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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Mailand
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Duomo (Dom)
Mailands Duomo liegt im Herzen der Stadt und ist die größte gotische Kathedrale der Welt. Mit dem Bau wurde 1386 begonnen und anschließend in jedem Jahrhundert etwas hinzugefügt. Am besten sollte man bei hellem Sonnenschein kommen, denn dann funkeln die farbigen Fenster im riesigen Inneren wie ein Kaleidoskop. Der Heilige Carlo Borromeo, der wichtigste Wohltäter der Kathedrale, ist in deren Mitte begraben. Er setzte sich sehr für die Gegenreformation ein und gab ein hölzernes Chorgestühl, viele der Statuen und den Nivola in Auftrag. Bei dem Nivola handelt es sich um einen seltsamen Korb, der zweimal im Jahr für eine recht ungewöhnliche Zeremonie eingesetzt wird: Im Mai und September wird der Bischof im Nivola hochgehievt, um einen Nagel aus Christus’ Kreuz – die wichtigste Reliquie im Mailänder Dom), die seit 1461 über dem Hauptaltar ausgestellt wird – herunterzuholen.

Besucher sollten sich die achteckige unterirdische Krypta ansehen, in der Borromeo begraben wurde (Lo Scurolo di San Borromeo) und die daneben liegende Schatzkammer. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Dach des Doms, ein majestätischen Gewebe aus Strebepfeilern, Turmspitzen und Fialen, glücklicherweise knapp von Bomben verfehlt. Über einem Wald aus Statuen (es sind über 3400) und der zentralen Kuppel steht die kleine, vergoldete, 1774 aufgestellte Kupferstatue der Jungfrau Maria, die „Madonnina“, welche in 108,5 m Höhe über der Stadt thront. Besucher sollten den Aufzug außerhalb der Apsis nehmen, um nicht die 158 Stufen hinaufsteigen zu müssen. Das Musea del Duomo nebenan ist ebenfalls einen Besuch wert (Eintritt: 5 Euro).

Piazza del Duomo 18
Tel: (02) 72 02 26 56.
Internet: www.duomomilano.it 
Öffnungszeiten (Kathedrale): Täglich 08.30-18.45 Uhr.
Kostenloser Eintritt (Kathedrale) bzw. mit Eintrittsgebühr (Schatzkammer, Fahrt zur Dachterrasse mit Aufzug, Zugang zur Dachterrasse über Treppen).

Galleria Vittorio Emmanuele II
Der Eingang der kreuzförmigen Galleria Vittorio Emmanuele II, einer riesigen Einkaufspassage im Jugendstil, liegt an der Piazza vor dem Dom und ist ein guter Treffpunkt sowie ein idealer Ort zur Erholung. Die Galleria wurde gebaut, um die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala zu verbinden und entwickelte sich schnell zu Mailands guter Stube. Winters wie sommers kommen die Mailänder hierher, um dem Regen zu entgehen, sich in den exklusiven Geschäften umzusehen und in den Bars Campari mit Soda zu trinken.

Piazza del Duomo
Öffnungszeiten: Durchgehend (Geschäfte, Bars und Restaurants schließen zu unterschiedlichen Zeiten).

Museo Teatrale alla Scala (Theatermuseum an der Scala)
Für Opernfreunde lohnt sich ein Besuch dieses Museums, denn es ist reichlich mit Andenken an das gefeierte Opernhaus La Scala angefüllt. Zwei Hallen sind Mailands Liebling Verdi gewidmet, dessen „Chor der Sklaven“ aus Nabucco immer noch die inoffizielle italienische Nationalhymne ist. Zu den Erinnerungsstücken gehört das Spinett, auf dem er zu spielen lernte, von ihm geschriebene Noten und der juwelenbesetzte Taktstock, den man ihm nach dem triumphalen Erfolg von Aida triumphal überreichte. Außer Verdi werden auch Rossini, Puccini und Toscanini geehrt.

Piazza della Scala
Tel: (02) 805 34 18.
Internet: www.teatroallascala.org
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-12.30 und 13.30-17.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Santa Maria delle Grazie
Das Abendmahl (Cenacolo) ist eines der berühmtesten Bilder der Welt. Lodovico Sforza beauftragte Leonardo da Vinci mit diesem Meisterwerk (1495-97) für das Refektorium der angeschlossenen Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie. Das Bild zeigt den Moment, an dem Christus den Betrug offenbart. Die zwölf Apostel stehen in Dreiergruppen zusammen, Christus im Zentrum und Judas (von Vasari als eine „Perfidie-Studie“ beschrieben) rechts, mit seiner Hand starr über einem auf dem Tisch liegenden Beutel voller Silber. Über die Jahre ist die Farbe etwas abgeblättert, da Leonardo sie direkt auf trockenem Putz auftrug (fresco secco), anstatt die Pigmente mit feuchtem Putz zu verbinden (buon fresco). Es gab heftige Kontroversen über das Entfernen von Übermalungen, die im 18. und 19. Jahrhundert zur Restaurierung vorgenommen wurden. Trotz des Verfalls ist es ein glücklicher Zufall, dass das Bild überhaupt noch besteht (eine Bombe zerstörte 1943 das Dach des Refektoriums). Das Bild zum ersten Mal im Original zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis.

Piazza Santa Maria delle Grazie 2, Corso Magenta
Tel: (02) 92 80 03 62.
Öffnungszeiten: Di-Sa 08.15-19.00 Uhr. Besuche sind in Gruppen von 25 Personen auf 15 Min. beschränkt. Es muss im Voraus gebucht werden.
Mit Eintrittsgebühr.

Museo d’Arte Antica del Castello Sforzesco (Museum für Kunstgeschichte im Sforza-Kastell)
Drei Stadtmuseen wetteifern in dieser aus roten Ziegeln gemauerten Burg am Rande des Sempione-Parks um Aufmerksamkeit. Das ehrwürdigste unter ihnen ist das Museum für Kunstgeschichte. Besucher interessiert vor allem Michelangelos letztes Werk, die nicht fertiggestellte Pietà Rondanini, auf dem die Jungfrau Maria Jesus’ Leichnam in ihren Armen hält. Diese vom Museum 1952 angekaufte Skulptur hat eine rauhe Oberfläche und ist auf abstrakte Weise gewunden, was sie auffallend modern macht.

Im Stockwerk über der ausgedehnten Skulpturen-Galerie befindet sich eine große Gemäldesammlung, zu der bedeutende Werke von Mantegna, Antonello da Messina und Leonardo da Vinci gehören. Neben dem Museum für Kunstgeschichte, das sich mit der Pinacoteca del Castello (es beherbergt italienische Gemälde aus dem 13. bis 18. Jahrhundert) in einem Gebäude befindet, liegen die anderen beiden Museen – das Museum für Kunstgewerbe (hier werden Arbeiten aus Schmiedeeisen, Keramiken, Elfenbein und Musikinstrumente ausgestellt) und das Archäologische Museum. Beide sind im Fort (Rocchetta) untergebracht.

Piazza Castello
Tel: (02) 62 08 39 40.
Internet: www.milanocastello.it
Öffnungszeiten: Di-So 09.00-17.30 Uhr (Kastell 07.00-18.00 Uhr im Winter, 07.00-19.00 Uhr im Sommer).
Mit Eintrittsgebühr (Kastell kostenlos).

Museum Poldi-Pezzoli
Die vielseitige, z.T. sehr erlesene Stücke aufweisende Sammlung aus Kunst, Möbeln und alten Waffen im Museum Poldi-Pezzoli wurde vom Aristokraten Poldi Pezzoli im 19. Jahrhundert zusammengestellt. Das in Mailand nach dem Letzten Abendmahl beliebteste Gemälde, Antonio Pollaiuolos Portrait einer Dame, hängt hier. Dieses Portrait zeigt das Profil einer eleganten, gut gekleideten Dame und ist seitdem zu einem Sinnbild für den Stil und die Eleganz Mailands geworden.

Via Manzoni 12
Tel: (02) 79 48 89.
Internet: www.museopoldipezzoli.it
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Museum Bagatti Valsecchi
Der Palazzo Bagatti Valsecchi wurde 1883 von zwei Brüdern als ihr ideales Wohnhaus im Renaissance-Stil erbaut und erst 1994 als Museum eröffnet. Als eifrige Sammler von Antiquitäten aus dem 15. bis frühen 16. Jahrhundert richteten sie die Räume mit ihrer umfassenden Kollektion ein. Das Ergebnis ist ein faszinierender Einblick in die Geisteshaltung Mailands im 19. Jahrhundert, das gerade seine Unabhängigkeit zurückerhalten hatte und sehnsüchtig auf die Zeit der Sforza zurückblickte. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören u.a. das feine Gemälde Bellinis von Santa Giustina, erlesene Majolika und venezianisches Kristallglas.

Via Santo Spirito 10/Via Gesù 5
Tel: (02) 76 00 61 32.
Internet: www.museobagattivalsecchi.org
Öffnungszeiten: Di-So 13.00-17.45 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Pinacoteca di Brera (Brera-Gemäldegalerie)
Die Brera-Gemäldegalerie wurde 1809 von Napoleon eröffnet, dessen von Canova angefertigte Statue im Innenhof steht, und beherbergt eine Sammlung, die von Objekten aus Napoleons italienischen Eroberungszügen angereichert wird. Diese ehemalige jesuitische wissenschaftliche Akademie erhielt ihren Namen Brera von den Wiesen, die sich hier einst befanden. Besonders bekannt ist die Sammlung für die Werke venezianischer und lombardischer Meister. Äußerst erlesen sind die gefühlvolle Pietà von Giovanni Bellini, die den Tod Christi darstellt, und die meisterhafte Abhandlung desselben Themas von Mantegna, wobei der Körper perspektivisch gezeichnet wurde und von den Fußsolen aufwärts betrachtet wird. Tintorettos grausame Darstellung des Geistes vom heiligen Markus, der über seinem Leichnam schwebt und venezianischen Händlern in der Düsterkeit der alexandrischen Katakomben erscheint, kann man kaum übersehen. Raphaels Hochzeit der Madonna und zwei seltene Werke Piero della Francescas sollten man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Zu den barocken Meisterstücken gehören u.a. Caravaggios Abendmahl in Emmaus, auf dem die Szene aus dem Neuen Testament auf dramatische Weise von einem Lichtpegel beleuchtet wird.

Via Brera 28
Tel: (02) 72 26 31.
Öffnungszeiten: Di-Sa 08.30-19.15 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Leonardo da Vinci Nationalmuseum der Wissenschaft & Technologie
In Mailand, wo sich das Letzte Abendmahl befindet, ist das Interesse am kreativen Genie Leonardo da Vinci besonders groß. Die meisten Besucher kommen in das der Geschichte der Wissenschaft gewidmete Museo Nazionale della Scienza e della Tecnica Leonardo da Vinci, um die Leonardo-Galerie mit den vielen Modellen zu sehen, in denen intuitive Schöpfergeist da Vincis anschaulich wird. Seine Entwürfe für Kriegsmaschinen, Flugmaschinen, Architektur und Produktion sind bewundernswert, und auch wenn nicht alle seiner Ideen sich als erfolgreich erwiesen (z.B. die rotierende Schraube, von der behauptet wird, ein Vorläufer der Hubschrauberpropeller zu sein), demonstrieren sie doch einen unglaublichen Weitblick.

