr
Öffnungszeiten: Mo, Do, Sa, So 09.00-18.00 Uhr (Di und an einigen Feiertagen geschlossen), Mi und Fr bis 22.00 Uhr. Sonderausstellungen haben unterschiedliche Besichtigungszeiten und Eintrittspreise.
Mit Eintrittsgebühr. Kostenloser Eintritt zur Dauerausstellung am 1. So jeden Monats und am 14. Juli.

Karten sind telefonisch (Tel: (01) 49 87 54 54), in den Geschäften des FNAC und über das Internet im voraus erhältlich. Das Museum kann mit der selben Eintrittskarte mehrmals am selben Tag besucht werden.

Musée Rodin (Rodin-Museum)
In dieser Villa aus dem 18. Jahrhundert lebte und arbeitete einst Auguste Rodin (1840-1917). Heute ist das Haus ein Museum und ebenso wie der schöne Garten mit den Skulpturen des Künstlers dekoriert. Im Gebäude verkörpert die weiße Marmorskulptur Der Kuss ewige Leidenschaft, Die Hand Gottes verleiht halb geformten cremefarbenen Figuren Leben. Ebenfalls gezeigt werden Werke von Camille Claudel – Rodins Geliebter und Schülerin – sowie Gemälde von Van Gogh, Monet, Renoir und Rodin selbst. Im Garten steht die gewaltige Bronzestatue Der Denker, deren göttliche Gestalt einen starken Kontrast zu den schwächlich aussehenden, gekrümmten Figuren des Höllentores und der umstrittenen, letzten Portraitstudie von Balzac bildet, die einmal als „ein Block, der seinen Schöpfer und die französische Kunst entehrt“ beschrieben wurde.

77 Rue de Varenne, 7. Arr.
Tel: (01) 44 18 61 10.
Internet: www.musee-rodin.fr
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.45 Uhr (Garten bis 18.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr, jeden 1. So des Monats kostenlos.

Musée d’Orsay (D’Orsay-Museum)
Dieses große Museum wurde in einem ehemaligen Bahnhof an der Seine untergebracht und zeichnet sich vor allem durch seine hervorragende Impressionistensammlung und eindrucksvollen Sammlungen später folgender Kunststile aus. Die Dauerausstellung, die auch den bedeutenden Zeitraum 1848-1914 abdeckt, ist chronologisch geordnet, beginnt im Erdgeschoß, geht dann im Obergeschoß weiter und endet auf der mittleren Ebene. Zu den berühmtesten Werken gehören Manets Déjeuner sur l’Herbe, das 1863 vom Salon abgelehnt wurde, fünf Monet-Bilder der Kathedrale von Rouen und L’Origine du Monde des Realisten Gustave Courbet, dessen drastische Darstellung eines unverhüllten weiblichen Unterleibes immer noch schockiert.
Hinweis: Bis März 2011 finden Renovierungsarbeiten der impressionistischen und post-impressionistischen Säle der letzten Etage sowie der vier Etagen des „Pavillon Amont”, der zu dieser Ebene führt, statt.

Eingänge befinden sich an der 1 Rue de la Légion d’Honneur und der 1 Rue de Bellechasse, 7. Arr.
Tel: (01) 40 49 48 14 oder 45 49 11 11 (Tonbandinformationen).
Internet: www.musee-orsay.fr
Öffnungszeiten: Di-Sa 09.00-18.00 Uhr (Do bis 21.45 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr.

Musée National Picasso (Picasso-Museum)
Pablo Picasso (1881-1973), spanischer Wahl-Pariser, war im Besitz des größten Teils seiner eigenen Werke – der größten Sammlung weltweit. Heute ist sie in einem Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert im Viertel Marais untergebracht, wo sämtliche Phasen seines Schaffens gezeigt werden – Skizzen zur Vorbereitung, Bilder aus der Blauen Periode, der Rosa Periode, im kubistischen, klassizistischen und surrealistischen Stil sowie vielfältige Skulpturen, die von einem riesigen Kopf aus Gips bis zu einer kleinen Katze reichen.

Zu den besonders bemerkenswerten Arbeiten gehören das Selbstportrait Paolo als Harlequin aus der Blauen Periode, das surrealistische Bild Sitzende Frau und das ergreifende Portrait von Marie-Thérèse. Neben den Werken werden auch die Fotos gezeigt, die den Künstler inspirierten, sowie afrikanische Masken, die Picasso als Vorlage für seine „primitiven“ Holzschnitzereien dienten. Man lernt auch den persönlichen Geschmack des Künstlers etwas besser kennen, denn die Matisse- und Cézanne-Werke in seinem Besitz werden ebenfalls ausgestellt.

Hinweis:
Das Museum bleibt wegen umfangreicher Renovierungsmaßnahmen bis voraussichtlich Februar 2012 geschlossen.

Hôtel Salé, 5 Rue de Thorigny, 3. Arr.
Tel: (01) 42 71 25 21.
www.musee-picasso.fr
Mit Eintrittsgebühr.

Centre Georges Pompidou
Das von Piano und Rogers entworfene Centre Pompidou löste bei der Eröffnung 1977 sehr viel Kritik aus, ist allerdings inzwischen mit seinen bunten Röhren und vielen Extras ein Teil des Pariser Stadtbilds geworden. Nach 25 Jahren wurde das Gebäude schon grundlegend erneuert und erweitert, um die riesigen Besucherzahlen und die vergrößerten Sammlungen zeitgenössischer Kunst sowie die Multimedia-Bibliothek fassen zu können. Das renovierte Centre Pompidou wurde am ersten Tag des neuen Jahrtausends wiedereröffnet; Mittelpunkt bildet heute das Musée National d'Art Moderne (MNAM) – Museum für moderne Kunst – mit seiner Sammlung aus dem 20. Jahrhundert.

Place Georges Pompidou, 4. Arr.
Tel: (01) 44 78 12 33.
Internet: www.centrepompidou.fr
Öffnungszeiten: Mi-Mo 11.00-21.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Arc de Triomphe
Napoleon gab 1806 den Auftrag für den Bau des Triumphbogens zur Verherrlichung seiner Siege. Erst nach seinem Tode, 1836, wurde dieses Wahrzeichen von Paris fertiggestellt und beherbergt heute das Grab des unbekannten Soldaten mit der "Ewigen Flamme der Erinnerung" (Flamme de Souvenir). Vom Triumphbogen hat man einen Blick auf die Prachtstraße Champs Elysées.

Place Charles-de-Gaulle
Tel: (01) 55 37 73 77.
Internet: www.arc-de-triomphe.monuments-nationaux.fr
Öffnungszeiten: April-Sept.: 10.00-23.00 Uhr, Okt.-März: 10.00-22.30 Uhr.

Jardin du Luxembourg
Dieser teils formell, teils im englischen Stil angelegte Park wurde ebenso wie der Palais de Luxembourg (der Sitz des französischen Senats) für Maria von Médici, Witwe von Heinrich IV., geschaffen. Heute wird der Park gerne für einen Sonntagsspaziergang, eine Runde Tennis, Schach oder Boules genutzt, aber auch für Ponyreiten oder eine Bootsfahrt auf dem See.

Boulevard St-Michel, Rue Guynemer oder Rue de Vaugirard, 6. Arr.
Tel: (01) 42 34 23 62.
Öffnungszeiten: Täglich von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang (Sommer); täglich von 08.00 Uhr bis Sonnenuntergang (März bis Nov.).
Kostenloser Eintritt.

Bois de Vincennes
Napoléon III. ließ den königlichen Wald in Valois im Jahr 1860 mit Hilfe von Baron Haussmanns Landschaftsarchitekten Alphand in einen Park samt See und Kaskaden umwandeln. Heute ist der Bois de Vincennes, in dem sich auch der Zoo der Stadt befindet, der größte Park in Paris und ideal für Fahrrad- und Bootsausflüge. Neben dem Park liegt das eindrucksvolle Château de Vincennes, in dem Heinrich V. 1422 starb.

Porte de Vincennes oder Porte Dorée, 12. Arr.
Öffnungszeiten: Morgendämmerung bis Sonnenuntergang.
Kostenloser Eintritt.

La Mosquée de Paris (Pariser Moschee)
Die zwischen 1922-1926 in der Nähe des Jardin des Plantes errichtete, spanisch-maurische Moschee ist das Zentrum der moslemischen Gemeinde in Frankreich. Der Eintritt und die Führungen zu den eingelassenen Gärten und Innenhöfen sind kostenlos; der Gebetssaal bleibt für die nicht moslemische Öffentlichkeit allerdings verschlossen. Zu der Moschee gehören außerdem ein authentisches Hammam (türkisches Bad) mit Masseuren sowie ein wunderbarer, mit Mosaiken verzierter Innenhof mit Feigenbäumen und einem Springbrunnen – der perfekte Ort für einen süßen Pfefferminztee, den man in winzigen vergoldeten Gläsern zusammen mit honiggetränkten Baklavas serviert. Im angeschlossenen Restaurant findet man Couscous und andere arabische Gerichte auf der Speisekarte.

1 Place du Puits-de-l’Ermite (Eingang an der Via 39 Rue Géoffroy-St-Hillaire), 5. Arr.
Tel: (01) 45 35 97 33 oder 43 31 18 14 (Teezimmer) oder 43 31 18 14 (türkisches Bad).
Internet: www.mosquee-de-paris.org
Öffnungszeiten:
Frauen: Mo, Mi, Do und Sa 10.00-21.00 Uhr, Fr 14.00-21.00 Uhr.
Männer: Di 14.00-21.00 Uhr, So 10.00-21.00 Uhr.
Führungen: Sa-Do 09.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr (19.00 Uhr im Sommer); an islamischen Feiertagen geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr (Teezimmer kostenlos).
Rundgänge
Paris Walking Tours (Tel: (01) 48 09 21 40) bietet für 10 € zweistündige Stadtrundgänge zu einer Vielzahl von Themen an, u. a. „Hemingways Paris” (freitags), „Das Dorf Montmartre” (Mi und So), „Historisches Marais” (Di, Mi, Sa und So).

Spezialanbieter sind Promenades Gourmandes, 187 Rue du Temple, 3. Arr. (Tel: (01) 48 04 56 84) mit ihren Gourmet-Rundgängen zu Märkten, Lebensmittelgeschäften und Restaurantküchen. Die meisten Rundgänge werden im wöchentlich erscheinenden Magazin Pariscope (Internet: www.pariscope.fr) genauer erläutert.
Busrundfahrten
Balabus-Rundfahrten führen zu den wichtigsten Attraktionen, u. a. zum Grand Arche de la Défense und Gare de Lyon, und finden von Mitte April bis Mitte September statt. Zusteigen kann man an allen mit „Balabus” gekennzeichneten Haltestellen. Details sind an jeder Métro-Station erhältlich.

Busrundfahrten durch Paris werden von mehreren Unternehmen angeboten. Auffällige rote Doppeldeckerbusse setzt die Firma Les Cars Rouges (Tel: (01) 53 95 39 53. Internet: www.lescarsrouges.com) ein, deren Rundfahrten zu 21 € an neun wichtigen Touristenattraktionen halten. Die Informationen vom Band sind in verschiedenen Sprachen. Teilnehmer können beliebig oft ein- und aussteigen; Karten sind für zwei Tage gültig.

