
Römerberg
1240 war dieser niedrige Hügel (Hauptplatz und das Herz der Altstadt) Schauplatz der ersten offiziellen Messe der Stadt. Der Römerberg wird von Fachwerkhäusern, die nach ihrer völligen Zerstörung im Jahr 1945 wieder aufgebaut wurden, und von der ehemaligen Hofkirche - der Nikolaikirche umsäumt.
Die Hauptattraktion ist jedoch das Rathaus Römer (Frankfurts Rathaus seit 1405) mit seiner gotischen Treppengiebelfassade, die aus rotem Frankfurter Sandstein gebaut wurde. Die Krönung von deutschen Kaisern wurde mit Festessen im Kaisersaal in den oberen Stockwerken gefeiert. Die Porträts von 52 Kaisern, von Karl dem Großen bis zu Franz II, hängen an den Wänden. Aufgrund des Arbeitsbetriebs im Rathaus gibt es jedoch keine Führungen. Der Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg im Dezember findet hier schon seit dem späten 14. Jahrhundert statt.
Römerberg, Römer
Kaiserdom St. Bartholomäus
Zwischen 1562 und 1792 wurden deutsche Kaiser in der Kathedrale Sankt Bartholomäus gekrönt, daher auch der Name Kaiserdom. In den 1950-ern war sie mit 96m das größte Gebäude in Frankfurt, was zeigt, wie sehr sich die Stadt seitdem entwickelt hat. Die Kathedrale hat eine Fassade und ein Interieur aus rotem Sandstein und ist eins der am schnellsten erkennbaren Wahrzeichen Frankfurts. Die heutige Struktur wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erbaut, verfügt aber über zahlreiche originale Schnitzereien. Vom Turm aus hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Das Dommuseum gehört zu der Kathedrale und ist voll mit archäologischen Funden.
Domplatz 14
Tel: (069) 297 03 20.
Internet: http://www.dom-frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Mo-Do und Sa 09.00-12.00 Uhr und 14.30-18.00 Uhr, Fr und So 14.30-18.00 Uhr, bis 17.00 Uhr im Winter (Kathedrale); Di-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa-So 11.00-17.00 Uhr (Museum).
Freier Eintritt für die Kathedrale, mit Eintrittsgebühr für das Museum.
Städelsche Kunstinstitute und Städtische Galerie
Eine exemplarische und umfassende Sammlung von europäischen Gemälden vom 14. bis zum 20. Jahrhundert ist in diesem Museum (überall einfach als Städel bekannt) am legendären Frankfurter Museumsufer untergebracht. Deutsche Künstler wie Cranach, Holbein und Beckmann werden neben Größen wie Botticelli, Rembrandt und Rubens ausgestellt. Außerdem sind etwa 500 Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen, darunter Arbeiten von Rodin, Kirchner und Picasso. Es gibt auch ein ausgezeichnetes Café mit Buchhandlung.
Dürerstraße 2
Tel: (069) 605 098 200.
Internet: http://www.staedelmuseum.de/
Öffnungszeiten: Di, Fr-So 10.00-18.00 Uhr, Mi und Do 10.00-21.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Museum für Moderne Kunst
Schon das Äußere des Museums könnte als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gelten. Es ist deshalb ein Bonus, dass dieses Museum, das von dem Wiener Architekten Hans Hollein entworfen wurde, eine ausgezeichnete Sammlung von Nachkriegskunst hat, vor allem von deutschen und amerikanischen Künstlern, einschließlich Roy Liechtenstein, Claes Oldenburg, Andy Warhol und Joseph Beuys. Es gibt auch ein Café-Restaurant.
Domstraße 10
Tel: (069) 21 23 04 47.
Internet: http://www.mmk-frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10.00-17.00 Uhr, Mi 10.00-20.00 Uhr
Mit Eintrittsgebühr.
Frankfurter Zoo
Der Frankfurter Zoo gehört zu den attraktivsten zoologischen Gärten Europas und er ist sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Besuchern sehr beliebt. Der Zoo feierte 2008 seinen 150. Geburtstag und er ist der zweitälteste Zoo Deutschlands nach Berlin. Es gibt 13 verschiedene Bereiche mit jeweils 14 Hektar Land, in denen tausende von Tieren aus der ganzen Welt, darunter acht bedrohte Tierarten, beobachtet werden können. Das absolute Highlight ist das Grzimek Haus, in dem - in künstlicher Dunkelheit - nachtaktive Tiere bei der Jagd beobachtet werden können.
