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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Madrid
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Museo del Prado (Prado Museum)
Den 213 Jahre alten Prado unterzog man einer umfangreichen Renovierung und Erweiterung, um ihn wieder zu einem der besten Kunstmuseen Europas zu machen. Auf einer um die Hälfte vergrößerten Ausstellungsfläche können Kunstliebhaber berühmte Werke spanischer Künstler von Velazquez bis Goya betrachten. Das Kernstück der Erweiterung bildet die Einbeziehung des angrenzenden Sankt-Hieronymus-Klosters in das Museum. Unter den Gemälden aus dem 16. bis frühen 19. Jahrhundert befinden sich Meisterwerke von Fra Angelico, Botticelli, El Bosco, Tizian, Rembrandt und Velázquez. Sehenswert sind auch die Werke Goyas, die seine erstaunliche Entwicklung belegen - von seinen frühen sonnenüberfluteten Bildern mit Tänzern und Festivitäten bis zum grimmigen Wahnsinn seiner Schwarzen Periode.

Paseo del Prado
Tel: (91) 330 28 00 oder 2900.
Internet: http://museoprado.mcu.es
Öffnungszeiten: Di-So 09.00-20.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Museo Thyssen-Bornemisza (Thyssen-Bornemisza-Museum)
Nach neuneinhalb Jahren als Leihgabe kaufte die Stadt die Privatsammlung von Hans-Heinrich Thyssen-Bornemisza, die eine enorme Bereicherung für Madrids Vorrat an Kunstschätzen darstellte. Die Sammlung des Museo Thyssen-Bornemisza umfasst über 800 Gemälde, Skulpturen, Schnitzereien und Wandteppiche, die von altflämischen Arbeiten bis zu zeitgenössischen Stücken reichen. Zu den Glanzstücken gehören Werke von Fra Angelico, Van Eyck, Dürer, Caravaggio und Rubens.

Palacio de Villahermosa, Paseo del Prado 8
Tel: (91) 369 01 51.
Internet: www.museothyssen.org
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-19.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Staatliches Kunstmuseum und -zentrum Reina Sofia)
Das im ehemaligen Krankenhaus San Carlos untergebrachte Museum ist fast ausschließlich der spanischen Kunst des 20. Jahrhunderts gewidmet und wurde als ein spanisches Gegenstück zum französischen Centre Pompidou und der Londoner Tate Gallery konzipiert. 1986 von Königin Sofía eröffnet, erhielt es 1990 die vom britischen Architekten Ian Ritchie entworfenen Glasaufzüge und zwei Jahre später das I-Tüpfelchen - Picassos Guernica, die Hauptattraktion. Auf diesem Bild werden die furchtbaren Bombenangriffe der Nazis auf die traditionelle Hauptstadt des Baskenlands im April 1937 dargestellt (sie unterstützten damit Franco im spanischen Bürgerkrieg). Das Museum wurde durch ein vom französischen Architekten Jean Nouvel entworfenes Gebäude erweitert, das die Museumsbibliothek, ein 450 Personen fassendes Auditorium sowie Räume für Sonderausstellungen beherbergt.

Calle Santa Isabel 52
Tel: (91) 467 50 62.
Internet: www.museoreinasofia.mcu.es
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-21.00 Uhr, So 10.00-14.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Palacio Real (Königlicher Palast)
Philipp V. beauftragte die italienischen Architekten Giambattista Sacchetti und Francesco Sabatina mit dem Bau des Königlichen Palasts nach dem Vorbild des prunkvollen französischen Schlosses Versailles. Da der weniger opulente Zarzuela Palast die Residenz des derzeitigen Königs Juan Carlos ist, wird der imposante 3000-Zimmer-Palast von Philip V. nur für offizielle Anlässe genutzt. Zu anderen Zeiten finden in diesem auffälligen weißen, aus Granit und Colmenar-Stein errichteten Gebäude Führungen statt. Zu den Höhepunkten gehören die Halle der Hellebardenträger und die Säulenhalle (mit ihren wunderschönen Fresken), der Thronsaal (mit Skulpturen aus dem 17. Jahrhundert) und die verschwenderisch ausgestatteten Privatgemächer von Karl II. Gleich neben dem Innenhof befindet sich die Königliche Waffensammlung und die Apotheke - eine der ältesten in Europa. Eine Besichtigung dauert rund zwei Stunden. Wer den Palast nicht von Innen besichtigen möchte, kommt von den Gärten des Palasts zumindest in den Genuss eines fantastischen Ausblicks über Madrid.

Plaza de Oriente and Calle Bailén
Tel: (91) 542 00 59.
Internet: www.patrimonionacional.es
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.00-17.30 Uhr, So 09.00-14.00 Uhr (Okt.-März), Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr, So 09.00-15.00 (April-Sept.); bei offiziellen Feierlichkeiten geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr.


Plaza Mayor (Großer Platz)
Dieser schön proportionierte und mit Kopfsteinen gepflasterte Innenhof war einst der Standort eines exotischen Marktes, auf dem arabische Händler ihre Waren feilboten. Veranlasst wurde der Bau von Philipp II. und fertiggestellt unter Philipp III. im Jahr 1619 - dessen Standbild steht heute stolz in der Mitte des Platzes. Der Plaza Mayor war als Markt- und Schauplatz vorgesehen. Hier verkaufte man Brot, Ketzer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt und christliche Glaubensverfechter heilig gesprochen. Auf dem Plaza Mayor findet man heute zwar mehr Touristen als Einheimische, lebhaft wie damals geht es aber immer noch zu.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Parque del Buen Retiro (Retiro Park)
Der üppige, 118 Hektar große Retiro Park im Herzen von Madrid war früher der Privatgarten von Philipp IV. Besucher können sich bei einem Spaziergang unter den Bäumen und im Rosengarten vergnügen, eine Bootsfahrt auf dem See machen, eine Runde Schach spielen oder ein Picknick im Grünen veranstalten. Kunstliebhaber möchten vielleicht einen der Ausstellungsorte besuchen, u.a. den Palacio de Cristal, den Palacio de Velázquez, die Casa de Vacas oder die berüchtigte Statue des Angel Caído (gefallener Engel) an der Allee südlich des Palacio de Cristal.

Puerta de Alcalá, Plaza de la Independencia
Öffnungszeiten: Täglich 06.00-22.00 Uhr.
Kostenloser Eintritt.


Convento de las Descalzas Reales (Kloster der Königlichen Barfüßigen Schwestern)
In diesem 1564 von Johanna von Österreich, der Tochter von Karl V., gegründeten Kloster waren einige hundert Jahre lang Nonnen von königlicher und adliger Herkunft untergebracht. Es wird immer noch als Kloster genutzt und ist ein ausgezeichnetes Beispiel barocker Architektur. Das Kloster ist eine wahre Schatztruhe und enthält prächtige Wandteppiche, Schmuck, italienische und flämische Kunst sowie eine großartige Ausstellung kirchlicher spanischer Kunstgegenstände. Ein winziges Bild wird Goya zugeschrieben. Das Kloster kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Plaza de las Descalzas 3
Tel: (91) 542 00 59.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.30-17.00 Uhr, So 09.00-14.00 Uhr (Okt.-März); Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr, So 09.00-15.00 Uhr (April-Sept.).
Mit Eintrittsgebühr.


Faunia Parque Biológico de Madrid (Faunia-Biologie-Park)
Das Thema dieses hübschen Landschaftsparks ist die biologische Vielfalt. Jeder der zehn Pavillons stellt ein anderes natürliches Biotop dar. Damit möchte man aufzeigen, wie sich Lebensformen – besonders die Fauna – an die unterschiedlichsten Ökosysteme angepasst haben. Dank der neuesten technischen Möglichkeiten können Besucher einen tropischen Sturm „miterleben“, einen Spaziergang durch den Regenwald machen oder Magmaströme beobachten, die 1.000 m unter der Erdoberfläche fließen.

