Mailand
Sehenswürdigkeiten
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Mailands Duomo liegt im Herzen der Stadt und ist die größte gotische Kathedrale der Welt. Mit dem Bau wurde 1386 begonnen und anschließend in jedem Jahrhundert etwas hinzugefügt. Am besten sollte man bei hellem Sonnenschein kommen, denn dann funkeln die farbigen Fenster im riesigen Inneren wie ein Kaleidoskop. Der Heilige Carlo Borromeo, der wichtigste Wohltäter der Kathedrale, ist in deren Mitte begraben. Er setzte sich sehr für die Gegenreformation ein und gab ein hölzernes Chorgestühl, viele der Statuen und den Nivola in Auftrag. Bei dem Nivola handelt es sich um einen seltsamen Korb, der zweimal im Jahr für eine recht ungewöhnliche Zeremonie eingesetzt wird: Im Mai und September wird der Bischof im Nivola hochgehievt, um einen Nagel aus Christus’ Kreuz – die wichtigste Reliquie im Mailänder Dom), die seit 1461 über dem Hauptaltar ausgestellt wird – herunterzuholen.
Besucher sollten sich die achteckige unterirdische Krypta ansehen, in der Borromeo begraben wurde (Lo Scurolo di San Borromeo) und die daneben liegende Schatzkammer. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Dach des Doms, ein majestätischen Gewebe aus Strebepfeilern, Turmspitzen und Fialen, glücklicherweise knapp von Bomben verfehlt. Über einem Wald aus Statuen (es sind über 3400) und der zentralen Kuppel steht die kleine, vergoldete, 1774 aufgestellte Kupferstatue der Jungfrau Maria, die „Madonnina“, welche in 108,5 m Höhe über der Stadt thront. Besucher sollten den Aufzug außerhalb der Apsis nehmen, um nicht die 158 Stufen hinaufsteigen zu müssen. Das Musea del Duomo nebenan ist ebenfalls einen Besuch wert (Eintritt: 5 Euro).
Piazza del Duomo 18
Tel: (02) 72 02 26 56.
Internet: www.duomomilano.it
Öffnungszeiten (Kathedrale): Täglich 08.30-18.45 Uhr.
Kostenloser Eintritt (Kathedrale) bzw. mit Eintrittsgebühr (Schatzkammer, Fahrt zur Dachterrasse mit Aufzug, Zugang zur Dachterrasse über Treppen).
Galleria Vittorio Emmanuele II
Der Eingang der kreuzförmigen Galleria Vittorio Emmanuele II, einer riesigen Einkaufspassage im Jugendstil, liegt an der Piazza vor dem Dom und ist ein guter Treffpunkt sowie ein idealer Ort zur Erholung. Die Galleria wurde gebaut, um die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala zu verbinden und entwickelte sich schnell zu Mailands guter Stube. Winters wie sommers kommen die Mailänder hierher, um dem Regen zu entgehen, sich in den exklusiven Geschäften umzusehen und in den Bars Campari mit Soda zu trinken.
Piazza del Duomo
Öffnungszeiten: Durchgehend (Geschäfte, Bars und Restaurants schließen zu unterschiedlichen Zeiten).
Museo Teatrale alla Scala (Theatermuseum an der Scala)
Für Opernfreunde lohnt sich ein Besuch dieses Museums, denn es ist reichlich mit Andenken an das gefeierte Opernhaus La Scala angefüllt. Zwei Hallen sind Mailands Liebling Verdi gewidmet, dessen „Chor der Sklaven“ aus Nabucco immer noch die inoffizielle italienische Nationalhymne ist. Zu den Erinnerungsstücken gehört das Spinett, auf dem er zu spielen lernte, von ihm geschriebene Noten und der juwelenbesetzte Taktstock, den man ihm nach dem triumphalen Erfolg von Aida triumphal überreichte. Außer Verdi werden auch Rossini, Puccini und Toscanini geehrt.
Piazza della Scala
Tel: (02) 805 34 18.
Internet: www.teatroallascala.org
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-12.30 und 13.30-17.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Santa Maria delle Grazie
Das Abendmahl (Cenacolo) ist eines der berühmtesten Bilder der Welt. Lodovico Sforza beauftragte Leonardo da Vinci mit diesem Meisterwerk (1495-97) für das Refektorium der angeschlossenen Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie. Das Bild zeigt den Moment, an dem Christus den Betrug offenbart. Die zwölf Apostel stehen in Dreiergruppen zusammen, Christus im Zentrum und Judas (von Vasari als eine „Perfidie-Studie“ beschrieben) rechts, mit seiner Hand starr über einem auf dem Tisch liegenden Beutel voller Silber. Über die Jahre ist die Farbe etwas abgeblättert, da Leonardo sie direkt auf trockenem Putz auftrug (fresco secco), anstatt die Pigmente mit feuchtem Putz zu verbinden (buon fresco). Es gab heftige Kontroversen über das Entfernen von Übermalungen, die im 18. und 19. Jahrhundert zur Restaurierung vorgenommen wurden. Trotz des Verfalls ist es ein glücklicher Zufall, dass das Bild überhaupt noch besteht (eine Bombe zerstörte 1943 das Dach des Refektoriums). Das Bild zum ersten Mal im Original zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis.
Piazza Santa Maria delle Grazie 2, Corso Magenta
Tel: (02) 92 80 03 62.
Öffnungszeiten: Di-Sa 08.15-19.00 Uhr. Besuche sind in Gruppen von 25 Personen auf 15 Min. beschränkt. Es muss im Voraus gebucht werden.
Mit Eintrittsgebühr.
Museo d’Arte Antica del Castello Sforzesco (Museum für Kunstgeschichte im Sforza-Kastell)
Drei Stadtmuseen wetteifern in dieser aus roten Ziegeln gemauerten Burg am Rande des Sempione-Parks um Aufmerksamkeit. Das ehrwürdigste unter ihnen ist das Museum für Kunstgeschichte. Besucher interessiert vor allem Michelangelos letztes Werk, die nicht fertiggestellte Pietà Rondanini, auf dem die Jungfrau Maria Jesus’ Leichnam in ihren Armen hält. Diese vom Museum 1952 angekaufte Skulptur hat eine rauhe Oberfläche und ist auf abstrakte Weise gewunden, was sie auffallend modern macht.
Im Stockwerk über der ausgedehnten Skulpturen-Galerie befindet sich eine große Gemäldesammlung, zu der bedeutende Werke von Mantegna, Antonello da Messina und Leonardo da Vinci gehören. Neben dem Museum für Kunstgeschichte, das sich mit der Pinacoteca del Castello (es beherbergt italienische Gemälde aus dem 13. bis 18. Jahrhundert) in einem Gebäude befindet, liegen die anderen beiden Museen – das Museum für Kunstgewerbe (hier werden Arbeiten aus Schmiedeeisen, Keramiken, Elfenbein und Musikinstrumente ausgestellt) und das Archäologische Museum. Beide sind im Fort (Rocchetta) untergebracht.
Piazza Castello
Tel: (02) 62 08 39 40.
Internet: www.milanocastello.it
Öffnungszeiten: Di-So 09.00-17.30 Uhr (Kastell 07.00-18.00 Uhr im Winter, 07.00-19.00 Uhr im Sommer).
Mit Eintrittsgebühr (Kastell kostenlos).
Museum Poldi-Pezzoli
Die vielseitige, z.T. sehr erlesene Stücke aufweisende Sammlung aus Kunst, Möbeln und alten Waffen im Museum Poldi-Pezzoli wurde vom Aristokraten Poldi Pezzoli im 19. Jahrhundert zusammengestellt. Das in Mailand nach dem Letzten Abendmahl beliebteste Gemälde, Antonio Pollaiuolos Portrait einer Dame, hängt hier. Dieses Portrait zeigt das Profil einer eleganten, gut gekleideten Dame und ist seitdem zu einem Sinnbild für den Stil und die Eleganz Mailands geworden.