Alfred-Brehm-Platz 16
Tel: (069) 21 23 37 35.
Internet: http://www.zoo-frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-19.00 Uhr (im Sommer), täglich 09.00-17.00 Uhr (im Winter).
Mit Eintrittsgebühr.
Palmengarten
Der Palmengarten ist ein Wunderland aus tropischen Pflanzen und exotischen Vögeln. Geschützt vor der Hektik der Stadt zeigt der botanische Garten seine Attraktionen, zu denen Gewächshäuser, 300 verschiedene Palmenarten und ein See, auf dem Boote fahren, gehören. Im Sommer werden Konzerte gegeben und zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen organisiert. Kostenlose Führungen (nur auf Deutsch) gibt es sonntags.
Siesmayerstraße 63
Tel: (069) 21 23 39 39.
Internet: http://www.palmengarten-frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-16.00 (Nov.-Jan.), täglich 09.00-18.00 (Febr.-Okt.).
Mit Eintrittsgebühr.
Goethe-Museum und Goethe-Haus
Das Haus, in dem Goethe (1749-1832) geboren wurde und in dem er die meiste Zeit seiner Jugend verbrachte, wurde 1944 völlig von den Alliierten Bomber-Flugzeugen zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. 1951 wurde es zu seinem ehemaligen Glanz des 18. Jahrhunderts zurückgebracht. Besucher können das Musizierzimmer der Familie sehen, die Bücherei, das Wohnzimmer und Goethes eigene Puppen-Show sowie sein Studierzimmer. Nebenan zeigt das Goethe-Museum deutsche Gemälde und Skulpturen aus der späten Barockzeit bis zur frühen Romantik. Es gibt täglich geführte Touren durchs Haus (nur auf Deutsch) um 14.00 und um 16.00 Uhr. Führungen per Audio-Guide mit visueller Komponente sind in mehreren Sprachen verfügbar. Museums-Touren können auf Wunsch auch nach Vereinbarung durchgeführt werden.
Großer Hirschgraben 23-25
Tel: (069) 138 800.
Internet: http://www.goethehaus-frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr, So 10.00-17.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Jüdisches Museum
Bis zum Holocaust war Frankfurt das Zuhause von Deutschlands zweitgrößter jüdischer Gemeinde, in der viele eine entscheidende Rolle beim finanziellen und kulturellen Erfolg der Stadt spielten. Das Jüdische Museum erzählt die Geschichte dieser wichtigen Gemeinde vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Museum ist in der Rothschild Villa (ein herrschaftlicher Wohnsitz, in dem einst die Rothschilds wohnten) untergebracht. Überreste einer Mikvah (ein zeremonielles Bad) im ehemaligen jüdischen Ghetto und andere besondere Ausstellungen werden im zusätzlichen Museum Judengasse gezeigt.
Untermainkai 14-15
Tel: (069) 21 23 50 00.
Internet: http://www.juedischesmuseum.de/
Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Straße 10
Tel: (069) 297 74 19.
Internet: http://www.juedischesmuseum.de/
Öffnungszeiten (beide Museen): Di, Do-So 10.00-17.00 Uhr, Mi 10.00-20.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Historisches Museum
Das Historische Museum befindet sich auf dem Römerberg, hoch über dem Main gelegen, in einem kaiserlichen Gebäude-Komplex, zu dem auch eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert gehört. Das Museum erzählt die Geschichte von Frankfurt (einschließlich seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg) und Besucher können im Café des Museums die Tradition des Ebbelwei (Apfelwein) kennen lernen. Am letzten Samstag eines Monats gibt es Führungen durch das Museum.
Saalgasse 19
Tel: (069) 21 23 55 99.
Internet: http://www.historisches-museum.frankfurt.de/
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr, Mi 10.00-21.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.