Avenida de las Comunidades 28
Tel: (91) 301 62 10.
Internet: www.faunia.es
Öffnungszeiten: variieren je nach Jahreszeit, tageslichtgebunden.
Mit Eintrittsgebühr.
Rundgänge
Im Juli, August und September führt die Oficina Municipal de Turismo (Tel: (91) 588 16 36) eine Reihe von 90-minütigen Rundgängen durch, die 3 € kosten (Ermäßigungen sind erhältlich). Zwei der beliebtesten Rundgänge sind Habsburger Madrid – sie führt u.a. zum königlichen Palast, bekannten Kirchen und Klöstern – und Legenden von Alt-Madrid – eine informative und unterhaltende Einführung in die Stadtgeschichte. Beide beginnen beim Oficina Municipal de Turismo am Plaza Mayor. An Montagvormittagen (nur im Sommer), gibt es einen Rundgang durch den Retiro Park. Treffpunkt ist das imposante Standbild von Alfonso XII. auf dem Parkgelände (Puerta de la Independencia). Rundgänge mit einem künstlerischen Thema werden ebenfalls angeboten.
Busrundfahrten
Die Madrid Vision-Busrundfahrten (Tel: (91) 767 17 43, 54 16 32. Fax: (91) 383 07 66. Internet: www.madridvision.es) dauern rund 75 Minuten und fahren täglich je nach Saison alle 10-25 Min. von der Gran Vía 32 ab, 09.30-24.00 Uhr (Sommer), 08.00-15.00 Uhr (Winter). Kassetten mit deutschem Kommentar sind erhältlich. Zur Zeit stehen drei Rundfahrten zur Auswahl – Historisches Madrid (die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt aus der Zeit der Habsburger und Bourbonen), Modernes Madrid (u.a. zum Paseo de la Castellana und Stadium Santiago Bernabéu – das Heimatstadium des Real Madrid) und Monumente Madrids (man fährt die gesamte Gran Via entlang und kommt u.a. an der Puerta del Sol vorbei). Die Fahrt kann beliebig oft unterbrochen werden und kostet 10-11 € an Wochenenden. Ermäßigungen sind erhältlich.
Halbtägige Ausflüge
Monasterio de San Lorenzo de El Escorial: Dieses Kloster liegt nur 50 km nordwestlich von Madrid, in dem Ort San Lorenzo de El Escorial, und ist ein außergewöhnliches, rechteckiges Bauwerk mit vier spiralförmigen Türmen. Es wurde unter Philipp II. gebaut – zum Gedenken an seinen Vater Karl V. – und ist eine Mischung aus Kloster, Kirche und Palast. Es beherbergt Philipps heimliche Sammlung von El Greco- und Hieronymus Bosch-Kunstwerken sowie eine Bibliothek mit über 50.000 Bänden und weist ein bemaltes Deckengewölbe auf.

Die Anreise erfolgt mit dem Zug vom Bahnhof Charmartín nach El Escorial, von wo man eine zweiminütige Busfahrt zum Kloster macht. Busse fahren auch von der Madrider U-Bahnstation Moncloa ab und bringen Fahrgäste direkt zum Kloster El Escorial. Die Anreise mit dem Pkw erfolgt über die NVI-Autobahn (nach 50 km Abfahrt zur A6). Das Kloster ist Di-So von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 €. Informationen sind vom Fremdenverkehrsamt, Calle Grimaldi 2 (Tel: (91) 890 53 13), und dem Kulturzentrum, Floridablanca 10 (Tel: (91) 542 00 59), erhältlich.
Ganztägige Ausflüge
Toledo: Diese häufig als „Seele“ Spaniens bezeichnete Stadt liegt 70 km südlich von Madrid und ist leicht mit dem Bus (vom Estación Sur de Autobuses), dem Auto (über die N401) oder dem Zug (regelmäßige Abfahrten vom Bahnhof Atocha) zu erreichen. Toledo war zu Zeiten der Westgoten die Hauptstadt Spaniens (567-711 n. Chr.) und wurde von El Greco in seiner berühmten dramatischen Stadtansicht festgehalten (das Gemälde entstand 1597 und hängt zur Zeit im New Yorker Metropolitan Museum of Art). Der auf Kreta geborene Domenikos Theotocopoulos – der heute nur noch unter seinem spanischen Rufnamen El Greco bekannt ist – ließ sich 1577 in Toledo nieder und blieb hier bis zu seinem Tod im Jahr 1614. Er wird als das erste Genie der Spanischen Schule betrachtet. Einige seiner berühmtesten Werke sind hier zu bewundern – El Espolio (die Entkleidung Christi) in der Kathedrale von Toledo und das Begräbnis des Grafen von Orgaz in der mittelalterlichen Kirche Santo Tomé.

Die Stadt auf dem Hügel mit ihren Goldenen Türmen und den schweren gotischen Bauten, die sich über die Tangus-Schlucht verteilen, hat sich, seit sie auf El Grecos Gemälde verewigt wurde, kaum verändert. Die Gemeinden der mudéjarische Moslems, sephardischen Juden und mozarabischen Christen haben alle zu der architektonischen Pracht beigetragen. Entgehen lassen sollten sich Besucher auf keinen Fall das maurische Stadttor Puerta de Bisagrai, die um 1360 gebaute Sinagoga del Tránsito – heute ein Museum für sephardische Kultur und die Diaspora der spanischen Juden – und das gotische Kloster San Juan de los Reyes (ursprünglich für Ferdinand und Isabella gebaut). Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt, Puerta de Bisagra (Tel: (92) 522 08 43. Internet: www.jccm.es).

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Madrid
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Einleitung
Madrid war zeitweise Heimat berühmter Kulturgrößen – das Genie des Surrealismus, Salvador Dalí, sowie Filmemacher Luis Buñuel lebten als Studenten in der Stadt; auch Ernest Hemingway hielt sich eine Weile in Madrid auf, um hier seine Meisterwerke zu schreiben. Noch heute ist die Kulturszene Madrids sehr aktiv. Mit seinem einzigartigen Tanz- (chotis) und Musikstil (zarzuela), den besten spanischen Schauspielern und Regisseuren, einem fantastischen Opernhaus, palastartigen Kinos und zahlreichen das ganze Jahr über stattfindenden Festivitäten kann man Madrids Kulturszene nur als außerordentlich lebhaft und fruchtbar bezeichnen.

Die Eintrittspreise zu kulturellen Veranstaltungen liegen zwischen 5 und 21 €, ein Preisnachlaß wird an bestimmten Tagen gewährt (día del espectador) – normalerweise mittwochs und bei den ersten Sonntagsvorstellungen. Karten können durch die meisten Hotels reserviert werden, allerdings verlangen diese dafür eine Gebühr. Es ist preiswerter, Karten direkt an der Kasse der jeweiligen Veranstaltungsstätte zu kaufen, auch wenn nicht alle Kreditkarten annehmen, oder bei den Banken – z.B. bei der Cajamadrid (Tel: (902) 48 84 88). Karten für ausverkaufte Vorstellungen sind manchmal (allerdings nicht billig) bei Localidades Galicia, Plaza del Carmen (Tel: (91) 531 27 32) erhältlich. Eintrittskarten für Aufführungen in den Staatstheatern (das Comedia, Maria Guerrero, Sala Olímpia, Teatro de la Zarzuela und Auditoria Nacional) gibt es an den Kartenkassen aller fünf Veranstaltungsorte.

Hinweise zu den kulturellen Veranstaltungen in Madrid und Umgebung findet man im englischsprachigen Veranstaltungsmagazin In Madrid und im spanischen Wochenmagazin Guía de Ocio.
Film
Spanische Filme erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Internationale Stars wie Antonio Banderas und Penelope Cruz machten sich unter der Regie von Spaniens führendem Regisseur, Pedro Almodóvar, einen Namen. Almodóvar erregte weltweit zum ersten Mal mit Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988) Aufmerksamkeit, mit Alles über meine Mutter (1999) gewann er bei den Filmfestspielen in Cannes die Auszeichnung „Bester Regisseur“ und ein Jahr später den Oscar für „Bester Ausländischer Film“. Häufig erwähnt wird nach seinem Erfolg mit The Others (2001) bei den Filmfestspielen in Venedig auch der Regisseur Alejandro Amenbar, ein gebürtiger Chilene, der heute in Spanien lebt und arbeitet.

