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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Kapstadt
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Table Mountain

Eine Fahrt mit der Drahtseilbahn zur Spitze des Tafelbergs dauert nur sechs Minuten; auf dem Weg nach oben drehen sich die Gondeln um 360 Grad. Ist man erst einmal dort, führen Pfade von insgesamt mehr als zwei Kilometer Länge über das Gebirgsmassiv, von wo man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und das Meer bekommt. Eine beliebte Möglichkeit ist, nur eine Einzelfahrkarte zu lösen und dann den Berg herunter (oder hinauf) zu klettern – Besucher sollten allerdings sehr vorsichtig sein. Die örtliche Bergwacht führt jedes Jahr über 100 Rettungsaktionen hauptsächlich fürausländische Touristen durch. Die Wege auf den Berg sind nur schlecht ausgeschildert, einige davon führen zu reinen Felsvorsprüngen. Wanderer sollten stets Schlechtwetterkleidung dabei haben (das Wetter kann sich innerhalb von Minuten ändern), Wasser, Essen und möglichst ein Handy für den Notfall. Das Gipfel-Bistro ist mit Abstand der beste Ort in Afrika für einen Abendtrunk mit unbeschreiblichem Ausblick.

Tafelberg Road (untere Drahtseilbahnstation)
Tel: (021) 424 81 81. Fax: (021) 424 37 92.
E-Mail: marketing@tablemountain.co.za
Internet: www.tablemountain.co.za
Anreise: Busse fahren von der Adderley- oder Long Street nach Kloofnek, von wo aus man einen recht langen Fußmarsch zur Tafelberg Road machen muß.
Öffnungszeiten: Täglich 08.30 Uhr bis Sonnenuntergang (die Zeiten ändern sich je nach Jahreszeit und Wetterlage).
Eintritt: 95 R (Hin- und Rückfahrkarte für die Drahtseilbahn), 45 R (Einzelfahrt) oder 135 R (einschließlich Mittagessen). Ermäßigungen sind erhältlich.



Robben Island Museum

Die Insel Robben Island zu besuchen, ist eine der bewegendsten Erfahrungen, die man in Südafrika machen kann. Die Insel war ehemals Lepra-Kolonie, später Standort des berüchtigten Gefängnisses, in dem eine Generation führender Politiker Afrikas wegen ihrer politischen Gesinnung eingekerkert war. Der berühmteste von ihnen ist natürlich Nelson Mandela, obwohl viele andere einflußreiche Männer der Politik Jahrzehnte auf der Insel verbrachten. Die Führungen durch das Gefängnis werden von ehemaligen Häftlingen geleitet. Robben Island hat allerdings mehr als nur Politisches zu bieten – die Insel ist von natürlicher Schönheit, hat Pinguin- und Seehundkolonien. Von der Westküste hat man einen fantastischen Blick auf Kapstadt.

Robben Island
Tel: (021) 419 13 00, (021) 409 52 14. Fax: (021) 419 10 57.
E-Mail: info@robben-island.org.za
Internet: www.robben-island.org.za
Anreise: Fähren vom Nelson Mandela Gateway beim Clocktower-Terminal, Kai 4 des V&A Hafenviertels. Fährzeiten: Täglich 09.00-14.00 Uhr (Winter); 08.00-16.00 Uhr (Sommer).
Eintritt: 100 R (Fahrt mit der Fähre, Eintritt und Führung).



Kirstenbosch Botanical Gardens

Der botanische Garten Kirstenbosch dehnt sich auf über 528 Hektar aus, beherbergt 4500 einheimische Pflanzenarten und zählt zu den sieben besten der Welt. Mit atemberaubend schönen formellen Gärten und einer botanischen Pracht, die nur von den Londoner Kew Gardens übertroffen wird, ist er ein entzückender Ort für ein Picknick, einen Spaziergang oder eine Wanderung durch die wilden Gärten an den unteren Hängen des Tafelbergs. Zu den Einrichtungen gehören Pfade für Blinde und Behinderte, Stellen zur Vogelbeobachtung, ein Restaurant, Cafés und ein Geschenkladen. Den Sommer über (Dez.-März) werden an Sonntagnachmittagen um 17.30 Uhr äußerst beliebte Sonnenuntergangs-Konzerte veranstaltet; die Musik reicht von Klassik über Jazz und Folk bis zu traditioneller afrikanischer Musik.

Rhodes Drive, Newlands
Tel: (021) 799 88 00/87 83/86 20 (Informationszentrum). Fax: (021) 762 32 29.
Internet: www.nbi.ac.za
Anreise: Vom Bahnhof Mowbray mit dem Bus nach Kirstenbosch; mit dem Wagen auf dem De Waal Drive (M3) in Richtung Muizenberg bis zum Rhodes Drive (M63), Kirstenbosch ist gut ausgeschildert.
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-19.00 Uhr (Sommer); 08.00-18.00 Uhr (Winter).
Eintritt: 15 R.



Victoria and Alfred Waterfront

Das V&A-Hafenviertel ist eine Ansammlung renovierter viktorianischer Lagerhäuser, Büros und neuer Gebäude, die im viktorianischen Stil errichtet wurden. Nach letzter Zählung gab es mehr als 50 Restaurants, Kneipen und Cafés. Zahlreiche Boots- und Jachtverleihen bieten ihre Dienste an, und es lohnt sich, an einer der vielen Bootsrundfahrten im Hafen (Kosten: 10-30 R) teilzunehmen.

Im Hafenviertel ist auch das hervorragende Two Oceans Aquarium ansässig. Fütterungen im riesigen Raubfisch-Aquarium finden Mo, Mi, Fr und So um 15.30 statt und sollten nicht verpaßt werden. In der Victoria Wharf, am Victoria-and-Alfred-Hafenviertel, steht auch ein enormer Einkaufskomplex, in dem internationale Designermarken und örtliches Kunsthandwerk unter einem Dach verkauft werden.

Die neueste Sehenswürdigkeit im Hafenviertel ist der Clock Tower Centre, von dem die Schiffe nach Robben Island abfahren. Während der Bauarbeiten am Clock Tower Centre wurden die Ruinen einer Gebäudeanlage der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft von Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckt. Diese Überreste können nun von Besuchern besichtigt werden. Weitere Expansionspläne umfassen den Bau eines Kanals und einen neuen Jachthafen.

Victoria and Alfred Waterfront
Tel: (021) 408 76 00.
Internet: www.waterfront.co.za
Anreise: Waterfront-Shuttlebus von der Adderley Street.
Öffnungszeiten: Durchgehend.
Eintritt: Frei.

Two Oceans Aquarium
Dock Road, Victoria and Alfred Waterfront
Tel: (021) 418 38 23.
Internet: www.aquarium.co.za
Anreise: Waterfront-Shuttlebus von der Adderley Street.
Öffnungszeiten: Täglich 09.30-18.00 Uhr.
Eintritt: 45 R.



Bo-Kaap-Museum

Das Museumsgebäude wurde um etwa 1765 erbaut, war ursprünglich das Wohnhaus des türkischen Gelehrten Abu Bakr Effendi und ist das älteste noch vorhandene Wohnhaus der muslimischen Gemeinde in Kapstadt. Die Einrichtung ist sogar bis zum größten Schlafzimmer – eine authentische Hochzeitssuite – typisch für ein muslimisches Kapstädter Wohnhaus des 18. Jahrhunderts. Abu Bakr Effendi war ein hoch angesehener Arabischlehrer und verfaßte einen der ersten Texte, die das Entstehen von Südafrikas zweitwichtigster Sprache – Afrikaans (eine Mischung aus Niederländisch, Malaiisch, Deutsch, Xhosa und Englisch) – belegen. Angeboten werden dort auch Rundgänge mit Führung durch den Bo-Kaap-Bezirk, das traditionelle Wohnviertel der Malaien von Kapstadt, die als Sklaven aus Indonesien gebracht wurden. Außer interessanter Geschichte und Architektur hat dieses Viertel auch tolle Ausblicke zu bieten.

71 Wale Street
Tel: (021) 424 38 46. Fax: (021) 461 95 92.
Internet: www.museums.org.za
Anreise: Ein kurzer Fußmarsch von der Adderley Street.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.30-16.30 Uhr.
Eintritt: 5 R.



Castle of Good Hope

Mit dem Bau dieses fünfzackigen, sternförmigen Schlosses – dem sichtbarsten Symbol der Kolonialbesetzung Kapstadts und Südafrikas – begann man 1666. Nach den Worten des niederländischen Militärkommandanten Zacharias Wagener, wurde es als eine Festung gegen die „schwarzen und gelben Menschen“ gebaut und ab 1948 zum militärischen Hauptquartier der Apartheid-Regierung. Seit der Befreiung Südafrikas 1994 ist es nun jedoch vor allem ein „Volksmuseum“, in dem Ausstellungen alternativer Kunst und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Die William Fehr Collection (Tel: (021) 469 11 60, 462 37 51. Fax: (021) 462 37 50) dokumentiert meisterhaft die koloniale Kunst und Kultur der Kapregion.

Castle Street
Tel: (021) 469 12 49.
Anreise: Ein kurzer Fußmarsch von der Grand Parade.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.30-16.00 Uhr.
Eintritt: 15 R (einschließlich Führung).



Houses of Parliament

Das imposante Gebäude der Houses of Parliament ist eine Mischung aus georgianischer und viktorianischer Architektur und erinnert an einige der besten öffentlichen Gebäude Londons. Es wurde vom britischen Architekten Harry Greaves entworfen und 1885 fertiggestellt, als das Parlament zum Sitz der britischen kolonialen Expansion in Afrika wurde. Seine Hallen und Galerien sahen Ereignisse, die zu den dramatischsten auf dem afrikanischen Kontinent zählen, u.a. die Ermordung des Architekten der Apartheid, Premierminister Hendrik Verwoerd im Jahr 1966, und Nelson Mandelas Antrittsrede als Präsident des „neuen Südafrikas“ 1994. Der Parlamentskomplex ist Teil einer Reihe historischer Gebäude, welche die Ostgrenze der Company Gardens (s. unten) flankieren.

Parliament Street, Company Gardens
Tel: (021) 403 29 11.
Anreise: Ein kurzer Fußmarsch von der Adderley Street.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (unterschiedliche Zeiten; Besucher sollten sich telefonisch nach Einzelheiten erkundigen).
Eintritt: Frei.



Koopmans De Wet House

Das im Jahr 1701 erbaute Haus des Kaufmanns De Wet gibt Einblick in das Leben der Patrizier am Kap während des 18. Jahrhunderts. Es wurde im unvrkennbaren kapniederländischen Architekturstil entworfen – ein Stil, den man häufig bei den Herrenhäusern auf den ländlichen Weingütern wiederfindet – und ist mit erlesenen Beispielen der Handwerkskunst der Kap-Gegend eingerichtet. Viele dieser handgeschnitzten Einrichtungsgegenstände wurden von Sklaven bzw. Kunsthandwerkern aus Südostasien entworfen, genau wie die einzigartigen dekorativen Stuckarbeiten an der Außenseite dieses und anderer Gebäude.

35 Strand Street
Tel: (021) 424 24 73. Fax: (021) 461 95 92.
Anreise: Ein kurzer Fußmarsch von der Adderley Street.
Öffnungszeiten: Di-Sa 09.30-16.30 Uhr.
Eintritt: 5 R.



Company Gardens

Ursprünglich 1652 von Jan van Riebeeck (dem ersten Befehlshaber der niederländischen Kolonie am Kap) als ein Obst- und Gemüsegarten gepflanzt, um die anlegenden Schiffe zu versorgen, haben sich die Company Gardens zur grünen Lunge am Rande des Stadtzentrums von Kapstadt entwickelt. Obwohl man zum Park zwar 24 Stunden am Tag Zugang hat, sollte man sich hier nicht nach Einbruch der Dunkelheit aufhalten. Die Gärten sind nicht nur eine botanische Wonne, sondern beherbergen auch die Houses of Parliament (s. oben), die SA National Art Gallery, das SA Museum und das Planetarium. Die SA National Art Gallery beinhaltet eine der erlesensten Sammlungen südafrikanischer und internationaler Kunst im Land und stellt regelmäßig Werke aus aller Welt aus. Das SA-Museum eignet sich hervorragend, um ein paar Stunden damit zu verbringen, mehr über das Land und die Naturkunde Afrikas zu erfahren. Außerdem gibt es hier eine ausgezeichnete Ausstellung von Walen. Im Planetarium sind die Echtzeit-Schauen des nächtlichen Himmels eine bezaubernde Einführung zu den astronomischen Kostbarkeiten des südlichen Afrikas.

Am oberen Ende der Adderley Street.
Internet: www.museums.org.za
Anreise: Ein kurzer Fußmarsch von der Adderley Street.

SA National Art Gallery
Tel: (021) 465 16 28. Fax: (021) 461 00 46.
E-Mail: sang@gem.co.za
Internet: www.museums.org.za
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 5 R; So frei.

SA Museum
Tel: (021) 424 33 30. Fax: (021) 424 67 16.
Internet: www.museums.org.za
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 8 R; Mi frei; 15 R (Museum und Planetarium).

