
Stephansdom
Der mächtige Stephansdom steht am östlichen Ende des Grabens und ist mit seinen farbigen Dachziegeln selbst von weiter entfernten Aussichtsorten sofort erkennbar. Der Bau an der Kathedrale begann im 12. Jahrhundert, sie wurde jedoch erst 1433 fertiggestellt. Nachdem der Stephansdom Ende des 2. Weltkrieges durch Feuer beschädigt wurde, waren massive Restaurierungs- und Bauarbeiten erforderlich.
Stephansplatz 1
Tel: (01) 515 52 37 67. Fax: (01) 515 52 31 91.
E-Mail: office@stephansdom.at
Internet: www.stephansdom.at
Anreise: U-Bahn Stephansplatz
Öffnungszeiten: Täglich, Rundgänge Mo-Sa um 10.30 und 15.00 Uhr, So um 15.00 Uhr.
Eintritt: 2 Euro (Südturm), 3 € (Nordturm), 3 € (Katakomben), 3 € (Rundgänge).
Hofburg
Die Hofburg war bis 1018 der kaiserliche Palast der Habsburger und ist beinahe selbst eine Stadt. Heute wird die Hofburg zu verschiedenen Staatsanlässen genutzt und beherbergt mehrere Museen sowie die Österreichische Nationalbibliothek. In der Hofburgkapelle treten die Wiener Sängerknaben auf, und auch die Reithalle der Spanischen Hofreitschule befindet sich hier. Besucher können die Kaiserappartements, Franz-Josefs Privatgemächer, sowie große Speise- und Ballsäale besichtigen. Auch die Hofsilber- und Tafelkammer kann besichtigt werden. Die Kronjuwelen in der Schatzkammer geben einen Eindruck der schieren politischen und sozialen Macht einer der wichtigsten europäischen Kaiserreiche. Unter anderem ruht hier die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches, die österreichische Kaiserkrone, der Burgunderschatz aus dem 15. Jahrhundert und der Schatz des Ordens des Goldenen Vlieses.
Innerer Burghof 1, Kaisertor
Tel: (01) 533 75 70 (Kaiserappartements und Hofsilber) oder 533 79 31 (Schatzkammer). Fax: (01) 533 75 70 33 (Kaiserappartements und Hofsilber) oder 53 32 43 52 (Schatzkammer).
Internet: www.hofburg-wien.at
Anreise: Der Haupteingang befindet sich am Michaelerplatz, am westlichen Ende des Kohlmarkt. Die nächstgelegene U-Bahnstation ist Herrengasse (U3).
Öffnungszeiten: Täglich von 09.00-17.00 Uhr (Kaiserappartements und Hofsilber); Mi und Fr-Mo von 10.00-18 00 Uhr, Do 10.00-21.00 Uhr (Schatzkammer).
Eintritt: 6 € (Kaiserappartements oder Hofsilber), 7,50 € (Schatzkammer), 7 € (beide Sehenswürdigkeiten).
Sisi Museum
Zum 150. Hochzeitstag Elisabeths und Franz Josephs am 24. April 2004 eröffnete in der Wiener Hofburg ein neues Museum für die Kaiserin. Das Sisi Museum beherbergt neben bekannten Exponaten wie den kaiserlichen Morgenrock auch solche, die bislang nicht zu sehen waren: Kleidungsstücke aus München, die Heiratsanzeige, eine Rekonstruktion des Polterabendkleids, eine begehbare Kutsche, Sisis Totenmaske und vieles mehr.
Innerer Burghof 1, Kaisertor
Tel: (01) 533 75 70 (Kaiserappartements und Hofsilber). Fax: (01) 533 75 70 33 (Kaiserappartements und Hofsilber).
Internet: www.hofburg-wien.at
Anreise: Der Haupteingang befindet sich am Michaelerplatz, am westlichen Ende des Kohlmarkt. Die nächstgelegene U-Bahnstation ist Herrengasse (U3).
Eintritt: 7,50 € (inklusive Kaiserappartements, Silberkammer und Sisi Museum),
3,90 € Kinder bis 15 Jahre,
5,90 € Schüler und Studenten,
6,50 € für Besitzer einer Wien-Card.
Spanische Hofreitschule
Seit über 400 Jahren schon führen die eleganten Lippizanerpferde der Spanischen Hofreitschule die hohe Kunst des Dressurreitens vor. Im Lipizzaner-Museum (in den Ställen) kann man die Geschichte der Reitschule und der Pferde verfolgen. Möchte man die berühmten Pferde live erleben, ist es am einfachsten (und billigsten), dem Morgentraining der Lippizaner (Di-Fr 10.00-12.00 Uhr) zuzusehen. Eintrittskarten für die Abendvorstellungen sind schwer erhältlich, sehr teuer, und sollten so früh wie möglich gebucht werden. Dressurvorstellungen finden generell von Februar bis Juni und von September bis Dezember statt. Mittwochabends und sonntagmorgens gibt es jeweils eine Galavorstellung, Eintrittskarten (22-65,50 € oder 14,50 € für eine Stehkarte) können im Internet, per Post oder Fax bestellt werden. Tickets für die klassische Dressurvorstellung mit Musikbegleitung samstagmorgens kosten 18 € (plus Buchungsgebühr) und können nur bei Karten- oder Reisebüros bestellt werden.
Michaelerplatz 1
Tel: (01) 533 90 31. Fax: (01) 535 01 86.
E-Mail: office@srs.at
Internet: www.spanische-reitschule.com
Anreise: U-Bahn Stephansplatz; Straßenbahn D, J, 1 oder 2; Bus 57A zum Burgring.
Öffnungszeiten: Täglich von 09.00-18.00 Uhr (Museum).
Eintritt: 3,50 € (Museum), 7,50 € (Morgentraining - Karten sind nur am Tag der Vorstellung an der Tür erhältlich).
Schloß Schönbrunn
Schloß Schönbrunn ist eine Wiener Version des französischen Versailles und war die Sommerresidenz der Habsburger vom 18. Jahrhundert bis 1918. Von den 1441 Zimmern im Schloß sind 45 für die Öffentlichkeit zugänglich. Der riesige goldgelbe Palast liegt inmitten eines ebenso herrlichen Park, ein Meisterwerk barocker Gartenarchitektur mit geometrisch angelegten Alleen, ornamentalen Springbrunnen, klassisch-weißen Marmorstatuen und meterhohen Hecken. Verschiedene Aussichtspunkte im Park Schönbrunn bieten unglaubliche Blicke auf Wien, den Palast und die Umgebung. Schloß und Garten Schönbrunn sind ein UNESCO-Weltkulturerbe. Von der schneeweißen Gloriette, einem triumphalen Torbogen, der auf dem Hügel hinter dem Schloß steht, hat man einen wundervollen Blick über die Gärten und den Palast bis hin zur Innenstadt und dem Stephansdom. Das Palmenhaus und das Schmetterlingshaus haben gußeiserne Säulen, die elegant die Glaswände und -decke stützen, und sind klassische Beispiele der Architektur späten 19. Jahrhundert. Die 'römischen Ruinen' wurden während der Habsburger Zeit gebaut und sind ein typisches Parkzierornament der Zeit. Die Ruinen werden oft als Kulisse für sommerliche Theaterproduktionen des Don Giovanni benutzt. Der älteste Tiergarten der Welt befindet sich ebenfalls im Schönbrunner Schloßpark - er wurde 1752 gegründet, um die Mitglieder des Hofes zu amüsieren und erziehen.
Schönbrunner Schloss Straße 13
Tel: (222) 81 11 32 39. Fax: (222) 81 11 33 33.
E-Mail: info@schoenbrunn.at
Internet: www.schoenbrunn.at
Anreise: U-Bahn Schönbrunn oder Hietzing (Zoo).
Öffnungszeiten: Täglich von 08.30-17.00 Uhr (April-Oktober), täglich von 08.30-16.30 Uhr (November-März).
Eintritt: 7,50 € ('Kaiserliche' Audio-Tour, 22 Zimmern), 10 € (Grand Tour mit Audio Guide, 45 Zimmern), 14 € (VIP-Paß, inklusive der Grand Tour, der Berglräume, des Irrgartens, der Gloriette-Aussichtsterrasse und der Hofbäckerei – nur April bis Oktober).
Belvedere
Die Kunstsammlungen des Belvedere bieten einen Überblick der österreichischen Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Das Obere Belvedere wurde 1721-23 für Prinz Eugen von Savoyen gebaut und bietet einen herrlichen Blick über die dazwischenliegenden Gärten zum Unteren Belvedere und der dahinterliegenden Stadt. Im Unteren Belvedere werden mittelalterliche Kunstwerke und Werke der Barockkunst ausgestellt, während das Obere Belvedere auf drei Stockwerken die verschiedensten moderneren Stilperioden beherbergt. Im Erdgeschoß kann man Kunstwerke aus der Zeit nach 1918 besichtigen, während sich im 2. Stockwerk Gemälde der Romantik und der Biedermeierzeit, sowie klassische Kunst des 19. Jahrhunderts befindet. Im 1. Stock findet man jedoch den wahren Besuchermagneten, die Gemälde der Wiener fin de siècle Maler wie Egon Schiele, Oskar Kokoschka und natürlich Gustav Klimt, dessen berühmtes Bild Der Kuß ebenfalls hier ausgestellt its.
Österreichische Galerie Belvedere, Prinz Eugenstraße 27
Tel: (01) 795 57. Fax: (01) 798 43 37.
E-Mail: belvedere@belvedere.at
Internet: www.belvedere.at
Anreise: U-Bahn Südbahnhof oder Straßenbahn D.
Öffnungszeiten: Di-So von 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 7,50 € (Sonderausstellungen kosten extra), Ermäßigungen sind erhältlich.