Die Madrileños gehen liebend gerne ins Kino, besonders an Sonntagabenden. Da es nicht üblich ist, Karten im voraus zu kaufen, sind die Schlangen lang. Die Vorstellungen um 22.00 Uhr sind am beliebtesten, deshalb sind frühere Vorstellungen weniger voll. Reduzierte Kinopreise gibt es vor allem Mo und Mi (día del espectador). Die meisten Kinos befinden sich rund um die Gran Vía, u.a. das riesige Gran Vía, Gran Via 66 (Tel: (902) 33 32 31), wo über 1000 Zuschauer unter funkelnden Kronleuchtern Platz finden. Gezeigt werden vor allem synchronisierte Hollywood-Filme und spanische Eigenproduktionen. Im riesigen Kinopalast Ideal Yelmo Complex, Calle Doctor Cortezo 6 (Tel: (91) 369 25 18), werden auch englischsprachige Filme im Originalton gezeigt, diese sind in Veranstaltungsprogrammen und -teilen der Zeitungen mit einem „VO“ (versión original) gekennzeichnet. Experimentalfilme kann man im Ciné Doré, Calle Santa Isabel 3 (Tel: (91) 549 00 11), sehen.
Kulturelle Veranstaltungen
Jede Jahreszeit bringt eine Welle von Festivitäten und Paraden mit sich, die meist einen religiösen oder traditionellen Ursprung haben. Das wohl faszinierendste Fest ist der Carnaval (Karneval), der vom traditionellen Maskenball, Entierro de la Sardina (Begräbnis der Sardine), eine Woche vor dem Beginn der Fastenzeit, begleitet wird. Im Mai wird das Fest San Isidoro zu ehren des Schutzheiligen von Madrid mit Tanzvorführungen, Theaterinszenierungen, Zarzuela, Pop- und Rockkonzerten und Sportveranstaltungen im Freien veranstaltet. Juli und August sind die Monate des Veranos de la Villa (Sommer in der Stadt), eine Saison mit Theater, Tanz, Ballett, Flamenco und Konzerten (Pop und Klassik), bei denen spanische und ausländische Künstler auftreten. Auch im Herbst (Oktober und November) hat Madrid einiges zu bieten, denn dann findet das Festival de Ontoño (Herbstfest) mit einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen statt (Film, Konzerte und Theater), u.a. auch Premieren (in Spanisch und Englisch).
Literarische Anmerkungen
Madrid besaß stets große Anziehungskraft für literarische Talente. Der bedeutende Romancier Cervantes – Autor des Klassikers Don Quixote de la Mancha (1605) – wurde in der Calle de Lope de Vega bestattet, die nach dem renommierten Dichter des goldenen spanischen Theaterzeitalters benannt wurde. Durch einen seltsamen Zufall befindet sich das Haus von Lope de Vega in der Calle de Cervantes. Madrid war auch die Heimat des Dichter-Dramatikers Federico García Lorca. Angewohnheit der Literaten war es damals, sich im barrio literario in Madrids Altstadt gemütlich zusammenzusetzen und im heute berühmten Café Gijón etwas trinken zu gehen. Auch Hemingway gehörte einst zu den Literaten Madrids, als er sich während des spanischen Bürgerkriegs als Reporter in der Stadt aufhielt. Seine Ode an den Stierkampf, Tod am Nachmittag, wurde 1932 veröffentlicht, Wem die Stunde schlägt im Jahr 1940. Aber auch im späten 20. Jahrhundert haben sich einige Talente hervorgetan, u.a. der Nobelpreisträger von 1989, Camilo José Cela, und die feministischen Autorinnen Ana María Matute und Adelaida Garcia Morales.
Musik
Madrid war 1992 zwar europäische „Stadt der Kultur“, hatte jedoch zu dieser Zeit kein richtiges Opernhaus. Heute ist das Teatro Real, Plaza de Oriente (Tel: (91) 516 06 60), eines der modernsten Opernhäuser in Europa. Im Teatro de la Zarzuela, Calle de Jovellanos 4 (Tel: (91) 524 54 00), wird vor allem Zarzuela aufgeführt, ein Genre, das man in etwa mit der Wiener Operette vergleichen kann, das aber die idealisierte castizo (Authentizität) der Arbeiterklasse Madrids thematisiert. Die Zarzuela-Spielzeit läuft von Juni bis September. Das beste Orchester der Stadt, das Coro y Orquesta Sinfonica de Madrid, spielt im Auditorio Nacional, Avenida Príncipe de Vergara, und für sechs Wochen auch im Freien, im La Corrala, Meson de Parades 65. Konzerte finden im Sommer auch zur Mittagszeit im Musikpavillon des Retiro Parks statt.
Tanz
Das Teatro Real, Plaza de Oriente (Tel: (91) 516 06 60), und das Teatro de la Zarzuela, Calle de Jovellanos 4 (Tel: (91) 524 54 00), führen spanischen und ausländischen Tanz auf und kommen gleichzeitig auch ihrer Verpflichtung gegenüber der Musik und Oper nach. Weitere Veranstaltungsorte sind u.a. das Centro Cultural de la Villa, Jardines del Descubrimiento, Plaza de Colón (Tel: (91) 575 60 80), in dem regelmäßig Tournee-Tanztruppen eine Spielzeit lang gastieren und das moderne Teatro de Madrid, Avenida de la Illustración (Tel: (91) 740 52 74, 730 17 50). Das Ballet Nacional de España (spanisches Staatsballett) führt während des Festival de Otoño (Herbstfest) im Teatro Albéniz, Calle de la Paz 11 (Tel: (91) 531 83 11), stets vor einem vollen Haus spanischen Tanz auf. Wieder neues Leben eingehaucht wurde der sich ständig auf Tourneen befindlichen Compañia Nacional de Danza vom Choreographen Nacho Duato; die wenigen Aufführungen der Tanztruppe in Madrids erstem Haus, dem Teatro Real, werden stets ungeduldig erwartet. Klassisches Ballett führt Victor Ullates Ballet de la Comunidad de Madrid im Teatro de Madrid und in Albéniz auf. Der Flamenco hat sich in den letzten zwanzig Jahren von einem veralteten Genre wieder zu einer lebendigen Leidenschaft entwickelt. Dabei konkurriert der traditionelle Flamenco mit dem nuevo flamenco (neuem Flamenco); beide werden in zahlreichen Veranstaltungsorten der Stadt aufgeführt (s. Nachtleben). Im Februar und März treten die talentierten Flamenco-Tänzer und -Sänger Madrids auch beim Festival Flamenco Cajamadrid auf.
Theater & Konzerte
Madrid hat eine lange Theatertradition, die bis zum Goldenen Zeitalter zurückverfolgt werden kann, und so sind klassische Stücke von Lope de Vega (1562-1635), Tirso de Molina (1584-1648) und Calderón de la Barca (1600-81) in Madrid immer noch ein wichtiger Bestandteil der Theaterprogramme. Die Spielzeit geht von September bis Juni. Im Sommer finden viele Aufführungen im Freien statt, oft als Bestandteil des Festivals Veranos de la Villa (s. Veranstaltungskalender). Am Leben erhalten werden die spanischen Klassiker von der Compañia Nacional de Teatro Clásico, die im Teatro de la Comedia, Calle Príncipe 14 (Tel: (91) 521 49 31), ansässig ist. Ausländische und zeitgenössische spanische Stücke werden im vornehmen Teatro María Guerrero, Calle Tamayo y Baus 4 (Tel: (91) 319 47 69), aufgeführt, dem Sitz des Centro Dramático Nacional. Theaterstücke aus dem zwanzigsten Jahrhundert und ausländische Klassiker kann man im beeindruckenden Teatro Español, Calle Príncipe 25 (Tel: (91) 429 03 18), sehen, das 1745 an der Stelle eines älteren, seit 1583 bestehenden Theaters errichtet wurde. Das Teatro de la Abadía, Calle Fernández de los Ríos (Tel: (91) 448 16 27), hat seit seiner Eröffnung 1995 für die ausgezeichneten Inszenierungen internationaler Klassiker große Anerkennung erhalten. Eine gute Einführung ins alternative Theater bietet das Sala Triángulo, Calle Zurita 20 (Tel: (91) 530 68 91), wo vom ACT (American and Classical Theatre) und den Madrid Players auch englische Inszenierungen aufgeführt werden. Die meisten Theater sind montags geschlossen.

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Madrid
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Veranstaltungskalender
Januar
Reyes Magos.
6. Jan., Dreikönigstag, Umzug mit Festwagen: Im Stadtzentrum.
La Fiesta de San Antón. St. Antonius-Fest, der Schutzheilige der Tiere und Kinder wird gefeiert.
Madrid Karneval. Ende Jan.- Anfang Febr, Umzüge, Maskenball und kulturelle Veranstaltungen, Höhepunkt ist das Begräbnis der Sardine in der Kirche von San Antonio de la Florida: Alt-Madrid, Plaza Mayor (Internet: www.munimadrid.es).

Februar
ARCO International Contemporary Art Fair.
Zeitgenössische Kunstmesse (Internet: www.arco.ifema.es): Parque Ferial Juan Carlos.
SIMM - Semana Internacional de la Moda de Madrid. Internationale Modewoche. Ifema - Parque Ferial Juan Carlos I (Internet: www.semanamoda.ifema.es).
Madrid Karneval. Ende Jan.- Anfang Febr, Umzüge, Maskenball und kulturelle Veranstaltungen, Höhepunkt ist das Begräbnis der Sardine in der Kirche von San Antonio de la Florida: Februar, Alt-Madrid, Plaza Mayor (Internet: www.munimadrid.es).

März
Bootsmesse (Internet: http://www.ifema.es/): Die Internationale Bootsmesse bietet in der Feria de Madrid Einblicke in die Welt des Wassersports.
Stierkämpfe. Mitte März bis Mitte Oktober. Plaza de Torros de las Ventas.
Iberpiel/ Marroquineria. Internationale Lederwarenausstellung. Ifema - Parque Ferial Juan Carlos I (Internet: www.iberpiel-marroquineria.ifema.es/default_i.html).
Semana Santa. Karwoche, feierliche religiöse Umzüge und Gottesdienste, März - April, überall in der Stadt.
Almoneda. Antiquitäten, Kunst, Design und Handwerksausstellung. März - April, Ifema - Parque Ferial Juan Carlos I.

April
Semana Santa.
Karwoche, feierliche religiöse Umzüge und Gottesdienste, März - April, überall in der Stadt.
Almoneda. Antiquitäten, Kunst, Design und Handwerksausstellung. März - April, Ifema - Parque Ferial Juan Carlos I.

Mai
Fiesta del 2 de Mayo
(Fest des 2. Mai). Mit Filmen, Lyrik-Lesungen, Konzerten und Tanz feiert man den Tag, an dem sich Madrid 1808 gegen die Franzosen auflehnte: Diverse Veranstaltungsorte.
Festival Flamenco Cajamadrid. Flamenco-Tanzturnier: Teatro Albéniz, Calle de la Paz 11.
Fiesta de San Isidro. Zum Gedenken an den Schutzpatron von Madrid werden Umzüge zur Kirche von San Isidro durchgeführt sowie Tanzvorführungen, Theaterinszenierungen, Zarzuela, Pop- und Rockkonzerte und Sportveranstaltungen im Freien: Plaza Mayor und andere Orte.