Planetarium
Tel: (021) 424 33 30. Fax: (021) 424 67 16.
Internet: www.museums.org.za
Öffnungszeiten: Vorführungen Mo-Fr 14.00 Uhr, Di 20.00 Uhr und Sa und So 14.30 Uhr.
Eintritt: 10 R (Planetarium); 15 R (Museum und Planetarium).



Century City

Im neu erbauten Century City befindet sich nicht nur das beeindruckende Canal Walk Shopping Centre und der erste Vergnügungspark in Afrika, Ratanga Junction, sondern auch ein Entertainment Centre mit Clubs, Restaurants, Bars und Kneipen. Das MTN Sciencentre bietet Kindern jeden Alters wissenschaftliche Entdeckungen, Austellungen und interaktive Displays. Von der Camera Obscura im Turm bieten sich atemberaubende Panoramablicke auf Table Mountain, Table Bay, Robben Island und die Umgebung.

Century City N1
Tel: (021) 555 33 77.
E-Mail: touristinfo@canalwalk.co.za
Internet: www.canalwalk.co.za
Anreise: Mit dem Auto, Ausfahrt 10 von der N1.

Canal Walk Shopping Centre
Tel: (0860) 10 11 65.
Internet: www.canalwalk.co.za
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.00-21.00, So 09.00-18.00 Uhr.
Eintritt: Frei.

Ratanga Junction
Century Boulevard
Tel: (0861) 20 03 00.
Internet: www.ratanga.co.za
Öffnungszeiten: Mi-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa 10.00-18.00 und So 10.00-17.00 Uhr (20. November-4. Mai).
Eintritt: 85 R.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Kapstadts Strände

Die Strände bei Kapstadt gehören zu den atemberaubendsten der Welt. Wegen der langen Sommer und milden Wintertage, an denen es hin und wieder Regen gibt, sind sie eine unwiderstehliche Attraktion. An schönen Sommertagen, wenn sich in der Stadt die Hitze breit macht, wird es an den Stränden nach Arbeitsschluß (ab etwa 16.00 Uhr) bis Sonnenuntergang, der mitunter erst um 20.00 Uhr stattfindet, lebhaft. An den Stränden der Westseite der Halbinsel (am Atlantik) ist es ein paar Grad kälter als an denen der Ostseite (False Bay/Indischer Ozean). Ein perfekter Ort für ein Picknick sind die vier Strände von Clifton, die man sich an einem Sommertag trotz der Menschenmassen nicht entgehen lassen sollte. Cliftons Prestige beruht vor allem auf der bewaldeten Umgebung, den ansehnlichen Körpern und der geschützten Lage sogar bei den schlimmsten südöstlichen Sommerstürmen. Sandy Bay ist der einzige offizielle Nacktbadestrand in Südafrika. An einem lebhaften Tag sieht man viele nackte Familien am Strand, die vergnügt Picknicken und nur von ihren Sonnenschirmen bedeckt werden.



In dem kleinen Fischerdörfchen Hout Bay liegt die Hafenanlage Mariner's Wharf (E-Mail: mariners@capecoast.co.za; Internet: www.marinerswharf.com) mit hervorragenden Restaurants, Fischmärkten und Souvenirläden. Am Long Beach, in der kleinen Bucht von Kommetjie, gibt es zum Surfen immer Wellen von Weltklasse, während man eine abgelegene Idylle an den leeren und landschaftlich sensationellen Stränden im Cape of Good Hope Nature Reserve (Cape Point) des Nationalparks der Kaphalbinsel vorfindet. Boulders Beach (Eintritt: 10 R) hat eine Reihe von entzückenden kleinen Buchten, die vor den südöstlichen Winden geschützt sind und die besten Strände zum Beobachten frei lebender Tiere haben – hier ist sogar eine Kolonie von Eselspinguinen ansässig. Diese geduldigen Vögel posieren gerne für Fotos, allerdings gibt es eine heftige Strafgebühr, wenn man sie „vorsätzlich stört“ (sie können auch übel zuschnappen); Vogelbeobachter sollten daher gebührend Abstand halten. Da Boulders Beach ein beliebter Ort ist, sollten Besucher früh kommen, um sich ein freies Plätzchen auf dem Sandstrand oder auf einem Felsbrocken zu sichern.
Informationen zu allen Stränden sind bei Cape Town Tourism (E-Mail: info@cape-town.org; Internet: www.cape-town.org) erhältlich.
Rundgänge
Bei gutem Wetter ist Kapstadt mit seinem kosmopolitisch lebhaftem Flair und den Straßenmusikanten eine tolle Stadt zum Spazierengehen. Tourcape.com (E-Mail: tourcape@yahoo.com; Internet: www.tourcape.com) bietet Halbtagsführungen ab 220 R durch die Stadt an. Man kann auch an Führungen durch das kulturelle Kapstadt und entlang einer Sklavenroute vom Castle of Good Hope und Signal Hill nach Oudekraal teilnehmen. Cape Town Tourism bietet 'Kapstadt zu Fuß'-Touren an, die 2 1/2 Stunden dauern und zu den meisten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum führen. Diese Führungen finden Mo-Fr um 11.00 Uhr statt und kosten ab 50 R pro Person.

Das Stadtzentrum lernt man am besten auf einer Tour unter eigener Regie kennen, bei der man an der Hauptstraße (Adderley Street) startet und Richtung Berg hinaufläuft. Am oberen Ende der Adderley Street steht die 100 Jahre alte anglikanische St.-George’s-Kathedrale, ein mächtiges Symbol der Anti-Apartheid-Bewegung, wo viele Kundgebungen gegen die Regierung stattfanden. Bis 1996 war der Nobelpreis-Gewinner Desmond Tutu hier Erzbischof. Besucher sind willkommen, und die sonntäglichen Gottesdienste ähneln noch immer politischen Kundgebungen. Die Upper Wale Street führt zum faszinierenden und vornehmlich muslimischen Bo-Kaap (Oberes Kap), das auch als malaiisches Viertel bekannt ist. Zurück zum Eingang der Gärten an der Wale Street führt die erste Straße rechts in die St. George’s Mall – Kapstadts größte Fußgängerzone. Hier wimmelt es stets von Kuriositätenverkäufern und Straßenmusikanten. Ein Fachgeschäft reiht sich an das andere und in der Mitte befindet sich der Greenmarket Square. Dieser Platz ist das Zentrum der alternativen/New Age/Hippie/Rasta-Kultur, und wenn es nicht regnet, befinden sich hier dicht gedrängt Stände, an denen Waren zu ausgezeichneten Preisen verkauft werden – von selbst angefertigter Kleidung bis zu Schmuck, Büchern und afrikanischer Kunst.
Busrundfahrten
Hylton Ross (Tel: (021) 511 17 84) bieten regelmäßig Rundfahrten mit den oben offenen Doppeldeckerbussen Cape Town Explorer an, bei denen mit Reiseleitung alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Kapstadts abgedeckt werden. Die Rundfahrten fahren von Burg Street und dem V&A-Besucherzentrum (im Hafenviertel) ab. Es gibt 'Hop-on Hop-off' Fahrscheine, die 60 R kosten, den ganzen Tag gültig sind und zu Ermäßigungen bei weiteren Sehenswürdigkeiten berechtigen. Auch Tagestouren und Nachtfahrten werden angeboten. Fahrscheine können im Bus, bei den Touristenzentren von Cape Town Tourism oder im Vorverkauf von Computicket (E-Mail: info@computicket.com; Internet: www.computicket.com) gekauft werden.
Andere Touren
Waterfront Boat Company (Tel: (021) 418 01 34. Fax: (021) 425 38 16. E-Mail: info@waterfrontcharters.co.za; Internet: www.waterfrontcharters.co.za) bieten eine Vielzahl von Touren an – von Hafenrundfahrten bis zu Fahrten an der Küste entlang. (Abfahrt: V&A Waterfront, Kai 4 und 5). Diese Touren dauern zwischen ein und drei Stunden und kosten 25-650 R. Informationen zu den Ausflügen sind beim Waterfront Information Office (Tel: (021) 408 75 00. Internet: www.waterfront.zo.za) erhältlich.

Das Stadtzentrum ist nicht der richtige Ort zum Radfahren; Abstecher in das Umland und Landausflüge können sich aber lohnen (s. Fahrrad- und Motorrollerverleih in Stadtverkehr). Daytrippers (E-Mail: trippers@iafrica.com; Internet: www.daytrippers.co.za) organisieren Fahrradtouren zu den umliegenden Weingütern (265-185 R), kombinierte Wander- und Fahrradtouren ('Hiking and Biking') um Cape Point herum oder Mountain-Biking-Ausflüge in den Constantiaberg Mountains und den Tokai Forest (285 R). Adventure Village (E-Mail: thrills@adventure-village.co.za; Internet: www.adventure-village.co.za) organisiert ähnliche Ausflüge.

Liebhaber historischer Züge reisen aus der ganzen Welt an, um eine Fahrt mit den einzigartigen Dampfzügen Südafrikas – einigen der letzten, erhaltengebliebenen Relikte des frühen Eisenbahnverkehrs der Welt – machen zu können. Angeboten werden u.a. eintägige Ausflüge zu den Weinanbaugebieten und längere Fahrten mit voller Verpflegung und Reiseleitung, die bis zu zwei Wochen dauern. Die Preise variieren dementsprechend (von 75-10,500 R). Rovos Rail (Tel: (021) 421 40 20. Internet: www.rovos.co.za) bietet verschiedene Ausflüge an, u.a. nach Pretoria (Reisezeit: 49 Std.) und George (Reisezeit: 27 Std. entlang der Garden Route). Mit der Spier Vintage Train (E-Mail: info@spier.co.za; Internet: www.spier.co.za) kann man eintägige Ausflüge zum Spier-Weingut unternehmen.

Civair (E-Mail: civair@mweb.co.za; Internet: www.civair.co.za) bietet Helikopter-Flüge an, die 20, 30 oder 60 Minuten dauern (2000-6000 R) und von der V&A Waterfront starten.
Halbtägige Ausflüge
Cape Point: Diese windgepeitschte Halbinsel, an der die kalte Bengula-Strömung und die warme Mosambik-Strömung zusammenfließen, ist ein mythischer Ort, an dem der Indische mit dem Atlantischen Ozean zusammentrifft – obwohl sich der eigentliche Treffpunkt im Grunde 100 km östlich vom Kap L’Agulhas befindet. Cape Point (Internet: www.capepoint.co.za) liegt im Naturschutzgebiet Cape of Good Hope Nature Reserve (Tel: (021) 780 91 00) an der äußersten Spitze der des Cape Peninsula National Park (E-Mail: capepeninsula@parks-sa.co.za; Internet: www.capepeninsula.co.za) und kann vom Stadtzentrum, wenn man die M3 Richtung Muizenberg und dann die M4 über Simon’s Town Richtung Cape Point fährt, mit dem Auto in nur einer Stunde erreicht werden. Es bestehen auch Bus- und Zugverbindungen zum Bahnhof Simon’s Town. Cape Point ist täglich von 07.00-18.00 Uhr (Sept. bis April) und 07.00-17.00 Uhr (Mai bis Aug.) geöffnet und die Heimat einer faszinierend vielfältigen Tierwelt, zu der u.a. Zebras, Luchse, Antilopen und Paviane gehören; es gibt dort aber auch einige der seltensten Pflanzen der Erde. Das Two Oceans Restaurant (E-Mail: info@two-oceans.co.za; Internet: www.two-oceans.ca.za) thront auf den Klippen über dem Atlantischen Ozean. Der Eintritt zum Cape Point kostet pro Erwachsener 35 R.

Constantia-Weinroute und historische Tour: Nur 25 Minuten südlich vom Stadtzentrum entfernt eignet sich die Constantia Wine Route für einen weiteren Ausflug auf das Land. Im Constantia Valley und Umgebung (eine zwanzigminütige Fahrt vom Stadtzentrum entfernt) sind fünf der besten Weingüter des Kaps zu Hause: Groot Constantia, Klein Constantia, Buitenverwachting, Steenberg Vineyards und Constantia Uitsig.

Das Groot Constantia (Tel: (021) 794 51 28) ist ein Komplex aus landwirtschaftlichen Gebäuden und einem Museum und bietet einen faszinierenden Einblick ins frühe Kolonialleben am Kap. Auf dem Gelände befinden sich ein Restaurant (Tel: (021) 794 62 55) und eine Weinstube (täglich von 09.00/10.00-17.00/18.00 Uhr geöffnet). Der Eintritt beträgt 8 R; alle anderen Höfe können kostenlos besucht werden.

Buitenverwachting ist für sein exklusives Restaurant (Tel: (021) 794 51 91) und die hübsche Picknickstelle bekannt (Mo-Fr von 09.00-17.00 Uhr geöffnet, Sa von 09.00-13.00 Uhr).

Das sich im Familienbesitz befindende Klein Constantia (Tel: (021) 794 51 88) bietet in einem freundlichen Ambiente einige ausgewählte Kap-Weine zum Probieren an (Mo-Fr von 09.00-17.00 Uhr geöffnet, Sa von 09.00-13.00 Uhr).

