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Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Apartheid Museum
Nelson Mandela war bezeichnenderweise derjenige, der das von Kritikern gefeierte Apartheid Museum im Jahre 2001 offiziell eröffnete. Binnen kurzer Zeit wurde dieses außerordentlich beeindruckende Museum ein Muss für Touristen und Einheimische. Die Architektur des Gebäudes ist nüchtern, mit viel Metall, Beton und Backstein, und die 22 Ausstellungsräume befinden sich auf einer Fläche von 6000 m².

Die Geschichte beginnt mit der Einführung der Apartheid (was soviel wie „getrennt sein" auf Afrikaans heißt) durch die National Party im Jahre 1948, die mit Hilfe von strengen Gesetzen die Rassentrennung von Schwarzen und Weißen durchsetzte. Die Ausstellung zeigt, wie Schwarze aus ihren Häusern vertrieben und gezwungen wurden, in so genannten Townships (zu Deutsch "Gemeinden") zu leben. Jeder Aspekt des Lebens wurde nach Hautfarben getrennt, und Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Friedhöfe, Geschäfte, selbst Parkbanken und Strände waren entweder nur für Weiße oder nur für Schwarze zugänglich.

Das Museum verfolgt die Entwicklung des African National Congress (ANC) und der Widerstandsbewegung gegen die Apartheid sowie die Gründung der schwarzen Homelands in den siebziger Jahren und die brutal niedergeschlagenen Proteste und Aufstände. Durch seine Reformen leitete Präsident F.W. de Klerk das Ende der Apartheid ein. Es folgte die Freilassung von Nelson Mandela und anderer Aktivisten aus dem Gefängnis, die ersten freien Wahlen für alle im Jahre 1994 und die Geburtsstunde einer neuen Demokratie.

Ein dramatischer Höhepunkt des Museums ist zum Beispiel ein Raum, in dem 121 Schlingen von der Decke hängen, in Erinnerung an die 121 politischen Gefangenen, die während des Apartheid-Regimes hingerichtet wurden. Ein weiterer Höhepunkt ist bemerkenswertes Filmmaterial eines Interviews mit Nelson Mandela aus dem Jahre 1961, als er sich vor dem Regime versteckte. Ein Ausstellungsraum ist dem Sowetoer Studentenaufstand von 1976 gewidmet, als die Polizei das Feuer auf wehrlose Kinder eröffnete. Eine Reihe von Fernsehmonitoren zeigen die entsetzlichen Bilder dieses verhängnisvollen Tages. Auch auf dem dem restlichen Museumsgelände befinden sich Monitore, die die Geschehnisse dieser Jahrzehnte lebendig werden lassen.

Nachdenklich stimmt die Möglichkeit für den Besucher, sein altes Passbook im Museum abzugeben (diese Ausweispapiere benötigten Schwarze, um die Homelands verlassen und sich in "weißen" Zonen aufhalten zu können) oder einen Kieselstein auf einen Berg Kieselsteine zu legen, als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Apartheid.

Ecke Northern Parkway und Gold Reef Road, Ormonde
Tel: (011) 309 47 00.
Internet: www.apartheidmuseum.org
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Constitution Hill Museum
Eine relativ neue Sehenswürdigkeit ist der berüchtigte alte Gefängniskomplex Number Four, welcher erst 1983 geschlossen und 2004 als Interaktiv-Museum wieder eröffnet wurde.

Während der schlimmsten Zeiten des Apartheid-Regimes durchwanderten täglich zwischen 2000 und 3000 schwarze Gefangene den Gefängniskomplex. Meist wegen fehlender Ausweispapiere verhaftet, mussten sie unter entsetzlichen Bedingungen leiden. Berühmte Insassen waren unter anderem Nelson Mandela und Mahatma Ghandi. Ein Teil der alten Gebäude machte dem neuen Constitutional Court, dem Verfassungsgericht Platz. Die Verwendung von zum Teil originalen Ziegelsteinen soll symbolisieren, wie die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit für die Erschaffung einer gerechteren Zukunft genutzt werden können.

Im Gefängnis selbst hat sich wenig verändert: Das Graffiti an den Innenseiten der Zelltüren, riesige, noch mit Haferbrei verkrustete Töpfe, aus denen die Insassen wie Tiere essen mussten, die dunklen Zellen der Einzelhaft, wo Gefangene bis zu einem Jahr von nichts als Reiswasser leben mussten. Die Bedingungen des benachbarten Frauengefängnisses waren zwar angeblich etwas besser, aber trotzdem mussten sich etliche Frauen eine einzige Zelle teilen, während weiße Insassinnen (meist Aktivistinnen) ihre eigene hatten.

Wie im Apartheid Museum gibt es auch hier Hunderte von Monitoren mit Filmmaterial und Interviews von früheren Gefangenen. Viele von ihnen kehrten zu Nummer Vier zurück, als es ein Museum wurde. In der modernen Eingangshalle des neuen Verfassungsgerichtshofs sind Bäume eines afrikanischen Dorfes dargestellt, unter denen traditionell die Dorfältesten saßen und Entscheidungen trafen.

Ecke Kotze Street und Hospital Street, Braamfontein
Tel: (011) 381 31 00.
Internet: www.constitutionhill.org.za
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (letzte Führung 16.00 Uhr), Sa 10.00-15.00 Uhr (letzte Führung 14.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr; kostenloser Eintritt dienstags.

Lesedi Cultural Village
Lesedi bedeutet auf Sotho "Licht" und ist der Spitzname des Gründers der Basotho Nation (Lesotho), König Moshoeshoe. Das Zweieinhalb-Stunden-Erlebnis in diesem Kulturdorf beinhaltet authentische Volkstänze, geführte Besichtigungen von nachgebauten Zulu-, Ndebele-, Xhosa- und Pedi-Dörfern und eine traditionelle Mahlzeit im Restaurant Nyama Choma. Außerdem gibt es ein voll ausgestattetes Tagungszentrum und Gästebungalows mit Badezimmern.

Broederstroom, auf der R512 in Richtung Hartbeespoort Dam.
Tel: (012) 205 13 94 oder (087) 940 99 33.
Internet: www.lesedi.com.
Öffnungszeiten: Tages- (11.30 Uhr) und Abendführungen (16.30 Uhr), oder nach Terminabsprache.
Mit Eintrittsgebühr.

Soweto
Während des jahrzehntelangen Kampfes gegen ein tyrannisches Regime der weißen Vorherrschaft waren die Bewohner Sowetos (kurz für South Western Townships) lebende Symbole für den Sieg über die Unterdrückung. Nelson Mandela, eine politische Ikone des späten 20. Jahrhunderts, lebte in Soweto, bevor er vom Apartheid-Regime zu lebenslanger Haft wegen Hochverrats verurteilt wurde (und davon 27 Jahre absaß). Um ein Gefühl für die Umgebung zu bekommen, die einen solchen Mann formte, sollte man Soweto besuchen (Internet: www.soweto.co.za).

Obwohl Soweto offiziell zum Großraum Johannesburg gehört, wird es von einer ausgedehnten Bergbau-Abraumhalde und einer stark befahrenen Autobahn vom Stadtrand getrennt. Tausende von winzigen, gemeindeeigenen Wohnhäusern mit nur zwei Zimmern, trostlose Bergarbeiter-Wohnheime und pompöse Villen reihen sich in diesem beängstigend ausgedehnten Township aneinander. Ursprünglich nur als vorübergehende Behausungen für Leiharbeiter der früher überaus ergiebigen Witwatersrand Goldmine gedacht, wohnen heute zirka eine Million Menschen in Soweto.

Besucher, die sehen wollen, wo sich die friedliche Revolution Südafrikas entwickelte, werden vom gänzlichen Fehlen touristischer Einrichtungen überrascht sein. Auffallend ist auch der Gegensatz zwischen der öden Umgebung und den lebhaften, freundlichen Bewohnern.

Da es weder Straßenschilder noch sichere öffentliche Verkehrsmittel gibt, sollte man Soweto am besten mit einem guten Reiseveranstalter erkunden. Interessant sind Halbtagstouren zu geschichtlich relevanten Orten Sowetos oder abendliche Touren durch die Shebeen-Kneipen.

Die historischen Führungen beinhalten Besuche des Hector Pieterson Memorial and Museum, der früheren Behausungen der Nobel-Friedenspreisträger Nelson Mandela und Bischof Desmond Tutu, der Regina Mundi Church, des Walter Sisulu Square of Independence (Platz der Unabhängigkeit), des Avalon-Friedhofes, des Chris-Hani-Baragwanath-Krankenhauses, der Wohnung Winnie Madikizela-Mandelas and Morris Isaacson School (wo der Studentenaufstandes von 1976 begann). Der erst 13 Jahre alte Hector Pieterson war einer der ersten von zahlreichen Schülern, die von der Polizei am 16. Juni 1976 erschossen wurden. Die Gedenkstätte enthält auch ein ergreifendes Foto des Journalisten Sam Nzima, welches zeigt, wie man Hectors leblosen Körper durch Sowetos chaotische Straßen trägt und seine 17-jährige Schwester schluchzend nebenherläuft.

Neben der Gedenkstätte befindet sich das neu eröffnete Hector Pieterson Museum, welches auf kreative Art und Weise, mit Hilfe von bewegenden Fotos und Filmaufnahmen, die Geschichte des 16. Juni erzählt. In den Mauern der Regina Mundi Catholic Church, wo Hunderte von Protestversammlungen stattfanden, sind noch immer die Einschlaglöcher der Schüsse auf die Schutz suchenden Studenten zu sehen.

Der Walter Sisulu Square of Independence (früher Friedensplatz genannt) in Kliptown, dem ältesten Teil Sowetos, ist der Platz, wo die Freedom Charter, die Freiheitscharta, bei einer Massenkundgebung vom ANC vorgetragen wurde. Die Freedom Charter forderte die Gleichheit aller, und Walter Sisulu, der dem Platz nach seinem Tod 2003 seinen Namen verlieh, war einer der ANC-Delegierten. Im Jahre 1955 war es nur ein staubiges Stück Land, aber seit 2003 wurde es zur Touristenattraktion entwickelt und ist jetzt ein schöner Platz mit einer Reihe von Denkmälern und einer Touristeninformation.

Der Führer der Kommunistischen Partei Südafrikas, Joe Slovo, der 1995 an Krebs verstarb, war der erste Weiße, der auf dem Avalon Cemetery begraben wurde. Der nach Nelson Mandela wichtigste Anti-Apartheid-Aktivist Chris Hani, welcher 1993 ermordet wurde, verlieh dem Baragwanath Hospital, dem größten Krankenhaus der Welt, seinen Namen. Nachdem Mandela aus dem Gefängnis entlassen wurde, baute er seiner entfremdeten Frau Winnie Madikizela-Mandela's in Soweto eine Villa, wo die geschiedene Frau des ehemaligen Präsidenten Südafrikas noch heute lebt und ein hohes Ansehen genießt.

Eine abendliche Shebeen-Tour beleuchtet eher den Unterhaltungswert Sowetos. Das Wort stammt zwar aus dem Vokabular der irischen Bergleute, heute aber ist es ein Synonym für das vielseitige und zuweilen lautstarke Nachtleben der Bewohner Sowetos. Während des Apartheid Regimes waren diese informellen Kneipen verboten. Manche bestehen nur aus ein paar Hockern vor einer Hütte, andere sind moderne und schillernde Nachtclubs.