Juni
PHE Internationales Fotografie-Festival
(Internet: http://www.phedigital.com/): Juni - Juli, verschiedene Veranstaltungsorte.
Fiesta de San Juan: Ganze Stadt, v.a. Plaza de San Juan und Las Huertas.

Juli
Gay Pride.
1. Wochenende im Juli. Das Schwulen- und Lesbenfestival kulminiert in einer Parade durch Retiro, Sol und Casa de Campo: Chueca-Bezirk.
PHE Internationales Fotografie-Festival (Internet: http://www.phedigital.com/): Juni - Juli, verschiedene Veranstaltungsorte.
Veranos de la Villa. Sommer in der Stadt, Musik- Tanz- und Zarzuelas-Aufführungen, kulturelle Veranstaltungen: Juli - Anfang Sept., verschiedene Veranstaltungsorte.
Blut an der Iglesia de la Encarnacion (Kirche der Inkarnation). Altes Brauchtum aus 4. Jahrhundert v. Chr., Iglesia de la Encarnacion.
SIMM - Semana Internacional de la Moda de Madrid. Internationale Modewoche. Ifema - Parque Ferial Juan Carlos I (Internet: www.semanamoda.ifema.es).

September
Metrorock Festival
(Internet: http://metrorock.net/): Nationale und internationale Bands, Universidad Complutense de Madrid.

Oktober
Festival de Otoño. Herbstfest, Madrids wichtigstes, jährlich stattfindendes Kunstfestival: Oktober - November, verschiedene Veranstaltungsorte.

November
Fiesta de Nuestra Señora de la Almudena
, Fest der Stadtpatronin.
Schwul-lesbisches Filmfestival (Internet: www.lesgaicinemad.com) Fundación Triángulo.

Dezember
Feria de Artesania.
Adventsmarkt mit Kunsthandwerk: Paseo de Recoletos.
Natividad. Weihnachtsfeierlichkeiten: Plaza Mayor.
Nochevieja. Silvester, Menschenmengen versammeln sich auf Madrids Straßen und Plätzen, um gemeinsam Weintrauben zu essen und Sekt zu trinken, Puerta del Sol.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Madrid
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Die spanische Mehrwertsteuer (IVA) beträgt 7% und ist im Preis inbegriffen. Andernfalls wird dies deutlich auf der Speisekarte vermerkt.

Trinkgeld ist nicht allgemein üblich, wird aber bei gutem Service geschätzt. In Restaurants der gehobenen Preiskategorie ist ein Trinkgeld von 5% der Rechnungssumme angemessen. Gelegentlich wird eine Gebühr pro Gedeck auf die Rechnung aufgeschlagen, dies sollte jedoch auf der Speisekarte vermerkt sein.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die IVA ist inbegriffen, allerdings kein Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants



El Amparo

El Amparo wird verdientermaßen als eines der besten Gourmetrestaurants von Madrid bezeichnet, was vor allem auf die äußerst kreative Partnerschaft des kulinarischen Experten Martín Berasategui und des Chefkochs Iñigo Pérez zurückzuführen ist. Traditionelle baskische Spezialitäten bekommen hier einen Hauch der Nouvelle Cuisine. Sehr zu empfehlen sind die Apfel-mille feuille mit geräuchertem Fisch und foie gras, Hecht in Petersiliensauce mit Muscheln und zur Nachspeise Zimteis mit Bitterschokolade und Pistazien. Ein weiterer Pluspunkt ist die Lage dieses ehemaligen Kutscherhaus im schicken Salamancaviertel von Madrid. Das Dekor ist die Arbeit des führenden spanischen Designers Pascua Ortega, der auch an der Umgestaltung des Teatro Real mitarbeitete. Die Sonne fällt tagsüber durch ein Dachfenster ein, während der Raum in der Nacht durch Laternen beleuchtet wird.

Callejón de Puigcerdá 8
Tel: (91) 431 64 56.



El Cenador del Prado

Chefkoch Tomás Herranz erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine einfallsreichen Gerichte, die das Beste der regionalen spanischen Küche umfassen. Ob gesalzener, in Brotsemmel gebeizter Kabeljau mit Knoblauch und Traubengarnitur, Hirschmedallions mit Käseravioli und Quitte oder Rindfleischcarpaccio mit Schweinshaxen in Pilzsauce – alle Gerichte werden hier mit feinstem Olivenöl und frischen Kräutern zubereitet. Die Preise sind durchaus angemessen, das Ambiente ist elegant und der Service perfekt. Eine weitere Attraktion ist der üppig bepflanzte Wintergarten.

Calle del Prado 4
Tel.: (91) 429 15 61.



Jockey

Das vor allem bei den reichen und berühmten Gästen beliebte Jockey hat sich seit seiner Eröffnung 1945 als eines der besten Restaurants von Madrid etabliert. Das Restaurant ist relativ klein und gemütlich und mit dunkler Holzvertäfelung und gerahmten Bildern bekannter Jockeys und ihrer Pferde geschmückt. Fisch, Geflügel und Wild erscheinen je nach Saison und Verfügbarkeit auf der kreativen und außergewöhnlichen Speisekarte. Der Weinkeller ist ebenfalls hervorragend. Typische Spezialitäten sind Hummerragout mit Trüffel und hausgemachten Nudeln, mariniertes Rebhuhn in Thymiangelee oder Lamm auf provenzalische Art.

Amador de los Ríos 6
Tel.: (91) 319 10 03.



La Broche

Als einer der hellsten Sterne am kulinarischen Firmament in Madrid erhielt der Chefkoch des La Broche Sergi Arola zwei Michelinsterne für seine originellen Interpretationen der traditionellen katalanischen und spanischen Küche. Die monatlich wechselnde Speisekarte hält z.B. turbot con patas de puerco bereit, bei dem der gebratene Steinbutt mit Koriander besprenkelt ist und mit Schweinshaxen-Gelee in Zwiebeln eingewickelt serviert wird. Eine weitere Spezialität ist das solomillo de buey - Ochsensteak gefüllt mit Ziegenkäse, Anchovis, Kirschen und Pinienkernpüree. Das einheitlich weiße Dekor schafft eine entspannende und überraschend ungezwungene Atmosphäre.

Miguel Angel 29–31 (nahe dem Hotel Miguel Angel)
Tel.: (91) 399 34 37.
Internet: www.labroche.com



Zalacaín

Als eines der besten Restaurants in Europa hat das Zalacaín mittlerweile so gut wie jede gastronomische Auszeichnung erhalten, darunter drei begehrte Michelinsterne. Chefkoch Benjamín Urdaín verbrachte knapp 30 Jahre damit, eine Speisekarte zusammenzustellen, die feinste klassisch französische Küche mit den Spezialitäten seiner baskischen Heimat vereint. Nur ein Meisterkoch mit einer erfrischenden Bescheidenheit wie Urdaín versteht es, einfachen Gerichten wie Schweinshaxen und geräuchertem Fisch den gleichen Status zu geben wie Hummer, Austern, Kaviar, Trüffeln und foie gras. So mancher Gast mag die Förmlichkeit dieses Restaurants mit seinen unterschiedlichen Essbereichen - manche ausschließlich für romantische tête-à-têtes -, der gedämpften Beleuchtung und dem dunkelroten Dekor als etwas übertrieben empfinden. Blazer und Krawatte sind Pflicht.

Alvarez de Baena 4
Tel.: (91) 561 48 40.


Restaurants für Geschäftstreffen



Berceo-Le-Divellec

Dieser kulinarische Tempel in einem der exklusivsten Hotels in Madrid wurde 1998 eröffnet und hat sich seitdem zum Inbegriff eleganten Dinierens entwickelt. Seinen Ruf verdankt das Restaurants vor allem dem Pariser Meisterkoch Jacques Le-Divellec, dessen Spezialität vor allem die Meeresküche ist. Wer sich mit Gerichten wie Seebrasse in Rum oder gebackener Tunfisch mit Currysauce nicht anfreunden kann, hat eine Auswahl an Fleischgerichten wie Steak oder saftiges Junglamm. Das mit Eichenholz vertäfelte Restaurant ist hinsichtlich des Ambientes eher förmlich und die Gartenterrasse ist besonders während der heißen Sommermonate sehr gefragt.

Hotel Villa Magna, Paseo de la Castellana 22
Tel.: (91) 587 12 34.
Internet: http://villamagna.park.hyatt.com



Cabo Mayor

Dieses hervorragende Gourmetrestaurant versteckt sich inmitten der Bürogebäude des Chamartín-Viertels und ist besonders für seine Fischgerichte von der kantabrischen Küste berühmt. Hecht mit Muscheln in Petersiliensauce, gegrillter Steinbutt, Meerbrasse mit Thymian – ein Gericht auf der Speisekarte klingt verlockender als das andere. Die Atmosphäre ist angenehm ungezwungen. Der große Speisesaal ist im Marinestil eingerichtet, überall befinden sich Bullaugen aus Messing, Holzplanken und Schiffszubehör.

Juan Ramón Jiménez 37
Tel.: (91) 350 87 76.