Via Manzoni 12
Tel: (02) 79 48 89.
Internet: www.museopoldipezzoli.it
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Museum Bagatti Valsecchi
Der Palazzo Bagatti Valsecchi wurde 1883 von zwei Brüdern als ihr ideales Wohnhaus im Renaissance-Stil erbaut und erst 1994 als Museum eröffnet. Als eifrige Sammler von Antiquitäten aus dem 15. bis frühen 16. Jahrhundert richteten sie die Räume mit ihrer umfassenden Kollektion ein. Das Ergebnis ist ein faszinierender Einblick in die Geisteshaltung Mailands im 19. Jahrhundert, das gerade seine Unabhängigkeit zurückerhalten hatte und sehnsüchtig auf die Zeit der Sforza zurückblickte. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören u.a. das feine Gemälde Bellinis von Santa Giustina, erlesene Majolika und venezianisches Kristallglas.
Via Santo Spirito 10/Via Gesù 5
Tel: (02) 76 00 61 32.
Internet: www.museobagattivalsecchi.org
Öffnungszeiten: Di-So 13.00-17.45 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Pinacoteca di Brera (Brera-Gemäldegalerie)
Die Brera-Gemäldegalerie wurde 1809 von Napoleon eröffnet, dessen von Canova angefertigte Statue im Innenhof steht, und beherbergt eine Sammlung, die von Objekten aus Napoleons italienischen Eroberungszügen angereichert wird. Diese ehemalige jesuitische wissenschaftliche Akademie erhielt ihren Namen Brera von den Wiesen, die sich hier einst befanden. Besonders bekannt ist die Sammlung für die Werke venezianischer und lombardischer Meister. Äußerst erlesen sind die gefühlvolle Pietà von Giovanni Bellini, die den Tod Christi darstellt, und die meisterhafte Abhandlung desselben Themas von Mantegna, wobei der Körper perspektivisch gezeichnet wurde und von den Fußsolen aufwärts betrachtet wird. Tintorettos grausame Darstellung des Geistes vom heiligen Markus, der über seinem Leichnam schwebt und venezianischen Händlern in der Düsterkeit der alexandrischen Katakomben erscheint, kann man kaum übersehen. Raphaels Hochzeit der Madonna und zwei seltene Werke Piero della Francescas sollten man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Zu den barocken Meisterstücken gehören u.a. Caravaggios Abendmahl in Emmaus, auf dem die Szene aus dem Neuen Testament auf dramatische Weise von einem Lichtpegel beleuchtet wird.
Via Brera 28
Tel: (02) 72 26 31.
Öffnungszeiten: Di-Sa 08.30-19.15 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Leonardo da Vinci Nationalmuseum der Wissenschaft & Technologie
In Mailand, wo sich das Letzte Abendmahl befindet, ist das Interesse am kreativen Genie Leonardo da Vinci besonders groß. Die meisten Besucher kommen in das der Geschichte der Wissenschaft gewidmete Museo Nazionale della Scienza e della Tecnica Leonardo da Vinci, um die Leonardo-Galerie mit den vielen Modellen zu sehen, in denen intuitive Schöpfergeist da Vincis anschaulich wird. Seine Entwürfe für Kriegsmaschinen, Flugmaschinen, Architektur und Produktion sind bewundernswert, und auch wenn nicht alle seiner Ideen sich als erfolgreich erwiesen (z.B. die rotierende Schraube, von der behauptet wird, ein Vorläufer der Hubschrauberpropeller zu sein), demonstrieren sie doch einen unglaublichen Weitblick.
Via San Vittore 21
Tel: (02) 48 55 51.
Internet: www.museoscienza.org
Öffnungszeiten: Mi-Fr 09.30-17.00 Uhr, Sa und So 09.30-18.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Nationalgalerie für Moderne Kunst
Die Civica Galleria d’Arte Moderna ist ein wahrer Genuss für Liebhaber der Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie ist in Napoleons früherem Sommerpalast, am Rande der Giardini Pubblici, untergebracht und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von neo-klassizistischer bis zeitgenössischer Malerei. Der Impressionismus wird mit der Grassi-Kollektion auf der zweiten Etage gut repräsentiert, u.a. mit Werken von Bonnard, Cézanne, Corot, Renoir, Sisley und Vuillard.
Villa Reale, Via Palestro 16
Tel: (02) 76 00 28 19.
Öffnungszeiten: Di-So 09.30-17.30 Uhr.
Kostenloser Eintritt
Weitere Sehenswürdigkeiten
Die von Sankt Ambrosius, dem Schutzheiligen der Stadt Mailand, im 4. Jahrhundert erbaute Basilika ist den Märtyrern Gervasius und Protasius gewidmet. Die Überreste der drei Heiligen können in einem Glaskasten unter dem Hauptaltar betrachtet werden. Der berühmteste Bekehrte von Bischof Ambrosius ist St. Augustin. Die Sant’Ambrogio Basilika (9.-12. Jahrhundert) ist eine der schönsten Kirchen in Mailand – ein monumentales Gebäude im spätromanischen Stil der Lombardei.
Die Basilika entspricht im Aufbau einer frühen christlichen Basilika und basiert auf der Architektur des alten Roms. Die Kapelle des St. Victor (Sacello di San Vittore in Ciel d’Oro) am Ende des südlichen Gangs ist eine gewölbte Bestattungskapelle und wurde im 4. Jahrhundert auf dem Friedhof der Kirche erbaut. Im folgenden Jahrhundert wurde sie mit meisterhaften Mosaiken ausgeschmückt, von denen das Mosaik des Heiligen Ambrosius möglicherweise kurz nach seinem Tod in Erinnerung an sein tatsächliches Aussehen geschaffen wurde. Im Museo della Basilica di Sant’Ambrogio werden Gemälde und Stoffe aus dem 4. Jahrhundert sowie kunstvoll illustrierte Manuskripte, gefärbtes Glas und Mosaike gezeigt.
Piazza Sant’Ambrogio
Tel: (02) 86 45 08 95.
Internet: www.santambrogio-basilica.it
Öffnungszeiten: Mo-Sa 07.00-12.00 Uhr und 14.30-19.00 Uhr; So 15.00-20.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.
Il Cimitèro Monumentale (Friedhof der Monumente)
Der Friedhof der Monumente, ein paar Häuserblöcke östlich des Garibaldi-Bahnhofs, ist das richtige für Romantiker, die gerne dem Trubel der Stadt entfliehen, um stattdessen über die toten Mailänder zu sinnieren. Ein großer Teil der Friedhofsarchitektur ist recht schön und zelebriert die reichen und berühmten verstorbenen Mailänder, u.a. Toscanini und die Schriftsteller Alessandro Manzoni und Salvatore Quasimodo. Die Palanti Kapelle wurde zum Andenken an die 800 Mailänder errichtet, die in den Konzentrationslagern der Nazis getötet wurden. Am Friedhfseingang ist ein Führer erhältlich, auf dem die bedeutendsten Monumente aufgeführt sind.
Piazzale Cimitèro Monumentale 1
Tel: (02) 659 99 38.
Internet: www.monumentale.net
Öffnungszeiten: Di-So 08.00-18.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.