Geldmuseum der Deutschen Bundesbank
Das Museum zeigt die zentrale Rolle, die Frankfurt in der Welt der Finanzen sowohl in Deutschland als auch in Europa spielt. Ausgestellt werden Sammlungen von historischen Münzen und Banknoten. Der Besucher erfährt von den Rollen, die Geld in den einzelnen Epochen gespielt hat. Mithilfe von Filmen, anspruchsvollen Computer-Spielen und interaktiven Unterrichtsprogrammen erklärt das Museum auch die Komplexität der Geld- und Währungspolitik (besonders das neue europäische System). Führungen werden gegeben.
Wilhelm-Epstein-Straße 14
Tel: (069) 95 66 30 73.
Internet: http://www.geldmuseum.de/
Öffnungszeiten: Do-Di 10.00-17.00 Uhr, Mi 10.00-21.00 Uhr.
Freier Eintritt.
Museum Giersch
Das neue Museum in der Frankfurter Museumwelt zeigt Werke von Künstlern im Rhein-Main-Gebiet und es bietet kunstinteressierten Besuchern eine wunderbare Möglichkeit, einen Geschmack von der regionalen Kunstszene zu bekommen. Es behauptet am Museumsufer zwischen den besten Einrichtungen seinen Platz. Die helle, luftige Galerie, in der ausschließlich zeitgenössische Werke zu sehen sind, beherbergt zwei temporäre Ausstellungen und kunstgeschichtliche Themen. Die Dauerausstellung befindet sich im Hauptgebäude, in der neoklassizistischen Villa Holzmann.
Schaumainkai 83, Museumsufer
Tel: (069) 63 30 41 28.
Internet: http://www.museum-giersch.de/
Öffnungszeiten: Di-Fr 12.00-19.00 Uhr, Sa-So 11.00-17.00 Uhr.
Freier Eintritt.
Rundgänge
Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (Tel: (069) 21 23 89 53; Internet: http://www.frankfurt-tourismus.de/) organisiert Rundgänge durch die Stadt. Die "Historische Tour durch Frankfurt" (auf Wunsch auf Englisch) beinhaltet einen zweistündigen, geführten Rundgang auf Frankfurts Römerberg. Der Treffpunkt wird für eine Gruppe aus maximal 30 Personen im Voraus mit dem Stadtführer ausgemacht. Inhaber der Frankfurt Card erhalten eine Ermäßigung.
Busrundfahrten
Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (Siehe oben) organisiert tägliche Bustouren im Winter (November - März) und zweimal tägliche Bustouren im Sommer (April - Oktober). Die Touren starten bei der Touristeninformation Römerberg 27 und holen Passagiere bei der Touristeninformation am Hauptbahnhof 15 Minuten später ab. Die Rundfahrten dauern ungefähr drei Stunden und schließen einen Rundgang durch die Altstadt mit ein sowie einen Besuch entweder im Historischen Museum oder im Goethe-Hause. Im Sommer gehört auch die Aussichtsplattform des Main Towers zum Touren-Programm. Die Reisegruppe muss mindestens aus drei Personen bestehen.
Bootsrundfahrten
Zahlreiche Bootstouren, darunter Rundfahrten und Flussschiffskreuzfahrten starten hauptsächlich am Eisernen Steg, am Untermainkai. Die Schiffe fahren mehrmals am Tag. Bootstouren werden von Primus-Linie, Mainkai 36 (Tel: (069) 133 8370; Internet: http://www.primus-linie.de/) angeboten.
Fahrradtouren
Fahrradtouren werden vom ADFC Frankfurt, Fichardstraße 46 (Tel: (069) 9441 0196; Internet: http://www.adfc-frankfurt.de/) organisiert.
Andere Touren
Straßenbahntouren
Die Straßenbahn, die als Ebbelwei Express (Tel: (069) 21 32 24 25; Internet: http://www.ebbelwei/-express.com) bekannt ist, kann für private Touren durch die Stadt gemietet werden und zwar vom Stadtzentrum bis nach Sachsenhausen. Die Mindestmietdauer beträgt zwei Stunden. Auf Wunsch ist die Tour mit Führung auf Deutsch oder auf Englisch erhältlich. Im Preis enthalten sind ein Glas Ebbelwei, Bretzeln und Musik. An den Wochenenden und an Feiertagen fährt die Bahn fahrplanmäßig durch die Stadt.