Via San Vittore 21
Tel: (02) 48 55 51.
Internet: www.museoscienza.org
Öffnungszeiten: Mi-Fr 09.30-17.00 Uhr, Sa und So 09.30-18.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Nationalgalerie für Moderne Kunst
Die Civica Galleria d’Arte Moderna ist ein wahrer Genuss für Liebhaber der Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie ist in Napoleons früherem Sommerpalast, am Rande der Giardini Pubblici, untergebracht und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von neo-klassizistischer bis zeitgenössischer Malerei. Der Impressionismus wird mit der Grassi-Kollektion auf der zweiten Etage gut repräsentiert, u.a. mit Werken von Bonnard, Cézanne, Corot, Renoir, Sisley und Vuillard.

Villa Reale, Via Palestro 16
Tel: (02) 76 00 28 19.
Öffnungszeiten: Di-So 09.30-17.30 Uhr.
Kostenloser Eintritt
Weitere Sehenswürdigkeiten
Basilica de Sant’Ambrogio
Die von Sankt Ambrosius, dem Schutzheiligen der Stadt Mailand, im 4. Jahrhundert erbaute Basilika ist den Märtyrern Gervasius und Protasius gewidmet. Die Überreste der drei Heiligen können in einem Glaskasten unter dem Hauptaltar betrachtet werden. Der berühmteste Bekehrte von Bischof Ambrosius ist St. Augustin. Die Sant’Ambrogio Basilika (9.-12. Jahrhundert) ist eine der schönsten Kirchen in Mailand – ein monumentales Gebäude im spätromanischen Stil der Lombardei.

Die Basilika entspricht im Aufbau einer frühen christlichen Basilika und basiert auf der Architektur des alten Roms. Die Kapelle des St. Victor (Sacello di San Vittore in Ciel d’Oro) am Ende des südlichen Gangs ist eine gewölbte Bestattungskapelle und wurde im 4. Jahrhundert auf dem Friedhof der Kirche erbaut. Im folgenden Jahrhundert wurde sie mit meisterhaften Mosaiken ausgeschmückt, von denen das Mosaik des Heiligen Ambrosius möglicherweise kurz nach seinem Tod in Erinnerung an sein tatsächliches Aussehen geschaffen wurde. Im Museo della Basilica di Sant’Ambrogio werden Gemälde und Stoffe aus dem 4. Jahrhundert sowie kunstvoll illustrierte Manuskripte, gefärbtes Glas und Mosaike gezeigt.

Piazza Sant’Ambrogio
Tel: (02) 86 45 08 95.
Internet: www.santambrogio-basilica.it
Öffnungszeiten: Mo-Sa 07.00-12.00 Uhr und 14.30-19.00 Uhr; So 15.00-20.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Il Cimitèro Monumentale (Friedhof der Monumente)
Der Friedhof der Monumente, ein paar Häuserblöcke östlich des Garibaldi-Bahnhofs, ist das richtige für Romantiker, die gerne dem Trubel der Stadt entfliehen, um stattdessen über die toten Mailänder zu sinnieren. Ein großer Teil der Friedhofsarchitektur ist recht schön und zelebriert die reichen und berühmten verstorbenen Mailänder, u.a. Toscanini und die Schriftsteller Alessandro Manzoni und Salvatore Quasimodo. Die Palanti Kapelle wurde zum Andenken an die 800 Mailänder errichtet, die in den Konzentrationslagern der Nazis getötet wurden. Am Friedhfseingang ist ein Führer erhältlich, auf dem die bedeutendsten Monumente aufgeführt sind.

Piazzale Cimitèro Monumentale 1
Tel: (02) 659 99 38.
Internet: www.monumentale.net
Öffnungszeiten: Di-So 08.00-18.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.
Rundgänge
Die Touristeninformation in der Via Marconi (Tel: (02) 72 52 43 00) veranstaltet jeden Montag ab 10.00 Uhr einen Rundgang, der durch das Stadtzentrum führt und den Eintritt zum Museum der Scala beinhaltet (Kosten: 13 €). Private Führungen können beim APT-Informationsbüro, Piazza Marconi 1 (Tel: (02) 72 52 43 00), gebucht werden.
Busrundfahrten
Die einzige Möglichkeit, Leonardo da Vincis Letztes Abendmahl ohne vorherige Buchung sehen zu können, ist mit einer APT-Busrundfahrt. Da Plätze für die Busrundfahrt nicht im voraus gebucht werden können, sollten Besucher sich einfach vorher zur Touristeninformation begeben (Via Marconi 1, bei der Piazza del Duomo) und vor der Abfahrt um 09.30 Uhr (täglich) eine Karte kaufen (31 €). Die Rundfahrt dauert drei Stunden und beinhaltet den Dom, die Burg Sforza und die Eintrittsgebühren für das Letzte Abendmahl und das Scala-Museum.
Andere Touren
Reproduktionen von historischen Sepia-Fotografien, auf denen die Mailänder Straßenbahnen gezeigt werden, sieht man in den Bars und Restaurants der Stadt recht häufig. Eine äußerst reizvolle Art, das Stadtzentrum kennenzulernen, bietet sich mit der restaurierten Straßenbahn aus den zwanziger Jahren, die unter der Leitung der privaten Firma STAB steht (Tel: (02) 72 00 25 84. Internet: www.atm-mi.it/eng/tempoli/ftemplis.htm). Die nicht ganz zwei Stunden dauernde Straßenbahnrundfahrt beginnt an der Piazza Castello und führtzum Dom, dem Letzten Abendmahl, der Piazza della Scala und der Brera-Gemäldegalerie. Karten für die rund zweistündige Rundfahrt kosten 15 €, beinhalten allerdings nicht die Eintrittspreise für die Sehenswürdigkeiten. Erläuterungen gibt es über Kopfhörer in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch bzw. Japanisch. Im Sommer und an Winterwochenenden finden täglich drei Rundfahrten statt (11.00, 13.00 und 15.00 Uhr), an Werktagen im Winter werden täglich nur zwei Rundfahrten angeboten (11.00 und 13.00 Uhr).
Halbtägige Ausflüge
Certosa di Pavia: Das Kartäuserkloster von Pavia ist ein lebendes Museum, eine architektonische Schatztruhe, in der sich hochgeschätzte Kunstwerke befinden, und wird von Mönchen bewohnt, die ausgezeichneten Chartreuse-Likör herstellen. Das in idyllischer Umgebung liegende Kloster befindet sich 140 km südlich von Mailand und 40 km von der Stadt Pavia entfernt und kann mit dem Bus oder Zug erreicht werden. Busse fahren stündlich von der Piazza Castello ab und halten an einer Bushaltestelle, von wo aus man das Kloster in 15 Minuten zu Fuß erreicht; Züge (mit Endstation Genua) verkehren regelmäßig von Mailands Hauptbahnhof. Die Kartause erreicht man vom Bahnhof aus auf einem 15-minütigen Fußmarsch entlang der Klostermauern. Der Bau des Klosters wurde im Jahr 1386, im gleichen Jahr wie derMailänder Dom, von Herzog Gian Galeazzo Visconti als ein Denkmal zu Ehren der Visconti-Dynastie in Auftrag gegeben. Von den Zisterziensermönchen werden gegen freiwillige Spenden Führungen angeboten, auf denen man die Kreuzgänge, Zellen und schönen Fresken von Pietro Perugino und Bergognone zu sehen bekommt. Die von Amadeo angefertigte, reichverzierte Marmorfassade ist ein Meisterwerk und in ganz Italien berühmt. Das Kloster ist Di-So von 09.00-13.00 und 14.30-18.00 Uhr geöffnet.
Ganztägige Ausflüge
Bergamo: Das von einer Stadtmauer umgebene Bergamo liegt auf einem Hügel und ist nur 43 km von Mailand entfernt. Es ist eine reizende Stadt und reich an Architektur aus dem Mittelalter, der Renaissance und der Barockzeit. Besucher sollten die untere Stadt vermeiden (Bergamo Bassa) und statt dessen die Piazza Vecchia im Herzen der Oberstadt (Bergamo Alta) aufsuchen, wo sich der Palazzo della Ragione, Restaurants, Geschäfte und der Torre della Civica befinden. Wer den Aufstieg zu Fuß scheut, kann den Aufzug in die Oberstadt nehmen. Am nahegelegenen Piazetta del Duomo wird die Kathedrale von der romanischen Kirche Santa Maria Maggiore in den Schatten gestellt, wo sich u.a. ein Denkmal aus dem 19. Jahrhundert des aus Bergamo gebürtigen Komponisten Gaetano Donizetti befindet. Das Donizetti-Museum ist ebenfalls einen Besuch wert. Den besten Ausblick hat man vom Castello auf dem Gipfel des San Vigilio. Die Accademia Carrara ist eine der besten Kunstgalerien in Italien und beherbergt bedeutende Gemälde vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. (Mi-Mo 09.30-12.30 und 14.30-17.30 Uhr; Eintritt: 2 Euro)

Die meisten kulturellen Veranstaltungen der Region finden in Bergamo statt, u.a. das Donizetti Festival (September) und eine Reihe von Barock-Konzerten, die in den Kirchen der Stadt aufgeführt werden (Oktober). Zu den weiteren Veranstaltungen gehört u.a. die Fiesta Sant’Antonio Abate, auf dem Karren und andere landwirtschaftliche Geräte gesegnet werden (17. Januar), Bergamos Sommerfestival, das Estate vivi la tua città (Juni bis September), und ein Antiquitätenmarkt, der jeden dritten Sonntag im Monat stattfindet. Am Feiertag zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt (26. August) wird u.a. ein riesiger Markt mit frischem Obst und Gemüse und einem Viehmarkt veranstaltet. Züge verkehren von Mailands Porto Garibaldi und Lambrate, die letzten Züge zurück nach Mailand verlassen Bergamo um etwa 22.30 Uhr, so daß man genug Zeit für eine ausgezeichnete Mahlzeit in der Oberstadt hat. Am besten sollte man sich sofort zur Oberstadt begeben. Man kann entweder den ganzen Weg mit den Buslinien 1 oder 3 vom Bahnhof fahren oder an der Via Vittorio Emanuele II aussteigen und von dort die Drahtseilbahn benutzen, die mit einer Busfahrkarte kostenlos ist.

