San Francisco

Sehenswürdigkeiten San Francisco

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Golden Gate Bridge

Die schöne Golden Gate Bridge verbindet „Frisco“ mit dem Marin County. Sie ist jedoch nicht goldfarben, sondern leuchtend orange und daher auch im dichtesten Nebel erkennbar. Die Brücke mit 1.981 m Spannweite gehört zu den Wundern der modernen Welt und ist eine von insgesamt fünf Brücken über die Bucht. Den besten Blick auf die Brücke hat man von Fort Point im Presidio (Long Avenue, Ecke Marine Drive) und vom Visa Point der Marin-Seite am nördlichen Brückenende. Man sollte auf jeden Fall über die Brücke gehen – oder zumindest fahren (zu Fuß braucht man etwa 30 Minuten). Mit dem Stahldraht der zwei Hauptkabel könnte man die Erde am Äquator dreimal umkreisen, und mit der für die Brücke benutzten Menge Zement könnte man einen Fußweg von San Francisco bis nach New York pflastern.

Highway 101
Tel: (415) 921 58 58. Fax: (415) 457 28 92.
Internet: www.goldengate.org
Anreise: Mit der Buslinie 28.
Öffnungszeiten: Täglich 24 Stunden geöffnet (Zugang für Pkws und Fahrräder); 05.00-21.00 Uhr (Fußweg an der Ostseite).
Eintritt: Frei; 3 US$ Maut für Autos, die Richtung Süden fahren.

Golden Gate Park

Zum 411,5 Hektar großen Golden Gate Park gehören Wiesen, Seen, Rosengärten, eine Baumschule, ein Rhododendron-Tal, ein Open-Air-Gelände, ein Kinderspielplatz, eine Büffel-Koppel und der höchste künstliche Wasserfall des Westens. Ebenfalls im Park gibt es das Asian Art Museum und die California Academy of Sciences (dazu gehören das Natural History Museum, das Morrison Planetarium und das Steinhart Aquarium). Von der Vorderseite der Akademie der Wissenschaften aus, die Richtung Ocean Beach weist, kann man phantastische Sonnenuntergänge beobachten. Etwa 7000 Pflanzenarten gedeihen im Strybing Arboretum und den Botanischen Gärten, und der Japanische Teegarten ist eine Oase der Ruhe. Das Presidio, mit dem das Landstück und die Gebäude rund um die Zufahrt zur Golden Gate Bridge gemeint sind, war früher eine der ältesten militärischen Befestigungsanlagen des Landes. Jetzt befinden sich dort ein Wald, ein gemauertes Fort aus dem Bürgerkrieg und ein Museum. Tel: (415) 750 71 45.

Tel: (415) 831 27 00. Fax: (415) 221 80 34.
Internet: www.parks.sfgov.org
Anreise: Buslinien 5, 21, 44 oder 71; N-Judah-Straßenbahn.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-17.00 Uhr (Museen).
Eintritt: Frei (Park). Der Eintritt für die Attraktionen kostet rund 8,50 US$, Planetarium-Vorführungen 2,50 US$.

Alcatraz

Alcatraz, das sich bedrohlich in der Bucht in der Nähe der Fisherman’s Wharf abzeichnet, ist auch schlicht und einfach als ‚The Rock’ bekannt. Zwischen 1934 und 1963 war es das strengste Hochsicherheitsgefängnis der USA und hatte Insassen wie Al Capone und den „Vogelmann“ Robert Stroud, dessen übler Ruf allerdings nicht auf Tatsachen, sondern vielmehr auf Hollywoodlegenden beruht, denn er hielt sich hier gar keine Vögel. Sträflinge wurden in Alcatraz nicht nur durch Gitter, Stacheldraht und hohe Mauern festgehalten, sondern auch durch die höchst gefährlichen Strömungen der Buchtmündung. Für die neugierige Öffentlichkeit wurde das Gefängnis 1973 geöffnet und ist heute ein Teil des Golden-Gate-Naherholungsgebietes. Die Insel kann man auf Naturpfaden selbst erkunden oder auf einem Rundgang mit Führer bzw. mit einer Acoustiguide-Kassette, die von ehemaligen Häftlingen und Wärtern aufgenommen wurde. Es ist nachvollziehbar, wie frustrierend es gewesen sein muß, die natürliche Schönheit der Bucht und die hellen Lichter der umliegenden Siedlungen aus nur einer Meile Entfernung beobachten zu können. Auf der Alcatraz-Insel wurde auch der erste Leuchtturm an der Pazifikküste gebaut. Besucher sollten frühzeitig buchen und warme Kleidung tragen.

Alcatraz Island
Tel: (415) 705 55 55 (Karten im Vorverkauf) oder 773 11 88 (24-stündige Info-Hotline).
Internet: www.nps.gov/alcatraz
Eintritt: 8,75 US$; Eintritt einschließlich Kassettengerät: 12,25 US$.
Anreise: Fähren der Blue and Gold Ferries von den Anlegestellen 39 und 41.

Fisherman’s Wharf

Tagsüber drängen sich die Touristen nur so auf den Fußwegen und an den Anlegestellen des Fisherman’s Wharf, wo es kitschige Souvenirläden, Restaurants mit Blick auf die Bucht, Geschäfte, Attraktionen und etwa 400 Seelöwen gibt, die sich hier niedergelassen haben und sich dicht gedrängt auf Schwimmflößen in der Sonne aalen. Am frühen Morgen, von der ersten Morgendämmerung bis um 9.00 Uhr, kann der eifrige Besucher hier ein ganz anderes Bild vorfinden: dann herrscht geschäftiges Treiben am Fischmarkt und Meeresfrüchte und Fische werden nach Nah und Fern verkauft. Schon Schriftsteller Dylan Thomas schwärmte seiner Frau Caitlin von der Qualität der Hummer, Muscheln und Krebse hier vor, und Austern, Fischsuppe, Krebs- und Shrimpcocktails sind überall am Hafen fangfrisch zu haben. Vieles andere aber ist künstlich herausgeputzt und auf den Tourismus ausgerichtet.

Der Pier 39, Ecke Embarcadero und Beach Street, ist einer von 29 seltsam numerierten Anlegestellen am Hafen und heute eine der größten Attraktionen der Stadt. Spezielle Anziehungspunkte sind die hier lebenden Seelöwen, das eindrucksvolle Aquarium Underwater World (Tel: (415) 623 53 00) sowie einige alte Schiffe und das National Maritime Museum.

Auf den Besichtigungsfahrten mit dem Boot, die von Pier 39 und dem benachbarten Pier 41 ablegen, hat man einen überwältigenden Ausblick auf die Bucht. In der Cannery, an der Jefferson Street, Ecke Leavenworth Street, gibt es 30 Spezialgeschäfte. Auch vom Kai aus zu erreichen ist der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die in ein schickes Einkaufszentrum umgebaut wurde. Am Hyde Street Pier trifft man auf die maritime Vergangenheit der Stadt und bekommt einen Eindruck, wie das Leben wohl vor hundert Jahren gewesen sein mag: Hier gibt es historische Schiffe wie die Eureka, ein Raddampfer aus dem Jahre 1890 und den Schoner C.A. Thayer sowie das National Maritime Museum im Art-Deco-Stil, Beach Street, Ecke Polk Street (Tel: (415) 556 30 02).

The Embarcadero
Tel: (415) 391 20 00. Fax: (617) 960 92 16.
Internet: www.sfvisitor.org
Anreise: Bay Street; Beach Street; Cable Car, Powell-Mason-Linie; Straßenbahn Linie F.

Cable Cars

Eine der Hauptattraktionen in San Francisco ist das Netz der über hundert Jahre alten Cable Cars, die einzigen beweglichen Wahrzeichen Amerikas. Diese wurden 1873 in Betrieb genommen, als Andrew Hallidie den ersten Wagen durch die Clay Street, in der Nähe des Portsmouth Square, steuerte, um die von Pferden gezogenen Straßenbahnen zu ersetzten. In den 1980er Jahren wurden sie renoviert. Die Fahrt (2,50 US$) und Aussicht kann man am besten genießen, wenn man außen auf dem Trittbrett steht, allerdings sollte man sich gut festhalten und auf den Verkehr achtgeben. Die Wagen befahren drei Strecken: die Powell-Hyde- und die Powell-Mason-Strecke beginnen an der Market Street, Ecke Powell Street und die California Street-Strecke verläuft von der California Street, Ecke Market Street zur Van Ness Avenue. Am Ende einer Strecke werden die Wagen von Hand auf einer Drehscheibe gedreht – all das gehört zum Fahrerlebnis. Im San Francisco Cable Car Museum können sich Besucher die Drehmaschine ansehen, mit der ein 17 km langes Stahlseil bei einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 15 km/h aufgespult wird.

Washington and Mable Streets, Nob Hill
Tel: (415) 474 18 87. Fax: (415) 929 75 46.
Internet: www.sfcablecar.com
Anreise: Chinatown.
Öffnungszeiten: Von April bis Okt. täglich 10.00-18.00 Uhr; von Okt. bis März täglich 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 2,50 US$.

Museen

Zwei wichtige Museen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind das Cartoon Art Museum und das San Francisco Museum of Modern Art. Das Cartoon Art Museum ist das einzige dieser Art an der Westküste und zeigt Wechselausstellungen zu Zeichentrickfilmen und Comicheften. Das vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfene San Francisco Museum of Modern Art wurde 1995 eröffnet. Hier werden Skulpturen, Gemälde und Fotografien aus dem zwanzigsten Jahrhundert und Videoinstallationen gezeigt.

Cartoon Art Museum
814 Mission Street, South of Market
Tel: (415) 227 86 66. Fax: (415) 243 86 66.
Öffnungszeiten: Mi-Fr 11.00-17.00 Uhr; Sa 10.00-17.00 Uhr; So 13.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 5 US$ (Ermäßigungen sind erhältlich).

San Francisco Museum of Modern Art
151 Third Street, South of Market
Tel: (415) 357 40 00.
Internet: www.sfmoma.org
Öffnungszeiten: Fr-Di 11.00-18.00 Uhr; Do 11.00-21.00 Uhr.
Eintritt: 8 US$ (Ermäßigungen sind erhältlich).

