Florenz
Sehenswürdigkeiten
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Die wichtigste Kunstsammlung Italiens und eine der reichsten der Welt befindet sich in Vasaris majestätischem Uffizi-Palast und beherbergt die Kunstsammlung der Medici, die der Stadt Florenz 1737 unter der Bedingung geschenkt wurde, dass sie die Stadt niemals verlassen solle. Der eindrucksvolle Querschnitt italienischer, insbesondere florentinischer Kunst wurde so angeordnet, dass er den Einfluss der sich entwickelnden Techniken und Ideen auf die Künstler hervorhebt. Die riesige Sammlung ist wirklich zu groß, um sie auf einmal zu bewältigen. Besucher mit nur wenig Zeit sollten aber unbedingt einen Blick in die Säle 7-18 werfen, in denen sich einige der größten Attraktionen der Stadt befinden, u. a. Botticellis mythologische Meisterwerke Geburt der Venus und Der Frühling und Leonardo da Vincis Verkündigung. Die Kunst des Mittelalters bildet unter den frühen Werken einen Schwerpunkt, besonders die Schule von Siena, die vor allem von Duccio, Martini und Giotto verkörpert wird. Im hinteren Teil der Galerie werden Werke der umbrischen und venezianischen Schulen gezeigt, u. a. Tizian, Tintoretto und Raphael.
Piazzale degli Uffizi 6
Tel: (055) 29 48 83.
Internet: www.polomuseale.firenze.it/uffizi
Öffnungszeiten: Di-So 08.15-18.50 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Piazza del Duomo (Domvorplatz)
Brunelleschis Schwerkraft besiegender Dom beherrscht die florentinische Silhouette und definiert die Stadt. Die doppelt verschalte Kuppel thront auf dem pastellfarbenen Duomo (Dom) und war ein architektonischer Durchbruch, da Brunelleschi eine völlig neue Methode entwickelte, mit der man dem Gewicht der Kuppel entgegenwirken konnte und mit deren Hilfe er die größte sich selbst stützende Kuppel seit der klassischen Antike bauen konnte. Die Kathedrale wurde mit dem Anliegen errichtet, das größte Gotteshaus der Christenheit zu werden (ein Prädikat, das letztendlich der Petersdom in Rom für sich beanspruchen konnte), deshalb brauchte man 150 Jahre für die Fertigstellung. Die ursprüngliche Fassade wurde 1587 allerdings auf Veranlassung von Ferdinand I. wieder abgerissen, und so blieb der Dom 300 Jahre lang, bis 1887, ohne ein Gesicht. An die vom englischen Kunstkritiker John Ruskin als ein „chinesisches Puzzle“ beschriebene Front aus verschwenderischem rosafarbenen, weißen und grünen Marmor schließt sich ein überraschend schlichtes Inneres an. Nach dem Betreten der Kathedrale blicken die meisten Besucher erst einmal gen Himmel und lassen sich einen Moment Zeit, um die restaurierten Kuppelfresken von Giorgio Vasari zu bewundern – bevor sie die 463 Stufen erklimmen, um den fantastischen Ausblick über die Stadt zu genießen.
Der schlanke, hohe und gradlinige Campanile (Glockenturm) ist eine grazile Ergänzung zu Brunelleschis massigem Dom. Er wurde nach Giottos Entwurf ab 1334 errichtet und nach dessen Tod von Andrea Pisano und Francesco Talenti vollendet. Der Glockenturm ist mit zwei Girlanden aus Basreliefs dekoriert, die sich um die rosa getönte Fassade schlingen. Etwas höher befinden sich Kopien der von Donatello geschaffenen Propheten- und Sibyllen-Statuen; die Originale sind heute im Grande Museo dell’Opera del Duomo (Dommuseum) untergebracht. Der Aufstieg zur Turmspitze belohnt mit einem tollen Ausblick über die Piazza und einem besseren Blick auf den Dom und Brunelleschis rostfarbene Kuppel, die einst von dem Architekten Alberti „als groß genug“ beschrieben wurde, „um sämtliche Menschen der Toskana in ihrem Schatten unterzubringen“.
Das benachbarte Battisterio San Giovanni (Baptisterium) vollendet das Trio und war die Inspiration für die Fassaden des Doms und des Glockenturms. Das achteckige Gebäude ist das älteste in Florenz; man vermutet, dass es einmal ein heidnischer Tempel war. Es ist bekannt für seine vergoldeten Bronzetüren, besonders jene an der Ostseite, denen man den Spitznamen Tor zum Paradies verlieh. Die von Lorenzo Ghiberti „mit größter Sorgfalt und größter Liebe“ über einen Zeitraum von 27 Jahren aus Bronze angefertigten Basreliefs erzählen auf ungewöhnlich realistische und mitfühlende Weise eine Geschichte aus dem Alten Testament. Heute sind die meisten Stücke Kopien, da die Originale zur Aufbewahrung und Restaurierung in das Dommuseum gebracht wurden. Ghiberti hinterließ ein Selbstporträt mit seinem kahl werdenden Haupt im Rahmen der Tür (das vierte von links).
Piazza del Duomo
Öffnungszeiten:
Dom: Mo-Mi und Fr 10.00-17.00 Uhr, Do 10.00-15.30 Uhr, Sa und So 10.00-16.45 Uhr;
Dommuseum: Unterschiedlich;
Glockenturm: Täglich 08.30-19.30 Uhr (April-Sept.); täglich 09.00-16.30 Uhr (Okt.-März);
Taufkirche: Mo-Sa 12.00-19.00 Uhr und So 08.30-13.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr (Kuppel, Dommuseum, Glockenturm und Baptisterium); Dom kostenlos.
Galleria dell’Accademia
Obwohl Florenz eine Fülle von Kunstwerken zu bieten hat, bringen die meisten Menschen die Stadt mit nur einem Meisterwerk in Verbindung – Michelangelos David. Die kolossale Statue nimmt den Ehrenplatz in der Galleria dell’Accademia der Stadt ein und lässt die schwatzenden Touristenmengen, die in Ehrfurcht vor ihm stehen, winzig erscheinen. Die Statue wurde im Jahr 1502 von dem erst 29-jährigen Künstler aus einem einzigen Marmorblock gehauen. Die übertriebene Größe und Muskulatur der Statue ist ein Symbol für die damals neu entstandene Republik, die für kurze Zeit über den „Goliath“ der Stadt – die allmächtigen Medici – gesiegt hatte. In der Galerie befinden sich außerdem die unvollendeten Sklaven Michelangelos, die in Marmorblöcken gefangen sind, denen sie scheinbar zu entfliehen versuchen.
Via Ricasoli 60
Tel: (055) 29 48 83.