Kunsthistorisches Museum
Das Kunsthistorische Museum wurde gebaut, um die Kunstsammlungen der Habsburger Fürsten an einem Ort zu beherbergen, obwohl die Kollektionen mittlerweile so angewachsen sind, daß sich viele Werke in der Hofburg und im Schloß Schönbrunn (s. oben) befinden. Über einen riesigen Treppenaufgang gelangt man zu den Gallerien, in denen die Antikensammlungen, die Ägyptisch-Orientalischen Kollektionen und die Münzsammlungen ausgestellt sind. Die Kunstkammer beherbergt Skulpturen und dekorative Kunstwerke, in der Gemäldegalerie hängen Werke der Alten Meister wie Rembrandt, Dürer, Raphael, Rubens und Tizian und die weltweit größte Breughelsammlung.
Maria-Theresien-Platz 1
Tel: (01) 52 52 44 01. Fax: (01) 523 27 70.
E-Mail: info@khm.at
Internet: www.khm.at
Anreise: U-Bahn Babenbergerstraße oder Volkstheater.
Öffnungszeiten: Di-So von 10.00-18.00 Uhr (Do bis 21.00 Uhr).
Eintritt: 8,50 € (inklusive Sonderaustellungen), Ermäßigungen sind erhältlich.
Naturhistorisches Museum
Das Naturhistorische Museum ist das architektonische Spiegelbild des Kunsthistorischen Museums und beherbergt umfangreiche Sammlungen anthropologischer, geologischer und paläontologischer Ausstellungsobjekte, sowie Fossilien verschiedener Dinosaurier und Tiere der Eiszeit. Ein absolutes Highlight unter den prähistorischen Artefakten ist die 25.000 Jahre alte 'Venus von Willendorf'.
Maria-Theresien-Platz 1
Tel: (01) 52 17 70. Fax: (01) 523 52 54.
Internet: www.nhm-wien.ac.at
Anreise: U-Bahn Babenbergerstraße oder Volkstheater.
Öffnungszeiten: Mi-Mo von 09.00-18.00 Uhr, Di geschlossen.
Eintritt: 3,50 €, Ermäßigungen sind erhältlich.
Prater
Der Prater ist ein riesiger bewalder Park, in der einen Ecke befindet sich ein historischer Jahrmarkt mit einem der bekanntesten Symbole Wiens - dem über 100 Jahre alten Riesenrad. In Der Dritte Mann (1949) kämpfte Harry Lime hier im Prater und an der gleichen Stelle verliebten sich die beiden Protagonisten in Before Sunrise (1995). Im Rahmen des Tourismuskonzepts Wien 2010 wird das gesamte Areal in der Art eines Themenparks als unverwechselbare, zukunftsweisende Attraktion für den Erlebnistourismus umgestaltet. Während der Saison ist der Prater autofreie Zone.
Prater
Internet: www.wiener-prater.at
Anreise: S-Bahn S1, S2, S3, S7, S15 oder U-Bahn Praterstern U1, Straßenbahnen O, 5 oder 21, Bus 80A.
Tel: (01) 729 54 30. Fax: (01) 729 54 30 20.
E-Mail: wr.riesenrad@aon.at
Internet: www.wienerriesenrad.com
Öffnungszeiten des Geländes: 24 Stunden täglich.
Öffnungszeiten der Attraktionen: Täglich von 10.00-01.00 Uhr (Hauptsaison: 15. März-15. Oktober),
Eintritt: frei. Preise für die einzelnen Attraktionen variieren zwischen 1 € und 10 €.
KunstHausWien
Das KunstHausWien ist der unverkennbare architektonische Ausdruck von Friedensreich Hundertwassers einmaligen Visionen und erscheint wie ein Klimtgemälde gesehen durch ein Kaleidoskop. In den Innenräumen gibt es eine ständige Ausstellung von Hundertwasserwerken, sowie ein surreal-buntes Café (das Gulasch ist sehr empfehlenswert) und einen entspannenden Garten, ebenfalls im Hunderwasserstil gehalten. Das nahegelegene Hundertwasserhaus ist ein Mietshausprojekt, das man nur von der Straße aus besichtigen kann.
Untere Weissgerberstraße 13
Tel: (01) 712 04 95. Fax: (01) 712 04 96.
E-Mail: information@kunsthauswien.com
Internet: www.kunsthauswien.com
Anreise: Straßenbahnen N und O zum Radetskyplatz.
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00-19.00 Uhr.
Eintritt: 7 € (Montags alle Auststellungstellungen zum halben Preis), für Gruppen gibt es Ermäßigungen.
Kaisergruft
Die Kaisergruft in der Kapuzinerkirche (erbaut zwischen 1622 und 1632) ist die Grabstätte der Habsburger und auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonderes Highlight ist der Doppelsarg von Maria-Theresa und Franz I.
Neuer Markt 1
Tel: (01) 512 68 53 12.
Anreise: U-Bahn Stephansplatz oder Karlsplatz.
Öffnungszeiten: Täglich von 09.30-16.00 Uhr.
Eintritt: 3 €.
Liechtenstein Museum
Bis zum Zweiten Weltkrieg war die hervorragende Kunstsammlung der Fürsten von Liechtenstein in Wien beheimatet. Seit der Eröffnung des Liechtenstein Museums im restaurierten barocken Wiener Gartenpalais der Fürstenfamilie im März 2004 sind wieder über 200 Bilder, Skulpturen und Objekte aus der fürstlichen Kunstkammer an ihrem ursprünglichen Standort zu bewundern. Die im Laufe von vier Jahrhunderten erworbenen Gemälde des Fürsten von Liechtenstein wurden von Vaduz nach Wien transferiert. Neben einer der größten Rubens-Sammlungen der Welt auch zentrale Werke von van Dyck, Lucas Cranach und Raffael sowie von Rembrandt, van Ruysdael und Hamilton. Dazu kommen Waffen, Porzellan und Bronzen. Erstmals ist die prachtvolle Bibliothek des Palais zu besichtigen, ein weiteres Highlight sind die einzigartigen Fresken von Johann Michael Rottmayr.
Palais Liechtenstein, Fürstengasse 1
Tel. (01) 319 57 67-252
Internet: www.liechtensteinmuseum.at
Anreise: Tram D, Bus 40A: Bauernfeldplatz
Öffnungszeiten: täglich außer Di 09.00 - 20.00 Uhr.
Eintritt: 10 €. Ermäßigungen erhältlich.
Albertina
Das hoch über der Stadt thronende Palais, in dem die weltberühmte Sammlung der Albertina beherbergt ist, wurde in den Jahren 1742 bis 1745 sowie 1801 bis 1807 errichtet. Die Albertina birgt eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt. Gegenwärtig umfasst sie annähernd 50.000 Zeichnungen und eine Million Druckgraphiken aller maßgebenden Kunstepochen von der Spätgotik bis zur zeitgenössischen Kunst. Das Fundament der im Jahr 1999 gegründeten Foto-Sammlung bildet die von Josef Maria Eder essentiell geförderte Sammlung der Höheren Grafischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt. Hier finden sich neben Atelierfotografie, früher Farbfotografie und piktorialistischen Arbeiten vor allem Wissenschaftsfotografie. Der Bogen herausragender Werke spannt sich von Leonardo, Michelangelo und Raffael über Albrecht Dürer Rembrandt und Rubens zu Lorrain, Delacroix, Manet und Cézanne. Im 20. Jahrhundert zeichnen die Albertina wichtige Bestände von Schiele, Klimt und Kokoschka bis zu Warhol, Rauschenberg und Baselitz aus. Die Architektursammlung umfasst etwa 25.000 Pläne, Skizzen und Modelle, unter ihnen große Konvolute und Nachlässe unter anderem von Francesco Borromini, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Adolf Loos und Lois Welzenbacher. Ein besonderes Herzstück der Sammlung bilden die Architekturmodelle von Otto Wagner, Le Corbusier, Mies van der Rohe und Alvar Aaalto. Auch die Plakatsammlung der Albertina setzt sich aus mehreren Beständen zusammen.
Albertinaplatz 1, A- 1010 Wien
Tel: (01) 534 83-0. Fax: (01) 534 83-430.
E-Mail: info@albertina.at
Internet: www.albertina.at
Anreise: U-Bahn: U1, U2, U4 (Station Karlsplatz) U3 (Station Stephansplatz); Straßenbahn: 1, 2, D, J (Station Staatsoper); Citybus: Linie 2A (Station Albertina).
Öffnungszeiten: Mo, Di und Do-So 10.00-18.00 Uhr. Mi 10.00-21.00 Uhr.
Eintritt: 10 €. Ermäßigungen sind erhältlich.
Rundgänge
Vienna Walks (Tel: (01) 876 71 11. Internet: www.viennawalks.tix.at) bietet viele verschiedene Stadtrundgänge auf Deutsch und Englisch an. Es gibt themenspezifische Rundgänge wie ‘Wien in den Fußstapfen des Dritten Mannes’, eine Tour, die den Filmschauplätzen des Dritten Mann folgt, bis hin zu Spaziergängen zu den Häusern von Mozart, Beethoven und Schubert. Andere beliebte Stadtrundgänge konzentrieren sich auf bestimmte historische oder künstlerische Epochen, auf das jüdische Wien oder eine Tour der unterirdischen Kryptas und Kellerkneipen der Stadt. Rundgänge kosten von 10-17,50 € und dauern zwischen 1 ½ und 2 Stunden, man muß nicht im voraus buchen – Eintrittsgebühren oder Bus- und Straßenbahntickets müßen allerdings selbst bezahlt werden. Ausgangspunkte der Stadtrundgänge sind unterschiedlich, eine Liste der angebotenen Rundgänge, Zeiten und Orte gibt es bei den Touristeninformationen oder auf der Website.
Busrundfahrten
Die Vienna Line Busse der Vienna Sightseeing Tours (Tel: (01) 71 24 68 30. Fax: (01) 714 11 41. E-Mail: vst@viennasightseeingtours.com; Internet: www.viennasightseeingtours.com) bieten einen ‘hop-on-hop-off’ Service, der an 13 Hauptattraktionen in Wien hält. Entlang der festgelegten Busroute kann man ein- und aussteigen so oft und wo man möchte. Die ‘Ring-Rundfahrt’ dauert etwa 50 Minuten und kostet 9 € für Erwachsene, eine Tageskarte kostet 18 €. Fahrkarten kann man in Hotels, Touristeninformationen und im Bus selbst kaufen. Es gibt auch verschiedene Tagesfahrten durch Wien und in die umliegenden Umgebung.
