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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Moskau
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Kreml
Der Kreml (wörtlich: „Festungsstadt“) – das Herz Moskaus und des russischen Staates – ist eine ummauerte Festung, die auf die Gründung der Stadt im Jahr 1147 zurückgeht (obwohl die ältesten noch erhaltenen Mauern und Kirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen). Von 1276 bis 1712 war der Kreml die Residenz von Prinzen und Zaren, ab 1918 der Regierungssitz der kommunistischen Regierung. Innerhalb der roten Ziegelmauern und -türme befinden sich mehrere Kirchen und Paläste.

Die Uspenskij Sobor (Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale) ist die größte unter den Kremlkathedralen. Hier wurden die orthodoxen Patriarchen bestattet und die Zaren gekrönt. Die Sakomarij (gebogenen Giebel) sind eine visuelle Erweiterung der Gewölbe der Kathedrale. Die hübsche Blagoweschtschenskij Sobor (Mariä-Verkündigungs-Kathedrale), mit ihren neun schimmernden, vergoldeten Kuppeln, war die Privatkapelle des Zaren. Iwan der Schreckliche ließ das Grosnenskij Portal hinzufügen, nachdem ihm der Zutritt zur Kirche verweigert wurde, da er entgegen der Kirchendoktrin zum vierten Mal geheiratet hatte.

Die Archangelskij Sobor (Erzengel-Kathedrale) wurde 1505 errichtet und beherbergt die sterblichen Überreste der mächtigen Prinzen und Zaren, die vom Kreml aus zwischen 1325 bis 1696 regierten. Die Rüstkammer und der Diamantenfonds sind wegen der hier untergebrachten Staats- und Kirchenschätze einen Besuch wert, u. a. werden die Fabergé-Eier (in der Rüstkammer) und der 180-Karat-Diamant (im Diamantenfonds) ausgestellt, den man Katharina der Großen schenkte. Ebenfalls im Kreml befinden sich die Zarenkanone und die Zarenglocke, beide sind die größten ihrer Art und wiegen 40 bzw. 200 Tonnen, wurden beide jedoch nie für ihren vorhergesehenen Zweck verwendet. Englischsprachige Führer sprechen Touristen oft vor den Toren an, da es keinen festgelegten Preis gibt, lohnt es sich zu handeln.

Krasnaja Ploschtschad (Roter Platz)
Tel: (095) 203 03 49, 202 42 56.
Internet: www.kremlin.museum.ru
Öffnungszeiten: Fr-Mi 09.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Krasnaja Ploschtschad und Pokroeskij Sobor (Roter Platz und Basilius-Kathedrale)
Auf dem dramatischen, 700 m langen Krasnaja Ploschtschad (Roter Platz – obwohl krasnaja auf Altrussisch „schön“ bedeutet) fanden während der Sowjet-Ära am Maifeiertag große Paraden statt, vor dieser Zeit ein Markt. Viele Menschen kommen hierher, um das Lenin-Mausoleum zu besuchen, ein kastiges, avantgardistisches Bauwerk, in dem der Glassarg mit dem einbalsamierten Leichnam des Gründers der Sowjetunion untergebracht ist. Der Rote Platz wird von den Mauern und Türmen des Kremls auf der einen Seite und von der Fassade des GUM-Kaufhauses auf der anderen Seite dominiert. Diese wiederum bilden die Kulisse für eins weiteres russisches Wahrzeichen – die Pokroskij Sobor (Mariä-Schutz-Kathedrale, besser bekannt als Basilius-Kathedrale) mit ihren farbenfrohen Zwiebeltürmen. Jeder Turm hat ein unverkennbares Muster und die Wirkung aller zusammen ist erstaunlich. Iwan der Schreckliche ließ die Kathedrale in den 1550er Jahren errichten, als Denkmal an seinen Sieg über die Mongolen bei Kasan.

Krasnaja Ploschtschad 4
Tel: (095) 298 33 04.
Internet: www.shm.ru
Öffnungszeiten: Mi-Mo 11.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina (Puschkin-Museum der Schönen Künste)
Das Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina ist neben der Eremitage in St. Petersburg das renommierteste Museum in der Russischen Föderation. Das Museum beherbergt eine große Sammlung von Kunstwerken, die von ägyptischen Altertümern bis zu Werken der Impressionisten (vor allem Claude Monet) und späteren Gemälden reichen.
Das Puschkin-Museum hat seiner berühmten Impressionistensammlung ein eigenes Haus geschenkt, die Galerie der Kunst der Länder Europas und Amerikas des XIX. und XX. Jahrhunderts. Die ständige Impressionisten- und Postimpressionistenausstellung wurde von bisher 200 auf gut 400 verdoppelt. Die neue Galerie ist in dem früheren Museum privater Sammlungen links vom Hauptgebäude untergebracht. Hier stehen jetzt Matisse, Degas, Renoir und anderen großen Franzosen 26 Räume anstelle der bisherigen fünf zur Verfügung.

Wolchonka Uliza 12
Tel: (095) 203 79 98/69 74.
Internet: www.museum.ru/gmii
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Tretjakowskaja Galereja (Tretjakow-Galerie)
In der Tretjakow-Galerie ist die weltweit wichtigste Sammlung russischer Malerei untergebracht. Besonders sehenswert ist die umfassende Ikonen-Sammlung, da sie die Entwicklung dieser Kunstform von der frühen byzantinischen Zeit bis zur ausgereifteren russischen Schule des 17. Jahrhunderts zeigt. Die berühmteste dieser Ikonen ist die „Gottesmutter des Wladimir“ aus dem 12. Jahrhundert. Auch Werke von Theophanes dem Griechen, Dionysius und Andrej Rublyov sind vertreten – einige der bedeutendsten Ikonenmaler Russlands. Die Gemälde-, Skulpturen- und Grafikensammlungen der Galerie decken die russische Kunst vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert ab.

Lawruschinskij Pereulok 10/12
Tel: (095) 230 77 88.
Internet: www.tretyakov.ru
Öffnungszeiten: Di-So 10.30-19.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Nowodewitschij Monastyr (Neues Jungfrauenkloster)
Das 1524 vom Großfürsten Wassilij III. gegründete Neue Jungfrauenkloster (die heutigen Türme und Mauern stammen allerdings aus den Jahren 1685-87), beherbergt die Sobor Smolensk Bogomateri (Smolensker Kathedrale) mit ihrem charakteristischen Glockenturm aus dem Jahr 1690. Die Kathedrale ist mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert geschmückt und einer herrlichen Ikonostase aus dem späten 17. Jahrhundert. Das Kloster war ein Exil für adlige Frauen, die entweder verwitwet oder in Ungnade gefallen waren, u. a. lebte hier Sofija, die Schwester von Peter dem Großen, die 1698 vom Kloster aus eine Verschwörung gegen ihn anstiftete. Auf dem angrenzenden Nowodewitschij Friedhof befinden sich die Gräber angesehener Moskauer, darunter Nikita Kruschtschow (der einzige sowjetische Führer, der nicht im Kreml bestattet wurde), Nikolaj Gogol, Sergei Prokofjew und Anton Tschechow.

Nowodewitschij Projesd 1
Tel: (095) 246 85 26.
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10.00-17.00 Uhr; am ersten Mo des Monats geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr.


Moskauer Metro
In der Moskauer Metro herrscht mehr Betrieb als in der New Yorker und Londoner U-Bahn zusammen, denn sie befördert täglich 8 Millionen Menschen, und dies mit einem überraschenden Maß an Effizienz. Die Metro wurde 1935, nur vier Jahre nach dem Baubeginn, in Betrieb genommen und ist eine der wenigen großen Errungenschaften des kommunistischen Regimes. Die Stationen sind eine Attraktion an sich, denn sie gleichen teilweise Palästen und bieten interessante Einblicke in die Entwicklung der sowjetischen Kunst und Architektur durch ein halbes Jahrhundert. Die Decke der Haupthalle der Majakowskaja-Station (1938) ist mit einem Mosaik im sozialrealistischen Stil geschmückt und wird von Säulen aus rostfreiem Stahl und rotem Marmor gestützt. In der Metrostation Ploschtschad Rewoljuzii werden die Bogengänge von Bronzeskulpturen gestützt, die Soldaten der Roten Armee darstellen. Die Komsomolskaja (aus den 1950er Jahren) ist die Moskauer Metrostation mit dem meisten Verkehr und verfügt über oberirdische Passagen; nahe den Bahnsteigen der Ringlinie belehren Mosaike die Passanten in russischer Geschichte. Das Metro Museum beherbergt interessante Ausstellungsstücke zur Metro.

Metro Museum
Sportiwnaja Metrostation
Tel: (095) 924 84 90.
Öffnungszeiten: Mo 11.00-18.00, Di-Fr 09.00-16.00 Uhr (nur nach Voranmeldung).
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Musej Architektury Im. A. W. Schtschussewa (Museum der Architektur)
Die vielfältige, sehr kontrastreiche Moskauer Architektur spiegelt die gravierenden Veränderungen wider, der sich die Stadt unterziehen mußte. Hervorragende Beispiele, wie der kulturelle Wandel die städtische Landschaft beeinflusst hat, findet man im Museum der Architektur. Die über eine Million Ausstellungsstücke, u. a. Straßenkarten, Entwürfe, Skizzen, Modelle, Kupferstiche, Lithographien und Fotografien, stammen aus fünf Jahrhunderten.

Uliza Wosdwischenka 5/25
Tel: (095) 202 39 79, 291 21 09.
Internet: www.muar.ru/eng
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-19.00 Uhr

Muzej-Panorama – „Borodinskaja bitva” (Panorama-Museum „Schlacht von Borodino“)
Besucher können in diesem Museum die entscheidende Schlacht des Krieges von 1812 nachvollziehen, als die russische Armee bei Borodino, westlich von Moskau, auf Napoleons mächtige Armee stieß. Höhepunkt der Ausstellung ist ein Panoramabild – eine Leinwand von 115 m Breite und 15 m Höhe – auf der die entscheidende Schlacht des 7. September 1812 gezeigt wird.

Kutusowskij Prospekt 38
Tel: (095) 148 19 67.
Internet: www.1812panorama.ru  (nur auf Russisch)
Öffnungszeiten: Sa-Do 10.00-18.00 Uhr (mittwochs bis 20.00 Uhr Okt.-März bzw. bis 21.00 Uhr April-Sept.); am letzten Do des Monats geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr.