Bellagio: Der Ort Bellagio liegt in einer malerischen Berglandschaft am Comer See und ist ganz zweifellos ein Erholungsziel für jene, die etwas Abstand von der Stadt brauchen. Besucher sollten mit dem Wagen kommen oder mit dem Zug nach Como fahren und von dort eines der Boote vom Kai an der Piazza Cavour nehmen. Von Bellagio kommt man in den Genuß fantastischer Aussichten, und da der Ort ein äußerst mildes Klima hat, liegen Luxusvillen dicht um die engen Gassen gedrängt. Die Villa Serbelloni gehört der Rockefeller-Stiftung und besitzt einen wunderschönen, stufenförmig angelegten Garten, die neo-klassizistische Villa Melzi, in der sich einmal Franz Liszt und Stendhal aufhielten, einen schönen Landschaftsgarten. Die Villen können zwischen März und Oktober besichtigt werden, und Führungen in englischer Sprache finden täglich um 11.00 und 16.00 Uhr statt. Eine Touristeninformation ist vorhanden (Tel: (031) 95 02 04).

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Mailand
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Einleitung
Mailands Kulturszene ist interessant und vielfältig, und hat sowohl für die traditionelleren Puristen als auch für die an der Avantgarde Interessierten das Passende zu bieten. Ein Besuch der Scala ist unvergeßlich und sollte bei jedem ausländischen Besucher an allererster Stelle stehen. Italienisch Sprechende sollten auch die Bühne nicht außer acht lassen, da das Piccolo Theater das ganze Jahr über ausgezeichnete Inszenierungen zeigt, und neben der Scala zu der bekanntesten kulturellen Einrichtung der Stadt geworden ist.

Das beste Veranstaltungsverzeichnis erscheint mittwochs im Corriere della Sera (Internet: www.corriere.it). Die kostenlose, monatlich erscheinende Zeitschrift Milano Mese beinhaltet ebenfalls ein Veranstaltungsverzeichnis und ist bei Touristeninformationen und in den meisten Hotels erhältlich.
Film
Italiener sind begeisterte Kinofans, und in Mailands Stadtzentrum befinden sich über 20 Kinos. Luchino Viscontis Meisterstück Rocco und seine Brüder (1960) mit Alain Delon wurde vor allem in und um Mailand entlang des Naviglio Grande gefilmt. In der Gegend rund um Corso Vittorio Emmanuele findet man vor allem Kinos, in denen die neuesten Filme gezeigt werden, wie z. B. das Ambasciatori (Tel: (02) 76 00 33 06). Für Experimentalfilme ist das Cineteca Museo, Palazzo Dugnani, Via Manin 2/A (Tel: (02) 655 49 77) eine gute Adresse, während Filme in englischer Sprache montags im Anteo, Via Milazzo 9 (Internet: www.anteospaziocinema.com), dienstags im Arcobaleno, Viale Tunisia 11 (Internet: www.gruppounicinema.com/arcoba.htm) und donnerstags im Conema Centrale, Via Torino 30 (Tel: (02) 87 48 26), gezeigt werden.
Kulturelle Veranstaltungen
In Mailand finden jederzeit irgendwo Veranstaltungsreihen oder kleinere Festivals statt. Informationen sind auf der regelmäßig aktualisierten Homepage der Stadt (www.commune.milano.it) zu finden. Während der Sommermonate, besonders im Juli, finden zahlreiche Jazz-, Theater- und Tanzveranstaltungen statt. Besucher sollten auch nicht die religiösen Feste außer Acht lassen, da diese traditionellen Feierlichkeiten zu den beliebtesten und charmantesten Veranstaltungen in Mailand gehören. Besucher werden feststellen, daß die Mailänder besonders von Weihnachten angetan sind. Die Feierlichkeiten werden am 7. Dezember mit dem Fest Oh Bej, Oh Bej (seit 1288) eingeläutet und enden am 6. Januar, am Tag der Heiligen Drei Könige, mit dem Umzug des Corteo dei Re Magi. Das wichtigste Kulturzentrum Palazzo Triennale (Tel: (02) 72 43 41; Internet: www.triennale.it) befindet sich an der Westseite des Parco Sempione und ist alle drei Jahre Veranstaltungsort einer wichtigen internationalen Kunstausstellung, die nächste findet dort 2004 statt.
Literarische Anmerkungen
Das moderne Mailand ist ein wichtiges Zentrum des Verlagswesens, und deshalb überrascht es nicht, daß hier ein reges Interesse an der Literatur besteht. Besucher können sich vergnüglich ein oder zwei Stunden lang mit einer Tasse Kaffee in der Galleria Vittorio Emmanuele II die Zeit vertreiben und die Buchläden Zanichielli und Ricordi erkunden. Akademiker möchten sich sicherlich zur Biblioteca Ambrosiana neben der Kunstgalerie aufmachen, um die Schriften von Leonardo da Vinci und andere historische Texte in dieser bedeutenden Sammlung zu erkunden. Der bekannteste Autor in Mailand ist Alessandro Manzoni. Sein Roman Die Verlobten (1827) ist eine Geschichte, die von einem Liebespaar handelt und während der Kriegsjahre und der Pest in der Lombardei in den zwanziger Jahren des siebzehnten Jahrhunderts spielt. Viele italienische Autoren fanden seitdem ihre letzte Ruhestätte in Mailand , wie u.a. der sizilianische Dichter und Gewinner des Nobelpreises 1959, Salvatore Quasimodo, der heute auf Mailands Friedhof der Monumente begraben ist. Die wichtigste italienische Literaturveranstaltung des Jahres ist die Verleihung des Bagutti-Preises, der seinen Namen von Mailands Via Bagutti bezieht, wo die Gründer der Literarischen Rundschau (Fiera Letteraria) zu speisen pflegten und den Preis 1925 ins Leben riefen.
Musik
Opernliebhaber schätzen das Teatro alla Scala (Tel: (02) 72 00 37 44. Internet: www.lascala.milano.it), das in der ganzen Welt einfach als La Scala bekannt ist. Kurz vor den Vorstellungen ist es sehr schwierig, Karten zu bekommen; allerdings gibt es einen Trick: Wenn man mindestens eine Stunde vor der Vorstellung draußen Schlange steht, kann man eine der 200 Karten für Stehplätze ergattern (5 €, etwa 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn). Mailands angesehenes Sinfonieorchester, das Orchestra Verdi (Tel: (02) 83 38 92 01. Internet: www.orchestrasinfonica.milano.it), wurde 1993 gegründet und steht unter der Leitung von Riccardo Chailly. Es führt häufig Konzerte im Auditorium di Milano, Corso San Gottardo, auf (Do und So um 20.30, So um 16.00 Uhr). Karten kosten 21-41 €. Eine weitere angesehene Stätte für klassische Konzerte ist das Conservatorio Giuseppe Verdi, Via Conservatorio 12. Karten für das dort spielende Cantelli Orchestra (Tel: (02) 65 53 91. Internet: www.orchestracantelli.it) können im voraus gebucht werden und kosten ab 26 €.
Tanz
Das klassische Ballett ist in Mailand in der Scala zu Hause, in der auch die angesehene Ballettschule Scuola di ballo del Teatro alla Scala, Via Verdi 1 (Tel: (02) 87 79 95) ihren Sitz hat.
Theater & Konzerte
Mailand ist seit der Gründung des Teatro Piccolo von Giorgio Strehler und Paolo Grassi 1947 zu einer treibenden Kraft in der italienischen Theaterszene geworden. Die Theatertruppe hat ein Repertoire aus internationalen, klassischen und experimentellen Stücken, die in drei verschiedenen Theatersälen aufgeführt werden. Besucher haben die Wahl zwischen dem Teatro Grassi in der Via Rovello, dem experimentellen Teatro Studio in der Via Rivoli und dem neuen Teatro Strehler in Largo Greppi. Die Theaterkasse befindet sich in der Via Rovello 2 (Tel: (02) 72 33 32 22. Internet: www.piccoloteatro.org).

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Mailand
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Veranstaltungskalender
Januar
Corteo dei Re Magi.
6. Jan., Umzug der Heiligen Drei Könige: Kostümierter Umzug vom Dom zur Basilika Sant’Eustorgio.
Motorrad Befana. Umzug der Motorradfahrer, angeführt von der "Weihnachtshexe" mit Segnung durch den Bischof von Mailand und Verteilung von Geschenken an Kinder, Alte, Kranke und Obdachlose: Ausgangspunkt ist der Kanonenplatz am Castello Sforzesco.
Macef (Haushaltswaren- und Designmesse): Fiera Milano (Internet: http://macef.fmi.it).
Designer-Winterschlussverkauf: Mitte Januar, überall in der Stadt.
Antiquitätenmarkt. Entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).

Februar
BIT. Reisemesse: Ausstellungszentrum in Rho (Internet: http://bit.expocts.it).
Milanovendomoda. Mailänder Modewoche: Febr. - März, Fiera Milano (Internet: http://www.expocts.it/).
Carnevale Ambrosiana (Ambrosianischer Karneval). Mailands langer Karneval, der nicht wie anderenorts am Aschermittwoch, sondern am ersten Samstag der Fastenzeit endet: Ende Februar - Anfang März, Piazza Duomo.
Antiquitätenmarkt. Am letzten Sonntag im Monat entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).
Moda In. Modenschauen: Fiera Milano (Internet: www.modain.it/htm/home.asp).

März
Historisches Autorennen Mailand-San Remo: Revival-Fahrt der "Coppa Milano - San Remo" mit schönen alten Autos, die zwischen 1906 und 1973 gefahren wurde. Start ist an der Piazza del Duomo. Die Strecke führt über Vigevano, Rapallo nach San Remo.
Milanovendomoda. Mailänder Modewoche: Febr. - März, Fiera Milano (Internet: http://www.expocts.it/).
Rad-Worldcup Mailand - San Remo: Führt von Mailand bis nach San Remo an der Westküste.
Pasqua (Ostern): März/April, Osterprozession am Karfreitag.
Pasqua del Canottaggio. Oster-Ruderregatta: Mitte März, Idropark Fila.
Oggi Aperto. Tag der offenen Tür, Monumente und historische Gebäude, die normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, laden zur Besichtigung ein: drittes Wochenende im März, überall in der Stadt.
Antiquitätenmarkt. Am letzten Sonntag im Monat, entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza (Internet: www.navigliogrande.mi.it).

April
Fiera dei Fiori.
Blumenmarkt: Anfang April, entlang des Naviglio Grande-Kanals zwischen der Viale Gorizia und der Via Valenza-Brücke.
Pasqua (Ostern): März/April, Osterprozession am Karfreitag.
Salone Internazionale del Mobile. Milaneser Möbelmesse: Fiera Milano (Internet: www.cosmit.it).
Bagutta-Pittori all’Aria Aperta. Kunstwerke werden im Freien ausgestellt: dritte Woche im April, Via Bagutta.

Mai
Milano Cortili Aperti. Mailands geöffnete Innenhöfe, von privaten Wohnhäusern werden für die Öffentlichkeit spezielle Tage der offenen Tür organisiert: Mitte Mai, Altstadt.
Corpus Domini (Fronleichnams-Prozessionen).
Gay & Lesbian Film Festival. Filmfestival der Lesben und Schwulen: Ende Mai - Anfang Juni, Pasquirolo-Kino.