Weitere Sehenswürdigkeiten

Mission

Mission ist ein Stadtviertel in San Francisco – benannt nach der Mission Dolores, dem ältesten, von Franziskanermönchen errichteten Gebäude der Stadt – in dem Einwanderer aus Mittelamerika und Bohemiens Seite an Seite leben. Dazu kommt der ständige Zustrom von jungen Aufsteigern aus der Internet-Branche. Dieses Viertel, in dem viele Häuser mit Wandmalereien geschmückt sind, sehen manche als Ghetto an, andere halten es jedoch für ein kreatives Zentrum. Unglücklicherweise wurden viele ursprüngliche Anwohner vom Zustrom der Internetfirmen und -beschäftigen verdrängt, da die Mieten und Haussteuern in die Höhe geschnellt sind. Häuser in der Valencia Street, einer bei Lesben beliebten Wohngegend, sind mittlerweile sehr begehrt, dagegen konkurrieren die Boutiquen und lateinamerikanischen Restaurants im benachbarten Dolores Park mit Drogenhändlern um Einnahmen. Mission Dolores befindet sich in der Dolores Street, Ecke 16. Straße, und wurde 1791 unter dem Namen Mission San Francisco de Asis erbaut. Hier spürt man mehr als anderswo in San Francisco die spanischen Anfänge der Stadt.

Tel: (415) 621 82 03. Fax: (415) 621 22 94.
E-mail: mdolores@earthlink.net
Internet: www.missiondolores.org
Anreise: J-Buslinien 14, 22, 26 oder 53.
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr.
Eintritt: 5 US$ (45-minütige Audioführung).

Japantown

Japantown liegt zwar nur ein paar Kilometer von Mission entfernt – zwischen den Straßen Laguna, Geary, Post and Phillimore – die beiden Stadtviertel könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Hier lebt und arbeitet die wachsende japanische Bevölkerung der Stadt. Geht man vom Union Square aus die Geary oder Post Street entlang, stößt man auf ein Gebäude mit seltsamen Formen – das Japan Center (Tel: (415) 922 67 76). Dieses erstreckt sich über zwei Hektar und ist der Mittelpunkt des kulturellen und geschäftlichen Lebens der japanischen Gemeinde sowie das ganze Jahr hindurch Veranstaltungsort für mehrere traditionelle Feste. Fußlahmen Touristen mag ein entspannendes Bad im japanischen Gemeinschaftsbad oder eine Shiatsu-Massage im Kabuki Springs and Spa guttun, 1750 Geary Boulevard (Tel: (450) 922 60 00. Fax (415) 922 60 05. Internet: www.kabukisprings.com).

Anreise: Market Street, Buslinien 2, 3 oder 4 zur Buchanan Street oder Sutter Street oder mit den Buslinien 22 bzw. 28 zum Geary Boulevard oder zur Fillmore Street.

Stadtrundfahrten

Rundgänge

Das öffentliche Verkehrssystem ist vorbildlich, deshalb muß man nicht zu Fuß gehen, sondern tut es aus Vergnügen. Rundgänge gibt es für jeden Geschmack. Wer z.B. die örtliche Homosexuellen-Szene kennenlernen möchte, für den bietet Cruisin’ The Castro (Tel: (415) 550 81 10. Internet: www.webcastro.com/castrotour) einen vierstündigen Rundgang mit Brunch an, bei dem man sich das berühmte Quilt anschaut, welches zum Andenken an Aids-Opfer angefertigt wird. Die Rundgänge beginnen zwischen 10.00 und 14.00 Uhr und kosten 40 US$. Auf dem Foot!-Rundgang (Tel: (415) 637 54 53. Internet: www.foottours.com) erkundet man einige der berühmtesten Gegenden der Stadt, u.a. Nob Hill, Union Square, Chinatown und North Beach, und hat viel Spaß dabei, denn man wird von einem Berufs-Komiker herumgeführt. Die normalen, zweistündigen Rundgänge kosten 20 US$. Bei der Haight Ashbury Flower Power Walking Tour (Tel: (415) 863 16 21) wird der nostalgische Besucher in die sechziger Jahre und den berühmten „Summer of Love“ zurückversetzt, man lernt dabei aber auch das viktorianische Haight Ashbury kennen, das Ende des neunzehnten Jahrhunderts einmal ein beliebter Kurort war. Diese Rundgänge werden dienstags und samstags um 09.30 Uhr angeboten und kosten 15 US$.

Leidenschaftliche Wanderer, die etwas Kleingeld übrig haben, können auch an der Footnotes Walking and Hiking Tour (Tel: (925) 672 59 08. Internet: www.footnotestour.com) teilnehmen, die Touristen auf einer sechstägigen Tour über die Golden Gate Bridge bis zu den Marin Headlands Fußpfaden führt. Teilnehmer übernachten unterwegs in erstklassigen Pensionen, während tagsüber die Naturpfade des Mount Tamalpais, der Muir Woods und des Stinson Beach in Angriff genommen werden. Rundgänge werden im Sommer einmal pro Monat für 1850 US$ veranstaltet.

Busrundfahrten

Gray Line (Tel: (415) 558 94 00) bietet eine vierstündige ‘Deluxe City Highlights’-Rundfahrt an, auf der man viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen bekommt, u.a. den Golden Gate Park und die Brücke. Ein Kleinbus holt Teilnehmer von zentral gelegenen Hotels um 09.00, 10.00, 11.00 und 14.00 Uhr ab (von April-Oktober auch um 15.00 Uhr), Kosten: 31 US$, vorherige Anmeldung erforderlich. Mit Tower Tours (Tel: (415) 434 86 87) kann man zum gleichen Preis eine ähnliche Rundfahrt machen und wird ebenfalls von einem Bus abgeholt. Tägliche Abfahrten um 09.15, 11.00 und 14.00 Uhr.

Andere Touren

Die Unternehmen Electric Time (Internet: www.etcars.com) und GoCar (Internet: www.gocarsf.com) schicken täglich Flotten von batteriebetriebenen Mini-Autos los, in denen die Besucher mit GPS-Navigation San Francisco erkunden können, ohne sich zu verfahren. Eine Lautsprecher-Stimme weist den Weg. Bei Electric Time kostet die erste Stunde im Zweisitzer 44 US$ und jede weitere 30 US$. Die erste Stunde kostet bei GoCar 39,99 US$, die zweite 29,99 US$ und jede weitere 20 US$.

Electric Time
485 Jefferson Street
San Francisco, CA 94133
Tel: (415) 788 43 00.

GoCar
2715 Hyde Street, Fisherman's Whart
San Francisco, CA 94133
Tel: (1800) 91 46 27.

Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich eine Bootsrundfahrt in der Bucht, denn von dort hat man den besten Ausblick auf die Stadt und genießt eine einzigartige Aussicht auf die Golden Gate Bridge. Es gibt zahlreiche Anbieter, die an der Fisherman’s Wharf ablegen. Die Blue and Gold Fleet (Tel: (415) 705 82 00) bietet täglich vom Pier 41 eine Rundfahrt mit Reiseleitung an, die etwa eine Stunde dauert und 17 US$ kostet.

Die Flugzeuge der San Francisco Seaplane Tours (Tel: (415) 332 48 43) heben jeden Tag zwischen 09.00 Uhr und Sonnenuntergang vom Pier 39 oder von Sausalito ab, Rundflüge kosten 89 US$. Mit den Cable Car Charters (Tel: (415) 922 24 25) kann man jeden Tag von der Fisherman’s Wharf und vom Union Square eine Stadtrundtour machen.

Ausflüge

Halbtägige Ausflüge

Sausalito: Die Bucht ist von faszinierenden, sehenswerten Orten umgeben; Besucher brauchen nur eine Fähre besteigen, die frische Seeluft und den gelegentlichen Nebel tief einatmen, und schon kann es losgehen. Die mediterran wirkende Stadt Sausalito, auch Little Willow genannt, ist die erste, auf die man nach Überqueren der Golden Gate Bridge trifft. Schon seit langem fühlen sich hier Künstler, Bohemiens und gelegentlich auch der eine oder andere Gangster wohl. Baby Face Nelson arbeitete eine Zeit lang in einer Bar in Sausalito, bis ihn der lange Arm des Gesetzes erreichte. Man sieht hier zwar immer noch viele Hausboote, seitdem sich aber auch Pendler hier niedergelassen haben, ist von unkonventionellem Hippie-Lebensstil und Kreativität nicht mehr viel zu spüren. Schriftsteller Jack London hatte Verbindungen mit diesem Ort, ebenso der britische Zen Buddhist Alan Watts, der sich hier niederließ und maßgeblich dazu beitrug, den Zen-Buddhismus im Westen bekannt zu machen. Früher brachte eine Zugverbindung Pendler nach San Francisco, die jedoch nach dem Bau der Brücke 1937 eingestellt wurde. Heutzutage ist es einfach, mit der öffentlichen Fähre vom Pier One für 10 US$ eine Hin- und Rückfahrt zu dieser beliebten Hafengegend zu machen. Nach nur 40 Minuten Fahrzeit kann man eine der idyllischsten Gemeinden im Marin County mit zahlreichen Geschäften, Boutiquen, Galerien und Attraktionen erleben, wie z.B. das Bay Model, ein maßstabgetreues Modell der San Francisco Bucht und des Sacramento-Delta, und das Bay Area Discovery Museum mit seinen interaktiven Ausstellungsstücken für Kinder. Weitere Informationen sind von der Stadtverwaltung erhältlich (Tel: (415) 289 41 00. Internet: www.ci.sausalito.ca.us).