Memorialnij Muzej Kosmonawtiki (Museum für Kosmonautik)
Das Museum für Kosmonautik ist leicht zu finden, dank der gigantischen Titan-Skulptur einer Weltraumrakete, die vor dem Museum steht und zu Ehren des Sputnik errichtet wurde, des ersten künstlichen Satelliten. Das Museum zollt nicht nur der sowjetischen Weltraumtechnik Tribut, sondern zeigt auch die unglaublichen Anstrengungen der Sowjets während des Kalten Krieges auf, die Weltherrschaft zu erlangen. Neben den ersten Weltraumraketen und Landekapseln für Mensch und Hund kann man hier den originalen Weltraumanzug von Juri Gagarin sehen.

Prospekt Mira 111
Tel: (095) 283 79 14 oder 282 73 98 (Informationen).
Internet: www.museum.ru/kosmonav
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr; am letzen Freitag jeden Monats geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr.

Khram Khrista Spansitelja (Christi-Erlöser-Kathedrale)
Die Christi-Erlöser-Kathedrale ist ein Denkmal, das an die vielen Kämpfe erinnert, unter denen Moskau im 20. Jahrhundert litt. Sie geht auf eine Idee des Moskauer Bürgermeisters Juri Lutschkow zurück und wurde durch öffentliche Spenden finanziert, die von Schulkindern und Babuschkas (Großmütterchen), Regierungsbeamten und reichen Wohltätern stammten. Das 1997 fertig gestellte Gebäude steht an der Stelle der ursprünglichen Christi-Erlöser-Kathedrale, die man zur Erinnerung an den Sieg Moskaus über Napoleon errichtet hatte, 1930 jedoch auf Befehl von Stalin sprengte, um Platz für ein Hochhaus zu schaffen. Als man allerdings feststellte, dass der Grund hier zu weich war, baute man auf diesem Stück Land statt dessen ein Schwimmbad.

Ulitsa Volkhonka 15
Tel: (095) 203 38 23.
Internet: www.mosmuseum.ru/eng/christ
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-18.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.
Rundgänge
Private Stadtführer kann man durch die größeren Hotels vermittelt bekommen. Auch trifft man auf dem Roten Platz und in der Gegend rund um den Kreml immer wieder Personen an, die sich als kostenlose Führer anbieten – Finanzielles sollte man allerdings vor der Führung vereinbaren. Als Faustregel kann man von etwa 400 Rbl/13 US$ für drei Stunden ausgehen, 738 Rbl/24 US$ für sechs Stunden. Das Moscow City Excursion Bureau (Tel: (095) 921 15 08, 924 94 46) organisiert diverse Rundgänge und Busausflüge, die zum Roten Platz, nach China Town, zum Kloster Nowodiwitschij, zur Vagankowskij Nekropole und zum Novyj Arbat führen.
Busrundfahrten
Astravel, Novoslobodskaja Uliza, Dom 31, Stronjenije 2 (Tel: (095) 926 87 00. E-Mail: income@astravel.ru), veranstaltet vierstündige Stadtrundfahrten, die zur Basilius-Kathedrale, in die Worobjovij Hügel und zur Staatlichen Moskauer Universität führen. Der Preis der Rundfahrt hängt von der Teilnehmerzahl ab, beträgt für eine individuelle Rundfahrt ab 2122 Rbl/69 US$, für eine Tour mit 40 Teilnehmern 246 Rbl/8 US$ pro Person. Busrundfahrten können auch durch Hotels und Reiseveranstalter organisiert werden. In den meisten größeren Hotels und am Flughafen Sheremetyevo findet man außerdem Vertretungen von Intourist (Tel: (095) 923 50 89). Es ist außerdem möglich, sich einen Wagen mit Fahrer zu mieten, mit dem man eine persönlich zugeschnittene Stadtrundfahrt machen kann.
Bootsrundfahrten
Eine der angenehmsten Arten, die Stadt kennenzulernen, ist mit einer Bootsfahrt auf der Moskwa. Bootsfahrten beginnen jede halbe Stunde von diversen Anlegestellen im Stadtzentrum und dauern 90 Minuten. Gute Ausgangspunkte sind Kijewskaja nahe der Metrostation, das Radisson Slawjanskja Hotel und die Borodinskij-Brücke (1912 erbaut; die älteste der Stadt). Bootsfahrten können i. allg. durch Hotels gebucht werden, man kann sich aber auch an Freestyle 21 (Tel: (095) 209 08 24) wenden, das einige Rundfahrten veranstaltet. Eine Bootsrundfahrt kostet rund 154 Rbl/5 US$.
Halbtägige Ausflüge
Ostankino: Das von der Scheremetjew-Familie Ende des 18. Jahrhunderts um ein älteres Theater gebaute Schloß Ostankino, Ostankinskaja 1-aja 5A (Tel: (095) 283 46 45), im nordöstlichen Teil der Stadt, kann täglich von 10.00-18.00 Uhr (Mai-Sept.) besichtigt werden und verfügt über elegant eingerichtete Räume und eine Sammlung von Gemälden aus dem 17. und 18. Jahrhundert von weniger bekannten europäischen Malern. Der Eintritt beträgt 100-150 Rbl. Ebenfalls in dieser Gegend befindet sich der Fernsehturm (Tel: (095) 282 20 38/22 93. E-Mail: excursion@tvtower.ru; Internet: www.tvtower.ru), der mit 540 m Höhe das zweithöchste freistehende Bauwerk der Welt ist. Eine Aussichtsplattform und ein Restaurant auf 337 m Höhe sind nicht länger in Betrieb, seit der Turm im August 2000 Feuer fing, der Turm versorgt die Moskowiter allerdings immer noch mit Fernsehempfang. Ein Besuch des nahen All-Russian Exhibition Centre – einem bizarren Vorzeigeobjekt des Kommunismus, das heute allerdings eher einer Mischung aus einem Basar und einem Markt kapitalistischer Waren gleicht – kann leicht einen ganzen Tag füllen. Die nächstgelegene Metrostation ist die WDNCh, von wo aus die Metrolinie 11 zum Schloß führt.

Zarizyno Kunst-, Naturkunde- und Architektur-Museum: Dieses Museum in der Dolskaja Uliza 1 (Tel: (095) 321 07 43/63 64), ist ein beliebtes Ausflugsziel für jene, die dem täglichen Trott und Schmutz des Stadtzentrums entfliehen möchten. Es beherbergt antike Möbel, Keramiken und Gemälde, interessanter ist allerdings eher der hübsche Garten, in dem Festivals und Konzerte veranstaltet werden. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein Opernhaus und ein Restaurant. Die nächstgelegenen Metrostationen sind Orchowo und Zarizyno. Das Museum ist Mi-Fr von 11.00-16.00 Uhr und Sa und So 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 20 Rbl.
Ganztägige Ausflüge
Sergijew Possad: Eine der bezauberndsten Sehenswürdigkeiten in Rußland ist das Kloster Troitsko – Sergijewa Lawra (Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster) in dem Ort Sergijew Possad (ehemals Sagorsk). Von der letzten Anhöhe der Straße aus Moskau sieht man schon die goldenen und leuchtend-blauen, mit goldenen Sternen dekorierten Zwiebeltürme. Das Kloster ist eine der wichtigsten Pilgerstätten in Rußland und eine von nur vier russisch-orthodoxen Kirchen, die den ehrenvollen Titel „Lawra“ trägt. Es gehört zum „Goldenen Ring”, einer Gruppe alter russischer Orte im Nordosten Moskaus, die einem Freilichtmuseum gleichen. Der Klosterkomplex wurde ab 1340 unter St. Sergius von Radonesch (der bedeutendste Heilige der russisch-orthodoxen Kirche) errichtet und besteht aus Kirchen, Kathedralen und Klostergebäuden, die heute wieder benutzt werden. Die Troitskij Sobor (Dreifaltigkeits-Kathedrale) ist die älteste (1422-23) und schönste unter den Kirchen. Ihre Ikonostase enthielt Bilder von Rubljow, von denen heute einige in der Tretjakow-Galerie gesehen werden können. Das Kloster (Tel: (095) 284 31 64, 281 60 20) befindet sich 80 km nördlich von Moskau und kann mit dem Zug vom Jaroslawler Bahnhof erreicht werden. Der Klosterkomplex ist täglich von 08.00-20.00 Uhr geöffnet, der Eintritt zur Kathedrale ist frei (das Kloster selbst kann nicht besichtigt werden).

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Moskau
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Einleitung
Da Moskau seit sehr langer Zeit die Landeshauptstadt ist, ist es auch stets ein wichtiges russisches Kulturzentrum gewesen. Zu den bemerkenswertesten Errungenschaften zählt die lange Periode der Ikonenmalerei bis zur Zeit von Peter dem Großen. Der berühmteste Ikonenmaler der russisch-orthodoxen Kirche ist Andrej Rubljow, der sein Atelier im Spaso-Andronikow Monastyr (Andronikow-Kloster), in einem östlichen Vorort der Stadt, hatte. Im 19. Jahrhundert machten sich Maler wie Ilija Repin einen Namen, dessen realistische Werke vor allem die Landbevölkerung und gewöhnliche Menschen porträtieren. Die Werke der konstruktiven Avantgardisten zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden durch Stalins Regime unterdrückt. Bis vor kurzen war die sozialrealistische Kunst die einzige, die von staatlicher Seite gefördert wurde und im öffentlichen Raum zu sehen war.

In der ehemaligen Sowjetunion war man nicht zu unrecht sehr stolz auf die eigenen kulturellen Einrichtungen, denn diese zählten häufig zu den besten der Welt. Viele dieser Einrichtungen haben ihren Sitz in Moskau, bemerkenswert sind vor allem Bolshoi-Ballett und -Oper und der Moskauer Zirkus. Im voraus erworbene Eintrittskarten können recht preiswert sein, die von Schwarzhändlern am Abend der Vorstellung verkauften sind aber meistens recht teuer. Konzert- und Theaterkarten sind an zahlreichen Stellen erhältlich, in großen Hotels und an der IPS-Theaterkasse im Metropol Hotel, Teatralnj Projesd 1/4 (Tel: (095) 927 60 00). Die meisten Eintrittskarten für Aufführungen kosten zwischen 620 Rbl/20 US$ und 830 Rbl/27 US$.