Rundgänge
Busrundfahrten
Andere Touren
Halbtägige Ausflüge
Ganztägige Ausflüge
Die meisten kulturellen Veranstaltungen der Region finden in Bergamo statt, u.a. das Donizetti Festival (September) und eine Reihe von Barock-Konzerten, die in den Kirchen der Stadt aufgeführt werden (Oktober). Zu den weiteren Veranstaltungen gehört u.a. die Fiesta Sant’Antonio Abate, auf dem Karren und andere landwirtschaftliche Geräte gesegnet werden (17. Januar), Bergamos Sommerfestival, das Estate vivi la tua città (Juni bis September), und ein Antiquitätenmarkt, der jeden dritten Sonntag im Monat stattfindet. Am Feiertag zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt (26. August) wird u.a. ein riesiger Markt mit frischem Obst und Gemüse und einem Viehmarkt veranstaltet. Züge verkehren von Mailands Porto Garibaldi und Lambrate, die letzten Züge zurück nach Mailand verlassen Bergamo um etwa 22.30 Uhr, so daß man genug Zeit für eine ausgezeichnete Mahlzeit in der Oberstadt hat. Am besten sollte man sich sofort zur Oberstadt begeben. Man kann entweder den ganzen Weg mit den Buslinien 1 oder 3 vom Bahnhof fahren oder an der Via Vittorio Emanuele II aussteigen und von dort die Drahtseilbahn benutzen, die mit einer Busfahrkarte kostenlos ist.
Bellagio: Der Ort Bellagio liegt in einer malerischen Berglandschaft am Comer See und ist ganz zweifellos ein Erholungsziel für jene, die etwas Abstand von der Stadt brauchen. Besucher sollten mit dem Wagen kommen oder mit dem Zug nach Como fahren und von dort eines der Boote vom Kai an der Piazza Cavour nehmen. Von Bellagio kommt man in den Genuß fantastischer Aussichten, und da der Ort ein äußerst mildes Klima hat, liegen Luxusvillen dicht um die engen Gassen gedrängt. Die Villa Serbelloni gehört der Rockefeller-Stiftung und besitzt einen wunderschönen, stufenförmig angelegten Garten, die neo-klassizistische Villa Melzi, in der sich einmal Franz Liszt und Stendhal aufhielten, einen schönen Landschaftsgarten. Die Villen können zwischen März und Oktober besichtigt werden, und Führungen in englischer Sprache finden täglich um 11.00 und 16.00 Uhr statt. Eine Touristeninformation ist vorhanden (Tel: (031) 95 02 04).
Kunst & Kultur
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Einleitung
Das beste Veranstaltungsverzeichnis erscheint mittwochs im Corriere della Sera (Internet: www.corriere.it). Die kostenlose, monatlich erscheinende Zeitschrift Milano Mese beinhaltet ebenfalls ein Veranstaltungsverzeichnis und ist bei Touristeninformationen und in den meisten Hotels erhältlich.
Film
Kulturelle Veranstaltungen
Literarische Anmerkungen
Musik
Tanz
Theater & Konzerte
Veranstaltungskalender
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Veranstaltungskalender
Corteo dei Re Magi. 6. Jan., Umzug der Heiligen Drei Könige: Kostümierter Umzug vom Dom zur Basilika Sant’Eustorgio.
Motorrad Befana. Umzug der Motorradfahrer, angeführt von der "Weihnachtshexe" mit Segnung durch den Bischof von Mailand und Verteilung von Geschenken an Kinder, Alte, Kranke und Obdachlose: Ausgangspunkt ist der Kanonenplatz am Castello Sforzesco.
Macef (Haushaltswaren- und Designmesse): Fiera Milano (Internet: http://macef.fmi.it).
Designer-Winterschlussverkauf: Mitte Januar, überall in der Stadt.
Antiquitätenmarkt. Entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).
Februar
BIT. Reisemesse: Ausstellungszentrum in Rho (Internet: http://bit.expocts.it).
Milanovendomoda. Mailänder Modewoche: Febr. - März, Fiera Milano (Internet: http://www.expocts.it/).
Carnevale Ambrosiana (Ambrosianischer Karneval). Mailands langer Karneval, der nicht wie anderenorts am Aschermittwoch, sondern am ersten Samstag der Fastenzeit endet: Ende Februar - Anfang März, Piazza Duomo.
Antiquitätenmarkt. Am letzten Sonntag im Monat entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).
Moda In. Modenschauen: Fiera Milano (Internet: www.modain.it/htm/home.asp).
März
Historisches Autorennen Mailand-San Remo: Revival-Fahrt der "Coppa Milano - San Remo" mit schönen alten Autos, die zwischen 1906 und 1973 gefahren wurde. Start ist an der Piazza del Duomo. Die Strecke führt über Vigevano, Rapallo nach San Remo.
Milanovendomoda. Mailänder Modewoche: Febr. - März, Fiera Milano (Internet: http://www.expocts.it/).
Rad-Worldcup Mailand - San Remo: Führt von Mailand bis nach San Remo an der Westküste.
Pasqua (Ostern): März/April, Osterprozession am Karfreitag.
Pasqua del Canottaggio. Oster-Ruderregatta: Mitte März, Idropark Fila.
Oggi Aperto. Tag der offenen Tür, Monumente und historische Gebäude, die normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, laden zur Besichtigung ein: drittes Wochenende im März, überall in der Stadt.
Antiquitätenmarkt. Am letzten Sonntag im Monat, entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).
April
Fiera dei Fiori. Blumenmarkt: Anfang April, entlang des Naviglio Grande-Kanals zwischen der Viale Gorizia und der Via Valenza-Brücke.
Pasqua (Ostern): März/April, Osterprozession am Karfreitag.
Salone Internazionale del Mobile. Milaneser Möbelmesse: Fiera Milano (Internet: www.cosmit.it).
Bagutta-Pittori all’Aria Aperta. Kunstwerke werden im Freien ausgestellt: dritte Woche im April, Via Bagutta.
Mai
Milano Cortili Aperti. Mailands geöffnete Innenhöfe, von privaten Wohnhäusern werden für die Öffentlichkeit spezielle Tage der offenen Tür organisiert: Mitte Mai, Altstadt.
Corpus Domini (Fronleichnams-Prozessionen).
Gay & Lesbian Film Festival. Filmfestival der Lesben und Schwulen: Ende Mai - Anfang Juni, Pasquirolo-Kino.
Juni
Festa del Naviglio. Großes Sommerfest mit Fackelumzug: Erster Sonntag im Juni, Naviglio.
Sagra di San Christoforo. Fest des Heiligen Christopher, das Fest findet abends auf Kanalbooten statt: Dritter Sonntag im Juni, Naviglio.
Festa Latino Americando. Lateinamerikanisches Kulturfestival (Internet: www.latinoamericando.it): Mitte Juni - Mitte August, Forum di Assago.
Villa Arconati Festival. Musikfestival: Ende Juni - Ende Juli, Castellazzo di Bollate, 15 km nordwestlich von Mailand.
Juli
Festival La Notte di San Lorenzo. Internationales Musikfestival: Mitte - Ende Juli, Cascina Monluè.
Milano d’Estate (Mailänder Sommer). Kulturelle Veranstaltungsreihe: Juli - August, Parco Sempione.
September
Bijoux (Modeschmuckmesse). Fiera Milano.
Le Vie del Cinema. Filme des Filmfestivals von Venedig werden gezeigt: Mitte September, örtliche Kinos.
Formel 1 Grand Prix: Monza, 15 km nordwestlich von Mailand.
Festa del Chiodo/della Nivella (Fest des Nagels). Der Bischof von Mailand erhebt sich auf einer mechanischen Wolke in die Höhe des Domgewölbes, um den Gläubigen den heiligen Nagel vom Kreuze Christi zu präsentieren: Mitte September, Dom.