Juni
Festa del Naviglio.
Großes Sommerfest mit Fackelumzug: Erster Sonntag im Juni, Naviglio.
Sagra di San Christoforo. Fest des Heiligen Christopher, das Fest findet abends auf Kanalbooten statt: Dritter Sonntag im Juni, Naviglio.
Festa Latino Americando. Lateinamerikanisches Kulturfestival (Internet: www.latinoamericando.it): Mitte Juni - Mitte August, Forum di Assago.
Villa Arconati Festival. Musikfestival: Ende Juni - Ende Juli, Castellazzo di Bollate, 15 km nordwestlich von Mailand.

Juli
Festival La Notte di San Lorenzo. Internationales Musikfestival: Mitte - Ende Juli, Cascina Monluè.
Milano d’Estate (Mailänder Sommer). Kulturelle Veranstaltungsreihe: Juli - August, Parco Sempione.

September
Bijoux (Modeschmuckmesse). Fiera Milano.
Le Vie del Cinema. Filme des Filmfestivals von Venedig werden gezeigt: Mitte September, örtliche Kinos.
Formel 1 Grand Prix: Monza, 15 km nordwestlich von Mailand.
Festa del Chiodo/della Nivella (Fest des Nagels). Der Bischof von Mailand erhebt sich auf einer mechanischen Wolke in die Höhe des Domgewölbes, um den Gläubigen den heiligen Nagel vom Kreuze Christi zu präsentieren: Mitte September, Dom.

Oktober
Festa di Chiaravalle.
Jahrmarkt am Glockenturm der Zisterzienser Chiaravalle-Abtei mit Ständen im Freien, Ausstellungen und Unterhaltung: Erster Sonntag im Oktober, Chiaravalle-Abtei.
Mostra di pittura l’arte al cielo aperto. Kunstausstellung im Freien: Rund um die Via Bagutta.
Fiera dei libri antiquati. Markt für antike Bücher: Palazzo del Ragione, Via Mercanti.
Short Formats Internationales Tanzfestival: Teatro dell'Arte im Palazzo della Triennale.

November
Esposizione Internazionale del Ciclio
(Fahrradmesse): Fiera Milano (Internet: www.eicma.it).
Modaprima (Internet: www.pittimmagine.com/it/fiere/modaprima/): Messe für Mode und Accessoires.

Dezember
Beginn der Opernsaison:
Anfang Dezember, Teatro alla Scala.
Beginn der Theatersaison: Anfang Dezember, Teatro Piccolo, Via Rovello
O Bej, o Bej. Mailands Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit dem traditionellen Open-Air-Fest zu Ehren des Schutzheiligen Mailands, St. Ambrosius: Anfang Dezember, vor der Basilika San Ambrogio.
Natale in Fiera. Weihnachtsmarkt, Verkaufsstände, folkloristische und akrobatische Aufführungen, Jazz- und Kabarettveranstaltungen sowie Konzerte: Mitte Dezember bis Silvester, Fiera Milano.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Mailand
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Alle ausgewiesenen Preise verstehen sich inklusive einer Mehrwertsteuer (IVA) von 10%. Eine Bedienungsgebühr von 15% wird normalerweise am Ende auf die Rechnung aufgeschlagen. Gewöhnlich rundet man den Endbetrag auf und gibt ein Trinkgeld von 5-10%, wenn das Essen und die Bedienung zufriedenstellend waren.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die IVA ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr bzw. das Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants



Cracco-Peck

Dieses moderne Restaurant nahe der Kathedrale mit einem Michelinstern ist der perfekte Ort für hochkarätige Geschäftstreffen. Das Peck, von dem behauptet wird, dass es das Beste in Mailand ist, betreibt auch einen Feinkostladen in der angrenzenden Straße. Meisterkoch Carlo Cracco zaubert fantastische Tagesmenüs (88 € und 120 €) sowie ein spezielles saisonales degustazione menu (165 €). Gerichte sind z.B. Kalb in Brotkrumen mit Spinat, Weintrauben und Zwiebeln sowie junges Schwein am Spieß auf Siena-Art mit Artischocken. Desserts sind außergewöhnlich und die Weinliste kann sich sehen lassen. Reservierung erforderlich. Sonntags geschlossen.

Via Victor Hugo 4
Tel: (02) 02 31 61.
Internet: www.peck.it



Don Carlos

Das Don Carlos, eines der beiden Restaurants im Grand Hotel et de Milan, liegt direkt neben dem Haupteingang und hat einen ähnlich guten Ruf wie das Cracco-Peck. Der kleine Speisesaal erscheint sehr traditionell mit kleinen Lämpchen, die Originaldrucke und Skizzen aus früheren Opernproduktionen in der Scala beleuchten. So gewinnt man ein wenig an Vorstellung, wie das Hotel im ausgehenden 19. Jahrhundert wirkte als Verdi hier lebte. Es werden degustazioni menus und großartige Gerichte wie Fischsuppe mit Safran, Mandel und Selleriecrème, Lammkotelett in grünem Kaffeesatz mit Wassermelonentorte und Minztee oder Oktopus in Vermentinowein angeboten. Im Herbst stehen auch Wildgerichte auf der Speisekarte.

Via Manzoni 29
Tel.: (02) 72 31 41.
Internet: www.grandhoteletdemilan.it



Il Luogo di Aimo e Nadia

Seit über 25 Jahren zaubern Aimo e Nadia traumhafte Speisen, die mit den besten und aromatischsten Zutaten Italiens zubereitet und mit kunstvoller Einfachheit angerichtet werden, wie man sie nirgendwo sonst auf der Welt findet. Die Spaghetti mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Chili stellen jede Konkurrenz in den Schatten und zeigen deutlich, um was es in der italienischen Kochkunst geht. Der Speiseraum ist mit Terrakottaboden ausgestattet, die Wände sind weiß gestrichen und mit abstrakten zeitgenössischen Bildern geschmückt. Die großen Fenster geben den Blick auf die Straße frei. Typische Gerichte sind mit Scampi gefüllter Tintenfisch und Kalbslende. Wildgerichte bestimmen die Speisekarte im Herbst. Dieses Restaurant mit zwei Michelinsternen ist die relativ lange Taxifahrt bis zu den nördlichen Vororten von Mailand wirklich wert. Eine Vorausbuchung ist immer erforderlich.

Via Montecuccoli 6
Tel.: (02) 41 68 86.
Internet: www.aimoenadia.com



Ristorante Il Teatro

Das preisgekrönte Il Teatro, eines der beiden Restaurants im Hotel Vier Jahreszeiten zählt dank seines hervorragenden Chefkochs Sergio Mei nach wie vor zu Mailands besten Restaurants. Abends gibt es nur ein Gedeck und die Gäste werden wie Könige an die runden Tische geführt, die mit weißen Tischdecken, Kristallgläsern und Kerzen geschmückt sind. Der Service is ebenso exquisit wie die Küche. Fisch ist die Hausspezialität mit Köstlichkeiten wie z.B. pochierter Kabeljau mit Artischocken und Spinat, von Zwiebeln umgeben und in Wein gekocht. Fleischgerichte umfassen Kalbsmedaillion mit foie gras, schwarzem Trüffel und grünem Gemüse. Zur Nachspeise empfiehlt sich das Mandelmilch- und Anisparfait mit Erdbeersalat.

Four Seasons Hotel, Via Gesù 8
Tel.: (02) 770 88.
Internet: www.fourseasons.com/milan



Ristorante Sadler

Claudio Sadler konnte sich mit seiner Kombination aus Tradition und Innovation einen exzellenten Ruf erwerben. In diesem kleinen, ein paar Minuten von der Porta Romana entfernten Restaurant mit seinen 40 Gedecken sitzen die Gäste in einem eleganten, gut beleuchteten Raum mit zeitgenössischen Bildern an den Wänden und runden, mit strahlend weißen Tischtüchern bedeckten Tischen. Fisch ist die Spezialität, wie z.B. der hervorragende Meerbrassenstrudel mit Oliven und Auberginen. Als Dessert sollte man sich die geeiste Melone mit zabaglione und weißem Portwein nicht entgehen lassen. Im Sommer kann man auch draußen sitzen. Reservierung ist erforderlich.

Via Troilo 14, Ecke Via Conchetta
Tel.: (02) 58 10 44 51.
Internet: www.sadler.it


Restaurants für Geschäftstreffen



Alfredo, Gran San Bernardo

In diesem östlich der Piazza Firenze und unweit der Fiera gelegenen Restaurant gibt es das legendäre, von Chefkoch und Eigentümer Alfredo Valli kreierte costoletta alla milanese (paniertes Kalbskotelett). Er begann als Lehrling im Biffi (s. weiter unten), bevor er sich 1964 in der Via Gran San Bernardo (heute Via Borgese) mit diesem Restaurant, das über einen Michelinstern verfügt, selbstständig machte. Der schicke, einfach gestaltete Raum mit seinen weiß gestrichenen Deckenbalken und niedrigen schwarzen Stühlen ist der ideale Ort, um wichtige Geschäftspartner mit traditionell mailändischer Küche zu beeindrucken. Das in Rotwein zart geschmorte Rindfleisch ist einfach ein Genuss, ebenso das Vanillesoufflé. Samstags und Sonntags geschlossen.

Via Borgese 14
Tel: (02) 331 90 00.



Antico Ristorante Boeucc

Boeucc, 1696 eröffnet, ist das älteste Restaurant in Mailand und befindet sich im Erdgeschoss des Palazzo Belgioioso, der vom selben Architekten erbaut wurde. Außer den prunkvollen, neoklassischen, von Granitsäulen gestützten Speisesälen gibt es vier elegante Salons, die für Gruppen von 20-30 Personen gemietet werden können. Der Service is hervorragend und die Küche ist klassisch mailändisch. Kulinarische Beispiele sind panierte Kalbskoteletts, Risotto alla Milanese mit Safran und Hühnerbouillon und la cassoeula (milanesischer Eintopf mit Schweinefleisch, Kraut und Salami).

Piazza Belgioioso 2
Tel: (02) 76 02 02 24.
Internet: www.boeucc.it



Biffi Scala & Toula

Neben dem Mailänder Opernhaus La Scala befindet sich Biffi, das mit seinen luxuriös gestalteten Salons aus dem 18. Jahrhundert nach wie vor der traditionelle Ort ist, um nach der Oper ein risotto al salto (herzhafter, mailändischer Risotto, der gebraten und in Kuchenform serviert wird) zu genießen. Die Tische befinden sich in einem zentralen Essbereich mit Säulen, Lüstern und Bildern alter Meister an den Wänden. So exquisit die Hauptgerichte auch sind, man sollte immer etwas Platz für die verlockende Vielfalt an hausgemachten Desserts lassen, darunter Ricottamousse und mit Kaffee getränkte cialde-Kekse. Links neben der großen Bar befindet sich ein Privatraum, der für Gruppen von bis zu 40 Personen gemietet werden kann.

Piazza della Scala 2
Tel: (02) 86 66 51.