Internet: http://www.polomuseale.firenze.it/musei/accademia/
Öffnungszeiten: Di-So 08.15-18.50 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr
Ponte Vecchio
Die Ponte Vecchio ist die einzige Brücke in Florenz, welche die Bombenangriffe der Nazis während des Zweiten Weltkriegs unbeschadet überstanden hat. Heute ist diese Brücke aus dem 14. Jahrhundert im wahrsten Sinne des Wortes mit Gold gepflastert, denn hier sind die Gold- und Silberschmiede der Stadt zu Hause, ein Ort, der die wohlhabenden Touristen besonders zum Einkaufen verleitet. Dies war allerdings nicht immer so, denn in früheren Zeiten waren hier Metzger angesiedelt, die ihre blutigen Schlachtreste in den Arno warfen. Auf Anordnung Cosimo de Medicis verließen die Metzger die Brücke, um Platz für ein vornehmeres Gewerbe zu schaffen. Hoch über den Geschäften der Gold- und Silberschmiede befindet sich ein ehemals geheimer Gang, der als Corrodoio Vasariano bekannt ist, und die Uffizien mit dem Pitti-Palast verbindet. Der von Vasari errichtete Gang sollte die mächtige Familie Medici vor dem florentinischen Pöbel schützen, wenn sie sich von einem Palast zum anderen begaben. Der Gang ist mit den Portraits der bedeutendsten Künstler der Stadt geschmückt und wurde 1997 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besuche können auf Anfrage bei der Touristeninformation vereinbart werden.
Zwischen Via de ‘Guicciardini und Via Por Santa Maria
Tel: (055) 29 48 83 oder 238 86 51.
Mit Eintrittsgebühr.
Museo Nazionale del Bargello
Die finstere Fassade des Palazzo del Bargello, früheres Gefängnis und ehemalige Folterkammer der Stadt, ist kein sehr ermutigender erster Eindruck, den man von der bedeutendsten toskanischen Bildhauerkunst-Sammlung aus der Renaissance bekommt. Die Meisterwerke von Cellini, Donatello und Michelangelo sind über drei Etagen verteilt, auch über den hübschen Innenhof des Palasts, wo so mancher Florentiner einst seinen Kopf verlor. Donatello fing den Geist der frühen Renaissance am besten ein mit seinem sinnlichen David und dem wachsamen St. Georg, der einst die Fassade von Orsanmichele zierte. Cellinis exquisite Bronzeplastik überstrahlt im Grunde die hier gezeigten Skulpturen Michelangelos, die irgendwie gesetzt wirken, und Giambolognas Merkur sollte man sich nicht entgehen lassen. Zwei bronzene Tafeln von Ghiberti und Brunelleschi, auf denen die Opferung Isaaks dargestellt wird, bilden einen bezwingenden Vergleich. Beide Künstler nahmen mit den Tafeln an einem Wettbewerb teil, dessen Sieger die Tür an der Nordseite des Baptisteriums gießen sollte. Beide gewannen, Brunelleschi aber weigerte sich, mit Ghiberti zusammenzuarbeiten, und baute daraufhin die Kuppel der Kathedrale – eine wahrhaft künstlerische Brüskierung.
Via del Proconsolo 4
Tel: (055) 238 86 06.
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-13.50 Uhr; im Wechsel So oder Mo geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr
Santa Croce
Schon häufig waren Besucher von der eleganten Franziskanerkirche Santa Croce überwältigt, die für ein kaum bekanntes Leiden verantwortlich gemacht wird: das Stendhal-Syndrom. Als der französische Schriftsteller Stendhal die Kirche besuchte, fiel er wegen ihrer Schönheit in Ohnmacht. Dieser Zustand befällt angeblich bis zu 12 Besucher im Jahr. Sogar Lord Byron berichtete, er sei beim Anblick der Kirche, die auf den Architekten Arnolfo di Cambio zurückgeht, der auch schon für den Dom verantwortlich war, „betrunken von ihrer Schönheit“ gewesen. Auf der weiten Piazza der Kirche fanden einst Ritterturniere, Kämpfe mit wilden Tieren und Ketzerverbrennungen statt. Die große Attraktion im gotischen Inneren der Kirche sind die Grabmäler einiger der begabtesten Männer Italiens, u. a. Michelangelo (dessen Körper in einer Kiste aus Rom geschmuggelt wurde), Machiavelli, Galileo, Rossini und Ghiberti. Dantes Grabmal ist jedoch leer, denn der Urvater der italienischen Literatur starb in der Stadt Ravenna, die sich trotz der eindringlichen Bitten aus Florenz weigerte, seinen Leichnam herauszugeben. Die gedrückte Stimmung wird von einigen farbenfrohen Kapellen erhellt, deren Fresken von reichen Bankiers in Auftrag gegeben wurden. Die Fresken der Bardi-Kapelle zählen zu den besten Giottos. Draußen, in den stillen Kreuzgängen, befindet sich ein Juwel aus der Renaissance: die von Brunelleschi 1430 entworfene Pazzi-Kapelle, deren klares, geometrisches Design die Hinwendung zu den damals wiederentdeckten klassischen Vorbildern verrät.
Piazza Santa Croce
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.30-17.30 Uhr, So 15.00-17.30 Uhr.
Kostenloser Eintritt.
Santa Maria Novella
Vor der mit Zebrastreifen verzierten, 1470 von Leon Battista Alberti fertiggestellten Santa Maria Novella beginnen viele Besucher ihre Besichtigungstour von Florenz. Die Kirche befindet sich ganz in der Nähe des gleichnamigen Bahnhofs und hat mit ihren graziösen Schnörkeln, gotischen Bögen und klassischen Giebeldreiecken eine der dramatischten Fassaden in Florenz. Neben der Santa Croce gehört die Santa Maria Novella dem Dominikanerorden an und war die bedeutendste Kirche der Stadt. Der Freskenzyklus des führenden Gesellschaftsmalers der Stadt, Ghirlandaio, zeigt das Leben der Jungfrau Maria und des Heiligen Johannes (des Täufers) und ist mit der gesellschaftlichen Prominenz von Florenz bevölkert. Der Höhepunkt im Innern der hohen Kirche ist Masaccios Dreifaltigkeitsfresko (1427), dessen herausragende perspektivische Wirkung die Malerei der Renaissance revolutionierte. Auf wundersame Weise wirkt die flache Wand wie ein tiefes Gewölbe, das den gekreuzigten Christus trägt. Hinter ihm, tief in Masaccios Kassettendecken-Kapelle, verlangt Gott, dass der Betrachter sein Opfer anerkennt.