Eine hervorragende Informationsquelle zu den kulturellen Veranstaltungen in der Metropole mit Veranstaltungsverzeichnissen (in mehreren Sprachen, u. a. in Englisch) ist Moscow Out (Internet: www.moscowout.ru).
Film
Die Moskauer Filmfestspiele finden jeweils im Juli statt (Internet: www.miff.ru). Englischsprachige Filme können im American House of Cinema nahe des Radisson Slawjanskja Hotels (Tel: (095) 941 88 90) gesehen werden, im Dome Theatre in der Nähe des Moskauer Renaissance Penta Hotels (Tel: (095) 931 90 00) und im Internationalen Kinozentrum, Krasnaja Presnaja, Druzhinnikovskaja Uliza 15 (Tel: (095) 205 73 06), wo auch Experimentalfilme gezeigt werden. Hier befindet sich auch das Kino-Museum (Tel: (095) 255 90 57), das Dokumentarfilme, Retrospektiven und Stummfilme zeigt. Filmverzeichnisse findet man in der Freitagsausgabe der Moscow Times.

Sergej Eisenstein poträtierte einen der mächtigsten Herrscher Rußlands in seinen Filmen Iwan der Schreckliche I und II (1945 bzw. 1958). Der berühmte Regisseur nutzte das damalige Kolisej-Kino (heute das Sowremennik Theater) auch für sein Arbeitertheater Proletcult.
Kulturelle Veranstaltungen
Der Große Moskauer Zirkus wird seinem Ruf zwar nicht mehr ganz gerecht, bietet aber immer noch gute Unterhaltung. Vorstellungen finden Di-Fr um 19.00 Uhr statt, samstags und sonntags gibt es mehrere Vorstellungen. Der Neue Zirkus befindet sich am Wernadskogo Prospekt 7 (Tel: (095) 930 28 15), der Alte Zirkus am Zwtnoj Bulwar 13 (Tel: (095) 200 06 68). Besonders gut besucht sind die ’weißen Nächte” in Moskau, die im Sommer während des gleichnamigen, jährlichen Festivals stattfinden – mit Musikveranstaltungen, Theateraufführungen, Straßenunterhaltung und Feuerwerk. Auch im Winter wird es nicht langweilig, denn dann findet u. a. das Russische Winterfestival mit Trojka-Fahrten und traditionellen Volksbräuchen statt, das von Weihnachten bis Neujahr dauert. Zu den Veranstaltungen ernsthafterer Natur gehören Dichterlesungen am Puschkin-Monument zu Ehren seines Geburtstags am 6. Juni.
Literarische Anmerkungen
Moskau war die Heimat vieler bedeutender Schriftsteller und häufig der Schauplatz ihrer Werke. Einige Häuser, in denen der Dramatiker Anton Tschechow und die Romanschriftsteller Leo Tolstoi (Leo Tolstoi Uliza) und Maxim Gorki (Malaja Nikitskaja Uliza) einen Teil ihres Lebens verbrachten, können von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Der adlige Philosoph, Moralist und Schriftsteller des Realismus Tolstoi (1828-1910) wurde auf dem Landgut seiner Familie, südlich von Moskau, geboren. In vielen seiner Werke schildert Tolstoi das Leben in der Hauptstadt, besonders in Krieg und Frieden (1865-69), dessen Schauplatz das brennende Moskau während des Krieges gegen Napoleon ist. Dieses Werk gilt als einer der besten jemals geschriebenen Romane.

Tschechows Stück Die Möwe (1896) hatte 1898 im Moskauer Künstlertheater Premiere. Tschechow und der Romanschriftsteller/Dramatiker Nikolai Gogol wurden beide auf dem Nowodewitschi-Friedhof im Südwesten der Stadt beigesetzt (s. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten). Der gebürtige Moskauer Fjodor Dostojewski verbrachte seine Kindheit in der Stadt und kehrte dorthin zurück, um bei der Enthüllung des Denkmals für Alexander Puschkin 1880 ebenso wie Iwan Turgenjew eine bewegende Rede zu halten – die erste öffentliche Anerkennung russischer Nationalliteratur. Puschkin gilt als der Vater der russischen Literatursprache, seine bekanntesten Werke sind Eugen Onegin (1825) und Boris Godunow (1824).

Boris Pasternak (1929-1960) lebte in dem Vorort Peredelinko unter Künstlern und Schriftstellern. Hier schrieb er Doktor Schiwago (1957), seinen epischen romantischen Roman über die Russische Revolution. Michail Bulgakows Roman Der Meister und Margarita (in den 1930er Jahren geschrieben, 1967 nach seinem Tod zum ersten Mal veröffentlicht), findet teilweise im Restaurant des zentralen Schriftstellerhauses statt sowie am Patriarshije Prudij (Teich des Patriarchen), wo sein Roman beginnt.

Der Dichter und Romanschriftsteller Michail Lermontow studierte an der Universität Moskau und lebte in einer Abzweigung der heutigen Novy Arbat. Das Haus von Iwan Turgenjews Mutter, wo er während seines Moskau-Aufenthalts wohnte, kann besichtigt werden. Victor Pelevin, der das neuere Werk The Clay Machine Gun (1996, Das Maschinengewehr aus Ton) verfaßte, ist schon mit Martin Amis verglichen worden. Einen Mangel an Werken von ausländischen Romanschriftstellern über den Kalten Krieg gibt es ganz gewiß nicht – Moskau war der Lieblingsschauplatz von John Le Carré und ist der Schauplatz des epischen Werks Gorky Park (1981) von Martin Cruz Smith.
Musik
Das Moskauer Konservatorium, Nikitskaja Uliza 13 (Tel: (095) 229 81 83), ist eine bedeutende Musikakademie und ein Veranstaltungsort für wichtige Konzerte – u. a. hatten hier Werke von Sergej Prokofjew und Dmitrij Schostakowitsch Premiere. Pjotr Tschaikowsky unterrichtete am Konservatorium, starb allerdings 1898, bevor die öffentlichen Konzerte begannen. Einer seiner Studenten, den er für seine Diplomarbeit lobte, war kein geringerer als Sergej Rachmaninow. Konzerte werden sowohl im kleinen wie auch im großen Saal veranstaltet.

Im Tschaikowsky-Konzertsaal, Triumphalaja Ploschtschad 4/30 (Tel: (095) 299 39 57), finden Sinfonie- und Kammerkonzerte, besondere Festivals, Aufführungen russischer Volkstänze sowie Orgel- und Chormusik statt. Die Arbat-Oper, Arbat Uliza 35 (Tel: (095) 248 09 87), ist das neueste Moskauer Musiktheater. Zwar ist es recht klein, eignet sich aber ideal für Kammeropern von Pergolesi, Rimsky-Korsakoff, Poulenc und anderen.
Tanz
Eines der weltweit renommiertesten Theater- und Opernensembles, das Bolschoi, hat ebenfalls seinen Sitz in Moskau. Vorstellungen finden von Sept.-Juni täglich um 19.00 Uhr statt, am Wochenende werden auch Matineen gegeben. Das Bolschoi wurde 1773 gegründet, erlangte allerdings erst 1918 weltweite Berühmtheit. Mehrere Jahrzehnte lang (bis 1995) stand das Bolschoi unter der Leitung von Juri Grigorowitsch, der zusammen mit einigen herausragenden Tänzern das internationale Ansehen des Ensembles förderte. Das Bolschoi Theater, Teatralnaja Ploschtschad 1 (Tel: (095) 299 53 25; Internet: www.bolshoi.ru), ist in einem imposanten neoklassizistischen Gebäude aus dem Jahr 1824 untergebracht, das für seine Größe und ausgezeichnete Akustik bekannt ist. Falls für das Bolschoi keine Karten erhältlich sind, sollten Besucher dem Stanislawskij-und-Nemirowitsch-Dantschenko Musiktheater (auch als ’Stasic“ bekannt) an der Bol Dmitrowka Uliza 17 (Tel: (095) 229 28 35) einen Besuch abstatten – dem ’zweiten Bolschoi“ in Moskau. Das 1940 gegründete Theater verfügt zwar nur über einen kleinen Saal, veranstaltet aber ausgezeichnete Aufführungen – der hier gezeigte Schwanensee soll sich mit dem des Bolschoi durchaus messen können.
Theater & Konzerte
Die führende Theatertruppe Moskaus ist das MKHAT imeni Chekhova (Tschechow-Künstler-Theater), Kamergerskij Pereulok 3 (Tel: (095) 229 87 60. Internet: http://art.theatre.ru), das als Moskauer Künstlertheater 1898 gegründet wurde. Die hier aufgeführten Stücke von Anton Tschechow unter der Regie von Konstantin Stanislawski, revolutionierten das Schauspiel in Europa. Heute ist das Theater zwar nicht mehr avantgardistisch, es wird aber weiterhin nach der Stanislawski-Methode gearbeitet. Das Maly Teatr (Kleines Theater), Teatralnaja Ploschtschad 1 (Tel: (095) 923 2621) war besonders im 19. Jahrhunderz für seine politischen und gesellschaftssatirischen Stücke bekannt. Auch die Werke einiger berühmter russischer Dramatiker wurden hier uraufgeführt, u. a. von Nikolai Gogol. Vorstellungen finden täglich um 19.00 Uhr statt, die meisten davon allerdings in Russisch. Der ausgezeichnete Ruf des Taganka-Theater, Zemljanoij Val (Tel: (095) 915 10 15), beruht vor allem auf den hier aufgeführten modernen Klassikern, wie z. B. Doktor Schiwago und Der Meister und Margarita.

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Moskau
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Veranstaltungskalender
Januar
Weihnachts- und Neujahrsfest.
Von Dez. bis Jan. haben Touristen im Izmailovo Park die Möglichkeit, die russischen Weihnachts- und Neujahrstraditionen (Väterchen Frost, Tanz um den Neujahrsbaum) kennen zu lernen.
Großer Moskauer Zirkus: Tägliche Vorstellungen, ganzjährig, Vernadskovo Prospekt 7 und Tsvetnoi Bulvar 13, (Internet: www.bolshoicircus.ru).
Russisch-orthodoxe Weihnachten: Kirchen im gesamten Stadtgebiet.
Consumexpo. Größte Verbrauchsgütermesse der Russischen Föderation: Expocenter, (Internet: http://www.expocentr.ru/)

Februar
Prodexpo. Größte jährlich stattfindende Lebensmittel- und Getränke-Messe der Russischen Föderation: Expocenter, (Internet: www.expocentr.ru/).
Verteidiger des Vaterlandes-Tag. 23. Febr., Die Gründung der Roten Armee wird mit feierlichen Kranzniederlegungen am Grab des Unbekannten Soldaten gefeiert.