Constantia Uitsig (Tel: (021) 18 10) bedeutet „Constantia-Ausblick”. Dieses Weingut hat Besuchern nicht nur ausgezeichneten Wein anzubieten, sondern auch eine luxuriöse Unterkunft (Mo-Fr von 09.00-18.00 Uhr geöffnet, Sa von 09.00-17.00 Uhr).

Atlantikküste: Am besten kann man die bezaubernden Seiten Kapstadts mit dem eigenen Fahrzeug erkunden. Die Signal Hill Road ist eine der schönsten Straßen Kapstadts und bietet einen Panorama-Blick über die Stadt, den Tafelberg, das Hafenviertel, Robben Island und die Atlantikküste. Der Victoria Drive windet sich unterhalb eines schroffen Granitbergs namens Twelve Apostles am Meer entlang, bevor er den Hügel über Llandudno aufsteigt und sich dann sanft zur malerischen Hout Bay entlangschlängelt. Dort befinden sich eine Reihe von Attraktionen. Die Mariner’s Wharf im Fischereihafen ist ein Mini-Hafenviertel mit tollen Fischrestaurants, Märkten, Bistros, Geschenkläden und Verkaufsständen. Hier kann man auch lebende Hummer nach Kilogewicht kaufen. Von der Hout Bay führte die wichtigste Straße Richtung Süden, der Chapman’s Peak Drive.
Ganztägige Ausflüge
Ein Ausflug zum Boland („Hochland“) offenbart dramatische Bergzüge, kristallklare Flüssen, in denen es vor Forellen wimmelt, schöne Tälern und die ländlich idyllischen Weinanbaugebiete des westlichen Kaps. Es gibt zehn offizielle „Weinrouten“, die zu Hunderten von Weingütern führen, an denen für jedermann Weinproben durchgeführt werden und man Wein kaufen kann. Diese sind leicht von Kapstadt aus zu erreichen. Am besten kann man sich die Weinanbaugebiete auf einer organisierten Tour ansehen. Spezialanbieter für Wein-Touren sind u.a. Vineyard Ventures (Tel: (021) 434 88 88. Fax: (021) 434 99 99. E-Mail: viven@iafrica.com), Capevine (Tel: (021) 913 66 11. Fax: (021) 913 45 80. E-Mail: capevine@iafrica.com) und Window on Cape Wine (Tel: (021) 866 10 02). Weitere Informationen sind auch von der Central Winelands Tourism Office (Tel: (021) 872 06 86) erhältlich.

Somerset West: Eine halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt (Abzweigung R44 vom Highway N2) liegt der lebhafte Ort Somerset West – eingebettet in einem Talbecken, das durch den hohen Gipfel des Helderberg („Klarer Berg“) und der Hottentots-Holland-Mountains-Bergkette entstanden ist. Das Weingut Vergelegen, Lourensford Road (Tel: (021) 847 13 34. Internet: www.vergelegen.co.za), wurde im Jahr 1700 gegründet (von Gouverneur Willem Adriaan van der Stel) und ist eines der feinsten und am besten gelegenen alten Gehöfte der Kapholländer. Angeboten werden Weinproben und Besichtigungen des Weinkellers, außerdem gibt es hier ein ausgezeichnetes Restaurant und eine Bibliothek mit seltenen Büchern aus der frühen Burenzeit. Das Weingut ist täglich von 09.30-18.00 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 R. Die Helderberg Nature Reserve (E-Mail: information@helderbergnaturereserve.co.za; Internet: www.helderbergnaturereserve.co.za) liegt links vom Ort, gleich vor der Abzweigung nach Vergelegen (im Frühjahr und Sommer täglich von 07.00-20.00 Uhr geöffnet, im Herbst und Winter von 07.00-18.00 Uhr). In diesem Wildblumen-Schutzgebiet gibt es Wanderpfade von mehreren Kilometern Länge und Wege, von denen man einen bezaubernden Ausblick auf das Helderberg Becken bekommt. Die Eintrittsgebühr beträgt pro Fahrzeug 4 R und weitere 5 R pro Person.

False Bay: Die Abzweigung Gordon’s Bay der N2, östlich von Somerset West, führt von der Hauptstraße zum Clarence Drive, einer fantastischen Küstenstraße, die sich am östlichen Teil der False Bay entlangwindet – eine der besten Gegenden zum Wale-Beobachten (Juni bis November). Die Straße führt anschließend weiter zur kleinen Seebucht Betty’s Bay, wo es gleich am Anfang eine Abzweigung nach Stony Point gibt. Diese führt zu einer Kolonie afrikanischer Pinguine – eine von nur zwei auf dem afrikanischen Kontinent. In den Bergen über der Betty’s Bay befinden sich die Harold Porter Botanical Gardens, wo gepflegte Rasenflächen allmählich in ein Netzwerk wilder Bergpfade und tiefer Schluchten mit atemberaubenden Wasserfällen übergehen. Die Gärten sind täglich von 08.00-18.00 Uhr geöffnet.

Stellenbosch: Südafrikas zweitälteste, 1667 gegründete Stadt, liegt an der R310, einer Abzweigung des N2-Highways (bzw. an der R304 oder R44, Abzweigungen des N1-Highways) und wurde nach dem niederländischen Gouverneur Simon van der Stel benannt. Es ist eine der am besten erhalten gebliebenen Städte Südafrikas, und so gleicht ein Spaziergang durch Stellenbosch einem Gang durch die Geschichte des Kaps. Die Church Street und Dorp Street sind die am besten erhaltenen Straßen der Stadt und weisen ein paar Gebäude auf, die aus dem achtzehnten Jahrhundert stammen. An der Kreuzung Church Street und Ryneveld Street beginnt das Stellenbosch Village Museum. Es besteht aus vier Gebäuden, von denen jeweils zwei einen Häuserblock bilden: Schreuder House (1709), Bletterman House (1789), Grosvenor House (1782) und OM Bergh House (1850).

Franschhoek: Südafrikas „französisches Viertel“ Franschhoek (wörtlich: „französische Ecke“), wurde nach den französischen Hugenotten benannt, die wegen der katholischen Verfolgung flohen und ab 1688 am Kap ankamen. Das Dorf liegt an der N1, nördlich von Kapstadt und kann sehr gut zu Fuß erkundet werden.Für Geschichtsinteressierte ist ein Besuch des Huguenot Memorial, Lambrecht Street (Tel: (021) 876 25 32), lohnenswert. Die Gedenkstätte dokumentiert die Flucht der Hugenotten und ihre Geschichte in Südafrika (Eintritt: 4 R). Die Hauptstraße ist von Antiquitätenläden, kleinen Galerien, Cafés und Restaurants gesäumt. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Osten, über den Franschhoek Pass, kommt man in den Genuß eines bezaubernden Ausblicks auf das Tal, während die R303 in westliche Richtung am Tor des Victor Verster-Gefängnisses vorbeiführt, welches Nelson Mandela am 11. Februar 1990 als freier Mann durchschritt. Das noch in Betrieb stehende Weingut Boschendal Estate an der Pniel Road (in der Nähe der R310, am Ortsausgang) ist eines der schönsten Beispiele der kapniederländischen Architektur und veranstaltet Weinproben, in den Sommermonaten November bis April auch Führungen durch die Weinberge. Auf dem Gelände gibt es ein Weingeschäft. Im Sommer sind Picknicke auf dem Le Pique Nique-Rasen eine Kapstädter Tradition, während das Herrenhaus, ein Museum, das frühere Leben am Kap aufzeigt. Es gibt ein formelles Restaurant und das Bistro Le Café.

Overberg: In dieser Region liegt die südlichste Spitze Afrikas, Cape L'Agulhas, die auf der N2 in etwa 3 Stunden mit dem Auto von Kapstadt zu erreichen ist. Von den Restaurants im L'Agulhas Lighthouse (Tel: (028) 424 25 84) und dem Zuidste Kaap (Tel: (028) 435 60 34) bieten sich einmalige Panoramablicke auf die Umgebung. Im Leuchtturm, der über 150 Jahre alt ist, gibt es auch ein Museum und Souvenirgeschäft. Der südlichste Punkt liegt 1 km westlich vom Leuchtturm. Reisende sollten darauf achten, keine Strand- oder Dünentouren in Fahrzeugen mit Allradantrieb buchen. Allradantrieb auf Stränden ist verboten, denn diese Fahrzeuge zerstören die empfindliche Flora und Fauna der Strände.

Ganz in der Nähe ist der Struuisbai mit seinem 14 km schneeweissen Sandstrand. Etwas weiter entfernt in Arniston liegt das Fischerdörfchen Kassiesbaai. Die Küstenstadt Hermanus, auch die 'Riviera von Overberg' genannt, ist einer der besten Ort, um Wale zu beobachten. Jeden September findet hier das 10-tägige 'Whale Watching Festival' (Internet: www.whales.co.za oder www.cape-whaleroute.co.za) statt.
Southern Tip Tours (E-Mail: stt@global.co.za; Internet: www.southerntours.co.za) bietet Ausflüge in die Region und zum Wale-Beobachten an. Weitere Informationen sind auch vom Suidpunt Tourism Bureau (Tel: (021) 424 25 84. E-Mail: suidpunt@brd.dorea.co.za) und Overberg Tourism (Internet: www.capetourism.org) erhältlich.

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur Kapstadt
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Einleitung
Es ist schwierig, einen Kulturstil oder ein Genre festzulegen, das für Kapstadt bezeichnend ist. Obwohl Kapstadt von den vorherrschenden afrikanischen Einflüssen wegen seiner geographisch isolierten Lage abgeschnitten ist, hat es doch eine wachsende ost- und westafrikanische Bevölkerungsgemeinschaft, die ihre eigenen Einflüsse in die Stadt brachte. Die beiden bedeutendsten Beiträge zu Südafrikas Kultur finden sich auf dem Gebiet der Bildenden Kunst – insbesondere bei der Malerei und der Bildhauerei – und im einzigartigen Jazz-Stil des Kaps, der von Musikern wie Abdullah Ibrahim, Basil „Manenberg” Coetzee und Robbie Jansen verkörpert wird.

Karten zu allen größeren Veranstaltungen können bei Computicket (Tel: (083) 915 80 00. E-Mail: info@computicket.com; Internet: www.computicket.com) gebucht werden. Veranstaltungsverzeichnisse findet man in den Freitagsausgaben der Tagespresse – im The Cape Argus und den Cape Times. Außerdem gibt es Veranstaltungsinformationen im The Independent (Internet: www.iol.co.za). Informationen über kulturelle Veranstaltungen in und um Kapstadt sind in den monatlichen Magazinen Cape Review und Citylife zu finden, auch in der The Mail and Guardian (Internet: www.mg.co.za) gibt es Veranstaltungskalender. Andere Internetseiten mit Veranstaltungsinformationen sind Artthrob (Internet: www.artthrob.co.za) und Cape Town Today (Internet: www.capetowntoday.co.za).
Film
Obwohl die Film- und Fernsehindustrie in Kapstadt sehr bedeutend ist, stammen die südafrikanischen Spielfilme vor allem aus der Industriehauptstadt Johannesburg. In jedem größeren Einkaufszentrum befindet sich ein von Ster-Kinekor oder Nu-Metro betriebener Kinokomplex, in dem Mainstream-Filme gezeigt werden. Karten können durch Computicket (Tel: (083) 915 80 00. E-Mail: info@computicket.com; Internet: www.computicket.com) bestellt werden. Experimentalfilme kann man in den Cinema Nouveau-Kinos sehen, die sich u.a. im Cavendish Nouveau, Cavendish Square, Dreyer Street, Claremont (Tel: (021) 683 40 63) und im V&A Nouveau, Kings Warehouse, V&A Waterfront (Tel: (021) 425 82 22) befinden. Das Labia Theatre, 68 Orange Street (Tel: (021) 424 59 27. Internet: www.labia.co.za) ist das älteste und alternativste Programmkino in Kapstadt. Für die Freunde riesiger Leinwandfilme zeigt das IMAX Theatre, BMW Pavilion, V&A Waterfront (Tel: (021) 419 73 65. Internet: www.imax.co.za), sensationelle Dokumentarfilme im IMAX-Format.
Kulturelle Veranstaltungen
Von diesen gibt es viele verschiedene, allerdings finden sie unregelmäßig, ohne einen regulären Jahresplan, statt. Zahlreiche Delikatessen- und Weinfeste finden zu unterschiedlichen Zeiten an diversen Orten am westlichen Kap statt. Genaueres erfährt man in der Tagespresse. Dennoch gibt es einige Konstanten. Jeden Sommer (Dez.-März) versammeln sich die Shakespeare-Freunde zur Maynardville Shakespeare Season – normalerweise werden die Stücke mit einem modernen Touch präsentiert – in der wunderbaren Umgebung des Maynardville Open Air Theatre (Tel: (021) 400 25 07) in Wynberg. Die abendlichen Sommerkonzerte (Summer Sunset Concerts) auf dem Rasen des Amphitheaters in den Kirstenbosch Botanical Gardens jeden Sonntag um 17.30 Uhr (Dez.-März) sind immer sehr beliebt. Über 5000 Personen finden sich ab dem frühen Nachmittag im Park ein, bringen Decken, Picknickkörbe, Kerzen und Wein für einen Abend mit klassischer, ethnischer, volkstümlicher und Jazzmusik mit.