L’Open Tour (Internet: www.paris-opentour.com) bietet das ganze Jahr über täglich drei verschiedene Rundfahrten an, die zu den bekanntesten Touristenattraktionen führen, beliebig oft unterbrochen werden können und in Französisch und Englisch kommentiert werden. Karten sind ein oder zwei Tage gültig, kosten 22 € bzw. 24,50 € und sind bei den Fremdenverkehrsämtern, den RATP-Vertretungen sowie in einigen Hotels und Reisebüros erhältlich. Die Rundfahrten starten zwischen 10.00-18.00 Uhr von Mai-Okt. im 15-20-Minuten-Takt, von Nov.-März alle 25 bis 30 Minuten.
Bootsrundfahrten
Die beliebten Bootsrundfahrten mit Bâteaux-Mouches und Vedettes auf der Seinewerden (z. T. mit Mittag- oder Abendessen) von recht vielen Firmen angeboten, u. a. von Vedettes de Paris (Internet: www.vedettesdeparis.com), Les Vedettes du Pont-Neuf (Tel: (01) 46 33 98 38. Fax: (01) 43 29 86 19) und Bâteaux Parisiens (Tel: (01) 44 11 33 44. Fax: (01) 45 56 07 88. Internet: www.bateauxparisiens.com).
Andere Touren
Die in Fremdenverkehrsämtern, Buchhandlungen und Fahrradverleihen erhältlichen Karten und Fahrradführer zeigen die verschiedenen Fahrradrouten in der Stadt genau auf. Außerdem gibt es Radwege im Bois de Boulogne, Bois de Vincennes und eine sonntags sehr beliebte Straße an der Seine, die von 10.00-16.00 Uhr für Autos gesperrt ist. Paris à Vélo, C’est Sympa!, 37 Boulevard Bourdon (Tel: (01) 48 87 60 01. Fax: (01) 48 87 61 01), veranstaltet für 28 € (Ermäßigungen erhältlich) halbtägige Radtouren, in den Sommermonaten auch Paris by night-Touren für 28 € (Ermäßigungen erhältlich).
Halbtägige Ausflüge
Château de Versailles: Kaum sah Louis XIV. das Château seines Finanzministers in Vaux-le-Victomte, beschloß er ein größeres und schöneres bauen zu lassen, und schuf damit eines der drei am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Frankreich (Öffnungszeiten: Di-So 09.00-18.30 Uhr Mai-Sept.; Di-So 09.00-17.30 Okt.-April). Ein großer Teil des von 1664 bis zum Tod von Louis XIV. im Jahr 1715 errichteten Schlosses kann nur auf einer Führung besichtigt werden, abgesehen von der bemerkenswerten 73 Meter langen Galerie des Glaces (Spiegelsaal), wo der Vertrag von Versailles unterschrieben wurde, mit dem man das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte. Restaurierungsarbeiten im Spiegelsaal wurden im Juni 2007 beendet.

Es lohnt sich, für die Führungen Schlange zu stehen, allein schon um einen Einblick in die Regierungsweise des Sonnenkönigs zu bekommen, dessen Handlungen als genauso wundersam empfunden wurden, wie die Bewegung der Sonne. Die privilegierte Elite unter den 20.000 Höflingen und königlichen Ministern veranlaßte man, in den Palast zu ziehen, wo sie mit Ehrfurcht die banalen Rituale der königlichen Alltags miterleben durfte. Einfache Führungen kosten 7,50 € (5,50 € nach 15.30 Uhr), ausführlichere Führungen 14 €.

Das Schloß liegt in einem von Le Nôtre entworfenen Landschaftsgarten, der täglich von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang eintrittsfrei besucht werden kann. Das Gelände ist so weitläufig, daß ein kleiner Zug vom Schloß zu den ehemaligen königlichen Liebesnestern Grand und Petit Trianon tuckert (Öffnungszeiten: Im Sommer täglich von 12.00-18.30 Uhr, im Winter von 12.00-17.30 Uhr). Grand Trianon wurde im italienischen Stil 1687 für Louis XIV. errichtet, damit er die Gesellschaft von Madame de Maintenon genießen konnte. Auch Napoléon hatte eine Schwäche für dieses Gebäude, das im Grunde wohnlicher ist als das riesige Château, und lebte dort mit Marie-Louise. Louis XV. ließ von Gabriel in den 1760er Jahren Petit Trianon errichten – für seine Geliebte Madame de Pompadour. Der Eintritt für Grand und Petit Trianon beträgt 5 € (3 € nach 15.30 Uhr; Tel: (01) 30 83 78 00. Fax: (01) 30 84 75 64. Internet: www.chateauversailles.fr).

Versailles kann von der Pariser Innenstadt leicht mit der RER-Linie C5 nach Versailles-Rive Gauche erreicht werden.
Ganztägige Ausflüge
Giverny: Monet lebte von 1883 bis zu seinem Tod im Jahr 1926 im ländlichen Giverny, 80 km nordwestlich von Paris. Das Haus, in dem er sein letztes riesiges Seerosenbild malte, kann als Musée Claude Monet von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Es hat zwar viel seines ursprünglichen Charmes beibehalten, das Studio des Künstlers wurde jedoch in einen riesigen, allzu kommerziellen Geschenkladen umgestaltet, denn mit Monet lassen sich bekanntlich große Geschäfte machen. Viele der Originalbilder befinden sich heute im Musée d’Orsay, die Inspirationen findet man aber hier – den berühmten Seerosenteich und die japanische Fußgängerbrücke. Das Museum (Tel: (02) 32 51 28 21. Fax: (02) 32 51 54 18. Internet: www.giverny.org) liegt in der 84 Rue Claude Monet und ist Di-So von 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) geöffnet. Der Eintritt zum Museum und Garten beträgt 5,50 € bzw. 4 € (nur Garten).

Nur wenige Minuten von hier befindet sich das Musée d’Art Américain, 99 Rue Claude Monet (Tel: (02) 32 51 94 65. Fax: (02) 32 51 94 67), mit dem von Monet beeinflußte amerikanische Künstler geehrt werden, u. a. Winslow Homer und Mary Cassatt. Dieses Museum ist Di-So von 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) geöffnet, der Eintritt kostet 5,50 €.

Giverny kann von Paris mit dem Auto über die A13 nach Bonnières und anschließend über die D201 erreicht werden, mit dem Zug vom Gare St. Lazare nach Vernon und dann mit dem Taxi oder Bus nach Giverny.

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Paris
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Einleitung
Die französische Regierung nimmt Kunst und Kultur sehr ernst, investiert viel Geld in die Künste, unterstützt das französische Kino gegenüber Hollywood-Importen und läßt sich auf grandiose grands travaux ein, wie z. B. mit der neuen Bibliothèque Nationale de France und der Opéra Bastille, die 1989 zum 200. Jubiläum des Sturms auf die Bastille eröffnet wurde. Die Vorzüge der Architektur und die Qualität der dortigen Inszenierungen werden allerdings immer noch in Frage gestellt.

Wichtige Veranstaltungsorte, außer den unten genannten, sind der Palais des Congrès, Place de la Porteur-Maillot, 17. Arr. (Tel: (01) 40 68 22 22), in dem Opern, Ballett und Popkonzerte stattfinden, und das riesige Palais des Sports, Porte de Versailles, 15. Arr. (Tel: (01) 48 28 40 10).

Karten für Konzerte jeglicher Art sind im FNAC Forum des Halles, 1 Rue Pierre Lescot, 1. Arr. (Tel: (01) 40 41 40 00) oder im FNAC Musique, 4 Place de la Bastille, 12. Arr. (Tel: (01) 43 42 04 04) und 24 Boulevard des Italiens, 9. Arr. (Tel: (01) 48 01 02 03) erhältlich, aber auch im Carrousel du Louvre, 99 Rue Rivoli, 1. Arr. (Tel: (01) 43 16 47 47), direkt neben dem Louvre, oder im Virgin Megastore, 52 Avenue des Champs-Elysées, 8. Arr. (Tel: (01) 49 53 50 00). Ganz gleich wie lang die Verkaufsschlangen auch sind, auf Geschäfte mit den Kartenschwarzhändler an der Opéra und anderen Konzertveranstaltungsorten sollte man sich auf keinen Fall einlassen.
Film
Die erste öffentliche Filmaufführung überhaupt („Le train entrant en gare“) wurde 1895 von den Lumière-Brüdern in Paris gezeigt. Auch heute noch ist Paris eine wichtige Filmmetropole, in der jede Woche über 300 Filme gezeigt werden.

Das größte Kino der Stadt (mit 18 Sälen) ist das UGC Ciné Cité Bercy, 2 Cour St.-Emilion, 12. Arr. (Tel: (08) 92 70 00 00), außerdem gibt es im Place de la Rotonde, Nouveau Forum des Halles, 1. Arr. (Tel: (01) 40 26 40 45) das UGC Ciné Cité Les Halles mit 16 Filmvorführsälen. Die großen Kinoketten UGC und Gaumont (mit zahlreichen Kinos an der Champs-Elysées und in Montparnasse) breiten sich zwar weiter aus, Paris ist aber immer noch mit einer Vielzahl von kleinen Programmkinos gesegnet, ganz besonders viele befinden sich im 5. und 6. Arrondissement. Dazu gehören u. a. das Le Champo, 51 Rue des Ecoles, 5. Arr. (Tel: (08) 92 68 69 21), nahe der Sorbonne, und das Racine Odéon, 6 Rue de l’Ecole-de-Médicine, 6. Arr. (Tel: (01) 43 26 19 68), das für seine Vorführungen nach Mitternacht bekannt ist. Einige Kinos sollte man sich allein wegen ihrer Inneneinrichtung ansehen, wie z. B. das kitschige Le Grand Rex (Tel: (01) 45 08 93 89), 1 Boulevard Poissonnière, 2. Arr.

Der Kinofilm 'Die fabelhafte Welt der Amelie' (Le Fabuleux Destin d’Amelie Poulain, 2001), von Regisseur Jean-Pierre Jeunet (bekannt für Delikatessen), spielt in Montmartre und hat Zuschauer weltweit im Sturm erobert.
Kulturelle Veranstaltungen
Paris hat zahlreiche lebhafte Festivals zu bieten. Dazu gehören u. a. die stadtweite Fête de la Musique (21. Juni), das Festival du Film de Paris (Anfang April) und das alle zwei Jahre stattfindende Festival d’Automne (September-Dezember) für zeitgenössischen Tanz. In den zwei Wochen vor Weihnachten finden im Rahmen des Festival d’Art Sacré in den Pariser Kirchen kostenlose Konzerte statt. Veranstaltungsverzeichnisse erscheinen im Pariscope (Internet: www.pariscope.fr) und im L’Officiel des Spectacles; klassische Konzerte werden im monatlich veröffentlichten Magazin Le Monde de la Musique aufgelistet.
Literarische Anmerkungen
Das geschriebene Wort und die Diskussionen der Bohemiens in Cafés des linken Flußufers haben viel zum Mythos von Paris beigetragen, dem Besucher auch heute noch auf der Spur sind. Schauplatz von Victor Hugos historischem Roman Der Glöckner von Notre-Dame (1831) ist das Paris des 15. Jahrhunderts, während Les Misérables (1862) die am Hungertuch nagende Pariser Unterwelt zur Zeit der französischen Revolution porträtiert. Ernest Hemingways Paris, ein Fest fürs Leben (1964) schildert das Leben der Pariser Bohemiens zwischen den Kriegen. Henry Millers Paris im Wendekreis des Krebses (1934) und Wendekreis des Steinbocks (1939) ist in erster Linie eine erotische Stadt. Ein eher nachdenkliches Image wird in den verbundenen Werken von Anais Nin porträtiert. Für Anaïs Nin war Paris eine Stadt, in der sie ihre Sexualität und Kreativität frei ausleben konnte. Die Armut während der zwanziger Jahre schildert George Orwell in seinem Werk Erledigt in Paris und London (1933).