Café Gijón

Dieses berühmte literarische Café, das erstmals 1888 seine Pforten öffnete, ist heute eine wahre Madrider Institution. Berühmte Gäste der letzten 100 Jahren waren u.a. die Dichter Federico García Lorca und Pablo Neruda, der Filmregisseur Orson Welles und der Nobelpreisträger Camilo José Cela. Das Restaurant besitzt einen hellen Salon und große Fenster mit Ausblick zur Straße. Das menu del dia verspricht z.B. spanisches Omelette, gefüllte Paprikaschoten und Hecht. Tapasgerichte umfassen u.a. Filetsandwich, Garnelen in Knoblauch und Anchovis. Die spanischen Gerichte sind zwar nicht überwältigend, doch das Mittagsmenü ist sehr preiswert und die Lage in der Nähe von Cibeles und der Banco de España ist unschlagbar.

Paseo de Recoletos 21
Tel.: (91) 521 54 25.



Las Cuatro Estaciones

Das ’Vier Jahreszeiten’, eines der besten Restaurants in Madrid und konnte 2001 sein 20-jähriges Bestehen feiern, weniger als ein Jahr nachdem Meisterkoch Francisco Ariaz und sein Team den Premio Nacional de Gastronomia bekommen hatten. Das im Nordwesten der Stadt in der Nähe der Universität gelegene Las Cuatro Estaciones mit seinem die Jahreszeiten widerspiegelnden Blumendekor ist einfach zauberhaft. Die Küche lässt sich am besten als mediterran mit einer deutlich französischen Note beschreiben – Beispiele sind mille feuille mit foie gras oder Seeteufel-blanquette.

General Ibáñez Ibero 5
Tel: (91) 553 63 05.



Lhardy

Dieses erhabene, weniger als eine Minute von der Puerta del Sol entfernte Etablissement wurde 1839 von dem Franzosen Emile Lhardy gegründet, der in die Stadt kam, weil es hieß, es gäbe in Madrid kein einziges gutes Restaurant. Hier hat man sich auf traditionelle kastilische Küche spezialisiert mit typischen Gerichte wie solomillo (Rippensteak), Rinderbraten, cocido (Eintopf) oder Kaldaunen auf Madrider Art in Tomaten- und Weinsauce. In der Tapasbar und dem Delikatessengeschäft im unteren Stockwerk kann man original vergoldete Spiegel, Marmortheken und Messingbeschläge bewundern. Die Bar ist eine billigere Alternative zum feinen Restaurant im ersten Stock. Hier bekommt man Suppen, Paella, Tortilla, Fisch und Krustentiere sowie Wurst- und Schinkenplatten.

Carrera de San Jerónimo 8
Tel: (91) 521 33 85.
Internet: http://lhardy.com


Trendrestaurants



Champagnería Gala

Gala ist eines der derzeit angesagtesten Restaurants in Madrid und man sollte rechtzeitig einen Tisch buchen, um auf der Gartenterrasse sitzen zu können. Die spanischen Schaumweine sind der ideale Begleiter für die Paellas, Risottos und katalanischen Nudelgerichte (fideuàs), die Hausspezialitäten sind. Mehr als ein Dutzend verschiedener Weine stehen zur Auswahl. Das Tagesmenü besteht aus Vor-, Haupt- und Nachspeise mit einem Glas Wein.

Calle Moratín 22
Tel.: (91) 420 19 50.
Internet: www.paellas-gala.com



Divina La Cocina

Die großartige Lage am Rand des trendigen Chueca ist nur einer der Gründe, weshalb dieses Restaurant, das dem spanischen Chefkoch José Luis Castanedo und dem Amerikaner Chad Kenyon gehört, so beliebt ist. Zusammen haben sie ihre ganz eigene Art der spanischen Fusionsküche kreiert – Beispiele sind gesalzener Kabeljau in Soja- und Ingwersauce, Seetangsalat mit Shrimps und Seeigel-Eiern oder Rindersteak mit foie gras in Portwein. Der Designer Carlos Mayoral sorgte mit pastellblauen und terrakottafarbenen Tönen für raffinierte Eleganz.

Calle Colmenares 13
Tel: (91) 531 37 65.
Internet: www.divinalacocina.com



Las Cuevas de Luís Candelas

Im Gegensatz zu vielen touristisch überlaufenen und überteuerten Restaurants um die Plaza Mayor ist das Las Cuevas preiswert und besitzt eine entspannte, gesellige Atmosphäre in einem Gewölbekeller aus Ziegelsteinen mit gekachelter Bar, Wandgemälden, schmiedeeisernen Beschlägen und einem offenen Kamin über dem das Spanferkel - eine Spezialität des Hauses - dreht. Das Restaurant wurde nach einem Straßenräuber aus dem 19. Jahrhundert benannt, der sich angeblich in einem der Kellergewölbe (cuevas) versteckt hielt. Man serviert die typischen Tapas sowie köstliche Hauptgerichte. Spezialitäten sind merluza (Seehecht) und im Holzofen zubereitete Braten, jamon serrano (geräucherter Schinken), Shrimps in Knoblauch oder Käse und gegrillte Paprika. Die Speisekarte ist auch auf Englisch erhältlich.

Calle de Cuchilleros 1
Tel.: (91) 366 54 28.
Internet: www.lascuevasdeluiscandelas.com



Lombok

Das minimalistische Dekor dieses Restaurants in Chueca (Scheinwerfer, kahle, weiße Wände und Stahltheke) mögen zwar etwas unmodern aussehen, doch das Lombok ist nach wie vor sehr gefragt. Das Publikum ist jung und trendig – die Tatsache, dass einer der Besitzer ein bekannter spanischer Fernsehmoderator ist, ist dabei natürlich nicht unerheblich. Die Fusionsküche basiert auf Zutaten und Rezepten aus allen Ecken der Erde – Thaisalat, mit Apfel und Roquefort gefüllte Samosas, Carpaccio, Seeteufelspießchen, Känguruhsteak in Portwein – und alles schmeckt so gut wie es aussieht.

Augusto Figueroa 32
Tel: (91) 531 35 66.
Internet: www.lombokmadrid.com



Robata

Japanische Küche ist in Madrid zwar immer noch nicht so gefragt wie in manch anderen europäischen Großstädten, befindet sich jedoch eindeutig auf dem Vormarsch. Robata ist die japanische Bezeichnung für ’Grill’ und so dominieren auch gegrillte Fisch- und Fleischgerichte die umfangreiche Speisekarte. Daneben gibt es Tempura, Sashimi, Sushi and Sukiyaki, aber auch Suppen. Das schwarz-rote Farbschema ist ein wahrer Blickfang, das die Atmosphäre entspannt. Man kann entweder an einem der Tische oder an der Sushibar in der Mitte sitzen.

Calle de la Reina 31
Tel.: (91) 521 85 28.


Preiswerte Restaurants



Café del Círculo de Bellas Artes

Zu seiner Blütezeit in den 1920ern war das Café del Círculo de Bellas Artes ein beliebter Treffpunkt der Madrider Intellektuellen. Der von Antonio Palacios gestaltete geräumige Salon ist mit klassischen Säulen, Kerzenleuchtern und einer herrlich bemalten Decke ausgestattet und wegen seines Blickes auf die Calle Alcalá als das ’Goldfischglas’ bekannt. Auf der umfangreichen Speisekarte findet man alles von Kuchen, Baguettes und Eiscreme bis hin zu Rinderbraten und Räucherlachs. Auf der Terrasse kann man so manche faule Stunde verbringen und einfach die Welt an sich vorbeiziehen lassen.

Calle Marqués de Casa Riera 2
Tel.: (91) 531 85 03.
Internet: www.circulobellasartes.com



La Galette

In diesem beliebten vegetarischen Restaurant kommen auch Fleischesser nicht zu kurz. Unter den vielfältigen und einfallsreichen Gemüse-, Reis- und Nudelgerichten findet man z.B. Köstlichkeiten wie tartar de chicle (Blumenkohl mit Käse und frischen Kräutern) gefolgt von Apfelkroketten. Die Gäste sitzen Ellbogen an Ellbogen in den zwei kleinen Räumen, die in hübschem ländlichen Stl gehalten sind.

Calle Conde de Aranda 11
Tel.: (91) 576 06 41.



Taberna Carmencita

Dieses Lokal existiert bereits seit 1850 und war einst ein beliebter Treffpunkt von Künstlern, Soldaten und Stierkämpfern. Original handbemalte Fliesen und karierte Tischdecken schaffen ein heimeliges Ambiente und ergänzen die traditionelle Madrider Küche perfekt. Kroketten, gefüllte Paprikaschoten, Filetsteak, Kaldaunen, Fleischbällchen, Omelettes und der als cocido bekannte Eintopf sind die Spezialitäten des Hauses. Ein Essen à la carte ist nicht gerade billig, doch das Tagesmenü für 9 € ist preiswert und sehr zu empfehlen. Leider ist der Service nicht allzu freundlich.

Calle Libertad 16
Tel.: (91) 531 66 12.



Vips

Diese Niederlassung der bekannten Zeitschriftenläden- und Restaurantkette ist sehr günstig in der Nähe des Prado und des Thyssen-Bornemisza-Museums gelegen. Es ist täglich bis früh in den Morgen hinein geöffnet und stets gut besucht, was vor allem an den niedrigen Preisen und der vielfältigen Speisekarte liegt – hier bekommt man alles vom Schinken mit Rührei bis hin zu Pizza und Tacos. Die Atmosphäre ist lebhaft und geschäftig, das Dekor modern und funktionell. Frühstück (amerikanisch, englisch und kontinental) wird bis mittags serviert.