Oktober
Festa di Chiaravalle. Jahrmarkt am Glockenturm der Zisterzienser Chiaravalle-Abtei mit Ständen im Freien, Ausstellungen und Unterhaltung: Erster Sonntag im Oktober, Chiaravalle-Abtei.
Mostra di pittura l’arte al cielo aperto. Kunstausstellung im Freien: Rund um die Via Bagutta.
Fiera dei libri antiquati. Markt für antike Bücher: Palazzo del Ragione, Via Mercanti.
Short Formats Internationales Tanzfestival: Teatro dell'Arte im Palazzo della Triennale.
November
Esposizione Internazionale del Ciclio (Fahrradmesse): Fiera Milano (Internet: www.eicma.it).
Modaprima (Internet: www.pittimmagine.com/it/fiere/modaprima/): Messe für Mode und Accessoires.
Dezember
Beginn der Opernsaison: Anfang Dezember, Teatro alla Scala.
Beginn der Theatersaison: Anfang Dezember, Teatro Piccolo, Via Rovello
O Bej, o Bej. Mailands Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit dem traditionellen Open-Air-Fest zu Ehren des Schutzheiligen Mailands, St. Ambrosius: Anfang Dezember, vor der Basilika San Ambrogio.
Natale in Fiera. Weihnachtsmarkt, Verkaufsstände, folkloristische und akrobatische Aufführungen, Jazz- und Kabarettveranstaltungen sowie Konzerte: Mitte Dezember bis Silvester, Fiera Milano.
Einkaufen & Essen
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Einleitung
Alle ausgewiesenen Preise verstehen sich inklusive einer Mehrwertsteuer (IVA) von 10%. Eine Bedienungsgebühr von 15% wird normalerweise am Ende auf die Rechnung aufgeschlagen. Gewöhnlich rundet man den Endbetrag auf und gibt ein Trinkgeld von 5-10%, wenn das Essen und die Bedienung zufriedenstellend waren.
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die IVA ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr bzw. das Trinkgeld.
Restaurants
Cracco-Peck
Dieses moderne Restaurant nahe der Kathedrale mit einem Michelinstern ist der perfekte Ort für hochkarätige Geschäftstreffen. Das Peck, von dem behauptet wird, dass es das Beste in Mailand ist, betreibt auch einen Feinkostladen in der angrenzenden Straße. Meisterkoch Carlo Cracco zaubert fantastische Tagesmenüs (88 € und 120 €) sowie ein spezielles saisonales degustazione menu (165 €). Gerichte sind z.B. Kalb in Brotkrumen mit Spinat, Weintrauben und Zwiebeln sowie junges Schwein am Spieß auf Siena-Art mit Artischocken. Desserts sind außergewöhnlich und die Weinliste kann sich sehen lassen. Reservierung erforderlich. Sonntags geschlossen.
Via Victor Hugo 4
Tel: (02) 02 31 61.
Internet: www.peck.it
Don Carlos
Das Don Carlos, eines der beiden Restaurants im Grand Hotel et de Milan, liegt direkt neben dem Haupteingang und hat einen ähnlich guten Ruf wie das Cracco-Peck. Der kleine Speisesaal erscheint sehr traditionell mit kleinen Lämpchen, die Originaldrucke und Skizzen aus früheren Opernproduktionen in der Scala beleuchten. So gewinnt man ein wenig an Vorstellung, wie das Hotel im ausgehenden 19. Jahrhundert wirkte als Verdi hier lebte. Es werden degustazioni menus und großartige Gerichte wie Fischsuppe mit Safran, Mandel und Selleriecrème, Lammkotelett in grünem Kaffeesatz mit Wassermelonentorte und Minztee oder Oktopus in Vermentinowein angeboten. Im Herbst stehen auch Wildgerichte auf der Speisekarte.
Via Manzoni 29
Tel.: (02) 72 31 41.
Internet: www.grandhoteletdemilan.it
Il Luogo di Aimo e Nadia
Seit über 25 Jahren zaubern Aimo e Nadia traumhafte Speisen, die mit den besten und aromatischsten Zutaten Italiens zubereitet und mit kunstvoller Einfachheit angerichtet werden, wie man sie nirgendwo sonst auf der Welt findet. Die Spaghetti mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Chili stellen jede Konkurrenz in den Schatten und zeigen deutlich, um was es in der italienischen Kochkunst geht. Der Speiseraum ist mit Terrakottaboden ausgestattet, die Wände sind weiß gestrichen und mit abstrakten zeitgenössischen Bildern geschmückt. Die großen Fenster geben den Blick auf die Straße frei. Typische Gerichte sind mit Scampi gefüllter Tintenfisch und Kalbslende. Wildgerichte bestimmen die Speisekarte im Herbst. Dieses Restaurant mit zwei Michelinsternen ist die relativ lange Taxifahrt bis zu den nördlichen Vororten von Mailand wirklich wert. Eine Vorausbuchung ist immer erforderlich.
Via Montecuccoli 6
Tel.: (02) 41 68 86.
Internet: www.aimoenadia.com
Ristorante Il Teatro
Das preisgekrönte Il Teatro, eines der beiden Restaurants im Hotel Vier Jahreszeiten zählt dank seines hervorragenden Chefkochs Sergio Mei nach wie vor zu Mailands besten Restaurants. Abends gibt es nur ein Gedeck und die Gäste werden wie Könige an die runden Tische geführt, die mit weißen Tischdecken, Kristallgläsern und Kerzen geschmückt sind. Der Service is ebenso exquisit wie die Küche. Fisch ist die Hausspezialität mit Köstlichkeiten wie z.B. pochierter Kabeljau mit Artischocken und Spinat, von Zwiebeln umgeben und in Wein gekocht. Fleischgerichte umfassen Kalbsmedaillion mit foie gras, schwarzem Trüffel und grünem Gemüse. Zur Nachspeise empfiehlt sich das Mandelmilch- und Anisparfait mit Erdbeersalat.
Four Seasons Hotel, Via Gesù 8
Tel.: (02) 770 88.
Internet: www.fourseasons.com/milan
Ristorante Sadler
Claudio Sadler konnte sich mit seiner Kombination aus Tradition und Innovation einen exzellenten Ruf erwerben. In diesem kleinen, ein paar Minuten von der Porta Romana entfernten Restaurant mit seinen 40 Gedecken sitzen die Gäste in einem eleganten, gut beleuchteten Raum mit zeitgenössischen Bildern an den Wänden und runden, mit strahlend weißen Tischtüchern bedeckten Tischen. Fisch ist die Spezialität, wie z.B. der hervorragende Meerbrassenstrudel mit Oliven und Auberginen. Als Dessert sollte man sich die geeiste Melone mit zabaglione und weißem Portwein nicht entgehen lassen. Im Sommer kann man auch draußen sitzen. Reservierung ist erforderlich.
Via Troilo 14, Ecke Via Conchetta
Tel.: (02) 58 10 44 51.
Internet: www.sadler.it
Restaurants für Geschäftstreffen
Alfredo, Gran San Bernardo
In diesem östlich der Piazza Firenze und unweit der Fiera gelegenen Restaurant gibt es das legendäre, von Chefkoch und Eigentümer Alfredo Valli kreierte costoletta alla milanese (paniertes Kalbskotelett). Er begann als Lehrling im Biffi (s. weiter unten), bevor er sich 1964 in der Via Gran San Bernardo (heute Via Borgese) mit diesem Restaurant, das über einen Michelinstern verfügt, selbstständig machte. Der schicke, einfach gestaltete Raum mit seinen weiß gestrichenen Deckenbalken und niedrigen schwarzen Stühlen ist der ideale Ort, um wichtige Geschäftspartner mit traditionell mailändischer Küche zu beeindrucken. Das in Rotwein zart geschmorte Rindfleisch ist einfach ein Genuss, ebenso das Vanillesoufflé. Samstags und Sonntags geschlossen.