Ganztägige Ausflüge

Monterey: Einen Besuch der kalifornischen Zentralküste sollte man unbedingt mit einem Abstecher nach Monterey verbinden. Größere Reiseveranstalter wie Gray Line bieten täglich Busfahrten dorthin an, interessanter aber ist es, mit dem Auto zu fahren, denn allein schon die Fahrt auf dem Highway 280 und dann entlang der beeindruckenden Küstenstraße Highway One, lohnt sich. Die Landschaft ändert sich mehrfach auf der zweistündigen Fahrt. Fans von John Steinbeck werden sicherlich das harte Leben auf dem Land wiedererkennen, das der Nobelpreisträger in seinen einflußreichen Werken wie z.B. in The Grapes Of Wrath schildert. Kurz vor Monterey ziehen sich Artischockenfelder kilometerweit hin und werden immer noch mühselig von Hand beackert – von Einwanderern, die in den USA ihr Glück suchen. Zu den Attraktionen in Monterey gehört das Monterey Bay Aquarium, die historische Cannery Row, die einstige ‚Sardinenhauptstadt’ der Welt, und das National Steinbeck Centre im nahegelegenen Salinas. An der Fisherman’s Wharf findet man kitschige Souvenirläden, aber auch Pelikane und Seelöwen, die die Aufmerksamkeit der Touristen genießen. Außerdem bietet sich eine der vielen Bootstouren zur Walbeobachtung an, die je nach Wetterlage und Anzahl der gesichteten Wale regelmäßig starten. Der Standardpreis beträgt 27 US$, und man hat recht gute Chancen, Grauwale, Zwergwale, Schwertwale, Buckelwale oder sogar die gewaltigen Blauwale zu sehen. Sanctuary Cruises (Internet: www.sanctuarycruises.com) setzt sich für die Erhaltung der Wale ein und betreibt das einzige Walbeobachtungsboot in der Bucht, auf dem weder geraucht noch geangelt werden darf. Ebenso beeindruckend ist die Pflanzenwelt dieser Gegend mit ihren zahlreichen Zypressen und grünen Hügeln. Weitere Auskünfte erteilt das Monterey Peninsula Visitors and Convention Bureau, 5 Portola Plaza (Tel: (831) 649 17 70. E-Mail: info@monterey.com; Internet: www.monterey.com).


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Kunst & Kultur

Kultur

Einleitung

Das kulturelle Leben ist in San Francisco genauso vielfältig wie die Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Stadt. Die Kunst hat hier ihre ganz eigene Energie und Dynamik und im Mission-Viertel sieht man sie in Form von Wandmalereien an Häusermauern. Die zweckmäßig errichteten Gebäude des Civic Centre stehen ganz im Namen der Musik und in SoMa sind wichtige Museen und die aufregendste visuelle Kunst der Welt zu Hause. Rund um den Union Square liegt die Theatergegend. Der Acid Rock stammt aus den LSD-Tagen der sechziger Jahre und wurde von Bands wie Jefferson Airplane und The Grateful Dead der Hippie-Generation beschert, während der „Summer of Love“ 1967 ein neues kulturelles Bewußtsein schuf. Gitarrist Carlos Santana, der kürzlich wieder äußerst erfolgreich war, hat sich hier niedergelassen und spricht noch heute von der Kreativität, die der LSD-Konsum freisetzte. Bis heute ist die Stadt beliebte Wahlheimat für Künstler aller Art und spiegelt die Bandbreite der kulturellen Vielfalt wider. Zwar steht San Francisco nicht mehr ganz so stark im Ruf, ein Wegbereiter für Neues zu sein, denn viele Ideen, für die frühere Generationen kämpften, z.B. in den 1970er Jahren für die Rechte der Homosexuellen, werden jetzt stärker akzeptiert. Nach wie vor gibt es viel alternatives, experimentelles Theater, aber auch traditionellere Bühnenstücke werden erfolgreich inszeniert. Anregendes für Geist und Sinne findet man in dieser Stadt jedoch allerorten – von Straßenkünstlern, die vom kommunalen Kunstausschuß genehmigt wurden, bis zum Sinfonieorchester der Stadt.

Beim Kartenbüro Tix Bay Area, 251 Stockton Street (Tel: (415) 433 78 27) kann man im voraus Eintrittskarten zum vollen Preis bekommen (auch telefonisch), aber auch zum halben Preis am Veranstaltungstag (keine telefonische Bestellung). Nützliche Informationen zum Theaterprogramm in der Stadt findet man auch im Internet (www.theatre.com/sanfrancisco).

Musik

Das San Francisco Symphony-Orchester steht unter der Leitung des gefeierten Dirigenten Tilson Thomas und gewann dieses Jahr drei Grammy Awards. Letztes Jahr waren die meisten Konzerte ausverkauft – dank des wohlverdienten guten Rufs und der Fertigkeiten der Musiker, die zu den besten der Welt gehören. Konzerte finden in der ultramodernen Davies Symphony Hall, 201 Van Ness Avenue (Tel: (415) 864 60 00. Internet: www.sfsymphony.org) statt, einem der aufregendsten Gebäude der Stadt.

Die San Francisco Opera (Tel: (415) 864 33 3.; Internet: www.sfopera.com) befindet sich zur Zeit unter der Leitung von Pamela Rosenberg und hat sich zum zweitgrößten Opernensembles in Amerika entwickelt. Sie ist im War Memorial Opera House, 301 Van Ness Avenue, zu Hause, einem der schönsten Gebäude in Amerika, das gleichzeitig dem Gedenken an die Veteranen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist.

Theater & Konzerte

Die Aufführungen sind sehr vielfältig, von den Broadway- Inszenierungen in der Geary Street bis zu kleinen experimentellen Stücken, die man überall in der Stadt sehen kann. Das Geary Theatre, 415 Geary Street (Tel: (415) 749 22 28. Internet: www.act-sfbay.org) wurde 1996 eröffnet und ist der Sitz des American Conservatory Theatre (ACT), eines der größten fest ansässigen Theaterensembles des Landes, das mit dem amerikanischen Bühnenpreis ausgezeichnet wurde. Dieses Ensemble führt zwischen September und Juli Klassiker und moderne Stücke auf. Das Curran Theatre, 445 Geary Street (Tel: (415) 551 20 00) ist Aufführungsort von Broadway-Musicals und im Teatro Zinzanni, am Pier 27-29, The Embarcadero (Tel: (415) 438 26 68. Internet: www.teatrozinzanni.org) kann man bei einer spektakulären Mischung aus Kabarett, Musik und Abendessen einen unvergeßlichen Abend erleben. Zuschauer, die gerne am Bühnengeschehen teilnehmen, sollten „Tony and Tina’s Wedding“’ im Cable Car Theatre, 430 Mason Street (Tel (415) 434 38 32. Internet: www.tonyandtina.com) einen Besuch abstatten.

Tanz

Ballett ist hier schon länger zu Hause, als in irgend einer anderen amerikanischen Stadt. Das San Francisco Ballet (Tel: (415) 865 20 00. Internet: www.sfballet.org) wurde 1933 ins Leben gerufen und ist nicht nur die älteste Ballett-Truppe im Land, sondern auch eine der besten. Das Repertoire reicht von klassischen bis zu zeitgenössischen Inszenierungen. Aufführungen finden zwischen Februar und Mai im War Memorial Opera House statt (s. Musik weiter oben). Innovative Tanztruppen kann man überall in der Stadt sehen. Das Ethnic Dance Festival im Palace of Fine Arts Theatre, Lyon Street, findet im Juni an drei Wochenenden statt (Tel: (415) 392 44 00).

Film

San Francisco ist Schauplatz zahlreicher Filme, denn der lässige Lebensstil und die vielfältigen Drehorte haben viele Regisseure und Produzenten in die Stadt gelockt. Für schnelle Autoszenen sind besonders die steilen Hügel beliebt, und die Bucht mit der Golden Gate Bridge und Alcatraz im Hintergrund gilt als eine unübertroffene natürliche Filmkulisse. Besonders berühmt ist der Sechziger-Jahre-Film Bullitt (1968) mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Noch nicht ganz so lange her ist es, daß Chris Columbus Mrs Doubtfire (1993) mit dem hier ansässigen Robin Williams drehte und Sean Connery im Film The Rock (1996) mitwirkte. Ein weiterer Film ist Copycat (1995) mit Sigourney Weaver und Holly Hunter, in dem es um einen Massenmörder geht. Das San Francisco International Film Festival wird jedes Jahr im April abgehalten und zeigt ein weites Spektrum von Kinofilmen. Zwei der besten Filmpaläste der Stadt sind das Yerba Buena Centre for the Arts, Third Street (Tel: (415) 978 27 87. Internet: www.yerbabuenaarts.org) und das benachbarte Metreon Centre (Tel: (415) 369 60 00. Internet: www.metreon.com), ein IMAX-Kino mit 15 Sälen.

Kulturelle Veranstaltungen

San Francisco scheint niemals zur Ruhe zu kommen, und es findet immer irgendein Fest oder eine Parade statt. Im Juni kann man die Gay Freedom Day Parade miterleben, die vom Embarcadero am Hafen bis zum Civic Center zieht. In diesem Monat beginnt auch das Stern Grove Midsummer Music Festival mit seinen über zwei Monate verteilten Aufführungen der darstellenden Künste. Das letzte Wochenende im Juli ist dem San Francisco Jazz & Wine Festival am Embarcadero Centre gewidmet. Besonders viel los ist aber im September, wenn das jährliche Blues Festival und die Freiluftopernaufführungen Opera in the Park stattfinden. Schließlich gibt es Ende Oktober an verschiedenen Veranstaltungsorten das zweiwöchige San Francisco Jazz Festival, eines der größten und besten überhaupt, zu dem Stars aus der ganzen Welt anreisen.

Literarische Anmerkungen

Seit den Anfängen der Stadt hat San Francisco literarische Kommentare hervorgerufen. Bis zu den fünfziger Jahren jedoch waren dies vor allem vereinzelte Epigramme von geistreichen Persönlichkeiten wie Mark Twain, der glaubte, seinen kältesten Winter hier im Sommer erlebt zu haben, oder Rudyard Kipling, der San Francisco einst eine verrückte Stadt nannte, die „zum größten Teil von vollkommen schwachsinnigen Menschen bewohnt“ sei, oder John Steinbeck, der die Stadt als eine „goldene Handschelle ohne Schlüssel“ bezeichnete. Zur Zeit der großen Depression dagegen verkündete William Saroyan: „Ist man lebendig, so kann man sich in San Francisco nicht langweilen; ist man nicht lebendig, so bringt einen San Francisco wieder zum Leben.“

Frisco ist seitdem immer Vorreiter des amerikanischen Bewußtseins gewesen, besonders in den 1950er Jahren dank der Schriftsteller der Beat-Generation – Allen Ginsberg, Lawrence Ferlinghetti und Gary Snyder. Der Dichter und Herausgeber Lawrence Ferlinghetti wurde wegen der Veröffentlichung von Allen Ginsbergs Buch Howl/Geheul, das den Weg für ein offenes und liberales Kulturleben in der Stadt bereitete, der Obszönität angeklagt, aber freigesprochen. Der Pullitzer-Preis-Gewinner Snyder sah sich vor allem durch die kulturelle Vielfalt und die natürliche Schönheit der Stadt inspiriert, für andere aber waren es die Drogen und die politische Stimmung. Der berühmteste von allen war Jack Kerouac, dessen On the Road/Unterwegs (1957) einer ganzen Generation aus der Seele sprach und die Gesellschaft in Frage stellte. Der einzige Überlebende der Beat-Generation ist Lawrence Ferlinghetti, dessen Buchladen City Lights Bookstore, 261 Columbus Avenue, den Ruf genießt, einer der besten Buchläden für Literatur in den USA zu sein.