März
Maslenitsa Festival.
Der Frühlingsbeginn wird mit Karnevalsparaden, Open-Air-Konzerten und Pfannkuchen (Blinis) gefeiert: Überall in der Stadt, (Internet: www.maslenitsa.com/).
Internationaler Frauentag. 8. März, überall in der Stadt.
Gesundes Leben: Auf der Messe für gesundes Leben auf dem Moskauer Expocenter im Pavillon 7 stehen Hautpflegeprodukte im Mittelpunkt, (Internet: www.expocentr.ru/).
Ostersonntag. März/April, wichtigster orthodoxer Feiertag.

April
Ostersonntag.
 März/April, wichtigster orthodoxer Feiertag.

Mai
Maifeiertag.
1.-2. Mai, farbenfrohe Paraden: Roter Platz.
“White Nights”-Kunstfestival. Musik, Theater und Straßenveranstaltungen sowie Feuerwerk: Mai - Mitte Juli, überall in der Stadt.
Siegestag. 9. Mai, Paraden zur Feier des Kriegsendes (Zweiter Weltkrieg): Kriegsdenkmäler in der ganzen Stadt.

Juni
Puschkins Geburtstag. Dichterlesungen: 1. Sonntag im Juni, Puschkin-Denkmal.
Russischer Unabhängigkeitstag. 12. Juni, gesetzlicher Feiertag: Überall in der Stadt.
Moskauer Film-Festival. 4. Freitag im Juni.
Wasserfestival auf der Moskwa: Gorky Park.
“White Nights”-Kunstfestival. Musik, Theater und Straßenveranstaltungen sowie Feuerwerk: Ende Juni - Mitte Juli, überall in der Stadt.

Juli
Symphonien- und Serenaden-Festival.
Open-air-Konzerte in Moskauer Parks.

August
BMW Russian Open.
Golfturnier: Le Meridian Moscow Country Club.
Moscow International Outdoor Jazz Festival: Garten der Eremitage.
Tag des missglückten Regierungssturzes im August 1991. Erinnerung an das Ende des Kommunismus und Totenehrung: Überall in der Stadt.
Internationales Folklore Festival “Voices of the World”. Aug. - Dez. in den Gärten der Eremitage.

September
International Peace Marathon.
Friedensmarathon: Beginnt beim Roten Platz, endet vor dem Rossya Hotel in der Nähe der St. Basilius-Kathedrale (Internet: http://www.marafon.msk.ru/).
Moskau Tag. Stadtfest: Überall in der Stadt.

Oktober
Kreml Cup (Tennis).
 Olympia-Stadion.

November
Tag der nationalen Einheit.
 4. Nov., überall in der Stadt.

Dezember
Dezember-Festabende:
Puschkin-Museum.
Winter-Fest: Dezember - Anfang Januar, überall in der Stadt.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Moskau
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Restaurantpreise enthalten immer eine Mehrwertsteuer von 18%. Eine Bedienungsgebühr (etwa 10%) kann ebenfalls inbegriffen sein. Ist dies nicht der Fall, hinterlässt man oft of 5-10% des Rechnungspreises für die Bedienung. Dies ist jedoch nicht verpflichtend.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die Mehrwertsteuer ist inbegriffen, allerdings keine Bedienungsgebühr oder Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants



Bungalo Bar

Die Bungalo Bar ist eines der zwei äthiopischen Restaurants in Moskau und serviert traditionelle ostafrikanische Küche, wie z.B. scharf gewürzten und langsam geköchelten Rinds- und Lammeintopf, den man in dicke und leicht gesäuerte Pfannkuchen (injera) eingewickelt mit den Fingern isst. Das Innendekor ist authentisch und einladend gestaltet, mit Malereien auf Pergamentpapier und Kunstwerken, die über den gemütlichen hölzernen Sitzecken hängen. Für etwas abenteuerlustigere Gäste gibt es Känguru- oder Alligatorfleischgerichte.

Zemlyanoy val 6
Tel.: (095) 916 24 32.



Noev Kovcheg

Die armenische Küche ähnelt der georgischen Küche sehr, ist aber schwerer zu finden. Noev Kovcheg ("Noahs Arche") ist wahrscheinlich das beste Restaurant in Moskau, um armenische Gerichte zu probieren. Die Hausspezialität ist kyufta (gehacktes, gesalzenes und in der Sonne getrocknetes Rindfleisch), das jede Woche frisch aus Armenien eingeflogen wird. Liebhaber von Fleischgerichten können z.B. das gefüllte Spanferkel probieren, das sogar geliefert wird, wenn man es drei Stunden im Voraus bestellt. Die Bedienung ist freundlich und gut. Die Innenräume sind asiatisch-rustikal mit einfachen weißen Wänden und Holzmöbeln eingerichtet.

Maly Ivanovsky pereulok 7-9/1
Tel.: (095) 917 07 17 oder (095) 917 46 99.
Internet: http://noevkovcheg.ru



Pushkin

Um im wahren Stil des 19. Jahrhunderts zu speisen, ist das vierstöckige Restaurant Pushkin unschlagbar. Küche und Service sind hervorragend, die Preise entsprechend angeglichen. Man sollte unbedingt die solyanka (cremige Kohlsuppe) und die blinis (Pfannkuchen) mit schwarzem Kaviar probieren. Im Pushkin finden sich gerne etwas neureiche Russen ein. Das Restaurant ist ideal für ein stilvolles Mittagessen nach einem Einkaufsbummel an der Tverskaya.

Tverskoi bulvar 26A
Tel.: (095) 229 55 90 oder (095) 229 94 11.



Settebello

Das Settebello ist ein elegantes italienisches Restaurant mit einer Sommerterrasse von der man einen schönen Blick auf die nahe gelegenen Springbrunnen hat. Die Atmosphäre ähnelt einem Gartenhaus im Rokokostil. Das Restaurant ist mit authentischen Möbeln, schneeweißen Tischdecken und vielen Pflanzen eingerichtet. Hier kann man hervorragend dinieren, besonders empfehlenswert ist das carpaccio, gegrilltes Lamm und die pannacotta. Im Settebello werden jedoch auch alte Filme gezeigt und Live-Musikgruppen treten ebenfalls regelmäßig auf. Musikalisch wird nichts Aktuelleres als die 1970er Jahre geboten.

Sadovaya-Samotechnaya ul. 3
Tel.: (095) 299 16 56 oder (095) 299 30 39.



Yar

Dieses traditionelle russische Restaurant im Sovietskaya Hotel wurde 1826 gegründet und konnte bereits Puschkin, Tolstoi und Schaliapin zu seinen Stammgästen zählen. Spezialitäten des Hauses umfassen den exzellenten schwarzen Kaviar, Hering, Stör und Barsch. Besonders zu empfehlen ist auch das Boeuf Stroganoff, borschtsch (Suppe aus roter Beete) und shchi (Kohlsuppe). Die Räume sind mit Spiegeln ausgekleidet und massive Ophiolitsäulen stützen eine verzierte Kuppeldecke. Jeden Abend bringt eine Zigeunerband nach alter Yar-Tradition den Gästen ein Ständchen mit Liebesliedern.

Sovietskaya Hotel, Leningradsky prospekt 32/21
Tel.: (095) 960 20 00.


Restaurants für Geschäftstreffen



Amazonia

Das Innendekor des Amazonia erinnert an einen Regenwald. Die Speisekarte ist jedoch weniger südamerikanisch geprägt und umfasst eher japanische und europäische Gerichte. Die gemischte spanische Räucherwurstplatte mit jamon (Schinken), Serrano-Schinken und chorizo (Wurst) ist besonders zu empfehlen, ebenso wie die Rindfleischmedaillons "Amazonia", eine Spezialität des Hauses. Es gibt jedoch auch leichtere Gerichte, wie z.B. Algensalat oder temaki von der umfassenden Sushikarte, eine kulinarische Richtung, die in den letzten Jahren in Moskau immer beliebter wurde. Donnerstags gibt es eine lateinamerikanische Nacht, in der man bis in die frühen Morgenstunden zu Salsamusik tanzen kann. Zwischen 12.00 und 18.00 Uhr fallen die Preise um ein Drittel, das Restaurant ist jedoch bis 06.00 Uhr morgens geöffnet.

Strastnoi bulvar 14
Tel.: (095) 209 74 87.



Tibetskie Himalai

Im Tibetskie Himalai ("Tibeter Himalaya") kann man wahrlich ein gutes Karma erleben: die Bedienung ist vornehm bis elegant und von den tiefroten und gelben Wänden blicken der Dalai Lama und tibetische Götter auf die Gäste herab. Die Preise können den Geldbeutel jedoch gewaltig schmerzen lassen. Man sollte trotzdem unbedingt den Ongkorsalat (Aubergine- und Reissalat mit Sojasauce) oder Chugdzisalat (Käse, Lychees und Tomaten) probieren, begleitet von einem Gläschen sakura (eine Art Kirschwein) oder arag kampu (Aprikosen-Zimtwein). Wenn der Vollmond am Himmel steht, werden im Tibetskie Himalai nur vegetarische Gerichte serviert.

Pokrovka ul. 19
Tel.: (095) 917 39 85.



Uncle Guilly’s Steak House

Ob man nun in Moskau fünf Tage oder fünf Jahre verweilt - den unzähligen Steakhäusern in der Stadt ist kein Entkommen. Die besten Steaks werden im Uncle Guilly’s Steak House serviert, einem äußerst beliebten Restaurant, das vor allem von den in Moskau lebenden Ausländern geschätzt wird. Neben Steaks werden auch hervorragender Tahinispinatsalat, Filet Mignon und neuseeländische Lammkoteletts serviert. Gerichte sind auch zum Mitnehmen erhältlich. Uncle Guilly’s befindet sich in einem alten Weinkeller. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng und Vorausbuchung ist ein Muss.

Stoleshnikov pereulok 6
Tel.: (095) 229 20 50 oder (095) 229 47 50.



U Pirosmani

Bill Clinton, Pierre Cardin und Richard Gere haben alle schon die volkstümliche, gemütliche Atmosphäre des U Pirosmani mit seinen einfachen Holzmöbeln zu schätzen gewusst. Von den Fenstertischen hat man einen schönen Blick auf die majestätischen goldenen Kuppeln des wundervollen Novodevichykonvents und auf den direkt davorgelegenen Teich. Auf der traditionell georgischen Speisekarte stehen Spezialitäten wie kchachapuri (Brot gefüllt mit Käse) und Schaschlik. Die Preise sind angemessen und vergleichsweise günstig.