Halbtägige Ausflüge
Taunus:
Diese Hügelkette, nördlich und westlich von Frankfurt gelegen, bildet eine bewaldete Kulisse für eine Reihe von berühmten Kurorten, darunter Wiesbaden, die Hauptstadt Hessens, und Bad Homburg, wo heiße Salzquellen in einem wunderschönen Park sprudeln. Von der attraktiven Stadt Königstein führt eine Straße zum Großen Feldberg, dem mit 881 m höchsten Berg im Taunus. Die meisten Orte im Taunus sind mit der S-Bahn erreichbar. Dennoch ist ein Auto zum Erkunden der Region sicherlich am besten geeignet. Auf dem Besichtigungsprogramm sollte das Freilicht-Museum Hessenpark, Laubweg, Neu-Anspach (Tel: (06081) 5880; Internet: http://www.hessenpark.de/) nicht fehlen, das ursprüngliche Dörfer Fachwerkhäuser von drinnen und draußen zeigt. Das Museum hat täglich von März bis September geöffnet. Züge fahren vom Frankfurter Hauptbahnhof (Fahrtdauer: Ca. 1 Std.) zum Hessenpark. Eine andere große Attraktion in der Gegend ist die Saalburg, eine spektakuläre wiedererbaute römische Festung und Museum in der Nähe von Bad Homburg (Tel: (06175) 93740; Internet: http://www.saalburgmuseum.de/). Die Saalburg hat täglich geöffnet (zwischen November und Februar montags geschlossen).
Ganztägige Ausflüge
Heidelberg:
Etwa eine Stunde mit dem IC-Zug (75 km) südlich von Frankfurt befindet sich eine der am meisten besuchten Städte Deutschlands. Heidelberg erfüllt mit seiner romantischen Kulisse am Ufer des Neckars, mit seinem gotischen Schloss aus der Renaissance und der ältesten Universität Deutschlands alle Erwartungen. Außerdem veranstaltet die Bilderbuchstadt zahlreiche lebendige Events und hat viele beliebte Studentenkneipen. Die Heidelberg Marketing GmbH (Tel: (062) 211 94 33; Internet: http://www.cvb-heidelberg.de/), die sich im Hauptbahnhof befindet, gibt weitere Informationen.
Rhein- und Main-Touren:
Im Sommer bietet die Primus Linie, Mainkai 36 (Tel: (069) 133 83 70; Internet: http://www.primus-linie.de/) Schiffstouren zu Zielen westlich von Frankfurt an, die entlang der Flüsse Main und Rhein liegen. Angelaufen werden die legendäre Landzunge der Lorelei (Heimat der Sirene des Rheins), die Weinstadt Rüdesheim, St. Goarshausen und Heidelberg. Abfahrtszeiten und -pläne variieren aber die Boote fahren immer an der Brücke Eiserner Steg ab. Die Rückfahrt, findet, falls notwendig, häufig mit dem Zug statt. Eine Rundfahrt nach St. Goarshausen dauert ca. sieben Stunden.
Einleitung
Obwohl Frankfurt bei vielen als farbloser Ort gilt, wo nur gearbeitet und nicht gelebt wird, so bietet die Stadt ihren Besuchern doch eine lebendige und eindrucksvolle Kulturszene, die eine willkommene Abwechslung zu ihrer knallharten Geschäftswelt darstellt. Der berühmteste Sohn der Stadt ist zweifellos Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und der Stolz der Stadt auf diesen Mann zeigt sich daran, dass die Universität seinen Namen trägt. Ein weiterer berühmter Frankfurter ist der Künstler Adam Elsheimer (1578-1610), der eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Landschaftsmalerei spielte. Die Städel Galerie (Siehe Wichtigste Sehenswürdigkeiten), Dürerstraße 2, beherbergt sein Werk Kreuzaltar (1604-06).Auch Paul Ehrlich und Arthur Schopenhauer wurden in Frankfurt geboren.
Die Schirn Kunsthalle (kurz oft einfach nur Kulturschirn) Römerberg (Tel: (069) 299 8820, Internet: http://www.schirn-kunsthalle.de/) zeigt innovative Kunst-Ausstellungen. Frankfurt ist eine wichtige Anlaufstelle für den europäischen Jazz. Die Stadt hat zahlreiche hervorragende Veranstaltungsorte, die internationale Stars anziehen (Siehe Nachtleben).