Mit dem im September stattfindenden Cape Town One City Festival wird die multikulturelle Vielfalt der Stadtbevölkerung mit Musik, Schauspiel, Tanz, Filmen und anderen kulturellen und religiösen Veranstaltungen gefeiert, an denen örtliche Künstler und Prominente teilnehmen. Obwohl dieses Festival erst 1999 eingeführt wurde, ist es heute schon als die führende kulturelle Veranstaltung in Kapstadt etabliert.

Das älteste und warscheinlich authentischste Festival ist der Kaapse Klopse oder 'Coon Carnival', der auf die Traditionen der malaiischen Sklaven zurückgeht, die im Tweede Nuwe Jaar (Zweites Neujahr) durch die Straßen zogen. Die Nachfahren dieser Sklaven feiern heute den Karneval mit einer lauten, bunten Parade, die sich durch die Straßen von Kapstadt an der Grand Parade bis zum Greenpoint Stadium hinzieht. Organisier wird der Kaapse Klopse von der Cape Minstrel Association (Tel: (021) 418 56 14. Internet: www.espafrika.com).
Literarische Anmerkungen
Seit Sir Francis Drake die Kaphalbinsel als das „lieblichste Kap in der ganzen Welt“ beschrieb, hat Kapstadt in der internationalen Literatur sehr häufig eine Rolle gespielt. Am häufigsten wurde die Stadt als eine Metapher für das Apartheid-System benutzt und als ein Symbol der Unterdrückung Schwarzafrikas durch die Weißen. Seit der Freilassung Nelson Mandelas und dem Ende der Apartheid aber ist die Stadt zu einem Symbol der Freiheit und Demokratie geworden; und viele der wichtigsten politischen Werke über Südafrika – von Persönlichkeiten wie Mandela, Erzbischof Desmond Tutu und Govan Mbeki – wurden in Südafrika verfaßt. Der Schriftsteller, der die südafrikanische Literatur aber wohl am meisten geprägt hat, ist J.M. Coetzee (er gewann zweimal den Booker-Literaturpreis). Seine Romane, zu denen Disgrace (Schande, 1999), Foe (Mr. Cruso, Mrs. Barton und Mr. Foe, 1986), Waiting for the Barbarians (Warten auf die Barbaren, 1980), The Life and Times of Michael K (Leben und Zeit des Michael K., 1983) und Dusklands (1974) zählen, treffen den Kern der südafrikanischen Psyche und tauchen tief in die politische und gesellschaftliche Landschaft Südafrikas ein. Coetzee wurde in Kapstadt geboren und ist Professor für Englisch an der Universität Kapstadt. Ebenfalls an dieser Universität als Professor für Englisch tätig ist André Brink. Er gewann dreimal den CNA-Preis, den führenden Literaturpreis in Südafrika, kam zweimal in die engere Auswahl für den Booker-Preis und gewann 1980 den Martin-Luther-King-Preis und den französischen Prix Medicis Etranger. Zu Brinks acht Romanen gehören u.a. Looking on Darkness (Blick ins Dunkel, 1974), Rumours of Rain (Stimmen im Wind, 1978), A Dry White Season (Weiße Zeit der Dürre, 1979) und An Act of Terror (Zeit des Terror, 1991).
Musik
Das Cape Town Philharmonic Orchestra (Internet: www.ctpo.org.za) tritt regelmäßig in der City Hall, Grand Parade (Tel: (021) 465 20 29) und in diversen anderen Veranstaltungsstätten auf (für Details s. Tagespresse). Die bedeutendsten Kulturzentren in der Stadt – die Baxter Concert Hall, Main Road, Rondebosch (Tel: (021) 685 78 80. Internet: www.baxter.co.za) und das Artscape Theatre Centre, 1-10 DF Malan Street, Foreshore (Tel: (021) 410 98 00. Fax: (021) 421 54 48. E-Mail: artscape@artscape.co.za; Internet: www.artscape.co.za) veranstalten regelmäßig Opern, klassische Musik sowie Jazz und Unterhaltungsmusik. Weiter entfernt, auf einem bezaubernd gelegenen Weingut an der Lynedoch Road, außerhalb von Stellenbosch, liegt der Spier-Komplex (Tel: (021) 809 11 00. E-Mail: info@spier.co.za; Internet: www.spier.co.za). Er ist heute als eines der besten Zentren Kapstadts für Musik und die darstellenden Künste etabliert und veranstaltet jedes Jahr von November bis März ein Kunstfestival (Tel: (021) 881 31 90).
Tanz
Die führende zeitgenössische Tanztruppe der Stadt, Jazzart (Tel: (021) 410 98 48 oder 98 28. Fax: (021) 419 71 29. E-Mail: dance@jazzart.co.za), hat an verschiedenen Veranstaltungsstätten regelmäßig Aufführungen. Gastierende Tanz- und Ballett-Truppen aus dem In- und Ausland erscheinen häufig im Baxter, Artscape und Spier (s. Musik oben).
Theater & Konzerte
Neben dem Baxter, Artscape und Spier (s. Musik oben), ist das Theatre on the Bay, Link Street, Camps Bay (Tel: (021) 438 33 01. Internet: www.theatreonthebay.co.za) das bedeutendste Theater in Kapstadt. Das Little & Arena Theatre, 37 Orange Street (Tel: (021) 480 71 29. Internet: www.uct/co/za/depts/drama/ocation.htm) gehört zum Institut für Schauspielkunst der Universität of Capetown und ist ein beliebter Veranstaltungsort für Theaterinszenierungen. In den vielen über die Stadt verstreuten Gemeindehäusern finden außerdem regelmäßig Aufführungen von Amateur- und Berufsschauspielern statt (für Details s. Tagespresse).

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Kapstadt
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Veranstaltungskalender
Januar
Kapstadt Neujahrskarneval (Straßenkarneval, Musikgruppen marschieren durch die Stadt): Stadtzentrum bis Green Point Stadium.
Tweede Nuwe Jaar/Zweites Neujahr (öffentlicher Feiertag): 2. Januar.
NSRI Twilight Yacht Racing (Internet: http://www.rcyc.co.za/). Jan. - März, Königlicher Jachthafen, Kapstadt.
Maynardville Shakespeare Season. Jan. - Febr. Open-air-Theater: Januar - Februar, Maynardville Open-Air Theatre, Wynberg.
J&B Met. Beliebtestes Pferderennen am westlichen Kap (Internet: www.jbmet.co.za): Kenilworth Racecourse.

Februar
NSRI Twilight Yacht Racing (Internet: http://www.rcyc.co.za/). Jan. - März, Königlicher Jachthafen, Kapstadt.
International Design Indaba. Seminare, Workshops, Vorlesungen und die jährliche Verleihung der Construction New Media Awards (Internet: www.designindaba.com): Cape Town International Convention Centre.
Kapstadt Pride: Febr. - März, Kapstadt. (Internet: www.capetownpride.co.za).
Maynardville Shakespeare Season. Jan. - Febr. Open-air-Theater: Januar - Februar, Maynardville Open-Air Theatre, Wynberg.

März
NSRI Twilight Yacht Racing (Internet: http://www.rcyc.co.za/). Jan. - März, Königlicher Jachthafen, Kapstadt.
Community Chest Carnival. Internationales Fest mit Jahrmarkt und kulinarischen Spezialitäten: Anfang März, Maynardville Park, Wynberg.
Cape Argus/Pick ’n’ Pay Cycle Tour. Größtes Fahrradrennen der Welt über 109 km mit über 35.000 Amateur- und Profiteilnehmern (Internet: www.cycletour.co.za): Rund um die Kaphalbinsel.
Tag der Menschenrechte. Zum Gedenken an die Apartheid: 21. März, versch. Veranstaltungsorte in der Stadt.
Cape Town International Jazz Festival. Jazz-Festival (Internet: http://www.capetownjazzfest.com/): März/April, V&A Waterfront.
Kapstadt Pride: Febr. - März Kapstadt. (Internet: www.capetownpride.co.za).
Old Mutual Two Oceans Marathon (Marathonlauf über 56 km; Internet: www.twooceansmarathon.org.za): März/April, Um die Kaphalbinsel, Start beim Celtic Harriers Athletic Club, Main Road, Newlands.

April
Freiheitstag.
Zum Gedenken an die ersten demokratischen Wahlen in Südafrika: 27. April, verschiedene Veranstaltungsorte in der Stadt.
Cape Town International Jazz Festival.
Jazz-Festival (Internet: http://www.capetownjazzfest.com/): März/April, V&A Waterfront.
Old Mutual Two Oceans Marathon (Marathonlauf über 56 km; Internet: www.twooceansmarathon.org.za): März/April, Um die Kaphalbinsel, Start beim Celtic Harriers Athletic Club, Main Road, Newlands.
Cape Town Festival. Multikulturelles Stadtfest mit Musik, Schauspiel, Tanz und anderen kulturellen und religiösen Veranstaltungen (Internet: www.capetownfestival.co.za): Verschiedene Veranstaltungsorte, insbesondere Company Gardens, Stadtzentrum, Tygerberg, Manenberg, Khayelitsha, Langa und Bonteheuwel.

Juni
Tag der Jugend.
Jahrestag der Aufstände Jugendlicher gegen die Apartheid 1976: 16. Juni, diverse Veranstaltungsorte in der Stadt.

Juli
Encounters South African International Documentary Film Festival
(Internet: www.encounters.co.za): Jul./Aug., verschiedene Veranstaltungsorte.
Red Bull BWA (Big Wave Africa). Surf-Festival (Internet: www.redbullbwa.com): Juli/Aug., Dungeons, The Sentinel, Hout Bay.

August
Hout Bay Snoek Derby. Fisch- und Hafenfest, Juli/Aug., Hout Bay Harbour.
National Women’s Day. 9. August. Die bedeutende Rolle der Frauen in der Anti-Apartheid-Bewegung wird überall in der Stadt gefeiert.
Red Bull BWA (Big Wave Africa). Surf-Festival (Internet: www.redbullbwa.com): Juli/Aug., Dungeons, The Sentinel, Hout Bay.

September
Out in Africa South African Gay & Lesbian Film Festival.
Schwulen- und Lesben-Filmfestival (Internet: www.oia.co.za): Cinema Nouveau, V&A Waterfront.
Cape Town International Kite Festival. Flugdrachenfestival: Ende September, Zandvlei, Muizenberg.
Heritage Day. 24. September. Tag des kulturellen Erbes

Oktober
Smirnoff International Comedy Festival:
Baxter Theatre Centre, Rondebosch.
Cape Town Festival of Running. Anfang Okt., 4 Läufe.

November
Sithengi.
Südafrikanisches Filmfestival und Fernsehmesse (Internet: www.sithengi.co.za): Im November, Artscape Theatre Centre.
Wiggle Waggle Walkathon. 4 km-Lauf für Hunde: Mitte November, Constantia.
Spier Summer Festival. Jazz, Oper, Comedy, Tanz und klassische Konzerte (Internet: www.spier.co.za): November - März, Spier Wine Estate, Stellenbosch.
Volvo Ocean Race: Regatta, (Internet: http://www.volvooceanrace.org/).

Dezember
International Dragon Boat Festival.
Drachenbootfestival: V&A Waterfront.
Long Street Carnival. Musik, Tanz, Theater und Kunstaustellungen: Long Street.
Mother City Queer Project Festival. Schwulen- und Lesben Maskenball (Internet: www.mcqp.co.za): Mitte Dezember, verschiedene Veranstaltungsorte mit Ball im Castle of Good Hope.
Reconciliation Day. Tag der Versöhnung und nationalen Einheit: 16. Dezember, überall in der Stadt.
Hout Bay Beach Festival and New Year’s Eve Beach Party. Hafenfest und Silvester-Strandparty: Ende Dezember, Hout Bay.
New Year’s Eve Under the Stars at Kirstenbosch. Open-air Musikfestival: 31. Dez., Kirstenbosch National Botanical Garden.
Obz Festival. Straßenfest: Dezember - Februar, Lower Main Road, Observatory.
Kirstenbosch Appletiser Sunday Summer Concerts. Open-air-Konzerte (Internet: www.nbi.ac.za): Nov./Dez. - März/Apr., Kirstenbosch Botanical Garden.