Überall in der Stadt kann man Spuren der literarischen Helden und Heldinnen und ihrer fiktiven Kreationen entdecken, z. B. in dem mit Rauchschwaden durchzogenen Café de Flore und im Les Deux Magots, Boulevard St.-Germain, 6. Arr., wo die äußerst lebhaften Diskussionen zum Thema Existentialismus zwischen Jean-Paul Sartre, Camus und Simone de Beauvoir stattfanden. Joyce trank häufig im Le Fouquet’s, 99 Avenue des Champs-Elysées, 1. Arr., und die brillianten Künstler Rousseau, Voltaire und Wilde gingen im Le Procope, 13 Rue de l’Ancienne-Comédie, 6. Arr. ein und aus. Hemingway pflegte im La Cloiserie des Lilas, 171 Boulevard du Montparnasse, 6. Arr., zu dinieren, das in der Verlagswelt immer noch sehr beliebt ist, und Samuel Becketts Stammlokal war das Le Select, 99 Boulevard du Montparnasse, 6. Arr.

Ein literarischer Pilgerort par excellence ist der Friedhof Père Lachaise, auf dem angeblich das mittelalterliche Liebespaar Abélard und Héloïse bestattet ist. Der bedeutendste französische Dramatiker des 17. Jahrhunderts, Molière, und der Fabelerzähler La Fontaine befinden sich mit Oscar Wilde, Sarah Bernhardt, Champollion, Delacroix, Ingres, Géricault, Bizet, Balzac, Proust, Colette und Piaf in guter Gesellschaft, auch Jim Morrison wurde hier bekanntermaßen 1971 bestattet.
Musik
Die Ballett- und Opernaufführungen der Paris Opéra finden in der Opéra Garnier, Place de l’Opéra, 9. Arr. (Tel: (01) 40 01 17 89) und in der Opéra Bastille, Place de la Bastille, 12. Arr. (Tel: (01) 40 01 17 89; Karten kosten zwischen 4,50-91,50 €), statt. Große Operninszenierungen werden auch im Théâtre Musical de Paris (s. unten) aufgeführt. Das international anerkannte Ensemble Intercontemporain ist in der Cité de la Musique in La Villette ansässig, dessen vielseitiges Programm vor allem erstklassige zeitgenössische Musik enthält, aber auch sehr alte Musik, Jazz, Chansons und Weltmusik. Dort befinden sich auch das Conservatoire National de Musique, 209 Avenue Jean Jaurès, 19. Arr. (Tel: (01) 40 40 45 45) und der Salle des Concerts, 221 Avenue Jean Jaurès, 19. Arr. (Tel: (01) 44 84 44 84). Bekannte französische Musiker der zeitgenössischen und experimentellen Musik, die man sich anhören sollte, sind Pierre Boulez, Pascal Dusapin und Luc Ferrarie.

Eine Reihe von Orchestern, u. a. das Orchestre Colonne, das Orchestre Lamoureux und das Orchestre de Paris sind im Salle Pleyel, 252 Rue du Faubourg-St-Honoré, 8. Arr. (Tel: (01) 45 61 53 00), ansässig. Weitere angesehene Veranstaltungsorte für klassische Musik sind der Salle Gaveau, 45 Rue de la Boétie, 8. Arr. (Tel: (01) 49 53 05 07), das Théâtre des Champs-Elysées, 15 Avenue Montaigne, 8. Arr. (Tel: (01) 49 52 50 50), und das Théâtre Musical de Paris, 1 Place du Châtelet, 1. Arr. (Tel: (01) 40 28 28 10).
Tanz
Wichtigster Veranstaltungsort für Ballett ist die Opéra Garnier, Place de l’Opéra, 9. Arr. (Tel: (01) 40 01 17 89). Bekannte Aufführungen finden auch im renommierten Théâtre de la Ville, 2 Place du Châtelet, 4. Arr. (Tel: (01) 42 74 22 77), statt, wo regelmäßig die Arbeiten von international angesehenen Choreographen, wie z. B. Karine Saporta, Maguy Marin und Pina Bausch, gezeigt werden. Im Théâtre Musical de Paris, 1 Place du Châtelet, 4. Arr. (Tel: (01) 40 28 28 00), gastieren ausländische Balletttruppen.
Theater & Konzerte
Das Nationaltheater, die Comédie Française, 2 Rue de Richelieu, 1. Arr. (Tel: (01) 44 58 15 15), ist für klassische Inszenierungen bekannt, im Théâtre National de la Colline, 15 Rue Malte-Brun, 20. Arr. (Tel: (01) 44 62 52 52), dagegen werden zeitgenössische französische Stücke aufgeführt. Neue Talente können in den kleinen Theatern, wie z. B. im Guichet-Montparnasse, 15 Rue du Maine, 14. Arr. (Tel: (01) 43 27 88 61), ausfindig gemacht werden, und Regisseur Peter Brook ist im Bouffes du Nord, 37 bis Boulevard de la Chapelle, 10. Arr. (Tel: (01) 46 07 34 50), tätig. Im Odéon, 1 Place de l'Odéon, 6. Arr. (Tel: (01) 44 41 36 36), werden fremdsprachige Stücke inszeniert.

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Paris
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Veranstaltungskalender
Januar
Celebrate France - Grande Parade de Montmartre.
Neujahrsfest. Montmartre und Sacré Coeur.
Salon du Meuble. Möbelmesse. Paris Expo-Porte de Versailles (Internet: www.salondumeuble.com).
Prix d'Amérique. Pferderennen. Paris-Vincennes Hippodrome (Internet: http://www.cheval-francais.com).
Prêt à Porter Paris. Internationale Modenschau. Jan. - Febr. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.pretparis.com).

Februar
Retromobile.
Oldtimer-Ausstellung. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.retromobile.fr).
Chinesisches Neujahr. Quartier Chinois, Place d'Italie (Internet: www.ile-de-france-paris.com).
Karneval - Saint-Fargeau. Rue Le Vau zum Hôtel de Ville.
Salon de l'Agriculture. Internationale Landwirtschaftsmesse. Februar - März, Paris Expo, Porte de Versailles, 15. Arr (Internet: www.salon-agriculture.com).

März
Salon de l'Agriculture.
Internationale Landwirtschaftsmesse. Februar - März, Paris Expo, Porte de Versailles, 15. Arr (Internet: www.salon-agriculture.com).
Banlieues Bleues. Blues- und Jazzfestival im Pariser Viertel St. Denis. März - April, St. Denis (Internet: www.banlieuesbleues.org).
Paris tout court. Internationales Kurzfilmfestival. Cinéma l'Arlequin (Internet: http://www.paristoutcourt.org/).
Art Paris. Ausstellung für zeitgenössische Kunst. März - April. Grand Palais (Internet: www.artparis.fr).
Venezianischer Karneval. März - Apr., Port de Plaisance an der Bastille (Internet: http://www.paris-carnaval.org/).

April
Foire du Trône. Vergnügungspark. April - Mai, Pelouse de Reuilly (Internet: www.foiredutrone.com).
Le Marathon de Paris. Paris Marathon, beginnt um etwa 09.00 Uhr an den Champs-Elysées, endet in der Avenue Foch (Internet: www.parismarathon.com).
Foire de Paris. Messe. April - Mai. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.foiredeparis.fr).

Mai
Tag der Arbeit.
1. Mai. Gesetzlicher Feiertag.
Christi Himmelfahrt. Gesetzlicher Feiertag.
Tag des Sieges. 8. Mai. Feier des Kriegsendes (Zweiter Weltkrieg).
Festival Présences. Festival zeitgenössischer Musik. Maison de Radio France (Internet: www.radiofrance.fr/chaines/orchestres/presences/accueil).
Pfingsten. Gesetzliche Feiertage.
French Open. Tennismeisterschaften. Mai - Juni, Roland Garros (Internet: www.fft.fr/rolandgarros).
Grand Steeplechase de Paris. Renommiertestes Pferderennen in Frankreich. Ende Mai, Hippodrome d'Auteuil (Internet: www3.france-galop.com). 

Juni
Fête de la Musique. Musikfestival. Überall in Paris und im restlichen Frankreich finden kostenlose Konzerte statt, in den Straßen und in Veranstaltungsorten wie der Sainte-Chapelle, dem Musée d’Orsay und dem Palais de Justice (Internet: www.fetedelamusique.culture.fr).
Gay Pride-Parade.  Mitte Juni, Place de la République und Bastille sowie weitere Veranstaltungsorte (Internet: www.gaypride.fr).

Juli
Cinéma en Plein Air.
Kostenloses Open-Air-Filmfestival. Juli - Ende August, Parc de la Villette, 19. Arr.
Französischer Nationalfeiertag. Gefeiert wird der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789. Am Abend des 13. Juli finden Parties und Bälle überall in der Stadt statt, am 14. Juli gibt es eine Militärparade entlang der Champs Elysées und ein Feuerwerk am Trocadéro: Überall in der Stadt.
Festival Musique en l'Ile. Kirchenmusikfestival mit Chören und Orchestern aus aller Welt. Juli - August, Kirchen St-Louis-en-L'Ile und St-Germain-des-Pres.
Grandes Fêtes de Nuit de Versailles. Ton-Licht-Spiele, Barockmusik und kostümierte Tänzer versetzen die Zuschauer in die Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. zurück. Juli und August, Gärten von Versailles.
Le Tour de France. Großes Finale des Fahrradrennens. Champs-Elysées (Internet: www.letour.fr).

August
Mariä Himmelfahrt.
15. Aug. Gesetzlicher Feiertag.
Festival Rock en Seine. Parc Saint Cloud. (Internet: http://www.rockenseine.com/).
Jazz à La Villette. Aug. - Sept. Parc de la Villette (Internet: http://www.cite-musique.fr).

September
Prêt à Porter Paris.
Internationale Modenschau. Paris Expo, Porte de Versailles (Internet: www.pretparis.com).
Fête des Jardins de Paris. Kostenlose Konzerte, Ausstellungen und Theatervorführungen in den Pariser Parks und öffentlichen Gärten: Überall in der Stadt.
Journées du Patrimoine. Historische Gebäude wie die Residenz des Präsidenten oder der Palais de l’Elysée sind für ein Wochenende lang für Besichtigungen geöffnet: Landesweit (Internet: http://www.journeesdupatrimoine.culture.fr/).
Festival de l’Automne. Internationales Festival für zeitgenössisches Drama, Tanz und Musik. Mitte September - Dezember, Théâtre de la Ville, Odéon und weitere Veranstaltungsorte (Internet: www.festival-automne.com).