Novodevichy proezd 4
Tel.: (095) 247 19 26 oder (095) 247 16 38.
Internet: www.upirosmani.ru



Zen

Zen ist ein authentisches chinesisches Restaurant mit einer Speisekarte, auf der traditionelle Gerichte wie Pekingente, Riesengarnelen, Jakobsmuscheln und Seeaal stehen. Es gibt auch vegetarische Spezialitäten, der gebratene Tofu mit chinesischen Pilzen ist besonders zu empfehlen. Man kommt jedoch ins Zen wegen der einzigartigen Atmosphäre: In den Räumen gibt es einen harmonisch plätschernden Wasserfall, der sich über moosbedeckte Steine ergießt und eine Brücke über einen schmalen Bach, die man überqueren muss, um zu den Tischen zu gelangen. Von 12.00 bis 17.00 Uhr sind die Preise günstiger, es gibt einen guten Business Lunch für 300 Rbl.

Bolshoi Putnikovsky pereulok 3
Tel.: (095) 299 54 44.


Trendrestaurants



Kitayskiy Letchik Jao Da

Das Kitayskiy Letchik Jao Da ("Chinesischer Pilot Jao Da") ist eine eher ungewöhnliche Restauranterfahrung. Die Bar des Jao Da ist aus einem Flugzeugflügel gemacht, das Dekor in rot, weiß und grün gehalten. Die Speisekarte umfasst einfache Gerichte wie Omelettes, slawischen plov (Reis, Käse und Gemüse) und eine gute Auswahl an preiswerten Salaten. Rockbands spielen live ab 23.00 Uhr und das Restaurant ist normalerweise bis 08.00 Uhr morgens geöffnet. Kreditkarten werden nicht angenommen.

Lubyansky proezd 25
Tel.: (095) 924 56 11.
Internet: www.jao-da.ru



People

Das an der Pravdy ulitsa liegende, neu eröffnete People mit seinen fünf Speisesäalen, die durch ein Gewirr an Gängen verbunden sind, könnte beinahe eine Kreation des Designers Philip Stark sein. Möchte man ein exzellentes Sushi genießen, kann man einen Tisch im Japanischen Restaurant (stilecht ausgestattet mit Bambus und Kalligraphien an den Wänden) buchen. Steht einem der Sinn eher nach Köstlichkeiten wie z.B. Känguru oder Strauß (zunehmend beliebt in Moskau), trifft man sich im Europäischen Restaurant. Neben Livemusik-Auftritten gibt es im People auch ein opulentes, holzgetäfeltes Zigarrenzimmer sowie eine Sommerterrasse mit Minigolfplatz.

Pravdy ulitsa 21, bld. 1
Tel.: (095) 961 20 50.



Syr

Das zweistöckige Syr ("Käse") mit seinen Kuhstatuen am Eingang zieht ein eher stylisches Publikum an. Es gibt zwei Speisesäle: einer ist luftig-elegant mit Alabasterwänden und eindrucksvollen Säulen; der zweite ist schummrig und entspannt mit seinen tiefroten und dunkelgrauen Farbtönen, was zu einer angenehmen Club-Atmosphäre beiträgt. In beiden Sälen wird jedoch die gleiche, exzellente italienische Küche serviert. Eine Spezialität ist z.B. das frische Lachs-carpaccio. Obwohl ein Drei-Gänge-Menü sehr teuer ist, kann man doch schon eine Pizza ab 650 Rbl. bestellen.

Sadovaya-Samotechnaya ulitsa 16
Tel.: (095) 209 77 70.



Usbekistan

Im Restaurant Usbekistan fühlt sich der Besucher in "1001 Nacht" versetzt: exotische Wasserpfeifen, Bauchtanzvorführungen und Hahnenkämpfe. Serviert wird usbekische, arabische und chinesische Küche sowie der leckerste pilaw in Moskau. Montags gibt es eine Schale schwarzen Kaviar gratis. Von 12.00 bis 15.00 Uhr gibt es Rabatt auf alle Gerichte. 30 Prozent günstiger kann man am orientalischen Buffet speisen.

Ul. Neglinnaja 29/14
Tel.: (095) 923 05 85.
Internet: www.uzbek.restoran.ru



Zhyoltoe More

Dem Publikum des trendigen Restaurants Zhyoltoe More wird nachgesagt, dass es nicht durch das Leben wandert, sondern eher elegant entlang gleitet. Die typische Bezeichnung ist pafosno - man kann prätentiöse und anspruchsvolle junge Moskauer dabei beobachten, wie sie dekadente Cocktails von der sehr umfassenden Spirituosen- und Getränkekarte des Zhyoltoe More trinken. Es gibt ein japanisches Frühstück mit Hühnerröllchen, Gemüseomelettes und grünem Tee, das von 04.30 bis 11.00 Uhr serviert wird und abends findet ab Mitternacht Karaoke bis in die frühen Morgenstunden statt. Trotz des eher japanischen Dekors bietet die Speisekarte auch Gerichte der kulinarischen Nachbarländer China und Korea. Das Zhyoltoe More ist rund um die Uhr geöffnet und bietet einen schönen Blick auf zwei Kirchen, die ihre täglichen Gottesdienste mit Glockenläuten ankündigen.

Bolshaya Polyanka ulitsa 27
Tel.: (095) 953 96 34.


Preiswerte Restaurants



Genatsvale

In der Nähe des Park Kultury (Kulturpark) befindet sich das Genatsvale, in dem man gute georgische Küche probieren kann. Das Restaurant ist authentisch im Stil einer traditionellen izbushka (Bauernhütte) eingerichtet und die Bedienung trägt bäuerliche Gewänder. Georgische Gerichte sind generell sehr fleischhaltig und werden hier in ihrer besten Form serviert. Auf der Speisekarte stehen z.B. kharcho (Rinderbrühe) und khinkali (fleischgefüllte Knödelchen). Man kann jedoch auch vegetarische Gerichte wie khachapuri (Brot gefüllt mit Käse) mit lobio (gewürzte rote Bohnen) probieren. Hausspezialität ist barabulka, gebratene Meeresfrüchte aus dem schwarzen Meer.

Ostozhenka ulitsa 12/1
Tel.: (095) 202 04 45.



Guriya

Dieses georgische Restaurant liegt gegenüber dem Gorky Park auf der anderen Seite der Moskva. Hausspezialitäten sind z.B. khachapuri (Brot gefüllt mit Käse), lobio (scharf gewürzte rote Bohnen), pelmeni (mit Wurst gefüllte Knödelchen) und goloptsi (Kohlrouladen). Die Bedienung ist freundlich und das Dekor mit Steinfußboden und Holzmöbeln einfach und einladend. Wein wird nicht ausgeschenkt.Am kleinen Kiosk nebenan kann man jedoch seinen eigenen Wein kaufen und mitbringen.

Komsomolsky prospekt 7/3
Tel. (095) 246 03 78.



Pizza Sbarro

Pizza Sbarro an der Manezh-Ausstellungshalle ist die am praktischsten gelegene Niederlassung der Pizza Sbarro-Restaurantkette in Moskau (es gibt insgesamt fünf Restaurants in der Stadt). Das Restaurant ist einfach und effizient mit Metalltischen und -stühlen, Steinfußboden und einem kantinenartigen Tresen eingerichtet. Im Sommer kann man auf einer netten Terrasse sitzen. Außer guten Pizzen werden auch Lasagne, russische Suppen und Gulasch serviert.

Manezhnaya ploshchad 1
Tel.: (095) 737 85 62.
Internet. www.sbarro.ru



Russkoe Bistro

Russkoe Bistro ist die russische Antwort auf amerikanisches Fast Food, das in Moskau vor allem in der Form von McDonald’s seit Anfang den 1990ern hoch beliebt ist. Das Wort ’Bistro’ kommt jedoch aus dem Russischen und bedeutet einfach ’schnell’. Das erste Russkoe Bistro wurde von Moskaus Bürgermeister Yuri Luzkov 1995 direkt gegenüber der McDonald’s-Filiale am Roten Platz eröffnet. Das Schild vor dem Bistro zeigte einen traditionellen Kosaken. Die russische Interpretation von Fast Food sind weniger Burger und Fritten als gefüllte Sandwiches und Pasteten wie z.B. rasstegai (verschieden gefüllte Brötchen) und kulebyaki (Pasteten gefüllt mit Pilzen oder Fleisch), Salate, kvas (alkoholisierte Erfrischungsgetränke) und nalivki (alkoholische Fruchtgetränke, die in Miniaturfläschchen serviert werden). Dieses Russkoe Bistro ist nur zehn Minuten zu Fuß vom Roten Platz entfernt und somit ideal für eine kleine Stärkung während des touristischen Programms. Ab 21.00 Uhr geschlossen.

Tverskaya ul. 16
Tel.: (095) 290 98 34.



Yolki Palki

Alle Restaurants der Yolki Palki-Kette sind im bäuerlichen Stil mit Holzmöbeln eingerichtet. Das Personal trägt traditionelle Sarafans und die Atmosphäre ist einladend und gemütlich. An der telega ("Bauernkarren") Salatbar kann man sich nach Herzenslust an verschiedenen russischen Salaten bedienen, z.B. Gemüsesalat oder eingelegte Pilze. Man sollte jedoch auch die Hauptgerichte versuchen, wie z.B. mongolische Termican-Platte, bei der man sich Fleisch und Gewürze aussucht, die dann wunschgemäß zubereitet werden, oder ukha (Fischsuppe), die sehr gut, wenn auch etwas intensiv, schmeckt.

ul. Twerskaja 18a
Tel.: (095) 200 39 20.

Bagrationowskii Projesd 7/2
Tel.: (095) 737 59 51.

ul. Bolschaja Semenowskaja 20
Tel: (095) 360 72 77.
Internet: http://elki-palki-po.ru (nur auf Russisch)


Persönliche Empfehlungen



Taras Bulba

Ein Besuch in einem Taras Bulba-Restaurant lohnt sich immer. Das Dekor dieser ukrainischen Restaurantkette stützt sich auf traditionelle korchmas (Tavernen), die Räume sind mit bäuerlichen Möbeln ausgestattet und die Bedienung trägt authentische Landestracht. Spezialitäten sind z.B. roter Fleischborschtsch, grüner Spinatborschtsch, Hühnchen, frischer Hummer und vareniki (eine Art fleischgefüllte Knödel).