Die meisten Veranstaltungsorte haben im Juli und August geschlossen. Es gibt zahlreiche Ticket-Agenturen in der Stadt, die größte ist Frankfurt Ticket, Hanauer Landstraße 417 (Tel: (069) 134 04 00; Internet: http://www.frankfurt-ticket.de/).
Zu den Zeitungen, die aktuelle, kulturelle Events veröffentlichen, gehören Frankfurter Allgemeine Zeitung (besonders die große Sonntagsausgabe, Internet: http://www.faz.net/), Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau und Journal Frankfurt. Der Online-Service der Frankfurter Neuen Presse und des Journals Frankfurt (Internet: http://www.rhein-main.net/) sind ebenfalls hervorragende Informationsquellen.
Musik
Die elegante Alte Oper, Opernplatz (Tel: (069) 13400; Internet: http://www.alteoper.de/) wurde nach dem originalen Bauplan wieder aufgebaut und 1981 wiedereröffnet. Es ist der wichtigste und beliebteste Konzertsaal der Stadt. Konzert-Karten sind bei Frankfurt Ticket (Siehe oben) erhältlich. Das Frankfurter Museumsorchester und Orchester auf Tour treten hier auf. Opern der Oper Frankfurt (Tel: (069) 21202; Internet: http://www.oper-frankfurt.de/) werden jedoch auf den Städtischen Bühnen, Untermainanlage 11 (Tel: (069) 21 23 70 00) aufgeführt.
Theater & Konzerte
Goethe schrieb die originale Fassung von Faust (Urfaust und Götz von Berlichingen) während er in Frankfurt gelebt hat. Deutsches Theater der Spitzenklasse, darunter Werke von Goethe, werden von Schauspielfrankfurt auf den Städtischen Bühnen, Untermainanlage 11 (Tel: (069) 21 23 70 00; Internet: http://www.schauspielfrankfurt.de/) aufgeführt.
Hervorragende Produktionen auf English, darunter Musicals, können in der eher reizlosen Kulisse des Englischen Theaters, Gallusanlage 7 (Tel: (069) 24 23 16 20; Internet: http://www.english-theatre.org/) genossen werden. Das Volkstheater Frankfurt, Großer Hirschgraben 21 (Tel: (069) 288 598; Internet: http://www.volkstheater-frankfurt.de/) zeigt klassische Stücke von Goethe und Shakespeare, genauso wie Musik- und Tanztheater auf einer traditionelleren Ebene. Im Sommer finden die Vorführungen draußen hinter dem Haus bei Ebbelwei und Bretzeln statt.
Tanz
Die Forsythe Company, Bockenheimer Depot, Carlo-Schmid-Platz 1, Tel: (069) 21 23 75 86; Internet: http://www.theforsythecompany.de/), die im Januar 2005 das Ballett Frankfurt übernahm und von William Forsythe geleitet wird, ist die führende Tanzgesellschaft der Stadt.
Film
Das Deutsche Filmmuseum, Schaumainkai 41 (Tel: (069) 96 12 20220; Internet: http://www.deutsches-filmmuseum.de/) ist das beste seiner Art in Deutschland. Außer Dauerausstellungen werden auch täglich außer montags klassische und Independent-Filme im Kommunalen Kino gezeigt. Das Chaplin Archiv, Klarastraße 5 (Tel: (069) 95 29 44 77), ist eine kostenlose Dauerausstellung auf zwei Stockwerken, die einen sehr guten Eindruck des verstorbenen Schauspielers Charlie Chaplin - von seinem Leben und Werk vermittelt. Gezeigt werden 450 seltene Film-Dokumente und 6000 eindrucksvolle Stücke wie alte Bücher, Zeitschriften, Bilder, Werbematerial und Aufzeichnungen, die alle mit dem Künstler zu tun haben.
Die Kinos Mal sehn, Adlerflychtstraße 6 (Tel: (069) 597 08 45; Internet: http://www.malsehnkino.de/), Orfeo’s Erben, Hamburger Allee 45, (Tel: (069) 70 76 91 00; Internet: http://www.orfeos.de/), Valentin, Windthorstraße 84 (Tel: (069) 308 69 27; Internet: http://www.filmtheater-valentin.de/) und Turmpalast, Eschenheimer Turm (Tel: (069) 281 787) zeigen Filme auch auf Englisch.