Oktober
Weinlese in Montmartre.
Das einzige Weinanbaugebiet in Paris liegt im Stadtteil Montmartre, zum Erntebeginn gibt es eine farbenfrohe Parade, Parties und Weinproben. Montmartre.
Pferderennnen Prix de L'Arc de Triomphe. Anfang Okt., Hippodrome de Longchamp (Internet: Internet: www3.france-galop.com).
Foire Internationale d’Art Moderne et Contemporain (FIAC). Zeitgenössische Kunstmesse. Grand Palais, Louvre (Internet: www.fiac-paris.com).
Natexpo. Fitness- und Gesundheitsmesse: Okt., Paris Nord Villepinte (Internet: http://www.natexpo.com/).
ATP Tennis Masters Series. Okt. - Nov., Bercy Palais Omnisport (Internet: http://www.bnpparibasmasters.org/).

November
Allerheiligen. 1. Nov. Gesetzlicher Feiertag.
Gedenktag. 11. Nov. Gesetzlicher Feiertag mit Kranzniederlegung und Militärparade: Place Charles-de-Gaulle, 8. Arr.
Fête du Beaujolais Nouveau. Der erste Beaujolais Nouveau-Wein der Saison wird ausgeschenkt: Mitte - Ende November, überall in der Stadt.

Dezember
Le Bal Crillon des Débutantes.
Eleganter Debütantinnenball im noblen Hotel Crillon: Anfang Dezember, Hotel Crillon.
Réveillon (Silvester): 31. Dez. Tausende von Menschen feiern an den Champs-Elysées.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Paris
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

In vielen Restaurants sind die Mehrwertsteuer und eine Bedienungsgebühr von 12-15% im Preis inbegriffen. Bei zufriedenstellender Bedienung hinterlässt man oft ein Trinkgeld von etwa 2 € oder das Kleingeld nach Bezahlung der Rechnung. Ist die Bedienungsgebühr im Preis nicht enthalten, gibt man ein Trinkgeld von 12-15%.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Steuer und Bedienungsgebühr sind inbegriffen, wenn nicht anders angegeben.
Restaurants
Gourmetrestaurants



L’Ambroisie

Die Atmosphäre des Place des Vosges, eines der schönsten und lauschigsten Plätze in Paris, spiegelt sich im ultraschicken L’Ambroisie wider, das in einem eleganten hôtel particulier gelegen ist. Klassische französische Küche zubereitet bis zur absoluten Perfektion wird in eleganten Räumen mit reichen Wandbehängen serviert. Die Speisekarte ändert sich je nach den verfügbaren, frischen Zutaten. Einige Köstlichkeiten sind z.B. Seebrasse in Olivenöl mit Pfifferlingen und Steinpilzen sowie Crèmeschnitte aus Blätterteig mit kritallisiertem Rhabarber. Die Preise sind in diesem mit drei Michelinsternen ausgezeichnetem Restaurant allerdings sehr hoch. Die Weinkarte ist ebenso teuer, bietet jedoch eine absolut herausragende Auswahl an Jahrgängen. Sonntags und montags geschlossen.

9 Place des Vosges, 4. Arr.
Tel: (01) 42 78 51 45.



L’Arpège

Die Familiengeschichte des Besitzers Alain Passard lieferte die Inspiration für sein L’Arpège. Das Porträt seiner Großmutter hängt an den sonst eher minimalistisch dekorierten Wänden und ihre Kochkunst und joie de vivre sind die Hauptquelle seiner Inspiration. Das Restaurant wurde zu Ehren seiner musikalischen Eltern benannt, denn der Name reflektiert auch das harmonische kulinarische Zusammenspiel der Küche, für die das L’Arpège berühmt ist. Auf der saisonabhängigen Speisekarte dominieren Zutaten wie frisches Gemüse, Fisch und weißes Fleisch. Gerichte umfassen z.B. Hummer-Carpaccio mit Olivenöl und Kaviar, duftende gefüllte Tomaten oder mit Hibiskusblüten aromatisierte Erdbeeren. Samstags und sonntags geschlossen.

84 rue de Varenne, 7. Arr.
Tel: (01) 45 51 47 33.
Internet: www.alain-passard.com



Lucas Carton

Das Lucas Carton unter der kulinarischen Leitung von Alain Senderen ist stolzer Besitzer von drei Michelinsternen und gehört zu den Top-Restarants der Pariser Gastronomieszene. Das Restaurant liegt am schicken Place de Madeleine, umgeben von eleganten Läden und prächtigen Gebäuden des 19. Jahrhunderts. Lucas Carton servierte als erstes Michelinstern-Restaurant gute Weine auch im Glas, denn Alain Senderen ist davon überzeugt, dass jedes Gericht den ideal dazu passenden Wein verdient, um seinen Geschmack hervorzuheben. Die Weinkarte ist dementsprechend grandios und umfasst Bordeaux-Jahrgänge aus den 1940ern. Eine große Auswahl an Zigarren wird ebenfalls angeboten. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie Brathähnchen mit Steinpilzrisotto, geröstete Ente mit Honig und Gewürzen, Lamm mit Auberginen oder in der Pfanne gebratener Hummer serviert mit Polenta. Sonntags geschlossen.

9 Place de la Madeleine, 8. Arr.
Tel.: (01) 42 65 22 90.
Internet: www.lucascarton.com



Pierre Gagnaire

Das opulente Pierre Gagnaire gehört zu den aufregendsten und angesagtesten Gourmetadressen der Stadt. Das Restaurant liegt an der Ecke der rue Balzac und rue de Chateaubriand, nur einen Steinwurf von den glamourösen Champs-Elysées entfernt. Chefkoch Pierre Gagnaire kam ursprünglich aus St. Etienne nahe der Gourmethauptstadt Lyon und brachte die Kochtraditionen seiner Region mit nach Paris, als er vor fünf Jahren sein Restaurant eröffnete. Das Dekor ist einfach und elegant, auf den schneeweißen Tischtüchern wird eine anspruchsvolle und makellose Küche serviert. Spezialitäten des Hauses umfassen supreme de poularde macérée au lait d’amande (in Mandelmilch gekochte Poularde) und pesto de rocquette sauvage (Pesto mit wildem Rucola). Bei dem fünfgängigen Grand Dessert lohnt es sich, seine guten Vorsätze für einen Abend zu vergessen.

Hotel Balzac, 6 rue Balzac, 8. Arr.
Tel.: (01) 58 36 12 50.
Internet: www.pierregagnaire.com



Restaurant Plaza Athénée

Alain Ducasse wurde schon 1996, acht Monate nach Eröffnung seines Pariser Restaurants an der avenue Raymond Poincaré Nr. 59 im 16. Arrondissement mit drei Michelinsternen ausgezeichnet, nachdem er aus Monte Carlo nach Paris gezogen war und das Restaurant von Chefkoch Joel Robuchon übernahm. Im September 2000 zog Ducasse in die schicke avenue Montaigne im 8. Arrondissement und eröffnete das Restaurant Plaza Athénée, ein stilvoller Ort mit hohen Decken, warmen Farbtönen und prächtigen Kronleuchtern. Nur sechs Monate später hatte er seine drei Michelinsterne zurückgewonnen. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie z.B. langoustine au caviar avec une crème citronnée (Langusten mit Kaviar in Zitronencremesauce). Vorausbuchung wird dringend empfohlen. Samstags und sonntags geschlossen.

Hôtel Plaza Athénée, 25 avenue Montaigne, 8. Arr.
Tel.: (01) 53 67 65 00.
Internet: www.alain-ducasse.com


Restaurants für Geschäftstreffen



Brasserie Bofinger

Frédéric Bofinger eröffnete das Restaurant an der Bastille bereits 1864. Diese gesellige Brasserie im Jugendstil strahlt die einzigartige Pariser Athmosphäre am besten aus. Hier vergessen Geschäftsleute für ein paar Stunden ihre Büros und geben sich klassischen Köstlichkeiten wie steak tartare, Salatkreationen oder Gerichten der Meeresküche hin. Weitere Spezialitäten umfassen Sauerkraut und Hummer. Das Preis-Leistungsverhältnis der Zwei- und Drei-Gänge-Menüs mit Wein ist ausgezeichnet.

5-7 rue de la Bastille, 4. Arr.
Tel.: (01) 42 72 87 82.
Internet: www.bofingerparis.com



Carré des Feuillants

Einer der am wenigsten verstandenen Chefköche in Paris (vielleicht weil er Vornehmtuerei vermeidet) ist Alain Dutournier, der seine Liebe für Fleisch und frische Zutaten aus dem Baskenland mitbrachte. Das hölzerne Interieur des Carré des Feuillants ist gemütlich und elegant zugleich mit den Muranoglaskronleuchtern und moderner Kunst. Spezialitäten des Hauses sind z.B. geröstetes Perlhuhn in Waldpilzsauce und Hummer mit Knoblauch und Pfeffer-Nougatine. Besonders ist das Steak zu empfehlen, das man so schnell nicht vergessen wird. Die Menüangebote sind von unterschiedlicher Qualität, weshalb man sich besser an die à la carte-Speisen halten sollte.

14 rue de Castiglione, 1. Arr.
Tel.: (01) 42 86 82 82.



La Tour d’Argent

Im La Tour d’Argent, einem wahren Feinschmeckertempel kann man teure, aber hervorragende Küche, erstklassige Bedienung und spektakuläre Blicke auf Notre Dame und die Seine genießen. Das Restaurant ist in klassisch französischem Stil eingerichtet und serviert verschiedene Entenspezialitäten, wie z.B. canard au sang (Ente in Blut). Das Mittagessen ist relativ preiswert und bei Geschäftsessen sehr beliebt. Man sollte im Voraus buchen und auf jeden Fall auf einen Fenstertisch bestehen. Montags geschlossen.

15-17 quai de la Tournelle, 15. Arr.
Tel.: (01) 43 54 23 31.
Internet: www.tourdargent.com



Le Bistrot de l’Etoile Niel

Pariser Brasserien sind schon fast wieder aus der Mode gekommen, angesagt sind nun Bistros, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Bis Mitternacht kann man im Bistrot de l’Etoile "Niel" Gerichte wie Entenleberpastete mit Rucolasalat bestellen, lange nachdem traditionelle Restaurants schon geschlossen haben. Unter den beliebtesten Pariser Bistros sind die Etablissements des Chefkochs Guy Savoy, in denen man die Atmosphäre am besten mit chic decontracté - elegant, aber entspannt - beschreiben kann.

19 rue Lauriston, 16th or 75 avenue Niel, 17th
Tel: (01) 4067 1116.