Piazza Santa Maria Novella
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.30-17.00 Uhr, Fr 13.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Museo di San Marco
In dem auf Geheiß von Cosimo de Medici wieder aufgebauten Dominikanerkloster lebten Fra Angelico und der religiöse Fanatiker Girolamo Savonarola. Savonarola kündigte den Florentinern bekanntermaßen Verdammnis an und forderte sie dazu auf, ihre Bücher und Bilder auf dem Feuer der Eitelkeiten zu verbrennen. Der „verrückte Mönch“ wird auf einem unheimlichen Portrait in der Corsini-Galerie dargestellt, auf dem er selbst auf einem Scheiterhaufen auf der Piazza della Signoria verbrennt. Wichtiger sind allerdings die Werke von Fra Angelico, eines sanften, frommen Mönchs, dessen leuchtende Fresken als Fokus für die meditierenden Mönchen dienen sollten und jede der erhaltenen Mönchszellen zieren. Die tiefe religiöse Überzeugung, die jedes dieser Wandbilder durchdringt, wird noch durch die Einfachheit der unmittelbaren Umgebung verstärkt. Das eindrucksvollste von allen, Die Verkündigung, befindet sich oben an der Treppe und zeigt die Angst und Überraschung der jungen Maria, als ihr angekündigt wird, sie werde Jesus Christus zur Welt bringen.
Piazza San Marco 3
Tel: (055) 238 86 08.
Öffnungszeiten: Di-Fr 08.15-13.50 Uhr, Sa und So 08.15-16.50 Uhr; im Wechsel So oder Mo geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr
Capella Brancacci (Brancacci-Kapelle)
Das auf der anderen Seite des Flusses gelegene, als Oltrarno bekannte Gebiet wurde erst mit der Erweiterung der florentinischen Stadtmauer im 12. Jahrhundert zu einem Teil von Florenz. Auch heute noch hat es einen ganz eigenen Charakter. Das langsamere Lebenstempo wird von weniger protzigen Bauten und geringeren Touristenzahlen begleitet und belohnt den Abenteuerlustigen mit einem Einblick in das Alltagsleben von Florenz. Die meisten Besucher allerdings begeben sich auf diese Seite des Flusses, um die berühmte Brancacci-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Carmine zu sehen.
Wie durch ein Wunder blieb diese Kapelle, in der Fresken von Masaccio, einem Schüler von Masolino und Filippino Lippi, zu sehen sind, von einem Brand im 18. Jahrhundert verschont. Masaccios Gemälde Der Zinsgroschen stellt die Szene vor dem Hintergrund des Florenz der Renaissance treffend mit leuchtenden Farben und humorvollen Andeutungen dar, in scharfem Kontrast zu seinem trauervollen Werk Die Vertreibung aus dem Paradies. Sowohl auf das Paradies-Fresko als auch Masolinos Sündenfall wurde die Öffentlichkeit besonders Ende der 1980er Jahre aufmerksam, als man die Fresken einer Restaurierung unterzog, um die im 19. Jahrhundert aufgeklebten Folien zu entfernen, mit denen man die Genitalien verdeckte.
Piazza del Carmine
Tel: (055) 238 21 95 oder 276 82 24.
Öffnungszeiten: Mo und Mi-Sa 10.00-17.00 Uhr, So 13.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Ebenfalls in Oltrarno befinden sich der Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten. Dieser im Jahr 1440 für die Familie Pitti errichtete monströse Palast sollte eine Herausforderung an die allmächtigen Medici sein. Dieser architektonische Sieg im Wettstreit der beiden Familien währte allerdings nicht lange, denn das Familienvermögen der Pitti schwand dahin und der Palast wurde ausgerechnet von den Rivalen erworben. Besucher sollten früh am Morgen kommen, denn der Palast beherbergt heute sechs Museen und die verschwenderisch dekorierten Staatsgemächer. Die meisten Besucher schaffen nur, die Galleria Palatina zu besichtigen, in der noch mehr Gemälde der Medici-Sammlung untergebracht sind. Rubens, Tizian und Raphael sind in schweren, vergoldeten Rahmen eingefasst und wetteifern mit den mit Fresken bemalten Decken und den üppigen Einrichtungsstücken um Aufmerksamkeit.
Besucher, die schon völlig übersättigt sind, sollten die anderen Galerien auslassen, und sich statt dessen direkt zu den Boboli-Gärten aufmachen, ein himmlisches Fleckchen mit Brunnen, Grotten, schattigen Wegen und Blick auf die sich hinter dem Palast sanft abzeichnende Silhouette des mittelalterlichen Florenz.
Piazza Pitti
Tel: (055) 238 86 14.
Mit Eintrittsgebühr.
Galleria Palatina
Tel: (055) 238 86 14
Internet: www.polomuseale.firenze.it/palatina
Mit Eintrittsgebühr.
Galleria d'Arte Moderna
Tel: (055) 238 86 01
Internet: www.polomuseale.firenze.it/gam
Mit Eintrittsgebühr.
Galleria del Costume
Tel: (055) 238 88 01.
Internet: www.polomuseale.firenze.it/musei/costume
Mit Eintrittsgebühr.
Museo degli Argenti
Tel: (055) 238 87 09
Internet: www.polomuseale.firenze.it/musei/argenti
Mit Eintrittsgebühr.
Museo delle Porcellane
Tel: (055) 238 87 09
Internet: www.polomuseale.firenze.it/musei/porcellane
Mit Eintrittsgebühr.
Boboli Gardens
Internet: www.polomuseale.firenze.it/musei/boboli
Mit Eintrittsgebühr.
Rundgänge
Busrundfahrten
Andere Touren
Bei Edy Taxi (Tel: (055) 355 33 33. Fax: (055) 33 15 77. E-Mail: edtaxi@hotmail.com), Via Toselli 129, können Besucher auch eine Rundfahrt durch die Stadt buchen, die zusammen mit einem Fahrer auf einem dreirädrigen elektrischen Motorroller gemacht wird. Eine einstündige Rundfahrt kostet 39 € und sollte im voraus gebucht werden.
Halbtägige Ausflüge
Heute befinden sich ein paar vereinzelte Geschäfte und Trattorien rund um die Kathedrale, die einige der besten Werke des örtlichen Bildhauers Mino da Fiesole enthält. An Foltermethoden Interessierte können dem Museo Bandini (Tel: (055) 590 61) einen Besuch abstatten. Es ist im Sommer täglich von 10.00-19.00 Uhr geöffnet, im Winter Mo und Mi-Sa von 10.00-17.00 Uhr, So von 10.00-19.00 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 6 € und ist auch für das Museo Archeologico (Archäologischer Park) gültig, einem Schnellkurs zum Kennenlernen der weniger bekannten Renaissance-Künstler der Toskana. Mit dem Auto Anreisende sollten auf dem Weg zurück die SS65 nehmen, um einen Blick auf einige prunkvolle Villen der Medici zu werfen, die heute wegen der sich ständig ausdehnenden Vororte um das Überleben kämpfen. Weitere Informationen sind von der Touristeninformation in Fiesole (Tel: (055) 59 87 20. Fax: (055) 59 88 22. Internet: www.commune.fiesole.fi.it) erhältlich.