Die meisten Kinos, die sich auf den Geschmack der großen Masse spezialisiert haben, befinden sich rund um die Zeil, so wie E-Kinos, Hauptwache (Tel: (069) 285 205; Internet: http://www.ekinos-frankfurt.de/), das ein großes Kinohaus an der Hauptwache am Ende der Zeil ist.
Literarische Anmerkungen
Die Leiden des jungen Werther (1771), das geschrieben wurde während der Autor in Frankfurt lebte, gehört zu Deutschlands bekanntesten literarischen Werken. Der Briefroman handelt von der tragischen Liebe Werthers für die schöne aber unerreichbare Lotte. Goethes literarisches Schaffen war erstaunlich vielseitig und umfasste Gedichtsammlungen, Romane, Theaterstücke und wissenschaftliche Abhandlungen.
Heinrich Hoffmann (1809-94) wurde in Frankfurt geboren und war Chefarzt in einer städtischen psychiatrischen Einrichtung. Zu seinen Werken gehören lyrische Gedichte, Balladen, komödienhafte und satirische Stücke. Sein berühmtestes Werk ist Struwwelpeter (1848), eine Serie von poetischen und grausigen Geschichten in Bilderbuchform mit warnendem Charakter für Kinder. Das Heinrich-Hoffmann Museum, Schubertstraße 20 (Tel: (069) 747 969; Internet: http://www.struwwelpeter-haus.de/) ist Hoffmanns Werken gewidmet.
Ein neuerer Roman, der einen Eindruck von der Stadt vermittelt ist Double für eine Leiche (1998) von Regula Venske, der von der Geschichte der Internationalen Buchmesse handelt.
Ambiente
Februar
Messe für Konsumartikel.
Messegelände
Internet: http://www.ambiente.messefrankfurt.com/
Frühjahrs Dippesmess
April/Mai
Traditionelles
Frühlingsfest.
Festplatz
Wäldchestag
Mai-Juni
Volksfest.
Stadtwald.
Opernplatzfest
Juni/Juli
Kulinarisches Fest.
Opernplatz.
Internet: http://www.opernplatzfest.de/
Mainfest
Juli - August
Familienorientiertes Fest mit Kirmesfahrten, Live-Musik und Feuerwerk.
Zwischen Paulsplatz und Mainkai
Internet: www.frankfurt.de
Museumsuferfest
Später August
Kunst- und Kulturfest.
An den Ufern des Main
Internet: www.frankfurt.de
Rheingau Weinmarkt
August - September
Fressgass
Internet: http://www.rheingau.de/
Race for the Cure
September
Marathon.
Sachsenhausen
Internet: http://www.raceforthecure.de/
Herbst-Dippemess
September
Traditionelles Herbstfest.
Festplatz
Frankfurter Buchmesse
Oktober
Messegelände
Internet: http://www.buchmesse.de/
Eurocity Marathon Messe Frankfurt
Später Oktober
Frankfurt Messe
Internet: http://www.frankfurt-marathon.com/
Weihnachtsmarkt
November - Dezember
Römerberg, Paulsplatz, Liebfrauenberg, Neue Kräme, Fahrtor und Mainkai.
Einleitung
Die ausgewählten Restaurants wurden in fünf verschiedene Kategorien unterteilt: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.
Einige Restaurants nehmen keine Kreditkarten an. Man sollte sich für alle Fälle bei der Buchung nach eventuellen Beschränkungen erkundigen. In den Preisen ist normalerweise eine Mehrwertsteuer von 19% enthalten. Generell wird bei guter Bedienung ein Trinkgeld von 5-10 % erwartet.
Die unten angegebenen Restaurants wurden zusätzlich in vier verschiedene Preisklassen unterteilt:
€€€€ (über 60 €)
€€€ (40 € bis 60 €)
€€ (20 € bis 40 €)
€ (bis zu 20 €)
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü für eine Person sowie eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die MwSt. ist inbegriffen, allerdings nicht das Trinkgeld.