Les Bouchons de François Clerc

Die traditionelle Lyoner Restaurant-Bar-Kette des François Clerc hat die Pariser schon längst verzaubert. Einige Bouchons haben wunderschöne Terrassen im Freien, während die Niederlassung in der rue de l’Hôtel-Colbert zwar keine Terrasse, dafür jedoch ein gemütliches Inneres mit frei gelegten Holzbalken zu bieten hat. Auf der Speisekarte stehen traditonelle Spezialitäten aus Lyon wie cannelles (eine Art Blätterteig mit Ei, der wundervoll mit Fisch- und Schweinefleischsaucen harmoniert) sowie die üblichen Bistrogerichte. Den Wein bekommt man hier zum Marktpreis. Sonntags geschlossen.

12 rue de l’Hôtel-Colbert, 5. Arr.
Tel.: (01) 43 54 15 34. Fax: (01) 46 34 68 07.

79 avenue Kleber, 16. Arr.
Tel.: (01) 47 27 87 58.

23 rue de la Terrasse, 17. Arr.
Tel.: (01) 42 27 31 51. Fax: (01) 42 67 70 29.

32 boulevard du Montparnasse, 15. Arr.
Tel.: (01) 45 48 52 03. Fax: (01) 45 48 52 17.

Internet: www.lesbouchonsdefrancoisclerc.com


Trendrestaurants



Buddha Bar

Die nur wenige Schritte vom Place de la Concorde entfernte Buddha Bar wird von einem riesigen goldenen Buddha, der in der Mitte des Restaurants sitzt, dominiert. Reiche und schöne Pariser treffen sich gerne in dieser stets beliebten Bar, um zu sehen und gesehen zu werden. Das Restaurant wurde von Miguel Cancio designt, der auch das Man Ray - ein weiteres "in"-Restaurant - gestaltete. Möchte man besonders auffallen, sollte man sich auf jeden Fall in helle Farben kleiden, denn die Innenräume sind nur spärlich beleuchtet. Dazu erklingt elekronische Musik, die man im Foyer auch auf CD erwerben kann. Serviert werden einfallsreiche Cocktails und Spirituosen, auf der Speisekarte stehen raffinierte Gerichte wie scharf gewürztes Hühnchen, Krabben oder Curry mit Ananassauce.

8 rue Boissy d’Anglas, 8. Arr.
Tel.: (01) 53 05 90 00.
Internet: www.buddhabar.com



Georges

Georges ist in einem ähnlich modernen Stil wie das Centre Georges Pompidou eingerichtet und ist die neueste Einrichtung der Costes-Brüder. Das Restaurant befindet sich im 6. Stock des Centre Pompidou und zieht riesige Menschenmassen an, die den spektakulären Blick über die Stadt genießen wollen. Das Stammpublikum ist schick und trendig, aber auch Studenten, die in der nahe gelegenen Pompidou-Bibliothek studieren, kommen gerne auf einen Kaffee hierher. Die Speisekarte mit einer Auswahl französischer und internationaler Gerichte wechselt häufig, aber bietet stets Ente, Hummerrisotto und Schokoladentorte. Dienstags geschlossen

Centre Georges Pompidou, 19 rue Beaubourg, 1. Arr.
Tel.: (01) 44 78 47 99.



La Gare

Die helle und luftige Brasserie La Gare im ehemaligen Bahnhof serviert perfekt angerichtete Geflügelgerichte. Auf der Speisekarte stehen verschiedene traditionelle französische Spezialitäten mit Hühnchen, Lamm, Ente und Fisch, aber auch große, gemischte Salate. Da das La Gare ein sehr angesagter Treffpunkt ist, sollte man besonders am Wochenende im Voraus buchen.

19 chaussée de la Muette, 16. Arr.
Tel.: (01) 42 15 15 31.
Internet: www.restaurantlagare.com



Man Ray

Die orientalisch angehauchte Restaurant-Bar Man Ray ist nach dem berühmten Maler und Bildhauer benannt und wird von Johnny Depp, Sean Penn, John Malkovich und Mick Hucknall finanziert. Das trendige, elegante Publikum genießt eine Auswahl der verschiedensten Gerichte von Sushi und chinesischen Gerichten bis hin zu klassischer europäischer Küche. Das Innendekor wurde von Miguel Cancio (der auch die Buddha Bar entwarf) gestaltet. An den tief kupferfarbenen Wänden hängen Fotos von Man Ray und seinen Werken. Es gibt auch eine tiefer gelegene Halle und eine hölzerne Gallerie. Das Man Ray ist auf jeden Fall ein Ort zum Sehen und Gesehen-werden..

34 rue Marbeuf, 8. Arr.
Tel.: (01) 56 88 36 36.
Internet: www.manray.fr



Spoon - Food & Wine

Chefkoch des minimalistisch angehauchten Spoon - Food & Wine ist Alain Ducasse, der sich auf eine asiatisch beeinflusste, internationale Küche spezialisiert hat, in der sich kühne Kombinationen zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Das Restaurant zieht ein eher trendiges Publikum an, das sich die großen Portionen schmecken lässt. Man kann entweder einen schnellen Snack in kleinen Kartons an der Bar zusammenstellen oder eine geruhsame Mahlzeit im großen Restaurantbereich zu sich nehmen. Typische Gerichte sind z.B. Tofu und Nudeln oder scharf gewürztes Hühnchen in Kokosnussmilch. Die Weinkarte ist sehr umfangreich und bietet eine besonders große Auswahl an kalifornischen Jahrgängen. Am Wochenende geschlossen.

14 rue de Marignan, 8. Arr.
Tel: (01) 40 76 34 44.
Internet: www.spoon.tm.fr


Preiswerte Restaurants



Crêperie de Josselin

Diese bretonische Crêperie serviert hervorragende süße und deftige crêpes (hauchdünne Pfannkuchen), z.B. mit Schinken und Sahne, Spinat, Ei und schwarzem Pfeffer oder Banane und Schokolade. Das Lokal ist sehr beliebt und dementsprechend voll. Die bretonische Atmosphäre wird durch das traditionelle Dekor noch verstärkt.

67 rue Montparnasse, 14. Arr.
Tel.: (01) 43 20 93 50.



La Galerie 88

Diese kleine, rauchige, marokkanische Restaurant, das ein junges und trendiges Publikum anzieht, liegt nur einen Steinwurf von der Kathedrale Notre-Dame entfernt. Die sämige Suppe aus getrockneten Erbsen ist hervorragend, ebenso das Kümmelbrot und die große Auswahl an gesunden Salaten. Mahlzeiten werden täglich bis Mitternacht serviert.

88 quai de l’Hôtel de Ville, 4. Arr.
Tel: (01) 42 72 17 58.



La Mosquée de Paris

In dieser wunderschönen Moschee nahe am Jardin des Plantes kann man ein würziges nordafrikanisches Couscous oder grillade avec frites genießen, gefolgt von einem Glas erfrischenden Minztee. Als Nachspeise gibt es eine Auswahl an süßem, klebrigem Gebäck mit Honig oder Pistazien.

39 rue Geoffroy St. Hilaire, 5. Arr.
Tel: (01) 43 31 38 20.
Internet: www.mosquee-de-paris.org
Keine Schanklizenz.



Mimosa

Für gutes und preiswertes Essen im Zentrum von Paris kann man keinen besseren Ort als das Mimosa finden. An sonnigen Tagen nehmen die Gäste an den Tischen im Freien Platz, wo ihnen herzhafte Speisen, wie z.B. Caprese-Salat als Vorspeise, Steak in Pfeffersauce als Hauptgericht und tarte tatin als krönender Abschluss, vorgesetzt werden. Der Hauswein ist preiswert und dennoch trinkbar. Der einzige Nachteil ist die Enge im Restaurant an Regentagen.

44 rue d’Argout, 2. Arr.
Tel.: (01) 40 28 15 75.



Web Bar

Die Web Bar liegt tief im Marais versteckt und zieht ein trendig-lässiges Publikum an. Man kann hervorragende Salate genießen, eine Ausstellung ansehen oder einer Dichterlesung zuhören. Das Essen ist leicht und umfasst z.B. eine Käseplatte mit St. Maure, Brie de Meaux und Roquefort oder eine kalte Fleischplatte mit Himbeer- und Sesammarmelade und einem gemischten Salat mit Walnüssen, Aprikosen und Butterbrot. Der Café-Restaurantbereich liegt im unteren Bereich, die Computer befinden sich im 2. Stock (Internetzugang kostet 1 €/15 min). Wahrlich eine trendige Adresse, es scheinen immer Filmteams vor Ort zu sein, um die kulturellen Happenings oder einfach nur die Atmosphäre festzuhalten.

32 rue de Picardie, 3. Arr.
Tel: (01) 42 72 66 55.
Internet: www.webbar.fr

Einleitung
In Paris kleidet man sich lieber elegant als sehr modisch. Trends kommen und gehen, Paris steht bei der Mode aber immer mit an erster Stelle, und in nur wenigen Städten sind derart viele Top-Designer angesiedelt, u. a. der Brite John Galliano, der Chefdesigner von Dior, der stets umstrittene Jean-Paul Gaultier mit seinem eigenen Geschäft nahe der Bastille und der für Givenchy arbeitende Londoner Alexander McQueen, der 2000 einen 50%-igen Anteil an Gucci erwarb.
Einkaufsmeilen
Die exklusiven Designergeschäfte befinden sich im Westen der Stadt, im 8. Arrondissement - im goldenen Dreieck, das durch die Champs-Elysées, die Avenue Montaigne und die Rue François 1er gebildet wird, und entlang der Rue de Faubourg St.Honoré. Ein weniger exklusives, aber typisches Pariser Einkaufserlebnis erhält man in den großen Kaufhäusern am Boulevard Haussmann, 8. Arr., in den Galeries Lafayette mit der riesigen farbigen Kuppel, im Au Printemps und dem Bon Marché in der Rue de Sèvres, 7. Arr. La Samaritaine im 1. Arr. wurde im Juni 2005 geschlossen.

Die Modewelt von Paris ist in den letzten 20 Jahren in den Osten der Stadt gezogen. Freundliche, kleine Boutiquen findet man im Bezirk Marais, im 4. Arrondissement, junge Labels am Canal St. Martin zwischen Weinbars, kambodschanischen Restaurants und arabischen Gemischtwarenläden. In der Rue des Francs-Bourgeois, im Schwulenviertel, wird sehr viel Designer-Kitsch verkauft, und in der gewundenen Rue des Rosiers, im jüdischen Viertel, sind zahlreiche junge Designer angesiedelt, deren Entwürfe im L’Eclaireur gezeigt werden. Diese Gegend ist sonntags am lebhaftesten, denn samstags sind viele Geschäfte wegen des jüdischen Sabbats geschlossen. Einen kleinen Hunger kann man hier besonders gut mit Falafel stillen, die beste Eiscreme wird im Berthillon, 31 Rue de St.-Louis-en-L’Ile, 4. Arr., verkauft.

In der Nähe der Métro-Stationen Temple und République finden Schnäppchenjäger Tati, 13 Place de la République, 3. Arr., das preiswerteste Kaufhaus der Stadt. Tati hat auch Niederlassungen in der ganzen Stadt. Designerklamotten zu äußerst günstigen Preisen kann man im Mouton à Cinq Pattes, 8 Rue St. Placide, 6. Arr., in 18, rue Saint-Placise, 6. Arr, und in 138, boulevard Saint-Germain, 6. Arr., ergattern.