Via Borgese 14
Tel: (02) 331 90 00.
Antico Ristorante Boeucc
Boeucc, 1696 eröffnet, ist das älteste Restaurant in Mailand und befindet sich im Erdgeschoss des Palazzo Belgioioso, der vom selben Architekten erbaut wurde. Außer den prunkvollen, neoklassischen, von Granitsäulen gestützten Speisesälen gibt es vier elegante Salons, die für Gruppen von 20-30 Personen gemietet werden können. Der Service is hervorragend und die Küche ist klassisch mailändisch. Kulinarische Beispiele sind panierte Kalbskoteletts, Risotto alla Milanese mit Safran und Hühnerbouillon und la cassoeula (milanesischer Eintopf mit Schweinefleisch, Kraut und Salami).
Piazza Belgioioso 2
Tel: (02) 76 02 02 24.
Internet: www.boeucc.it
Biffi Scala & Toula
Neben dem Mailänder Opernhaus La Scala befindet sich Biffi, das mit seinen luxuriös gestalteten Salons aus dem 18. Jahrhundert nach wie vor der traditionelle Ort ist, um nach der Oper ein risotto al salto (herzhafter, mailändischer Risotto, der gebraten und in Kuchenform serviert wird) zu genießen. Die Tische befinden sich in einem zentralen Essbereich mit Säulen, Lüstern und Bildern alter Meister an den Wänden. So exquisit die Hauptgerichte auch sind, man sollte immer etwas Platz für die verlockende Vielfalt an hausgemachten Desserts lassen, darunter Ricottamousse und mit Kaffee getränkte cialde-Kekse. Links neben der großen Bar befindet sich ein Privatraum, der für Gruppen von bis zu 40 Personen gemietet werden kann.
Piazza della Scala 2
Tel: (02) 86 66 51.
Da Berti
Auf halbem Weg zwischen der Stazione Centrale und der Stazione Porta Garibaldi liegt das geräumige und elegante Da Berti, das im Jahr 1866 als eine Art Treffpunkt für Räuber und andere Kriminelle eröffnete. Heute muss man in diesem vor allem bei Politikern sehr beliebten Lokal auf jeden Fall einen Tisch reservieren, um in den Genuss eines Aperitifs im herrlichen Weinkeller in Gesellschaft der Eigentümerin Enrica Colombi oder ihres Sohnes Pier Luigi Rotta zu kommen, bevor man sich in einem der vier gelb gestrichenen Salons mit alten Schildern und Regierungserklärungen zum Essen niederlässt. Der preisgekrönte Chefkoch und Sommelier Giuseppe Biggica zaubert den besten risotto alla Milanese (Safranrisotto) der ganzen Stadt und ist auch bekannt für sein gebackenes Kalb. In den Salons können 300 Gäste sitzen und im Sommer kommen noch 170 weitere Gedecke in der Pergola im Garten dazu.
Via Algarotti 20
Tel: (02) 669 46 27.
Internet: www.daberti.it
Savini
Das bereits 1867 im Herzen der Galleria Vittorio Emanuele II eröffnete Savini war stets der Platz zum Sehen und Gesehen-werden mit einem Gästebuch, das viele Persönlichkeiten aus Kunst und Wirtschaft der letzten 150 Jahre kennt. Heutzutage zieht es vor allem eine Klientel aus Geschäftsleuten an. Neben einigen Tischen in der Galleria befindet sich hinter der Bar aus Kirschholz der Hauptspeisesaal, der im Belle-Epoque-Stil mit roten Plüschteppichen, Lüstern und Topffarnen gestaltet ist. Die Hausspezialität ist tipici nervetti alla Milanese (gebratene Rinderinnereien mit süßen roten Zwiebeln, Balsamico-Essig und Rosinen). Eine Reihe von Privaträumen im Obergeschoss kann für Geschäftstreffen von 12 bis 100 Personen gemietet werden.
Galleria Vittorio Emanuele II
Tel: (02) 72 00 34 33.
Internet: www.savini.thi.it
Trendrestaurants
Joia
Dieses vegetarische Gourmetrestaurant nahe der U-Bahnstation Porta Venezia nördlich der Giardini Pubblici ist einfach außerordentlich. Der Eigentümer und Chefkoch Pietro Leeman zählt zu Mailands besten Köchen und kreiert einfallsreiche Speisen, in denen sich italienisches Flair und asiatische Einflüsse perfekt verbinden. Der moderne Speisesaal ist angenehm beleuchtet und minimalistisch eingerichtet. Man sollte auf jeden Fall die vegetarische foie gras mit Trüffelsauce oder den Gemüseauflauf mit fontina-Käse und Kräutern probieren und dazu eine Flasche Sauvignon aus biologischem Anbau genießen. Reservierungen eine Woche im Voraus werden empfohlen. Samstags und Sonntags geschlossen.
Via Panfilo Castaldi 18
Tel.: (02) 29 52 21 24.
Internet: www.joia.it
Marino alla Scala
Dieses Restaurant im ersten Stock über dem Designergeschäft und dem dazugehörigen Café ist in einem Palazzo im Besitz von Trussardi untergebracht, das sich direkt gegenüber der berühmten Scala befindet. Man versinkt in den gemütlichen, ockerfarbenen Sofas und Sesseln und genießt die Sicht auf die Piazza oder vertieft sich in die mediterrane Speisekarte, auf der Fisch und Gemüsegerichte dominieren, wie z.B. Shrimps mit Zucchini, Sellerie, Kapern und Oliven-taggiasche. Fleischgerichte werden ebenfalls angeboten, z.B. gedünstetes Rindfilet mit Kartoffeln, rote Bete und Salsa Verde. Es gibt ausgezeichnete Tagesangebote. Sonntags geschlossen.
Palazzo Marino alla Scala, Piazza della Scala 5
Tel: (02) 80 68 82 01.
Internet: www.marinoallascala.com
Milch
Das helle und schicke Restaurant in einer ehemaligen Molkerei nahe des Hauptbahnhofs serviert Gerichte der neuen so genannten Fusionsküche auf biologischer Grundlage. Die Speisen umfassen Tintenfischsalat, Fettucini mit Aubergine und Ricotta sowie Schweinelende in Sesamsauce. Nur Abendkarte. Montags geschlossen.
Via E Petrella 19
Tel.: (02) 29 40 58 70.
Nobu
Der japanische Meisterkoch Nobuyuki Matsuhisa konnte mit diesem Restaurant seine weltweite Kette exklusiver Restaurants erfolgreich bereichern. Zusammen mit Armani gründete er dieses Nobu in der riesenhaften, aus weißem Stein erbauten Armani World in der Via Manzoni. Streichholzdünne Models und figurbewusste Mitglieder der Modebranche können das elegante Design und die kalorienarmen Speisen wie schwarzen Kabeljau in Misosauce, Sushi oder Sashimi und dazu einen Sake mit Goldblatt genießen. Reservierungen sind notwendig. Sonntags geschlossen.
Armani, Via Manzoni 31 (Eingang zum Restaurant an der Via Pisoni 1)
Tel.: (02) 62 31 26 45.