Da Berti

Auf halbem Weg zwischen der Stazione Centrale und der Stazione Porta Garibaldi liegt das geräumige und elegante Da Berti, das im Jahr 1866 als eine Art Treffpunkt für Räuber und andere Kriminelle eröffnete. Heute muss man in diesem vor allem bei Politikern sehr beliebten Lokal auf jeden Fall einen Tisch reservieren, um in den Genuss eines Aperitifs im herrlichen Weinkeller in Gesellschaft der Eigentümerin Enrica Colombi oder ihres Sohnes Pier Luigi Rotta zu kommen, bevor man sich in einem der vier gelb gestrichenen Salons mit alten Schildern und Regierungserklärungen zum Essen niederlässt. Der preisgekrönte Chefkoch und Sommelier Giuseppe Biggica zaubert den besten risotto alla Milanese (Safranrisotto) der ganzen Stadt und ist auch bekannt für sein gebackenes Kalb. In den Salons können 300 Gäste sitzen und im Sommer kommen noch 170 weitere Gedecke in der Pergola im Garten dazu.

Via Algarotti 20
Tel: (02) 669 46 27.
Internet: www.daberti.it



Savini

Das bereits 1867 im Herzen der Galleria Vittorio Emanuele II eröffnete Savini war stets der Platz zum Sehen und Gesehen-werden mit einem Gästebuch, das viele Persönlichkeiten aus Kunst und Wirtschaft der letzten 150 Jahre kennt. Heutzutage zieht es vor allem eine Klientel aus Geschäftsleuten an. Neben einigen Tischen in der Galleria befindet sich hinter der Bar aus Kirschholz der Hauptspeisesaal, der im Belle-Epoque-Stil mit roten Plüschteppichen, Lüstern und Topffarnen gestaltet ist. Die Hausspezialität ist tipici nervetti alla Milanese (gebratene Rinderinnereien mit süßen roten Zwiebeln, Balsamico-Essig und Rosinen). Eine Reihe von Privaträumen im Obergeschoss kann für Geschäftstreffen von 12 bis 100 Personen gemietet werden.

Galleria Vittorio Emanuele II
Tel: (02) 72 00 34 33.
Internet: www.savini.thi.it


Trendrestaurants



Joia

Dieses vegetarische Gourmetrestaurant nahe der U-Bahnstation Porta Venezia nördlich der Giardini Pubblici ist einfach außerordentlich. Der Eigentümer und Chefkoch Pietro Leeman zählt zu Mailands besten Köchen und kreiert einfallsreiche Speisen, in denen sich italienisches Flair und asiatische Einflüsse perfekt verbinden. Der moderne Speisesaal ist angenehm beleuchtet und minimalistisch eingerichtet. Man sollte auf jeden Fall die vegetarische foie gras mit Trüffelsauce oder den Gemüseauflauf mit fontina-Käse und Kräutern probieren und dazu eine Flasche Sauvignon aus biologischem Anbau genießen. Reservierungen eine Woche im Voraus werden empfohlen. Samstags und Sonntags geschlossen.

Via Panfilo Castaldi 18
Tel.: (02) 29 52 21 24.
Internet: www.joia.it



Marino alla Scala

Dieses Restaurant im ersten Stock über dem Designergeschäft und dem dazugehörigen Café ist in einem Palazzo im Besitz von Trussardi untergebracht, das sich direkt gegenüber der berühmten Scala befindet. Man versinkt in den gemütlichen, ockerfarbenen Sofas und Sesseln und genießt die Sicht auf die Piazza oder vertieft sich in die mediterrane Speisekarte, auf der Fisch und Gemüsegerichte dominieren, wie z.B. Shrimps mit Zucchini, Sellerie, Kapern und Oliven-taggiasche. Fleischgerichte werden ebenfalls angeboten, z.B. gedünstetes Rindfilet mit Kartoffeln, rote Bete und Salsa Verde. Es gibt ausgezeichnete Tagesangebote. Sonntags geschlossen.

Palazzo Marino alla Scala, Piazza della Scala 5
Tel: (02) 80 68 82 01.
Internet: www.marinoallascala.com



Milch

Das helle und schicke Restaurant in einer ehemaligen Molkerei nahe des Hauptbahnhofs serviert Gerichte der neuen so genannten Fusionsküche auf biologischer Grundlage. Die Speisen umfassen Tintenfischsalat, Fettucini mit Aubergine und Ricotta sowie Schweinelende in Sesamsauce. Nur Abendkarte. Montags geschlossen.

Via E Petrella 19
Tel.: (02) 29 40 58 70.



Nobu

Der japanische Meisterkoch Nobuyuki Matsuhisa konnte mit diesem Restaurant seine weltweite Kette exklusiver Restaurants erfolgreich bereichern. Zusammen mit Armani gründete er dieses Nobu in der riesenhaften, aus weißem Stein erbauten Armani World in der Via Manzoni. Streichholzdünne Models und figurbewusste Mitglieder der Modebranche können das elegante Design und die kalorienarmen Speisen wie schwarzen Kabeljau in Misosauce, Sushi oder Sashimi und dazu einen Sake mit Goldblatt genießen. Reservierungen sind notwendig. Sonntags geschlossen.

Armani, Via Manzoni 31 (Eingang zum Restaurant an der Via Pisoni 1)
Tel.: (02) 62 31 26 45.



Shambala

Dieses vietnamesisch-asiatische Restaurant ist trotz seines diskreten Erscheinens ein Platz zum Sehen und Gesehen-werden. Hier werden fantastische Gerichte der Fusionsküche in einem leichten und luftigen Speisesaal von einer ausgezeichneten Bedienung serviert. Einige Gerichte der Speisekarte sind z.B. gebratener Tunfisch mit Koriandersamen und die Spezialität des Hauses Kaeng Kung (gedünstete Garnelen in Kokusnussmilch). Für laue Sommerabende bietet sich die große Terrasse an. Sonntags geschlossen.

Via Giuseppe Ripamonti 337
Tel.: (02) 552 01 94.


Preiswerte Restaurants



Brek

Brek ist eine landesweite Kette von Fastfoodrestaurants, in denen man gute und preiswerte Gerichte bekommen kann. Das Restaurant nahe der Stazione Centrale ist eine der größten Niederlassungen dieser Kette und bietet hungrigen Reisenden eine Fülle von kalten Speisen sowie Lasagne, Spaghetti und Hauptgerichte wie Eintopf und Fleischspeisen. Alle drei Restaurants vermitteln ein Landhausgefühl mit ihren offenen Sälen, den gefliesten Böden, Pinienholzbalken und Wandmalereien und heben sich wohltuend vom Plastikdekor anderer Fastfoodketten ab.

Via Lepetit 20 (Stazione Centrale)
Tel.: (02) 670 51 49.
Sonntags geschlossen.

Porta U. Giordano 1 (San Babili)
Tel.: (02) 76 02 33 79.

Via dell’Annunciata 2 (Cavour)
Tel.: (02) 65 36 19.

Internet: www.brek.com



Pizza OK

Pizza OK serviert die größten Pizzen der Stadt. Dazu kann man aus einem Angebot von 86 verschiedenen Sorten wählen, so dass bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist. Sogar ungewöhnliche Kombinationen wie Birne mit Gorgonzola-Käse stehen auf der Speisekarte. Diese einfache dunkle Trattoria ist immer gut besucht, jedoch bekommt man nicht das Gefühl, sich sehr zu beeilen, um dem Nächsten Platz zu machen.

Via Lambro 15 - Angolo Piazza VIII Novembre
Tel.: (02) 29 40 12 72.



Sadler Wine & Food

Claudio Sadlers exzellente, sehr günstig in der Nähe des Fiera-Bezirks an der Piazza Amendola gelegene Weinbar bietet eine verführerische Vielfalt von Fleisch, Käse und anderen Speisen, für die sorgfältigst ausgewählte und auch außergewöhnliche Zutaten wie Vogelstraußfleisch und foie gras verwendet werden. Die Weinbar ist ein typisches und komfortables italienisches Restaurant mit hellen ockerfarbenen Wänden, dunklen Holzpaneelen und einigen ausgezeichneten Gemälden an den Wänden. Viele der 300 verschiedenen Weinsorten sind im Glas erhältlich, so dass man leicht zu jedem Gang einen anderen Wein probieren kann. Sonntags geschlossen.

Via Monte Bianco 2/A
Tel.: (02) 481 46 77.
Internet: www.sadler.it



Serendib

Dieses sri-lankische Restaurant ist eines der preiswertesten ethnischen Restaurants in Mailand mit einem einladenden Ambiente und einem Dekor, das typisch italienische Gewölbe und Wände in rot und beige mit traditionell östlichen Elementen wie gefliesten Böden, Wandgehängen und Kunstwerken aus Sri Lanka miteinander kombiniert. Es gibt verschiedene Menüs mit Fisch, Fleisch und vegetarischer Kost, die ein Hauptgericht, Reis, Gemüse und ein Dessert einschließen. Angebotene Speisen sind z.B. Wambottu (gebratene Artischocken mit Gewürzen und Kokusnussmilch), Alamas (Rind mit Kartoffeln in Safran und Currysauce) und Kukulmas (Hühnchen in würziger Sauce). Es wird eine Buchung für das Wochenende empfohlen. Nur Abendkarte.

Via Pontida 2
Tel./Fax: (02) 659 21 39.



Taverna Morrigi

In dieser nahe der Piazza Affari im Finanzviertel gelegenen recht altmodischen und holzgetäfelten Taverne bekommt man ein hervorragendes Tagesmenü, das aus traditionellen Mailänder Spezialitäten wie cassoeula (ein typischer Eintopf mit Schweinefleisch, Kohl und Würstchen), verschiedensten Risottos oder bocioncini di manzo con piselli (Rindfleisch mit Erbsen) besteht. Sonntags geschlossen.

Via Moriggi 8
Tel.: (02) 86 45 08 80.


Persönliche Empfehlungen



Bagutta

Diese lombardisch-toskanische Trattoria ist besonders für ihre alljährliche Literaturpreisverleihung bekannt, die erstmals 1927 stattfand. Die labyrinthartigen Hallen sind mit Wandfresken und preisgekrönten Büchern geschmückt. In diesem beliebten Lokal ist bei 200 Gedecken stets genug Platz. Im Sommer können weitere 140 Gäste im Garten sitzen und Spezialitäten wie Würstchen mit gebratener Zucchini und das berühmte Cotoletta Primavera, dem mit einer Sauce aus frischen Tomaten und Rucola servierten kalten Kalbskotelett, genießen. Sonntags geschlossen.

Via Bagutta 14
Tel.: (02) 76 00 27 67.
Internet: www.bagutta.it



Taverna Visconti

Nur ein paar Minuten östlich der Kathedrale nahe des Largo Augusto kreiert Chefkoch Nico Carleo traditionelle lombardische Köstlichkeiten wie Ente in süßsaurer Sauce oder Risotto Milanese. Das belüftete Kellerrestaurant verfügt noch stets über die Gewölbe aus dem frühen 19. Jahrhundert und ist in dunklen, gemütlichen Farben gehalten. Über dem Restaurant im Erdgeschoss befindet sich eine Weinbar mit Bistro – der ideale Ort für ein informelleres Ambiente.