Ganztägige Ausflüge
Siena erreicht man von Florenz aus am besten mit dem Bus. Autos sind in der Stadt nicht erlaubt, und Sienas Bahnhof liegt an einer Nebenlinie, weshalb man umsteigen müßte. Busse fahren stündlich vom Bahnhof in der Via Santa Caterina ab (Fahrzeit: etwa 1 Std.). Die Touristeninformation befindet sich an der Piazza del Campo 56 (Tel: (05 77) 28 05 51. Fax: (05 77) 27 06 76. E-Mail: aptsiena@siena.turismo.toscana.it; Internet: www.siena.turismo.toscana.it).
Kunst & Kultur
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Einleitung
Film
Kinos werden in der Stadt stark besucht. Wer Italienisch spricht, kann sich an dem Filmprogramm im atemberaubenden Odeon (Tel: (055) 21 40 68. Internet: www.cinehall.it) im Art-Nouveau-Stil an der Piazza Strozzi erfreuen. Englischsprachige Filme werden im Astro (keine Telefonnummer), Piazza San Simone, nahe der Kirche Santa Croce täglich außer montags im Originalton gezeigt. Kinokarten kosten etwa 6 €. Weitere Filme in Originalsprache werden donnerstags im Cinema Fulgor, Via Maso Finiguerra (Tel: (055) 38 18 81), gezeigt.
Kulturelle Veranstaltungen
Literarische Anmerkungen
Musik
Kammermusikkonzerte finden an den meisten Wochenenden im Teatro della Pergola, Via della Pergola (Tel: (055) 247 96 51. Internet: www.pergola.firenze.it), statt, einem reich verzierten Theater aus dem 17. Jahrhundert.
Tanz
Theater & Konzerte
Veranstaltungskalender
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Veranstaltungskalender
Winter in Florenz. Jan. - Febr. Kulturelle Events und Ausstellungen sowie historische und religiöse Feiern (Internet: www.invernoafirenze.it). Verschiedene Veranstaltungsorte.
Dreikönigsfest. 6. Januar. In Florenz, wie in ganz Italien, wird Anfang Januar das Dreikönigsfest gefeiert. Die "Befana", die Weihnachtshexe, fliegt auf ihrem Besen von Haus zu Haus und bringt den Kindern Süßes. Von der Piazza de Pitti bis zur Piazza San Giovanni findet ein Umzug mit den Heiligen Drei Königen statt.
Modemessen. Gleich drei Modemessen laden Fashionvictims in die Fortezza da Basso nach Florenz ein: Die Pitti Immagine Uomo stellt die neuesten Modetrends für Herren vor. Danach werden auf der Pitti Immagine Bimbo die kommenden Kindertrends präsentiert. Auf der Pitti Immagine Filati schließlich werden die schönsten Strickarbeiten aus aller Welt ausgestellt, (Internet: www.pittimmagine.com/).
Februar
Traditioneller Karneval. Piazza Ognissanti - Piazza della Signoria.
Karneval. Kostümparaden, mittelalterliche Maskenspiele, Ritterturnier: Lungarno Amerigo Vespucci.
Parade zu Ehren von Anna Maria Luisa (die letzte große Herzogin aus der Medici-Familie). Palagio di Parte Guelfa, Centro storico.
März
Diladdarno. Dreiwöchige Festivitäten mit Musik, Ausstellungen und Straßenfest, Altrarno.
Florentinisches Neujahrsfest. Traditionell wurde das neue Jahr in Florenz als Pilgerfest am 25. März begrüßt. Nun wird die alte Tradition wiederbelebt und so ziehen - wie es einst gängig war - am 25. März die Gläubigen vom Palazzo Vecchio zur Basilica della Santissima Annunziata, um das Freskenbild der heiligen Jungfrau anzubeten und anschließend den Orgelklängen in der Servitenbasilika zu lauschen.
Scoppio del Carro. Farbenfroher Umzug mit einem Ochsenwagen, mit Feuerwerk um 11.00 Uhr: Ostersonntag, durch die florentinische Innenstadt bis zur Piazza del Duomo.
April
Settimani dei Beni Culturali (Wochen der Schönen Künste). Freier Eintritt zu allen staatlichen Museen in der Stadt.
Maggio Musicale Fiorentino. Musikfestival (Internet: www.maggiofiorentino.com): April - Juli, Teatro Comunale.
Mai
Maggio Musicale Fiorentino. Musikfestival (Internet: www.maggiofiorentino.com): April - Juli, Teatro Comunale.
Festa del Grillo (Grillenfestival). Ein eigentümliches, traditionelles Ritual, bei dem man seinen Lieben lebendige Grillen in handgeflochtenen Käfigen überreicht: Christi Himmelfahrt, Parco delle Cascine.
Juni
Maggio Musicale Fiorentino. Musikfestival (Internet: www.maggiofiorentino.com): April - Juli, Teatro Comunale.
Blumenschau. Die Piazza della Signoria wird durch einen riesigen Blumenteppich geschmückt: Piazza della Signoria.
Festa di San Giovanni. 24. Juni, Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt, St. Johannes, mit Prozession und Feuerwerk: Palazzo Vecchio und Piazzale Michelangelo.
Calcio Storico. 24. Juni, Fußballspiel in mittelalterlichen Gewändern, im Rahmen der Johannestag-Feiern (Internet: www.globeit.it/caf/quartieri2.html): Piazza Santa Croce.
Percorso del Principe: Verbindung zwischen dem Palazzo Vecchio und den Boboli-Gärten, Mitte Juni - Mitte Sept. geöffnet, Reservierung bei den Florentiner Museen.
Juli
Tanzfestival. Internationale Tanzvorstellungen auf einer Open-Air Bühne: Piazza SSAnnunziata.
Sesto d'Estate Festival (Internet: www.sestoestate.com): Theater, Tanz und Musik, Mitte Juni - Mitte Juli im Park der Villa Solaria.
Jazz & Co (Internet: www.santissima.it): Jazz, Weltmusik, zeitgenössische und klassische Musik, Juni - Sept., Piazza SS Annunziata.
September
Festa di Rificolona (Laternenfest). 7. Sept., Kinder tragen zur Feier von Mariä Geburt Laternen durch die Stadt: Gesamte Stadt.
Oktober
Winter in Florenz. Okt. - Feb. Kulturelle Events und Ausstellungen sowie historische und religiöse Feiern (Internet: www.invernoafirenze.it). Verschiedene Veranstaltungsorte.
November
Stadtmarathon: Ende November, durch das historische Stadtzentrum von der Piazzale Michelangelo zur Piazza San Croce.
Einkaufen & Essen
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Einleitung
Alle Rechnungen verstehen sich inklusive einer Mehrwertsteuer (IVA) von 10%. Eine Bedienungsgebühr von 15% wird normalerweise am Ende auf die Rechnung aufgeschlagen. Beim Bezahlen rundet man dern Betrag auf und gibt zusätzlich bis zu 10% Trinkgeld, wenn das Essen und der Service zufriedenstellend waren.