Manche Shebeens haben ihre Menüs und Preise dem Touristenaufkommen angepasst, aber das kann man von Wandi's Place (Dube) nicht sagen. Hier gibt es traditionelle Küche, wie zum Beispiel Umngqusho (Eintopf aus gestampften Bohnen und Mais), Morogo (wilder Spinat) und das in Soweto immer beliebte Chakalaka (Chilli-und-Bohnen-Salat). An einer Wand haben Gäste Tausende von Visitenkarten angeheftet.

B's Place
(Orlando East) ist in einem Anbau eines kleinen Wohnhauses aus den dreißiger Jahren untergebracht. An der Wand sind ausgeschnittene Zeitungsartikel über Soweto zu Zeiten der Apartheid zu sehen. Sorghum-Bier (aus Hirse) wird zu traditionellen Township-Gerichten wie Mogodu (Kaldaunen) und Pap (Maisbrei) gereicht.

Tebogo nennt seine trendige Taverne The Rock - „New York in Soweto" - und hier versammelt sich die sozial aufsteigende Klasse der jungen schwarzen Geschäftsleute. Man isst traditionell oder modern-afrikanisch, während Bilder von Johannesburg an die Wände projiziert werden.

Die ersten Shebeens waren allesamt in den typischen Zwei-Zimmer-Häuschen Sowetos untergebracht. Im Pinky's Place werden die Drinks noch immer im Wohnzimmer serviert, mit angrenzender Tanzfläche im Freien unter einem strohgedeckten Dach.

Führungen in Soweto kann man bei Jimmy's Face-to-Face Tours (Tel: (011) 331 61 09; Internet: www.face2face.co.za) oder JMT Tours (Tel: (011) 980 60 38; Internet: www.jmttours.co.za) buchen. Die Fremdenführer sind Einwohner von Soweto, die es verstehen, die Geschichte und den Charakter dieses Townships zum Leben zu erwecken.

Soweto, 15 Min. westlich vom Zentrum Johannesburgs
Internet: www.soweto.co.za

Gold Reef City Vergnügungspark und Casino
Ursprünglich als Modell Johannesburgs um 1890 während des Goldrausches konzipiert, wurden das Gold Reef City Museum und die Raritätenläden (in Nachbauten der ursprünglichen Gebäude) von der „größten Achterbahn der südlichen Hemisphäre" und einem 60-Tische-Casino in den Schatten gestellt. Trotzdem vermittelt Gold Reef City noch immer ein gutes Bild von Johannesburgs faszinierender Bergbauvergangenheit und ist einen Besuch wert.

Der wirkliche Charme von Gold Reef City liegt in der Tatsache, dass unter der Freizeitpark-Fassade immer noch ein Tunnellabyrinth um den Number 14-Schacht existiert. Das ursprüngliche Goldbergwerk war von 1887 bis 1971 aktiv. Je nach Nachfrage gibt es mehrere Führungen einen 200 Meter langen Schacht hinab, wo Arbeiter aus ganz Afrika schwitzten, schufteten und starben.

Weiterhin Teil des Freizeitparks sind 14 Museen, viele Kunsthandwerk- und Raritätenläden sowie tägliche Gummistiefel- und Can-Can-Tanzvorführungen. Nicht zu vergessen ist das Kasino, welches über das Globe Theatre mit 500 Sitzplätzen und das neue Lyric Theatre mit 1100 Plätzen verfügt.

Das Resultat ist eine außergewöhnliche Mischung aus Unterhaltung und Einblick in die Vergangenheit. Absolut sehenswert ist das detaillierte und faszinierende Modell der über- und unterirdischen Installationen einer Goldmine, angefangen vom Bohren eines Schachtes bis zur Produktion von Goldbarren. Ein weiterer Höhepunkt ist das tägliche Gießen eines Goldbarren - angeblich soll der, der ihn mit einer Hand anheben kann, den Barren mit nach Hause nehmen dürfen.

Gold Reef City, Ormonde, 8 km vom Stadtzentrum.
Tel: (011) 248 68 00.
Internet: www.goldreefcity.co.za.
Öffnungszeiten: täglich 09.30-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Newtown
Vor einigen Jahren war dieser zentral gelegene Teil Johannesburgs noch ein heruntergekommenes Elendsviertel, umgeben von düsteren, verfallenen Kühltürmen und der riesigen, verlassenen Turbinenhalle des ersten Elektrizitätswerks der Stadt auf Kohlebasis. Der allgemeine Zustand von Verfall und Verwahrlosung war im Central Business District allgegenwärtig.

Im Jahre 1998 wurde dann die Central Johannesburg Partnership (CJP) als eine private, gemeinnützige Organisation zur Wiederbelebung der Stadt gegründet. Seitdem hat sich Newtown radikal verändert. Man hat die alten Kühltürme angerissen, den Mary Fitzgerald Platz befestigt, die neue Nelson Mandela Brücke errichtet, die über 40 Eisenbahnschienen führt und Newtown mit Braamfontein verbindet, und den neuen Metro Mall Bahnhof für Minibus-Taxis gebaut. Man hat außerdem an langjährigen Sehenswürdigkeiten wie dem Market Theatre, dem MuseumAfrica und der Oriental Plaza Verschönerungsarbeiten vorgenommen. Neuere Attraktionen wie das Horror Cafe (das Café-Theater gegenüber dem Electric Workshop), Bassline (Jazzclub) and das South African Breweries World of Beer wurden ebenfalls saniert.

Das berühmte MuseumAfrica, Südafrikas erstes neues Museum nach dem Fall des Apartheid-Regimes, und das Market Theatre befinden sich in einem prächtigen viktorianischen Gebäude, das früher der städtische Obst- und Gemüsemarkt war, bis die vor allem indischen Händler in die nahe gelegene Oriental Plaza umziehen mussten. In der Plaza kann man indisch essen oder Kleidung und Stoffe zu niedrigen Preisen erstehen. Die Bollywood-Musik gibt es gratis dazu.

Das Bensusan Museum and Library of Photography, das Museum of South Africa Rock Art und das Bernberg Museum of Fashion sind Teile des MuseumAfrica. Die Themen der Ausstellungen sind vielseitig und reichen vom Frühzeitmenschen bis zum Kampf gegen die Apartheid.

Der Market Theatre Komplex beherbergt drei Theater: das Main Theatre, das Laager Theatre und das Barney Simon Theatre. Im Market Theatre konnte man viel Protesttheater gegen das Regime sehen. Dort wurden auch solch wegweisende Stücke wie Athol Fugards Sizwe Banzi is Dead (1973) und Mbongeni Ngemas Sarafina (1988) uraufgeführt. Der politische Satiriker Pieter-Dirk Uys (in der Rolle seines Alter Egos Evita Bezuidenhout) hat hier seine ausverkauften Anti-Apartheid Ein-Mann-Shows vorgeführt.

Kippies (eine umgebaute viktorianische Toilette) galt lange Zeit als bester Jazz-Club Johannesburgs, und hier schmettert die Musik immer noch jedes Wochenende. Nur ein paar Schritte vom Eingang zum Market Theatre entfernt, gegenüber dem Museum und jenseits des Mary Fitzgerald Square in Newtown Park, befindet sich das neue Bassline (vorher in Melville), ein weiterer erstklassiger Jazz-Club. Das South African Breweries (SAB) World of Beer bietet Führungen und Ausstellungen über das Bierbrauen an, mit der obligatorischen Bierverkostung am Ende. Dort gibt es auch Nachbauten einer Shebeen-Kneipe und einer Spelunke aus frühen Bergbauzeiten.

Nach Newtown gelangt man von der Schnellstraße M1 oder über die Nelson Mandela Bridge von der Bertha Street in Braamfontein zur Ntemi Piliso Street in Newtown.

MuseumAfrica
121 Bree Street
Tel: (011) 833 56 24.
Öffnungszeiten: Di-So 09.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Market Theatre
121 Bree Street
Tel: (011) 832 16 41.
Internet: www.markettheatre.co.za
Öffnungszeiten: Verschieden, je nach Inszenierung.
Mit Eintrittsgebühr.

SAB World of Beer
15 President Street
Tel: (011) 836 49 00.
Internet: www.worldofbeer.co.za
Öffnungszeiten: Di-Sa 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Horror Café
15 Miriam Makeba Street
Tel: (011) 838 67 35.
Öffnungszeiten: Di-Sa 10.00 Uhr bis spät; ein So im Monat geöffnet (verschieden) 12.00-24.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Oriental Plaza
Sixth Avenue, Fordsburg
Tel: (011) 838 65 72.
Internet: www.orientalplaza-fordsburg.co.za
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-14.30.
Freier Eintritt.

Johannesburg Zoo
Im Johannesburger Zoo kann der Besucher zwar immer einen angenehmen Spaziergang durch wunderschöne Gärten unternehmen, er hat aber vor allem die Möglichkeit zu lernen, einen Leoparden von einem Geparden vor seiner nächsten Safari zu unterscheiden. Hier kann man aber auch einfach die Big Five, die fünf für Jäger gefährlichsten Tiere Afrikas, alle auf einmal sehen. Der Zoo genießt großes internationales Ansehen und hat mehr als 2000 Tiere, die in weitläufigen, begrünten Gehegen leben. Besucher können Tages- oder Nachtführungen sowie Führungen „hinter die Kulissen" buchen. Mit der von einem Traktor gezogenen Zoo Ferry (Zoo-Fähre) kann man sich schnell umsehen, bevor man zu Fuß losmarschiert, und die Anlagen sind besonders kinder- und behindertenfreundlich. Die Gehege sind in Zonen eingeteilt: Spice Route („Gewürz-Route", Tiere aus Asien), Heart of Africa („Im Herzen Afrikas", Gorillas, Schimpansen und andere zentralafrikanische Tierarten), Southern Safari (einheimische Tiere Südafrikas), Extreme Environments („Extremklimas", Kamele, Eisbären und Pinguine) und Amazonia (Tiere Südamerikas).

Ecke Jan Smuts Avenue und Upper Park Drive, Parkview
Tel: (011) 646 20 00.
Internet: www.jhbzoo.org.za
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-17.30 Uhr; letzter Einlass 16.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Museum für Militärgeschichte
Im selben Block wie der Zoo gelegen, befasst sich dieses kleine, aber umfassende Museum mit fast allen Perioden der südafrikanischen Militärgeschichte. Man kann Uniformen, Panzer, Artilleriewaffen (einschließlich der in Südafrika gebauten G-6), Handfeuerwaffen, zwölf Flugzeuge und ein U-Boot besichtigen. Es gibt jedoch nur enttäuschend kleine Sektionen über die Anti-Einberufungs-Bewegung (End Conscription Campaign) und die Beteiligung der schwarzen Bevölkerung an den Burenkriegen. Im Museum sind CASSPIRS Schützenpanzer ausgestellt, welche in den Townships zur Niederschlagung der Aufstände gegen das Apartheid-Regime eingesetzt wurden. Eine Ausstellung über den militärischen Aspekt des ANC ist in Vorbereitung.

22 Erlswold Way, Saxonwold
Tel: (011) 646 55 13.
Internet: www.militarymuseum.co.za
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-16.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Johannesburg Botanical Garden
Mit einer Fläche von 148 Hektar ist der Botanische Garten, der sich vom westlichen Ufer des Emmarentia Dammes am Highveld Hang entlang zieht, eines der ruhigsten Plätzchen der Stadt. Der Damm hat einen Segel- und Kanuclub, und es gibt einen prächtigen, terrassenförmig angelegten Rosengarten im klassischen Stil, der angeblich der größte der Welt ist. Obwohl es einen Parkhüter gibt, sollte man entlegene Gebiete des Gartens nur in der Gruppe besuchen. Picknick und Braais (Grillen) sind an den dafür vorgesehenen Orten erlaubt. Im schattig gelegenen Restaurant bekommt man ausgezeichneten Tee und Scones sowie Imbiss-Speisen.