Plaza de las Cortes 7
Tel: (91) 429 42 34.



Viuda de Vacas

Der Name ’Die Witwe Vacas’ ist eine Anspielung auf die Familie Cánovas Vacas aus Segovia, die das Restaurant vor über einem Jahrhundert gründete. Diese heimelige taberna, die hauptsächlich von jungen Einheimischen besucht wird, besitzt immer noch ihre alten verblassten Fliesen an den Wänden, Marmortische und eine Wendeltreppe, die in den oberen Stock führt. Die von der kastilischen Landschaft inspirierte Speisekarte existiert nur auf Spanisch. Besondere Empfehlungen sind berenjenas (mit Brotkrumen gefüllte Auberginen in Crèmesauce), jamon al horno (Schweinebraten), gallina en pepitoria (Hühnchen in Eier- und Mandelsauce) und merluza (Hecht).

Calle Cava Alta 23
Tel.: (91) 366 58 47.

Einkaufsmeilen
Die exklusivsten Einkaufsgegenden sind der Bezirk Salamanca (im Osten Madrids) und die Gegend rund um die Calle de Preciados (zwischen Sol und der Gran Vía). Designergeschäfte wie Chanel, Versace und Hermès sowie der spanische Designer Adolfo Domínguez mit seinen fließenden Stoffen und eleganten Schnitten, sind alle in der Calle Ortega y Gasset anzutreffen. Die schmeichelnden, aber teuren Entwürfe von Sybilla werden in einem kleinen Innenhof, Callejón de Jorge Juan 12, ausgestellt. Exklusive Marken findet man in der Calle Almirante und Conde de Xiquena in Chueca, im Westen der Stadt. Die schickste Straße ist die Calle Serrano, im Haus Nr. 28 befindet sich jedoch nach wie vor das überaus erschwingliche Purificación García.

Die Madrileños sind in Sachen Einkaufen sehr clever und wissen, wie ein billiges Kleid edler wirken kann - ein Trick ist z.B., einen teuren Schal zu tragen. Das Casa Jiménez, Calle de Preciados 42, ist bekannt für spitzenbesetzte und mit Stickereien versehene Schals (mantones und mantillas). Schnäppchen findet man nicht nur während der Schlußverkäufe im Januar und Juli, sondern auch in den recht preiswerten Geschäften Zara, Calle Carretas 6, und Lefties, Calle Carretas 10 (hier werden ausgewählte Zara-Modelle zum halben Preis verkauft). Im riesigen Kaufhaus El Corte Inglés findet immer irgendetwas zu vergünstigten Preisen; das größte Kaufhaus dieser Kette befindet sich in der Calle de Preciados 1-4.

Antiquitätengeschäfte findet man vor allem in der Calle Ribera de Curtidores, allein ein Dutzend davon gibt es in der Arkade Nuevas Galerías, Nr. 12 sowie in der Galerías Piquer, Nr. 29.

Abseits des Touristentrubels ist auch die Gegend Huertas einen Besuch wert, wo Gitarren von guter Qualität noch immer handgefertigt und neben religiösen Statuen verkauft werden. Auch Seseña, Hersteller von traditionellen spanischen Umhängen für schneidige junge Männer, sollte man einen Besuch abstatten. Traditionelle Umhänge aus schwerem Stoff werden in der Calle de la Cruz 23 angefertigt und kosten rund 421 € .
Märkte
Schnäppchen kann man eher auf dem Madrider Flohmarkt Rastro machen, aber auch in der Ribera de Curtidores. Der Flohmarkt findet an Sonntagvormittagen bis 14.00 Uhr statt, die besten Schnäppchen macht man allerdings vor 07.00 Uhr. In dieser Gegend sollten sich Einkäufer stets vor Taschendieben in Acht nehmen.
Öffnungszeiten
Madrids Geschäfte - die meisten sind einladend und klimatisiert - haben von 09.30/10.00 Uhr bis 13.30/14.00 Uhr und 16.30/17.00 Uhr bis 20.30/21.00 Uhr geöffnet, größere Kaufhäuser teilweise auch sonntags.
Hinweis
Die Umsatzsteuer in Höhe von 13,8% kann am Flughafen rückerstattet werden.

Nachtleben

Nachtleben Madrid
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Einleitung
Die Madrileños nehmen sich für den Abend normalerweise nicht nur eine Aktivität vor, sondern drei oder vier. Das Resultat ist, daß man hier hin und da hin fährt, und die Fahrt selbst zur Hauptsache des Abends wird. Ganz besonders lebhaft geht es auf den Straßen um 4.00 Uhr nachts zu, und manche Vergnügungssüchtige feiern sogar bis zum folgenden Nachmittag durch. Zwar ist das Nachtleben an Freitag- und Samstagabenden besonders rege (dicht gefolgt vom Donnerstagabend), die Einheimischen gehen jedoch jeden Abend aus, und schaffen es erstaunlicherweise, am nächsten Tag zu arbeiten oder zu studieren. Vielleicht liegt das Geheimnis der endlosen Energie im traditionellen Verzehr von Tapas, den kleinen Snacks – u.a. Oliven, Sardellen, Chorizo-Wurst, Gambas (fritierte Krabben) und Madrids Spezialität Orejas (Schweineohren), Callos (Kutteln), Mollejas (Bries), Schnecken in scharfer Sauce und Rinderhoden. Es könnte allerdings auch die dickflüssige heiße Schokolade sein, die man mit den süßen, fritierten Churros nach einer durchzechten Nacht zu sich nimmt. Etwas ruhiger geht es nur während der Ferienzeit im August zu, denn dann sind nur wenige Lokale geöffnet.

Das Nachtleben konzentriert sich auf drei Bezirke: Chueca (Madrids auch bei Heteros beliebte Schwulengegend), Calle Huertas (traditionelle spanische Musik, schicke Clubs und Bars) und rund um den Plaza del Dos de Mayo im Bezirk Malasaña (besonders bei trendbewußten Jugendlichen beliebt). Das Rotlichtviertel der Stadt befindet sich in den kleinen Nebenstraßen der Gran Vía. Die Nachtszene Madrids ist vielfältig – Cafés, Diskos, Nachtlokale, Cocktailbars und Flamenco-tablaos gehören dazu. Manchmal läßt sich eine Bar kaum von einem Club unterscheiden, da viele Bars über eine Tanzfläche verfügen und nicht alle Clubs Eintritt verlangen. Wenn Eintritt erhoben wird, liegt er meistens zwischen 6 und 9 €, consumición (Verzehr) mit eingeschlossen. Das gesetzliche Mindestalter für den Konsum alkoholischer Getränke ist in Madrid 16 Jahre. Die Preise liegen zwischen 2 € für ein kleines Glas Bier oder ein Glas Wein und 5 € für etwas Stärkeres, wie z.B. Cola mit Rum. Es ist üblich, daß die Gäste beim Verlassen des Nachtclubs bezahlen und nur wenige Bars Kreditkarten annehmen. Trinkgeld ist Ermessenssache (1 € genügt i. allg.).