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hauswein. Die IVA ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr bzw. das Trinkgeld.
Restaurants
Alle Murate
Der in Campania geborene Eigentümer und Chefkoch des Alle Murate, Umberto Montana, ist ein wahrer Weinliebhaber – unter dem durchsichtigen Plexiglasboden nahe der Eingangstür sind einige seiner feinsten Flaschen in den Boden eingelassen. Und mit einem Glas Spumante auf Kosten des Hauses lässt sich dann auch die Speisekarte studieren, die eine interessante Mischung aus Eigenkreationen und Raffinesse bietet. Die delikate Bohnensuppe und die mit Auberginenpaste gefüllten Tortellini sollte man sich nicht entgehen lassen, ebensowenig die berühmte Riesenschokoladentorte mit Schlagsahne.
Via Ghibellina 52r
Tel: (055) 24 06 18.
Internet: www.florence-gourmet.it
Cantinetta Antinori
Dieses feine Restaurant im eleganten Palazzo der Familie nahe der Santa Maria Novella bietet hervorragende toskanische Weine und Chianti aus dem weitläufigen Antorini-Weingut. Köstliche und subtile Speisen, deren Zutaten oft auf dem selben Boden wachsen wie die Weinreben, dominieren die Speisekarte und begleiten die Gäste auf ihrer Reise durch die Welt des Weines. Eine Empfehlung sind die involtini (Fleischröllchen) von glasiertem Kalb mit in Weißwein gekochten Artischocken und Frühlingszwiebeln. Zur Nachspeise genießt man süffigen Vin Santo mit den berühmten cantuccini (Mandelkekse).
Palazzo Antinori, Piazza Antinori 3
Tel: (055) 29 22 34.
Internet: www.antinori.it
Da Stefano
Mit Blick auf klassisch toskanische Landschaft und mit Zypressen gefleckten Hügeln ist das in Galluzo im Süden der Stadt gelegene Da Stefano die Empfehlung für Fisch und Meeresfrüchte. Das Restaurant ist nur abends geöffnet und besonders im Sommer ein sehr beliebter Ort, um auf der Terrasse al fresco zu essen. Die Atmosphäre ist angenehm lässig und freundlich und Stefano berät seine Gäste persönlich, was den Fisch des Tages angeht. Sein Motto ’solo pesce, solo fresco, solo la sera’ (’nur Fisch, nur frisch, nur abends’) sagt schon alles. Gerichte umfassen Spaghetti all’aragosta (mit Hummer) und il gran tegame (eine riesige Pfanne mit Meeresfrüchten).
Via Senese 271, Galluzo
Tel: (055) 204 91 05.
Enoteca Pinchiorri
Strahlend weiße Tischtücher und glänzende Kristallgläser zieren das berühmteste Restaurant von Florenz, das mitten im Herzen der Altstadt liegt und das zwei Michelinsterne auszeichnet. Die elegant gekleideten Gäste erwarten kulinarische Genüsse der französischen Chefköchin Annie Feolde, die ihre Haute Cuisine mit der Weinsammlung des Restaurantbesitzers Giorgio Pinchiorri vervollständigt. Wer sich seiner Wahl nicht sicher ist, kann ein menu degustazione (Probiermenü) bestellen, um die erlesene Harmonie aus französischer Kochkunst und italienischen Zutaten zu genießen, wie z.B. Ravioli aus Winterrotkohl mit Kürbissauce. Die Portionen sind zierlich, wie es die Mode der neuen Küche vorschreibt.
Via Ghibellina 87
Tel: (055) 24 27 77.
Internet: www.pinchiorri.it
Il Cibrèo
In seinem berühmten Restaurant und Trattoria Il Cibrèo in der lebhaften Marktgegend um Sant’Ambrogio kreiert Fabio Picchi wahre Wunderwerke aus rustikalen florentinischen Zutaten. Besonders zu empfehlen sind das passato di peperoni gialli, eine Suppe aus gelber Paprika, und mostarda aus kandierten, gewürzten Früchten, das man mit einheimischen Käsesorten isst. Es empfiehlt sich, einen Tisch zu reservieren, um den besten Service zu bekommen oder man versucht sein Glück in der benachbarten Trattoria Cibreino, wo reges Gerangel um die Marmortische herrscht und man nur den halben Preis bezahlt.
Via dei Macci 118r
Tel: (055) 234 11 00.
Internet: www.cibreo.com
Incanto
Vom großen, im Renaissancestil gehaltenen Speisesaal des Grand Hotel hat man eine wundervolle Aussicht auf den Arno während im Hintergrund sanfte Klaviermusik spielt. Die Speisekarte des Incanto bietet Kaviar, Hummer, frische Seebrasse, Heilbutt und hervorragendes Chianina-Rind. Die erstklassigen Zutaten, erlesene Weine und exzellenter Fünf-Sterne-Service machen dieses Restaurant zu einem idealen Ort, um wichtige Kunden zu beeindrucken. Sonntags geschlossen.
Grand Hotel, Piazza Ognissanti 1
Tel: (055) 271 67 67.
Internet: www.incantofirenze.it
Restaurants für Geschäftstreffen
Ristorante La Loggia
In dieser historischen Loggia, die für Michelangelos römische Skulpturen gebaut wurde, als Florenz zwischen 1865 und 1871 die Hauptstadt Italiens war, können die Gäste bei herrlicher Aussicht auf die Silhouette von Florenz hausgemachte Pasta genießen. Das Ristorante La Loggia ist ideal für ein Geschäftsessen und am schönsten im Sommer, wenn man die mit Kürbis gefüllten tortellini im eleganten Säulengang im Freien verspeisen kann.
Piazzale Michelangelo 1
Tel: (055) 234 28 32.
Internet: www.ristorantelaloggia.com
Ristorante Sabatini
Angelo Sabatinis historisches Restaurant war einst das florentinische Lieblingsrestaurant des Dichters Ugo Montale. Aus großen Fenstern strömt das Tageslicht herein und enthüllt einen eleganten, großzügigen Raum mit Holzbalken an der Decke. Das Restaurant ist sehr beliebt für Geschäftsessen und bei internationalem Publikum, vor allem viele Japaner genießen die Spezialitäten wie bistecca alla fiorentina, Chianina-Steak vom Grill oder Risotto mit Scampi. Montags geschlossen.
Via Panzani 9/A
Tel: (055) 28 28 02.
Internet: www.ristorantesabatini.it
Taverna del Bronzino
Diese westlich des Klosters San Marco gelegene altmodische Taverne mit ihren Terrakottaböden und Ziegeldecken ist unbestritten gutbürgerlich. Die Gäste sitzen im ehemaligen Atelier des Malers Bronzino und warten bei einem Glas Spumante und frischgebackenem schiacciata-Brot auf die Köstlichkeiten des Hauses, wie hausgemachte Pasta mit Scampi, Artischocken und Brokkoli, gefolgt von geröstetem Kaninchenfilet gefüllt mit aromatischen Kräutern. Fischgerichte wie gedünsteter Seebarsch werden ebenfalls serviert. Sonntags geschlossen.