Der amerikanische Buchladen Shakespeare & Co, 37 Rue de la Bûcherie, 5. Arr., ist eine veritable Berühmtheit unter den Pariser Buchläden und hat die größte Auswahl an englischsprachigen Second-Hand-Büchern in der Stadt. Die beste Adresse für französische Bücher und Medien sind die FNAC-Buchhandlungen in der Stadt, eine befindet sich z. B. in der Einkaufspassage Forum des Halles, 6. Arrondissement. Gebrauchte und antiquarische Bücher werden auch von den Bouquinistes (Buchhändlerständen) an der Seine verkauft.

Teure Antiquitäten findet man neben dem Louvre im Louvre des Antiquaires am Place du Palais Royal.
Märkte
Für Nippes sollte man die Flohmärkte (marchés aux puces) aufsuchen, z. B. den am Porte de Montreuil, 20. Arr., der Sa, So und Mo von 07.00-19.00 Uhr stattfindet, sowie den am St.-Ouen/Porte de Clignancourt, 18. Arr. (Fr 06.00-14.00 Uhr, Sa 08.30-17.30 Uhr, So 10.30-18.00 Uhr und Mo 10.30-17.00 Uhr). Vormittags gibt es in Paris sehr viele Lebensmittelmärkte, und auf der Ile-de-la-Cité findet der größte Blumenmarkt von Paris statt.
Öffnungszeiten
Die meisten Geschäfte in Paris sind Mo-Sa von 09.00/10.00 Uhr-19.00/20.00 Uhr geöffnet und mittags von 12.00-14.30 Uhr geschlossen.
Souvenirs
Im Carrousel du Louvre unter der Glaspyramide auf dem Louvre-Vorhof findet man geschmackvolle Geschenke, Besucher, die allerdings unbedingt einen Plastik-Eiffelturm mit nach Hause nehmen möchten, werden in der Rue de Rivoli fündig, der Heimat des Touristenkitsch.
Hinweis
Die Schlußverkäufe finden in Paris im Januar und Juli statt.

Die normale Umsatzsteuer beträgt 20,6%, allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den als unverzichtbar und den als Luxusgütern eingestuften Waren. Besucher, die nicht aus EU-Ländern kommen, können sich die Umsatzsteuer rückerstatten lassen, wenn sie Artikel im Wert von über 305 € kaufen, sich ein Rückerstattungsformular aushändigen lassen und dieses bei der Abreise am Zollschalter vorlegen.

Nachtleben

Nachtleben Paris
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Einleitung
Wenn man einen Abend in Paris plant, sollte man sich eher überlegen, wohin man geht, als was man macht. Die Gegenden rund um die Champs-Elysées und das Trocadéro sind mit Touristen und überteuerten Nachtlokalen überfüllt. Pigalle ist das anrüchige Rotlichtviertel von Paris, allerdings befinden sind hier auch einige gute Musiklokale und das Moulin Rouge, 82 Boulevard Clichy, 18. Arr., wo noch immer der Cancan aufgeführt wird. Das Viertel Montmartre ist im Sommer sehr übervölkert, der Ausblick von der Sacré-Coeur über Paris bleibt aber unübertroffen. Auch das Viertel Bastille mit seinen vielen Bars und Clubs ist etwas zu hektisch für viele Besucher. Die beste Gegend, um abends von Café zu Café zu gehen, ist der Bezirk Marais (auch das Zentrum der Schwulenszene), dicht gefolgt von dem zunehmend beliebten Oberkampf, das vor allem den Jüngeren gefällt.

Das gesetzliche Mindestalter für den Konsum alkoholischer Getränke (Bier und Wein) ist 16 Jahre bzw. 18 Jahre für Spirituosen. Bars dürfen normalerweise bis 01.00 Uhr geöffnet bleiben, es gibt allerdings Unterschiede bei den einzelnen Lokalen und Gegenden. Eines der besten Stadtmagazine ist Pariscope (Internet: www.pariscope.com).
Bars
In Paris gibt es kaum eine Unterscheidung zwischen Cafés und Bars, denn beide Arten von Lokal sind lange geöffnet und servieren sowohl Kaffee als auch Alkohol. Es gibt allerdings ein paar spezielle Abendkneipen (s. unten). Frisch gezapftes Bier (bière à la pression) wird normalerweise als ein Demi (250 ml) verkauft, außer in den englischen/irischen Kneipen. Die super-schicke Le Buddha Bar, 8 bis Rue Boissy d’Anglas, 8. Arr., die nach dem riesigen kitschigen Buddha benannt ist, der die Einrichtung dieser Kellerbar dominiert, ist immer noch der Ort, an dem man gesehen werden sollte. Eine weitere Kneipe mit attraktivem Publikum, die außerdem sehr beliebt bei den wohlhabenden Geschäftsleuten ist, ist das Barfly, 49-51 Avenue George V., 8. Arrondissement. Hier werden außer diversen (teuren) Cocktails auch Sushi serviert. Ein etwas lässigeres Publikum findet man im L’Armagnac, 104 Rue de Charonne, 11. Arr., das ideale Café-Restaurant, um einen Abend im Bastille-Distrikt ausklingen zu lassen.

Die erste Kneipe, die Oberkampf als ein Ort zum Ausgehen beliebt gemacht hat, ist das noch immer bei jungen Bohemiens populäre Café Charbon, 109 Rue Oberkampf, 11. Arr., in dem DJs von Dienstag bis Samstag Funk und House spielen. Eine typische Pariser Bar ist die nach ihrer Einrichtung im Werkzeugkasten-Design benannte Le Mecano Bar, 99 Rue Oberkampf, 11. Arrondissement. Die Gegend Pigalle kann zwar recht anrüchig sein, das Le Chào Bà Café, 22 Boulevard Clichy, 18. Arr., mit seiner chinesischen Einrichtung, ist aber beliebt und sogar recht schick.

Das Viertel Marais (3. und 4. Arr.) weist eine bunte Mischung aus Schwulen- und Heterobars auf. Zu den Schwulenbars gehören u. a. der Coffee Shop, 3 Rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie und das Amnesia, 42 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arrondissement. Le Central, 33 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr., ist eine der ältesten Schwulenbars der Stadt und hat etwas gesetztere Gäste. Das einzige Schwulenhotel der Stadt befindet sich über dem Café.

Einen wahren Schatz an lebhaften kleinen (Hetero-) Bars betreibt Xavier Denamure in der Gegend rund um die Rue Vieille-du-Temple: das La Chaise au Plafond, 10 Rue du Trésor, 4. Arr., mit einer mit friesischen Kühen dekorierten Decke und der hübschen Terrasse, das Au Petit Fer à Cheval, 30 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr., das nach seiner riesigen hufeisenförmigen Bar benannt wurde, und das L’Etoile Manquante, 34 Rue Vieille-du-Temple, 4. Arr. Im Marais befindet sich auch The Web Bar, 32 Rue de Picardie (Internet: www.webbar.fr), das frühere Atelier eines Silberschmieds, das in ein schickes, aber bequemes Internetcafé umgewandelt wurde.

Zahlreiche Bars und Cafés findet man auch rund um das Centre Pompidou. Am berühmtesten ist das große Café Beaubourg, 43 Rue St-Merri, 4. Arr., ein äußerst beliebter, zentraler Treffpunkt.

Englischsprachige Ausländer werden sich wegen der vielen Landsleute und der großen Auswahl an frisch gezapften Bieren und Flaschenbieren im Café Oz, 184 Rue St-Jacques, 5. Arr., wie Zuhause fühlen oder im The Frog & Rosbif, 116 Rue St-Denis, 2. Arr., einem traditionellen britischen Pub.
Kasinos
Das Casino d’Enghien les Bains (Tel: (01) 39 34 13 00), 3 Avenue de Ceinture, Enghien-Les-Bains, kann von Paris in 20 Minuten über die A15 erreicht werden. Gäste müssen über 18 Jahre alt und im Besitz eines Ausweises sowie elegant gekleidet sein, um hereingelassen zu werden. Der Eintritt beträgt 16 €.
Clubs
Am beliebtesten sind Techno, House, Garage und lateinamerikanische Musik, gefolgt von Hip Hop, Trip Hop und Drum’n’Bass. Türsteher weisen regelmäßig Gäste ab, und viele der schickeren Clubs sind privat. Es gibt kein sicheres Erfolgsrezept, um hereingelassen zu werden, Ausländer und genau wie jeder andere im Club gekleidet zu sein, von einem Stammgast begleitet zu werden oder einfach nur toll auszusehen, helfen allerdings. Der Eintritt liegt normalerweise bei etwa 15 Euro und beinhaltet meistens ein Freigetränk. Clubs öffnen um etwa 23.00 Uhr und schließen nur selten vor der Morgendämmerung. Am coolsten gilt, erst um 03.00 Uhr einzutreffen oder zumindest nach Mitternacht.

Als bester Club von Paris gilt immer noch der Schwulenclub Le Queen, 102 Avenue des Champs-Elysées, 8. Arr., in dem die besten DJs House auflegen; Di und Do ist Schwulennacht und man trifft auf unzählige Transvestiten, Mo allerdings sind Schlaghosen angebracht, denn dieser Abend steht ganz im Zeichen von Disko. Im Le Divan du Monde in Pigalle, 75 Rue des Martyrs, 18. Arr., verkehrte einst Toulouse Lautrec, heute aber hat der Club ein Publikum, das je nach Abend genauso grundverschieden ist wie das Abendprogramm, denn die besten DJs aus Frankreich und dem Ausland veranstalten im Wechsel brasilianische, Tango-, Indie-, Rock-, House- und Hip-Hop-Nächte. Lässig und preiswert ist das Le Saint, 7 Rue St-Séverin, 5. Arr., in dem Disko, House und Salsa gespielt werden, das Les Bains, 7 Rue du Bourg-l’Abbé, 3. Arr., ein ehemaliges türkisches Badehaus, das man in einen der versnobtesten Clubs der Stadt umgewandelt hat, ist das genaue Gegenteil dazu.
Live-Musik
Eine sehr intime Atmosphäre haben die Popkonzerte im Le Divan du Monde (s. oben), bei denen man die Gelegenheit hat, Stars mal ganz aus der Nähe zu sehen. Live-Jazz von erstklassigen örtlich ansässigen und internationalen Interpreten kann man jede Nacht ab etwa 22.00 Uhr im Le Bilboquet, 13 Rue St-Benoît, 6. Arr., hören. Hier wird zwar kein Eintritt verlangt, die Getränkepreise liegen aber bei 18,50 €. Auf ein junges einfaches Publikum trifft man im La Flèche d’Or Café, 102 bis Rue de Bagnolet, 20. Arr., mit seinem Bier verklebten Fußboden – ein ehemaliger Bahnhof, den man in eine Live-Musik-Stätte umgewandelt hat. Die Do-So abends stattfindenden Konzerte reichen von Rock und Blues über Reggae bis zu den satirischen französischen Chansons. Beliebt bei den in Paris lebenden Ausländern ist das Chesterfield Café, 124 Rue La Boétie, 8. Arr., unweit der Champs-Elysées, in dem amerikanische Rock- und Bluesgruppen auftreten. Um sich einen Platz zu sichern, sollte man einen Tisch buchen (Tel: (01) 42 25 18 06). Große Rockkonzerte finden im Palais des Congrès, Place de la Porteur-Maillot, 17. Arr. (Tel: (01) 40 68 22 22), statt.