Informationen zu Musikveranstaltungen erhält man im Wochenmagazin Guía del Ocio (nur in Spanisch), während das monatlich erscheinende, englischsprachige In Madrid (bei Touristeninformationen, in irischen Bars und am Flughafen Barajas erhältlich) aktuelle Informationen zu Clubs, DJs, Bars usw. veröffentlicht und sogar kostenlos ist.
Bars
Madrids Kneipen reichen von dunklen, holzgetäfelten Tavernen bis zum glanzvollen, mit Kacheln dekorierten Viva Madrid, Calle Manuel Fernández y Gonzáles 7, auf denen typische Straßenszenen aus Madrid vom Anfang des 20. Jahrhunderts dargestellt sind. Das Los Gabrieles, Calle Echegaray 17, ein ehemals von Zigeunern betriebenes Bordell, hat im Innern ebenfalls Kacheln, auf denen der Triumph des Bacchus von Velázquez dargestellt wird, und ist heute eine respektable Bar mit einer jungen, schicken Kundschaft. Das Garamond, Calle de Claudio Coello 10, hat eine prächtige Einrichtung im Palaststil und gefällt einer schicken, etwas reiferen Kundschaft. Madrids berühmteste Kneipe ist das Chicote, Grand Vía 12. Die Einrichtung ist noch wie in den dreißiger Jahren, und man kann sich leicht vorstellen, wie sich Hemingway während des Bürgerkriegs hier entspannte. Besonders toll sind im Chicote die Cocktails. In den engen Straßen gibt es zahlreiche Tapas-Bars, wie z.B. in der Ventura de la Vega, in den Gegenden rund um den Plaza de Santa Ana und den Plaza de Santa Bárbara, in Cava Baja und in der Calle de Cuchilleros. Eine der besten ist das La Mancha en Madrid, Calle Miguel Servet 13 (in der Nähe der U-Bahnstation Embajadores). Bei Morgendämmerung machen sich die Feiernden zur Chocolatéria San Ginés auf, Pasadizo de San Ginés 11 (in der Nähe des Sol), um chocolate con churros (heiße Schokolade und Churros) zu genießen.
Kasinos
Offiziell gibt es in der Gegend nur das Casino Gran Madrid, Autovía A6, Carretera de la Coruna. Es liegt außerhalb der Stadt, nahe Torrelodones und kann mit einem kostenlosen Bus vom Plaza Espana 6 erreicht werden. Formelle Kleidung, einschließlich Krawatte, ist vorgeschrieben. Das Mindestalter liegt bei 21 Jahren. Einlaß nur mit Ausweis.
Clubs
Zwar hat man in Madrid einen etwas konventionellen Musikgeschmack, tanzt aber zu lateinamerikanischer und ethnischer Musik, den üblichen Diskoklängen, House, Hip Hop und Underground. Die meisten Touristen strömen in die Clubs rund um den Sol und die Gran Vía, Nachteulen auf Madrid-Besuch möchten vielleicht jedoch lieber die von den Einheimischen frequentierten Clubs kennenlernen. Ein typischer Abend beginnt um etwa 23.00 Uhr im Serrano 4, Calle Serrano, im Independecia, Puerta de Alcalá, oder im Sportsman, Calle Alcalá 65, danach geht man ins Fortuny, Calle Fortuney 34, Café del Foro, Calle San Andres 38, oder Monet, Calle del Padre Damián 23 (im Hotel Eurobuilding). Hier wird kein Eintritt verlangt, man sollte sich aber schick anziehen. Wenn sie dann noch genügend Energie haben, gehen die Einheimischen anschließend zum Tanzen zu Techno-Musik ins Pacha, Calle Barceló 11. Die modisch gekleideten 20 bis 40-Jährigen gehen auch gerne ins Gabana 1800, Calle de Velázquez 6 – falls der Türsteher dies zuläßt.
Live-Musik
In Madrid gibt es eine große Auswahl an Flamenco, Salsa, Jazz, afrikanischer Musik und Cantautores – spanischen Sängern und Liedermachern. Die im Moment angesagteste Bar ist das Café de la Palma, Calle la Palma 62. Hier hört man Cantautores, Flamenco und kubanische Musik. Fans südamerikanischer Musik sollten sich ins Cuando Salí de Cuba, Calle Ternera 4, aufmachen. Dort gibt es Do, Fr und Sa ab 22.30 Uhr Live-Musik. Im Moby Dick, Avenida de Brasil 5 (im Bezirk Castellana), wird unter der Woche Pop und Rock live gespielt, am Wochenende werden DJs eingeladen (Reggae und Rap). Die Kundschaft ist eine charmante Mischung aus Ausländern und Einheimischen. Eine noch buntere Mischung gibt es im Café Populart, Calle Huertas 22, wo den Gästen fast alles geboten wird – von Live-Jazz, Swing, Blues, Gospel, afrikanischer Musik bis zu Reggae. Shows finden zweimal pro Nacht statt, um 23.00 Uhr und 00.30 Uhr. Der Pub The Irish Rover, Avenida de Brasil 7, importiert irische Musik, Folk- und Country-Musik. International bekannte Interpreten treten regelmäßig in Madrids bestem Jazzlokal, Café Central, Plaza del Angel 10, auf. Das La Riviera, Paseo Bajo de la Virgen el Puerto, bietet Auftritte von Popstars und den besten Salsa-Gruppen.

Infrastruktur

Infrastruktur Madrid
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Flughafengebühren
Keine.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Berlin: 2 Std. 15; ab Frankfurt: 2 Std. 30; ab Wien: 3 Std.; ab Zürich: 2 Std.
Barajas International Airport (MAD)
Tel: (91) 3 21 10 00 oder (902) 40 47 04 (24 St./Tag).
Internet: www.aena.es

Barajas Airport liegt 13 km vom Stadtzentrum Madrid entfernt und hat drei Terminals, in denen jedes Jahr mehr als 36 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Terminal 1 fertigt alle internationalen Flüge ab (außer den Iberia-Flügen nach Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, Portugal und in die Niederlande). Terminal 2 ist für die Inlandsflüge zuständig und die oben genannten Auslandsflüge mit Iberia. Der neue Terminal 3 wird vor allem für den Madrid-Barcelona-Shuttle benutzt.

Fluggesellschaften Barajas wird außer von Spaniens nationaler Fluggesellschaft Iberia (Tel: (90) 2 40 05 00. Internet: www.iberia.com) von über 50 weiteren Fluglinien bedient, u.a. Air France, Alitalia, American Airlines, British Airways, Japan Airlines, Lufthansa, Singapore Airlines und Thai Airways International. Von Frankfurt aus bestehen u.a.Verbindungen mit Lufthansa, Iberia und Spanair, von Zürich aus mit Iberia und Swiss, von Wien aus mit Austrian Airlines, Iberia und Spanair.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Banken, Wechselstuben, Geldautomaten, Apotheken, Hotel- und Bahnreservierungsschalter, eine Gepäckaufbewahrung, ein Postamt, Geschäfte, Restaurants und Bars; auch die Mietwagenfirmen Avis, Atesa International, Budget, Europcar und Hertz sind vertreten.

Geschäftseinrichtungen Im Terminal 1 des Flughafens befinden sich zwei Business Lounges (mit Faxgeräten und Telefonanschlüssen); die Fluggesellschaft Iberia hat ebenfalls Business Lounges in den Terminals 1 und 2. Räume für Tagungen, und Konferenzen können in beiden Terminals gemietet werden. (Tel: (913) 936 808/797).

Transfer in die Stadt Der EMT-Flughafenbus (Tel: (91) 431 61 92) fährt von 06.00 bis 23.30 Uhr alle 9 bis 12 Minuten zum unterirdischen Busbahnhof am Plaza de Colón (Fahrzeit: 45 Min.). Eine Taxifahrt kostet etwa 18 bis 22 €, einschließlich 4,20 € Flughafenzuschlag (Fahrzeit: 30 Minuten). Eine schnelle Verbindung ins Stadtzentrum von Madrid hat man auch mit der neuen Barajas-U-Bahnlinie 8, die zwischen 06.05-02.00 Uhr von der Station Nuevos Ministerios nach Barajas fährt (am Mar de Christal muss man in die Linie 4 umsteigen). Die Buslinie 200 (Tel: (914) 06 88 10) verbindet den Flughafen mit der Stadt. Sie fährt täglich von 05.20-23.30 Uhr von der Avenida de America und ab Bajaras Airport von 05.36-23.30 Uhr. Der erste Bus ab Avenida de America fährt vom Busstand Nr.8, die folgenden Busse von der Haupthaltestelle Darsena. Erlaubt sind zwei Gepäckstücke pro Person, für jedes weitere Gepäckstück wird eine Gebühr erhoben.
Zugverbindungen
Von den Bahnhöfen Madrids bestehen Direktverbindungen zu den Provinz-Hauptstädten Spaniens und anderen europäischen Bahnnetzen. Vom Bahnhof Chamartín gibt es Verbindungen nach Frankreich, Katalonien und Nordspanien, u.a. nach Bilbao, Barcelona und Oviedo (Fahrzeit jeweils 6 Std.). Atocha ist der größte Bahnhof in Madrid. Von hier fahren Züge nach Andalusien, Extremadura und Portugal, u.a. nach Malaga (Fahrzeit: 5 Std.) und Valencia (Fahrzeit: 1,5 Std.). Viele Züge halten am Atocha sowie am Chamartín Bahnhof an. Von Atocha verkehrt auch der AVE (Tel: (902) 24 02 02), ein Hochgeschwindigkeitszug, der Madrid und Sevilla zweimal täglich verbindet und über Córdoba fährt (Fahrzeit: rund 3 Std.).
Transfer in die Stadt
Alle drei Bahnhöfe sind an das U-Bahnnetz angebunden.
Hinweis
Die staatliche spanische Eisenbahn steht unter der Leitung von RENFE (Tel: (902) 24 02 02. Internet: www.renfe.es). Madrid hat zwei Hauptbahnhöfe, den Estación de Chamartín, Calle Agustín de Foxá, im nördlichen Madrid und den Estación de Atocha, nahe Paseo del Prado, an der Avenida Ciudad de Barcelona, im südlichen Madrid. In beiden Bahnhöfen befinden sich Wechselstuben, Cafés und Mietwagenfirmen (im oder nahe beim Bahnhof). Chamartín verfügt außerdem über ein Postamt, eine Touristeninformation, Hotelreservierungsschalter, einen InterCity-Clubraum und ein großes Einkaufszentrum. Die Hauptverbindungen in Spanien sind verlässlich und effizient, die Züge aber langsam und manchmal überfüllt – für eine lange Fahrt sollten Reisende unbedingt einen Platz buchen.

Fahrkarten können in den Bahnhöfen, im RENFE-Büro in der Calle Alcalá 44 (Tel: (91) 531 26 24) und in Reisebüros gekauft werden. Bei RENFE kann man außerdem telefonisch Auskünfte erhalten und Fahrkarten buchen (Tel: (902) 24 02 02).