Via delle Ruote 27r
Tel: (055) 49 52 20.
Terrazza Brunelleschi
Das Restaurant auf dem Dach des Grand Hotel Baglioni ist der ideale Ort für ein unvergessliches Geschäftsessen. Im Sommer hat man von der Terrasse aus eine herrliche Sicht auf die Kathedrale und den Glockenturm, doch auch aus den riesigen Fenstern des Restaurants hat man eine nicht zu verachtende Aussicht. Auf der Speisekarte stehen eine Mischung aus italienischer und internationaler Küche sowie viele altbekannte Favoriten wie Melone mit Parmaschinken.
Hotel Baglioni, Piazza Unità Italiana 6
Tel: (055) 235 80.
Internet: www.hotelbaglioni.it
Trendrestaurants
Acqua al 2
Dieses moderne Bistro mit seiner quirligen Atmosphäre zieht ein buntgemischtes Publikum aus Journalisten, amerikanischen Studenten, Schauspielern und einheimischen Kennern an. Auf der Speisekarte stehen Köstlichkeiten wie Rinderstreifen mit einer Auswahl an Saucen sowie verschiedene Salate, Nudelgerichte, Käsesorten und hervorragende Weine.
Via della Vigna Vecchia 40/r
Tel: (055) 28 41 70.
Internet: www.acquaal2.it
Gaugin
Das erste vegetarische Restaurant in Florenz ist nicht nur für Vegetarier ein Genuss. Das schicke, moderne Restaurant ist mit Kunstobjekten gefüllt. Die Kundschaft ist meist jung und sehr aufgeschlossen für die einfallsreichen kulinarischen Kombinationen verschiedener Geschmacksrichtungen. Delikatessen wie mit Orangenschale und Ricotta aromatisierte Pasta aus Sizilien zieren die Speisekarte, die sich von der gewöhnlichen toskanischen Tradition, nur mit einheimischen Produkten zu kochen, angenehm abhebt.
Via degli Alfani, 24r
Tel: (055) 234 06 16.
Osteria Caffé Italiano
Diese rustikale und altmodische Trattoria in Santa Croce ist derzeit sehr angesagt. Hier treffen sich auch Hollywoodstars und Botschafter zum Essen, das aus einfachen toskanischen Gerichten besteht. Im Eingangsraum biegen sich Anrichten aus dunklem Holz unter den Bergen von Salami und Weinflaschen, während die Bedienungen im großen Speisesaal mit seiner gewölbten Decke hin- und hereilen und riesige Teller voll frischgeschnittenem Fleisch, Lasagne, Schweineschnitzeln, geschmortem Gemüse und Pecorino-Käse servieren. Montags geschlossen.
Via Isola delle Stinche 11/13r
Tel: (055) 28 93 68.
Internet: www.caffeitaliano.it
The Robin Hood’s Tavern
Es gibt nichts Lustigeres als junge Florentiner dabei zu beobachten, wie sie eine englische Pubatmosphäre nachahmen (sie sind allerdings weit besser gekleidet). Diese Taverne ist ideal, um sich so richtig zu entspannen, Bier zu trinken und ein paar der Spezialitäten zu kosten, wie z.B. Schwertfisch mit Grana-Käse (ähnlich wie Parmesan) und Balsamico-Essig. Sportveranstaltungen werden auf einem großen Fernsehbildschirm übertragen. Die zentrale Lage 50 m hinter der Kathedrale machen dies zu einem beliebten Treffpunkt für die vielen internationalen Studenten der Stadt.
Via dell’Oriuolo 58r
Tel: (055) 24 02 24.
Internet: http://utenti.tripod.it/robinpub/
Yab
Von Mai bis September tummeln sich in diesem Nachtclub im Stadtzentrum die trendigsten Florentiner, um mitten in der Nacht etwas Essbares zu bekommen und zuviel Geld für Getränke auszugeben. Bei der lauten Technomusik kann man zwar kaum Gespräche führen, doch dieser Ort ist ein Muss für diejenigen, die gesehen werden oder sich in den vielen Spiegeln selbst bewundern wollen. Gerichte sind z.B. eine Portion penne mit Tomaten- und Basilikumsauce oder crostini (geröstete Ciabatta mit toskanischer Leberpastete).
Via Sassetti 5r
Tel: (055) 21 51 60.
Internet: www.yab.it
Preiswerte Restaurants
Alle Mossacce
Diese zwischen der Kathedrale und dem Bargello-Museum gelegene Trattoria, deren Namen man in etwa als ’ungehobelt’ übersetzen kann, bietet ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Man kann nicht im Voraus buchen, aber die Besitzer versuchen, soviele Gäste wie möglich unterzubringen. Jeder scheint mit dem Service und den einfachen Krüge mit Rotwein als idealer Begleiter für die riesigen Berge von Pasta zufrieden zu sein. Die mehrsprachige Speisekarte verspricht beliebte Gerichte wie Spaghetti alle vongole und Lasagne al forno. Am Wochenende geschlossen.
Via del Proconsolo 55r
Tel: (055) 29 43 61.
Antico Ristoro di Cambi
Dieses familiengeführte Restaurant mit Blick auf den Arno ist eine traditionelle toskanische Trattoria mit nackten Ziegelwänden, wo man vom herzlichen Eigentümer Fabio Cambi persönlich begrüßt wird. Die ribollita (eine herzhafte toskanische Gemüsesuppe) und das bistecca alla fiorentina (mit Olivenöl bestrichenes und auf Holzkohlen gegrilltes T-bone-Steak) sind Spezialitäten des Hauses. Vor allem an heißen Sommertagen ist das Restaurant, das sowohl innen als auch im Freien 60 Plätze bietet, stets sehr gut besucht.
Via San Onofrio 1r
Tel: (055) 21 71 34.
Internet: www.anticoristorodicambi.it
Trattoria Borgo Antico
Auf Grund seiner Lage an der kleinen Piazza unterhalb der Kirche von Santo Spirito ist diese Trattoria vor allem bei der Jugend sehr beliebt und das besonders im Sommer, wenn man draußen sitzen kann. Der Service kann etwas nachlässig ausfallen und die Musik etwas zu laut aufgedreht werden, doch die lebhafte Atmosphäre und die fantastischen Pizzen sorgen für einen perfekten Ausgleich.
Piazza Santo Spirito 6r
Tel: (055) 21 04 37.