Petrovka ul. 30/7
Tel.: (095) 200 60 82.
Internet: www.taras-bulba.ru (nur auf Russisch)

Einleitung
Eines der Vorzeigeobjekte der sowjetischen Wirtschaft war das Kaufhaus GUM am Roten Platz gegenüber des Kreml. In anderen Gegenden der Stadt findet man allerdings Waren zu wesentlich günstigeren Preisen, deshalb sollten sich Besucher im GUM das Angebot anschauen und woanders einkaufen.
Einkaufsmeilen
Beliebte Einkaufsstraßen in der Umgebung sind die Novyi Arbat - eine wichtige Durchgangsstraße westlich des Kremls - und die Arbat Uliza, eine Parallelstraße zur Novyi Arbat. Die vom Roten Platz in Richtung Norden verlaufende Twerskaja Uliza ist die schickste Einkaufsstraße Moskaus und die Adresse einiger teurer Boutiquen. Klassische russische Mode findet man bei Valentin Yudaschkin im Kutuzowskij Prospekt, einer der imposantesten Einkaufsstraßen in Moskau, in der sich auch das exklusive Einkaufszentrum Moskva befindet.
Märkte
Im Ismaijlowskij Park findet an Wochenenden ein toller Markt für Kunsthandwerk statt, auf dem man durch hartnäckiges Handeln die Kaufkraft der eigenen Dollar etwas erhöhen kann. Ein wahres Stück Rußland lernt man auf dem Lebensmittelmarkt Cheremushinskij Rynok im Lomonosovksij Prospekt kennen, wo frische Waren aus allen Landesteilen der ehemaligen Sowjetunion verkauft werden. Dieser Markt findet Mo-Sa von 07.00-19.00 Uhr und Sonntags von 07.00-17.00 Uhr statt. Besucher sollten keine tadellose Hygiene erwarten, dafür lassen sich hier aber zahlreiche Schnäppchen machen.

Der Konkovo-Markt findet täglich von 08.00-20.00 Uhr in der Profsoijuznaja Uliza statt und ist der größte Markt in Moskau. Dieser Markt ist eher zweckmäßig als dekorativ - Kleidung, Haushaltswaren und Lebensmittel werden hier verkauft.
Einkaufszentren
Die neueste Einkaufsarkade in der Ohotnyj Rjad ist ebenfalls einen Besuch wert, nur um das völlig überzogene Konsumverhalten der auf sozialen Aufstieg bedachten, neureichen Russen zu beobachten. Die auf Veranlassung des Moskauer Bürgermeisters Juri Lutschkow für die stattliche Summe von 350 Millionen US$ errichtete Arkade ist ein Tribut an den Konsum wie sein anderes Geistesprodukt, die Christi-Erlöser-Kathedrale, ein Symbol für Rußlands religiöse Renaissance darstellt.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind i. allg. Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr, obwohl einige größere Kaufhäuser von 10.00-20.00 Uhr geöffnet und kleinere Geschäfte von 13.00-15.00 Uhr geschlossen sind.
Souvenirs
Für Souvenirsammler sind Palekh- und Kholui-Lackdosen und die traditionellen Matrijoschka-Puppen (ineinander gestellte Holzpuppen) und Samoware gute Mitbringsel. Ebenfalls geeignet sind die rot, gold und schwarz bemalten Khokhloma-Tassen, -Untertassen und -Löffel und Dymkovskaja Igrushka - Keramikfiguren, die beliebte Folklore-Charaktere darstellen. Sehr beliebt sind Bernstein mit Gravierungen, Gzhel-Porzellan, Vologda-Spitze und Fabergé-Eier sowie Schmuck. Erinnerungsstücke an die Rote Arme gibt es in Hülle und Fülle.
Hinweis
Antiquitäten, Wertgegenstände, Kunstwerke und Manuskripte dürfen, außer wenn sie in Souvenirgeschäften gekauft wurden, nicht ohne eine Ausfuhrgenehmigung aus der Russischen Föderation mitgenommen werden.

Die Umsatzsteuer beträgt 20% (10% für gewisse Nahrungsmittel und Kindersachen).

Nachtleben

Nachtleben Moskau
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Einleitung
In Moskau erfreuen sich Diskos großer Beliebtheit, allerdings nimmt die Zahl der Kneipen und Bars zu, in denen auch Essen serviert wird. In vielen dieser Bars gibt es eine Happy Hour, in der man zwei alkoholische Getränke zum Preis von einem erhält. Einen Mangel an exotischer Unterhaltung gibt es gewiß nicht, und Männer aus dem Westen sind für russische Frauen äußerst attraktiv. In einigen Bars kann es recht gewalttätig zugehen, deshalb sollte man vorher Einheimische fragen, welche Bars gemieden werden sollten.

Moskau hat eine Reihe von rund um die Uhr geöffneten Bars und einige „Nachtrestaurants“, die oft erst um 05.00 oder 06.00 Uhr morgens schließen. In diesen gibt es nicht nur Essen und Trinken, sondern auch Unterhaltung. Bars sind bis 00.00 oder 01.00 Uhr geöffnet. Das gesetzliche Mindestalter für den Konsum alkoholischer Getränke beträgt in Rußland 18 Jahre, kaufen darf man Alkohol aber erst ab 21 Jahren. Der Mindestverzehr ist unterschiedlich – in einigen Lokalen gibt es für eine bestimmte Zeit freie Getränke, in anderen werden für ein Gedeck 613-919 Rbl/20-30 US$ (oder mehr) verlangt. Live-Musik kann man überall in der Stadt hören, gute Interpreten findet man allerdings nicht immer so leicht. Die meisten Bars und Clubs befinden sich in Hotels oder in deren unmittelbarer Umgebung. Wegen der schwankenden Wirtschaftslage kommen und gehen Bars und Clubs. Die in Rußland herausgegebene amerikanische Zeitung eXile (Internet: www.exile.ru) informiert über die aktuelle Kneipenszene.
Bars
Im John Bull Pub, Kutuzovskij Projesd 4, wird recht gute Musik gespielt. Am Wochenende ist die Kneipe bis 03.00 Uhr geöffnet. Auch der irische Pub Rosie O'Grady's, Znamenka Uliza 9/12, ist beliebt. In der Moosehead Canadian Bar, Bolshaja Polianka Uliza 54, können sich die Gäste an Buffalo Wings und anderer Barkost erfreuen; Bier kostet hier 122-184 Rbl/4-6 US$ (Öffnungszeiten: Täglich 12.00-05.00 Uhr). Die angeblich längste Bar in Rußland hat das Chesterfield's, Zemljanoj Val 26, das ein gemischtes Publikum aus Ausländern und Russen anzieht. Wer gerne eine Zigarre und einen Cognac genießt, findet im Embassy Club, Brjusov Pereulok 8/10, den passenden, protzigen Rahmen. Eine neue Bereicherung des Moskauer Nachtlebens ist The News Bar, Petrovka Uliza. Das OGI Project, Potapovskij Pereulok, erfreut sich mittlerweile ebenfalls sehr großer Beliebtheit.
Kasinos
Seit dem 30. Juni 2009 sind alle Kasinobetriebe illegal und wurden deshalb geschlossen.
Clubs
Das Propaganda, Bolshoi Zlatoustinksij Pereulok 7, ist einer der besten Tanzclubs der Stadt, spielt allerdings keinen Techno, manchmal aber Acid Jazz; Techno-Ravers findet man dagegen im Khaos, Timirgazevskaja Uliza 17. Etwas eleganter wirkt das Brand, Smolenskij Ploschtschad, eine Disko mit angeschlossener Bar. Die bekannten internationalen DJs, die von Zeit zu Zeit im Club XIII, Myanitskaja Uliza, erscheinen, ziehen vor allem Ausländer und Russen mit jeder Menge Bargeld an. Das Titanik im Young Pioneers Stadium, Leningradskij Prospekt 31, ist ein bekannter Techno-Club mit einer netten aber teuren Erholungsecke, die für 919 Rbl/30 US$ betreten werden kann. Clubs mit einem überwiegend homosexuellen Publikum werden in Moskau zunehmend beliebter. Die meisten Gäste hat das Central Station, Bolshaja Tatarskaja Uliza, das sich fast mit Schwulen-Clubs im Westen messen kann. Auf Homophobie trifft man in Moskau noch sehr häufig, deshalb sollten Besucher es vermeiden, alleine in irgend einen Schwulenclub zu gehen.
Live-Musik
In vielen Bars und Clubs wird abends ein paar Stunden lang (meistens zwischen 22.00-24.00/01.00 Uhr) Live-Musik gespielt, vor allem Rock, gelegentlich aber auch Country, Reggae und Folk. Als eine der besten Jazz- und Blueslokale in Moskau gilt der Arbat Blues Club, Aksakow Pereulok 11. Jazzfreunde kommen im Jazz Art Club, Begovaja Uliza 5, für einen Eintrittspreis von 214 Rbl/7 US$ auf ihre Kosten. Live-Bands spielen auch im Bunker, Tverskaja Uliza 12, und im Tabula Rasa, Berezhkovskaja Naberezhnaja 28; der Eintritt hängt von der jeweiligen Nacht und Band ab. In der recht neuen Voodoo Lounge, Srednij Tischinskij Pereulok 5/7, werden Rock- und Latinomusik gespielt.

Infrastruktur

Infrastruktur Moskau
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Flughafengebühren
keine
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt/M.: 3 Std.; ab Wien: 3 Std.; ab Zürich: 3 Std. 30.
Sheremetyevo International (SVO)
Tel: (095) 578 91 01 oder Fluginformationen (095) 232 65 65 (Terminal 1), (095) 956 46 66 (Terminal 2).
Internet: www.sheremetyevo-airport.ru

Sheremetyevo International ist 30 km von Moskau entfernt. Der Flughafen verfügt über verschiedene Terminals; internationale Flüge werden in den Terminals Sheremetyevo-C, D, -E und -F abgefertigt.