Olifants Road, Emmarentia
Tel: (011) 782 05 17.
Internet: www.jhbcityparks.com
Öffnungszeiten: Täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.
Kostenloser Eintritt.

Melville Village
Normalerweise gehen die wohlhabenden Bewohner Johannesburgs nicht zu Fuß, aber Melville ist eine angenehme, etwas schrullige Ausnahme. Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt gelegen, entsteht Melvilles nachbarschaftliche Atmosphäre durch die eigenartige Mischung aus Wohn- und Geschäftsgebäuden. Es kann sogar passieren, dass man sich fälschlicherweise in die Wohnung einer Privatperson begibt und sich fragt, wo denn die Bedienung bleibt. Die Hauptstraßen, vor allem die Seventh Street, sind einen Spaziergang wert. Man kann Geschäfte für alte Bücher und Antiquitäten oder sogar Body-Piercing-Salons besuchen, oder einfach im Straßencafé die Leute beobachten. Viele von Melvilles schönsten Häusern - manche stammen aus dem 19. Jahrhundert - wurden zu charmanten Pensionen und Gästehäusern umfunktioniert und erfreuen sich steigender Beliebtheit unter ausländischen Besuchern.

Populär bei Vogelbeobachtern und Spaziergängern mit Hunden ist das nördlich von Melville gelegene Naturschutzgebiet Melville Koppies Nature Reserve mit seiner typischen Highveld-Pflanzenwelt und archäologischen Überresten von Siedlungen der Stein- und Eisenzeit. Es gibt sogar Reste damaliger Eisenschmelzöfen zu sehen.

Melville, erreichbar über die Barry Hertzog Street, nördliche Vorstädte

Melville Koppies Nature Reserve:
Eingang von der Arundel Road aus am Nordende der 3rd Avenue, Westdene
Tel: (011) 482 47 97.
Internet: www.mk.org.za
Kostenloser Eintritt.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Galerien
In Johannesburg gibt es eine überraschend große Anzahl von ausgezeichneten privaten bzw. Gemeinschaftsgalerien, die sowohl ausgefallene als auch Mainstream-Geschmäcker bedienen. Drei von ihnen verdienen besondere Beachtung wegen ihres Engagements für afrikanische und südafrikanische Kunst: Die Johannesburg Art Gallery beherbergt traditionelle afrikanische Ausstellungsstücke, moderne südafrikanische Landschaftsgemälde und die besonders interessante William-Kentridge-Sammlung. Die Goodman Gallery unterstützt zeitgenössische südafrikanische Künstler und stellt unter anderem Arbeiten von William Kentridge, Penny Siopis, Willie Bester und Sue Williamson aus. Die Kim Sacks Gallery zeigt traditionelle südafrikanische Stücke und zeitgenössisches südafrikanisches Kunsthandwerk. Eine vollständige Liste aller Galerien Südafrikas (mit Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Internetseiten) kann man unter www.art.co.za finden.

Johannesburg Art Gallery
Dieses von Edward Lutyens entworfene Gebäude beherbergt beeindruckende Gemäldesammlungen aus den Niederlanden des 17. Jahrhunderts und dem England und Europa des 18. und 19. Jahrhunderts. Weiterhin gibt es südafrikanische Kunst des 19. Jahrhunderts, eine große Sammlung zeitgenössischer einheimischer und internationaler Kunst sowie Drucke des 15. Jahrhunderts bis zur heutigen Zeit.

King George Street (Nähe Klein Street), Joubert Park
Tel: (011) 725 31 30.
Kostenloser Eintritt.

Goodman Gallery
163 Jan Smuts Avenue, Parkwood
Tel: (011) 788 11 13.
Internet: www.goodman-gallery.com
Kostenloser Eintritt.

Everard Read Gallery
6 Jellicoe Avenue, Rosebank
Tel: (011) 788 48 05.
Internet: www.everard-read.co.za
Kostenloser Eintritt.

Alliance Française
Die Alliance veranstaltet moderne afrikanische und internationale Kunstausstellungen, gewöhnlich von einzelnen Künstlern. Ausstellungen werden auf Antrag genehmigt.

17 Lower Park Drive, Parkview
Tel: (011) 646 11 69.
Internet: www.alliance.org.za
Kostenloser Eintritt (Eintrittsgebühr für vereinzelte Ausstellungen).

The Premises
Civic Theatre, Loveday Street, Braamfontein
Tel: (011) 877 68 00.
Internet: http://onair.co.za/thepremises
Kostenloser Eintritt.

Standard Bank Gallery
Ecke Simmons Street und Frederick Street, Stadtzentrum
Tel: (011) 631 18 89.
Internet: www.standardbankgallery.co.za
Kostenloser Eintritt.

Kim Sacks Gallery
153 Jan Smuts Avenue, Parkwood
Tel: (011) 447 58 04.
Kostenloser Eintritt.
Rundgänge
Parktown and Westcliff Heritage Trust (Tel: (011) 482 33 49; Internet: www.parktownheritage.co.za) bietet Samstag nachmittags relativ einfach zu bewältigende, geführte Rundgänge von drei Stunden an. Wahlweise bietet Northwards, 21 Rockridge Road, Parktown (täglich 09.00-13.00), auch Broschüren für Besucher an, die Johannesburg ohne Fremdenführer erkunden wollen. Der Mansions & Minor Masterpieces-Rundgang, zum Beispiel, führt durch Parktowns Villen der Bergbau-Großindustriellen samt dekorativen Kunstwerken. From Cliff to Forest beginnt in Westcliff (ein weiteres historisches Vorstadtviertel) und endet in Forest Town, wo sich der Zoo und das Militärgeschichts-Museum befinden. Der geschichtlich ausgerichtete Rundgang Northcliff and Melville: Pre-History to Present führt durch die Steinzeit-Ausgrabungsstätten von Melville Koppies, die Northcliff-Höhen, das Louw-Geldenhuys-Bauernhaus, den Emmarentia Damm und den Botanischen Garten. Abgangsorte sind je nach gewählter Tour verschieden.

Walktours (Tel: (011) 444 16 39; Internet: www.walktours.co.za) organisiert längere geführte Rundgänge, die man in vier bis acht Stunden bewältigt. Führungen gehen zum Beispiel nach Sandton, entlang dem Braamfontein Spruit (Fluss), in den Central Business District (zentral gelegenes Geschäftsviertel), nach Melville Koppies, Constitution Hill, Alexander Township oder vom Zoo Lake bis Emmarentia Damm und zurück. Für Gruppen von zehn oder mehr Personen gibt es einen nächtlichen Zoo-Rundgang nach einem gemeinsamen Abendessen. Abgangsorte sind je nach gewählter Tour verschieden.
Busrundfahrten
Andere Touren
GALA's Queer Johannesburg Tour (Tel: (011) 717 19 63; Internet: www.wits.ac.za/gala/culture_tour.htm). Dieser Ausflug konzentriert sich auf bedeutungsvollen Stätten im Kampf für die Rechte Homosexueller in Südafrika.

Historical Flights (Tel: (0800) 98 03 21; Internet: www.historicflight.co.za) organisiert Champagner-Flüge der langsamen Art in historischen Flugzeugen wie der JU52.

Bill Harrop's Original Balloon Safaris (Tel: (011) 705 32 01; Internet: www.balloon.co.za) bietet frühmorgendliche Ballonfahrten über die majestätischen Magaliesberg-Berge an. Der Flug in dem riesigen roten Ballon dauert etwa eine Stunde und wird von einem exzellenten Champagner-Frühstück auf festem Boden gekrönt. Los geht es auf der Balloon Safaris Country Base im Magalies-River-Tal, in der Nähe des Hartebeespoort-Dammes, 65 km von Johannesburg entfernt.
Halbtägige Ausflüge
Die nationalen botanischen Gärten Walter Sisulu:
Ein 'echter Geheimtipp' mag wie ein abgenutztes Klischee klingen, aber auf dieses Fleckchen Erde, das nur eine einstündige Autofahrt von Johannesburg entfernt liegt, trifft diese Bezeichnung wirklich zu. Vor dem Hintergrund des wunderbaren Witpoortije Wasserfalls erstreckt sich dieser Garten über fast 300 Hektar Land ein und besteht sowohl aus einem gestalteten Teil als auch aus naturbelassener Steppe (offener Savanne). Die natürliche Vegetation ist ein Mosaik aus Grassland und Savanne mit über 600 natürlich vorkommenden Pflanzenarten. Es besteht auch die Möglichkeit für Besucher, ein brütendes, majestätisches Malaienadlerpaar in den Felshängen zu sehen. Im Zentrum der Gärten und im Schatten von zwei wundervollen Stinkwood-Bäumen (Ocotea bullata) befindet sich ein Restaurant (Café Clivia). Die Gärten (Tel: (011) 958 17 50; Internet: www.sanbi.org/sisulu/mainpage.htm) liegen am Ende der Malcolm Road, Poortview, Roodepoort, etwa 25 km westlich von Sandton. Man nimmt auf der N1 die Ausfahrt Beyers Naude und fährt dann auf der R564 weiter. Die Gärten haben täglich von 08.00-18.00 Uhr (kein Einlass nach 17 Uhr) geöffnet.



Johannesburger Löwenpark:
Dieser 200 Hektar große Lebensraum für Löwen mit Aufzuchtstation, die Forschung betreibt,  zeigt mehr als 80 Tiere (darunter ein Paar der berühmten weißen Löwen, die eine Leihgabe des Johannesburger Zoos sind). Zu den weiteren Tierarten gehören Gnus, Spießböcke, Impalas, Buntbock-Antilopen, Zebras und Strauße. Zwischen 12.00-15.00 Uhr ist für Besucher eine Giraffenfütterung von einem extra für diesen Zweck gebauten Turm aus möglich. Es gibt ein Geschäft und ein Restaurant am Parkeingang sowie die Cub World, wo man gegen eine weitere Eintrittsgebühr eine Löwenjunges knuddeln kann. Der Löwenpark (Tel: (011) 691 99 05; Internet: www.lion-park.com) liegt an der R55, zwischen R512 und Cedar Avenue, Nietgedacht, nicht weit entfernt vom Flughafen Lanseria. Die meisten Reiseveranstalter Johannesburgs bieten geführte Touren an. Der Park hat täglich zwischen 08.30-18.00 Uhr im Sommer und zwischen 08.30-17.00 Uhr im Winter geöffnet.
Ganztägige Ausflüge
Die Wiege der Menschheit:
Zu dem 47.000 Hektar großen Gelände gehören Sterkfontein, Swartkrans, Kromdraai und Umgebung. Es beginnt 35 km nordwestlich vom Zentrum Johannesburg und erstreckt sich über 20 km. Seit Dezember 1999 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Dutzende von Kalksteinhöhlen, besonders die Sterkfontein-Höhlen, aus denen so beeindruckende Funde wie Mrs. Ples (der erste vollständige, jemals entdeckte Schädel eines Australopithecus (südlicher Affenman) und die kürzliche Entdeckung Little Foot, ein 3,3 Millionen Jahre altes menschliches Skelett, stammen. Zu der Weltkulturerbe-Stätte gehören auch das Rhino and Lion Nature Reserve (Naturschutzgebiet für Nashörner und Löwen) sowie Wander- und Reitwege, Kunstzentren, ländliche Märkte und Restaurants. Weitere Informationen sind unter www.cradleofhumankind.co.za oder www.valleyofancestors.com erhältlich.