Trattoria La Casalinga
Diese am Oltrarno zwischen Santa Maria del Carmine und dem Palazzo Pitti gelegene Trattoria zieht junge Kunstliebhaber an. Sehr zu empfehlen ist die ribollita-Suppe, die aus mit Olivenöl beträufeltem trockenem Brot und Weißkohl zubereitet wird. Einfache, doch üppige Gerichte sorgen dafür, dass dieses preiswerte, freundliche und authentische Lokal stets voll ist.
Via del Michelozzo 9r
Tel: (055) 21 86 24.
Trattoria Ruggero
Die außerhalb der südlichen Stadtmauer an der Porta Romana gelegene Trattoria Ruggero ist vor allem zur Mittagszeit sehr beliebt. Hier treffen sich werktags italienische Arbeiter und am Wochenende ganze Familien. Serviert werden herzhafte Suppen und Hauptgerichte wie gebratene und gekochte Fleischarten. Die Atmosphäre ist gemütlich und gesellig.
Via Senese 89r
Tel: (055) 22 05 42.
Persönliche Empfehlungen
Osteria Santo Spirito
Die roten Wände und Spotlight-Beleuchtung mag zwar an eine trendige Weinbar denken lassen, doch die Betonung liegt hier eindeutig auf der traditionellen Küche. Die mit Spinat und Ricotta gefüllten gnocchi mit zerlassener Butter sind eine ganz besondere Empfehlung, ebenso wie die frischen Meeresfrüchte und Salate.
Piazza Santo Spirito 16r
Tel: (055) 238 23 83.
Relais Le Jardin
Dieses exklusive, dem Fünf-Sterne Hotel Regency angeschlossene Restaurant ist der ideale Ort für einen romantischen Abend. Es gibt kaum mehr als eine Hand voll mit Kerzen beleuchtete Tische, die auf den hübschen Garten blicken, in dem man im Sommer ebenfalls speisen kann. Chefkoch Rino Pennuccis erlesene und erfinderische Speisekarte ist vor allem durch delikate Geschmacksrichtungen und jahreszeitlich bedingte Zutaten geprägt. Seine Kreationen sind z.B. gefüllter, mit Pachino-Tomaten eingerollter Schwertfisch oder Hasenrücken mit Rosmarin, Granatapfel und gedünstetem Spinat. Zur Nachspeise sollte man die Eismousse aus grünen Oliven mit Mandelpüree und Karamel- und Sahnesauce probieren oder sich von dem einfachen, aber ebenso delikaten Soufflé aus drei Schokoladensorten mit Vanilleeis verführen lassen.
Hotel Regency, Piazza Massimo d’Azeglio 3
Tel: (055) 24 52 47.
Internet: www.regency-hotel.com
Einleitung
Einkaufsmeilen
Zu den Spezialgeschäften, die einen Besuch wert sind, zählt die Officina Profumo Farmaceutica di Santa Maria Novella, Via Scala 16. Diese altmodische, in einer mit Fresken dekorierten Kapelle untergebrachte Drogerie, wurde von Mönchen im 16. Jahrhundert eröffnet. Hier findet man jede Menge elegant verpackte Lotionen, Tinkturen und pflanzliche Heilmittel. In althergebrachter Weise von Hand anfertigte Schuhe können bei Francesco, Via Santo Spirito 62r, erworben werden, während Pineider als das exklusivste Papierwarengeschäft in ganz Italien bekannt ist, wo u. a. schon Napoleon, Lord Byron und Maria Callas ihre Visitenkarten entwerfen ließen.
Märkte
Öffnungszeiten
Hinweis
Nachtleben
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Einleitung
Obwohl der Alkoholgenuß erst ab 18 Jahren erlaubt ist, sieht man abends in Florenz besonders viele Jugendliche, u. a. jene, die gerade die Schule abgeschlossen haben und ihre neugewonnene Freiheit und den preiswerten Wein genießen. Die unkonventionellste Gegend ist Oltrarno südlich des Flusses, wo lebenslustiges Jungvolk sich bis in die frühen Morgenstunden amüsieren kann. Ansonsten konzentriert sich das Nachtleben von Florenz rund um die Piazza della Signoria, wo etwas beschaulichere Lokale angesiedelt sind. Die Florentiner legen wie die meisten anderen Italiener viel Wert auf ein stilvolles Äußeres, mit einem Hang zu schicker, konservativerer Kleidung. Man sollte sich schickanziehen, in einem der eleganten Cafés der Stadt niederlassen, und es genießen, bewundert zu werden – in einer Stadt, wo Schönheit als selbstverständlich gilt.
Wie in jeder Universitätsstadt schwankt die Beliebtheit von Bars und Clubs sehr. Wo das Nachtleben pulsiert, erfährt man im Firenze Spettacolo, das informativste Stadtmagazin, oder in Florence Today, einem kostenlosen Veranstaltungsblatt, das zweimal im Monat verteilt wird. Der Eintritt in Clubs ist teuer, beträgt durchschnittlich rund 13 €, enthält aber häufig ein freies Getränk an der Bar.
Bars
Kasinos
Clubs
Live-Musik
Infrastruktur
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Flughafengebühren
Durchschnittliche Flugzeiten
Galileo Galilei (PSA)
Internet: www.pisa-airport.com
Der Galileo Galilei-Flughafen von Pisa ist das internationale Tor zu Florenz. Er ist 80 km von Florenz entfernt, kann aber mit der Bahn oder mit dem Pkw leicht erreicht werden, und ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen in Italien.
Fluggesellschaften Italiens nationale Fluglinie Alitalia (Tel: (055) 278 81. Internet: www.alitalia.it) verbindet Pisa mit allen größeren italienischen Städten, u. a. gibt es tägliche Flüge zu den interkontinentalen Flughäfen von Mailand und Rom. Von Frankfurt aus gibt es Non-Stop-Verbindungen mit Ryanair, von Köln/Bonn und Berlin aus mit Hapag-Lloyd Express, von Zürich und Wien aus gibt es keine Non-Stop-Flüge.
Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen am Flughafen gehören eine Bank, eine Wechselstube, Geldautomaten (Bancomat),eine Post, eine Erste-Hilfe-Station und verschiedene Restaurants. Das Einkaufszentrum La Corte verfügt über diverse Geschäfte sowie einen Friseursalon. Eine Touristeninformation, ein Postamt und Mietwagenfirmen, u. a. Avis, Europcar, Hertz und Maggiore, sind in der Ankunftshalle vertreten.
Geschäftseinrichtungen Reisende der Business-Class haben Zugang zur Galilei-VIP-Lounge, durch die Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen, sofort eingecheckt werden können. Erfrischungen und Reiseinformationen stehen dort ebenfalls zur Verfügung, es gibt allerdings kein richtiges Business Center.