Einkaufen & Essen

Einkaufen & Essen Kapstadt
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Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in 5 Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Südafrika erhebt eine Mehrwertsteuer von 14 % auf Dienstleistungen, die üblicherweise in den ausgewiesenen Preisen bereits enthalten ist. Die meisten Restaurants verlangen keine Bedienungsgelder, erwarten jedoch ein Trinkgeld von 10-15%. Manchmal wird für Tische mit mindestens 6 Personen automatisch ein Bedienungsgeld von 10 % berechnet.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hauswein. MwSt. ist inbegriffen, jedoch kein Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants



Blue Danube

Eines der besten Restaurants in Kapstadt befindet sich in einem charmanten Viktorianischen Haus mit abgeschliffenem Holzboden und einer intimen Wohnraumatmosphäre. Lokale Kunstwerke schmücken die Wände - einige stammen vom Chef Tomas Sinn selbst. Sinn brachte viele der gehobenen Restaurants in der Stadt zu Rang und Namen bevor er selbst in die Welt der haute cuisine einstieg. Seine österreichische Herkunft verbindet er mit der afrikanischen Tradition und kreiert damit interessante Gerichte wie das geräucherte Springbockspätzle in scharfer Paprikasauce. Das Dessert Salzburger Nockerln sollte nicht verpasst werden. Kein Mittagessen von Samstag bis Montag.

102 New Church Street, Tamboerskloof
Tel.: (021) 423 3624.



Buitenverwachting

Buitenverwachting erhielt seinen Namen vom Weinland auf dem sich das prächtige und feine Restaurant befindet. Das Restaurant ist elegant mit seinen hochlehnigen Stühlen. Es gibt auch einen Wintergarten mit Blick über die Weinfelder. Die Küche ist italienisch-französisch und immer ausgezeichnet. Die regelmäßig wechselnde Speisekarte enthält u.a. Wachtel-Saltimbocca und pfannenfrittierte Springbocklende. Kein Mittagessen am Samstag.

Klein Constantia Road, Contantia
Tel: (021) 794 3522.
Internet: www.buitenverwachting.co.za



Harbour House

Frische Meeresfrüchte sind die Spezialitäten dieses kleinen hübschen Restaurants, etwas unsicher auf der Kante des Kalk Bay Harbour schwebend und mit atemberaubendem Blick auf Berge, Hafen und Ozean. Gerichte umfassen als Vorspeise Muscheln von der Westküste mit frischen Kräutern und Weißweinsauce, gefolgt von einer professionell zubereiteten Auswahl lokaler Spezialitäten wie afrikanischem Aal und Kaplachs, abhängig von der Fangsaison. Es gibt weitere Möglichkeiten wie Straußmedaillons oder französische Entenbrust, aber der Schwerpunkt liegt beim Fisch.

Kalk Bay Harbour, Main Road, Kalk Bay
Tel: (021) 788 4133.



La Colombe

La Colombe ist eine der ausgezeichneten Speisegelegenheiten am Constatia Uitsig, eine von Constantia’s besten Weinländereien. Dieses gemütliche weiß-blaue Restaurant im Sommerhausstil offeriert auch Sitzplätze am Pool. Chef Franck Dangereux vermischt gekonnt provinzialische Kostbarkeiten mit südafrikanischen Einflüssen, wobei Meisterstücke wie afrikanischer Aal gefüllt mit Basilikumpesto in einer Kokos-Chilli-Sauce oder Springbockmedaillions mit Kumquat und Wirsing-Kohlrabi-Muffin entstehen. Mit einer preisgekrönten Weinkarte, einem abwechslungsreichen Speisenangebot und freundlichem Service gehört das Restaurant zur Spitzenklasse. Im Juli und August geschlossen.

Constantia Uitsig, Constantia
Tel: (021) 794 2390.
Internet: www.lacolombe.co.za



one.waterfront

one.waterfront ist das viel gepriesene Restaurant im Cape Grace Hotel. Mit hochlehnigen Polsterstühlen und weiße Leinentischtüchern speigelt das Restaurant eine bescheidene Üppigkeit und lokalen Stolz wider, da 95% der Ausstattung und Kunstwerke aus der Region stammen. Um dieser Ausrichtung weiteren Ausdruck zu verleihen kreiert Chefkoch Bruce Robertson fantasievolle, wundervoll angerichtete und indigen beeinflusste Gerichte wie z.B. eisgekühlte Austern der Westküste in Traubensaft, geröstete afrikanische Wachtel ummantelt mit Parmaschinken und gefüllt mit Knoblauch, Anchovis und Parmesan.

Cape Grace Hotel, West Quay, V&A Waterfront
Tel: (021) 418 05 20.
Internet: www.onewaterfront.co.za


Restaurants für Geschäftstreffen



Cape Colony

Dieses preisgekrönte Restaurant vereinigt zeitgenössische Mode mit der Eleganz der alten Welt des Mount Nelson Hotels. Chefkoch Garth Stroebels Gerichte sind frisch und vermischen südafrikanische Einflüsse mit neuen exotischen Stilen und repräsentiert somit die moderne südafrikanische Küche. Klassiker umfassen das Bo-Kaap Huhn und Garnelencurry mit duftendem Reis oder das geräucherte Krokodil mit Spinat, roten Zwiebeln und Samoosa-Waffel. Nächtlicher Jazz trägt zur Entspannung bei. Samstags wird ein Drei-Gänge-Menü inkl. einer Flasche Wein und Mineralwasser für 165 R angeboten. Kein Mittagessen.

Mount Nelson Hotel, 76 Orange Street
Tel: (021) 483 18 50.
Internet: www.mountnelsonhotel.orient-express.com



Conservatory

Im friedlichen und kühlen Wintergarten des The Table Bay Hotels gelegen, bietet das Restaurant Blick auf den Hafen und die Berge. Mit seinem aufmerksamen Personal und entspanntem Dekor (Palmen, Blumendrucke und goldgerahmte Spiegel) ist es ein Abriss von einfacher Eleganz und graziösem Charm. Von delikaten Vorspeisen wie Foccacia-Brot eingebettet in getrocknete Tomaten umfasst die Speisekarte fantasievolle Kreationen. Die Tomaten-Garnelen-Brühe ist unvergleichlich. Als Hauptgerichte werden u.a. Kapkrebs auf Holzkohle gegrillt und doppeltes Karoo-Lammkotelett mit Frühlingsrolle und Gerstensprossen, Artischoken und Paprikasalat angeboten. Montags und sonntags geschlossen

Table Bay Quay 6, V&A Waterfront
Tel: (021) 406 57 62.
Internet: www.suninternational.com



The Foresters Arms

Im langjährigen Favorit der lokalen Geschäftsleute für Vertragsabschlüsse über ein, zwei Bier wird seit 1880 gutes Essen serviert. The Foresters Arms - oder liebevoll "Forries" genannt - ist ein typischer britischer Pub mit reichhaltiger Speisekarte. Es werden neben interessanten Salaten und leichter Kost wie gebackenem Ziegenkäse und Preiselbeersalat, auch traditionelle Rostbraten angeboten. Mit Gerichten wie Yorkshire Pudding, Steak, Kidneypastete und "old traditional favourite brandy tipsy tart" wird man dem British-Pub-Image gerecht.

Newlands Drive, Newlands
Tel: (021) 689 59 49/70.



Restaurants für Geschäftstreffen

Kennedy’s zieht mit seinem schamlos amerikanischen Überfluss und unbestreitbaren Stil die städtische Businessklientel an. Unten befindet sich in intimer Atmosphäre eine Zigarren- und Cocktaillounge während oben das vornehme Restaurant mit Live-Jazz betört. Kostbar und sehr männlich gibt sich das Restaurant durch das dunkle Holz- und Lederinterieur. Chef Per Menko versucht sich in afrikanischer, mediterraner, italienischer und kalifornischer Küche mit Kreationen wie gegrilltem Gelbflossentunfisch mit Senf und Kreuzkümmel, Kartoffel-Lauch-Gratin mit Schalottensaft oder Tomaten-Sellerie-Kürbis-Baklava mit Oliven und Fenchelcrème. Samstags kein Mittagessen. Sonntags geschlossen.

251 Long Street
Tel: (021) 424 12 12.



Silver Tree

Das Restaurant der Kirstenbosch Botanical Gardens ist elegant ausgestattet mit seinem Stein- und Holzinterieur und den großen Fenstern, die einen Blick auf die Berge und Gärten offenbaren. Die Speisen sind verlässlich gut mit altbewährten Rezepten wie Lachsroulade, Brie in Blätterteig und einer Auswahl an Pastagerichten ebenso wie lokale Kreationen wie Strauß-Bobotie und Rindfilet mit Risotto und Flusskrebssauce. Freier Eintritt zu den Gärten zum Dinieren nach 17.00 Uhr. Sonntags geschlossen.

Kirstenbosch Botanical Gardens, Rhodes Drive, Newlands
Tel: (021) 762 95 85.


Trendrestaurants



Anatoli

Hohe Decken, Fliesenfußboden, Ziegelsteinwände mit Kilim-Wandteppichen und eleganten Fotografien machen das türkische Restaurant zu einem der trendigsten in der Stadt. Die Bedienung serviert riesige Tabletts mit einer auswahl an heißen und kalten Gerichten, die sich geschmacklich deutlich von herkömmlichen Speisen unterscheiden. Leckerbissen, die nicht unversucht gelassen werden sollen, sind die Lamm-Fleischbällchen mit Walnusspüree, gefüllte Weinblätter und das Tahini mit Kartoffeln, Zwiebeln und schwarzen Johannisbeeren. Hauptgerichte werden am Tresen zur Küche ausgegeben und bieten immer die Wahl zwischen vegetarischer, Fleisch- oder Hühnchenspeise. Montags geschlossen.

24 Napier Street
Tel: (021) 419 25 01.
Internet: www.anatoli.co.za



La Med

Das La Med ist eine Art Chamäleon, das sich innerhalb weniger Stunden von einer Bar zu einem Restaurant mit beliebter Livemusik verändern kann. Immer voll, besonders am Wochenende, ist es der Platz für trendiges Publikum. Das Essen ist relativ einfach, aber sehr schmackhaft mit einer großen Auswahl an Pizzen, Burgers, Meeresfrüchten und Salaten. Die Pizzen sind zum Teil recht gut, besonders die Clifton First Pizza mit Hühnchenstreifen, Pilzen und Avocado.

Glen Country Club, Victoria Road, Clifton
Tel: (021) 438 56 00.
Internet: www.lamed.co.za



Long Street Café

Das Long Street Café ist mit seinem industriellen Design, dem Großbildfernseher, Fenstern vom Boden bis zur Decke und genialen Cocktails ein Magnet für die Reichen und Trendigen. Obwohl die Bedienung zum Verzweifeln langsam ist - es scheint, dass die Auswahl des Personals mehr nach dem Aussehen als dem Können getroffen wird - ist die Atmosphäre ausgezeichnet, besonders an den Tischen auf dem Gehweg. Das Essen ist durchschnittlich gut und bezahlbar und umfasst Straußburger, Kokonuss-Hühnchenstreifen mit Thaicurry und Chilli, Spinatroulade sowie eine Variation an Baguettes und Ciabattas. Sonntags geschlossen.

259 Long Street
Tel: (021) 424 24 64.



Mama Africa

Mama Africa ist keine Touristenfalle für leichtgläubige Ausländer, sondern wird von Einheimischen wie Fremden gleichermaßen geschätzt. Die Mehrheit kommt hierher um die nächtliche Livemusik zu genießen, so dass man sich rechtzeitig einen Tisch möglichst weit von der Bar entfernt suchen sollte. Die Ausstattung kann nur als afrikanischer Kitsch bezeichnet werden: eine riesige Krokodilslampe und ein zebragestreifter Pooltisch sind nur zwei der Seltsamkeiten. Das Essen ist lokal dominiert mit Spezialitäten wie Krokodilkebab, Dovi Zimbabwean-Hühnchen, Erdnusseintopf, Potjiekos und Mielie Pap. Sonntags geschlossen.

178 Long Street
Tel: (021) 426 10 17 oder 424 86 34.



Wasabi

In der vornehmen Gegend des Constantia Village hat sich das Wasabi als das Restaurant der trendigen Liebhaber japanischer Speisen etabliert. Mit einer Wasabi-Meeresfrüchte-Platte unter den angezündeten Laternen sitzend kann man den Tag wundervoll ausklingen lassen. Das Design kommt mit dunklem Holz, Bambus, Weiden und Steinboden daher während die umfangreiche Speisekarte japanische Köstlichkeiten wie Ramen, Tempura, Sushi, Wasabi, Mak, Sashimi und gegrillte Meeresfrüchte sowie Steaks offenbart. Die Frühlingsrollen mit Schokoladen-Mandel-, Schoko-Erdbeeren oder Schoko-Bananenfüllungen sind als Desserts unverzichtbar.

Shop 17, Old Village, Constantia Village Shopping Centre, Constantia
Tel: (021) 794 65 46.
Internet: www.wasabi.co.za


Preiswerte Restaurants



The Brass Bell

Während die Touristen durch die trendigen Bars entlang der Atlantikküste ziehen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen, sitzen die Einheimischen in ruhiger Gelassenheit auf der anderen Seite des Berges in Kalk Bay und genießen den ungepflegten Charm dieser lokalen Institution. Obwohl etwas rauh ist es hier mit dem Indischen Ozean an die Mauern preschend atemberaubend schön. The Brass Bell ist drei in einem: ein robuster, aber freundlicher Pub, ein ungezwungenes Terrassenrestaurant unten (The Water’s Edge) und ein ein etwas gehobeneres Restaurant oben. Im The Water’s Edge genießt das lokale Publikum ein paar Drinks und deftiges Essen wie die Hunter’s-Platte (geräuchertes Wild und gegrilltes Perlhuhn mit ganzen Senfkörnern und Meerettich) oder frische Meeresfrüchte (Muscheln und gegrillter afrikanischer Aal).