Die Sterkfontein-Höhlen (Tel: (011) 956 63 42; Internet: www.sterkfontein-caves.co.za) befinden sich 50 km westlich der Stadt an der R563, sie haben täglich zwischen 09.00-16.00 Uhr geöffnet und Touren finden jede halbe Stunde statt. Es gibt ein interaktives Ausstellungszentrum und ein Restaurant. Besucher werden auf Fußwegen durch die Höhlen geführt.

Das Rhino and Lion Nature Reserve (Tel: (011) 957 01 06; Internet: www.rhinolion.co.za) hat täglich zwischen 08.00-15.45 Uhr geöffnet. Um dorthin zu gelangen, biegt man auf der N14 hinter dem Schild Kromdraai ab und folgt dann auf einer Strecke von 7 km der Ausschilderung. Das Revier ist weit genug außerhalb von Johannesburg, so dass man sich wie im Busch fühlt. Es beherbergt 600 Stück Wild von 25 verschiedenen Arten, darunter natürlich Nashorn und Löwe.

Maropeng (Tel: (011) 668 32 00; Internet: www.discover-yourself.co.za) ist ein ausgezeichnetes neues Ausstellungszentrum, dass sich auf die Evolutionstheorie und auf die Auswirkungen der Menschheit auf die Erde konzentriert. Es befindet sich 7 km von den Sterkfontein-Höhlen entfernt und liegt an der R24. Es hat täglich zwischen 09.00-17.00 Uhr geöffnet. Das Erlebnis beginnt mit einer Bootsfahrt durch mehrere Tunnel mit Darstellungen von Vulkanen, Eisbergen, Gasen aus dem Erdinnern und anderen grundlegenden Elementen, aus denen unser Planet besteht. Danach werden die Besucher an den Anfang aller Zeiten abgesetzt, wo sie bei der Entstehungsgeschichte der Erde beginnen, um dann durch eine Reihe von Ausstellungen zu gehen, bis sie beim heutigen Tag ankommen. Zu diesen gehören die Bildung der Kontinente, die Entstehung der Menschheit, die Entwicklung des Menschen, die Bevölkerung der Erde, der Hunger nach Land, wie die Menschen die Welt verändert haben und schließlich Umwelt- und Klimaprobleme, die in Zukunft auf uns zukommen werden. Es ist eins der Museen von Johannesburg, das sich der neuesten Technik bedient.

Kunst & Kultur

Einleitung
Überall entstehen in Johannesburg kleine Projekte und künstlerische Entwicklungen, die jeden in den Bann ziehen und unterhalten - darunter sind witzige Komödiantenauftritte, große Opernwerke, Kunstausstellungen, Theateraufführungen im kleinen Kreis und poetische Lesungen an zahlreichen Veranstaltungsorten.

Veranstaltungslisten befinden sich in der Beilage Tonight, der wichtigsten Tageszeitung der Stadt, The Star (Internet: www.tonight.co.za).

Die lebendige Theaterszene und die jährlich stattfindenden Feste in Johannesburg, die nahezu jeden künstlerischen Bereich abdecken, bieten ebenfalls eine spannende Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte des kulturellen Lebens der Stadt kennen zu lernen.

Täglich aktualisierte Listen mit Veranstaltungen in Johannesburg stehen online auf www.702.co.za. Ein guter Online-Stadtführer (Internet: www.artthrob.co.za) stellt Listen mit Kunstausstellungen in der Stadt zur Verfügung.

Karten für kulturelle Veranstaltungen sind bei Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00, Internet: www.computicket.com) erhältlich, dem größten nationalen Reservierungssystem, das auch Verkaufsstände in größeren Einkaufszentren hat.
Film
Jedes größere Einkaufszentrum verfügt über einen Kino-Komplex, der Mainstream-Filme zeigt und entweder von Ster-Kinekor (Internet: www.sterkinekor.com) oder von Nu-Metro (Internet: www.numetro.co.za) betrieben wird. Man kann Karten über Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00; Internet: www.computicket.com) im Voraus bestellen. Immer mehr Kinos haben Kartenlesegeräte, so dass man im Voraus bestellte Karten mit Kreditkarte bezahlen kann. An einem Tag in der Woche, meistens dienstags, kosten die Karten die Hälfte. Cinema Nouveau, in The Mall of Rosebank gelegen, 50 Bath Avenue, Rosebank (Tel: (011) 880 28 66), zeigt Art-House-Filme und ist regelmäßig Veranstaltungsort von Film-Festivals.

Zu einigen erwähnenswerten Filmen, die in Johannesburg spielen, gehören Mapantsula (1988) , der von einem Kleinkriminellen erzählt, der in die Ereignisse der studentischen Unruhen in Soweto verwickelt ist, The Foreigner (1994), handelt von wachsender Ausländerfeindlichkeit, die sich hauptsächlich gegen afrikanische Einwanderer in Johannesburg richtet, und The Line (1996), der gewöhnliche Südafrikaner porträtiert, die mit der gewalttätigen Seite einer sich schnell wandelnden Gesellschaft konfrontiert werden.

Tsotsi
 ist bis heute der bekannteste südafrikanische Film, der bei der Feier zur Oskarverleihung im Jahr 2005 den Oskar in der Kategorie 'Bester ausländischer Film' gewann. Der Film wurde ausschließlich in Soweto und in der Sprache Tsotsi Taal gedreht. Er erzählt die bewegende Geschichte eines gewalttätigen und mordlustigen Gangsters, der plötzlich und unabsichtlich in die Situation gerät, für ein Baby sorgen zu müssen, das er auf dem Rücksitz eines von ihm geklauten Autos fand. Tsotsi Taal ist eine Mischung aus Afrikaans, Englisch und afrikanischen Wörtern. Die Sprache wurde entwickelt, um in den Townships trotz verschiedener Sprachen kommunizieren zu können. Sie wird häufig in der Kwaito-Musik benutzt - eine Art Gangster-Rap.
Literarische Anmerkungen
Die turbulente Vergangenheit (und Gegenwart) von Johannesburg hat einen fruchtbaren Boden für eine reiche literarische Tradition geschaffen. Eine hervorragende Quelle für Bücher ist das African Books Collective (Internet: www.africanbookscollective.com).

Nadine Gordimer, die 1991 den Nobelpreis für Literatur gewann, wurde 1923 nahe der Stadt geboren und lebte seit 1948 in Parktown in Johannesburg. In dem Roman The House Gun (1998), der in Johannesburg spielt, ergründet sie anhand einer Mordanhörung die Probleme der mit Gewalt kämpfenden Gesellschaft nach der Apartheid.

Herman Charles Bosman (1910 -1951) beschreibt in seinen Werken über Johannesburg die Seele der Stadt und reflektiert dabei auch die Seele Afrikas.

Um zu verstehen, warum Johannesburg so viele Schriftsteller fasziniert hat, empfiehlt sich zunächst die Lektüre von Gandhi's Johannesburg: Birthplace of Satyagraha (2000) von Eric Itzkin und Johannesburg, One City, Colliding Worlds (2004) von Lindsey Bremner.

Nelson Mandela wurde zwar nicht in Johannesburg geboren, aber er hatte in der Stadt in den 1950-er Jahren eine Rechtsanwaltskanzlei. Er wurde in dem Vorort Rivonia festgenommen, bevor er 1963 wegen Verrats angeklagt und verurteilt wurde. Mandelas Autobiographie Der lange Weg zur Freiheit (1995) bietet einen bemerkenswerten Eindruck davon, wie dieser außergewöhnliche Mann Johannesburg in den 1940-er und -50-er Jahren erlebt hat.

Der Roman Heart of Redness (2001) von Zakes Mda über Sophiatown handelt von den 'Goldenen Fünfzigerjahren, dem Aufblühen der südafrikanischen Kultur und der Renaissance von Sophiatown'.

Einer der berühmtesten Söhne Johannesburgs aus der Theater-Szene ist Pieter-Dirk Uys, der wahrscheinlich unter seinem Pseudonym Evita Bezuidenhout noch besser bekannt ist. Pieter-Dirk Uys versetzte mit seinen Stücken ab 1973 südafrikanische Politiker und Sittenrichter in Aufruhr. Zu seinen bekanntesten oder auch berüchtigtsten Werken gehören Adapt or Dye (1981), das eine Parodie über die Vorurteile des weißen Regimes über Hautfarbe ist, und das Werk, Truth Omissions (1996/1997), das mit einem bitteren Beigeschmack Südafrikas Truth Commission (Wahrheitskommission) kommentiert, eine Plattform in den Zeiten nach der Apartheid, deren Aufgabe es war, die Versöhnung und Wiedergutmachung zu erleichtern.

Einer der größten Dichter Südafrikas der Gegenwart ist Don Mattera. Er wurde 1935 in Johannesburgs Viertel Sohpiatown geboren. Seine Großeltern schickten ihn in ein privates, katholisches Internat, was er gehasst hat. Dort erwarb er außer Englisch, Boxen und den männlichen Verhaltenskodex kaum andere Kenntnisse. Diese brachten ihm bei seiner Rückkehr nach Sophiatown jedoch große Vorteile, wo er der Anführer einer der berüchtigtsten Straßengangs, den Vultures (Aasgeiern), wurde. Langsam begann schließlich neben dem Kampf gegen die Apartheid-Entlassungen (von Sophiatown) der Prozess der Politisierung (Mitgliedschaft der ANC Jugendliga) und seine Wandlung vom Anführer einer Gang zum politischen Aktivisten.
Musik
Die kernigen Lieder und die unwiderstehlichen Tanzrhythmen von Kwaito (südafrikanische Popmusik) können überall in Johannesburg gehört werden, sie wummern aus Taxis, Clubs und Spelunken und spielen auf Straßenpartys. Das Genre bedient sich in seinen Liedern einheimischer Sprachen und des Straßen-Slangs, die das Leben in Südafrika widerspiegeln, das einen besonderen südafrikanischen Tanz- und Kleidungsstil hat.Kwaito kann man unter anderem im Horror Café hören, 15 Miriam Makeba Street (Tel: (011) 838 67 35), und im Carfax, 39 Pim Street (Tel: (011) 834 91 87; Internet: www.carfax.co.za), beide in Newtown, oder im The Rock, 1987 Vundla Street (Tel: (011) 986 81 82), in Soweto.