Shambala
Dieses vietnamesisch-asiatische Restaurant ist trotz seines diskreten Erscheinens ein Platz zum Sehen und Gesehen-werden. Hier werden fantastische Gerichte der Fusionsküche in einem leichten und luftigen Speisesaal von einer ausgezeichneten Bedienung serviert. Einige Gerichte der Speisekarte sind z.B. gebratener Tunfisch mit Koriandersamen und die Spezialität des Hauses Kaeng Kung (gedünstete Garnelen in Kokusnussmilch). Für laue Sommerabende bietet sich die große Terrasse an. Sonntags geschlossen.
Via Giuseppe Ripamonti 337
Tel.: (02) 552 01 94.
Preiswerte Restaurants
Brek
Brek ist eine landesweite Kette von Fastfoodrestaurants, in denen man gute und preiswerte Gerichte bekommen kann. Das Restaurant nahe der Stazione Centrale ist eine der größten Niederlassungen dieser Kette und bietet hungrigen Reisenden eine Fülle von kalten Speisen sowie Lasagne, Spaghetti und Hauptgerichte wie Eintopf und Fleischspeisen. Alle drei Restaurants vermitteln ein Landhausgefühl mit ihren offenen Sälen, den gefliesten Böden, Pinienholzbalken und Wandmalereien und heben sich wohltuend vom Plastikdekor anderer Fastfoodketten ab.
Via Lepetit 20 (Stazione Centrale)
Tel.: (02) 670 51 49.
Sonntags geschlossen.
Porta U. Giordano 1 (San Babili)
Tel.: (02) 76 02 33 79.
Via dell’Annunciata 2 (Cavour)
Tel.: (02) 65 36 19.
Internet: www.brek.com
Pizza OK
Pizza OK serviert die größten Pizzen der Stadt. Dazu kann man aus einem Angebot von 86 verschiedenen Sorten wählen, so dass bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist. Sogar ungewöhnliche Kombinationen wie Birne mit Gorgonzola-Käse stehen auf der Speisekarte. Diese einfache dunkle Trattoria ist immer gut besucht, jedoch bekommt man nicht das Gefühl, sich sehr zu beeilen, um dem Nächsten Platz zu machen.
Via Lambro 15 - Angolo Piazza VIII Novembre
Tel.: (02) 29 40 12 72.
Sadler Wine & Food
Claudio Sadlers exzellente, sehr günstig in der Nähe des Fiera-Bezirks an der Piazza Amendola gelegene Weinbar bietet eine verführerische Vielfalt von Fleisch, Käse und anderen Speisen, für die sorgfältigst ausgewählte und auch außergewöhnliche Zutaten wie Vogelstraußfleisch und foie gras verwendet werden. Die Weinbar ist ein typisches und komfortables italienisches Restaurant mit hellen ockerfarbenen Wänden, dunklen Holzpaneelen und einigen ausgezeichneten Gemälden an den Wänden. Viele der 300 verschiedenen Weinsorten sind im Glas erhältlich, so dass man leicht zu jedem Gang einen anderen Wein probieren kann. Sonntags geschlossen.
Via Monte Bianco 2/A
Tel.: (02) 481 46 77.
Internet: www.sadler.it
Serendib
Dieses sri-lankische Restaurant ist eines der preiswertesten ethnischen Restaurants in Mailand mit einem einladenden Ambiente und einem Dekor, das typisch italienische Gewölbe und Wände in rot und beige mit traditionell östlichen Elementen wie gefliesten Böden, Wandgehängen und Kunstwerken aus Sri Lanka miteinander kombiniert. Es gibt verschiedene Menüs mit Fisch, Fleisch und vegetarischer Kost, die ein Hauptgericht, Reis, Gemüse und ein Dessert einschließen. Angebotene Speisen sind z.B. Wambottu (gebratene Artischocken mit Gewürzen und Kokusnussmilch), Alamas (Rind mit Kartoffeln in Safran und Currysauce) und Kukulmas (Hühnchen in würziger Sauce). Es wird eine Buchung für das Wochenende empfohlen. Nur Abendkarte.
Via Pontida 2
Tel./Fax: (02) 659 21 39.
Taverna Morrigi
In dieser nahe der Piazza Affari im Finanzviertel gelegenen recht altmodischen und holzgetäfelten Taverne bekommt man ein hervorragendes Tagesmenü, das aus traditionellen Mailänder Spezialitäten wie cassoeula (ein typischer Eintopf mit Schweinefleisch, Kohl und Würstchen), verschiedensten Risottos oder bocioncini di manzo con piselli (Rindfleisch mit Erbsen) besteht. Sonntags geschlossen.
Via Moriggi 8
Tel.: (02) 86 45 08 80.
Persönliche Empfehlungen
Bagutta
Diese lombardisch-toskanische Trattoria ist besonders für ihre alljährliche Literaturpreisverleihung bekannt, die erstmals 1927 stattfand. Die labyrinthartigen Hallen sind mit Wandfresken und preisgekrönten Büchern geschmückt. In diesem beliebten Lokal ist bei 200 Gedecken stets genug Platz. Im Sommer können weitere 140 Gäste im Garten sitzen und Spezialitäten wie Würstchen mit gebratener Zucchini und das berühmte Cotoletta Primavera, dem mit einer Sauce aus frischen Tomaten und Rucola servierten kalten Kalbskotelett, genießen. Sonntags geschlossen.
Via Bagutta 14
Tel.: (02) 76 00 27 67.
Internet: www.bagutta.it
Taverna Visconti
Nur ein paar Minuten östlich der Kathedrale nahe des Largo Augusto kreiert Chefkoch Nico Carleo traditionelle lombardische Köstlichkeiten wie Ente in süßsaurer Sauce oder Risotto Milanese. Das belüftete Kellerrestaurant verfügt noch stets über die Gewölbe aus dem frühen 19. Jahrhundert und ist in dunklen, gemütlichen Farben gehalten. Über dem Restaurant im Erdgeschoss befindet sich eine Weinbar mit Bistro – der ideale Ort für ein informelleres Ambiente.
Via Marziale 11
Tel: (02) 79 58 21.
Internet: www.tavernavisconti.it
Einleitung
Einkaufsmeilen
Außerhalb der Altstadt befinden sich die Modegeschäfte häufig in größeren Gebäuden, und deshalb stehen die Geschäfte Corso Buenos Aires (im Norden), Corso Vercelli (im Westen) und Corso XXII Marzo (im Osten) an Beliebtheit gleich an zweiter Stelle. Bekleidung, Hüte, Koffer, Accessoires und Sportbekleidung sind in Mailand i. allg. von hoher Qualität und dafür auch recht preiswert, aber immer noch nicht billig. Preisreduzierte Waren kann man gut im Stockhouse, Via Montegani 7 (Tel: (02) 89 51 39 51) einkaufen, oder man informiert sich auf der Homepage des Corriere della Sera (www.corriere.it), wo auf den Modeseiten („Il mondo degli outlet") Geschäftsadressen und Schnäppchen verkündet werden („spacci e occasioni"). Für das ultimative, individuelle Einkaufserlebnis kann man bei Travel Media Consulting (Tel: (02) 5831 2696) für zwei Stunden zum Preis von 78 Euro einen englischsprachigen Berater buchen, der beim Einkaufen berät und beim Tragen hilft.
Märkte
Öffnungszeiten
Hinweis
Die Umsatzsteuer liegt je nach Wert der Ware zwischen 12% und 14%. Nicht-EU-Bürger sollten für Artikel über 155 € die Kassenbons aufbewahren, um die Umsatzsteuer (IVA) rückerstattet zu bekommen.