Main Road, Kalk Bay
Tel: (021) 788 54 56.



Don Pedro

Dieses Restaurant und Café war Treffpunkt der liberalen Denker während der turbulenten 80-er Jahre und pflegt noch stets den Gemeinschaftsgeist und das künstlerische Gefühl in der trendigen Nachbarschaft Woodstock. Hip und preiswert gibt sich das Don Pedro mit atemberaubenden Fotografien und afrikanischem Kunsthandwerk. Die Speisekarte bietet Tandoori Chicken, süß-saures Lamm, Lamm in Rosmarin, Rippchen und vegetarische Paella. Der Don Pedro-Sommersalat mit Tomaten, Mozzarella, Avocado, Basilikum und Olivenöl ist eine gute Wahl an heißen Sommertagen.

113 Roodebloem Road, Woodstock
Tel: (021) 447 44 93.
Internet: www.donpedro.co.za



Hussar Grill

Eines der bestgehütesten Geheimnisse von Kapstadt ist der unscheinbare und minimal beleuchtete Hussar Grill - eine willkommene Alternative zu den zahlreichen Steakhouse-Ketten der Stadt. Hier werden die Steaks vor den Gästen in Ständen im Stil der 60-er Jahre gebrutzelt. Die Spezialitäten des Hauses sind die ungewöhnliche Gin-Tomaten-Suppe als Vorspeise, gegrilltes Strauß-, Lamm- und anderes Fleisch mit einer reichen Variation an Saucen. Das Straußsteak ist als bestes am ganzen Kap bekannt. Fantasievolle Speisen wie gegrilltes Warzenschwein sind genauso verfügbar wie klassische Meeresfrüchte-, Pasta- und Salatgerichte. Sonntags geschlossen.

10 Main Road, Rondebosch
Tel: (021) 689 95 16.



Kuzmas

Vornehme und pingelige Menschen sollten um das Kuzmas einen weiten Bogen machen. Dieses dunkle und künstlerisch angehauchte Restaurant ist seit langer Zeit der Platz für Studenten und nächtliche Herumschweifer. Das Dekor ist mediterran gehalten mit schmiedeeisernen Gartenmöbeln, einem dunklen Betonfußboden und Wänden, die mit Partypostern gepflastert sind. Das Kuzmas hat sich auf Sharwarma mit Lamm-, Rind-, Hühnchen- und Kalamarisfüllungen spezialisiert, bietet aber auch geröstete Pittas an. Die legendäre Hühnchenleber Tel Aviv ist sehr zu empfehlen.

Main Road, Rondebosch
Tel: (021) 689 37 62.



Ocean Basket

Als unglaublich beliebte Restaurantkette für Fisch und Meeresfrüchte ist Ocean Basket direkt am Ufer gelegen bei weitem das bestlokalisierte Restaurant. Die leicht fischige Atmosphäre wird durch Fliesen, Pastellfarben und Kieferholz aufgewertet. Gäste müssen eventuell einige Zeit warten bevor sie einen Platz bei den vielen Familien erhalten, die frische Fischgerichte mit mosambikanischen, griechischen und portugiesischen Einflüssen genießen. Bestandteile der Speisekarte wie ganzer Hummer, afrikanischer Aal, Kalamari-Steak und Garnelen werden mit einer spektakulären Beilagenplatte (alle mit Pommes Frites) ergänzt. Die Vorspeisen sind vor allem griechischen Ursprungs wie Taramasalat, Tzatziki, Feta und Oliven. Desserts umfassen Baklava, Galaktobouriko und Kataifi.

Shop 222, Victoria Wharf, V&A Waterfront
Tel: (021) 419 43 00.
Internet: www.oceanbasket.co.za


Persönliche Empfehlungen



Camel Rock Restaurant

Eines der ältesten und abgelegenen Restaurants in Kapstadt befindet sich in der Nähe des wildesten städtischen Strand Scarborough. Das Camel Rock ist ein ausgezeichneter Auftankpunkt während einer Tour um die Halbinsel. Obwohl etwas verschlissen durch Wind und Wetter hat es einen unbestreitbar rustikalen Charm mit gefliestem Fußboden, grünen Tischtüchern, einem Piano und einem afrikanischen Graupapagei. Im Sommer können die Gäste an Holztischen auf der weinumrankten Terrasse sitzen. Trotz der etwas zu entspannten Bedienung ist das Restaurant einen Abstecher wert. Die Gerichte reichen von Fischspezialitäten, wie das gegrillte Kabeljaufilet mit Muscheln und Kartoffeln, bis zu vegetarischen Leckerbissen wie das Linsencurry oder Nudeln in Pilzsauce.

Main Road, Scarborough
Tel: (021) 780 11 22.



Peddlars On The Bend

Am Rand der Constantia Weinstraße gelegen wird das bildschöne Restaurant vor allem von Touristen und betuchten Einheimischen aufgesucht, die wegen der preisgekrönten Weinkarte und den ausgezeichneten Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Gerichten hierher kommen. Die Speisen reichen von gegrilltem Schweinekotelett und Lauchtorte bis zu internationalen Spezialitäten wie deutsches Eisbein, italienische Penne Salsiccia und britische Fisch & Chips. Die Atmosphäre mit Marmortischen unter schattigen Eichenbäumen draußen und Fliesenfußboden, Schilfdecke und Holztischen drinnen ist entspannt, die Bedienung ausgezeichnet.

Spaanschemat River Road, Constantia
Tel: (021) 794 77 47.



Rhodes Memorial Restaurant

Versteckt hinter dem monolithischen Denkmal für Cecil John Rhodes befindet sich die niedliche strohgedeckte Hütte des Rhodes Memorial Restaurant. Unter Sonnenschirmen auf der Terrasse genießt man atemberaubende Blicke durch Bäume hindurch. Steinwände und Holzmöbel ergänzen das Ambiente einer Gärtnerklause. Speisen der Mittagskarte sind mit einer Auswahl an Pasteten wie Spinat und Feta oder Räucherlachs vor allem englischer Natur. Sie werden am besten ergänzt mit dem Hauswein der Hartenberg-Winzerei. Das Restaurant ist ebenfalls ein guter Ort zum Frühstücken (Eier und spanische Omeletts) und Kaffeetrinken (bester Käsekuchen von Kapstadt). Kein Abendessen.

Groote Schuur Estate, Rondebosch
Tel: (021) 689 91 51.

Einleitung
In den Vororten gibt es Einkaufszentren, in denen sich Hunderte von Geschäften unter einem Dach befinden. Dennoch ist das Stadtzentrum für Einkaufsfanatiker immer noch traumhaft, denn in den unzähligen kleinen Geschäften läßt sich stets ein Schnäppchen machen. Seit dem Ende der Apartheid ist Kapstadt zu einem Mekka für Händler aus ganz Afrika geworden, und man kann in einem recht kleinen Bereich der Stadt afrikanische Kunst aus allen Ecken des Kontinents zu kaufen.
Einkaufsmeilen
Antiquitätenliebhaber sollten durch die Church Street und den der Church Street zugewandten Teil der Long Street flanieren. Am oberen Ende der Long Street reihen sich die besten Second-Hand-Buchläden in Afrika aneinander. Clarke’s Book Shop, 211 Long Street, und Select Books, 186 Long Street, sind auf antiquarische und afrikanische Bücher spezialisierte Buchhändler.
Märkte
Auf dem Greenmarket Square, Shortmarket Street im Stadtzentrum findet Mo-Sa ein Markt statt, auf dem eine bunte Vielfalt an Waren, u.a. afrikanische Kunst, örtlich hergestellter Schmuck, handgefertigte Kleidung, Musik, Bücher und Antiquitäten feilgeboten wird. Ein ausgezeichnetes Geschenk von geringem Gewicht sind die bemalten Masken aus Ton, die normalerweise für rund 35 R verkauft werden. In den meisten vom Platz abzweigenden Straßen halten sich Straßenhändler auf, die afrikanische Waren verkaufen, und der Pan African Market, 76 Long Street, ist eine wahres Labyrinth von kleinen Läden, in denen Mo-Fr von 09.00-17.00 Uhr und Sa 09.00-15.00 Uhr afrikanische Kunst, Textilien, Keramiken, dekorative Gegenstände, Bekleidung, Musik und Lederwaren verkauft werden. Auf dem Markt gibt es auch ein Café, Haarflechter, Djembe-Trommel-Lehrer und Schneider aus Westafrika. Auch der Waterfront Craft Market an der V&A Waterfront (Internet: www.waterfront.co.za) neben dem Two Oceans Aquarium, ist besuchenswert.

Der Green Point Stadium Fleamarket (Flohmarkt) außerhalb des Green-Point-Stadiums in der Somerset Road wird jeden Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen von 09.00-17.00 Uhr veranstaltet. Hier gibt es eine riesige Zahl von Ständen, an denen von Antiquitäten über afrikanische Kunst und Imitationen von Nike- und Reebok-Schuhen und -Kleidung so ziemlich alles verkauft wird. Besucher sollten sich vor Taschendieben in Acht nehmen. Der Constantia Craft Market findet am ersten und letzten Wochenende jedes Monats auf dem Alphen Common statt und ist besonders vor Weihnachten sehr lebhaft.
Einkaufszentren
Während die meisten Einkaufszentren in den Vororten auf den einheimischen Konsummarkt ausgerichtet sind, gibt es einige, die es sich wegen der einzigartigen südafrikanischen Mode, Dekorations- und Kunstgegenstände zu besuchen lohnt. Zu diesen gehören u.a Victoria Wharf in der V&A Waterfront, Cavendish Square, Cavendish Street, Claremont (Internet: www.cavendish.co.za) und Canal Walk, Century City, neben der N1 (Internet: www.canalwalk.co.za).
Öffnungszeiten
Während die Einkaufszentren i. allg. sieben Tage die Woche von 09.00-20.00 Uhr oder 10.00-21.00 Uhr geöffnet sind, sind die Geschäftszeiten in der Innenstadt Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr.
Hinweis
Eine Umsatzsteuer (VAT) von 14% wird auf alle verkauften Waren erhoben (auf den Märkten wird dies allerdings weitgehend ignoriert). Besucher können die Steuern bei Waren über 250 R bei der Abreise zurückerstattet bekommen, sofern sie alle Quittungen aufbewahrt und die entsprechenden Verkaufsstellenformulare ausgefüllt haben. Diese müssen mit den Einkäufen am Flughafen dem VAT Refund Administrator im internationalen Abgflugsterminal vorgelegt werden. Weitere Informationen sind beim VAT Refund Services (Tel: (021) 421 16 12. Internet: www.taxrefunds.co.za) erhältlich.

Nachtleben

Nachtleben Kapstadt
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Einleitung
Kapstadt ist eine Partystadt, besonders im Sommer, wenn die Stadt von Zehntausenden von Touristen – ausländischen und südafrikanischen – überlaufen ist. Aber auch im Winter ist immer etwas los. Ausführliche Verzeichnisse, über was sich wann und wo abspielt, werden in den Freitagsausgaben der örtlichen Zeitungen, der Cape Times und The Cape Argus sowie in der Freitagsausgabe der Mail and Guardian veröffentlicht.

Die Stadt ist zu einem Mekka für Disc Jockeys aus aller Welt geworden, die riesige Rave-, Trance- und ähnliche Partys veranstalten – häufig finden diese an Stränden oder in Waldstücken statt. Kapstadt ist auch ein fester Tournee-Bestandteil von internationalen Rockgruppen. Es gibt mehrere Bezirke mit einem regen Nachtleben, und ein großer Teil des Geschehens findet in der passend benannten Long Street im Stadtzentrum statt. Der obere Abschnitt der Straße (Ecke Wale Street) wird gesäumt von Restaurants, Live-Musik-Clubs, Bars, Cafés und einigen Striptease-Clubs. Im unteren, zwielichtigen Teil der Straße Richtung Hafen sind eine Reihe von Clubs, Bordellen, Hostessenagenturen und Striptease-Läden beheimatet. Außerhalb des Stadtzentrums, in der Somerset Road in Green Point, findet man eine Vielzahl von Schwulen- und Lesbenclubs und -Restaurants. Weiter westlich wird diese Straße zur Sea Point Main Road, eine weitere Ecke, in der viel Nachtleben zu finden ist. Die unzähligen, gut besuchten Nachtlokale im V&A-Hafenviertel dagegen sind bei den Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt (obwohl im Sommer meistens die Touristen überwiegen).