Ein Jahrzehnt später sorgte Ken Kesley, Autor von Einer flog über das Kuckucksnest (1962), unter dem Einfluß von LSD für Empörung in der amerikanischen Gesellschaft. Dylan Thomas fand die Stadt einfach unglaublich: „Man kann es kaum für möglich halten, daß ein Ort wie San Francisco überhaupt existiert,“ schwärmte er. Die ersten Erfolge des homosexuellen Schriftstellers Armistead Maupin dagegen basieren auf seiner Zeitungskolumne, die am 24. Mai 1976 im San Francisco Chronicle ins Leben gerufen wurde, und seiner Vertrautheit mit der großen und einflußreichen homosexuellen Bevölkerung der Stadt. Später wurde er mit seinen originellen Schilderungen des Großstadtlebens – Stadtgeschichten (1978), Mehr Stadtgeschichten (1980) sowie Noch mehr Stadtgeschichten (1982) – zu einem der großen modernen Geschichtenerzähler. Maupin hat seitdem weitere erfolgreiche Bücher geschrieben – sein letztes Werk ist The Night Listener (2000) – und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.


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Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender

Januar
Fine Print Fair.
Fort Mason Center, (Internet: www.fortmason.org).
Ankunft der Seelöwen am Pier 39. Pier 39 am Embarcadero (Internet: www.pier39.com).

Februar
San Francisco Ocean Film Festival.
 Maritime Museum und Cowell Theater (Internet: www.oceanfilmfest.org).
San Francisco Arts of Pacific Asia Show (Ausstellung asiatischer Kunst; Internet: www.caskeylees.com/asian): Fort Mason Center.
Chinese New Year Festival and Parade (Höhepunkt der chinesischen Neujahrsfeiern in San Franciscos Chinatown; Internet: www.chineseparade.com): Februar, Chinatown.
California International Antiquarian Bookfair (Größte antiquarische Buchmesse in Amerika): Concourse Exhibition Center (Internet: www.sfbookfair.com).

März
Jüdisches Musikfest.
 Versch. Veranstaltungsorte (Internet: http://www.jewishmusicfestival.org/).
Across the Bay 12K Race. Marathon über die Golden Gate Bridge und anschließende Party an der Fisherman's Wharf, (Internet: www.rhodyco.com/).

April
Annual International Beer Festival
(Mehr als 200 Biersorten aus aller Welt können probiert werden; Internet: www.sfbeerfest.com):
San Francisco International Film Festival (Internet: www.sfiff.org/festival/index.html): April - Mai, verschiedene Veranstaltungsorte.

Mai
Cinco de Mayo
(Wichtiger Festtag für lateinamerikanische US-Bürger, der mit Paraden, Parties und Festwochen gefeiert wird).
Bay To Breakers Footrace (Weltweit größtes Wettrennen mit mehr als 70.000 kostümierten Teilnehmern; Internet: www.ingbaytobreakers.com/main.html).
Carnival (Lateinamerikanischer Mardi Gras nach San Francisco Art): Ende Mai, Mission District.

Juni
Haight Street Fair
(Riesiger Jahrmarkt im ehemaligen Flower-Power Stadtviertel Haight-Ashbury; Internet: www.haightashburystreetfair.org): 2. Wochenende im Juni, Haight Street.
North Beach Festival (Berühmter Straßenjahrmarkt in San Franciscos Little Italy, North Beach): Mitte Juni, North Beach (Internet: www.sfnorthbeach.org/festival/).
San Francisco Pride (Farbenfrohe Schwulen- und Lesbenparade; Internet: www.sfpride.org): Von Market Street zum Civic Center.
World Arts West. San Francisco Ethnic Dance Festival (Internationale Tanzvorführungen; Internet: www.worldartswest.org): McKenna Theatre.

Juli
Fillmore Street Jazz Festival.
Anfang Juli, Fillmore Street (Internet: www.thestreetsofsanfrancisco.com).
Midsummer Mozart Festival. Juli - August, California Palace of the Legion of Honor.
Jüdisches Filmfestival. Juli - August, Castro Theater und andere Veranstaltungsorte (Internet: www.sfjff.org).

August
San Francisco Aloha Fest.
Anfang August, San Francisco Presidio.
Nihonmachi Street Fair. Japanisches Kulturfest. Japantown und Japan Center (Internet: www.nihonmachistreetfair.org).

September
San Francisco Fringe Festival
(Regionale und internationale Theateraufführungen; Internet: www.sffringe.org).
San Francisco Blues Festival (Berühmtes Blues-Musikfestival; Internet: www.sfblues.com): Fort Mason.

Oktober
San Francisco Jazz Festival
(Berühmtes Jazz-Musikfestival; Internet: www.sfjazz.org).

November
Dias de los Muertos
('Die Tage der Toten', ein mexikanisches Halloween mit Kostümparaden, Parties und Feierlichkeiten, die verflossene Vorfahren ehren. San Franciscos mexikanische Gemeinschaft feiert die Dias de los Muertos im Mission District der Stadt; Internet: www.missionculturalcenter.org).
American Indian Film Festival (feiert Kultur und Filmkunst der amerikanischen Ureinwohner und des kanadischen First Nation Volkes; Internet: www.aifisf.com): Palace of Fine Arts.

Dezember
Great Dickens Christmas Fair
(Nostalgischer Weihnachtsmarkt im Stil des viktorianischen Londons, wie es von Charles Dickens dargestellt wurde; Internet: www.dickensfair.com): November - Dezember.


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Einkaufen & Essen

Restaurants

Einleitung

Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in 4 Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants und Preiswerte Restaurants. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich einer Mehrwertsteuer (VAT=Value Added Tax) von 7,5%, die normalerweise auf die Rechnung aufgeschlagen wird. Generell wird keine Bedienungsgebühr berechnet, denn ein Trinkgeld von etwa 15-20% des Rechnungspreises wird vorausgesetzt. In einigen Restaurants wird bei Gruppenreservierungen (normalerweise bei über 15 Personen) eine Extragebühr berechnet. Man sollte auf jeden Fall Buchungen und Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail bestätigen lassen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hauswein. Die VAT ist inbegriffen, allerdings nicht die Bedienungsgebühr bzw. das Trinkgeld.

Gourmetrestaurants

Silks

Silks wurde vor einiger Zeit von Condé Nast Traveller als ’Bestes Restaurant in Nordamerika’ von ausgezeichnet, und diesen Titel trägt das Restaurant zu recht: Silks gehört schon seit Jahren zu den Top-Restaurants in San Francisco. Serviert wird eine hervorragende neukalifornische Küche. Eine typische Vorspeise ist zum Beispiel teegeräucherte Entenbrust mit Endivien- und Bulgursalat in einem Kirsch-Dressing oder mit Zitronenmelisse gedünsteter Heilbutt, serviert mit israelischem Couscous und Buna-Shimejipilzen. Silks befindet sich im eleganten Mandarin Oriental Hotel und ist sowohl bei Geschäftsleuten als auch den etwas betuchteren Gästen beliebt. Am Wochenende wird kein Mittagessen serviert, während der Woche gibt es jedoch ein ’Executive Lunch Menu’.

Mandarin Oriental, 222 Sansome Street, Financial District
Tel: (415) 276 98 88 or (800) 622 04 04.
Internet: www.mandarinoriental.com

Restaurants für Geschäftstreffen

The Terrace at the Ritz-Carlton

Das Terassenrestaurant des Ritz-Carlton ist hauptsächlich für seine hervoragenden Sundaybrunchmenüs bekannt, The Terrace bietet jedoch auch einen lässig-eleganten Rahmen für entspannte Geschäftsmittagessen. Die mediterrane Küche umfasst traditionelle Mittelmeergerichte wie mariniertes Hühnchen mit Taboulehsalat, Linguini mit schwarzem Pfeffer, serviert mit Tomaten und Sommerkürbis, und ein gegrilltes Gemüsesandwich auf Foccaciabrot. Von Zeit zu Zeit werden Büffets angeboten, die sich auf ein spezielles kulinarisches Thema stützen, so z.B. eine ’Seafood Celebration’ (Hommage an Meeresfrüchte). Sonntags und montags gibt es eine Abendkarte, da an diesen Tagen der Dining Room (s. Gourmetrestaurants) geschlossen ist.

The Ritz-Carlton, 600 Stockton Street, Nob Hill
Tel: (415) 773 61 98.
Internet: www.ritzcarlton.com

Trendrestaurants

ThirstyBear

ThirstyBear ist die erfolgreiche Fusion zweier sehr verschiedener Inspirationen: ein spanisches Restaurant und eine kalifornische Bierkneipe. In ThirstyBear werden über 30 verschiedenen Tapas mit Zutaten wie Kartoffeln, Gemüse, Chorizo, Manchegokäse and Schinken, serviert, die Auswahl reicht von gemischten Oliven bis zu kurz angebratenen kleinen Fischfilets. Auf der umfangreichen Vorspeisenkarte stehen u.a. Valencianische Paella und zart geröstetet Lammfilets mit gewürzten Kartoffeln. Besonders lobenswert sind die erschwinglichen Preise, selbst mit Bier ist eine Mahlzeit im ThirstyBear noch bezahlbar. Sonntags gibt es keine Tageskarte.

661 Howard Street, South of Market (SOMA)
Tel: (415) 974 09 05.
Internet: www.thirstybear.com

Preiswerte Restaurants

World Wrapps

Die mittlerweile weltweit bekannten ’Wraps’ (große Tortillas, die mit verschiedenen Zutaten wie Gemüse oder Fleisch gefüllt sind) sind eine Erfindung aus Kalifornien. Im World Wrapps kann man sich seine Wraps individuell zusammenstellen lassen, die jeweils umwickelten Zutaten decken so ziemlich jede Geschmacksrichtung ab. Außerdem hat man die Wahl zwischen normalen, kalorienreduzierten, Vollkorn- oder Spinat-Tomatentortillas. Der ’Spanish Paella Wrapp’ zum Beispiel enthält gegrilltes Hühnchen und Meeresfrüchte und wird mit spanischem Reis, Gemüse und Gewürzen serviert. Neben den Wraps gibt es jedoch auch Reisgerichte, frischgepreßte Säfte und Fruchtcocktails. Man kann seine Wrapps im Restaurant essen, als Mitnehmgericht oder zur Lieferung bestellen.