Das Cercanías (Tel: (91) 506 70 67) ist ein Bahnnetz, mit dem Vororte und Orte außerhalb des U-Bahn-Netzes verbunden werden (s. Öffentliche Verkehrsmittel im Teil Stadtverkehr). Die Bahnen verkehren regelmäßig, sind verlässlich und weniger überfüllt als die U-Bahn. Der Knotenpunkt des Cercanías-Vorortbahnnetzes ist der Bahnhof Atocha. Auch der Bahnhof Príncipe Pío, Paseo del Rey 30, ist mit dem Cercanías-Bahnnetz verbunden.
Anfahrt
Die Autobahnen gehen von Madrid sternförmig ab. Die NI verbindet Madrid mit der französischen Grenze (über Burgos und Irún), die NII führt nach Barcelona (über Zaragoza) und zur französischen Grenze. Die NIII schlängelt sich nach Valencia und Alicante, die NIV nach Sevilla und Cádiz, die NV nach Badajoz und zur portugiesischen Grenze und die N401 nach Toledo. Es gibt außerdem zwei Ringautobahnen, die M30 und die M40 (eine dritte, die M50, wird gerade gebaut).
Aktueller Hinweis
Autobahnen (Autopista) sind mit einem „A“ gekennzeichnet, mehrspurige, landesweite Straßen, die Orte und Städte verbinden, mit einem „N“ und Madrids Ringstraße mit einem „M“. Landstraßen (Autovía) und Bundesstraßen (Carretera Nacional) sind mit zwei oder drei römischen Zahlen gekennzeichnet. Viele Autobahnen sind gebührenpflichtig.

Personen unter 18 Jahren sind nicht befugt, Fahrzeuge über 75 ccm zu mieten oder zu fahren. Es besteht eine Sicherheitsgurtpflicht für den Fahrer und Beifahrer, und Motorradfahrer müssen Schutzhelme tragen. Nach Sonnenuntergang muss mit Abblendlicht gefahren werden, und in allen Fahrzeugen müssen Ersatzlampen und ein rotes Warndreieck mitgeführt werden. Für Autos und Motorräder beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen 120 km/h, auf zweispurigen Fahrbahnen 100 km/h, innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h und auf allen anderen Straßen 90 km/h. Verkehrsverstöße werden stets mit Geldstrafen geahndet. Wer die Promillegrenze von 0,5 überschreitet, muss mit einer Strafgebühr von bis zu 600 € rechnen. Ausländische Besucher müssen in Spanien beim Autofahren einen Führerschein mit sich führen. Von EU-Bürgern werden nationale Führerscheine anerkannt, Staatsbürger anderer Länder sollten sich einen internationalen Führerschein anschaffen. Es wird eine Haftpflichtversicherung benötigt. Papiere sollte man stets bei sich tragen. Die Mitnahme der grünen Versicherungskarte wird allen Besuchern dringend empfohlen und ist Pflicht für Reisende, die nicht aus einem EU-Land kommen.

Der Real Automóvil Club de España – RACE ( Tel: (90)2 30 05 05. Internet: www.race.es,) hat ein gegenseitiges Abkommen mit den Automobilclubs anderer Länder.
Fahrzeiten
Von Barcelona: 7 Std. 30; von Sevilla: 7 Std. 45; von Lissabon: 8 Std. 45.
Busverbindungen
Die meisten Langstreckenbusfahrten beginnen in Madrid am Busbahnhof Estación Sur de Autobuses, Méndez Alvaro 83 (Tel: (91) 468 42 00). Zu den Zielorten gehören u.a. Albacete, Avila, Alicante, Toledo, Barcelona, Benidorm und Santiago. Busverbindungen zu spanischen Städten werden von diesem Busbahnhof von ENATCAR (Tel: (902) 42 22 42. Internet: www.enatcar.com) angeboten.

Eurolines (Internet: www.eurolines.es) bietet internationale Busverbindungen in die europäischen Nachbarländer an. Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Spanien sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: http://eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann; (Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.

Sonstiges

Sonstiges Madrid
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Lage
Region Madrid, Zentralspanien.
Landesvorwahl
+34.
Einwohner
3.146.800 (2006).
Währung
Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Ethnische Gruppen
Ca. 97% Spanier; 3% Nicht-Spanier (vor allem Marokkaner, Nordafrikaner und Südamerikaner).
Religion
86% römisch-katholisch; 14% Sonstige.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz; runde Zweipol-Stecker.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
5ºC.
Durchschnittstemperatur im Juli
24ºC.
Jährlicher Niederschlag im Januar
439 mm.
Wechselkurse
1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.76 EUR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Einführung
Nichts bewegt die Madrileños so sehr wie der Sport – Siege und Tragödien werden in der Sportpresse, Marca und As, leidenschaftlich geschildert, und dem Fußball (fútbol) ist man besonders zugetan. Madrid verfügt über zwei riesige Stadien, die sich während der Saison von September bis Juni an Samstag- und Sonntagnachmittagen und -abenden füllen. Der in die zweite Liga abgestiegene Atlético Madrid (Internet: www.clubatleticodemadrid.com), spielt im Estadio Vicente Calderón, Paseo de los Melancólicos (Tel: (91) 366 47 07), und der europäische Meister Real Madrid (Internet: www.realmadrid.es) im Estadio Santiago Bernabéu, Calle Concha Espina bzw. Paseo de la Castellana (Tel: (91) 398 43 00).

Auch Basketball (baloncesto) hat einen festen Platz im Herzen der Madrileños – gleich nach dem Fußball. Die Saison läuft von September bis Mai, der Höhepunkt findet im April statt. Madrid hat zwei gute Mannschaften – die im Palacio de los Deportes, Avenida de Felipe II (Tel: (91) 401 91 00) spielenden Estudiantes (Internet: www.clubestudiantes.com), und die im Pavilion de Real Madrid, Paseo de la Castellana 259 (Tel: (93) 417 24 04) beheimatete Real Madrid (Internet: www.realmadrid.es).

Im September findet das La Vuelta de España statt – die spanische Entsprechung zur Tour de France. Dieses Fahrradrennen verläuft erst durch die spanische Provinz, bevor es nach Madrid kommt, wo fünf Runden um das Castellana den Gewinner bestimmen. Der Höhepunkt beim Golf ist das von April bis Juni im Club de Campo, Carretera de Castilla (Tel: (91) 555 20 10), stattfindende Open de España (Spanische Open). Der jedes Jahr veranstaltete Maratón Popular de Madrid (Tel: (91) 366 97 01) findet am letzten Sonntag im April statt und endet im Retiro Park oder auf dem Plaza de Cibeles. Eine weitere wichtige Sportstätte ist das erstklassige Estadio de la Comunidad de Madrid, Avenida de Arcentales (Tel: (91) 580 51 80), das auch als Veranstaltungsort für die Olympischen Spiele 2012 genutzt werden soll, falls Madrid als Austragungsort gewählt wird.

Karten für Sportveranstaltungen und Stierkämpfe sind bei Localidades Galicia, Plaza del Carmen (Tel: (91) 531 27 32), erhältlich.
Fitness-Studios
Die meisten Fitness-Studios (gymnasios) können nur von Mitgliedern benutzt werden, allerdings haben viele Hotels ihre eigenen Fitneßräume oder Nutzungsvereinbarungen mit privaten Studios. Die Stadt Madrid betreibt etwa 45 polideportivos (Sportzentren), die über ein vielfältiges Angebot verfügen (Fitneßräume, Schwimmbecken und Tennisplätze). Das Polideportivo La Ermita, Calle Sepulvedo 3/5 (Tel: (91) 470 01 11), ist eines davon.
Golf
Die Golfclubs sind i. allg. teuer, so verlangt der Club Golf Olivar de la Hinojosa, Avenida de Dublin, auf dem Metro Campo de las Naciones (Tel: (91) 721 18 89), für das Spielen von neun Löchern rund 24 € und 36 € für 18 Löcher. Anfänger und erfahrene Golfspieler sind gleichfalls willkommen. Auch Tennisplätze stehen zur Verfügung.
Tennis
In Madrid gibt es viele Tennisclubs, die meisten davon sind allerdings privat. Zahlreiche polideportivos (s. oben) verfügen über Tennisplätze, die auch von Nicht-Mitgliedern benutzt werden können. Die übliche Gebühr beträgt 4 € pro Stunde.
Wassersport
Freibäder (piscinas) sind wegen der großen Sommerhitze in Madrid unverzichtbar; die Badesaison dauert von Anfang Juni bis Mitte September. Der Swimmingpool auf dem Dach des Hotel Emperador, Gran Vía 53 (Tel: (91) 547 28 00), steht nicht nur Hotelgästen zur Verfügung (19 € pro Tag oder 27 € pro Woche) und bietet einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Eines der besten öffentlichen Freibäder ist das von 11.00-20.00 Uhr geöffnete Instalación deportiva del Canal de Isabel II, Avenida Islas Filipinas 54 (Tel: (91) 533 17 91), in der Nähe der U-Bahnstation Canal (3 Euro). Informationen zu den anderen öffentlichen Schwimmbädern in Madrid sind unter (Tel: (91) 540 39 39) erhältlich.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
28°C 11°C 2%
24.05.12
30°C 13°C 2%
25.05.12
30°C 14°C 2%
26.05.12
25°C 14°C 2%
27.05.12
27°C 11°C 2%
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