Via Marziale 11
Tel: (02) 79 58 21.
Internet: www.tavernavisconti.it

Einleitung
Mailand ist eine Hochburg für Designermode und ist selbstverständlich eine Wonne für die Stilgurus. Die Modehäuser Armani und Versace haben hier ihr kreatives Zentrum, und das sogenannte goldene Dreieck, das von der Via Montenapoleone, der Via Sant’Andrea und der Via della Spiga nördlich des Doms gebildet wird, steht ganz oben auf der Liste. Namen wie Dolce & Gabbana, Ferragamo, Gucci, Missoni, Prada, Trussardi, Versace und Valentino klingen wie das ABC der italienischen Eleganz. Personen, die nicht das nötige Maß an Selbstbewußtsein besitzen, um die geheiligten Modetempel zu betreten, wie z.B. Gianni Versaces vierstöckiges Mode-Emporium (an der Via Montenapoleone 2), sollten sich an das Schaufensterbummel-Paradies in der Fußgängerzone der Via della Spiga halten. Schicke, wenn auch ausgefallenere Sachen zu niedrigeren Preisen und Restposten bekommt man im L’Armadio de Laura, Via Voghera 25.
Einkaufsmeilen
Die besten Designermöbel und -waren findet man in den Straßen etwas nördlich des goldenen Dreiecks - Corso Matteoti, Via Durini und die Via Manzoni, allerdings sind die Preise hier sehr hoch. Auch in der Gegend rund um Brera, die einst bei Künstlern sehr beliebt war, bevor diese durch den Anstieg der Mieten jedoch verdrängt wurden, findet man exklusive Boutiquen und Kunstgalerien. Besonders schön durch Galerien streifen kann man in der Fußgängerzone Via Fiori Chiari, wo es außerdem ein paar nette Cafés gibt. Diese Gegend ist auch bei Antiquitätenhändlern beliebt, die hier jeden dritten Samstag im Monat (außer im August) Verkaufsstände aufbauen. Auch der an Wochenenden stattfindende Antiquitätenmarkt an den Ufern des Kanals Naviglio Grande (Internet: www.navigliogrande.it) ist äußerst beliebt. Südlich des Doms in Richtung Universitätsviertel und Porta Ticinese, sinken die Preise, denn dort findet man statt exklusiver Mode Freizeit- und Sportbekleidung. Wesentlich weniger elegant, wenn auch modern, ist die bei Studenten beliebte Gegend zwischen der Porta Ticinese und der Università Statale. Kinderbekleidung kann man gut in der Via Torino finden, die südwestlich von der Piazza del Duomo abgeht.

Außerhalb der Altstadt befinden sich die Modegeschäfte häufig in größeren Gebäuden, und deshalb stehen die Geschäfte Corso Buenos Aires (im Norden), Corso Vercelli (im Westen) und Corso XXII Marzo (im Osten) an Beliebtheit gleich an zweiter Stelle. Bekleidung, Hüte, Koffer, Accessoires und Sportbekleidung sind in Mailand i. allg. von hoher Qualität und dafür auch recht preiswert, aber immer noch nicht billig. Preisreduzierte Waren kann man gut im Stockhouse, Via Montegani 7 (Tel: (02) 89 51 39 51) einkaufen, oder man informiert sich auf der Homepage des Corriere della Sera (www.corriere.it), wo auf den Modeseiten („Il mondo degli outlet") Geschäftsadressen und Schnäppchen verkündet werden („spacci e occasioni"). Für das ultimative, individuelle Einkaufserlebnis kann man bei Travel Media Consulting (Tel: (02) 5831 2696) für zwei Stunden zum Preis von 78 Euro einen englischsprachigen Berater buchen, der beim Einkaufen berät und beim Tragen hilft.
Märkte
Wer die Geschäftigkeit von Straßenmärkten vorzieht, ist bei den Märkten in der Viale Papiniano (Metro San Agostino, samstags ganztägig) und in der Via Zivetti (U-Bahnstation Centrale FS, mittwochvormittags) an der richtigen Adresse. Der Flohmarkt in der Fiera di Senigallia, am Darsena-Becken, findet an Samstagen zwischen 08.30 und 17.00 Uhr statt. An Sonntagvormittagen gibt es auf der Piazetta Reale (März-Juni und Sept.-Dez.) einen Blumenmarkt.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind i. allg. Di-Sa 09.30-13.00 Uhr und Mo-Sa 15.30-19.30 Uhr, die großen Kaufhäuser sind tagsüber durchgehend geöffnet. Lebensmittelgeschäfte sind montags am Vormittag geöffnet und dafür am Nachmittag geschlossen. Während der Weihnachtszeit sind viele Geschäfte jeden Tag geöffnet, große Buchläden bis 23.00 Uhr. Im August sind viele Geschäfte fast den ganzen Monat über geschlossen.
Hinweis
Der Winterschlußverkauf beginnt in der zweiten Januarwoche, der Sommerschlußverkauf in der zweiten Woche im Juli.

Die Umsatzsteuer liegt je nach Wert der Ware zwischen 12% und 14%. Nicht-EU-Bürger sollten für Artikel über 155 € die Kassenbons aufbewahren, um die Umsatzsteuer (IVA) rückerstattet zu bekommen.

Nachtleben

Nachtleben Mailand
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Einleitung
Wie man es von dem jungen, kosmopolitischen Mailand erwartet, ist das Nachtleben sehr lebhaft. Die Abende beginnt man mit dem Passegiata, einer kulturellen Eigenheit Italiens, wo jedermann möglichst schick gekleidet auf den zentralen Straßen auf- und abgeht, um zu sehen und gesehen zu werden. Zwar ändern sich die Zentren der Passegiate in Mailand hin und wieder, die Galleria Vittorio Emmanuele II. und die Fußgängerzonen der Innenstadt entlang der Via Dante sind jedoch stets geeignete Orte, an denen man das Ganze beobachten kann. Anders als im restlichen Italien gibt es in Mailand nicht nur gute italienische Kost in den Pizzerien und regionale Küche (man sollte unbedingt das mit Safran gewürzte Risotto Alla Milanese im vortrefflichen Biffi Scala an der Piazza della Scala probieren), sondern auch eine Fülle an ausländischen Lokalen. Da man in Mailand eifrig Londons und New Yorks Vielfalt nachzueifern versucht, findet man chinesische, japanische, griechische, texanisch-mexikanische, spanische und thailändische Restaurants vor.

Ein typisches Merkmal Mailands wie auch anderer moderner europäischen Städte ist die Unmenge an Restaurant-Bars, die versuchen, ihre Gäste den ganzen Abend über zu halten, und wo man gemütlich essen kann oder auch nur eine Flasche Wein trinkt. Es ist jedoch üblicher, während des Abends zwei oder drei verschiedene Lokale aufzusuchen und dabei gesellschaftliches Know-how zu zeigen sowie bella figura (diese häufig benutzte italienische Phrase bedeutet, daß man weiß, was abläuft). Viele gute Bars und Cafés findet man im Bezirk Navigli, in der Nähe der Kanäle im Südwesten der Stadt, bis zur Porta Ticinese. Nördlich des Doms, in der Gegend rund um die Brera-Gemäldegalerie, befinden sich in vielen Boutiquen angenehme Cafés, aber auch Restaurants und Clubs. Die meisten Bars und Restaurants sind bis spät geöffnet (01.00 Uhr), und wer noch viel Energie hat, geht anschließend in einen der bis 04.00 Uhr geöffneten Clubs (Discoteca, die meisten sind montags geschlossen). In den Bars kostet eine Flasche Wein rund 6 €, der Club-Eintritt mindestens 8 €.

Veranstaltungsverzeichnisse findet man im Internet (www.hellomilano.it oder www.corriere.it). Verzeichnisse bekommt man auch mit den Zeitungen Corriere della Sera und La Repubblica (donnerstags) und von den Touristeninformationen, welche die beiden Veranstaltungskalender Spettacoli Milano und Mese Milano herausgeben.
Bars
Bei einem Aufenthalt in Mailand sollte man unbedingt dem Grand Café Fashion, Porta Ticinese, Ecke Via Vetere, einen Besuch abstatten, dessen Bar in der ersten Etage vor allem die Schönen und Reichen der Stadt anzieht. Ein guter Ausgangspunkt, um die Bars des Bezirks Navigli zu erkunden, ist die Magellano-Music Bar, Ripa di Porta Ticinese 23. Das Café L’Atlantique, Viale Umbria 42, ist ein guter Ort, um Pizza zu essen und gleichzeitig unter Palmwedeln sitzend einen Cocktail zu schlürfen. Zwanglos ein paar Gläser besten italienischen Weins trinken kann man sehr gut im Il Divino, Via Filippino Lippi 2, und einen Campari mit Soda beim Rabarbaro Zucca im Caffe Zucca in der Galleria (dies hieß früher Il Camparino und ist die Bar, in welcher der berühmte Aperitif kreiert wurde). Die neueste angesagte Bar ist die hundert Jahre alte Pasticceria Ricci, Piazza della Repubblica 27. In dieser regelmäßig von Boy George besuchten Bar wird tagsüber Kuchen und Gebäck serviert, nachts gibt es hier eine Schwulendisko.
Kasinos
Es gibt keine Kasinos in Mailand.
Clubs
Die frühere Fabrikgegend in der Nähe der Via Savona in Porto Genova erfreut sich seit kurzem großer Beliebtheit. Die Bugatti Bar, Via Gaspare 7, gehört Fabrizio Ferri, der Club Palestra Industria – ein ehemaliges Fitneßstudio unter der gleichen Adresse – seiner Frau. Im Superstudio Più werden Cavalli und Pucci ihre Frühjahrs- und Sommerkollektionen zeigen. Im seit langem in der Stadt etablierten Gimmi’s, Via Cellini 2, wird Pop für die breite Masse gespielt. Recht ähnlich ist das Hollywood, Corso Como 15, allerdings sind die Gäste etwas glamouröser, und sonntags verkehren hier besonders viele Models und Berühmtheiten. Das Pow Wow, Viale Ortles 62, in der Gegend Bocconi, ist der einzige Club, für den kein Eintritt verlangt wird; dort kann man auch mexikanisch und italienisch essen,bevor man auf den beiden Tanzflächen zu Funk und Hip Hop tanzt. Näher an der Porta Romana liegt das Rolling Stone, Corso XXII Marzo 32, der Rock-Tempel von Mailand, wo Gruppen häufig live spielen. Fans der italienischen House-Musik sind samstags gut im New Parco delle Rose aufgehoben (Via Fabio Massimo 36), wo es offene und überdachte Bereiche gibt, in denen diverse Musikrichtungen gespielt werden. Der Shocking Club, Bastioni di Porta Nuova 12, versucht besonders mittwochs seinem Namen alle Ehre zu machen, wenn hier extravagante Themennächte veranstaltet werden. Zu den großen Clubs (bis zu 2000 Personen) gehören das Propaganda, Via Castelbarco 11, und das Alcatraz, Via Valtellina 25, das sich in einem renovierten Fabrikgebäude befindet, in dem es zwei Tanzflächen, zwei Bühnen, drei Bars und eine Kneipe gibt.
Live-Musik
Das Scimmie, Via Ascanio Sforza 49 (Internet: www.scimmie.it), konnte seinen Ruf als der beste Ort für Jazz im Herzen des Navigli-Bezirks aufrechterhalten, obwohl dort mittlerweile mehr Blues und ethnische Gigs stattfinden. In der gleichen Gegend befindet sich das Blues House, Via S Uguzzone 96 (Internet: www.blueshouse-milano.com), das bei Italienern und Ausländern gleichermaßen beliebt ist. Ein ebenfalls gutes Jazz-Lokal ist das Capolinea, Via Ludovico il Moro 119. Für Rock- und Blues-Fans ist das Tangram, Via Pezzotti 52, der richtige Ort, für Indie-Musik eher das Tunnel, Via Sammartini 30. Die erfolgreichsten Gruppen und Sänger haben auf ihren Italientouren jeweils Mailand im Programm und treten normalerweise im Palavobis (das frühere Palatrussardi) in der Nähe von Lampugnano (Tel: (02) 3340 0551. Internet: www.milanoconcerti.it) auf.