Infrastruktur

Infrastruktur Paris
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Flughafengebühren
Keine.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt: 1 Std. 10; ab Wien: 2 Std.; ab Zürich: 1 Std. 10.
Die zwei großen Flughäfen von Paris – Roissy-Charles de Gaulle und Orly – stehen unter der Leitung von Aéroports de Paris (ADP).
Flughafen Roissy Charles de Gaulle (CDG)
Tel: (01) 48 62 22 80.
Internet: www.adp.fr

Der größte Flughafen von Paris liegt 23 km nordöstlich von der Stadt. Er hat drei Terminals: im CDG 1 werden internationale Flüge abgefertigt, im CDG 2 nationale und internationale Flüge und im Terminal 3 nur Charterflüge (nationale und internationale). Es besteht eine kostenlose Shuttlebusverbindung zwischen dem CDG 1 und dem CDG 2. Air France-Reisebusse und die RER-Linie B (s. unten) verbinden außerdem die Flughäfen Charles de Gaulle und Orly (Fahrzeit: rund 50 Min.).

Fluggesellschaften Die nationale Fluglinie ist Air France (Tel: (0180) 58 30 83 0 (in Deutschland), (0802) 80 28 02 (in Frankreich), Internet: www.airfrance.fr/de). Von Frankfurt aus bestehen u.a. Nonstop-Verbindungen mit Swiss, Air France, Lufthansa und British Airways, von Wien aus mit Austrian Airlines, KLM, Alitialia, Air Berlin und Lufthansa. Von Zürich kann man nonstop u.a. mit Swiss, Lufthansa oder Air France fliegen.

Flughafeneinrichtungen Unter den Einrichtungen befinden sich Bars, Restaurants, Boutiquen und Geschäfte, Postämter, Zeitungshändler, eine Apotheke, Banken, Geldautomaten, Wechselstuben, Versicherungsunternehmen und Parkplätze, allerdings ist aus Sicherheitsgründen keine Gepäckaufbewahrung vorhanden. Medizinische Versorgung gibt es in Terminal 1 und 2.
Die Mietwagenfirmen Avis, Budget, Europcar, Hertz, National Citer und Sixt sind u. a. vertreten.

Geschäftseinrichtungen Acht voll ausgestattete Tagungsräume für vier bis 15 Personen, drei Büros und eine VIP-Lounge befinden sich im Terminal 1 (Tel: (01) 48 62 22 90) und sind vom Abflugsbereich nahe dem Flugsteig 34 über eine Rolltreppe zum Einkaufsbereich erreichbar. Terminal 2 hat zwei Lounges mit Geschäfteinrichtungen, u.a Internetanschluss.

Transfer in die Stadt Die RER-Schnellzugline B (Tel: (08) 92 68 77 14) verkehrt etwa alle 15 Minuten von der TGV-Haltestelle am Terminal 2 zu den Pariser Bahnhöfen Gare du Nord, Châtelet-Les Halles, St-Michel und Denfert-Rochereau mit Anschlüssen an die Métro (Fahrzeit: ca. 30-45 Min.).

Roissybus (Tel: (08) 36 68 77 14) fährt zwischen 06.00 und 22.30 Uhr alle 15 Minuten von allen drei Terminals zur Rue Scribe, nahe der Métro-Station Opéra (Fahrzeit: ca. 45 Min.).

RATP-Busse (Tel: (01) 58 76 16 16) fahren vom Terminal 1 ab (Flugsteig 26, Abflugsbereich): die Buslinie 350 hält am Gare du Nord und am Gare de l'Est, die Buslinie 351 an der Porte de Bagnolet und Nation. Air France-Reisebusse (Tel: (01) 41 56 89 00) fahren zwischen 05.50 und 23.00 Uhr von den Terminals 1 und 2 zur Place Charles de Gaulle (Fahrzeit: ca. 40 Min.) und zum Gare Montparnasse, zur Rue du Commandant Mouchotte, zum Gare de Lyon und zum Boulevard Diderot (Fahrzeit: ca. 50 Min.).

Der Airport Shuttle ist ein Minibus-Service, der Fahrgäste direkt zum Zielort bringt und oft preiswerter ist als ein Taxi. Plätze müssen allerdings mindestens zwei Tage im Voraus reserviert werden (Tel: (01) 30 11 11 90. Internet: www.airportshuttle.fr). Die Fahrt dauert etwa 75 Min. Eine Taxifahrt zum Stadtzentrum dauert ca. 60 Min. (s. Taxis). Es gibt auch vom Flughafen angebotenen Limousinen-Service mit Chauffeur (Terminal 1, Abflugebene, Tel: (01) 40 71 84 62).
Internationaler Flughafen Paris-Orly (ORY)
Tel: (01) 49 75 15 15.

Orly liegt nur 14 km südlich der Stadt an der Autobahn A6. Es gibt zwei Terminals, die mit einem Shuttle (navette) verbunden sind. Am Terminal Orly Sud werden vor allem internationale Flüge abgefertigt, am Terminal Orly Ouest hauptsächlich Inlandsflüge.

Fluggesellschaften Orly wird u. a. von den Fluggesellschaften Air France, Iberia, TAP Air Portugal (Terminal West), Air Malta, Easy Jet, El Al, Swiss, Turkish Airlines (Terminal Süd) angeflogen. Von Frankfurt aus bestehen u.a. Non-Stopp-Verbindungen mit Air France und British Airways, von Wien aus Umsteigeverbindungen mit Air France und Austrian Airlines, von Zürich aus Umsteigeverbindungen mit Air France.

Flughafeneinrichtungen Es gibt Bars, Restaurants, Boutiquen, Geldautomaten, Wechselstuben, Reinigungen, Supermärkte, Geschäfte, eine Apotheke, einen Friseur, aber kein Postamt und keine Gepäckaufbewahrung. Die medizinische Betreuung ist beim Süd-Terminal. Die Mietwagenfirmen Avis, Budget, Europcar, Hertz, National Citer und Sixt sind am Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen Das gut ausgestattete Business Center (Tel: (01) 49 75 12 33) verfügt über 15 Tagungsräume, sechs Büros und eine Business Lounge. Terminal Süd hat drei größere Räume, für etwa 200 Personen.

Transfer in die Stadt Die RER-Schnellbahnlinie C und die ADP-Shuttlebusse (navette) fahren von beiden Terminals ab und halten an den Pariser Bahnhöfen Austerlitz, St. Michel, Invalides und Porte Maillot (von 05.40-22.40 Uhr, Fahrzeit: ca. 35 Min.).

Orlyval (Tel: (08) 36 68 77 14) bietet eine regelmäßige Zugverbindung zum Bahnhof Anthony an der RER-Linie B an, die Anschlüsse zu den Métro-Stationen Denfert-Rochereau, St-Michel und Châtelet-Les-Halles hat (Fahrzeit: ca. 30 Min.).

Air France-Reisebusse (Tel: (0892) 35 08 20) fahren zwischen 06.00 und 23.00 Uhr alle 15 Minuten vom Air France-Terminal zur Place Charles de Gaulle (Fahrzeit: ca. 40 Min.) und zum Gare Montparnasse, zur Rue du Commandant Mouchotte (Fahrzeit: ca. 50 Min.).

RATP-Busse (Tel: (08) 92 68 77 14) verkehren regelmäßig zum Place Denfert-Rochereau. Der Orlybus fährt zur RER- und Métro-Station Denfert-Rochereau (Fahrzeit: 25 Min.).

Es gibt eine Jetbus-Verbindung zur Métro-Station Villejuif-Louis Aragon (Fahrzeit: ca. 15 Min.). Die Air France-Reisebusse (Tel: (01) 41 56 89 00) fahren die Stationen Porte d'Orléans, Montparnasse, Duroc und Invalides an (von 06.15-22.30 Uhr, Fahrzeit: ca. 30 Min.).

Der Airport-Shuttlebus (s. Flughafen Charles de Gaulle) braucht rund 1 Std. zum Stadtzentrum, Taxis etwa 35 Min. Ein vom Flughafen angebotener Limousinen-Service (Tel: (01) 40 71 84 62) mit Chauffeur besteht ebenfalls.
Hinweis
Von Großbritannien aus erreicht man Paris über die Häfen an der Nordküste Frankreichs, u. a. über St. Malo, Cherbourg, Caen, Le Havre und Dieppe.
Transfer in die Stadt
Von den Fährhäfen erreicht man Paris am besten mit dem Auto oder der Bahn.
Fährverbindungen
Die folgenden Fährunternehmen bieten regelmäßig Kanalüberfahrten an: Brittany Ferries (Tel. in Deutschland (06196) 94 09 12 , in Frankreich (0825) 82 88 28 (Internet: www.brittany-ferries.com) von Plymouth nach Roscoff, von Poole nach Cherbourg und von Portsmouth nach Cherbourg, St. Malo und Caen. Condor Ferries (Tel. in Deutschland und Frankreich (0299) 20 03 00. Internet: www.condorferries.com) fährt von Poole, Jersey und Guernsey nach St. Malo. Die P&O Stena Line (Internet: www.ferry-tickets.uk.com/po-stena.htm) verkehrt zwischen Dover und Calais und P&O (Tel: (08 70) 520 . Internet: www.poferries.com) von Portsmouth nach Cherbourg und Le Havre. Hoverspeed (Tel: (08 70) 240 80 70. Internet: www.hoverspeed.com) bietet schnelle Verbindungen mit Tragflächenbooten von Dover nach Calais und von Newhaven nach Dieppe an.
Zugverbindungen
Tägliche Verbindungen mit dem ICE gibt es von Frankfurt über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken nach Paris (Fahrzeit: 4 Std.).

Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: http://www.tgv.com/) bedient die folgenden Strecken:
Genf - Paris
Bern - Neuenburg - Paris
Lausanne - Vallorbe - Paris
Zürich - Basel - Mülhausen - Straßburg - Paris (Fahrzeit von Basel: 3 Std. 30 Min.; von Zürich: 4 Std. 30 Min.)
Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 40 Min.)
München - Augsburg - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris (Fahrtzeit: 6 Std 15 Min.).

Die internationalen Eurostar-Schnellzüge (Internet: www.eurostar.com) vom Londoner Bahnhof St. Pancras (Fahrzeit: 2 Std. 15 Min.) und vom Brüsseler Bahnhof Bruxelles-Midi (Fahrzeit: 1 Std. 30) kommen im Gare du Nord an, in dem sich auch eine Eurostar-Executive-Lounge befindet. Die Eurostar-Züge aus London fahren auch zum Disneyland Paris (Internet: http://www.disneylandparis.com/) sowie nach Lille und Avignon.