Bootsrundfahrten
Von der DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH (Tel: (01) 58 88 04 42. Fax: (01) 58 88 04 40. E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at; Internet: www.ddsg-blue-danube.at) werden verschiedene Sightseeing- und Tanzschiffsfahrten auf der Donau angeboten. Die Schiffe fahren von den Anlegestellen Schwedenplatz oder Reichsbrücke (s. Anreise mit dem Schiff), nahe der U-Bahnstation Vorgartenstraße. Die ‘Hundertwasser’ Bootstour dauert 1 ½ Stunden und kostet 20,50 €.
Andere Touren
Die Old-Timer Tramway Tour fährt samstags und sonntags vom Jugendstilpavillion an der U-Bahnstation Karlsplatz ab. Fahrkarten und Informationen sind bei der Wiener Verkehrsbehörde am Karlsplatz (Tel: (01) 587 31 86 erhältlich). Die Straßenbahnen stammen aus dem Jahr 1929 und fahren von Mai bis September. Rundfahrten fahren vom Karlsplatz nahe des Otto-Wagner-Pavillions jeweils um 11.30 und 13.00 Uhr ab. Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind der Ratskeller, das Burgtheater, die Universität Wien, Schloß Schönbrunn und das Riesenrad. Karten für eine 2-Stunden-Rundfahrt kosten etwa 15 €.
Eine romantische, wenn auch sehr teure Art, Wien kennenzulernen, ist eine Fahrt mit einem der traditionellen Fiaker (Pferdekutsche). Diese können am Graben und beim Stephansdom, sowie dem Heldenplatz (nahe der Hofburg) und am Albertinaplatz (hinter der Staatsoper) gemietet werden. Für eine Gruppe von 4 Personen kostet eine 30-minütige Fiakerfahrt schon um die 37 €, oder 60 € für eine Stunde. Genaue Preise und Dauer wird vor Fahrtantritt mit dem Kutscher der Fiakers ausgehandelt.
Halbtägige Ausflüge
Krems an der Donau: Westlich von Wien entlang der Donau liegt Krems, eine über 1000 Jahre alte Stadt, die von sanft geschwungenen Weinbergen umgeben ist. Das westliche Ende der Stadt, Stein, ist die eigentliche Altstadt Krems, hier befindet sich die Landstraße mit ihren uralten Gebäuden und dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Die alten Bürgerhäuser, engen Gassen und kleinen Plätzen des Stadtkernes überhalb der Landstraße lassen die Stadtstrukturen des alten Krems erkennen und entführen den Besucher in die Zeit der Renaissance. Sowohl die Piaristenkirche als auch das Wienstadt Museum feiern die Arbeiten des mittelalterlichen Künstlers Johann Martin Schmidt. Das Steiner Tor aus dem 15. Jahrhundert markiert die Grenze von Stein. Kurz vor dem Kremer Tor, am anderen Ende der Landstraße liegt die erst vor kurzem entstandene Kunsthalle Krems, ein Kunstmuseum und Ausstellungszentrum. Das Restaurant Gozzoburg, am unteren Teil des Hoher Markt serviert regionale Gerichte zu guten Preisen und im Piano, An der Donaulände, kann man herrlich auf einen erfrischenden Drink verweilen.
Die Touristeninformation liegt in der Undstraße 6, auf halbem Wege zwischen Stein und Krems (Tel: (02) 73 28 26 76. Fax: (02) 73 27 00 11. Internet: www.krems.gv.at oder www.tiscover.at/krems). Züge fahren vom Wiener Franz-Josef-Bahnhof alle 2 Stunden (Fahrzeit: 1 Std.). Der letzte Zug zurück nach Wien fährt um 21.30 Uhr.
Ganztägige Ausflüge
Wachau: Zwischen Krems an der Donau und Melk schlängelt sich die Donau durch eine der schönsten Landschaften Österreichs, die Wachau. Entlang dieser Strecke kann man verschiedenen Sportarten und anderen Aktivitäten nachgehen, wie z.B. Wassersport, Wandern, Radfahren, Weinproben oder Bootsfahrten. Es gibt Fahrradwege auf beiden Seiten der Donau. Fahrräder können an den Bahnhöfen in Krems, Melk, Spitz, Pöchlarn und Ybbs gemietet werden, für einen halben Tag kostet die Fahrradmiete etwa 8,50 €, mit einer gültigen Bahnfahrkarte 6 €. Die Miete für einen ganzen Tag kostet 11 € oder 7,50 € mit einer gültigen Bahnfahrkarte. Fahrräder können für weitere 3,50 € an einer Zielstation abgegeben werden. Weitere Informationen über die Wachauregion ist erhältlich beim Tourismusverband Wachau-Nibelungengau, Undstraße 6, 3500 Krems an der Donau (Tel: (02732) 856 20. Fax: (02732) 874 71. E-Mail: wachau@netway.at; Internet: www.members.aon.at/pcss). Züge nach Melk, Pöcham und Ybbs fahren vom Westbahnhof ab, während Züge nach Spitz und Krems ab dem Franz-Josefs-Bahnhof fahren.
Melk: Melk wurde 831 gegründet und liegt am nördlichen Donauufer, etwa auf halbem Wege zwischen Wien und Linz. Die Abtei Stift Melk, Abt Berthold Dietmayrstraße 1 (Tel: (02752) 52 31 22 32. Internet: www.stiftmelk.at) erhebt sich hoch über der hübschen, altertümlichen Stadt und bietet einen fabelhaften Rundblick über einen großen Teil des Flußtals. Die Abtei wurde von den Babenbergern gebaut und ist ein steinernes Symbol der Macht und Authorität sowohl der Babenberger Bauherren, als auch der Benediktinermönche, die seit 1089 in der Abtei wohnten. Umberto Eco erwähnte die Abtei übrigens in seinem Buch Der Name der Rose (1983). Auch wenn man keine Zeit findet, Stift Melk zu besuchen (Eintritt: 5 €), so hat man doch einen schönen Blick auf die Abtei, wenn man sich Wien vom Westen her nähert.
Einige Züge fahren von Krems an der Donau weiter nach Melk, man kann jedoch auch vom Wiener Westbahnhof einen Zug nach Salzburg nehmen und in St. Pölten in einen Regionalzug nach Amstetten umsteigen. Die Fahrt nach Melk dauert etwa 70 Minuten. Von Amstetten kann man dann entweder nach Wien zurückkehren oder mit einem InterCity weiter nach Salzburg, Innsbruck oder Bregenz fahren.
Einleitung
Wiens Stellung als Hauptstadt eines mächtigen Reiches, das viele Jahrhunderte lang Einfluss auf die Geschichte Europas ausübte, machte die Stadt auch zur Heimat weltberühmter Künstler und Musiker. Unter anderem lebten hier Johann Strauß, Franz Schubert, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Arnold Schönberg und Gustav Mahler. Viele der Wiener Komponisten und Musiker werden durch eine Reihe alljährlicher Festwochen und Konzertreihen gefeiert. 2006 wurde das Wiener Mozartjahr zelebriert. Mozart komponierte in Wien seine bekanntesten Opern, Strauß wurde hier zu seinem Donauwalzer und der Operette Die Fledermaus inspiriert. Die Konzert- und Opernhäuser der Stadt besitzen Weltklassestandard, besonders die berühmte Staatsoper und das Burgtheater.
Wien stand auch im Mittelpunkt mehrerer Kunstbewegungen. Um die Jahrhundertwende machten besonders die Sezessionisten von sich reden, die gegen die Starrheit der bourgeoisen Gesellschaft und die Beschränkungen der figurativen Malkunst rebellierten. Diese künstlerischen Bewegungen zeichnen sich klar im Stadtbild Wiens ab, von den imposanten Barockpalästen über Otto Wagners Jugendstil U-Bahnstationen (auf der U4 Linie, besonders die Station Karlsplatz) bis hin zu seiner bekannten Postsparkasse. Es gibt wunderbare Jugendstilhäuser auf der Linken Wienzeile (gegenüber dem Naschmarkt) und schöne Gebäude aus dem 20. Jahrhundert in der Inneren Stadt, wie z.B. das Looshaus (gegenüber der Hofburg) und mehrere Boutiquen, die von Franz Hollein entworfen wurden. Man sollte unbedingt die Secession besichtigen, die 1897 von Joseph Maria Olbrich entworfen wurde. Die beeindruckende Fassade des Gebäudes ist nur der Anfang, denn im Inneren befindet sich das Beethovenfries von Gustav Klimt. Die berühmten Maler wie Klimt, Egon Schiele oder der Zeitgenosse Friedensreich Hundertwasser, sind in die künstlerische Geschichte Wiens verflochten, und ihre Werke gehören zu den beliebtesten Touristenzielen (s. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Informationen über Museen etc.)
Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen sind in allen großen Konzerthäusern erhältlich, sowie an vielen Vorverkaufstellen in der Stadt. Buchungen können auch direkt bei den Bundestheaterkassen, Operngasse 2 (Internet: www.bundestheater.at) oder online getätigt werden.
Die Touristeninformation am Albertinaplatz gibt monatlich das kostenlose Programm, eine Liste mit den neuesten kulturellen Veranstaltungen heraus. Das Wien Magazin ist ebenfalls umsonst erhältlich und steht auch im Internet zur Verfügung (www.wienmagazin.at). Ein weiteres kostenloses Wochenmagazine ist das etwas schrille City (Internet: www.city-online.at). Informationen im Internet sind erhältlich bei Vienna Online (Internet: www.vienna.at) und bei der Wiener Stadverwaltung (Internet: www.magwien.gv.at).