Infrastruktur

Infrastruktur Mailand
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Flughafengebühren
Keine.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt: 1 Std. 20; ab Wien 1 Std. 30; ab Zürich 1 Std.
Milan Malpensa (MXP)
Tel: (02) 74 85 22 00.
Internet: www.sea-aeroportimilano.it

Malpensa liegt 48 km nordwestlich von Mailand, ist der größte Flughafen der Stadt und fertigt transkontinentale und andere internationale Flüge ab. Im Allgemeinen kommen die meisten europäischen und transkontinentalen Flüge im Terminal 1 an, Charterflüge im Terminal 2.

Fluggesellschaften Malpensa wird von großen europäischen und amerikanischen Fluggesellschaften angeflogen. Von Frankfurt aus fliegen u.a. Lufthansa, von Wien aus fliegen u.a. Austrian Airlines, von Zürich aus u.a. Swiss International.


Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen in der Abflughalle gehören Banken, Wechselstuben, Kioske, ein Erste-Hilfe-Station, Cafés und Restaurants. Nach dem Einchecken stehen Geschäfte mit elektronischen Waren, Kleidung und Boutiquen sowie die üblichen Duty-Free-Geschäfte zur Verfügung. In der Ankunftshalle befinden sich eine Touristeninformation, ein Postamt und die großen Mietwagenfirmen.

Geschäftseinrichtungen Das angeschlossene Geschäftszentrum steht unter der Leitung von Eurochange (Tel: (02) 58 58 11 99) und stellt Fluggästen der Business-Class Bildschirmarbeitsplätze, Faxgeräte und PCs zur Verfügung, außerdem können Mobiltelfone geliehen werden. Konferenzzimmer für maximal 14 Personen können im Voraus gebucht werden.

Transfer in die Stadt Am mühelosesten fährt man mit der Bahn ins Stadtzentrum. Der Malpensa Express (Tel: (02) 277 63, 84 47 75 00. Internet: www.ferrovienord.it) fährt vom Terminal 1 zum nördlich der Altstadt liegenden Cadorna-Bahnhof. Züge verkehren zwischen 07.45-21.45 Uhr im 30-Minuten-Takt (Fahrtzeit: 40 Min.) und halten am Milano Bovisa Politecnico und Saronno Centro an. Wenn wichtige Handelsmessen stattfinden, hält der Zug auch in Milano Bolona, im Bezirk Fiera, an.

Es steht außerdem ein Shuttlebus zur Verfügung, der zwischen den Terminals und dem Gallarate-Bahnhof verkehrt, von wo man eine Auswahl an Anschlüssen zum Hauptbahnhof (Stazione Centrale) und zum Bahnhof Porta Garibaldi hat. Zum Porta Garibaldi gibt es häufigere Verbindungen.

Die von Air Pullman (Tel: (02) 58 58 31 85. Internet: www.airpullman.com) betriebenen Busse fahren zum Hauptbahnhof, Milano Fiera, Milano Lampugnano und der Piazza Castello. Der Shuttlebus zum Hauptbahnhof verkehrt häufiger, zwischen 05.30-21.00 Uhr alle 20 Minuten, dann jede halbe Stunde bis 00.15 Uhr (Fahrzeit: 1 Std.). Das gleiche Unternehmen betreibt die Reisebusverbindung zwischen Malpensa und Linate (Fahrtzeit: 1 Std. 15 Min.).

Das am Flughafen ansässige Unternehmen Malpensa Taxis (Tel: (02) 40 09 90 29) bietet Taxifahrten ins Stadtzentrum an, die mit Fahrpreisen ab 52 € wesentlich teurer sind.
Milan Linate (LIN)
Tel: (02) 74 85 22 00.
Internet: www.sea-aeroportimilano.it

Linate liegt sieben Kilometer östlich des Zentrums und ist von der Stadt aus leicht zu erreichen. Der 1993 vergrößerte Flughafen ist wegen der Nähe zur Stadt besonders bei Italienern und europäischen Geschäftsleuten beliebt. Obwohl 1998 viele europäische Fluglinien, u.a. British Airways, zum Malpensa-Flughafen verlegt wurden, werden in Linate jedes Jahr weiterhin etwa 8 Mio. Passagiere abgefertigt.

Fluggesellschaften Alitalia verbindet die Stadt mit dem Süden Italiens, u.a. Rom, Bari, Catania, Neapel und Palermo. Die Fluggesellschaften Air France, KLM, Meridiana, Sabena, SAS und Virgin Express bieten alle regelmäßige Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Europa an. von Frankfurt aus gibt es u.a. Verbindungen mit Lufthansa, Alitalia, Air One, Air France und LOT, von Wien aus mit Austrian Airlines, Lufthansa, Air France und Alitalia, vom Zürich aus mit Lufthansa, Alitalia, Swiss International und Air One.

Flughafeneinrichtungen Während der regulären Geschäftszeiten stehen ein Touristeninformationsschalter, eine Bank und eine Wechselstube zur Verfügung. Vor Ort gibt außerdem ein Restaurant und eine Snack-Bar. Autovermietungen von den bekannten großen Firmen sind ebenfalls vertreten.

Geschäftseinrichtungen Linate steht unter der Leitung der Flughafengruppe SEA, die auch vier Club-Lounges zur Verfügung stellt. Diese befinden sich im Terminal 1 und 2 und in der Ankunftshalle. Es ist kein separates Geschäftszentrum vorhanden.

Transfer in die Stadt Vom Flughafen gibt es Reisebus- und Stadtbusverbindungen ins Stadtzentrum. Die etwas komfortableren, von Starfly betriebenen Shuttlebusse (Tel: (02) 58 58 72 37) fahren zwischen 05.40-21.35 Uhr alle 30 Minuten zum Hauptbahnhof (Fahrzeit: 15-30 Min.). Die Fahrkarten können im Bus gekauft werden. Preisgünstiger sind der Stadtbus bzw. die ATM-Buslinie 73 (Tel: (02) 72 52 43 60. Internet: www.atm-mi.it), die zwischen 06.00-00.50 Uhr im 10-Minuten-Takt zur Piazza San Babila fährt. Die Fahrkarten können in der Abflughalle an der Airport Bar gekauft werden. Eine Taxifahrt (Tel: (02) 67 67/85 85) ins Stadtzentrum kostet rund 15 € und dauert je nach Verkehr bis zu 30 Minuten.
Zugverbindungen
Durch die Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnel sind Bahnreisende von Deutschland und der Schweiz aus jetzt noch schneller in Mailand.

Der EuroCity verbindet Mailand mit über 40 europäischen Städten, u.a. Paris, Basel und Brüssel.

Der CityNightLine-Zug (Internet: http://www.nachtzugreise.de/) verbindet Deutschland über die Schweiz und/oder Österreich mit Mailand.

Die Direktverbindung zwischen Rom und Mailand, den wichtigsten Wirtschaftszentren Italiens, ist schnell und verlässlich. Es werden u.a. InterCity- (Fahrzeit nach Rom: etwa 5 Std. 30) und Treno-Eurostar-Züge (4 Std. 30) eingesetzt, die Mailand und Rom über Bologna und Florenz verbinden. Für beide Züge fallen Zuschläge an. Die wichtigsten norditalienischen Häfen kann man durch Verbindungen nach Venedig (2 Std. 40) und Genua (etwa 1 Std. 30) erreichen.
Transfer in die Stadt
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erreicht man vom Hauptbahnhof in ca 30 Minuten. Besucher sollten ein Taxi, die U-Bahn (die gelbe Linie Nr. 3) oder die ATM-Buslinie 60 nehmen. Besucher, die den Malpensa Express benutzen, kommen im Cadorna-Bahnhof an, der an der roten Metrolinie (Nr.1) liegt. Die U-Bahnstation am Hauptbahnhof ist als Centrale FS bekannt und wird von der grünen Linie (Nr.2) und der gelben Linie (Nr.3) bedient.
Hinweis
Der größte Bahnhof in Mailand ist der Hauptbahnhof Stazione Centrale, Piazza Duca d’Aosta (Tel: (84 88) 880 88, (14 78) 880 88 – nur innerhalb von Italien. Internet: www.grandistazioni.it), von dem es Verbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen zu den wichtigsten anderen italienischen Städten gibt, u.a. Bologna, Venedig, Genua, Turin, Florenz und Rom. Zu den Einrichtungen gehören ein Touristeninformationsbüro (Tel: (02) 72 52 43 60/70), eine Post, eine Bank und eine Cafeteria. Sämtliche Geschäftseinrichtungen sind im Eurostar Club (Tel: (02) 66 98 10 13. Fax: (02) 67 07 73 55) erhältlich, der vier Konferenzzimmer (16 bis 200 Personen), Computerarbeitsplätze, Faxgeräte, Kopierer und Übersetzerdienste zur Verfügung stellt. Die Mietwagenfirmen Avis, Europcar, Hertz und Maggiore haben Vertretungen am Air Terminal (an der Ostseite des Bahnhofs), wo auch die Busse zu den Flughäfen Linate und Malpensa abfahren.

In Mailand gibt es zehn weitere Bahnhöfe, die vor allem dem Pendelverkehr in die nähere Umgebung dienen. Nützliche Verbindungen nach Varese, Bergamo und Cremona gibt es vom Bahnhof Porta Garibaldi. Züge zum Cadorna-Bahnhof (im Mailänder Stadtzentrum) werden von Ferrovie Nord Milano – FNM (Tel: (02) 202 22. Internet: www.ferrovienord.it) betrieben, dazu gehört der Malpensa Express und regionale Verbindungen nach Como. Für die übrigen Verbindungen ist die staatliche italienische Eisenbahn Ferrovie dello Stato (Tel: 89 20 21 oder (199) 166 177. Internet: www.trenitalia.com und www.fs-on-line.it) zuständig. Die Züge sind verlässlich und die Preise angemessen, obwohl für bestimmte Züge (Diretto, Inter-Regionale, InterCity oder Eurostar) teure Zuschläge verlangt werden können. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Fahrkarten vor der Fahrt am Bahnsteig an den gelben Automaten abgestempelt werden müssen. Wird dies unterlassen, drohen hohe Strafgebühren.
Anfahrt
Mailand ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in alle Richtungen. Die wichtigsten Straßen sind die A1 und A4.