Etwas weiter entfernt, im Vorort Observatory, sind die Lower Main Road und der nahegelegene River Club das Zentrum einer lässigen, alternativen Unterhaltungsszene, wo es von Studenten der benachbarten Universität Kapstadt nur so wimmelt – der richtige Ort, falls man auf der Suche nach alternativer örtlicher Musik, Philosophie, Poesie, Comedy und intensiver Gespräche über die Bedeutung des Lebens ist und gleichzeitig vegetarisch essen möchte. Am Highway N1, nördlich des Stadtzentrums, liegt Century City, ein riesiger Komplex mit Vergnügungspark, unzähligen Restaurants, mehreren Musikbühnen und die sich über mehrere Ebenen erstreckende Dockside-Disko, in der auch Live-Musik gespielt wird. Wesentlich ruhiger und familienfreundlicher ist das Nachtleben an der dem Indischen Ozean zugewandten Seite Kapstadts. Der Küstenvorort Fish Hoek ist traditionell eine „trockene“ Gegend, wo man vergeblich nach einer Kneipe, einem Club oder einem Spirituosengeschäft sucht. In den benachbarten Orten, die man von der Kalk Bay bis Simon’s Town findet, gibt es einige entzückende Restaurants, die direkt am Meer liegen.

Es bestehen keine strengen Öffnungsvorschriften, und viele Clubs bleiben bis zum Sonnenaufgang und noch länger auf. In einigen der besseren Hotels wird elegante Kleidung erwartet; in allen anderen Einrichtungen kann man so ziemlich alles tragen, obwohl Männer dazu aufgefordert werden, ihre Hemden anzubehalten. Das Mindestalter für den Genuß alkoholischer Getränke ist 18 Jahre. Der Eintrittspreis in Clubs liegt i. allg. bei 20-70 R, oft ist der Eintritt vor 23.00 Uhr frei. Alkohol ist für Ausländer sehr billig, mitunter kostet ein Bier nur 8 R.

In den monatlichen Magazinen Cape Review und Citylife gibt es detaillierte Veranstaltungskalender zum Nachtleben in Kapstadt. The Gayteway Newspaper (Internet: www.gayteway.co.za) bietet Informationen über Events in der Schwulenszene.
Bars
Obwohl es in und um Kapstadt eine große Zahl an traditionellen Kneipen gibt (auch „Off-Licence“ genannt), die wegen gesetzlicher Vorschriften alle Hotels angeschlossen sind, gehen die meisten Kapstädter zum Trinken in Cafés und in die Bars der Restaurants. Eines der modernsten Lokale im Stadtzentrum ist das Long Street Café, 259 Long Street, während der Schwesterbetrieb unter derselben Leitung, das Café Bardeli im Longkloof Centre in einer Abzweigung der Kloof Street (im oberen Ende der Long Street) der Tummelplatz der Kapstädter Film-, Fernseh- und Modellgemeinschaft ist. Ebenfalls in der Kloof Street (an der Ecke zur Camp Street) befindet sich das genauso angesagte Café Camissa, wo es häufig Live-Musik und Comedy-Unterhaltung gibt und Poesie-Vorlesungen abgehalten werden. Ein toller Ort, um die vorbeiziehenden Passanten zu beobachten, ist die Freiluftbar Spirit of Greenmarket auf der Veranda des Holiday Inn am Greenmarket Square. Im Victoria-and-Alfred-Hafenviertel befinden sich Dutzende von Bars und Cafés, von denen viele einen schönen Blick auf das Meer und die Berge bieten. Immer sehr beliebt ist das Quay Four (Internet: www.quai4.co.za), mit Holztisch und -bänken auf einer Terasse, von der man einen schönen Blick auf den Hafen hat. Das Rolling Stones, Lower Main Road im Stadtteil Observatory, ist eine entspannte und äußerst beliebte Bar, in der man Pool spielen kann. Weiter im Landesinneren, in einem südlichen Vorort, liegt das rund um die Uhr geöffnete, lebhafte, mediterrane Restaurant Kuzmas, Rondebosch Main Road, das über eine angeschlossene Bar verfügt und preiswert, heiter und sehr beliebt bei den finanzschwachen Studenten ist. Auch das informelle Brass Bell ist bei Einheimischen beliebt.

Eine der besten Gegenden, um den Sonnenuntergang zu beobachten, ist die westliche Atlantikküste. La Med im Glen Country Club (Internet: www.lamed.co.za), Victoria Road, Clifton, ist ein Ort, an dem man zum Abendtrunk sogar im Bikini erscheinen kann. Das Clifton Beach House, 72 The Ridge, Fourth Beach, Clifton, ist ein weiteres Lokal, das gerne von den Sonnenanbeternder unten angrenzenden Strände besucht wird. Etwas weiter die Victoria Road entlang, in Camps Bay, liegt das Barraza, 9 The Promenade, eines der Lieblingslokale des internationalen Jet Sets, der den Sommer in Kapstadt verbringt. Den besten Ausblick aber hat man in Kapstadt vom Table Mountain Bistro, das direkt auf der Bergspitze liegt. Hier kann man auch den Sonnenuntergang wunderbar genießen. Eine Sirene ertönt jeweils, wenn der Wind auffrischt, bei Beginn des Sonnenuntergangs, und um auf die letzte, zur Abfahrt bereitstehende Drahtseilbahn aufmerksam zu machen.
Kasinos
Es gibt drei Kasinos in der Kapregion drei, das beste ist das Grand West Casino and Entertainment World, Vanguard Drive, Goodwood (Internet: www.suninternational.co.za). Bei diesem riesigen Komplex, der neben dem Kasino mit 1750 Slot Machines, 66 Tischen, Bars, Lounges und Revue Bars) auch zwei Hotels, eine Eislaufbahn und mehrere Restaurants beherbergt, wurden verschiedene historische Gebäude Kapstadts rekonstruiert. Das Kasino darf nur mit Reisepaß bzw. Ausweis und angemessener Bekleidung betreten werden, Personen unter 18 Jahren ist der Zugang nicht gestattet, sie dürfen sich aber im Komplex aufhalten.
Clubs
Es gibt buchstäblich Hunderte von Clubs in Kapstadt, die von Diskos mit gängiger Musik, Lokalitäten mit Live-Musik bis zu äußerst alternativen Clubs reichen, bei denen die Türsteher nicht nur Kleidung, sondern auch Körperpiercing und -sprache begutachten, bevor sie entscheiden, wer hereingelassen wird. Zu den meisten Hotels gehören Tanzlokale, die sich allerdings an Sicheres und Bewährtes halten. Die etwas abenteuerlichen Clubs – The River Club, Observatory Road, Observatory, The Purple Turtle, Ecke Long Street und Shortmarket Street und der Moomba Club Sociale, 77 Hout Street – bieten alle eine bunte Mischung aus alternativer Musik, Themennächten und Live-Musik. The Jet Lounge, 70 Long Street, und The Piano Lounge, Ecke Loop Street und Wale Street, spielen eine Mischung aus House, Jungle, Trance und Jazz. Im Baseline, 72 Long Street, gibt es zwei Tanzflächen auf denen DJs mit House, R&B und HipHop aufwarten. Die beliebtesten Schwulen- und Lesbenclubs in Kapstadt sind Detour, Sky Angels, Bronx und die Blah Bar (alle befinden sich in der Somerset Road, Green Point).
Live-Musik
Die besten Informationen über Live-Musik erhält man aus der Tagespresse, denn ein großer Teil der Live-Musik wird in wenig bekannten Stätten und nicht zu festen Zeiten gespielt. Beliebt ist The Jam, 43 De Villiers Street, District Six, in dem örtliche und alternative Musik gespielt wird. In Marcos African Place, 15 Rose Lane, im Bo-Kaap Viertel, kann man einheimischen Musik und Küche genießen. Im Drum Café wird afrikanische Musik gespielt, jeden Montag findet ein Trommel-Workshop statt. Im The Green Dolphin, Victoria and Alfred Waterfront, dem wahrscheinlich besten Jazzlokal in Kapstadt, wird jedoch regelmäßig Jazz gespielt. Tolle Lokalitäten, um örtliche Musik zu hören, sind das Café Camissa, 80 Kloof Street, und das Mama Afrika, 176 Long Street. Große Konzerte mit international bekannten Künstlern finden normalerweise im Three Arts Theatre in der Plumstead Main Road, Bellville Velodrome, dicht am N1-Highway, statt, und sehr große Starts treten im Green Point Stadium, Somerset Road, und im Bellville Velodrome, Cronje Drive, Bellville, auf.

Infrastruktur

Infrastruktur Kapstadt
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Flughafengebühren
Keine.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Frankfurt: etwa 11 Std.; ab Wien: etwa 14 Std.; ab Zürich: etwa 14 Std. 30.
Cape Town International Airport (CPT)
Tel: (021) 937 12 00.
Internet: www.acsa.co.za

Der Cape Town International Airport liegt 24 km östlich der Innenstadt von Kapstadt an der Bundesstraße N2. (Fahrzeit etwa 35 Min.) . Er hat ausgezeichnete Einrichtungen und bietet Flüge zu über 120 Städten an.

Fluggesellschaften Die nationale Fluggesellschaft heißt South African Airways (Tel: (021) 936 11 11. Internet: www.flysaa.com). Nonstop-Verbindungen von Frankfurt aus bestehen u.a. mit Lufthansa und South African Airways, von Wien aus fliegt u.a. Lufthansa, Austrian Airlines, von Zürich bestehen Verbindungen u.a. mit Swiss und Lufthansa.

Flughafeneinrichtungen Unter den Einrichtungen befinden sich Wechselstuben, Banken, Geldautomaten, ein Parkservice für Business-Class-Reisende, ein Handy-Verleih, Touristen-Informationen, Gepäckaufbewahrung, medizinische Versorgung, Restaurants, Bars, Imbisse, eine Post, Buchläden, Duty-Free-Geschäfte sowie Aufenthaltsräume für First- und Business-Class-Reisende. Die bekannten Mietwagenfirmen sind im internationalen und nationalen Ankunftsterminal vertreten. Ein Shuttleservice verbindet den nationalen mit dem internationalen Terminal.

Geschäftseinrichtungen Das Zenith Airport Conference Venue (Tel: (021) 934 00 12) befindet sich neben dem Ankuftsterminal für Inlandsflüge und verfügt über Konferenzräume, E-Mail, Faxgeräte, Projektoren und Handyverleih. Videokonferenzschaltungen und Fotokopiergeräten ist möglich.

Transfer in die Stadt Legend Tours and Transfers (Tel: (021) 963 28 14. Internet: www.legendtours.co.za) und Dumalisile (Tel: (021) 934 16 60) betreibt einen Shuttlebus-Service ins Stadtzentrum. Es gibt keine Zugverbindung oder öffentlichen Busservice in die Stadt. Es gibt aber eine Reihe von weiteren Busunternehmen.
Die meisten besseren Hotels und Luxushotels bieten einen Transferservice vom und zum Flughafen, falls man sie im Voraus benachrichtigt.
Taxis mit Taxameter von Touch Down Taxis kann man vor dem Flughafengebäude bekommen.
Hinweis
Der Port of Cape Town steht unter der Leitung von Portnet (Internet: www.ports.co.za/cape-town.php) und ist der zweitgrößte Hafen in Südafrika. Jedes Jahr werden hier riesige Mengen von Fracht verschifft, aber auch Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen regelmäßig an. Er ist außerdem ein wichtiger Fischereihafen. Während der größte Teil des Hafens normalerweise für Besucher nicht zugänglich ist, ist die Victoria & Alfred Waterfront (s. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten) einer der größten Touristenmagneten in Südafrika.

Waterfront Charters (Tel: (021) 418 58 06. Internet: www.waterfrontcharters.co.za) bietet Segeltouren zu 39 Zielorten weltweit an (u.a. zu den Balearen, zur Türkei und nach Thailand).
Transfer in die Stadt
Intercape- Shuttlebusse der Waterfront Shuttle (Tel: (021) 934 08 02) fahren von der Victoria and Alfred Waterfront zur Adderley Street (der Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrswesens) im Stadtzentrum. Die Fahrt dauert rund zehn Minuten.
Zugverbindungen
Passagierzüge nach Johannesburg fahren zweimal pro Tag ab und sind mit Speisewagen und Schlafwagen mit Service eine entspannende Alternative zum Fliegen (Fahrzeit: rund 30 Std.). Der führende Zug in Südafrika, der Blue Train (Tel: (012) 334 84 59. Internet: www.bluetrain.co.za), fährt von Kapstadt nach Pretoria (Fahrzeit: 26 Std.) und einmal im Monat die sogenannte Garden-Route von Kapstadt nach Port Elizabeth (Fahrzeit: 43 Std. 30). All diese Züge bieten Bahnreisen vom Feinsten – hervorragender Service, vornehme Speisewagen und eine erstklassige Küche. Vorausbuchung wird empfohlen.
Transfer in die Stadt
Der Hauptbahnhof (Cape Town Station) liegt mitten im Stadtzentrum. Taxis mit Taxameter findet man am Ausgang. Die Busstation liegt gegenüber an der Strand Street.
Hinweis
Von der Cape Town Station in der Adderley Street gibt es Bahnverbindungen in alle Landesteile und Nahverkehrszüge in die Vororte. Im riesigen Bahnhofsgebäude befinden sich zahlreiche Kioske, an denen Lebensmittel, Getränke, Bücher und Zeitschriften verkauft werden. Es gibt Informationsstellen, Schließfächer (10 R pro Tag) und sogar einen Arzt, Zahnarzt und Pfandverleiher. Spoornet (Tel: (021) 405 38 71. Internet: www.spoornet.co.za), die wichtigste Bahngesellschaft, betreibt alle Hauptstrecken, während die Verbindungen zu den Vororten von der Cape Metrorail (Tel: (021) 449 43 36. Internet: www.capemetrorail.co.za) betrieben werden. Die Langstreckenfahrten sind zuverlässig und komfortabel (oft sogar ausgesprochen luxuriös), die Verbindungen zu den Vororten sind dagegen unzuverlässig und können sich als gefährlich erweisen.
Anfahrt
Die wichtigsten Straßen von und nach Kapstadt sind die N1 von den Weingebieten (Paarl, Stellenbosch und Franschhoek) nach Johannesburg, die N2 vom Flughafen zum Overberg und zur Garden Route sowie die N7 zur Westküste und nach Namibia. Somerset West liegt an der N2, die zugleich eine alternative Route nach Stellenbosch ist (s. Ausflüge).
Aktueller Hinweis
Kapstadt hat ein ausgezeichnetes Straßennetz, das Schnellstraßen und kleinere malerische Routen verbindet und das Mieten eines Wagens besonders lohnenswert macht. Besucher sollten allerdings gewahr sein, dass die Unfallrate in Südafrika sehr hoch ist, obwohl sich die schlimmsten Unfälle auf den Bundesstraßen außerhalb der Städte ereignen.