Musik
Die Wiener Sängerknaben, die 1498 unter dem Namen ’Knabenchor des königlichen Hofes’ gegründet wurden, sind eines der kulturellen Wahrzeichen der Stadt. Zusammen mit Mitgliedern des Chores und Orchesters der Wiener Staatsoper bilden die Sängerknaben die Hofmusikkapelle, die von September bis Juni bei Gottesdiensten in der Hofburgkapelle auftritt. Eintrittskarten sollten mindestens 10 Wochen im Voraus gebucht werden. Karten sind erhältlich bei der Hofmusikkapelle, Hofburg, 1010 Wien (Fax: (01) 533 99 27 75. Internet: www.wsk.at). Die Sängerknaben treten auch im Brahms-Saal, dem Kammermusiksaal des Musikverein, Bösendorferstraße 12 (Tel: (01) 505 81 90. Fax: (01) 505 86 81 94. E-Mail: tickets@musikverein.at; Internet: www.musikverein.at) auf. Aufführungen finden von April bis Juni und September bis Oktober jeden Freitag um 16.00 Uhr statt. Das Programm umfasst Magridale, Motetten, Walzer und Lieder. Eintrittskarten sind in Hotels erhältlich oder beim Reisebüro Mondial, Operngasse 20b, 1040 Wien (Tel: (01) 58 80 41 48. Fax: (01) 58 80 41 17. E-Mail: austria@mondial.at; Internet: www.mondial.at).
Die weltberühmten Wiener Philharmoniker (Tel: (01) 505 65 25. Fax: (01) 505 42 99. Internet: www.wienerphilharmoniker.at) treten ebenfalls im Musikverein auf. Das jährliche Silvesterkonzert der Philharmoniker wird weltweit im Radio und Fernsehen übertragen. Aufführungen des Wiener Symphonieorchesters finden im Wiener Konzerthaus, Lothringerstraße 20 (Tel: (01) 712 12 11. Fax: (01) 712 28 72. E-Mail: ticket@konzerthaus.at; Internet: http://konzerthaus.at), sowie in anderem Konzerthallen statt. Im Konzerthaus treten auch die Chöre der Wiener Singakademie auf, internationale Orchester und Chöre gastieren ebenfalls hier.
Das Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien, Internet: www.theater-wien.at) ließ 1801 der Schauspieler und Librettist der Zauberflöte Emanuel Schikaneder erbauen. Seit Januar 2006 präsentiert sich das Theater als das neue Opernhaus von Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus stellt es eine eigenständige Kategorie im Wiener Kulturbetrieb dar.
Das Osterklang-Musikfest findet alljährlich während der Osterwoche statt. Beim Osterklang treten sowohl die Philharmoniker als auch das Symphonieorchester der Stadt auf, es gibt Kammermusikaufführungen und ein besonderes Mitternachtsgottesdienstkonzert im Stephansdom. Eintrittskarten können beim OsterKlang Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien, Tel: (01) 58 83 06 60. Fax: (01) 58 83 06 50. E-Mail: oper@theater-wien.at. Internet: www.theater-wien.at) bestellt werden.
Theater & Konzerte
Das Theater hat ähnlich wie die Musik eine lange und reiche Tradition, unterstützt von der Schirmherrschaft des Kaiserhofes. Es gibt 50 Theater in der Stadt, das bekannteste Theaterhaus ist jedoch das Burgtheater, Dr Karl Lueger Ring 2, 1. Bezirk (Tel: (01) 51 44 44 40. Internet: www.burgtheater.at), ein besonderer Stolz der Wiener. Zu den wichtigeren Theatern der Stadt gehören das Akademietheater, Lisztstraße 1, 3. Bezirk (Tel: (01) 51 44 47 40), ein kleineres Theater, in dem ebenfalls Mitglieder des Burgtheaterensembles auftreten, das Volkstheater, Neustiftgasse 1 (Tel: (01) 52 11 10. Internet: www.volkstheater.at), das Theater in der Josefstadt, Josefstädter Straβe 26 (Tel: (01) 427 00. Internet: www.josefstadt.org) und das Schauspielhaus, Porzellangasse 19 (Tel: (01) 317 01 01. Internet: www.schauspielhaus.at), in dem experimentelle Theaterstücke aufgeführt werden.
Es gibt eine Reihe von Kabaretts in Wien, die unter anderem Mundartstücke im Wiener Dialekt im Programm haben. Die Theatersaison dauert normalerweise von September bis Juni, im Sommer gibt es jedoch viele Sonderaufführungen, meist im Rahmen der verschiedenen kulturellen Festwochen. In den größeren Theatern finden zwei Aufführungen pro Tag statt, die kleineren Häuser haben jedoch ein- oder zweimal in der Woche Ruhetag.
Das Burgtheater ist das älteste und wichtigste Theater im deutschsprachigen Raum. Das beeindruckende Gebäude an der Ringstraße wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Im Burgtheater finden klassische und zeitgenössische Aufführungen des allerhöchsten Standards statt. Es gibt Führungen durch das Gebäude, Eintrittskarten sind erhältlich im Burgtheater am Dr Karl-Lueger Ring, 1010 Wien.
Im Vienna’s English Theatre, Josefgasse 12 (Tel: (01) 402 12 60. Fax: (01) 408 80 03. Internet: www.englishtheatre.at) werden englischsprachige Theaterstücke aufgeführt. Das English Theatre genießt einen ausgezeichneten Ruf in der internationalen Theaterwelt, die Werke vieler zeitgenössischer Schriftsteller erlebten hier ihre Uraufführung. Es gibt jährliche Aufführungen französisch- und italienischsprachiger Stücke in verschiedenen Theatern.
Der Spielplan des International Theater (Internet: www.internationaltheatre.at), Porzellangasse 8 (Tel: (01) 319 62 72. Fax: (01) 310 89 97) umfasst viele englische und amerikanische Theaterstücke.
Tanz
Jeden Juli und August findet ImPuls Tanz (Internet: www.impulstanz.com), ein Festival für zeitgenössischen Tanz, im Burgtheater, im Volkstheater, im Schauspielhaus und an anderen Veranstaltungsorten statt. Internationale und Wiener Tanzkompanien treten mit avantgardistischem und Improvisationstanzstücken auf, begleitet wird ImPuls Tanz von Workshops und Vorträgen.
Film
Das Experimentalfilmkino Bellaria, Museumstraße 3, 7. Bezirk (Tel: (01) 523 75 91) hat sich seit seiner Gründung kurz nach Ende des 2. Weltkriegs nicht verändert. Nachmittags werden deutsche Filme aus den Jahren 1928-1955 gezeigt, am Abend stehen neuere Filme auf dem Programm. Andere Kinos, in denen Kunst- und Experimentalfilme gezeigt werden, sind u.a. das Filmcasino, Margaretenstraße 78, 4. Bezirk (Tel: (01) 587 90 62), das Schikaneder, Margaretenstraße 24, 4. Bezirk (Tel: (01) 585 28 67), dessen Kinoprogramm von Vorträgen, Ausstellungen und Parties begleitet wird, und das Votivkino, Währigerstraße 12 und Schottenring 5 (Tel: (01) 317 35 71. Internet: www.votivkino.at), in dem an manchen Sonntagen Kinofrühstücke stattfinden.
Während der Sommerpause (Juli und August) können sich Opern- und Operettenanhänger und Fans der klassischen Musik auf einer riesigen Filmleinwand vor dem Rathaus kostenlos Opern- und Musikfilme ansehen.
Kulturelle Veranstaltungen
Die Wiener Festwochen (Internet: www.festwochen.at) finden jeden Mai und Juni statt. Es gibt ein Fülle an musikalischen Aufführungen, avantgardistischem Theater, Tanz und anderen Veranstaltungen. Während des KlangBogen Festival (Internet: www.theater-wien.at) kommen Fans klassischer Musik auch in der Sommerpause auf ihre Kosten. Von Ende Juni bis Anfang September finden eine Vielzahl von Opern- und Operettenaufführungen, Kammermusik- und Orchesterauftritten statt. Das Donauinselfest (Internet: www.donauinselfest.at), eine gute Alternative zu der überwältigenden Klassikszene Wiens, ist eines der größten Open-Air-Konzerte in Europa. Jedes Jahr Ende Juni pilgern über zwei Millionen Besucher nach Wien, um sich drei Tage lang kostenlosen Pop-, und Rockkonzerten hinzugeben.
Literarische Anmerkungen
Wien spielte jahrhundertelang immer wieder in der Literatur vieler Kulturen eine wichtige Rolle. Eine der frühesten Darstellungen der Region taucht in dem bekannten Nibelungenlied (um 1200) auf, ein mittelalterliches Epos, das teilweise in der Wachaugegend um die Donau herum spielt. Später, als Wiens erstmals eine mächtige Position in Europa innhatte, wurde vor allem Wiens berühmtester Einwohner, Wolfgang Amadeus Mozart, immer wieder porträtiert. 1979 verfasste der Schriftsteller Peter Shaffer das Drama Amadeus (1979), das einige Jahre später verfilmt wurde. Ein anderes, vielleicht noch bekannteres Bild des Nachkriegswien hielt der englische Schriftsteller Graham Greene in seinem Roman Der Dritte Mann fest, ein Buch, das ebenfalls erfolgreich verfilmt wurde. Der Film wird fast ständig in einem der Wiener Kinos gezeigt.
Januar
Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: Musikverein (Internet: www.wienerphilharmoniker.at).
Resonanzen (Mittelalterliche und Barockmusikfestwoche): Wiener Konzerthaus (Internet: www.konzerthaus.at).
Wiener Bälle: Versch. Veranstaltungsorte (Internet: http://www.wien.gv.at/ und www.wienerphilharmoniker.at).
Regenbogenball (Internet: http://www.hosiwien.at/). Lesbisch-schwules Ball-Event. Parkhotel Schönbrunn.
Wiener Eistraum: Schlittschuhvergnügen von Jan.- März, Wiener Rathausplatz.