Gourmetrestaurants
Restaurant Weidemann
Der gebürtige Spanier Angelo Vega bietet in der charmanten und entspannten Atmosphäre des Niederrad-Viertels, das nördlich direkt neben dem Stadtzentrum gelegen ist, eine mediterrane/französische Küche der Spitzenklasse an. Seine klar definierten Zielgruppen sind Feinschmecker und anspruchsvolle Geschäftsreisende. Das Restaurant ist in vier Essbereiche unterteilt, zu denen eine überdachte Terrasse und ein Garten mit Kastanienbäumen gehört.
Kelsterbacher Straße 66
Tel: (069) 675 996.
Internet: http://www.weidemann.vegapohl.com/
Preis: €€€€
Trendrestaurants
Zum Gemalten Haus
Dieses bodenständige, deutsche kneipenartige Restaurant ist in Frankfurt seit Jahrhunderten eine bekannte Institution. Obwohl es schon 1880 eröffnet wurde, hat sich das Restaurant über die vielen Jahre bis heute nicht viel verändert. Die Gäste teilen sich immer noch lange Holzbänke und genießen den traditionellen Apfelwein in guter Gesellschaft. Der hübsche Hinterhof ist im Sommer ein schattiges Plätzchen, in dem es sich gut abkühlen und nach der Hektik der Stadt entspannen lässt. Die Speisekarte passt zu einer Kneipe und eignet sich keinesfalls für Vegetarier.
Schweizer Straße 67
Tel: (069) 614 559.
Internet: http://www.zumgemaltenhaus.de/
Preis: €-€€
Preiswerte Restaurants
Romanella
Dieses gemütliche Restaurant behandelt jeden Gast wie ein Familienmitglied. Einige der regelmäßigen Kunden könnten auch schon - so häufig wie sie kommen - tatsächlich zur Familie gehören. Falls drinnen oder draußen in dem kleinen Garten kein Sitzplatz mehr vorhanden ist, nehmen diese ihr Essen einfach mit nach Hause.
Wolfsgangstraße 84
Tel: (069) 596 1117.
Preis: €€
Einkaufsmeilen
Die Fußgängerzone Zeil (von der Hauptwache bis zur Konstablerwache) ist die größte Haupteinkaufsstraße der Stadt. Hier reihen sich bekannte Kaufhäuser aneinander, darunter auch die super-moderne Zeilgalerie, Zeil 112-114 (Internet: http://www.zeilgalerie.com/) mit ungefähr 50 Geschäften, gastronomischen Einrichtungen, einem Wellness-Center und einer unglaublichen Aussicht von der Dachterrasse aus.
Internationale Geschäfte verteilen sich auf die Straßen, die von der Zeil abgehen. Die Goethestraße ist für ihre exklusiven Designer-Mode-Geschäfte und für ihre Juweliere bekannt. Oeder Weg und die Berger Straße sind mit ihren kleinen aber interessanten Geschäften, die dauerhaft Sonderangebote haben, und mit ihren Kuriositäten-Läden, in denen es sich wunderbar stöbern lässt, genau auf das Gegenteil spezialisiert.
Außerhalb des Stadtzentrums findet man eine Anzahl von eigentümlichen Geschäften in der Leipziger Straße in Bornheim und exklusive Boutiquen in der Schweizer Straße in Sachsenhausen.
Antiquitäten gibt es in den Straßen rund um den Kaiserdom. In der Großen Bockenheimer Straße findet man die besten Delikatessen, Fischgeschäfte, Märkte und Weinläden der Stadt und die Kleinmarkthalle in der Hasengasse ist voll mit internationalen Delikatessen.
Märkte
Am Museumsufer (Schaumainkai) wird samstags von 09.00-14.00 Uhr ein Flohmarkt abgehalten während es ausgezeichnetes Obst und Gemüse jeden Samstag zwischen 08.00-17.00 Uhr und jeden Donnerstag zwischen 10.00-20.00 Uhr auf dem Platz der Konstablerwache gibt.
Einkaufszentren
Die größten Einkaufszentren sind das Nordwest-Zentrum, Walter-Möller-Platz 2, und die Schillerpassage, Rahmhofstraße 2. Weitere Einkaufszentren sind das Hessen-Center, Borsigallee 26 und das Neu-Isenburg-Zentrum, Hermesstraße 4, sowie das Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach.