2257 Chestnut Street, Cow Hollow/Marina
Tel: (415) 563 97 27.

und

2012 Market Street, at Church Street, Upper Market
Tel: (415) 487 73 00.
Internet: www.worldwrapps.com
Keine Lizenz zum Alkoholausschank.

Einkaufen

Einleitung

Das Einkaufen ist überall in den USA und natürlich auch in San Francisco ein beliebter Zeitvertreib. Alle bekannten Geschäfte sind hier vertreten - Saks, Macy’s, Neiman Marcus, Tiffany’s. Die meisten liegen rund um den Union Square, dem Konsumzentrum der Innenstadt. Zahlreiche Galerien und Buchhandlungen im weiteren Umkreis rund um den Union Square ergänzen das Einkaufsangebot.

Einkaufsmeilen

Auf der Suche nach ausgefalleneren Dingen, muß man sich etwas weiter vom Zentrum wegbewegen. Ein Gang durch Chinatown kann sich bezahlt machen, denn in der Grand Avenue gibt es preisgünstigen Schmuck, Kleidung und diverse Kunstgegenstände. Wo sonst könnte man außerdem die Bruchstücke von äußerst kostbaren Vasen aus dem siebzehnten Jahrhundert, die während der kulturellen Revolution zerschmettert und zu Schmuckdosen verarbeitet wurden, für 10 US$ kaufen?

Etwas intellektueller geht es in North Beach zu. Dort gibt es den bis Mitternacht geöffneten City Lights Bookstore, 261 Columbus Avenue, der Lawrence Ferlinghetti gehört, einem Schriftsteller der Beat-Generation. Etwas abseits liegen die ehemalige Schokoladenfabrik Ghirardelli Square, 900 North Point Street und Cow Hollow, nördlich der exklusiven Pacific Heights - beide sind das extra Stück Weg allemal wert und auch sehr angesagt zur Zeit.

Möchte man etwas Gutes tun, sollte man Under One Roof, 549 Castro Street, einen Besuch abstatten, denn alle Einnahmen gehen an Organisationen, die sich den Kampf gegen Aids zum Ziel gesetzt haben.

Spezialgeschäfte gibt es für jeden Geschmack, vom Chocolate Heaven, Pier 39, wo es Schokolade aus der ganzen Welt gibt, bis zum Stormy Leather, einer von Frauen geleiteten Fetisch-Boutique in der Howard Street in South of Market. Die neusten technischen Spielereien gibt es in den Microsoft- und Sony-Geschäften im Metreon Centre, 150 Fourth Street.

Es gibt aber auch Billigläden, wie z.B. Marshall’s in der Market Street. Duty-Free-Einkaufsmöglichkeiten hat man in der DFS Galleria am Union Square, wo Designerläden wie Burberry und Calvin Klein, Chanel und Armani um gutbetuchte Kunden buhlen.

Märkte

Die meisten Stadtviertel haben ihren eigenen Markt. Der Ashbury Market, 205 Frederick Street, Haight Ashbury, oft einfach The Haight genannt, ist für jeden Gourmet ein wahrer Traum. Diverse Delikatessen und ein reichhaltiges Angebot an frischem Brot laden zu einem schnellen, aber köstlichen, Mittagessen ein. Der Flohmarkt auf der Treasure Island lohnt ebenfalls einen Besuch. Dieser besonders auch von den Einheimischen geschätzte Markt besteht aus einem Obst- und Gemüsemarkt, einem Blumenmarkt sowie Ständen mit kulinarischen Spezialitäten jeglicher Art. Sonntags werden hier auch Antiquitäten und Sammlerstücke verkauft.

Einkaufszentren

Auf dem Gelände des Old Emporium-Gebäudes befindet sich das Westfield San Francisco Centre (Internet: http://westfield.com/sanfrancisco/) mit dem größten Bloomingdale’s-Kaufhaus außerhalb von New York. Der vierstöckige Gebäudekomplex umfasst außerdem unzählige Geschäfte und Restaurants sowie Kinos.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind sehr unterschiedlich - viele Geschäfte sind bis spät abends geöffnet, die meisten auch einige Stunden am Sonntag.

Hinweis

Ein Einkaufsbummel in San Francisco kann ganz schön ins Geld gehen, und auf jeden Artikel wird noch eine Verkaufssteuer von 8,5% aufgeschlagen, die man nicht zurückerstattet bekommt.


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Nachtleben

Nachtleben

Einleitung

Schon seit dem Goldrausch erfreut sich diese Stadt eines ausgesprochen lebhaften Nachtlebens. Die Restaurants und Bars füllen sich schon am frühen Abend, sind lange geöffnet und die allgemein lässige Einstellung der Menschen wirkt sich auch auf den Lebensstil aus. Da es mehr als 2000 Bars und Kneipen gibt, bleibt man nicht lange durstig, allerdings ist es um so schwerer, nüchtern zu bleiben. Die Vielfalt ist ebenfalls sehr groß, deshalb gibt es hinsichtlich der Kleidervorschriften, Öffnungszeiten, etwaigen Kosten eines Gedecks und Verhaltensweisen keine Faustregeln; am besten setzt man sich bei konkreten Fragen direkt mit den jeweiligen Lokalitäten in Verbindung. Im Grunde ist so ziemlich alles erlaubt, was besonders für die etwa 200 Schwulen- und Lesbenclubs gilt, von denen viele so beliebt sind, daß sie zu konventionellen Hetero-Clubs zu werden drohen. Nachtclubs ändern ständig ihre Namen und Identität, denn die Club-Szene ist sehr unbeständig, die Musik aber bleibt – von eleganter Klavieruntermalung bis zu House und Acid-Jazz. Viele Clubs verlangen Eintritt, man kann aber tagsüber in angesagten Cafés und Plattenläden Flugblätter bzw. Einladungskarten bekommen, mit denen man umsonst oder am frühen Abend zumindest zu ermäßigtem Eintritt hereingelassen wird. Das gesetzliche Mindestalter zum Alkoholkonsum beträgt 21 Jahre, und man sollte einen Ausweis vorweisen können. Restaurants, Nachtclubs und Bars haben i. allg. eine Schankerlaubnis von 06.00 bis 02.00 Uhr.

In einigen Gegenden – besonders in denen mit einer jungen, lebhaften Straßenszene – bietet das Nachtleben sehr viele verschiedene Ausgehmöglichkeiten, u.a. Downtown, South of Market (SoMa) und Castro. Um herauszufinden, wo etwas los ist, sollte man einen Blick in die aktuelle Ausgabe des SF Bay Guardian oder den rosafarbenen Teil der Sonntagsausgabe des San Francisco Examiner and Chronicle werfen.

Bars

Nach einem harten Tag auf den Touristenpfaden ist das Backflip der richtige Ort zum Cocktailschlürfen. Es befindet sich im noblen, im Retro-Stil eingerichteten Phoenix Hotel, Eddy Street, und ist wider Erwarten sehr schick. Die Kundschaft ist äußerst interessant, und die Getränke gehören zu den besten in der Gegend. Eingeschworene Biertrinker sollten das Mad Dog In The Fog, 530 Haight Street ausprobieren. Dort gibt es rund 20 Biersorten vom Faß und noch mehr Flaschenbiere, außerdem werden ähnlich wie in englischen Pubs regelmäßig Quiznächte veranstaltet. Am anderen Ende des Spektrums, im Redwood Room des Clift Hotel, Geary Street, Ecke Taylor Street, finden die Reichen Entspannung, und man sollte sich formell kleiden. Eine ebenfalls empfehlenswerte Bierkneipe ist die Twenty Tank Brewery in der 11th Street in SoMa. Sie ist in einem ehemaligen Walzblech-Geschäft untergebracht, hat eine dementsprechende Einrichtung und bietet ungewöhnliche selbstgebraute Biere. In der Gegend rund um die Castro Street gibt es etwa ein Dutzend Bars, zu denen auch die angenehme Twin Peaks Tavern gehört. Viele davon sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. The Bubble Lounge in der Montgomery Street bietet Trink- und Eß-Kultur pur, denn zu den über 300 Champagnersorten, die hier erhältlich sind, reicht man die passenden Austern, Kaviarsorten und Sushi-Stücke.

Kasinos

In San Francisco gibt es keine Spielkasinos.

Clubs

DJs sind in San Francisco äußerst angesagt, und im 1015 Folsom werden selbst die Uneingeweihten zu überzeugten Anhängern. Die Musik hier ist markerschütternd laut, die Beleuchtung atemberaubend, und einige der hier auftretenden DJs gehören zu den bekanntesten der Szene. Das John Lee Hooker’s Boom Boom Boom in der Fillmore Street dagegen wird vor allem denen gefallen, die es weniger hektisch mögen und Blues und Boogie bevorzugen. In SoMa ist der Endup Nightclub in der sechsten Straße bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Club, der schon seit 23 Jahren besteht, ist vor allem für seine freundliche Atmosphäre, gute Tanzmusik und köstlichen Cocktails bekannt. Falls man davon zu viele getrunken hat, kann man seinen Brummschädel unter dem hauseigenen Wasserfall im Innenhof abkühlen. Besucher, die gerne die Sterne befragen, um den Dingen einen Sinn zu geben, sollten den Zodiac Club in der 14th Street aufsuchen. Dort werden Getränke serviert, welche die astrologisch bewanderten Besitzer Peter und Maria Garcia ganz speziell für die verschiedenen Sternzeichen kreiert haben. Besonders viele gut eingeölte, tolle Muskelmänner können Angehörige der Schwulenszene samstags im Club Universe und sonntags im Pleasuredome treffen; beide sind im Club Townsend, Townsend Street, untergebracht.

Live-Musik

Wer etwas Ausgefallenes kennenlernen möchte, sollte Rassela’s Jazz Club in der California Street einen Besuch abstatten, wo äthiopisches Essen aus dem Restaurant nebenan serviert und jede Nacht Live-Jazz gespielt wird. Im Slim’s in der 11th Street treten klassische Rockbands aus dem Umland auf, die oft moderner und alternativer sind, als man annimmt, und man bekommt stets einen guten Blick auf die Gruppen. Einer der Teilhaber ist Alt-Gitarrist Boz Scaggs. Im Bimbo’s, Columbus Avenue, wird musikalische Vielfalt großgeschrieben – vom Punk bis zu den sanften Klängen einiger Solo-Interpreten kann man hier alles hören.