Nachtleben
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Einleitung
Ein typisches Merkmal Mailands wie auch anderer moderner europäischen Städte ist die Unmenge an Restaurant-Bars, die versuchen, ihre Gäste den ganzen Abend über zu halten, und wo man gemütlich essen kann oder auch nur eine Flasche Wein trinkt. Es ist jedoch üblicher, während des Abends zwei oder drei verschiedene Lokale aufzusuchen und dabei gesellschaftliches Know-how zu zeigen sowie bella figura (diese häufig benutzte italienische Phrase bedeutet, daß man weiß, was abläuft). Viele gute Bars und Cafés findet man im Bezirk Navigli, in der Nähe der Kanäle im Südwesten der Stadt, bis zur Porta Ticinese. Nördlich des Doms, in der Gegend rund um die Brera-Gemäldegalerie, befinden sich in vielen Boutiquen angenehme Cafés, aber auch Restaurants und Clubs. Die meisten Bars und Restaurants sind bis spät geöffnet (01.00 Uhr), und wer noch viel Energie hat, geht anschließend in einen der bis 04.00 Uhr geöffneten Clubs (Discoteca, die meisten sind montags geschlossen). In den Bars kostet eine Flasche Wein rund 6 €, der Club-Eintritt mindestens 8 €.
Veranstaltungsverzeichnisse findet man im Internet (www.hellomilano.it oder www.corriere.it). Verzeichnisse bekommt man auch mit den Zeitungen Corriere della Sera und La Repubblica (donnerstags) und von den Touristeninformationen, welche die beiden Veranstaltungskalender Spettacoli Milano und Mese Milano herausgeben.
Bars
Kasinos
Clubs
Live-Musik
Infrastruktur
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Flughafengebühren
Durchschnittliche Flugzeiten
Milan Malpensa (MXP)
Internet: www.sea-aeroportimilano.it
Malpensa liegt 48 km nordwestlich von Mailand, ist der größte Flughafen der Stadt und fertigt transkontinentale und andere internationale Flüge ab. Im Allgemeinen kommen die meisten europäischen und transkontinentalen Flüge im Terminal 1 an, Charterflüge im Terminal 2.
Fluggesellschaften Malpensa wird von großen europäischen und amerikanischen Fluggesellschaften angeflogen. Von Frankfurt aus fliegen u.a. Lufthansa, von Wien aus fliegen u.a. Austrian Airlines, von Zürich aus u.a. Swiss International.
Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen in der Abflughalle gehören Banken, Wechselstuben, Kioske, ein Erste-Hilfe-Station, Cafés und Restaurants. Nach dem Einchecken stehen Geschäfte mit elektronischen Waren, Kleidung und Boutiquen sowie die üblichen Duty-Free-Geschäfte zur Verfügung. In der Ankunftshalle befinden sich eine Touristeninformation, ein Postamt und die großen Mietwagenfirmen.
Geschäftseinrichtungen Das angeschlossene Geschäftszentrum steht unter der Leitung von Eurochange (Tel: (02) 58 58 11 99) und stellt Fluggästen der Business-Class Bildschirmarbeitsplätze, Faxgeräte und PCs zur Verfügung, außerdem können Mobiltelfone geliehen werden. Konferenzzimmer für maximal 14 Personen können im Voraus gebucht werden.
Transfer in die Stadt Am mühelosesten fährt man mit der Bahn ins Stadtzentrum. Der Malpensa Express (Tel: (02) 277 63, 84 47 75 00. Internet: www.ferrovienord.it) fährt vom Terminal 1 zum nördlich der Altstadt liegenden Cadorna-Bahnhof. Züge verkehren zwischen 07.45-21.45 Uhr im 30-Minuten-Takt (Fahrtzeit: 40 Min.) und halten am Milano Bovisa Politecnico und Saronno Centro an. Wenn wichtige Handelsmessen stattfinden, hält der Zug auch in Milano Bolona, im Bezirk Fiera, an.
Es steht außerdem ein Shuttlebus zur Verfügung, der zwischen den Terminals und dem Gallarate-Bahnhof verkehrt, von wo man eine Auswahl an Anschlüssen zum Hauptbahnhof (Stazione Centrale) und zum Bahnhof Porta Garibaldi hat. Zum Porta Garibaldi gibt es häufigere Verbindungen.
Die von Air Pullman (Tel: (02) 58 58 31 85. Internet: www.airpullman.com) betriebenen Busse fahren zum Hauptbahnhof, Milano Fiera, Milano Lampugnano und der Piazza Castello. Der Shuttlebus zum Hauptbahnhof verkehrt häufiger, zwischen 05.30-21.00 Uhr alle 20 Minuten, dann jede halbe Stunde bis 00.15 Uhr (Fahrzeit: 1 Std.). Das gleiche Unternehmen betreibt die Reisebusverbindung zwischen Malpensa und Linate (Fahrtzeit: 1 Std. 15 Min.).
Das am Flughafen ansässige Unternehmen Malpensa Taxis (Tel: (02) 40 09 90 29) bietet Taxifahrten ins Stadtzentrum an, die mit Fahrpreisen ab 52 € wesentlich teurer sind.
Milan Linate (LIN)
Internet: www.sea-aeroportimilano.it
Linate liegt sieben Kilometer östlich des Zentrums und ist von der Stadt aus leicht zu erreichen. Der 1993 vergrößerte Flughafen ist wegen der Nähe zur Stadt besonders bei Italienern und europäischen Geschäftsleuten beliebt. Obwohl 1998 viele europäische Fluglinien, u.a. British Airways, zum Malpensa-Flughafen verlegt wurden, werden in Linate jedes Jahr weiterhin etwa 8 Mio. Passagiere abgefertigt.
Fluggesellschaften Alitalia verbindet die Stadt mit dem Süden Italiens, u.a. Rom, Bari, Catania, Neapel und Palermo. Die Fluggesellschaften Air France, KLM, Meridiana, Sabena, SAS und Virgin Express bieten alle regelmäßige Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Europa an. von Frankfurt aus gibt es u.a. Verbindungen mit Lufthansa, Alitalia, Air One, Air France und LOT, von Wien aus mit Austrian Airlines, Lufthansa, Air France und Alitalia, vom Zürich aus mit Lufthansa, Alitalia, Swiss International und Air One.
Flughafeneinrichtungen Während der regulären Geschäftszeiten stehen ein Touristeninformationsschalter, eine Bank und eine Wechselstube zur Verfügung. Vor Ort gibt außerdem ein Restaurant und eine Snack-Bar. Autovermietungen von den bekannten großen Firmen sind ebenfalls vertreten.
Geschäftseinrichtungen Linate steht unter der Leitung der Flughafengruppe SEA, die auch vier Club-Lounges zur Verfügung stellt. Diese befinden sich im Terminal 1 und 2 und in der Ankunftshalle. Es ist kein separates Geschäftszentrum vorhanden.
Transfer in die Stadt Vom Flughafen gibt es Reisebus- und Stadtbusverbindungen ins Stadtzentrum. Die etwas komfortableren, von Starfly betriebenen Shuttlebusse (Tel: (02) 58 58 72 37) fahren zwischen 05.40-21.35 Uhr alle 30 Minuten zum Hauptbahnhof (Fahrzeit: 15-30 Min.). Die Fahrkarten können im Bus gekauft werden. Preisgünstiger sind der Stadtbus bzw. die ATM-Buslinie 73 (Tel: (02) 72 52 43 60. Internet: www.atm-mi.it), die zwischen 06.00-00.50 Uhr im 10-Minuten-Takt zur Piazza San Babila fährt. Die Fahrkarten können in der Abflughalle an der Airport Bar gekauft werden. Eine Taxifahrt (Tel: (02) 67 67/85 85) ins Stadtzentrum kostet rund 15 € und dauert je nach Verkehr bis zu 30 Minuten.
Zugverbindungen
Der EuroCity verbindet Mailand mit über 40 europäischen Städten, u.a. Paris, Basel und Brüssel.