Transfer in die Stadt Am einfachsten gelangt man nach Florenz mit der Bahn. Der Flughafenbahnhof (Pisa Aeroporto) kann in nur wenigen Minuten durch einen überdachten Fußweg erreicht werden; Fahrkarten sind in der Bahnhofshalle erhältlich. Züge fahren zwischen 08.30 und 19.00 Uhr etwa alle 30 Minuten ab (Fahrzeit: 1 Std.). Bei der Abfahrt von Florenz können Besucher von 07.00-17.30 Uhr den Check-In-Service für den Flughafen am Bahnsteig 5 nutzen. Passagiere mit Gepäck müssen mindestens 20 Min. vor Abfahrt des Zuges einchecken und wenigstens 30 Min. vor Abflug am Flughafen ankommen.
Amerigo Vespucci (FLR)
Internet: www.aeroporto.firenze.net
In den frühen achtziger Jahren wurde der Stadtflughafen von Florenz umgebaut und 1985 für den regulären Flugverkehr wiedereröffnet. Der Flughafen Amerigo Vespucci liegt nur 5 km vom Stadtzentrum entfernt und bietet nationale und internationale Verbindungen.
Fluggesellschaften Linienflüge zu den größten Metropolen Europas werden u.a. von Meridiana, Air France und Lufthansa angeboten. Alitalia verbindet die Stadt mit Mailand und Bergamo im Norden und Rom und Palermo im Süden. Non-Stop-Flüge bieten von Frankfurt aus u.a. Ryan Air und Lufthansa (auch von München) an, von Wien aus Austrian Airlines, von Zürich aus Swiss und Demin Airways.
Flughafeneinrichtungen Eine Touristeninformation, eine Bank und eine Wechselstube stehen zu den üblichen Geschäftszeiten zur Verfügung. Am Flughafen befindet sich außerdem ein Restaurant (nur mittags geöffnet) und eine Snack Bar. Die Mietwagenfirmen Avis, Europcar, Hertz und Maggiore sind ebenfalls am Flughafen vertreten. Es gibt zwei Versammlungsräume für ca 50 Personen und ca 10 Personen, in der 1. Etage des Ankunfts-Terminals, die gemietet werden können.
Geschäftseinrichtungen Keine.
Transfer in die Stadt Der Fly by Bus-Shuttleservice fährt etwa alle 30 Minuten zum Hauptbahnhof von Florenz (Fahrzeit: 15-30 Min.). Fahrkarten sind im Bus erhältlich. Eine preiswertere Alternative ist der örtliche ATAF-Bus (Tel: (0800) 42 45 00 oder (0800) 37 37 60), der zwischen 06.30-20.00 Uhr etwa alle 25 Minuten ebenfalls den Hauptbahnhof anfährt, danach im 30-Minuten-Takt bis 23.20 Uhr. Fahrkarten sind in der Bar im Abflugterminal erhältlich. Eine Taxifahrt (Tel: (055) 42 42/44 99) zum Stadtzentrum (5 km) kostet rund 17 € und dauert je nach Verkehrsaufkommen etwa 30 Min.
Zugverbindungen
Transfer in die Stadt
Hinweis
Sämtliche Fahrten beginnen am Hauptbahnhof von Florenz, dem Santa Maria Novella (oder Firenze SMN) (Internet: www.firenzesantamarianovella.it. Tel: (055) 235 25 95 oder 284 201). Er liegt im Norden der Stadt an der 1 Piazza Unita’Italiana (auch als Piazza della Stazione bekannt), bezieht seinen Namen von der benachbarten Kirche und ist ein guter Orientierungspunkt. Zu den Einrichtungen am Bahnhof gehören eine Apotheke, eine Post, eine Wechselstube, eine Bar und Schnellrestaurants, eine Gepäckaufbewahrung und eine Hotelzimmer-Vermittlung. In einem Pavillon am hintersten Ende des Bahnhofskomplexes ist die Touristeninformation untergebracht.
Aktueller Hinweis
Da auf allen Autobahnen eine Maut erhoben wird, kostet eine Fahrt von Florenz nach Rom etwa 13 €. Für Besucher mit einem begrenzten Budget sind die mehrspurigen strade statali (SS) wahrscheinlich geeigneter, denn sie sind gebührenfrei und ermöglichen meistens eine zügige Fahrt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt auf diesen Straßen 110 km/h. Die kleinen Landstraßen strade bianche gibt es auf dem Land rund um Florenz in großer Zahl. Wegen der malerischen Ausblicke auf die italienische Landschaft, die sie bieten, sind sie durchaus eine Erkundung wert.
Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für Fahrer und Passagiere gesetzlich vorgeschrieben (auch auf der Rückbank, sofern dort Gurte vorhanden sind); bei Missachtung wird eine sofortigen Strafgebühr von 30 € fällig. Es werden regelmäßig Atemkontrollen durchgeführt, und das Überschreiten der legalen Alkoholgrenze von 0,5 Promille wird schwer bestraft. Die Gebühren für Geschwindigkeitsüberschreitungen entsprechen den Vorlagen der EU und liegen je nach Geschwindigkeit zwischen 30,50 € und 303 €. Das Missachten einer roten Ampel kostet 60 €. Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre. Personen, die nicht aus der EU kommen, benötigen einen internationalen Führerschein, Besucher aus der EU, die mit ihrem eigenen Wagen unterwegs sind, ein internationales Versicherungszertifikat (grüne Versicherungskarte oder Carta Verde). Weitere Informationen sind auf Anfrage beim Automobile Club Italiana (ACI, Internet: www.aci.it.; Tel: (06) 49 11 15 oder (803) 116, 24-stündige Infohotline) erhältlich.
Italiens zentrale Verkehrsader A1 verbindet Florenz mit Mailand, Bologna, Rom und Neapel. Man sollte, egal von welcher Richtung man kommt, die erste mit Firenze (Nord oder Sud) markierte Ausfahrt nehmen und dann den Schildern zum Stadtzentrum (Centro) folgen. An der A1 nördlich und südlich der Stadt befinden sich Touristeninformationen, falls man sich nicht gut zurechtfindet. Die Autostrada del Mare (A11) ist die wichtigste Straße nach Pisa und zur Küste und verbindet die Stadt mit anderen toskanischen Städten, u. a. Lucca, Prato und Siena.
Fahrzeiten
Busverbindungen
Die blauen SITA-Reisebusse (Tel: (055) 21 47 21, 800 37 37 60 für Passagierinformationen. Internet: www.sita-on-line.it) verkehren vom Sita-Busbahnhof in der Via Santa Caterina da Siena, westlich des Bahnhofs. Die mittelalterliche Nachbarstadt Siena erreicht man am einfachsten und recht schnell mit dem Reisebus. Es werden außerdem Fahrten nach Arezzo, zu den Weinstädten in der Region Chianti (Castellina, Radda und Gaiole) und nach San Gimignano angeboten (Umsteigen in Poggibonsi).
Sonstiges
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Währung
Ethnische Gruppen
Religion
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Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
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Andere Sportarten
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Städte Übersicht
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