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Infrastruktur

Anreise mit dem Flugzeug

Flughafengebühren

keine

Durchschnittliche Flugzeiten

San Francisco – Frankfurt: etwa 11 Std. ; San Francisco – Wien: etwa 14 San Francisco – Zürich: etwa 14 Std.

San Francisco International Airport (SFO)

Tel: (650) 821 40 01 821 82 11 (Information).
Internet: www.flysfo.com

San Francisco International Airport liegt 22 km südlich der Stadt an den Bundesstraßen 101 und 380. SFO fertigt über 7 Millionen Passagiere pro Jahr ab.

Fluggesellschaften Mehr als 50 große Fluggesellschaften fliegen SFO an, darunter United Airlines (Tel: (069) 50 07 03 87 (in Deutschland) oder (800) 538 29 29. Internet: www.ual.com), American Airlines (Tel: (800) 433 73 00. Internet: www.aa.com), British Airways, China Airlines, Japan Airlines, Lufthansa, Qantas Airways und Singapore Airlines. Nonstop-Verbindungen von Frankfurt aus bestehen mit Lufthansa, Umsteigeverbindungen mit Lufthansa und Air Canada, von Wien aus fliegt über Frankfurt Lufthansa, von Zürich aus über Paris Air France und über Frankfurt Lufthansa.

Flughafeneinrichtungen Zu den Einrichtungen gehören Banken (Terminal 3), Geldautomaten und Wechselstuben, eine Post, zahlreiche Bars, Restaurants, Geschenk- und Spezialgeschäfte,ein Friseur sowie vier Duty-free-Läden. Im neuen internationalen Terminal befindet sich auch ein Flug- und Flughafenmuseum. Auf dem Gelände gibt es auch fünf Auskunftsschalter und ein Büro für konsularische Angelegenheiten. Die Mietwagenfirmen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Thrifty sind im Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen Im internationalen Terminal in der Abflugshalle, in der Nähe der BART-Station gibt es ein Business Center (Tel: (650) 873 04 22), mit modern ausgestatteten Konferenzräumen, das 24 Stunden täglich geöffnet ist.

Das Turpen Aviation Museum (Tel: 650 821 99 11) im internationalen Terminal stellt Konferenzräume für bis zu 250 Personen zur Verfügung. Vielfliegern stehen eine Reihe von speziellen Aufenthaltsräumen zur Verfügung. Im Global Communications Centre und im AT&T International Calling Centre im internationalen Terminal stehen ebenfalls Konferenz- und Geschäftseinrichtungen zur Verfügung.

Transfer in die Stadt Informationsschalter der Bay Area Transit Information (Tel: 511. Internet: www.511.org) sind in der Ankunftshalle jedes Terminals. Informationen sind auch unter der internen Flughafennummer 11 21 erhältlich. Der Ground Transport Information Service (Tel: (800) 736 20 08) bietet kostenlose Informationen über Transfermöglichkeiten zwischen Stadt und Flughafen an; zur Verfügung stehen Pendelbusse, normale Linienbusse, Taxis und Limousinen. American Airporter Shuttle (Tel: (415) 202 07 33) bietet einen 24-Stunden-Haus-zu Haus-Service zum Flughafen an. SFO Airporter Inc (Tel: (650) 246 27 75) setzt zwischen 05.35 und 23.05 Uhr alle 15-30 Minuten Busse nach Downtown ein. Taxis verfügen über Taxameter und kosten für eine Fahrt nach Downtown rund 30 US$. San Mateo County Transit oder SamTrans (Tel: (800) 660 42 87) bieten Busverbindungen zum Transbay Terminal in der Mission Street. Die Fahrt dauert je nach Verkehr zwischen 25 und 45 Minuten. Öffentliche Verkehrsmittel fahren von der blauen Zone im unteren Stockwerk des Flughafengebäudes ab.

Oakland International Airport (OAK)

Tel: (510) 563 33 00.
Internet: www.oaklandairport.com

Oakland International Airport liegt auf der anderen Seite der Bucht und ist etwa 32 km von Downtown San Francisco entfernt. Hier kommen vor allem Inlandsflüge und einige Charterflüge aus dem Ausland an.

Fluggesellschaften Oakland International wird von rund einem Dutzend Fluggesellschaften angeflogen, u.a. von United Airlines, Alaska Airlines, Aloha Airlines, America West, Continental, Delta, Mexicana Airlines und Southwest Airlines. Von Frankfurt bestehen Verbindungen mit Delta und Continental Airlines, von Wien aus fliegt United Airlines, von Zürich aus bestehen Verbindungen mit American Airlines,United Airlines und British Airways.

Flughafeneinrichtungen Am Flughafen gibt es Banken, Geldautomaten, Wechselstuben, Internet-Zugang, Schließfächer, Duty-Free-Geschäfte, Schuhputz- und Reiseversicherungsdienste sowie Imbissstuben. Die bekanntesten Mietwagenfirmen sind im Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen In beiden Terminals gibt es Möglichkeiten zur Faxbenutzung und eine Firma, bei der man Privatflugzeuge mit Pilot und Flugbegleitung mieten kann. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die einzige Firma dieser Art an der Westküste. Aerzone stellt in der Nähe der Flugsteige im Abflugsbereich einige kleine private Büroräume zur Verfügung, in denen PCs, Faxgeräte und Internetanschlüsse benutzt werden können. Weitere Auskünfte erhält man am Flughafen.

Transfer in die Stadt TransBay Express-Busse der Firma AC Transit (Tel: (510) 817 17 17.Internet: www.actransit.org) verkehren rund um die Uhr zwischen dem Oakland International Airport und Mission Street und First Street in San Francisco. Abgeholt wird man vor den Ausgängen der beiden Terminals. Zwischen 05.00 und 21.00 Uhr fahren die Busse alle 30 Minuten, ansonsten einmal pro Stunde. Die Linie 58 von AC Transit verbindet den Flughafen Oakland mit der Alameda/Oakland-Fähre (Tel: (510) 522 33 00), die Passagiere zum Fähr-Terminal in San Francisco und zum Pier 39 an der Fisherman's Wharf bringt. Zu den zahlreichen Shuttlebussen gehören der Bayporter Express (Tel: (415) 467 18 00. Internet: www.bayporter.com)). Die Fahrzeit dauert je nach Verkehr zwischen 30 und 60 Minuten. Eine kostengünstige Möglichkeit ist der AirBART-Shuttlebus (Tel: (510) 464 60 00. Internet: www.bart.gov) pendelt zwischen dem Flughafen Oakland und dem Bahnhof Bay Area Rapid Transit (BART), von wo man Züge nach San Francisco bekommt.

Anreise mit dem Schiff

Die Hafenverwaltung Port of San Francisco (Tel: (415) 274 04 00. Internet: www.sfport.com) befindet sich in dem 100 Jahre alten Fährgebäude in The Embarcadero am Ende der Market Street. Hier legen Kreuzfahrtschiffe, Frachtschiffe und örtliche Fähren ab (s. Öffentliche Verkehrsmittel).

Anreise mit der Bahn

Zugverbindungen

Züge in andere Bundesstaaten fahren vom Amtrak-Bahnhofsgebäude ab, dem zentralen Knotenpunkt auf der Westküstenstrecke, und von dem westlich gelegenen Bahnhofsgebäude, das an der Bahnstrecke liegt, die von den Rocky Mountains nach Salt Lake City in Utah und darüber hinaus verläuft. Es gibt täglich Züge nach Sacramento, San Joaquin Valley, Portland, Seattle, Vancouver, Reno, Salt Lake City, Denver, Chicago, San Jose, Los Angeles, Anaheim und San Diego. Einige Fahrzeitenbeispiele: Nach Los Angeles: zwischen 8 Std. 30 Minuten und 12 Std.; nach San Diego: 12 Std.; nach Ontario: 10 Std.; nach Las Vegas: 12 Std.

Transfer in die Stadt

Es gibt Linienbusse zum Fährhafen in San Francisco und zu anderen Innenstadtzielen.

Hinweis

Die amerikanische Eisenbahnen stehen unter der Leitung von Amtrak (Tel: (800) 872 72 45. Internet: www.amtrak.com) und bieten normalerweise einen sehr guten Service an. Das Amtrak-Bahnhofsgebäude (Tel: (510) 450 10 81) liegt auf der anderen Seite der Bucht in Emeryville (nahe Oakland), in einer Abzweigung der Powell Street. Der Fahrkartenverkauf und die Gepäckabgabe befinden sich allerdings in Downtown im Fährgebäude am Ende der Market Street. Auf dem angeschlossenen, unbewachten Parkplatz kann man kostenlos parken. Es gibt außerdem eine Espresso-Bar, einen Zeitungsstand und einen Imbiss.

Anreise mit dem Pkw/Bus

Anfahrt

Zu den wichtigsten Bundesstraßen gehören die malerische Küstenstraße Route 1 (Pacific Coast Highway), die direkt aus südlicher (von Los Angeles) und nördlicher Richtung in die Stadt führt. Aufgrund vieler Kreuzungen und Ampeln sollte man allerdings auf dieser Strecke Zeit einplanen. Weitere Anfahrtsstrecken sind die Nord-Süd-Achse Route 101; die Route 80, die aus dem Osten über Salt Lake City quer durchs Land führt und die Interstate 5, die von Seattle im Norden bis nach San Diego im Süden verläuft.

Aktueller Hinweis

Die 50 Bundesstaaten haben alle ihre eigenen Verkehrsregeln und -gesetze, die Unterschiede sind i. A. aber geringfügig. Autofahrer sollten sich deshalb stets vor Abfahrt bei ihren Mietwagenfirmen über diese Sonderregelungen erkundigen. Autobahnen, die durch verschiedene Bundesstaaten führen (Interstates), haben nur Auf- und Abfahrtmöglichkeiten an bestimmten Autobahnkreuzen. Interstates haben gerade Nummern, wenn sie von Osten nach Westen führen und ungerade Zahlen, wenn sie den Norden mit dem Süden verbinden. Häufig muss man für das Benutzen von Straßen, Brücken und Tunnels eine Maut entrichten. Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt in Kalifornien 18 Jahre, in anderen Bundesstaaten ist es 16 Jahre. Häufig wird ein internationaler Führerschein verlangt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen 110 km/h, außer wenn dies anders ausgeschildert ist. Autofahrer fahren aber häufig schneller, besonders an der Westküste. Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für alle Insassen Pflicht, und Kinder unter 12 Jahren müssen auf den Rücksitzen Platz nehmen. Falls der Weg frei ist, können Fahrer auch bei roter Ampel rechts abbiegen. Die legale Alkoholhöchstgrenze liegt bei 0,8 Promille.