Der CityNightLine-Zug (Internet: http://www.nachtzugreise.de/) verbindet Deutschland über die Schweiz und/oder Österreich mit Mailand.
Die Direktverbindung zwischen Rom und Mailand, den wichtigsten Wirtschaftszentren Italiens, ist schnell und verlässlich. Es werden u.a. InterCity- (Fahrzeit nach Rom: etwa 5 Std. 30) und Treno-Eurostar-Züge (4 Std. 30) eingesetzt, die Mailand und Rom über Bologna und Florenz verbinden. Für beide Züge fallen Zuschläge an. Die wichtigsten norditalienischen Häfen kann man durch Verbindungen nach Venedig (2 Std. 40) und Genua (etwa 1 Std. 30) erreichen.
Transfer in die Stadt
Hinweis
In Mailand gibt es zehn weitere Bahnhöfe, die vor allem dem Pendelverkehr in die nähere Umgebung dienen. Nützliche Verbindungen nach Varese, Bergamo und Cremona gibt es vom Bahnhof Porta Garibaldi. Züge zum Cadorna-Bahnhof (im Mailänder Stadtzentrum) werden von Ferrovie Nord Milano – FNM (Tel: (02) 202 22. Internet: www.ferrovienord.it) betrieben, dazu gehört der Malpensa Express und regionale Verbindungen nach Como. Für die übrigen Verbindungen ist die staatliche italienische Eisenbahn Ferrovie dello Stato (Tel: 89 20 21 oder (199) 166 177. Internet: www.trenitalia.com und www.fs-on-line.it) zuständig. Die Züge sind verlässlich und die Preise angemessen, obwohl für bestimmte Züge (Diretto, Inter-Regionale, InterCity oder Eurostar) teure Zuschläge verlangt werden können. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Fahrkarten vor der Fahrt am Bahnsteig an den gelben Automaten abgestempelt werden müssen. Wird dies unterlassen, drohen hohe Strafgebühren.
Anfahrt
Italiens zentrale Verkehrsader A1 (Autostrada del Sole) führt von Mailand über Bologna, Florenz, Rom und Neapel nach Reggio Calabria direkt Richtung Süden.
Die A4 (Turin–Mailand–Bergamo–Brescia–Verona–Venedig–Triest) bildet eine Ringstraße rund um den Norden der Stadt und ist ein Störungsherd, an dem der Nord-Südverkehr und der Ost-Westverkehr aufeinandertreffen. Die Straße wurde nach Venedigs Spitznamen Autostrada Serenissima benannt, was soviel bedeutet wie „ruhige Autobahn“, obwohl die A4 die wichtigste West-Ost-Verbindung Oberitaliens ist. Der am stärksten befahrene Abschnitt zwischen Mailand und Bergamo wurde vor kurzem in jede Richtung vierspurig ausgebaut.
Auch der Verkehr aus Varese und vom Lago Maggiore über die A8 und der aus der Schweiz und Como über die A9 staut sich hier oft.
Das südwestlich von Mailand liegende Genua kann über die ruhigere A7 erreicht werden.
Aktueller Hinweis
Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen beträgt 130 km/h für Wagen mit mindestens 1100 ccm und 110 km/h für kleinere Wagen.
Da auf allen Autobahnen eine Maut erhoben wird, kostet eine Fahrt von Mailand nach Rom etwa 28 Euro. Mehr Informationen über Mautgebühren und den Verkehr erhält man beim Informationszentrum in Rom (Tel: (06) 43 63 21 21. Internet: www.autostrade.it) Für Besucher mit einem begrenzten Budget sind die mehrspurigen strade statali (SS) wahrscheinlich geeigneter, denn sie sind gebührenfrei, und man kommt auf ihnen meistens schnell voran. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt auf diesen Straßen 110 km/h.
Verkehrsbestimmungen:
Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für Fahrer und Passagiere gesetzlich vorgeschrieben, und bei Missachtung dieser Vorschrift wird eine sofortige Strafe von 31 € bestraft.
Auf Autobahnen und außerhalb von Ortschaften ist es für alle Fahrzeuge Vorschrift, mit Abblendlicht zu fahren.
Für den Fall einer Panne ist eine Warnweste mitzuführen.
Es werden regelmäßig Atemkontrollen durchgeführt, und das Überschreiten der legalen Alkoholgrenze von 0,5 Promille wird schwer bestraft.
Die Gebühren für Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 10 km/h betragen ab 143 €.
Das Missachten einer roten Ampel zieht eine Strafgebühr ab 70 € nach sich.
Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre.
Personen aus EU-Ländern, die mit ihrem eigenen Wagen unterwegs sind, sollten die grüne Versicherungskarte dabei haben. (Carta Verde). Personen, die nicht aus EU-Ländern kommen, müssen einen internationalen Führerschein mit sich führen.
Weitere Informationen sind beim Automobile Club Italiana (ACI; Tel: (803) 116, 24-stündige Info-Hotline. Internet: www.aci.it) erhältlich.
Fahrzeiten
Busverbindungen
Das Busunternehmen Eurolines (Tel: (02) 72 00 13 04. Internet: www.eurolines.it) bietet von der Piazza Castello Verbindungen zu den meisten europäischen Städten an. Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Italien sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: http://eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann; (Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.
Sonstiges
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Lage
Landesvorwahl
Einwohner
Währung
Ethnische Gruppen
Religion
Ortszeit
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
Telekommunication
Durchschnittstemperatur
Durchschnittstemperatur im Juli
Jährlicher Niederschlag im Januar
Wechselkurse
| 1.00 CHF = 0.83 EUR |
| 1.00 USD = 0.76 EUR |
| Wechselkurse vom 1 Februar 2012 |
Andere Sportarten
Einführung
Die beiden Mannschaften werde von den großen Banken der Stadt gesponsert: die Banco Popolare di Milano finanziert Inter Mailand, Cariplo den AC Mailand. Karten (zwischen 13-114 €) sind in den Filialen der jeweiligen Bank erhältlich. Karten können aber auch für Inter Mailand bei TicketOne (Tel: (02) 89 24 24. Internet: www.ticketone.it) und für den AC Mailand bei dessen Kartenvorverkaufsstelle in der Via Turati 3 (Tel: (02) 62 28 56 60) gekauft werden. Die beiden Mannschaften befinden sich normalerweise Kopf-an-Kopf im Wettstreit um die Serie A und den Coppa Italia.
Jedes Jahr Anfang September findet auf der Rennstrecke von La Monza, nördlich von Mailand, der Formel 1 Grand Prix statt. Züge und Busse (Linien 723 und 724) verkehren vom Hauptbahnhof und brauchen zwischen 30 und 50 Minuten. Karten können beim Automobile Club Milano (Tel: (02) 774 54 00) oder direkt bei der Rennstrecke gebucht werden (Tel: (039) 248 21). Die Eintrittskarten für einen normalen Stehplatz kosten ab 26 €, für im voraus gebuchte Sitzplätze zahlt man bis zu 284 €. Spiele der Volleyball-Mannschaft Asystel Mailand und der Basketball-Mannschaft Adecco Mailand können manchmal im Palalido, Piazza Stuparich (Tel: (02) 70 00 16 57) gesehen werden.
Fitness-Studios
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Radfahren
Tennis
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Weitere Städte
Städte Übersicht
Wetter Mailand »Klima
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| 23.05.12 | 26°C | 12°C | 5% | |
| 24.05.12 | 28°C | 14°C | 2% | |
| 25.05.12 | 26°C | 17°C | 5% | |
| 26.05.12 | 24°C | 16°C | 5% | |
| 27.05.12 | 25°C | 14°C | 5% |