Eurostar-Fahrkarten sind in Deutschland über Rail Europe Deutschland (Tel: (888) 382 72 45. Internet: www.raileurope.com) erhältlich. Informationen zum französischen Eisenbahnnetz sind in Frankreich direkt bei SNCF (Tel: (01) 53 90 20 20 (Île de France), (08) 92 35 35 35 (national). Internet: www.sncf.com), Rail Europe Deutschland oder Rail Europe Schweiz (Tel: (0900) 90 09 02. Internet: www.raileurope.ch) erhältlich.

Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge (Internet: www.thalys.com) werden gemeinsam von den deutschen, belgischen, französischen und niederländischen Eisenbahngesellschaften betrieben. Thalys-Verbindungen bestehen u.a. von Köln, Aachen und Düsseldorf nach Paris. Telefonische Buchungen sind in Deutschland bei der deutschen Thalys Hotline (Tel: (01805) 21 50 00 (0,12 €/Min., von 07.00-22.00 Uhr) und in Frankreich im Thalys Call Center (Tel: (0825) 84 25 97) möglich.
Transfer in die Stadt
Alle großen Bahnhöfe in Paris sind direkt mit dem Métro-Netz verbunden.
Hinweis
Die staatliche französische Eisenbahn heißt Société Nationale des Chemins de Fer Français (SNCF) (Tel: (01) 53 90 20 20. Internet: www.sncf.com). Paris hat fünf große Bahnhöfe: Gare du Nord, Rue Dunkerque, 10. Arr.; Gare St-Lazare, Place du Havre, 8. Arr.; Gare de Lyon, Place Louis-Armand, 12. Arr.; Gare Montparnasse, Boulevard de Vaugirard, 15. Arr. und Gare d’Austerlitz, Boulevard de l’Hôpital, 13. Arr. In jedem Bahnhof befinden sich Cafés, Restaurants, Tabakläden, Banken, Wechselstuben, Geldautomaten und Mietwagenfirmen (im Gebäude oder ganz in der Nähe). Im Gare de Lyon und Gare du Nord befinden sich auch Touristeninformationsschalter.
Anfahrt
Von Deutschland und Österreich erfolgt die Anfahrt meist über die A4 und seit neuestem von Deutschland aus auch über die A 34 zwischen Sedan und Reims. Mit der kostenlosen A 34 bietet sich Frankreich-Urlaubern, die aus Nord- und Westdeutschland anreisen, jetzt eine bequemere Reiseroute Richtung Paris an. Von der Schweiz aus fährt man am ehesten über die A6. Paris ist von einer großen Ringstraße, der Périphérique, umgeben, die über zahlreiche Abfahrten (portes) zu diversen Destinationen verfügt.
Aktueller Hinweis
Autobahnen sind mit einem „A“ gekennzeichnet, Nationalstraßen mit einem „N“, kleinere Straßen mit einem „D“ (départementales). Es gilt die „rechts vor links“-Regelung, es sei denn, eine Straße ist mit einem Vorfahrtsschild (Passage Protégé, ein breiter Pfeil, eine gelbe Raute oder ein „X“ auf einem dreieckigen Hintergrund) markiert oder man befindet sich an einem Kreisverkehr und sieht das Schild „Vous n’avez pas la priorité“, das den Fahrern im Kreisverkehr die Vorfahrt gibt. Auf Autobahnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, auf Fahrbahnen mit zwei Fahrspuren in jede Richtung 110km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften 90km/h und in Ortschaften 50 km/h. Für Besucher, die weniger als zwei Jahre im Besitz eines Führerscheins sind, gelten niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Das Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre. Die Sicherheitsgurtpflicht besteht für alle Insassen. Kinder unter zehn Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Der nationale Führerschein, die Fahrzeugpapiere und ein rotes Warndreieck müssen zu jeder Zeit mitgeführt werden, ansonsten drohen Bußgelder. Geschwindigkeitsüberschreitungen und andere Verkehrsdelikte werden von der Polizei mit sofortigen Bußgeldern geahndet. Alkoholtests sind üblich. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille.

Weitere Auskünfte zum Kfz-Verkehr in Frankreich sind bei den französischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich. Der Automobile Club National (Tel: (01) 40 55 43 00. Internet: www.automobilclub.org) erteilt ebenfalls Auskünfte und bietet Mitgliedern von ausländischen Automobilclubs, mit denen gegenseitige Vereinbarungen bestehen, diverse Hilfeleistungen an.

EU-Bürgern, die mit ihrem eigenen Fahrzeug anreisen, wird die Mitnahme der grünen Versicherungskarte dringend empfohlen, um bei eventuellen Schadensfällen den vollen Versicherungsschutz zu erhalten, ansonsten ist dieser auf das gesetzliche Minimum begrenzt.
Fahrzeiten
Von Bordeaux: 6 Std.; von Marseille: 7 Std. 30; von Köln: 4 Std. 20; von Hamburg: 7 Std. 45; von Berlin: 9 Std. 10; von München: 7 Std. 25; von Wien 10 Std. 30; von Zürich 5 Std 45.
Reisebusverbindungen
Die meisten internationalen Reisebusse verkehren vom größten Busbahnhof Gare Routière Internationale Paris-Gallieni in Bagnolet, Avenue du Général de Gaulle, 20. Arr. (Tel: (01) 49 72 51 52).
Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Frankreich sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: http://eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann , Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.

Sonstiges

Sonstiges Paris
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Lage
Region Ile-de-France, Frankreich.
Landesvorwahl
+33.
Einwohner
2.141.840 (2006).
Sprachen
Französisch und Sprachen von ethnischen Minderheiten (z.B. okzitanisch).
Währung
Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Ethnische Gruppen
Europäer, Nordafrikaner, Minderheiten aus Indochina und dem Baskenland.
Religion
90% Katholiken; 6% Konfessionslose; 2% Protestanten; 1% Juden; 1% Muslime (nordafrikanische Arbeiter).
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz; runde Zweipol-Stecker.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
4°C.
Durchschnittstemperatur im Juli
19,5°C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
642 mm.
Wechselkurse
1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.76 EUR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Einführung
Die Pariser ziehen es i. allg. vor, beim Sport zuzusehen, als selber daran teilzunehmen, eine Ausnahme dazu bildet allerdings der jährlich stattfindende Marathon de Paris. Das wichtigste Zuschauerereignis findet Ende Juli statt, wenn Heerscharen von Radfahrern durch die Champs-Elysées sausen, um den letzten Teil der Tour de France zu beenden. Als die Fußball-WM 1998 in Frankreich stattfand, wurde durch den Sieg der multi-ethnischen französischen Mannschaft sogar Le Pen dazu bewegt, die Begrenztheit seines Ideals „France pour les français”’ (Frankreich den Franzosen) in Frage zu stellen. Auch zwei Jahre später, bei der EM 2000, erwies sich die französische Mannschaft als siegreich. Das Stade de France, Rue Francis de Pressensé in St-Denis, 10. Arr. (Tel: (01) 55 93 00 00), ist der Veranstaltungsort für zahlreiche internationale Fußballspiele und außerdem Austragungsort des Rugby Six Nation’s Cup.

Fußballspiele der Nationalliga finden im Parc des Princes, 24 Rue du Commandant-Guilbaut, 16. Arr. (Tel: (01) 42 30 03 60), statt, in dem die Pariser Mannschaft Paris-SG (St-Germain) der ersten Liga und das Rugby-Team Le Racing ansässig sind. Veranstaltungsort für diverse Sportarten, vom Standardtanz bis zum Judo, ist das Palais Omnisports de Paris-Bercy (POPB), 8 Boulevard Bercy, 12. Arr. (Tel: (01) 40 02 60 60). Die wichtigsten Pferderennen – der Prix de la République und der Grand Prix de l’Arc de Triomphe – finden im Oktober im Bois de Boulogne statt. Detaillierte Hinweise zu Sportveranstaltungen werden im L’Officiel des Spectacles und im Le Guide du Sport à Paris veröffentlicht, die bei den Fremdenverkehrsämtern und bei der Stadtverwaltung erhältlich sind. Informationen zu den öffentlichen Sporteinrichtungen der Stadt findet man im Allo Sports (Tel: (01) 42 76 54 54), 25 Boulevard Bourdon, 4. Arr.

Karten zu Sportveranstaltungen können auch über das Internet bestellt werden (Internet: www.ticketnet.com oder www.ticketclick.fr).
Fitness-Studios
Die meisten Fitness-Studios gehören bestimmten Ketten an, wie z. B. Moving, Gymnasium und Gymnasium Club, und können i. allg. nur von Mitgliedern benutzt werden, die wenigen Ausnahmen dazu werden unter Squash (s. unten) aufgeführt.
Golf
Der 27-Loch-Platz des Golf Disneyland Paris (Tel: (01) 60 45 68 90), 77 Marne-la-Vallée, 32 km östlich von Paris, ist das ganze Jahr über geöffnet, am Wochenende ab 08.30 Uhr, an Wochentagen ab 09.00 Uhr. Unter der Woche kostet eine 18-Loch-Runde 30 €, am Wochenende steigt der Preis auf 32 €; eine Jahresmitgliedschaft ist auch erhältlich.
Squash
Squash Montmartre, 14 Rue Achille Martinet, 18. Arr. (Tel: (01) 42 55 38 30), verfügt über vier Plätze, Saunen, Fitnessgeräte und ein Restaurant. Die Gebühr für eine halbe Stunde beträgt 9 € pro Person. Club Quartier Latin, 19 Rue de Pontoise, 5. Arr. (Tel: (01) 55 42 77 88), verlangt für einen Tagespaß 14 €.
Tennis
Um auf den öffentlichen Plätzen spielen zu können, muß man beim Rathaus eine Carte Paris-Tennis beantragen; Besucher können allerdings auch so zu den Plätzen gehen und ihr Glück versuchen. Die Platzmiete beträgt pro Stunde rund 6 €. Private Clubs verlangen häufig hohe Mitgliedschaftsgebühren. Forest Hill Tennis im Aquaboulevard (s. Schwimmen oben) verlangt pro Besuch 18,50 € und ist täglich geöffnet.
Wassersport
Das unterirdische Schwimmbad Piscine Suzanne-Berlioux, Les Halles, 10 Place de la Rotonde, 1. Arr. (Tel: (01) 42 36 98 44), ist sehr zentral gelegen und täglich geöffnet; der Eintritt kostet 5 € pro Person. Aquaboulevard, 4 Rue Louis-Armand, 15. Arr. (Tel: (01) 40 60 10 10), ist ebenfalls täglich geöffnet und verfügt über mehrere Becken im Freien und Hallenbäder. Der Eintritt beträgt 22 € (Ermäßigungen erhältlich).
Am rechten und linken Seine-Ufer befinden sich im Sommer Strandmeilen, die so genannten Paris Plages. Am linken Seine-Ufer hat das schwimmende Badeschiff Josephine Baker mit Swimmingpool, Bar und Fitnessanlage unterhalb der neuen Brücke Passerelle Simone de Beauvoir fest gemacht.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
23°C 12°C 10%
24.05.12
28°C 14°C 50%
25.05.12
25°C 17°C 5%
26.05.12
24°C 12°C 2%
27.05.12
21°C 13°C 50%
© www.wetter.net
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