Februar
Wiener Eistraum: Schlittschuhvergnügen von Jan.- März, Wiener Rathausplatz.
Opernball: Staatsoper (Internet: www.wiener-staatsoper.at).
Kaffeesiederball. Wiener Hofburg, (Internet: www.kaffeesiederball.at).
Akkordeon Festival. Febr.- März, Kulturverein d'akkordeon (Internet: www.akkordeonfestival.at).
Hofburgball. Das Elmayer-Kränzchen, der elegante Hofburgball der Tanzschule Elmayer findet in den Festsälen der Wiener Hofburg statt, (Internet: www.elmayer.at/).
März
OsterKlang Wien: März/April, Theater an der Wien, (Internet: http://www.theater-wien.at/).
Ostermärkte: März/April, Schloss Schönbrunn und Ostermarkt auf der Freyung, (Internet: http://www.ostermarkt.co.at/ und http://www.altwiener-markt.at/).
Russische Ostern: März/April, Minoritenkirche, (Internet: http://www.theater-wien.at/).
Wiener Frühlingsfestival: März - Mai, Musikverein und Wiener Konzerthaus (Internet: www.musikverein.at).
Akkordeon Festival. Febr.- März, Kulturverein d'akkordeon (Internet: www.akkordeonfestival.at).
Frühling in Wien. Konzert im Musikverein, (Internet: http://www.theater-wien.at/).
April
Wiener Frühlingsfestival: März - Mai, Musikverein und Wiener Konzerthaus (Internet: www.musikverein.at).
Wiener Stadtmarathon (Internet: www.vienna-marathon.com): Von der Wagramerstraße bis zum Vienna International Center (UNO-City).
Walpurgisnacht.
Mai
Wiener Frühlingsfestival: März - Mai, Musikverein und Wiener Konzerthaus (Internet: www.musikverein.at).
Wiener Festwochen (Musik-, Theater- und Tanzauführungen; Internet: www.festwochen.at): Mai - Juni, überall in Wien.
Life Ball (zugunsten von AIDS-Kranken, Internet: www.lifeball.org). Rathaus.
Juni
Wiener Festwochen (Musik-, Theater- und Tanzauführungen; Internet: www.festwochen.at): Mai - Juni, überall in Wien.
Jazzfest Wien (Internet: www.viennajazz.org): Juni - Juli, verschiedene Veranstaltungsorte.
Donauinselfest (Open-Air Musikfestival; Internet: www.donauinselfest.at): Donauinsel.
Juli
Jazzfest Wien (Internet: www.viennajazz.org): Juni - Juli, verschiedene Veranstaltungsorte.
KlangBogen (Internet: www.theater-wien.at): Wiener Musiksommer, Juli - August, verschiedene Veranstaltungsorte.
Oktober
Viennale Film Festival (Internet: www.viennale.at): Verschiedene Kinos überall in Wien.
Wien Modern (Musik des 20. Jahrhunderts; Internet: www.wienmodern.at): Ende Oktober - Ende November, im Wiener Konzerthaus und an verschiedenen Veranstaltungsorten.
November
Internationaler Schubert-Chorwettbewerb (Internet: www.schubertchoralfestival.at): Schubert-Gesellschaft, Wien-Lichtental.
Christkindlmarkt (Weihnachtsmarkt; Internet: www.christkindlmarkt.at): Mitte Nov. - Dez., Rathausplatz an der Freyung.
Dezember
Christkindlmarkt (Weihnachtsmarkt; Internet: www.christkindlmarkt.at): Mitte Nov. - Dez., Rathausplatz an der Freyung.
Kaiserball (Internet: http://www.kaiserball.at): Hofburg.
Silvester in Wien (Die Innere Stadt verwandelt sich in einen Ballsaal): Innere Stadt.
Einleitung
Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.
Alle Rechnungen verstehen sich inklusive einer Mehrwertsteuer von 20%. Eine Bedienungsgebühr (normalerweise 10-15%) wird auf die Rechung aufgeschlagen, so dass ein Trinkgeld nicht nötig ist. Man rundet aber generell den Preis auf den nächsten Euro auf.
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die MwSt. ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr und das Trinkgeld.
Der Falter (Internet: www.falter.at ) ist ein umfangreicher Lokalführer.
Gourmetrestaurants
Terrassenrestaurant im Palais Schwarzenberg
Ohne Frage das beste Restaurant um im Sommer al fresco zu dinieren. Von der Terrasse aus hat man einen wunderschönen Blick über den Park des 1716 erbauten Palais Schwarzenberg (heute z.T. ein Hotel). Obwohl das Restaurant sehr elegant ist, speist man hier in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Die Speisekarte ändert sich je nach Jahreszeit und umfasst österreichische und internationale Gerichte, wie Hirschrückensteak auf cremigen Speck mit Wirsing und Pistazien-Schupfnudeln. Der Weinkeller ist hervorragend, die meisten Weine sind auch glasweise erhältlich.
Hotel Im Palais Schwarzenberg, Schwarzenbergplatz 9
Tel.: (01) 79 84 51 56 00.
Internet: www.palais-schwarzenberg.com
Restaurants für Geschäftstreffen
Yugetsu
Nahe der Staatsoper befindet sich - wie viele behaupten - das beste japanische Restaurant Wiens. Das Erdgeschoss im Yugetsu beherbergt eine einfach dekorierte Sushi-Bar mit konventionellen Tischen, wo Sushi, Sashimi, Tempura und à la carte-Gerichte auf der Speisekarte stehen. In der oberen Etage kann man Teppanyaki in leichterer und lauterer Atmosphäre genießen. Man sitzt um einen Grill, an dem der Koch die Speisen frisch vor den Augen der Gäste zubereitet.
Führichgasse 10
Tel.: (01) 512 27 20.
Internet: www.yugetsu.at
Trendrestaurants
Toko Ri
Diese exzellente Sushi-Bar hat mittlerweile vier Niederlassungen in Wien, die das beste Sushi der Stadt servieren. Die Restaurants sind wunderschön eingerichtet, besonders empfehlenswerte Gerichte sind ika-natto-maki und gyoza oder die Fisch-Maki ohne Reis, eine harmonische Zusammenstellung aus Tunfisch, Lachs, kani und Avocado, die in geröstetem Seetang eingewickelt sind. Abends wird eine Vorausbuchung empfohlen.
Salztorgasse 4
Tel.: (01) 532 77 77.
Franz-Hochedlinger-Gasse 2
Tel.: (01) 214 89 40.
Naschmarkt 263-264 (Take-away)
Tel.: (01) 587 26 16.
Naschmarkt 177-178
Tel.: (01) 586 13 44.
Internet: www.tokori.at
Preiswerte Restaurants
Zwölf-Apostelkeller (Stadtheurigen)
Stadtheurige befinden sich zumeist in alten Klöstern - hier findet man Heurigenatmosphäre, ohne die Stadt verlassen zu müssen. Die Geschichte einiger Gebäudeteile des Zwölf-Apostelkellers geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In den Räumen stehen wuchtige Holztische, die zum Teil von im Restaurant installierten Straßenlaternen beleuchtet werden. Die traditionell österreichische Küche ist preiswert und gut. Die Speisekarte umfasst Gerichte wie Gulaschsuppe, Fleischklöße und Schlachtplatte mit einer Auswahl an Fleischsorten mit gebratenem Schinken und Krautsalat. Der Wein wird typischerweise in Viertellitern verkauft. Täglich wird ab 18.30 Uhr Livemusik gespielt. Im Juli geschlossen.
Sonnenfelsgasse 3
Tel.: (01) 512 67 77.
Internet: www.zwoelf-apostelkeller.at
Einleitung
Die Modestadt Wien boomt: Nach den internationalen Erfolgen von Wendy&Jim, Petar Petrov & Co. ist die Fashionszene förmlich explodiert. Die Jungdesigner Martina Rogy & Marcel Ostertag, Pia Mia, Ninali und Sandra Gilles eröffneten ihre eigenen Shops in besten City-Lagen, vom ersten bis zum siebenten Bezirk.
Einkaufsmeilen
Die interessanteste Einkaufsgegend in Wien ist die Innere Stadt mit ihren engen Straßen und eleganten Häusern. Die Fußgängerzonen der Kärntner Straße und des Graben treffen am modernen Haashaus zusammen, dessen Spiegelfassaden einen faszinierenden Kontrast zum gegenüberliegenden Stephansdom bilden. Neben exklusiven und teuren Geschäften gibt es im Haashaus auch eine Aussichtsplattform auf der obersten Etage, von der sich ein noch viel beeindruckenderer Blick auf den Stephansdom (von den Wienern auch ’Steffl’ genannt) bietet. In der Inneren Stadt gibt es eine Reihe architektonischer Schmuckstücke, kleine Lädchen, deren Fassaden von den berühmtesten österreichischen Architekten gestaltet wurden, überraschende Innenhöfe und schmale Gassen, in denen sich oft ungewöhnliche und interessante Einkaufmöglichkeiten verbergen.
Die traditionelle Einkaufsstraße der Wiener ist die Mariahilfer Straße, die sich von der Ringstraße in Richtung Westbahnhof (oberhalb der U-Bahnlinie U3 gelegen) durch den 6. und 7. Bezirk zieht. An dieser Straße gibt es große internationale Geschäfte, die Musik, Kleidung etc. verkaufen, sowie die Kaufhäuser Gerngroß und das Euro-Center. Fashion-Insider aber wagen Seitensprünge in Neubaugasse und Umgebung und entdecken dabei die Flagshipstores von G-Star und WESC, den Concept Store PARK und vieles mehr.