Bei den Straßen steht ein „M“ für Autobahn, „N“ für Bundesstraßen (Hauptstrecken, die das Land durchziehen) und „R“ für kleinere, doch wichtige Straßen. Örtliche sowie unbefestigte Straßen werden i. A. mit „C“ oder „D“ bezeichnet, falls sie überhaupt gekennzeichnet sind. Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre, man fährt auf der linken Straßenseite, und das Tragen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben. Auf den Autobahnen beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in geschlossenen Ortschaften 60 km/h. Ausländische Führerscheine sind gültig, wenn sie in Englisch ausgestellt sind und ein Foto des Inhabers enthalten. Den Führerschein muss man stets bei sich führen. Die legale Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille.

Ausländische Besucher sollten bedenken, dass Überfälle, bei denen Autos direkt vom Fahrer gestohlen werden, in Südafrika sehr häufig sind (sog. Car-Hijacking). Deshalb sollte man stets mit verriegelten Türen fahren. Die Polizei rät Autofahrern, keine Anhalter mitzunehmen (dies kann sich als sehr gefährlich erweisen), und in einer potentiell gefährlichen Situation sofort zur nächsten Polizeiwache oder zu einem öffentlichen Platz zu fahren. Für das Tanken muss man Bargeld dabei haben, denn an Tankstellen kann nicht mit Kreditkarte bezahlt werden.

Allgemeine Informationen zum Reisen mit Pkws in Südafrika sind von der Automobile Association of South Africa – AA (Tel: (082) 16 111. Internet: www.aa.co.za)) erhältlich.
Fahrzeiten
Von Somerset West: 30 Min.; von Stellenbosch: 35-45 Min.; von Paarl: 45 Min.; von Franschhoek: 1 Std.; von Johannesburg: 16-20 Std.
Busverbindungen
Von Kapstadt aus gibt es Verbindungen mit klimatisierten Luxusreisebussen und gewöhnlichen Bussen zu allen wichtigen Destinationen in Südafrika. Sämtliche Busse fahren vom Hauptbahnhof Cape Town Station in der Adderley Street ab. Zu den Busunternehmen gehören u.a. Intercape Mainliner (Tel: (021) 380 44 00. Internet: www.intercape.co.za), Greyhound (Tel: (083) 915 90 00. Internet: www.greyhound.co.za) und Translux (Tel: (086) 15 89 28 2. Internet: www.translux.co.za).
Metro Transport Info (Tel: (0800) 65 64 63. Internet: www.mti.co.za) bietet Informationen und Reservierung.

Sonstiges

Sonstiges Kapstadt
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Lage
Westkap-Provinz, Südafrika.
Landesvorwahl
+27.
Einwohner
3.546.430 (2006).
Sprachen
Amtssprachen in Südafrika sind Zulu, Xhosa, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.
Währung
1 Rand = 100 Cents. Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.
Ethnische Gruppen
57% Mischlinge; 24% Weiße; 18% Schwarzafrikaner; 11% Asiaten.
Religion
90% Christen; 6% Moslems; 4% Juden, Hindus und Sonstige.
Ortszeit
MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
Netzspannung
220/240 V, 50 Hz; runde Zwei- und Dreipol-Stecker werden benutzt.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
21ºC.
Durchschnittstemperatur im Juli
12ºC.
Jährlicher Niederschlag im Januar
508 mm.
Wechselkurse
1.00 EUR = 10.22 ZAR
1.00 CHF = 8.47 ZAR
1.00 USD = 7.81 ZAR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Andere Sportarten
Die atemberaubende natürliche Lage der Stadt bedeutet, dass Abenteuersportarten wie Bergsteigen, Wandern, Surfen, Wellenreiten und Radfahren sehr viele Anhänger haben. Es gibt mehrere Anbieter, die eine Reihe von Abenteuersportarten, vom Moutainbike-Fahren, Abseilen, Tauchen mit Haien, Fallschirmspringen, Bungee-Jumping, Wildwasser-Rafting bis zum so genannten „Canyoning“ anbieten (örtlich auch als „Kloofing“ bekannt) – dabei wandert man in abgelegene Gebirgszüge, schwimmt und springt Schluchten hinunter.

Day Trippers (Tel: (021) 511 47 66. Fax: (021) 511 47 68. E-Mail: info@daytrippers.co.za; Internet: www.daytrippers.co.za) bieten Fahrradtouren, Wanderungen und Kloofing an, während Take 2 Tours (Tel/Fax: (021) 797 61 26. E-Mail: take2@intekom.co.za; Internet: www.take2tours.co.za) die ganze Bandbreite an Abenteuersportarten veranstaltet.
Andere Sportarten
Pferderennen sind in Kapstadt nicht nur eine Sportveranstaltung, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Das jährliche J&B Met (Internet: www.jbmet.co.za) findet auf dem Kenilworth Race Track, Rosmead Avenue statt. In den Tageszeitungen gibt es regelmäßig Beilagen zu den Rennveranstaltungen.

Eintrittkarten für Sportveranstaltungen sind erhältlich bei Computicket (Tel: (083) 915 80 00. E-Mail: info@computicket.com; Internet: www.computicket.com).
Andere Sportarten
Die öffentlichen Schwimmbäder stehen alle unter der Kontrolle der Parks and Bathing Amenities (Tel: (021) 400 38 23). Der Newlands Pool, San Souci Road, Newlands (Tel: (021) 674 41 97) ist der wichtigste Veranstaltungsort von Schwimm-, Tauch- und Wasserpolowettkämpfen. Bei den am oberen Ende der Long Street im Stadtzentrum liegenden Long Street Baths (Tel: (021) 400 33 02) handelt es sich um ein beheiztes Hallenbad mit einem angeschlossenen türkischen Bad. Alle größeren Fitnessstudios verfügen über eigene Swimmingpools (s. oben).
Einführung
Vier große Sportarten bestimmen das Leben in Kapstadt: Rugby, Fußball, Kricket und das Pferderennen. Eines der bekanntesten Rugby-Teams, die Stormers (Internet: www.thestormers.com), ist in der Stadt ansässig und obwohl es in der Super 12 Series mehrere erfolglose Saisons zu verzeichnen hatte, gilt es bei internationalen Spielen als eines der härtesten Teams. Beheimatet ist das südafrikanische Rugby im Newlands Rugby Stadium, 11 Boundary Road, Newlands wie auch im SA Rugby Museum (Tel: (021) 659 67 68). Dieser Sport hat unglaublich viele Anhänger und die Spitzenspiele erfreuen sich einer Atmosphäre, die es einst bei den Gladiatorenkämpfen gab, und lassen den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Die heimische Rugby-Vereinigung nennt sich Western Province Rugby Football Union (Tel: (021) 689 49 21. Internet: www.wprugby.com).
Südafrikaner sind auch begeisterte Fußballfans und sie freuen sich schon auf die Fußballweltmeisterschaft 2010, die in ihrer Heimat ausgetragen wird. Die drei besten Mannschaften Kapstadts – Ajax Cape Town (Internet: www.ajaxct.com), Hellenic und Santos – spielen alle erfolgreich in der ersten Liga. Santos errang 2002 den Titel in der Premier Soccer League Championship. Das leitende Gremium, die Western Province Soccer Association (Tel: (021) 448 16 48), ist im Hartleyvale Stadium in Observatory ansässig.

Da die Stadt sehr starke Wurzeln in der englischen Kolonialzeit hat, kommt der Nachwuchs für die internationale Kricket-Mannschaft Südafrikas, die Proteas, vor allem aus Kapstadt. Das Kricket der Western Province ist im Newlands Cricket Oval, 161 Campground Road, Newlands beheimatet (Tel: (021) 683 64 20. E-Mail: info@wpca.co.za; Internet: www.wpca.cricket.org). Die Spiele finden im Sommer an fast jedem Wochenende statt, und die Test-Matches zwischen Südafrika und den größten Konkurrenten – Australien, England, Pakistan, Indien, Sri Lanka, die Staaten der Karibik und Neuseeland – stehen regelmäßig auf der Tagesordnung.
Fitness-Studios
Überall in der Stadt und den Vororten gibt es Fitnessstudios. Die meisten davon bieten auch Möglichkeiten zum Schwimmen, Squash- und Tennisspielen und Betreiben von anderen Sportarten an. Virgin Active (Tel: (021) 710 85 00. Fax: (021) 710 88 00. E-mail: webadmin@virginactive.co.za. Internet: www.virginactive.co.za) hat auf dem westlichen Kap die meisten Studios, u.a. in Claremont, Main Road (Tel: (021) 683 24 02), Constantia, Main Road (Tel: (021) 794 50 10), Durbanville Palmgrove Centre, Main Road (Tel: (021) 975 52 10) und N1 City Value Centre, N1 (Tel: (021) 505 30 30). Mitgliedschaft ist erforderlich, ein Monatspass kostet zwischen 325 und 485 R (variiert je nach Club).
Golf
In Kapstadt und Umgebung befinden sich 17 Golfplätze und in fast jedem kleinen Ort außerhalb von Groß-Kapstadt werden Kurse angeboten. Viele Plätze sind der Öffentlichkeit zugänglich. Die Preise rangieren von 130 bis 350 R für 18 Löcher. Die Schirmorganisation hat die Western Province Golf Union (Tel: (021) 686 16 68. Fax: (021) 686 16 69. E-Mail: wpga@global.co.za. Internet: www.g-i.co.za). 18-Loch-Plätze haben u.a. der Rondebosch Golf Club, 3 Klipfontein Road (Tel: (021) 689 41 76. Internet: www.rondebosch-golf-club.co.za), Royal Cape Golf Club, 174 Ottery Road, Wynberg (Tel: (021) 761 65 51. Fax: (021) 797 52 46. Internet: www.royalcapegolf.co.za) und der Clovelly Country Club, Clovelly Drive, Clovelly (Tel: (021) 782 11 18. Fax: (021) 782 68 53. Internet: www.clovelly.co.za). Die Platzgebühr (Green Fee) beträgt von 210 R für 18 Löcher beim Rondebosch Golf Club bis zu 280 R für 18 Löcher beim Clovelly Golf Club.
Tennis
Obwohl es überall in der Stadt jede Menge Tennisclubs für den Freizeitsportler gibt, ist es äußerst schwierig, ohne Begleitung eines Mitglieds Zugang zu den Plätzen zu bekommen. Mehrere große Hotels, Fitnessstudios, u.a. Virgin Active und Golfclubs (s. oben) haben eigene Tennisplätze, letztere auch Rasenbowlingbahnen. Andernfalls kann die Tennis Western Province (Tel: (021) 686 30 55. Fax: (021) 685 52 93) mit Informationen behilflich sein.
Wassersport
Kapstadt ist bei Wassersportlern äußerst beliebt. Bei The African Sea Kayak Society (Tel: (021) 790 56 11. Internet: www.tasks.co.za) kann man sich im Kayakfahren auf dem Meer üben, einer neuen und sehr beliebten Sportart, bei der man gemächlich entlang der Küste gleitet. Am Zandvlei in der Nähe von Muizenberg gehört das Windsurfen und Fahren von kleinen Freizeitbooten zu den beliebten Wassersportarten, während der Hochseejachtsport in der Table Bay und False Bay stattfindet. Informationen sind beim Royal Cape Yacht Club, Duncan Road, Table Bay Harbour (Tel: (021) 421 13 45. Fax: (021) 421 60 28. Internet: www.rcyc.co.za) erhältlich. Surfinformationen und -tipps sind auch im Internet (www.wavescape.co.za) verfügbar.
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
20°C 12°C 5%
24.05.12
20°C 11°C 2%
25.05.12
19°C 12°C 50%
26.05.12
18°C 10°C 2%
27.05.12
19°C 9°C 2%
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