Jazz ist ebenfalls sehr beliebt. Die besten Tipps für Jazz sind in Newtown der Kippies Jazz Club, im Market Theatre, 121 Bree Street (Tel: (011) 836 18 05; Internet: www.kippies.co.za) und The Bassline, 10 Henry Nxumalo Street (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bassline.co.za) und in Sandton im Blues Room, Village Walk (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bluesroom.co.za).
Tanz
Die Dance Factory, President Street, Newtown Cultural Precinct (Tel: (011) 833 13 47) bringt zahlreiche internationale und einheimische Künstler auf die Bühne und vermischt oft klassische und ethnische Stilrichtungen.
Theater & Konzerte
Seit 1976 und den Tagen des Protest-Theaters hat die Market Theatre Company, 121 Bree Street, Newtown (Tel: (011) 832 16 41; Internet: www.markettheatre.co.za), den Ruf gewonnen, Stücke aufzuführen, die sozialkritisch sind. Zum Civic Theatre Complex, Loveday Street, Braamfontein (Tel: (011) 877 68 00; Internet: www.showbusiness.co.za), gehören das Nelson Mandela Theatre (früher Civic Main genannt), die Theater Tesson, Thabong und Pieter Ross sowie eine Kunstgalerie. Zu den Vorführungen gehören hauptsächlich einheimische Produktionen, Musicals, Ballett-Aufführungen, Comedy und Pantomine (saisonabhängig). Der unglaubliche starke, 26-köpfige Soweto Gospel-Chor (Internet: www.sowetogospelchoir.com) tritt hier regelmäßig auf.Das Pieter Toerien's Montecasino Theatre, Shop 65, Montecasino Boulevard, an der Ecke des William Nicol Drive und der Witkoppen Road, Fourways (Tel: (011) 511 18 18; Internet: www.montecasinotheatre.co.za), das einem großen Impresario gehört, der der Einrichtung auch ihren Namen gab, bietet sowohl neuen als auch etablierten Künstlern Gelegenheit zum Wachsen und zum Ausprobieren von neuen Richtungen. Ein neues Theater mit 1.900 Sitzplätzen wurde kürzlich dem Komplex angegliedert. Dieses wurde extra für die Aufführung der südafrikanischen Version von Der König der Löwen (Internet: www.lionkingsa.co.za) gebaut. Eine weitere sehr bekannte Persönlichkeit aus der Theater- und Kabarett-Szene, Richard Loring, betreibt das Dinner-Theater The Sound Stage, Old Pretoria Road, Midrand (Tel: (011) 315 50 84; Internet: www.soundstage.co.za).

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender
Die offizielle Internetseite von Johannesburg (Internet: www.joburg.org.za) verfügt über die wahrscheinlich vollständigste Liste aktueller Veranstaltungen.

FNB Dance Umbrella
Februar-März
Ein Festival, das moderne Choreographie und Tanz feiert.
Wits Theatre, University of the Witwatersrand, Braamfontein und The Dance Factory, Newtown
Internet: www.artslink.co.za/arts


Oster-Rand-Show
Ostern
Die größte Verbrauchermesse Südafrikas, mit 30 Ausstellungsthemen, die von Möbeln über Sport und Haushaltswaren bis zu Hobbys reichen. Jährlich kommen etwa 500.000 Besucher. Konzerte, Bandauftritte, über 800 Messestände und den Magen umdrehende Fahrten in freizeitparktypischen Fahrgeschäften gehören dazu.
Corner of Rand Show und Nasrec, Nasrec
Internet: www.randshow.co.za


Decorex
August
Messe für Wohnkultur und Design.
Gallagher Estate, Midrand
Internet: www.decorex.co.za


Joy of Jazz
August
Verschiedene Veranstaltungsorte, besonders in Newtown
Internet: www.standardbankjazz.co.za


The Getaway Show
September
Jährlich stattfindende Messe der Produktanbieter für sportliche Aktivitäten im Freien sowie der Reisebranche.
The Dome @ Northgate, Corner Olievenhout Avenue, Randburg
Internet: www.getawayshow.co.za


Arts Alive
September
Tanz-Vorführungen, poetische Lesungen, Konzerte und Kunst (bildliche Darstellungen).
Verschiedene Veranstaltungsorte
Internet: www.artsalive.co.za


Out in Africa: Das Filmfestival der Schwulen und Lesben Südafrikas
September
Cinema Nouveau, Rosebank
Internet: www.oia.co.za

Einkaufen & Essen

Einleitung
Die ausgewählten Restaurants wurden in fünf verschiedene Kategorien unterteilt: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch geordnet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Nach dem Gesetz muss die Mehrwertsteuer, die zurzeit bei 14 % liegt, in allen Preisen, die auf der Speisekarte stehen, enthalten sein. Folglich ist sie deshalb dann auch schon in der Restaurantrechnung inbegriffen. Die meisten Restaurants verlangen keinen Bedienzuschlag und die Waitrons (die hiesige Bezeichnung für Kellner und Kellnerinnen) erwarten ein Trinkgeld von 10 bis 15 %. Jedoch wird bei Tischen mit über sechs oder acht Personen ein Bedienzuschlag von 15 % meist automatisch in Rechnung gestellt. Es empfiehlt sich während der Hauptsaison, stets einen Tisch im Voraus zu bestellen. Restaurantbesucher sollten das strenge Rauchverbot in Südafrika, nach dem Rauchen in allen Restaurants verboten ist, beachten. In den meisten Restaurants gibt es jedoch einen abgetrennten Raum, der ungefähr 25 % des gesamten Gastraumes eines Restaurants ausmacht.

Die unten angegebenen Restaurants wurden zusätzlich in vier verschiedene Preisklassen unterteilt:

$$$$ (über 300 R)
$$$ (200 R bis 300 R)
$$ (100 R bis 200 R)
$ (bis zu 100 R)

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü für eine Person sowie eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die MwSt. ist inbegriffen, allerdings nicht das Trinkgeld.
Restaurants
Gourmetrestaurants

La Belle Terrasse and Loggia
La Belle Terrasse sitzt oben auf einem Felsen, in dem das Westcliff Hotel eingelassen ist. Das Restaurant bietet auf alle Fälle eine der überraschend schönsten Landschaftsaussichten der Stadt. Das Dekor ist in gedeckten Pastelltönen gehalten. Es ist elegant, opulent und verfügt ungeniert über einen kolonialen Stil. Der Service ist souverän und professionell. Der Brunch am Sonntag besteht aus einem kalten Buffet (hierher pilgert wöchentlich ein anspruchsvolles Volk, das nach dem hektischen Stadtleben eine ruhige Oase sucht), zu dem französische Austern, Kaviar aus dem Kaspischen Meer, Königsgarnelen, geräucherter Lachs und Wurstwaren genauso wie eine stattliche Anzahl von heißen Suppen und Salaten gehören. Das warme Buffet besteht u.a. aus pochierten Eiern auf Brötchen mit Schinken und einer Art Sauce Hollandaise und anderen Spezialitäten, die mittags gereicht werden, wie Lammbraten in einer Rosmarin-Sauce. Es ist ein fantastischer Ort, um in luxuriöser Umgebung zu dinieren, während man die Elefanten unten auf der Weide beobachten kann.

The Westcliff Hotel, 67 Jan Smuts Avenue, Westcliff
Tel: (011) 481 60 00.
Internet: www.westcliff.com
Preis: $$$$

Le Canard
Aus einem herrschaftlichen, georgianischen Landsitz wurde dieser elegante und romantische Treffpunkt, in dem vornehme Säle großzügig mit Stoffen drapiert sowie mit antiken, Möbeln und persischen Teppichen dekoriert sind. Draußen blühen in den Gärten viele Blumen. Die Gerichte sind typischerweise zeitlos. Köstlichkeiten mit Ente, Rind und Meeresfrüchten sind das Markenzeichen des Le Canard. Als Vorspeise sollte man unbedingt die Königskrabben und Obstsalat auf Ingwerbrot probieren, und weitermachen mit betrunkenem Hähnchen, das am Tisch flambiert und in Kokosnussmilch, die mit Ingwer, Wacholder und Branntwein gewürzt ist, serviert wird. Diese Speisefolge toppt man am besten mit gebackenem Käsekuchen.

163 Rivonia Road, Morningside, Sandton
Tel: (011) 884 45 97.
Internet: www.lecanard.co.za
Preis: $$$$

Linger Longer
Untergebracht in der umgebauten Villa eines ehemaligen Minen-Magnaten, verlangt das schicke Dekor elegante Kleidung oder Abendgarderobe. Der Service ist fachkundig (Speisekarten sind überflüssig, weil die Kellner alle Standardgerichte und Spezialitäten auswendig wissen) und die Spitzenküche ist weltklasse. Hummercremesuppe und Gänseleberpastete empfehlen sich als Vorspeise. Diesen sollte man als Hauptspeise entweder panierten Lammrücken, Lachs aus dem Atlantik, Ente (immer beliebt) oder eine verführerische Spezialität folgen lassen. Gekrönt wird diese Speisefolge schließlich von einem gemischten Fruchteis. Das Linger Longer öffnete erstmals 1961 seine Türen. Es beeindruckt zuverlässig den verwöhntesten Gaumen - und ist ideal für Geschäftsessen, sei es mittags oder abends. Gäste sollten rechtzeitig im Voraus buchen.

58 Wierda Road, Wierda Valley, Sandton
Tel: (011) 884 04 65.
Preis: $$$$

Vilamoura
Die Vilamoura wird schon so lange als eins der besten portugiesischen Fischrestaurants angesehen, dass sie diese inoffizielle Auszeichnung sicher innehat. Das Restaurant ist schick und ziemlich förmlich. Das Interieur ist in Creme- und Goldtönen gehalten und an den Wänden hängen Kunstdrucke, die wegen ihrer Strenge nicht gerade überzeugend sind. Die Platte mit Meeresfrüchten des Hauses ist berühmt, erfreut jeden Fisch-Gourmet und ist geeignet, um wichtige Gäste zu beeindrucken (der Preis entspricht dem Angebot). Außer Meeresfrüchten sind auch Vilamouras Piri-Piri-Huhn, portugiesisches Steak und Chouriço (traditionelle portugiesische Würste) jederzeit köstlich. An den meisten Abenden spielt eine lateinamerikanische Band.

Intercontinental Sandton Towers, Ecke Fifth und Alice Street, Sandhurst, Sandton
Tel: (011) 884 03 60.
Internet: www.vilamoura.co.za
Preis: $$$$


Trendrestaurants

Buzz 9
Das Buzz 9 wurde durch seinen Besitzer aus der Tschechischen Republik und seine Kellner aus den hipperen Stadtteilen Johannesburgs, zu einem einzigartigen aber zuverlässigen Wahrzeichen in dem Künstlerviertel Melville. Das Interieur mutet industriell an und die Speisekarten sind kleine Kunstbroschüren, in denen die Auflistung der im Angebot stehenden Gerichte nach der beeindruckenden äußeren Form zweitrangig ist. Der Hauptanziehungspunkt besteht in der großen Auswahl an Cocktails. Die spezielle Kreation des Hauses, der Beach Buzz House, ist absolut empfehlenswert - es ist eine Mischung aus Wodka, Pfirsichschnaps Gin sowie Grapefruit- und Orangensaft. Soll es etwas zu essen sein, dann fährt man sehr gut mit der großen und köstlichen Platte mit Nachos. Die Gäste können auch draußen sitzen und das bunte Straßenleben während des Essens vorbeiziehen sehen.

9 Seventh Street, Melville
Tel: (011) 726 20 19.
Preis: $$

Circle
Das Circle gehört dem gleichen Pärchen, das The Singing Fig (Siehe unten) betreibt. Sowohl der Service als auch das Angebot an Speisen sind in beiden Restaurants gleichauf. Das Dekor ist einladend und in natürlichen Farbtönen gehalten. Ein paar interessante moderne Schwarz-Weiß-Fotografien hängen an den Wänden. Das Ambiente ist toll, unverbraucht und die Kundschaft ist jung und eigensinnig. Das Restaurant liegt in einer Reihe von Kuriositäten-Läden in dem modernen Vorort Greenside und ist leicht von Rosebank oder Sandton aus erreichbar. Die Gerichte des Circle wie Ente und Mus aus roter Beete, Springbock-Braten mit wilden Pilzen und Soufflé aus dunkler, belgischer Schokolade, für das man sterben würde, sind sehr empfehlenswert.