Die American Automobile Association (AAA; Tel: (800) 400 41 11 (in Kalifornien), (800) 111- HELP (in USA, Kanada). Internet: www.aaa-calif.com) stellt auf Anfrage Informationen zur Verfügung, und Mitglieder ausländischer Automobilclubs können u. U. die gleichen Vorzüge wie im Inland genießen.

Fahrzeiten

San Francisco – Sausalito: 20 Min.; San Francisco – Santa Cruz: 2 Std.; San Francisco – Monterey: 2 Std. 30; San Francisco – Lake Tahoe: 4 Std.; San Francisco – Los Angeles: 8 Std.

Busverbindungen

Greyhound (Tel: (800) 231 22 22. Internet: www.greyhound.com) bietet die meisten Busverbindungen in den USA an. Die Busse fahren vom Transbay Terminal ab, 425 Mission Street, South of Market (Tel: (415) 495 15 69. Fax: (415) 495 15 60). Im Langstrecken-Linienverkehr werden u.a. Los Angeles (10 Std.), Seattle (21 Std.) und Lake Tahoe (8 Std.) angefahren.


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Sonstiges

Anreisebestimmungen

Übersicht

Unterkunfts- und Flugdatenübermittlung
Reisende müssen vor der Einreise ihre erste Adresse in den USA - in der Regel ein Hotel - angeben. Wer keine Unterkunftsadresse angibt, dem kann die Einreise verwehrt werden.

Fluggesellschaften, die die Vereinigten Staaten anfliegen, sind gesetzlich dazu verpflichtet, den US-Grenzschutzbehörden Zugriff auf alle vorhandenen Passagierdaten zu gewähren. Die Fluggesellschaften übermitteln die Daten, zu denen die Angaben über Straßenname, Hausnummer, Stadt, Bundesstaat und Postleitzahl sowie das Wohnsitzland gehören, kurz nach Abflug den US-Behörden.
Das US-Ministerium für Heimatschutz verpflichtet sich, die übermittelten Daten zum Zwecke der Terrorismusbekämpfung und zur Abwendung grenzüberschreitender Verbrechen zu verwenden. Die Daten werden mindestens 3,5 Jahre gespeichert.

Das dazugehörige Formular zum Ausfüllen zu Hause stellt der DRV unter http://www.drv.de/fileadmin/user_upload/APIS_Formblatt.pdf zur Verfügung.

Beim “Secure Flight”-Pogramm der Transportation Security Administration (TSA) werden der Name, wie er im Ausweis steht, sowie (ab 15. August 2009) auch das Geburtsdatum und das Geschlecht des Reisenden erfasst. Die von den Fluggesellschaften übermittelten Daten werden mit der Liste mutmaßlicher Terroristen abgeglichen. Weitere Informationen sind unter www.tsa.gov/secureflight erhältlich.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen
Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online (www.ice.gov/sevis) die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 USD für F-/M-Visa und 180 USD für J-Visa und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muss zusätzlich das Antragsformular DS-158 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler
Für Sprachreisen, die mehr als 18 Lektionen umfassen, brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. Nicht visumpflichtig sind Sprachaufenthalte mit weniger als 18 Lektionen.

Handgepäckregelungen
Bei Flugreisen in die USA ist die Mitnahme von Flüssigkeiten in begrenzter Menge möglich:
Auf Anordnung der deutschen sowie der US-amerikanischen Behörden können Fluggäste Flüssigkeiten, wachs- oder gelartige Stoffe in begrenzter Menge mit an Bord nehmen. Erlaubt sind Behältnisse wie Flaschen oder Dosen bis zu einer Größe von jeweils 100 ml. Diese müssen in einem transparenten Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal einem Liter verstaut und an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Pro Passagier darf ein Beutel mit an Bord genommen werden.

Ausnahmen gelten für verschreibungspflichtige Medikamente sowie Babynahrung, die auch in größeren Mengen im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, sofern sie für den Flug notwendig sind. Alle Flüssigkeiten wie Getränke oder Kosmetikartikel, die nach der USA-Sondersicherheitskontrolle gekauft werden, dürfen ebenfalls mit an Bord genommen werden.

Auf der Internetseite der Transportation Security Administration (Internet: www.tsa.gov) gibt es Informationen auch auf Deutsch zum kostenlosen Download. Informiert wird u.a. über die Mitnahme von Flüssigkeiten, Schuhen, Handys und Laptops. Außerdem gibt es Verhaltens-Tipps für die Einreise.

Reisegepäck
Lose Lithium-Ionen-Ersatzbatterien dürfen generell nicht ins Fluggepäck, sondern nur noch begrenzt im Handgepäck mitgeführt werden. Lithium-Ionen-Akkus kommen vor allem in Laptops, aber auch hochwertigen Fotoausrüstungen und modernen Mobiltelefonen vor.
Erlaubt sind Ersatzakkus im Handgepäck, die einen Lithium-Gehalt von unter acht Gramm haben. Sie müssen in Plastiktüten oder in der Originalverpackung stecken.

Arbeiten in den USA
Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.

Anmerkung: Aufgrund der sich vor allem in der letzten Zeit häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Adressen).

Hinweis

Fluggesellschaften, die die Vereinigten Staaten anfliegen, sind gesetzlich dazu verpflichtet, den US-Grenzschutzbehörden Zugriff auf alle vorhandenen Passagierdaten zu gewähren. Anmerkung: Aufgrund der sich vor allem in der letzten Zeit häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Adressen).

Reisepass

Allgemein erforderlich, auch für Staatsangehörige der USA, muss noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein, ausgenommen sind Teilnehmer am Programm zur Aufhebung der Visapflicht (VWP) (grundsätzlich nur für touristische und Geschäftsreisen gültig), deren Reisepässe während des Aufenthalts gültig sein müssen. Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.
Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Programm zur Aufhebung der Visapflicht (VWP) ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn dieser vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Alle Reisepässe, die am oder nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, müssen elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sein, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program – VWP) benutzt werden zu können.

Biometrische deutsche Reisepässe
In biometrischen Reisepässen ist ein digitales Porträt gespeichert und seit dem 1. November 2007 zwei Fingerabdrücke des Inhabers. Später wird ein Scan der Iris mit aufgenommen. Die vorher ausgestellten biometrischen, maschinenlesbaren Reisepässe ohne Fingerabdruck bleiben weiter gültig.

Biometrische österreichische Reisepässe
Inhaber von österreichischen Reisepässen, die am oder nach dem 16. Juni 2006 neu ausgestellt wurden (mit Chip und digitalisiertem Foto) können ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen. Österreichische Reisepässe, die zwischen dem 26. Oktober 2005 und 16. Juni 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, haben für Reisen unter dem Visa Waiver Program keine Gültigkeit mehr.
Österreichische Reisepässe, die vor dem 26. Oktober 2005 ausgestellt wurden, sind davon nicht betroffen und können nach wie vor zur Einreise unter dem Visa Waiver Program verwendet werden.

Biometrische Schweizer Reisepässe
Erste biometrische Schweizer Pässe werden seit dem 4.9.2006 ausgestellt. Ungeachtet des Einführungstermins gilt: Wer in die USA reist, kann dies gemäß den aktuellen US-Bestimmungen ohne biometrischen Pass und ohne Visum tun, wenn er einen Schweizer Pass vom Modell 03 besitzt, dessen Ausstelldatum vor dem 26. Oktober 2006 liegt. Auch der elektronisch lesbare Pass 06 wird ausgestellt. Den Pass 06 benötigen nur jene Personen, die nach dem 26. Oktober 2006 ohne Visum in oder durch die USA reisen wollen und noch keinen Pass 03 besitzen, der vor diesem Datum ausgestellt wurde.

Hinweis: Seit dem 1. Mai 2006 sind die von Deutschland ausgestellten vorläufigen Reisepässe für Reisen in die Vereinigten Staaten im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) nicht mehr gültig.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Der Kinderreisepass ist maschinenlesbar und nur dann für die visumfreie Einreise in die USA gültig, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Alle Reisepässe, die am oder nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurden, müssen elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) mit integriertem Computerchip sein, um für visumfreies Reisen benutzt werden zu können. Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass. Noch gültige Kinderausweise sind nicht für die Einreise in die USA nutzbar.

Österreicher: Inhaber von österreichischen Reisepässen, die am oder nach dem 16. Juni 2006 neu ausgestellt wurden (mit Chip und digitalisiertem Foto) können ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen. Der neu ausgestellte österreichische Kinderreisepass (ohne Chip aber mit einem digitalisiertem Foto) kann für Reisen unter dem Visa Waiver Program nur dann verwendet werden, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Der Eintrag des Kindes im Pass eines mitreisenden Elternteils wird nicht für die visumsfreie Einreise in die USA anerkannt. Auch Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass.

Schweizer: Die visumfreie Einreise ist möglich mit einem Schweizer Pass vom Model 03, dessen Ausstellungsdatum vor dem 26. Oktober 2006 liegt. Auch der elektronisch lesbare neue Pass 06 wird ausgestellt. Den neuen Pass 06 benötigen nur jene Personen, die nach dem 26. Oktober 2006 ohne Visum in oder durch die USA reisen wollen und noch keinen Pass 03 besitzen, der vor diesem Datum ausgestellt wurde. Kinder und Babys benötigen einen eigenen Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Allgemein erforderlich.
Visa Waiver Program (VWP): U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können als Touristen oder Geschäftsleute visumsfrei in die USA für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einreisen, falls sie ein gültiges Weiter- bzw. Rückflugticket besitzen, über einen e-Reisepass oder über einen maschinenlesbaren Reisepass, der vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde, verfügen, per Flugzeug oder Schiff einer Transportgesellschaft des Programms zur Aufhebung der Visumspflicht (VWP – Visa Waiver Program) zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken einreisen und im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind (ESTA - System for Travel Authorization):
Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Griechenland, Malta, Polen, Rumänien und Zypern);

Hinweis: Das Permanent Visa Waiver Program gilt nicht generell für alle, sondern nur für vertraglich festgesetzte Flug- und Kreuzfahrtlinien (signatory carrier). Zusätzlich muss von allen visabefreiten Reisenden das Formblatt I-94W, das an Bord aller angeschlossenen Transportunternehmen erhältlich ist, ausgefüllt werden. Touristen ohne Visum müssen sich mit dem Electronic System for Travel Authorization (ESTA) online registrieren (Internet: https://esta.cbp.dhs.gov, auch in deutscher Sprache möglich). Die ESTA-Anmeldung gilt zwei Jahre lang für sämtliche Reisen in die USA oder bis der Reisepass des Antragstellers ungültig wird.