Märkte
Einer der schönsten Wiener Märkte ist der Naschmarkt, der sowohl bei Touristen als auch bei den Einheimischen beliebt ist. Farbenfrohe Obst- und Gemüsestände, Läden und Restaurants erstrecken sich entlang der Linken und Rechten Wienzeile in der Nähe des Karlsplatzes (neben der U-Bahnstation Kettenbrückengasse). Der Naschmarkt ist Montags bis Samstags während der üblichen Geschäftszeiten geöffnet. Von 08.00 bis 12.00 Uhr gibt es an einem Ende des Naschmarktes einen Flohmarkt, auf dem man Second-Hand-Kleidung und andere Waren zu Schnäppchenpreisen findet, aber auch ungewöhnlichere Dinge und Kuriosa erwerben kann. Während der Weihnachtszeit gibt es unzählige große und kleine Weihnachts- und Adventsmärkte überall in der Stadt, einer der beliebtesten ist der Christkindlmarkt, der vor dem Rathaus stattfindet.
Einkaufszentren
Die Ringstraßen-Gallerien liegen nur einen kurzen Spaziergang vom Wiener Opernhaus entfernt und bieten alle Annehmlichkeiten eines Einkausfzentrums.
Öffnungszeiten
Geschäfte dürfen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 21.00 Uhr und samstags von 08.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Große Läden haben zunehmend bis 21.00 Uhr geöffnet. An den größeren Bahnhöfen gibt es Supermärkte, die auch sonntags geöffnet sind.
Souvenirs
Besucher, die nach typischen Souvenirs Ausschau halten, werden leicht fündig. Es gibt eine reiche Auswahl an Geschenken und Gegenständen, die mit klassischen Wiener Motiven versehen sind. Besonders beliebt sind Bilder des Stephansdoms, des Riesenrads im Wiener Prater oder Konterfeis der berühmten Lipizzanerpferde. Es gibt jedoch auch originellere Andenken zu kaufen, wie zum Beispiel Jugendstil- und Art-Deco-Kunstgegenstände nach Vorlagen von Klimt, Hofmann und anderen Wiener Künstlern der Jahrhundertwende, die in den Wiener Werkstätten hergestellt werden. Erhältlich sind diese unter anderem von Backhausen & Söhne, Kärnterstraße 33.
Hinweis
Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, die zweitälteste Porzellanmanufaktur Europas, belieferte mit ihren handbemalten Waren einst die kaiserliche Familie. Heute können Besucher die Fabrik im Augartenpalais (Tel: (01) 211 24 18. Fax: (01) 216 68 33) im 2. Bezirk besichtigen. Nur wenige ausgewählte Firmen dürfen das ’Wien Products’ Logo der Wiener Wirtschaftskammer (Internet: www.wienproducts.at) führen. Dieses Gütesiegel kennzeichnet Produkte und Unternehmen, die den höchsten Qualitätskriterien gerecht werden.
Die Mehrwertsteuer von 20% kann bei Einkäufen von über 72,50 € zurückerstattet werden. Besucher, die in ein Land außerhalb der EU reisen, können dies am Flughafen erledigen, ansonsten muß der Rückerstattungsantrag vor Abreise aus dem zuletzt besuchten EU-Land gestellt werden. Um die Steuer zurückerstattet zu bekommen, muß beim Kauf ein sog. ’Tax-Cheque’ ausgefüllt werde. Nach dem Einchecken am Flughafen werden die gekauften Gegenstände und die entsprechenden Formulare der Zollinspektion vorgelegt. Vom Zollbeamten erhält man dann einen Steuerstempel, der an jeder Bankfiliale am Flughafen gegen verschiedene Währungen eingetauscht werden kann. Die Rückerstattung beträgt normalerweise 13% des Kaufpreises.
Einleitung
Die beliebteste Gegend Wiens zum Ausgehen ist wohl das Bermudadreieck, ein altes, jüdisches Stadtviertel nahe der Ruprechtskirche. Hier gibt es unzählige Bars und Kneipen. Andere beliebte Viertel mit weniger Touristen sind das Spittelbergviertel nahe dem Amerlinghaus (im 7. und 8. Bezirk) und die Gegend um den Naschmarkt herum (4. Bezirk). Wie in den meisten Städten liegen viele der nettesten Ecken Wiens außerhalb der klassischen Touristenorte, und sind eher bei den Einheimischen bekannt. Es gibt viele Clubs mit einem entschiedenen ’Schicki-Micki’-Publikum, entsprechend strikt ist die Kleiderordnung und Türsteherpolitik. Als schicker und/oder schön gekleideter Zeitgenosse schafft man es wie überall schneller, in die ’in’ Kneipen und Bars hineinzukommen. In Wien gibt es rund 150 Hotelbars - und jede davon hat ihre Besonderheiten. In der Shambala Bar im Le Meridien sorgen Wiener Elektronik-DJs für coolen Sound, an der Silverbar des Hotel Triest hat Robbie Williams einen Narren gefressen und im klassischen Barfly’s wäre niemand überrascht, würde Hemingway plötzlich bei der Tür hereinspazieren. Es gibt jedoch gute Alternativen zu der trendigen Bar- und Kneipenszene, traditionelle Verlustigungen wie die Heurigenkneipen und die zahlreichen eleganten Wiener Bälle stehen immer noch hoch im Kurs.
Clubs sind während der Woche normalerweise bis 02.00 Uhr morgens geöffnet, an den Wochenenden oft bis 04.00 Uhr, bei vielen Etablissment sind die Öffnungszeiten jedoch verschieden. Für Nachtschwärmer gibt es eine Reihe von Bars und Kneipen im 1. Bezirk, die bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens oder sogar noch länger geöffnet haben. Das Mindestalter für den Alkoholkauf und -konsum in Clubs und Bars ist 18 Jahre. Ein Bier kostet normalerweise zwischen 0,50 und 0,80 €, Spirituosen sind teurer und können durchaus um 2,50 € kosten.
Detaillierte Auflistungen aller Clubs, Bars und Discos und das entsprechende Publikum gibt es im Falter (Internet: www.falter.at) oder bei einer Website, die alle Informationen über die Wiener Clubszene hat (Internet: www.rave.at).
Nachtleben
Heurigen
Der Heurige war ursprünglich ein Wiener Wort für den Wein der letzten Ernte, heute ist ein Heuriger der Ort, an dem dieser Wein ausgeschenkt und verkauft wird. Jeder Heurige darf nur den Wein von seinen eigenen Weinbergen verkaufen und dieses auch nur für maximal 300 Tage im Jahr. Obwohl es in Wien einige Stadtheurige gibt, sind doch die besten Heurigen außerhalb, zumeist in den 10. bis 23. Bezirken wie Grinzing, Nußdorf, Heiligenstadt, Sievering und Stammersdorf.
Bars
Cafés-Bars
Die American Bar, Kärtnerdurchgang 1 (entworfen von dem berühmten österreichischen Architekten Adolf Loos im Jahre 1908), liegt direkt neben der Kärntner Straße. Die Bar ist klein und ruhig und bietet ein gutes Refugium von den Menschenmassen. In der Spittelberggegend gibt es unzählige Kneipen und Bars, besonders beliebt ist das Amerlingsbeisl, Stiftgasse 8, mit einem lauschigen, kleinen Garten und das Blue Box, Richtergasse 8 (Internet: www.ping.at/bluebox), in dem jeden Abend ein anderer DJ auflegt. Weitere nette Kneipen sind das Café Europa, Zollergasse 8, und das Chelsea, Lerchenfeldergürtel 29-31 (Internet: www.silverserver.co.at/chelsea), unter der S-Bahnbrücke.
Kasinos
Kasinos
Das am zentral gelegenste Spielkasino der Stadt ist das Casino Wien, Kärntner Straße 41 (Internet: www.casino-wien.at). Das Kasino öffnet seine Pforten ab 15.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Mindestalter für einen Kasinobesuch ist 18 Jahre und die Kleiderordnung ist elegant. An der Tür muß ein Personalausweis oder Reisepaß vorgezeigt werden. Die Hauptspiele sind Roulette, Black Jack und Poker. Im Casino gibt es auch 184 Slotmaschinen. Das Casino Admiral Prater (Internet: www.casinoadmiral.at) ist ein themenbezogenes Wettcasino à la Vegas.
Clubs
Clubs
in der Fluc_Wanne (Internet: www.fluc.at/) feiert die Indie-Szene, im Phoenix Supper Club (Internet: www.phoenix-club.com/) sollten auch die Socken gestylt sein und sonntags trifft man sich hoch oben im Loft16 (Internet: www.soulsugar.com/) zum Chillen. Einer der angesagtesten Clubs in Wien ist der Volksgarten (Internet: www.volksgarten.at), Burgring 1 (an der Ringstraße). Das Volksgarten-Publikum ist schick und trendig gekleidet, jeden Freitag und Samstag finden ab 22.00 Uhr Raves statt. Im Flex (Internet: www.flex.at) an der Augartenbrücke tummeln sich Raver und eher alternative Typen. Im P1, Rotgasse, trifft sich ein junges und internationales Publikum. Eine willkommene Abwechslung von der Technoszene findet man im Club Roxy, Faulmanngasse 4 (Internet: www.sunshine.at), dem Lindbergh, Mahlerstraße 11 oder dem Atrium, Schwindgasse 4. Hier werden die neuesten Pop- und Dancehits gepielt.
Live-Musik
Live-Musik
Clair Piano Bar, Naglergasse 23 (Internet: www.tourist-net.co.at/vn_cb_1e.htm), und Jazzland, Franz-Josefs-Kai 23 (Internet: www.jazzland.at) haben beide guten Jazz im Programm. Open-Airkonzerte gibt es im Sommer auf der Donauinsel, größere Rockkonzerte finden im Ernst-Happel-Stadion, 2 Meiereistraße statt. Die größte Innenhalle für Auftritte und Aufführungen ist die Wiener Stadthalle, Vogelweidplatz 14 (Internet: www.stadthalle.com).
Flughafengebühren
Keine.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Berlin: 1 Std. 30; ab Frankfurt: 1 Std. 35; ab Genf: 1 Std. 40; ab London: 2 Std. 10.
Flughafen Wien-Schwechat (VIE)
Tel: (01) 70 07-0 oder (01) 70 07-222 33 (Informationsdiest 24 St. täglich).