141 Greenway Road, Greenside
Tel: (011) 646 37 44
Internet: www.circlerestaurant.co.za
Preis: $$$

The Singing Fig
The Singing Fig, das über einen sicheren Parkplatz hinter dem Haus verfügt und in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen liegt, ist mit seinem Ambiente irgendwo zwischen Italiener-zu-Hause und moderner Pop-Art angesiedelt. Es entwickelte sich zu einem der Orte in Johannesburg, in denen man gesehen werden möchte. Zu einigen der Gerichte, die mit ungewöhnlichen Zutaten zubereitet werden, gehören die Königskrabben, die in Filo-Teig gebacken sind und mit Melone und Zimt als eine Vorspeise gereicht werden, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ein weiteres Beispiel ist freilaufende Ente, mit Soße gesprenkelt und gegrilltem Gemüse.

44 The Avenue, Norwood Gardens
Tel: (011) 728 24 34.
Internet: www.singingfig.co.za
Preis: $$$

Yo! Sushi
Das Yo! Sushi gehört zu einer internationalen Kette, es ist modern, geräumig und hat ein preiswertes Dekor, das von westlichem Zen inspiriert wurde. Das Restaurant beansprucht von sich, ein aktives Mitglied der internationalen Avantgarde-Kultur zu sein. Das Sushi und ähnliche Gerichte sind mit Sicherheit frisch und gesund und der Sushi-Chef-Koch (der ein mehrjähriges Studium der Kochkunst in Japan vorweisen kann) verpasst der bewährten Tradition eine unkonventionelle Note. Auf einem Laufband ziehen die Sushi-Gerichte vorbei, während Speisen, die unter Rühren kurz angebraten wurden und gegrillter Tunfisch und Lachs aus der Küche kommen. Das Yo! Sushi eignet sich für Leute, die nur eine zehnminütige Mittagspause haben und trotzdem kein Fast-Food essen wollen. Sake ist ausreichend vorhanden, um die Gerichte hinunter zu spülen.  

Shop 49, Village Walk Shopping Complex, Ecke Rivonia Road und Maude Avenue, Morningside, Sandton
Tel: (0119 783 61 66.
Preis: $$$


Preiswerte Restaurants

Black Steer Grillhouse and Bulldogs Pub
Das Black Steer ist in erster Linie ein Steakhaus oder eine Bar, wie sie in einem Sporthaus angetroffen werden kann. Wegen seines auffälligen und geschmacklosen (aber merkwürdigerweise beruhigenden) Dekors im Stil des Wilden Westens (zu dem auch die obligatorischen Wanted-Anschläge gehören), erhebt es keinerlei Ansprüche, etwas anderes als das, was es ist, zu sein. Es befindet sich in der Rosebank Mall und hier bietet sich die Gelegenheit, die hervorragenden Schweinerücken und -steaks oder die saftigen Kalamares inmitten der unterschiedlichen Bewohner der Stadt zu probieren. Die Bedienung ist freundlich, professionell und aufmerksam. Jeden Mittwochabend wird eine Quiz-Nacht veranstaltet.

Shop 171, The Mall of Rosebank, Ecke Baker Street und Cradrock Avenue, Rosebank
Tel: (011) 447 69 18.
Preis: $$

Chon Hing
Jedes Restaurant, das von sich behaupten kann, seit über 40 Jahren authentische und köstliche chinesische Gerichte zu servieren, muss etwas richtig machen. Gerade als dieser Stadtteil von Johannesburg, der lange als 'Zone des Verfalls' bekannt war, als ein Teil der kulturellen Fußgängerzone Newtowns ausgebaut wurde, führte die Nelson Mandela Brücke direkt zum Chon Hing. Hier bringt einen die Wirtin Yvonne zu einem bunten Plastiktisch, an dem klapprige Stühle wie in der Schule stehen. Sie erzählt ihren Gästen Geschichten über eine Stadt, die alles erlebt hat und serviert dabei das beste Chow Mein mit Garnelen (eines von 100 Gerichten) jenseits von Beijing. Das Restaurant ist einfach charmant und zeitlos.

26 Alexander Street (neben Commissioner), Ferreirastown
Tel: (011) 834 32 06.
Preis: $

Fourno's Bakery
Fourno's Bakery ist in den nördlichen Vororten das beste Plätzchen für ein Frühstück mit Zeitung und an einem Tisch in der Sonne. Bäcker arbeiten die ganze Nacht durch, um die Gäste mit einer erstaunlich großen Auswahl an Köstlichkeiten beliefern zu können, wie noch warmes Brot, Feingebäck, Quiches, Kuchen, Samosas (dreieckige, frittierte Teigtaschen), Pasteten, Brötchen und volle Mahlzeiten wie Pastagerichte, Salate und sehr gute Sandwichs. Das berühmte Frühstück ist ausgezeichnet und bringt einen durch den ganzen Tag. Zu empfehlen ist Roggenbrot mit Ziegenkäse, Spinat und pochierte Eier. Als Mittagessen sollte man ein halbes, gegrilltes Hähnchen, das direkt vom Spieß genommen wird, zusammen mit einem knackigen Salat und Kartoffelspalten probieren. Eine große Auswahl an Kaffeesorten besteht ebenfalls und die Bäckerei verfügt über ein gut sortiertes Feinkostgeschäft.

Dunkeld West Centre, Jan Smuts Avenue, Dunkeld
Tel: (011) 325 21 10.33

Baker Square, Rosebank
Tel: (011) 447 33 92OR

Tambo Internationaler Flughafen
Tel: (011) 390 35 02.

Internet: www.fournos.co.za
Preis: $

The Radium Beer Hall
The Radium ist die älteste Bar und das älteste Grillrestaurant Johannesburgs. Es hat ein historisches Ambiente, das genauso verlockend ist wie die Gerichte auf der Speisekarte und genauso authentisch wie der Live-Jazz des Hauses, bei dem der Rhythmus mit dem Fuß auf den Boden geklopft wird und der die Decke aus Blech aus Sympathie mitschwingen lässt. Es ist eine der ältesten Kneipen Johannesburgs, das früher regelmäßig von dem gefeierten, einheimischen Autor Herman Charles Bosman besucht wurde und heute von einer treuen aber lauten Kundschaft frequentiert wird. The Radium ist ein bodenständiges Restaurant, das genügend authentischen Charakter besitzt, um aus ihm eine Sehenswürdigkeit zu machen. Hier kann man noch am ehesten erleben, wie Johannesburg in der Ära des Goldrausches gewesen sein mag. Die Wände hängen voll mit Erinnerungsstücken, angefangen mit Fotos von Fußballmannschaften aus der Vorkriegszeit und von Jazzmusikern, die hier gespielt haben bis hin zu klassischen Postern und Zeitungsartikeln, die die Geschichte des Radiums festhalten, die 1934 begann. Köstliche Brötchen von Prego, hervorragende Rippchen, viele Garnelen für wenig Geld und eine große Auswahl an einheimischen und importierten Biersorten. Live-Musik wird hier groß geschrieben und es wird besonders viel Jazz gespielt. Der Besitzer Mannie ist dafür bekannt, dass er ungebetene Gäste auch schon mal mit seinem Baseball-Schläger vertreibt.

282 Louis Botha Avenue, Orange Grove
Tel: (011) 728 38 66.
Internet: www.theradium.co.za
Preis: $$


Persönliche Empfehlungen

Moyo Newtown
Wie bei seiner berühmten Schwester am Melrose Arch, wird das Dekor und das Ambiente des Moyo am Market Theatre in Newtown von einer Mischung dominiert, die einerseits durch die afrikanischen Materialien und die Mosaikarbeiten aus dem Moyo-Stil besteht und die andererseits die tief verwurzelte Protest-Geschichte der umliegenden Theater und Gegend widerspiegelt. Unter der sieben Meter hohen Decke wird Live-Musik geboten. Gäste haben auch die Möglichkeit, die hervorragende Aussicht bei einem einheimischen Lagerbier in der höher gelegenen Kneipe zu genießen. Zur Auswahl stehen drei Menüs. Alternativ sucht man sich etwas von der Speisekarte aus, die marrokanische, algerische, mosambikanische und angolische Gerichte sowie traditionelle südafrikanische Speisen zu bieten hat.

Market Theatre Complex, 121 Bree Street, Newtown
Tel: (011) 838 17 15.
Internet: www.moyo.co.za
Preis: $$$

Einleitung
Johannesburg ist ein Einkaufsparadies mit einer riesigen Auswahl an Geschäften. Vorhanden ist alles-vornehme Modeboutiquen und riesige Einkaufszentren, Straßenmärkte und Verkaufsstände, Raritätenläden und Muti Merchants (traditionelle Heilmittel-Verkäufer-besonders unter der Hochstraße am südlichen Ende der Faraday Street und in der Diagonal Street im Zentrum).
Einkaufsmeilen
Die Main Road und die Seventh Street in Melville sind voller Läden mit Büchern aus zweiter Hand. In Norwood, vor allem auf der Grant Avenue, bekommt man dagegen die besten Antiquitäten. Art Africa, 62 Tyrone Avenue, Parkview, verkauft afrikanische kunsthandwerkliche Produkte, die oft aus wieder verwendeten Materialien in Selbsthilfe-Projekten hergestellt werden. Im Giraffe Centre, Second Avenue, Melville, gibt es eine große Anzahl von Geschäften, die Kunsthandwerkliches anbieten. Der Laden des Restaurants Moyo, Zoo Lake in Parkview (Internet: www.moyo.co.za), verkauft eine Reihe farbenfroher Geschenke, Möbel und kunsthandwerkliche Produkte, die von Künstlern aus sozial schwachen Gemeinden stammen.
Märkte
Die vielen verschiedenen Flohmärkte Johannesburgs sind immer einen Besuch wert. Bruma Market World, 49 Ernest Oppenheimer Avenue, Bruma (Internet: www.brumamarketworld.co.za), befindet sich auf einem verblüffend großen Areal von mehr als 600 Ständen. Sogar der Fußweg zum Flohmarkt wird zum Verkauf von Waren benutzt. Täglich von 09.30-17.00 Uhr geöffnet (außer montags).

Der African Craft Market, neben der Mall of Rosebank, 1 Cradock Avenue, Rosebank (Internet: www.craft.co.za), ist ein Muss für alle Besucher - und nicht nur für die, die gerne einkaufen gehen. Lokalbands spielen oft Live-Musik. Der Markt für afrikanisches Kunsthandwerk ist teurer und es wird weniger Ramsch angeboten als in der Market World, aber man kann immer noch unter Hunderten von Ständen aussuchen. An zentral gelegenen Schaltern kann man sogar mit Kreditkarten für seinen Einkauf bezahlen. Täglich von 09.00-17.00 Uhr geöffnet. Beide Märkte sind unter den Besten für afrikanische Raritäten.