Wenn ein fehlerhafter ESTA-Antrag abgeschickt wurde, rät das Department of Homeland Security, einen zweiten Antrag mit den korrekten Informationen abzuschicken. Normalerweise wird der erste Antrag dann überschrieben. Falls nicht, kann eine erläuternde E-Mail an cbp.estaSTOPSPAM@dhs.STOPSPAM.gov geschickt werden. Danach wird das Problem manuell behoben und der neue Antrag kann abgesendet werden.

Anmerkung: Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt. Am 5. Januar 2004 ist das US-Visit-Programm in Kraft getreten, aufgrund dessen von ein-und ausreisendenen Besuchern Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder gemacht werden.

Anmerkungen:
Staatsbürger der unter Visum aufgeführten Länder können auf dem Landweg über Kanada oder Mexiko ohne Visum in die USA einreisen, falls sie über ein ausgefülltes Formblatt I-94W verfügen, das bei der Einreise abgestempelt wurde. An den Grenzübergängen wird zusätzlich eine Gebühr von 7 US$ erhoben.

Anmerkung - Reisepaß/Visa

Wichtiger Hinweis zu ESTA:
Reisende sollten zur ESTA-Registrierung nur die offizielle Internetadresse des US-Heimatschutzministeriums https://esta.cbp.dhs.gov nutzen, keine anderen, evl. durch Internet-Suchmaschinen angebotenen Internetseiten, die zu Unrecht oft erhebliche Gebühren verlangen. ESTA ist kostenlos.

Transit

Aus Sicherheitsgründen wurde der visumfreie Transit für ansonsten visumpflichtige Reisende am 2. August 2003 eingestellt. Betroffen sind die Programme Transit Without Visa (TWOV) und International-to-International Transit (ITI). Diese Änderung gilt nicht für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s.o.), welche die USA weiterhin unter den folgenden Bedingungen ohne Transitvisum durchreisen können: Transitreisende, die innerhalb von 8 Std. das Land mit demselben oder nächsten Flugzeug wieder verlassen, benötigen kein Transitvisum, sofern sie ein bestätigtes Flugticket und gültige Reisedokumente für das Zielland vorlegen können und den Transitraum nicht verlassen.

Visaarten

NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.

Gültigkeitsdauer

Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.

Antragstellung

In Deutschland und in Österreich: Im Allg. ist eine persönliche Antragstellung im Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen) erforderlich. Alle Anträge auf Nichteinwanderungsvisa für die Vereinigten Staaten bei der US-Botschaft in Berlin und in Wien sowie den US-Konsulaten in Frankfurt und München müssen zunächst mit einem elektronischen Antragsformular (Electronic Visa Application Form – EVAF) online unter http://evisaforms.state.gov eingereicht werden. Für den Visa-Antrag darf seit dem 1. November 2006 nur noch das elektronische Formular DS-156 benutzt werden. Alle Antragsteller für J, F, und M Visa (Austauschprogrammteilnehmer und Studenten) sowie alle Antragsteller fürr H, L, O, P, Q, R, E und A, G, und I Visa (alle temporären Arbeitsvisakategorien, Handelstreibende, Investoren und Journalisten) müssen das elektronische Visumantragsformular (DS-156) verwenden. Das elektronische Antragsformular befindet sich auch auf der Website der Amerikanischen Botschaft unter http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/formulare.html (in Deutsch) und unter http://germany.usembassy.gov/germany/visa/visa_forms.html (in Englisch) und für Österreicher auf http://www.usembassy.at/de/embassy/cons/niv_formulare.htm). Das EVAF steht auf Deutsch, Englisch und in einigen anderen Sprachen zur Verfügung. Antragsteller, die ohne elektronisches Antragsformular zum Visagespräch erscheinen, müssen mit Verzögerungen bei der Bearbeitung ihrer Anträge rechnen. Es besteht jedoch eventuell die Möglichkeit, das elektronische Formular an einem Computer mit Internetzugang der Botschaft oder des Konsulats oder, falls vorhanden, in einem Internetcafé in der Nähe auszufüllen, damit der Antrag am Tag des Gesprächstermins fertiggestellt werden kann.

Hinweis:
Deutsche Antragsteller auf ein J-Visum (Austauschbesuchervisum - Formular DS-2019) müssen die entsprechenden Unterlagen bei dem amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt, nicht bei der Botschaft in Berlin einreichen. Weitere Informationen sind von der Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in Frankfurt erhältlich.

In der Schweiz:
Alle Visumsantragsteller einschließlich Studenten, Austauschbesucher, Arbeitsvisum- Antragsteller, Kapitalanleger, müssen für den Visumsantrag persönlich in die Botschaft kommen.

Bearbeitungszeit

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den neu eingeführten Registrationsmaßnahmen, kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen. Die US-Botschaft in Berlin empfiehlt, den Antrag möglichst 6-8 Wochen vor der geplanten Abreise online einzureichen bzw. sich so früh wie möglich um einen Interviewtermin zu bemühen. Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.

Einreisebeschränkungen

Inhabern griechischer Reisepässe, die vor dem 1. Januar 2006 ausgestellt wurden, wird die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verweigert.

Meldepflicht

Staatsbürger aller Länder, die am Visa Waiver Programm der USA teilnehmen, müssen seit dem 12. Januar 2009 ihre persönlichen Daten und ihre Reisedaten auf der Internetseite des Department of Homeland Security http://esta.cbp.dhs.gov mindestens 3 Tage vor Abflug angeben (ESTA). Die Beantragung der zwei Jahre gültigen Einreisegenehmigung ist sowohl online auf der oben angegebenen Internetseite als auch über das Reisebüro möglich.

Einreise mit Haustieren

Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64. Fax: (301) 734 47 04) eingeholt werden.
Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigtem Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.

Die Stadt in Zahlen

Lage

Kalifornien, USA.

Landesvorwahl

+1.

Einwohner

723.720 (2006).

Sprachen

Englisch, Spanisch und die Sprachen der verschiedenen ethnischen Gruppen in der Stadt.

Währung

1 US-Dollar (US$) = 100 Cents. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Ethnische Gruppen

44% Weiße; 31% Asiaten; 14% Latinos; 8% Schwarze; 3% Indianische Ureinwohner, Bewohner der angeschlossenen Pazifik-Inseln und Sonstige.

Religion

Protestantisch (51%), römisch-katholisch (26,2%), jüdisch und viele andere Glaubensrichtungen.

Ortszeit

MEZ - 9. Letzter Sonntag im April bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ -8 (Sommerzeit in San Francisco = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -8 Std).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer -9 Std.

Netzspannung

110 Volt, 50Hz; Zweipolstecker, Adapter erforderlich.

Telekommunication

Internationale Direktdurchwahl.

Durchschnittstemperatur

11º C.

Durchschnittstemperatur im Juli

15º C.

Jährlicher Niederschlag im Januar

508 mm.

Wechselkurse

1 US Dollar (US$) = 0,74 Euro (€) / 1,13 CHF.
Wechselkurs: April 2009.

Sport

Einführung

Da diese schillernde Stadt so viel zu bieten hat, tritt der Sport oft in den Hintergrund. Allerdings scheint sich dies zu ändern, denn seitdem der Pacific Bell Park am 11. April 2000 mit dem Spiel San Francisco Giants gegen die Los Angeles Dodgers eröffnet wurde, hat sich das heimische Team dort als ausgesprochen erfolgreich erwiesen, und die Fans kommen wieder in Scharen. Das Stadium liegt in der King Street, Ecke Third Street, direkt an der Bucht, und es ist keine Seltenheit, daß ein besonders kräftiger Schlag den Ball ins Wasser befördert. Das Stadium hat 40.800 Sitzplätze und ist mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen; auch alle großen Fährgesellschaften setzen zu Spitzenzeiten mehr Boote ein, um der gestiegenen Nachfrage nachzukommen. Eintrittskarten können zwei Stunden vor Spielbeginn am Stadium gekauft werden, sind aber manchmal nur begrenzt erhältlich (Tel: (800) 734 42 68. Internet: www.sfgiants.com). Die Saison endet Anfang Oktober, kurz nach dem Beginn der amerikanischen Football-Saison, die bis Dezember dauert. Dann kann man die zweitwichtigste Mannschaft der Stadt, die San Francisco 49ers der American-Football-Vereinigung, in Aktion sehen. Eintrittskarten kosten 45 US$, das Stadion ist aber häufig ausverkauft. Heimspiele finden im 3Com Park (Tel: (408) 562 49 49. Internet: www.sf49ers.com) statt.

Golf

Für diesen beliebten Sport stehen zahlreiche öffentliche Golfplätze zur Verfügung. Der 18-Loch-Platz Presidio Golf Course, Finley Road (Tel: (415) 561 46 53) gilt als einer der besten Golfplätze der Region und liegt als einziger in einem amerikanischen Nationalpark. Ebenfalls beliebt ist der Harding Park Golf Course, der über einen 9-Loch- und einen 18-Loch-Platz verfügt, und sich in der Harding Park Road, Ecke Skyline Boulevard befindet (Tel: (415) 664 46 90). Die Tagesgebühr beträgt ab 95 US$, allerdings sollte man unbedingt früh im voraus buchen.

Tennis

Es gibt etwa 150 öffentliche Tennisplätze in der Stadt, die man kostenlos benutzen kann. Im Mission Dolores Park, an der 18. Straße, Ecke Dolores Street, stehen sechs beleuchtete Plätze zur Verfügung, und auf dem North Beach Playground, Lombard Street, Ecke Mason Street, drei. Weitere Informationen sind beim San Francisco Parks and Recreation Department (Tel: (415) 753 70 32) erhältlich.


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Weitere Städteinfos