Internet: www.viennaairport.com
Wien-Schwechat ist der größte internationale Flughafen in Österreich und liegt 18 km südöstlich von Wien.
Fluggesellschaften Die nationale Fluglinie ist Austrian Airlines (Tel: (05) 17 89. Internet: www.aua.com). Andere österreichische Fluglinien, die Wien anfliegen, sind Lauda Leisure Line und Duo und ANA. Non-Stop-Verbindungen von Frankfurt aus bestehen u.a. mit Austrian Airlines und Lufthansa, von Zürich aus mit Austrian Airlines, Swiss und Air Berlin.
Flughafeneinrichtungen Es gibt Cafés, Restaurants und Bars, einen Supermarkt, ein Blumengeschäft, Duty-free-Läden, über 70 Geschäfte, Apotheken, Zeitschriftenläden und Boutiquen. Außerdem bietet der Flughafen medizinische Einrichtungen (24 Std. geöffnet) mit einem Impfzentrum, sowie ein Wellness Centre (Massage, Duschkabinen, Solarium, Wellness Bar). Es gibt 10 Executive Lounges. Die bekannten Mietwagenfirmen sind am Flughafen vertreten. Auch Limousinen können gemietet werden.
Geschäftseinrichtungen Das VIP & Business Centre (Tel: (01) 70 07-233 00, -234 00, -234 06) organisiert Veranstaltungen, Bankette und Pressekonferenzen. Es sind Fotokopier- und Telexdienste verfügbar. Der Danube Aviator Club ist eine Lounge für Vielflieger und bietet Plätze zum Arbeiten, Telefon-, Modem- und Faxmöglichkeiten. Es können Nachrichten hinterlegt und empfangen werden, außerdem gibt es ein Konferenzzentrum.
Transfer in die Stadt Der Express-Zug City Airport Train (CAT) verbindet den Flughafen mit dem Wiener Bahnhof Mitte. Der CAT fährt ohne Zwischenstopps im Halbstunden-Takt und benötigt für die Strecke 16 Minuten (Internet: www.cityairporttrain.com).
Die S-Bahn S7 der Wiener Linien (Tel: (01) 790 91 05. Internet: www.wienerlinien.co.at) fährt vom Flughafen zum Südbahnhof. Bahnen verkehren etwa alle 30 Min. von 05.00-22.30 Uhr (Fahrzeit: 32 Min.).
Die Autobahn A4 und die B9 verbinden den Flughafen mit der Stadt.
Bus: Flughafenbusse fahren alle 20 Min. von 06.20-00.20 Uhr zum Schwedenplatz und zur UNO-City (Fahrzeit: 20 Min.), außerdem über den Südtiroler Platz und Südbahnhof (Fahrzeit 20 Minuten) zum Westbahnhof (Fahrzeit: 35 Min.) von 06.05-00.05 Uhr. Busse fahren auch nach Bratislava in der Slowakischen Republik und nach Budapest in Ungarn.
Taxis (Tel: (01) 70 07-359 10 oder -227 17) stehen nördlich der Ankunftshalle und fahren zum Stadtzentrum (Fahrzeit: 30 Min.). Ein Pauschalpreis (etwa 30 € ins Stadtzentrum) kann am Taxistand ausgehandelt werden. Gepäckgebühren: 0,90 € für 20-50 kg und 2 € für Gepäck schwerer als 50 kg. Bei Fahrten vom Stadtzentrum zum Flughafen fällt eventuell eine Extragebühr von etwa 9 € an, die die Kosten für die Rückkehr des Fahrers abdeckt. Limousinen können ebenfalls gemietet werden.
Hinweis
Wien ist von mehreren Donaustädten aus erreichbar, u.a. von Passau (Deutschland), Bratislava (Slowakische Republik) und Budapest (Ungarn). Das Reichsbrücke Schiffahrtszentrum ist die Hauptanlegestelle für Passagierschiffe von und nach Wien. Im Schiffahrtszentrum gibt es ein Café, ein Terrassenrestaurant, Zoll- und Versandmöglichkeiten. Weitere Informationen sind erhältlich vom DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH, Friedrichsstraße 7, 1010 Wien (Tel: (01) 58 88 80. Fax: (01) 58 88 04 40. E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at; Internet: www.ddsg-blue-danube.at).
Die kleine Anlegestelle am Schwedenplatz wird nur für Bootsrundfahrten benutzt.
Die DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH (Tel: (01) 58 88 0. Fax: (01) 58 88 04 40. E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at; Internet: www.ddsg-blue-danube.at) bietet von 6. April bis 29. Mai mittwochs bis sonntags,ab 30 Mai täglich Tragflächenbootverbindungen von Bratislava (Fahrzeit: 1 Std. 30, Einzelfahrt: 22 €, Hin- und Rückfahrt: 34 €). Von April bis Oktober gibt es täglich Tagesausflüge nach Budapest (Einzelfahrt: 79 €, Hin- und Rückfahrt: 99 €), mit zusätzlichen Fahrten im Juli und August (Fahrzeit: 5 Std. 30 Min.). Bei Fahrten von Wien aus ist eine Rückfahrt am gleichen Tag nur möglich, wenn man nach Budapest auf dem Fluss fährt und nach Wien im Zug zurückkehrt (Hin- und Rückfahrt, 2. Kl.: 114 €). Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten für kürzere Bootsausflüge.
Transfer in die Stadt
Die Anlegestelle Reichsbrücke, befindet sich nahe der U-Bahnstation Vorgartenstraße. Die U1 fährt zum Stephansplatz im Stadtzentrum. Die Station Schwedenplatz liegt auf der Strecke der U-Bahnlinien U1 und U4.
Zugverbindungen
Es gibt Zugverbindungen von allen größeren europäischen Städten nach Wien.
Aus Deutschland fahren z.B ICE- und Railjet-Züge von München nach Wien und der IntercityNightline Service über Köln zum Wiener Westbahnhof.
Es gibt sechsmal täglich ICE-T-Verbindungen zwischen Wien und Frankfurt und drei tägliche Verbindungen nach Dortmund.
Nachtzüge fahren nach Wien von Paris, Berlin und vielen osteuropäischen Städten, wie z.B. von Moskau, eine Zugfahrt, die jedoch 1 ½ Tage dauert.
Intercityzüge in Österreich fahren auf der östlichen Strecke von Bregenz über Innsbruck, Salzburg und Linz nach Wien, oder Richtung Norden von Graz oder Klagenfurt über Bruck an der Mur. Mindestens einmal stündlich gibt es Zugverbindungen in alle größeren Städte.
Viele Regionalstrecken führen durch die atemberaubende Alpenlandschaft. Auf der westlichen Zugstrecke nach Wien hat man einen wunderschönen Blick auf die beeindruckende Abtei von Melk.
Transfer in die Stadt
Alle Bahnhöfe in Wien sind auch gleichzeitig Stationen auf verschiedenen U-Bahnlinien, in den meisten Fällen fährt die U-Bahn direkt im selben Bahnhofsgebäude ab.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) (Tel: (01) 93 00 00. Internet: www.oebb.at) betreiben das 5800 km lange Streckennetz in Österreich. Fahrplaninformationen (Tel: (05) 17 17) gibt es rund um die Uhr. Neben den üblichen Serviceleistungen an Bord der Züge (Restaurant, Bar, Snackwagen-Service und Telefon) gibt es in manchen Zugwagen Anschlüsse für Laptops und Computer sowie Wagen, die nur für weibliche Passagiere reserviert sind. Die ÖBB können auch für Bahnreisende einen Abholservice arrangieren.
Wien hat mehrere Hauptbahnhöfe, die auch gleichzeitig U-Bahnhöfe sind. Der Bahnhof Wien Praterstern (Nordbahnhof) ist an die U1 und an die U2 angeschlossen sowie an einige S-Bahn-Linien.
Die U1 fährt zum Südbahnhof (Tel: (01) 580 03 10 50), die U4 über den Franz-Josefs-Bahnhof (Tel: (01) 580 03 10 20) und die U3 und U4 zum Bahnhof Wien Mitte (Tel: (01) 580 03 10 70).
Der Westbahnhof (Tel: (01) 580 03 10 60.) wird zurzeit umgebaut, weshalb die Bahnhofshalle bis 2011 geschlossen bleibt. In dieser Zeit wird der gesamte Fahrgastbetrieb in eine provisorische Verkehrsstation ausgelagert.
An den meisten Bahnhöfen gibt es Fahrradverleih, Geschenkläden, Supermärkte, Post, Gepäckservice, Geldautomaten, Wechselbüro, Lounges und eine Zweigstelle der Touristeninformation.
Anfahrt
Die Westautobahn (A1) verbindet Wien mit Linz, Salzburg, München weiteren Zielen in Westeuropa. Die Südautobahn (A2) führt nach Graz, Klagenfurt und zur italienischen Grenze. Die Ostautobahn (A4) führt über den Flughafen weiter nach Bratislava und Budapest . Die A22 Richtung Norden verbindet Wien mit Prag und geht in die Bundesstraße E59 über
Aktueller Hinweis
Österreich hat ein sehr gutes Straßennetz, Autobahnen sind mit einem ‘A’ gekennzeichnet, europäische Straßen mit ‘E’ und Bundesstraßen mit einem ‘B’. Auf Autobahnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, auf Landstraßen 100 km/h und innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h. Auf vielen Bergstraßen, Autobahnen und Bundesstraßen sowie in Tunneln muss eine Mautgebühr bezahlt werden. Vignetten (Auto bis 3,5t: 10 Tage für 7,60 €, 2 Monate für 21,80 €, 1 Jahr für 72,60 €; Motorrad: 10 Tage für 4,30 €, 2 Monate für 10,90 €, 1 Jahr für 29 €) sind bei Zeitschriftenläden, Grenzstationen, Tankstellen nahe der Grenze und Automobilclubs wie dem ÖAMTC (Internet: www.oeamtc.at) oder dem ARBÖ (Internet: www.arboe.or.at) erhältlich.