Im Bryanston Organic Market, 231 Bryanston Drive, Bryanston, Sandton (Internet: www.bryanstonorganicmarket.co.za), ist alles, was verkauft wird, entweder organisch oder von Hand gearbeitet. Der Markt ist vor allem für sein leckeres Gebäck und die vielen Sorten köstlichen, selbst gemachten Käses bekannt. Ein beliebtes Gartenlokal bietet Kuchen, Gebäck und Kännchen des einheimischen Rooibos- (Busch-) Tees an. Von Donnerstag bis samstagmorgens geöffnet, im Sommer gelegentlich abends von 17.00-21.00 Uhr.
Einkaufszentren
In Johannesburg baut man immer noch riesige neue Einkaufszentren.
Eastgate Mall (Internet: www.eastgatecentre.co.za),
Sandton City (Internet: www.sandtoncity.com),
The Mall of Rosebank (Internet: www.themallofrosebank.co.za),
Hyde Park Corner (Internet: www.hydeparkshopping.co.za) und
Fourways Mall (Internet: www.fourwaysmall.com) sind die Größten und Besten. Im Sandton City gehen die Reichen und Schönen einkaufen. Dort gibt es Designermode, Schmuck, elektronische Waren und einige ausgezeichnete, wenn auch teure Kuriositätenläden.
Öffnungszeiten
Einkaufszentren sind im Allgemeinen täglich von 09.00-18.00 Uhr geöffnet (die kleineren haben sonntagnachmittags geschlossen).
Hinweis
Alle Waren werden mit einer Mehrwertsteuer von 14% verkauft (dies wird auf Flohmärkten oft ignoriert). Besucher können, wenn sie alle Belege aufheben, die Mehrwertsteuer am Flughafen oder an der Grenze zurückerstattet bekommen. Mehr Informationen erhält man auf der Internetseite www.taxrefunds.co.za.

Nachtleben

Einleitung
Johannesburg hat ein lebendiges Nachtleben, mit Bars und Diskos, die ständig wechseln. In Soweto und anderen Townships konzentriert sich das Nachtleben auf die Shebeens (informelle Kneipen, oft in Wohnhäusern) oder auf die richtigen Kneipen (etwas anspruchsvoller als Shebeens, manchmal mit Live-Musik). Man sollte in Soweto nicht allein ausgehen-doch in Begleitung eines südafrikanischen Bewohners allemal, oder auf einer geführten Shebeen-Tour (Siehe Soweto in Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten).

Der Rest der Stadt verfügt über zahlreiche Orte zum Ausgehen, von männer- und sport-dominierten Pubs bis zu schicken Cocktail- oder Hotelbars. Jeder Stadtteil hat sein eigenes Nachtleben. Besonders Melville ist angesagt, und die Seventh Street und angrenzende Straßen entlang findet man Dutzende kleiner Bars, die halb drinnen, halb draußen auf einen Drink einladen. Die nördlich gelegenen Stadtteile wie Rosebank, Norwood, Rivonia und Orange Grove ziehen eher die besser verdienenden Nachtschwärmer an. Im Central Business District ist Newtown zu später Stunde neuerdings wieder populär.

Nachtclubs sind meist bis sehr spät geöffnet, weil es in Südafrika keine echten Alkoholausschankgesetze gibt. Ab 18 Jahren darf Alkohol getrunken werden, obwohl manche Clubs ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren verlangen. Einige feinere Hotels und Nachtclubs erwarten lässig-elegante Kleidung. In den übrigen Clubs kann man so ziemlich alles anziehen. Meist gibt es eine Eintrittsgebühr, besonders wenn Live-Musik geboten wird. Manchmal ist der Eintritt vor 22.00 Uhr kostenlos. Für mehr Infos zum Johannesburger Nachtleben ist die Internetseite www.jhblive.co.za äußerst empfehlenswert.
Bars
Catz Pajamas Restaurant und Pub auf Melvilles Main Road hat 24 Stunden lang geöffnet. Nach einer langen Partynacht kann man auf dem schmiedeeisernen Balkon des alten Gebäudes frühstücken und dabei die Sonne aufgehen sehen. Roxy Rhythm Bar, ebenfalls auf der Main Road, ist ein entspannter Ort für einen Drink und ein Billard-Spiel, doch es kann voll werden, wenn Bands aus der Gegend am Abend Live-Musik spielen. The Ratz Bar, Seventh Street, ist eine weitere dynamische junge Bar, während Xai Xai auf der selben Straße eher Künstler anzieht und eine lange Liste von Cocktails und Küche mit mosambikanischen Einflüssen anbietet. Die Reggae-Bar Cool Runnings auf der Fourth Avenue veranstaltet gelegentlich Live-Comedy.

Eine der ältesten Bars der Stadt ist die Radium Beer Hall, 282 Louis Botha Avenue, in Orange Grove (Internet: www.theradium.co.za). 1929 als Teelokal eröffnet, wurde sie 1944 zu einer Bierhalle. Die lange Theke ist ein Originalstück aus dem Ferreirastown Hotel aus den frühen Bergbauzeiten.

Wer dagegen sehen und gesehen werden will, sollte ins schicke Park Hyatt Hotel auf der Oxford Road im Vorort Rosebank gehen. In der trendigen Bar trifft man sich mit Vorliebe zum gepflegten Drink nach der Arbeit. Im Einkaufszentrum neben dem Park Hyatt treffen sich die gut betuchten Bewohner des nördlichen Stadtteils im Katzy's. Man sitzt in dicken Sofas und genießt leise Bluesmusik und das reiche Angebot an Zigarren, Cognacs und Whiskeys.

 In Sandton liegen die angesagten Bars rund um den stimmungsvollen Nelson Mandela Square, neben dem Sandton City Einkaufszentrum (Internet: www.nelsonmandelasquare.com). Der Platz erinnert an eine italienische Piazza. Man sitzt unter Bäumen, in denen Lichterketten funkeln, und unter der Obhut der sechs Meter großen Nelson Mandela-Statue.

Melrose Arch, erreichbar über den Corlett Drive in Melrose (Internet: www.melrosearch.co.za), ist ein weiterer Piazza-ähnlicher Komplex mit vielen angesagten Restaurants und Cafés. Zu empfehlen ist die schicke Bar im Melrose Arch Hotel mit ihrer schönen dunklen Holztheke, Ledersesseln und originellen afrikanischen Dekoration.  
Catz Pajamas Restaurant und Pub auf Melvilles Main Road hat 24 Stunden lang geöffnet. Nach einer langen Partynacht kann man auf dem schmiedeeisernen Balkon des alten Gebäudes frühstücken und dabei die Sonne aufgehen sehen. Roxy Rhythm Bar, ebenfalls auf der Main Road, ist ein entspannter Ort für einen Drink und ein Billard-Spiel, doch es kann voll werden, wenn Bands aus der Gegend am Abend Live-Musik spielen. The Ratz Bar, Seventh Street, ist eine weitere dynamische junge Bar, während Xai Xai auf der selben Straße eher Künstler anzieht und eine lange Liste von Cocktails und Küche mit mosambikanischen Einflüssen anbietet. Die Reggae-Bar Cool Runnings auf der Fourth Avenue veranstaltet gelegentlich Live-Comedy.

Eine der ältesten Bars der Stadt ist die Radium Beer Hall, 282 Louis Botha Avenue, in Orange Grove (Internet: www.theradium.co.za). 1929 als Teelokal eröffnet, wurde sie 1944 zu einer Bierhalle. Die lange Theke ist ein Originalstück aus dem Ferreirastown Hotel aus den frühen Bergbauzeiten.

Wer dagegen sehen und gesehen werden will, sollte ins schicke Park Hyatt Hotel auf der Oxford Road im Vorort Rosebank gehen. In der trendigen Bar trifft man sich mit Vorliebe zum gepflegten Drink nach der Arbeit. Im Einkaufszentrum neben dem Park Hyatt treffen sich die gut betuchten Bewohner des nördlichen Stadtteils im Katzy's. Man sitzt in dicken Sofas und genießt leise Bluesmusik und das reiche Angebot an Zigarren, Cognacs und Whiskeys.

In Sandton liegen die angesagten Bars rund um den stimmungsvollen Nelson Mandela Square, neben dem Sandton City Einkaufszentrum (Internet: www.nelsonmandelasquare.com). Der Platz erinnert an eine italienische Piazza. Man sitzt unter Bäumen, in denen Lichterketten funkeln, und unter der Obhut der sechs Meter großen Nelson Mandela-Statue.

Melrose Arch, erreichbar über den Corlett Drive in Melrose (Internet: www.melrosearch.co.za), ist ein weiterer Piazza-ähnlicher Komplex mit vielen angesagten Restaurants und Cafés. Zu empfehlen ist die schicke Bar im Melrose Arch Hotel mit ihrer schönen dunklen Holztheke, Ledersesseln und originellen afrikanischen Dekorati
Clubs
Der vornehmste Tanzclub Johannesburgs ist das Monsoon Lagoon im Emperor's Palace Casino in Kempton Park (Internet: www.monsoonlagoon.co.za), mit professionellen GoGo-Tänzern, extravaganter Beleuchtung und Einrichtung sowie modernster Beschallungstechnik ausgestattet.

Auch Melville hat viele trendige Nachtclubs zu bieten. Im Buzz 9 auf der Seventh Street gibt es übergroße Spiegel, schicke Kissen und regelmäßig legen DJs auf. Das Tokyo Star, Fourth Avenue, ist im Stil der japanischen Popkultur dekoriert und bietet Sushi an.

Newtowns Horror Cafe, 15 Miriam Makeba Street, ist mit Gegenständen aus dem Horrormilieu dekoriert; an Wochenenden spielt man afrikanische Musik, einschließlich Kwaito. Ins Carfax, 39 Pim Street (Internet: www.carfax.co.za), geht es, wenn man performance art (wörtlich: vorgeführte Kunst) zu seinem Bier sehen will. An den Wochenenden finden hier auch Raves auf drei Tanzflächen statt. The Rock, 1987 Vundla Street, Rockville, ist einer der angesagtesten Clubs Sowetos und bietet Kwaito und Jazz, eine große Bar, eine Dachterrasse und eine Tanzfläche.

Beliebt für Raves ist das Reality, 248 Jeppe Street, das über drei Tanzflächen verfügt und eine Mischung aus Hip Hop, House und Drum'n'Bass spielt. Ebenso gefragt sind das Bump, Ecke Alexander Road und Aitken Road, und das Midrand, wo schon einige große Partys gelaufen sind. Big Brother Productions (Internetseite des Clubs: www.clubzone.co.za) organisiert regelmäßig “Wasserpartys” im Wildwaters Freizeitpark in Boksburg, östlich von Johannesburg.
Live-Musik
Früher in Melville zu Hause, ist The Bassline (Internet: www.bassline.co.za) in die Newtown Music Hall in Newtown umgezogen. Viele einheimische Live-Bands (so zum Beispiel Tananas, die schon mit Sting und Paul Simon aufgetreten sind) spielen in dem immer noch äußerst beliebtest Jazz- und Bluesclub. In Newtowns The Songwriter's Club, Carr Street, treten jungen Musiker auf, einschließlich Hip-Hop-Sänger aus den Townships. Kippies, im Market Theatre, 121 Bree Street (Internet: www.kippies.co.za), veranstaltet sehr gute (und deshalb brechend volle) Jazz-Nächte. In Melville richtet sich die Roxy Rhythm Bar (Siehe oben genannte Bars) zwar mehr an Studenten, aber trotz ihrer Rock-und-Burger-Atmosphäre kann man hier immer sicher sein, ein paar gute einheimische Live-Bands zu erleben. In Rosebanks Village Walk Complex, Rivonia Road, gibt es den dunklen, verräucherten Blues Room (Internet: www.bluesroom.co.za), der als der beste Jazz und Blues-Club der Stadt angesehen wird. Live-Musik bietet auch die Radium Beer Hall (Siehe oben genannte Bars) an vier Tagen in der Woche, und jeden ersten Sonntag im Monat spielt eine 19-köpfige Jazz-Band. Eine ausgezeichnete Internetseite ist www.tonight.co.za.