Fluggesellschaften Die nationale Fluggesellschaft heißt Aeroflot – Russian International Airlines (Tel: (095) 926 62 78, 155 50 45. Internet: www.aeroflot.org) und fliegt 150 Zielorte in 93 verschiedenen Ländern an. Auf den meisten Flügen in den Westen werden die Flugzeugtypen Boeing und Airbus eingesetzt – die Flugzeugflotte aus der Zeit der UdSSR wird vor allem für Inlandsflüge genutzt. Von Frankfurt aus bestehen u.a. Non-Stop-Verbindungen mit Aeroflot, von Wien aus u.a. mit Aeroflot und Austrian Airlines, von Zürich aus u.a. mit Aeroflot, Umsteigeverbindungen mit Air Canada, Austrian Airlines/Aeroflot, Swiss/Austrian Airlines.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Banken, Wechselstuben, ein Postamt, Zeitungskioske, eine Apotheke, Restaurants, Bars, Cafés, Duty-Free-Läden, eine Gepäckaufbewahrung und eine Erste-Hilfe-Station. Die Mietwagenfirmen Avis und Europcar sind ebenfalls am Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen Das 24 Std. geöffnete Business Center im Sheremetyevo-2 verfügt über Faxgeräte und E-Mail-Anschlüsse (Tel: (095) 578 72 52). Das Novotel Hotel (Tel: (095) 578 9401 oder 926 5900) bietet Konferenz- und Tagungsräume für bis zu 380 Personen.

Transfer in die Stadt Moderne Aeroexpress-Züge fahren im 30-Minuten-Takt zwischen dem Terminal 2 und dem Weißrussischen Bahnhof (Belorusskij Woksal).
Es besteht eine stündliche Eisenbahnverbindung zwischen Terminal 2 und dem Sawjolowoer Bahnhof mit dem Scheremetjewo-Express.

Regelmäßige Expressbusse fahren durchgehend von den Bushaltestellen vor Terminal 1 sowie dem Busbahnhof bei der Ankunftsebene von Terminal 2 nach Moskau ab. Die Buslinie 851 fährt zur Metrostation Rechnoi Woksal, die Buslinie 817 zur Metrostation Planernaja (Fahrzeit mit dem Bus: 55 Min., danach 30 Min. mit der Metro ins Stadtzentrum).

Mit Taxis, die an der Ankuftsebene stehen, gelangt man ebenfalls recht einfach und sicher in die Stadt, allerdings ist dies die teuerste Transfermöglichkeit. Am Flughafen stehen Krasnaya Gorka Taxis (Tel: (095) 454 62 91/72 01) zur Verfügung.

Es gibt außerdem Autoline-Taxis, die auf einer festgelegten Strecke verkehren, und Airbus-Verbindungen, die beide zwischen 05.45-00.30 Uhr alle 20 Min. abfahren (Fahrzeit: 45 Min.).

Weitere Informationen erhält man am Air Terminal des Hauptbahnhofes (Tel: (095) 155 09 22) in der Abfahrtshalle des Flughafens, von wo außerdem zahlreiche Transfermöglichkeiten zu den anderen Moskauer Flughäfen bestehen.

Die meisten Hotels lassen ihre Gäste gegen eine Gebühr mit einem Kleinbus abholen.
Vnukovo International (VKO)
Tel: (095) 436 22 07 (allg. Information), (095) 436 28 31 (Fluginformationen), (095) 436 73 40 (Business-Terminal, 24 Stunden)
Internet: www.vnukovo.ru

Vnukovo liegt etwa 30 km südwestlich vom Stadtzentrum von Moskau entfernt. Er wird sowohl für Inlandsflüge und Flüge in die GUS-Staaten genutzt, gewinnt aber auch zunehmend an Bedeutung für internationale Verbindungen, z.B. von Deutschland und von der Türkei. Der neue Terminal entspricht modernsten Flughafen-Standards. Internationale Flüge starten und landen von Halle 1, nationale Flüge von Halle 2.

Fluggesellschaften Germanwings fliegt von Köln/Bonn nach Moskau und von Berlin/Schönefeld nach Moskau-Vnukovo.

Flughafeneinrichtungen Der Flughafen verfügt über ein Café, ein Restaurant, ein Hotel, Duty-Free-Läden, Lounges und VIP-Lounges. Mietwagen der Firmen Hertz, Alamo, Budget, National, Dollar u.a. sind vorhanden.

Geschäftseinrichtungen Internet, Fax und Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Transfer in die Stadt Die Buslinie Nr. 611 verbindet alle 10-15 Minuten den Flughafen mit der Metrostation Ygo-Zapadnaya (Fahrzeit: 25-30 Minuten).

Ein Expressbus zur Metrostation Ygo-Zapadnaya oder zur Metrostation "Aeroport" fährt alle 20 Minuten zwischen 07.00 und 21.00 Uhr (Fahrzeit: 25-30 Minuten).

Taxis sind am Taxistand vor Halle 2 vorhanden.
Domodedovo International (DME)
Tel: (095) 720 66 66. (095) 933 66 66 (Fluginformation, 24 Std.täglich),
Internet: http://www.domodedovo.ru/index_en.asp

Domodedovo (DME) liegt 48 km südöstlich von Moskau. Der Flughafen verfügt über zwei Terminals.

Fluggesellschaften Domodedovo ist Star-Alliance-Hub. Neben Lufthansa (LH) sind die Star-Alliance-Carrier Swiss (LX), Austrian Airlines (AUA), BMI (WW), SIA, Spanair (JK) und Thai (TG) auf dem Flughafen vertreten.

Von Frankfurt aus fliegt auch Siberia Airlines direkt nach Domodedovo. Weitere Verbindungen bestehen von Berlin-Schönefeld und -Tegel, Düsseldorf, Hannover und Leipzig. Von Wien bestehen Verbindungen über Rostov mit Austrian Airlines und Siberia Airlines und über Zürich mit Austrian Airlines, Swiss und Sabena. Von Zürich gibt es Direktverbindungen mit Swiss.


Flughafeneinrichtungen In der 2. Etage befinden sich Geschäfte, eine Gepäckaufbewahrung, Duty-Free-Läden, Cafés, Restaurants und ein Airport Hotel (Tel: (095) 795 38 68) sowie eine VIP Lounge (Tel: 504 -02 67/-02 95). Mietwagenfirmen (Europcar, Hertz) sind vorhanden.

Geschäftseinrichtungen Die VIP Lounge verfügt über ein Business Center mit Konferenzsaal, das mit modernen Kommunikationseinrichtungen ausgerüstet ist.

Transfer in die Stadt Die Hochgeschwindigkeitsbahn Aeroexpress fährt von 08.00-23.45 Uhr vom Central Air Terminal im Paveletsky Bahnhof zum Flughafen. (Fahrzeit 40 Minuten).

Moderne Scania Expressbusse fahren täglich von 06.00-23.45 Uhr bis zur Metrostation Domodedovskaya Metrostation (Fahrzeit: 35 Minuten) und zum Flughafen Sheremetyevo. Zur Metrostation fährt auch ein 24-Stunden-Shuttle-Service.

Taxis (Tel: (095) 363 27 77, 363 30 89) stehen vor der Ankunftshalle.
Zugverbindungen
Wegen den weiten Entfernungen zu anderen Städten, findet fast jede Zugfahrt, die Touristen aus dem Westen machen, in einem Nachtzug statt. Wichtige Verbindungen bestehen mit Kiew im Süden (Fahrzeit: etwa 14 Std., St. Petersburg (Fahrzeit im Sapsan-Hochgeschwindigkeitszug: 3 Std. 45 Min.) und Helsinki (Fahrzeit: etwa 14 Std.) im Norden. Verbindungen aus Westeuropa führen meistens über Warschau, Budapest oder Prag. Die Transsibirische Eisenbahn bietet eine einmalige Gelegenheit, zu sehen, was für ein riesiges Land die Russische Föderation ist, die Fahrt dauert allerdings mindestens eine Woche.
Transfer in die Stadt
Die Bahnhöfe sind alle mit der Moskauer Metro verbunden. Der Bahnhof (Woksal) Belorusskij ist mit der Metro-Station Belorusskaja verbunden, der Kijewskij Woksal mit der Metro-Station Kievskaja und der Leningradskij Woksal mit der Metro-Station Komsomolskaja.
Hinweis
Moskau verfügt über neun Bahnhöfe, die mit dem ausgedehnten Bahnnetz der Russischen Föderation verbunden sind. Das Schienennetz der staatlichen Russischen Bahn (Tel: (095) 262 26 20/15 31. Internet: www.css-mps.ru) ist nach Regionen aufgeteilt. Die meisten Bahnhöfe und Zugverbindungen im Moskauer Raum stehen unter der Leitung der Moskauer Bahn (Tel: (095) 266 90 06/93 33), Passagierverbindungen bestehen auf 95% des Bahnnetzes. Der Service in der zweiten Klasse ist normalerweise sehr gut – in jedem Abteil gibt es vier Liegen, das Bettzeug ist meistens sauber, und jeder Waggon hat einen Provodnik (Zugbegleiter), der nett fragenden Fahrgästen sogar ein Glas russischen Tee macht.

Für Touristen sind die drei wichtigsten Bahnhöfe in Moskau der Belorusskij Woksal (Tel: (095) 973 81 91), in dem Züge aus Westeuropa sowie vom Flughafen Scheremetjewo ankommen, der Kijewskij Woksal (Tel: (095) 240 70 36/76 22), in dem Züge aus Budapest, Prag, Kiew, Sofia, Venedig und Belgrad ankommen, und der Leningradskij Woksal (Tel: (095) 262 96 20) mit Zugverkehr aus Helsinki, St. Petersburg, Murmansk und Tallin. Die Transsibirische Eisenbahn fährt täglich um 14.00 Uhr vom Jaroslawskij Woksal (Tel (095) 921 59 14) ab – u. a. nach Jaroslawl, Archangelsk, Beijing, Pyongyang, Ulan Bator und Wladiwostock. Vom Rischskij Woksal verkehren Züge nach Riga, der lettischen Hauptstadt. Zu den Einrichtungen in den größeren Bahnhöfen gehören u. a. Toiletten, Geschäfte und Imbisse.