Das Mindestalter zum Autofahren beträgt in Österreich 18 Jahre. Ein nationaler oder europäischer Führerschein muss immer mitgeführt werden. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen sein. Die Sicherheitsgurtpflicht besteht für alle Insassen, Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Die Promillegrenze liegt bei 0,5‰. Winterreifen sind während der Winterzeit verpflichtend, Schneeketten können an den Grenzstationen gemietet werden. Informationen über Straßenverhältnisse sind u.a. bei den obenstehen Automobilclubs erhältlich.
Fahrzeiten
Von Linz: etwa 2 Std.; von Budapest: etwa 2 Std. 30; von Salzburg: etwa 3 Std.
Reisebusverbindungen
Eurolines Austria (Tel: (01) 712 04 53. Fax: (01) 712 04 53 20. E-Mail: info@eurolines.at; Internet: www.eurolines.at) bietet Fernbusverbindungen von und in die meisten europäischen Länder. Die Busse fahren von der Busstation Wien Mitte, Landstrasser Hauptstraße (U-Bahn Landstraße/Wien Mitte) ab. Verbindungen innerhalb Österreichs werden zusammen mit Blaguss Internationale Buslinien, Richard-Strauss-Straße 32 (Tel: (01) 61 09 0. Fax: (01) 61 09 01 50. E-Mail: office@blaguss.com) betrieben. Die deutsche Vertretung ist die Deutsche Touring GmbH, Am Römerhof 7, 60486 Frankfurt/M.. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 79 03 21 9. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com), die Schweizer Vertretung ist Alsa & Eggmann (Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch).
Regionale Busrouten werden auch von Postbus (Internet: www.postbus.at) und weiteren Privatbusunternehmen befahren. Fahrplaninformationen (Tel: (01) 711 01) sind von 07.00-20.00 Uhr erhältlich.
Übersicht
Österreich ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens.
Reisepass
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle angegebenen Länder, die mit einem gültigen Personalausweis/Identitätskarte einreisen können:
EU-Länder und Schweiz.
Einreise mit Kindern
Deutsche: Deutscher Kinderausweis bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder Personalausweis oder Kinderreisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.
Türken: Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
(a) EU-Länder und Schweiz für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten;
(b) [1] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen.
Transit
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die den Transitraum nicht verlassen und mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und aus dem Schengen-Gebiet ausreisen, benötigen kein Transitvisum.
Schengen-Visum
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den österreichischen Vertretungen in Deutschland Visa nur noch in Individualfällen ausgestellt.
Visaarten
Flughafentransit-, Durchreise- (Transit-), Reisevisum (Touristenvisum) und Aufenthaltsvisum.
Gültigkeitsdauer
Je nach Visaart und Nationalität verschieden. Visa werden nicht verlängert, können aber jederzeit neu beantragt werden. Ein Visum wird für maximal 6 Monate ausgestellt. Transitvisa sind maximal 5 Tage gültig.
Antragstellung
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers (s. Adressen).
Aufenthaltsgenehmigung
Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen).
Bearbeitungszeit
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.
Einreise mit Haustieren
Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen Heimtierausweis (pet pass) und müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gilt die folgende zusätzliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden.
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis (pet pass), der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.
Lage
Wien (Bundesland), Ostösterreich.
Landesvorwahl
+43.
Einwohner
1.570.980 (2006).
Sprachen
Amtssprache ist Deutsch; daneben Sprachen der verschiedenen ethnischen Gruppen (Tschechisch, Slowakisch, Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch). Die regionalen Dialekte weichen teilweise stark vom Hochdeutschen ab.
Währung
Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Ethnische Gruppen
Hauptsächlich deutschsprechende Europäer, kroatische, slowenische und ungarische Minderheiten.
Religion
89% Katholiken, 6% Protestanten, 5% Sonstige.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Telekommunication
Internationale Direktdurchwahl.
Durchschnittstemperatur
1°C.
Durchschnittstemperatur im Juli
20°C.
Jährlicher Niederschlag im Januar
616 mm.
1 Euro (€) = 1,53 CHF / 1,35 US$.
Wechselkurs: April 2009.
Andere Sportarten
In Wien gibt es zwei Fußballbundesligavereine. Der SK Rapid (Internet: www.skrapid.at) besteht schon seit einem Jahrhundert, der Verein spielt in grün-weißen Trikots und beendete die Fußballsaison 2000 auf Platz 2 der Bundesligatabelle. Der FK Austria Memphis (Internet: www.fk-austria.at) dagegen hatte 2000 etwas weniger Glück, er gelangte nur auf Platz 5. Die Vereine spielen jeweils im Gerhard Hanappi-Stadion (Internet: www.stadthalle.com/hanappi_stadion/uebersicht) und im Franz Horr-Stadion.
Einführung
Wien assoziert man eher mit Kaffee und dekadenten Torten als mit Sport, und dieses Cliché trifft zu einem gewissen Grad auch zu. Die besten Sportmöglichkeiten hat man außerhalb der Stadt. Nur wenige Stunden entfernt gibt es Weltklasseskigebiete in den Alpen, und in den Wäldern westlich von Wien kann man hervorragend Wandern und Mountainbiken. Radfahren kann schon etwas gefährlicher sein, viele der Bergstraßen sind eng, winden sich in Serpentinen, und werden von den Einheimischen oft in schnellem Tempo befahren. In der ganzen Region gibt es Seen, in denen man Schwimmen, Segeln und anderen Wassersport betreiben kann. Wien selbst hat gute Bademöglichkeiten entlang der Donau und der Alten Donau (nahe der UNO-City). Auf der autofreien Donauinsel gibt es einen langen Inline-Skating- und Radfahrweg. Am Stadtpark, 20 Minuten zu Fuß vom Stephansdom entfernt, befindet sich die Eislaufbahn des Wiener Eislaufverein. Schlittschuhe können auch gemietet werden. Die Eislaufbahn ist von Ende Oktober bis Anfang März geöffnet, an den Wochenenden ist es besonders voll.
Fitness-Studios
Im Wellness Park Oberlaa kann man Tennis, Squash und Badminton spielen, oder die Möglichkeiten zum Fitness- und Aerobicstraining nutzen kann. Anfahrt: Die U1 fährt zum Reumannplatz, von dort nimmt man die Straßenbahn 67 bis zur Endhaltestelle. Auf der anderen Seite der Stadt liegt die Sportanlage Marco Polo, Ruthnergasse 170, 21. Bezirk, (Tel: (01) 292 35 89). In der Sportanlage gibt es einen 6-Loch-Golfplatz, ein Putting Green, Fitness-Studio, Sauna, Tennis- und Squashplätze. Die meisten Einrichtungen sind von 08.00 bis 23.00 Uhr geöffnet. Eine Tagesmitgliedskarte kostet 6,50 €, Zutritt zu allen Anlagen kostet 36,50 €. Die Busse 32A oder 36A fahren zu der Sportanlage, man kann aber auch ein Taxi von der U-Bahnstation Floridsdorf (auf der S-Bahn und der U-Bahnlinie U6 gelegen) nehmen.
Golf
Der nächstgelegene 18-Loch-Golfplatz befindet sich im Wien Golf Club, Freudenau 65A, (Tel: (0222) 728 95 64). Eine Runde Golf kostet 85 €. Es gibt auch mehrere Golfplätze außerhalb der Stadt.
Schwimmen
Es gibt mehrere Kurorte außerhalb der Stadt, in Wien selbst befindet sich im 10. Bezirk das Thermalbad Oberlaa, Kurbadstraße 14, (Tel: (01) 680 09 96 00. Internet: www.oberlaa.at). Das Thermalbad bietet jeweils zwei Innen- und Außenschwimmbäder, Sauna, Solarium, Massage und ein Liquid-Sound Entspannungsbad (Schwimmbecken mit Farblicht und Musik unter Wasser). Die Preise beginnen bei 8 € für zwei Stunden.
Das Unterdeck eines Badeschiffs (Badeschiff Wien, 1., Donaukanallände zwischen Schwedenbrücke und Urania, Tel: +43 (01) 513 07 44, Internet:
www.badeschiff.at) am Donaukanal wird im Winter kurzerhand zur Partylocation umfunktioniert. Am Oberdeck des fest verankerten Stadtbads auf zwei Schiffen, verlockt der überdachte Pool zum Schwimmen im angenehm temperierten Wasser, auch wenn draußen Schneeflocken tanzen. Die wahre Attraktion verbirgt sich im Winter allerdings unter Deck: Der ehemalige Laderaum ist dann Dancefloor zum Abtanzen unterhalb der Wasserlinie. Von Dienstag bis Samstag spielen DJs Musik von Disco bis Minimal, für Live-Acts steht eine Minibühne bereit. Sollte der Boden zu späterer Stunde einmal verdächtig zu schwanken beginnen, liegt das vermutlich an den köstlichen Cocktailkreationen der Laderaum-Bar.
Tennis
Tennisplätze Arsenal (Internet: www.aufdraht.at/arsenal) hat drei Niederlassungen in Wien. Insgesamt gibt es 57 Außen- und 8 Innenplätze. Am praktischsten gelegen sind die Tennisanlagen in der Arsenalstraße 3 (Tel: (01) 799 01 01) im 3. Bezirk in der Nähe des Südbahnhofs. Vor 16.00 Uhr kostet der Eintritt 11,50 €, nach 16.00 Uhr 16 €.
Amsterdam, Bangkok, Barcelona, Berlin, Budapest, Düsseldorf, Dubai, Dublin, Florenz, Frankfurt, Hamburg, Helsinki, Hongkong, Kairo, Kapstadt, Köln, Kopenhagen, Las Vegas, Lissabon, London, Los Angeles, Madrid, Mailand, Miami, München, Moskau, New York, Nizza, Orlando, Oslo, Palma De Mallorca, Paris, Peking, Prag, Rom, Salzburg, San Francisco, Shanghai, Singapur, Stockholm, Toronto, Venedig, Zürich