Infrastruktur

Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt - Johannesburg: 12 Std.; Zürich - Johannesburg: 11 Std.; Wien - Johannesburg: 13 Std.
OR Tambo Internationaler Flughafen (JNB)
Tel: (011) 921 62 62.
Internet: www.acsa.co.za

Johannesburgs Flughafen liegt 19 km östlich vom Stadtzentrum. Der Flughafen fertigt über 11 Millionen Passagiere pro Jahr ab und hieß bis 2006 noch Johannesburg Internationaler Flughafen, bis er schließlich nach dem Anti-Apartheid-Aktivisten Oliver Reginald Tambo, der 1993 starb, benannt wurde. Es ist der verkehrsreichste und nach Meinung vieler auch der beste Flughafen Afrikas aufgrund seiner vielen erstklassigen Einrichtungen und Dienstleistungen.

Flughafeneinrichtungen Zu den Flughafeneinrichtungen gehören u.a. eine Klinik (24 Std. geöffnet), drahtloser Internetzugang, Verleiher von Mobiltelefonen und SIM-Karten, ein Telefonzentrum (24 Std. geöffnet), Informationstelefone (durchgehend nutzbar), Banken, eine Wechselstube (24 Std. geöffnet), Geldautomaten, Post, Duty-free-Shops u.a. Geschäfte, eine Touristinformation, Konferenzeinrichtungen, Hotel-Reservierungsschalter, Gepäckaufbewahrung, Mietwagenschalter (Avis, Budget, Europcar, Hertz, Imperial und Tempest), Restaurants, Bars, ein muslimischer Gebetsraum und ein Transit-Hotel mit 45 Zimmern.

Geschäftseinrichtungen Im Premier Konferenzzentrum (Tel: (011) 390 1084) im Terminal für Inlandflüge befinden sich mehrere Konferenzräume, die Kapazitäten für 10 bis 120 Personen haben, sowie ein Medienkonferenzraum und VIP-Einrichtungen.

Transfer in die Stadt Mehrere Shuttlebusdienste fahren zum Flughafen, darunter Magic Bus (Tel: (011) 548 08 22; Internet: www.magicbus.co.za) und der Airport Link (Tel: (011) 792 20 17; Internet: www.airportlink.co.za). Beide Dienste betreiben Minibusverbindungen zu allen Zielen, einschließlich Hotels in den nördlichen Vororten. Bei fehlender Vorausbuchung wendet man sich an die Schalter im Parkade Zentrum gegen über dem Inland-Terminal. Informationen über Alternativen für den Transfer zum Park City Transit Centre in der Rissik Street im Stadtzentrum (von wo Züge und Überlandbusse abfahren, aber auch alle Ziele innerhalb von Johannesburg erreicht werden) geben die Mitarbeiter, die an den Itram-Schalter (Tel: (011) 390 12 75; Internet: www.itram.co.za) im Gepäckabholungsbereich sitzen. Außer während der Hauptverkehrszeiten (07.00-09.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr), während denen es zu starken Verzögerungen kommen kann, dauert eine Fahrt zum Park City Transit Centre ungefähr 40 Min., zur zentral gelegenen Sandton 50 Min. und nach Midrand 45 Min. Die meisten Luxus- und Tagungshotels bieten Transporte auf Anfrage vom und zum Flughafen an. Die Hotels in der Nähe des Flughafens transportieren ihre Gäste kostenlos in Bussen, die vor dem internationalen Terminal bereit stehen.

Ein Taxi ab dem Flughafen zu nehmen, ist gegenüber dem Bus zwar die schnellere Alternative aber auch die teuere. Vor der Abfahrt sollte man sicherstellen, dass der Fahrer die Strecke kennt. Vom Flughafen anerkannte Taxis haben einen grünen, gelben und weißen Aufkleber. Taxis sind mit einem Taxameter ausgestattet.
Zugverbindungen
Südafrikas Personenzugbetreiber heißt Shosholoza Meyl (Tel: (011) 774 45 55, Internet: www.spoornet.co.za/shosholozameyl). Johannesburgs Hauptbahnhof für Zug- und Busverbindungen ist das Park City Transit Centre auf der Rissik Street in Braamfontein. Es liegt 1 km vom Zentrum entfernt und verfügt über Bankautomaten, Schnell-Restaurants, Reiseinformationszentrum und Gepäckaufbewahrung.

Zugverbindungen Mit den acht Zügen, die täglich durch Südafrika fahren, gelangt man von Johannesburg nach Musina an der Grenze zu Simbabwe sowie Durban, East London, Port Elizabeth und Kapstadt. Tickets sind preiswert, aber die Züge sind sehr langsam und fahren meist über Nacht. Die Reise von Johannesburg nach Kapstadt, beispielsweise, dauert 26 Stunden. Die einfachen Abteile haben vier bis sechs Liegen, und es gibt eine Snack Bar. Kinder unter vier Jahren reisen kostenlos, von vier bis zwölf Jahren zum halben Preis.

Es gibt keine Direktverbindungen in Nachbarländer, aber der Komati Express fährt über Nelspruit nach Komatipoort an der Grenze zu Mosambik. Von dort fahren Minibusse nach Maputo.

Premier Classe-Züge (Tel: (011) 774 45 55, Internet: www.premierclasse.co.za) fahren zweimal pro Woche zwischen Johannesburg und Kapstadt. Sie sind etwas komfortabler als die normalen Züge und verfügen über einen Speisewagen und kleine Extras wie Morgenmäntel und Toilettenartikel.

Der Blue Train (Tel: (012) 334 84 59, Internet: www.bluetrain.co.za) und der Pride of Africa (Tel: (012) 315 82 42, Internet: www.rovas.co.za) bieten Luxuskabinen mit Bad und digitalem Entertainment sowie feine Küche und Weine in den vornehmen Speisewagen. Oft „Fünf-Sterne-Hotels auf Rädern" genannt, fahren beide Züge zwischen Pretoria und Kapstadt über Johannesburg.
Transfer in die Stadt
Transfer in die Stadt Obwohl der Park City Transit Centre Bahnhof sehr zentral liegt, ist es ein Stadtteil, in dem man mit Überfällen auf Touristen rechnen muss. Diese sollten offizielle Taxis mit Taxameter und Zubringerbusse nutzen, die im Transit Centre gebucht werden können.
Pannenhilfe
Automobile Association of South Africa (AA) (Tel: (083) 843-22, Internet: www.aa.co.za). Die Dienstleistungen dieses Automobilclubs umfassen ausgezeichnete Karten, medizinischen Bereitschaftsdienst und technische Unterstützung und Beratung (Autovermietung, Versicherung, Straßenbedingungen und empfohlene Strecken). Die AA kann außerdem weitere Informationen über das Autofahren in Südafrika geben.
Anfahrt
Südafrika hat das umfangreichste und am besten gewartete Straßennetz in ganz Afrika. Autobahnen (N) verbinden alle größeren Städte Südafrikas mit Johannesburg, und Regionalstraßen (R) verbinden Johannesburg mit den meisten anderen Gegenden. Durch den allgemein guten Straßenzustand ist fast ganz Südafrika auch ohne Allradantrieb erreichbar.

Alle Fahrzeuge müssen über zwei rote Warndreiecke verfügen, die bei Panne oder Unfall 20 m vor und hinter dem Auto aufzustellen sind. Radar- und Alkoholkontrollen treten häufig auf. Strafen für Fahren unter Alkoholeinwirkung sind hart.

Raststätten mit Shop und Bankautomaten, die rund um die Uhr geöffnet sind, befinden sich in regelmäßigen Abständen auf allen wichtigen Strecken. Benzin kann dort jedoch nicht mit Kreditkarte bezahlt werden.

Anfahrt
Die Nord-Süd-Autobahn N1 verbindet Johannesburg mit Kapstadt und Bloemfontein im Süden und mit Pretoria, Polokwane, Makhado, Musina und Zimbabwe im Norden. Die N3 führt nach Harrismith, Pietermaritzberg, Durban und an die Küste von KwaZulu-Natal. Die N4 verbindet die Stadt in westlicher Richtung mit Rustenburg, von wo aus man Sun City erreichen kann, und weiter über Zeerust durch Botswana und Namibia zum Atlantik. In Richtung Osten erreicht man über die N4 und den Maputo Corridor die Orte Witbank, Middleberg und Nelspruit, Maputo in Mosambik und den Indischen Ozean. Zum Kruger-Nationalpark gelangt man über die N4, die R40 und schließlich über die R536 nach Skukuza zum Paul Kruger Gate.

Verkehrsbestimmungen:

Linksverkehr;
Anschnallpflicht;
Promillegrenze: 0,5 ‰;
Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h;
auf Landstraßen: 100 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h.
Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.
Fahrzeiten
Von Sun City: 2 Std. 45 Min., Kruger Park (Skukuza): 5 Std. 30 Min., Durban: 6 Std. 15 Min., Kapstadt: 17 Std.
Reisebusverbindungen
Von Johannesburg aus gibt es Verbindungen zu allen anderen wichtigen Orten Südafrikas, wie Kapstadt, Durban und Port Elizabeth, in klimatisierten Bussen der ersten und zweiten Klasse. Außerdem erreicht man so Bulawazo und Harare in Simbabwe, Maputo in Mosambik und Windhoek in Namibia. Alle Busse fahren vom Park City Transit Centre in der Rissik Street in Braamfontein ab.

Zu den Busunternehmen gehören u.a.:

Intercape (Tel: (021) 380 44 00 oder (0861) 28 72 87, Internet: www.intercape.co.za),

Greyhound (Tel: (011) 276 85 00 oder (083) 915 90 00, Internet: www.greyhound.co.za) und

Translux (Tel: (011) 774 33 33 oder (0861) 58 92 82. Internet: www.translux.co.za).

Information und Reservierungen erhält man auch bei der nationalen Buchungsagentur Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00, Internet: www.computicket.com), die Filialen in den meisten Einkaufszentren hat.

Baz Bus (Tel (021) 439 23 23) ist ein Busunternehmen, welches zu Herbergen für Rucksacktouristen fährt. Es bestehen zwei Verbindungen zwischen Johannesburg und Durban - eine über die Drakensberge, die andere über Swaziland. Von Durban aus besteht Busservice an Südafrikas Küste entlang nach Kapstadt.

Sonstiges

Lage
Gauteng-Provinz, Südafrika.
Landesvorwahl
+27; bei jedem Lokalgespräch in Johannesburg Vorwahl 011 benutzen.
Einwohner
3.200.000 (Stadt Johannesburg), 7.300.000 (Gauteng-Provinz).
Währung
1 Rand = 100 Cents. Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.
Ortszeit
MEZ +1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz; runde Dreipol-Stecker sind Standard.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur im Juli
10°C.
Wechselkurse
1.00 EUR = 10.22 ZAR
1.00 CHF = 8.47 ZAR
1.00 USD = 7.81 ZAR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012
Datum Wetter Tag Nacht Regen
23.05.12
17°C 4°C 2%
24.05.12
21°C 6°C 2%
25.05.12
20°C 5°C 2%
26.05.12
20°C 6°C 2%
27.05.12
18°C 6°C 2%
© www.wetter.net
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