Italiens zentrale Verkehrsader A1 (Autostrada del Sole) führt von Mailand über Bologna, Florenz, Rom und Neapel nach Reggio Calabria direkt Richtung Süden.

Die A4 (Turin–Mailand–Bergamo–Brescia–Verona–Venedig–Triest) bildet eine Ringstraße rund um den Norden der Stadt und ist ein Störungsherd, an dem der Nord-Südverkehr und der Ost-Westverkehr aufeinandertreffen. Die Straße wurde nach Venedigs Spitznamen Autostrada Serenissima benannt, was soviel bedeutet wie „ruhige Autobahn“, obwohl die A4 die wichtigste West-Ost-Verbindung Oberitaliens ist. Der am stärksten befahrene Abschnitt zwischen Mailand und Bergamo wurde vor kurzem in jede Richtung vierspurig ausgebaut.

Auch der Verkehr aus Varese und vom Lago Maggiore über die A8 und der aus der Schweiz und Como über die A9 staut sich hier oft.

Das südwestlich von Mailand liegende Genua kann über die ruhigere A7 erreicht werden.
Aktueller Hinweis
Italien hat ein ausgezeichnetes Autobahnnetz (die autostrade sind mit A gekennzeichnet). Die wichtigste Autobahn von Norden nach Süden ist die Autostrada del Sole (A1), die Mailand mit Reggio Calabria verbindet, das an der Spitze des Stiefels liegt.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen beträgt 130 km/h für Wagen mit mindestens 1100 ccm und 110 km/h für kleinere Wagen.

Da auf allen Autobahnen eine Maut erhoben wird, kostet eine Fahrt von Mailand nach Rom etwa 28 Euro. Mehr Informationen über Mautgebühren und den Verkehr erhält man beim Informationszentrum in Rom (Tel: (06) 43 63 21 21. Internet: www.autostrade.it) Für Besucher mit einem begrenzten Budget sind die mehrspurigen strade statali (SS) wahrscheinlich geeigneter, denn sie sind gebührenfrei, und man kommt auf ihnen meistens schnell voran. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt auf diesen Straßen 110 km/h.

Verkehrsbestimmungen:

Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für Fahrer und Passagiere gesetzlich vorgeschrieben, und bei Missachtung dieser Vorschrift wird eine sofortige Strafe von 31 € bestraft.

Auf Autobahnen und außerhalb von Ortschaften ist es für alle Fahrzeuge Vorschrift, mit Abblendlicht zu fahren.

Für den Fall einer Panne ist eine Warnweste mitzuführen.

Es werden regelmäßig Atemkontrollen durchgeführt, und das Überschreiten der legalen Alkoholgrenze von 0,5 Promille wird schwer bestraft.

Die Gebühren für Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 10 km/h betragen ab 143 €.
Das Missachten einer roten Ampel zieht eine Strafgebühr ab 70 € nach sich.

Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre.

Personen aus EU-Ländern, die mit ihrem eigenen Wagen unterwegs sind, sollten die grüne Versicherungskarte dabei haben. (Carta Verde). Personen, die nicht aus EU-Ländern kommen, müssen einen internationalen Führerschein mit sich führen.

Weitere Informationen sind beim Automobile Club Italiana (ACI; Tel: (803) 116, 24-stündige Info-Hotline. Internet: www.aci.it) erhältlich.
Fahrzeiten
Von Turin: etwa 1,5 Std.; von Bologna: etwa 2 Std.; von Florenz: etwa 3 Std.; von Venedig: etwa 3 Std.; von Rom: etwa 5,5 Std.
Busverbindungen
Mailand hat keinen Busbahnhof, dafür fahren die Busse zum Flughafen vom Flughafenterminal am Hauptbahnhof ab (s. Bahn), während die wichtigsten Reisebusverbindungen in andere Städte und ins Ausland von der Piazza Castello neben dem Castello Sforzesco aus starten. Informationen über Verbindungen zu anderen Orten in Italien sind beim Reisebusunternehmen Autostradale (Tel: (02) 339 10 79 4. Internet: www.autostradale.it) erhältlich. Auskünfte erteilt auch das Büro der Azienda Trasporti Milanesi (Tel: (02) 480 39 22 3 oder (800) 80 81 81 (gebührenfrei innerhalb Italiens). Internet: www.atm-mi.it). Man sollte bedenken, dass der Verkehr in Italien oft sehr dicht ist und Reisebusse nicht schneller sind als Züge und oft auch teurer.

Das Busunternehmen Eurolines (Tel: (02) 72 00 13 04. Internet: www.eurolines.it) bietet von der Piazza Castello Verbindungen zu den meisten europäischen Städten an. Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Italien sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: http://eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann; (Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.

Sonstiges

Sonstiges Mailand
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Lage
Lombardei, Nordwest-Italien.
Landesvorwahl
+39.
Einwohner
1.316.220 (2006).
Währung
Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Ethnische Gruppen
96,5% Italiener; 1% Asiaten; 1% Afrikaner; 1% andere Europäer; 0,5% Amerikaner.
Religion
Vorherrschend römisch-katholisch.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 Volt, 50Hz; runde Zweipol- und Dreipol-Stecker sind üblich.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
1°C.
Durchschnittstemperatur im Juli
22°C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
1012 mm.
Wechselkurse
1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.76 EUR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Andere Sportarten
Studenten und junge Geschäftsleute erholen sich gerne bis spät abends beim Schlittschuhlaufen. Außer an Montagen sind die Eislaufbahnen bis Mitternacht geöffnet. Gute Eislaufbahnen sind u.a. Palaghiaccio Piranesi, Via G B Piranesi 14 (Tel: (02) 739 83 19. Internet: www.studioghiaccio.it) und Agorà, Via dei Ciclamini 23 (Tel: (02) 48 30 09 46).
Einführung
Fußballspiele und Autorennen sind die wichtigsten Sportveranstaltungen in Mailand. Die Stadt hat zwei Fußballmannschaften, Inter Mailand (Internet: www.inter.it) und AC Mailand (Internet: www.acmilan.com), die sich das Meazza-Stadium teilen, welches besser unter dem Namen San Siro Stadium bekannt ist – Via Piccolomini 5 (Tel: (02) 40 09 21 75). Vor den Spielen fährt ein kostenloser Shuttlebus die Fans von der U-Bahnstation Lotto zum Stadium, bringt sie danach allerdings nicht zurück. Der Fußmarsch zurück dauert etwa 15 Minuten.

Die beiden Mannschaften werde von den großen Banken der Stadt gesponsert: die Banco Popolare di Milano finanziert Inter Mailand, Cariplo den AC Mailand. Karten (zwischen 13-114 €) sind in den Filialen der jeweiligen Bank erhältlich. Karten können aber auch für Inter Mailand bei TicketOne (Tel: (02) 89 24 24. Internet: www.ticketone.it) und für den AC Mailand bei dessen Kartenvorverkaufsstelle in der Via Turati 3 (Tel: (02) 62 28 56 60) gekauft werden. Die beiden Mannschaften befinden sich normalerweise Kopf-an-Kopf im Wettstreit um die Serie A und den Coppa Italia.

Jedes Jahr Anfang September findet auf der Rennstrecke von La Monza, nördlich von Mailand, der Formel 1 Grand Prix statt. Züge und Busse (Linien 723 und 724) verkehren vom Hauptbahnhof und brauchen zwischen 30 und 50 Minuten. Karten können beim Automobile Club Milano (Tel: (02) 774 54 00) oder direkt bei der Rennstrecke gebucht werden (Tel: (039) 248 21). Die Eintrittskarten für einen normalen Stehplatz kosten ab 26 €, für im voraus gebuchte Sitzplätze zahlt man bis zu 284 €. Spiele der Volleyball-Mannschaft Asystel Mailand und der Basketball-Mannschaft Adecco Mailand können manchmal im Palalido, Piazza Stuparich (Tel: (02) 70 00 16 57) gesehen werden.
Fitness-Studios
Das preisgekrönte Stadium Filaforum (Tel: (02) 48 85 71. Internet: www.filaforum.it) in Milanofiori, südlich der Stadt, hat eine Reihe von Freizeit- und Sporteinrichtungen (u.a. neun Squash-Plätze, einen Swimmingpool und eine Eislaufbahn). Ein Shuttlebus verbindet das Stadium mit der U-Bahnstation Famagosta. Nähere Auskünfte über Mailands Sporteinrichtungen erhält man im Internet (www.milanosport.it). Auf dieser Website findet man einen Stadtplan und Auskünfte über alle vorhandenen Einrichtungen.
Golf
Der Le Rovodine, Via Karl Marx 18, 20090 Noverasco di Opera (Tel: (02) 57 60 64 20. Fax: (02) 57 60 64 05. Internet: www.rovedine.com), ist der einzige öffentliche Golfplatz in der Lombardei und liegt sieben Kilometer vom Mailänder Stadtzentrum entfernt. Am südwestlichen Stadtrand, in Castello di Tolcinasco, befindet sich der Golf und Country-Club Tolcinascomit einem 36-Loch-Platz, 200 Pieve Emanuele (Tel: (02) 9046 7250. Internet: www.golftolcinasco.it). Unter der Woche kostet dort eine Runde Golf 41 €, an Wochenenden 52 €). Ein weiterer Golfplatz ist der 18-Loch-Platz des Milano Golf Club (Tel: (039) 30 30 81) in der Nähe der Rennstrecke in Monza.
Radfahren
Radfahrer können fit bleiben und den Verkehr sowie schlechtes Wetter vermeiden, wenn sie die überdachte Piste im Velodromo di Trezzano sul Naviglio, Via Carpaccio 17 (Tel: (02) 48 40 91 42) benutzen.
Tennis
Hallentennisplätze und Plätze im Freien können in den Sportzentren gemietet werden; im Centro Sportive Mario Saini, Via Corelli 136 (Tel: (02) 756 12 80) kostet eine Stunde 10 €. Der Associazione Sporting Club Corvetto, Via Fabio Massino 15/4, verfügt über 13 Hallenplätze, ein Fitness-Studio, eine Bar und ein Restaurant und kann ohne Mitgliedschaft benutzt werden (Tel: (02) 53 14 36). Die Mitgliedschaft in einem Tennisverein ist wesentlich teurer. Eine Jahresmitgliedschaft im Tennis Club Societa Canottieri Milano, Alz Naviglio Grande, kostet 1033 € und die Platzmiete pro Stunde 18 € (Tel: (02) 48 95 23 64).
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
26°C 12°C 5%
24.05.12
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25.05.12
26°C 17°C 5%
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27.05.12
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