Die Zentrale Eisenbahnauskunft (Tel: (095) 266 90 00/9) erteilt Auskünfte zu Fahrplänen, Zügen und zum Fahrkartenverkauf (Tel: (095) 266 83 33). Fahrkarten sind an den Bahnhöfen erhältlich.
Anfahrt
Die Moskowskaja Koltsewaja Avtomobilnaja Doroga (Moskauer Ringstraße) ist eine Autobahn rund um die Stadt, die mit Autobahnen aus Minsk (M1), Kiew (M2), Niznij Nowgorod (M7), Riga (M9) und St. Petersburg (M10) verbunden ist.
Aktueller Hinweis
Das Straßennetz rund um Moskau ist wesentlich dichter als in vielen anderen Landesteilen, abseits der wichtigsten Straßen ist der Belag allerdings oft schlecht. Auto fahrende Touristen sollten vorher eine Reiseroute planen und Unterkünfte auswählen, um keine Schwierigkeiten mit den Behörden zu bekommen. Es gibt vorgeschlagene Touristenrouten, die z. T. mit Straßenschildern in lateinischen Buchstaben gekennzeichnet sind. Autobahnen sind mit einem „M“ gekennzeichnet, andere wichtige Schnellstraßen mit einem „A“.

Es besteht Rechtsverkehr. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt 100 km/h auf Autobahnen, 90 km/h auf Landstraßen, außer in geschlossenen Ortschaften (60 km/h). Es ist verboten, die Hupe zu benutzen (abgesehen von Notfällen), nicht autorisierte Fahrgäste und Anhalter mitzunehmen. Es besteht ein striktes Drogen- und Alkoholverbot am Steuer, obwohl immer häufiger unter Alkoholeinfluss gefahren wird, besonders nachts. Deshalb sollte das Fahren bei Nacht wegen der Risiken vermieden werden. Jedes Fahrzeug muss mit Sicherheitsgurten, einem Erste-Hilfe-Koffer, einem Feuerlöscher und einem Warndreieck oder rotem Warnlicht ausgestattet sein. Man sollte außerdem einen gefüllten Ersatzkanister bei sich haben, denn die Entfernungen zwischen Tankstellen können recht groß sein.

In Russland beträgt das Mindestalter zum Autofahren 18 Jahre. Ein internationaler oder nationaler Führerschein mit beglaubigter Übersetzung werden benötigt. Besucher, die in ihrem eigenen Wagen unterwegs sind, müssen außerdem zu jeder Zeit ihren Pass mit gültigem Visum mitführen sowie eine Straßenkarte, auf der der Name des Reisenden und seine Staatsangehörigkeit, die Autonummer sowie sämtliche Details der Reiseroute (die bei der Einreise genehmigt werden müssen) aufgeführt sind. Außerdem benötigt werden ein Formular, das am Zoll ausgehändigt wird und bestätigt, dass die Ausreise mit diesem Wagen erfolgt, Benzingutscheine, die man an der Grenze erhält, und Versicherungsdokumente. Bei der Einreise muss die Maut beglichen werden. Die internationale Grüne Versicherungskarte gilt als Nachweis der Haftpflichtversicherung. Die russische Botschaft oder spezielle Reiseveranstalter sind ausländischen Fahrern mit weiteren Informationen behilflich.

Ein angesehener Automobilclub in Moskau ist der Avtomobilnij klub Rossii, Jaroslawskaja Uliza 4 (Tel: (095) 785 10 10), der mit Informationen und einer 24stündigen Pannenhilfe zur Verfügung steht.
Fahrzeiten
Von Niznij Nowgorod: 7 Std. 15; von St. Petersburg: 12 Std. 30; von Kiew: 14 Std. 15.
Busverbindungen
Der größte Busbahnhof liegt in der Shchelkovskoe Shosse 75 (Tel: (095) 468 04 00/43 70), in einem östlichen Vorort der Stadt. Es bestehen allerdings keine Fernverbindungen, die westlichen Standards genügen.

Sonstiges

Sonstiges Moskau
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Lage
Region Moskau, westliche Russische Föderation.
Landesvorwahl
+7.
Einwohner
10.472.630 (2006).
Sprachen
Amtssprache ist Russisch. Die Sprachen der ethnischen Minderheiten sind ebenfalls verbreitet. Englisch, Deutsch und Französisch werden teilweise gesprochen.
Währung
Rubel. Banknoten sind im Wert von 500, 100, 50 und 10 Rbl im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen von 5, 2 und 1 Rbl.
Ethnische Gruppen
Überwiegend Russen; Minderheiten aus allen Gebieten der ehemaligen Sowjetunion.
Religion
Vor allem russisch-orthodox.
Ortszeit
MEZ + 2. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 3 (Sommerzeit in Moskau= Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 2 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz; runde Zweipol-Stecker; Adapter sind erforderlich.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
- 13°C.
Durchschnittstemperatur im Juli
18°C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
624 mm.
Wechselkurse
1.00 EUR = 39.66 RUB
1.00 CHF = 32.94 RUB
1.00 USD = 30.3 RUB
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Andere Sportarten
Genauso wie der typische Russe gerne Tee aus einem Samowar trinkt, geht er auch gerne in ein Banja (Dampfbad), das meistens eine Sauna, Massagen und manchmal sogar Schläge mit Birkenzweigen beinhaltet, um die Durchblutung auch richtig anzuregen. Das Seleznovskye Bani, Seleznovskaja Uliza (Tel: (095) 978 75 21) ist ein traditionelles Banja. Im Bani na Presne, Stoljarnij Pereulok (Tel: (095) 253 86 90), geht es etwas moderner zu.
Andere Sportarten
In den Vorobijevi-Hügeln gibt es Möglichkeiten zum Abfahrtslauf, im Ismailowskij-Park und auf dem Land außerhalb von Moskau Gelegenheiten zum Skilanglauf. Im Winter kann man an zahlreichen Stellen auf zugefrorenen Seen Schlittschuh laufen, u. a. im Gorkij Park.
Fitness-Studios
Der neue moderne, an ein Sanatorium erinnernde Komplex Kimberly Land (Tel: (095) 310 04 01) enthält einen Aqua-Park mit Swimmingpools (Whirlpool und Kinderbecken), voll ausgestattete Fitneßräume und ein Türkisches Bad. Der Bitsa-Reitsportclub (Tel: (095) 318 53 66) bietet Möglichkeiten zum Reiten, Schießen, Schwimmen, Tennis-, Volleyball- und Paintball spielen, aber auch Aerobic-Stunden an. Außerdem verfügt er über ein voll ausgestattetes Fitneßcenter.
Internet: www.centr.ru/center.html), ist von 12.00-24.00 Uhr zum Rollschuh laufen (80-150 Rbl pro Std.) und Bowling (60-100 Rbl pro Runde) geöffnet; Fr und Sa von 23.00-06.00 Uhr findet außerdem eine Rollschuh-Disko statt.
Golf
Der recht zentral gelegene Moscow City Golf Club, Dovzhenko Uliza 1 (Tel: (095) 147 18 26), verfügt über einen 9-Loch-Platz, der von Nicht-Mitgliedern für 1661 Rbl/54 US$ benutzt werden kann. Etwas anspruchsvollere 18-Loch-Golfplätze gibt es etwas weiter außerhalb, im Le Meridien Moscow Country Club in Nakhadino (Tel: (095) 926 59 11). Am Wochenende beträgt die Gebühr hier 3076 Rbl/100 US$, Mitgliedschaft ist erforderlich.
Tennis
Der Tschaika-Sportkomplex, Korobejnikow Pereulok 1 (Tel: (095) 202 04 74), liegt sehr günstig in der Nähe der Metrostation Park Kulturij und verfügt über Tennisplätze und ein Schwimmbecken. Tennisplätze stehen auch im Petrovskij Park Tennisclub, Leningradskij Prospekt 36 (Tel: (095) 212 73 92), zur Verfügung.
Wassersport
Tauchkurse können Moskaubesucher im Sprut- (Oktopus) Tauchclub (Tel: (095) 212 57 75) absolvieren.
Wintersportarten
Da in Moskau 1980 die Olympischen Spiele stattfanden, hat die Stadt einige gute Sportanlagen. Das Lenin-Stadion mit 100.000 Sitzplätzen im Luzhiniki-Stadionkomplex, in dem früher der Fußballclub Spartak Moskau (Tel: (095) 799 56 22. E-Mail: info@spartak.dol.ru; Internet: www.spartak.com), spielte, ist mittlerweile allerdings der Veranstaltungsort eines riesigen Flohmarkts. Heute spielt Spartak Moskau im Lokomotiv Stadion, Bolshaja Cher-Kizovskaja Uliza 125A (Tel: (161) 93 85 90 63), ebenso die Fußballmannschaft Lokomotiv Moskau (Internet: www.lokomotiv.ru).

Der bekannte Fußballclub Dynamo Moskau (Internet: www.football.ru/dm) ist im Dynamo-Stadion Moskau, 36 Leningradskij Prospekt (Tel: (095) 271 85 29), beheimatet, der FC Torpedo Moskau (Internet: www.torpedo.ru) im Torpedo-Stadion, Vostchnaja Uliza 4 (Tel: (095) 275 07 45). Die fünfte Fußballmannschaft der Stadt, die in der ersten Liga spielt, ist der Zentrale Sportclub der Roten Armee (Internet: www.cska.ru) – abgekürzt ZSKA, der im ZSKA Pestchannoe-Stadion, Leningradskij prospekt 39A (Tel: (095) 213 79 92), anzutreffen ist, dort spielt auch das beliebte Eishockeyteam ZSKA bzw. CSKA (Internet: www.cska.ru). In der Tat haben in Moskau viele Clubs Teams, die verschiedenen Sportarten angehören, u. a. stellt Spartak auch ein Eishockeyteam, der ZSKA zusätzlich ein Basketballteam.

Tennis ist im Moment sehr beliebt, nicht zuletzt, weil es zur Zeit der UdSSR als ein bürgerlicher Sport verpönt war, aber auch wegen des internationalen Erfolgs russischer Tennisstars, u. a. Jewgeni Kafelnikow, Anna Kournikowa und Marat Safin. Der russische Kreml-Cup findet ebenfalls in Moskau statt, im Olympjiskij Sportkomplex, Mira Prospekt 16 (Tel: (095) 288 54 53).

Eine gute Kartenagentur, bei der man Karten zu Sportveranstaltungen, Theater- und Musikaufführungen erhält, ist Partner (Tel: (095) 363 55 55; Internet: www.partner.ru). Informationen und Karten sind auch an der Moskauer Hauptverwaltung der Kartenagenturen für Theater-, Konzert- und Sportveranstaltungen (Tel: (095) 249 57 92) erhältlich.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
18°C 12°C 30%
24.05.12
17°C 4°C 5%
25.05.12
18°C 4°C 2%
26.05.12
20°C 4°C 2%
27.05.12
20°C 8°C 5%
© www.wetter.net
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