Öffnungszeiten
Große Kaufhäuser im Stadtzentrum und Supermärkte haben Mo - Fr von 09.00-20.00 Uhr geöffnet und Sa von 09.00-16.00 Uhr. Kleinere Geschäfte schließen werktags um 18.30 Uhr und samstags um 14.00 Uhr. Alle Geschäfte haben sonntags geschlossen.
Souvenirs
Viele Geschäfte an der Zeil verkaufen das für die Region typische Souvenir, dickbauchige Steingutgefäße für Ebbelwei, Bembel genannt, zu denen passende Gläser gehören.
Möchte man etwas Ungewöhnliches, geht man zu Comica, Stiftstraße, das nicht nur Comics und bebilderte Romane anbietet, sondern auch Figürchen und alle erdenklichen Gegenstände, die mit den beliebtesten Comics wie Asterix und Wallace und Gromit zu tun haben.
Hinweis
Besucher können bei der Abreise bis zu 10% der Umsatzsteuer (19%) auf Waren im Wert von über 25 € rückerstattet bekommen, falls sie nicht aus einem EU-Land kommen (Internet: http://www.globalrefund.com/). Geschäfte, bei denen das Schild „TAX-FREE" zu sehen ist, händigen eine Quittung aus, die vom Zoll abgestempelt wird. Damit erhält man beim entsprechenden Büro im Flughafen die Rückerstattung. Vor dem Check-in kann man ansonsten auch alle gekauften Waren und die dazugehörigen Quittungen beim Zoll vorlegen. Der Export-Schein wird dann bei den Schaltern nach der Sicherheitskontrolle vorgelegt, wo die Steuer-Rückerstattung ausgezahlt wird.
Einleitung
Die traditionellen Kneipen liegen zum großen Teil im Viertel Alt-Sachsenhausen (zwischen der Brückenstraße und der Dreieichstraße), sie werden jedoch zunehmend von modernen Einrichtungen mit einem internationalen Ambiente verdrängt. Zahlreiche Spitzenhotels in Frankfurt haben ausgezeichnete Bars, die sowohl Hotelgäste als auch Nicht-Gäste anziehen und die besonders bei Geschäftsleuten auf der Durchreise beliebt sind. Ganz im Gegensatz zu seinem eher seriösen Image, hat Frankfurt auch eine lebendige Club-Szene. Diskos und Schwulen-Kneipen können um Zeil und die Bleichstraße gefunden werden, während das eher anrüchige Nachtleben rund um die Kaiserstraße stattfindet.
Zahlreiche Bars in Frankfurt bieten Live-Musik an, besonders Jazz. Die besten Bars befinden sich rund um die Kleine Bockenheimer Straße, die auch als Jazzgasse bekannt ist.
Werktags haben Bars bis 01.00 Uhr geöffnet und am Wochenende deutlich länger. An Minderjährige darf kein Alkohol ausgeschenkt werden. Die Kleiderordnung reicht von schick bis leger - eine Krawatte ist nicht nötig, aber viele Bars erlauben weder Turnschuhe noch Jeans. Clubs und Diskos verlangen oft eine Eintrittsgebühr.
Der Gebäudekomplex der Skyline Plaza, am Hemmerichweg zwischen dem Messegelände und dem Hauptbahnhof wird zukünftig über ein Einkaufs- und ein Kongresszentrum sowie über Wellness- und Freizeit-Einrichtungen, Hotels und Apartments verfügen.
Das Magazin Prinz (Internet: http://www.prinz.de/) informiert über die neuesten Bars und Clubs sowie über Wissenswertes aus dem Nachtleben. Die kostenlosen Magazine Strandgut (Internet: http://www.strandgut.de/) und Kultur News (Internet: http://www.kulturnews.de/) geben Informationen über das kulturelle Leben und über das Nachtleben heraus uns sind bei allen Fremdenverkehrsämtern erhältlich. Der Online-Service der Frankfurter Neuen Presse, des Journals Frankfurt (Internet: http://www.rhein-main.net/) und Toytown Germany (Internet: www.toytowngermany.com/frankfurt), eine englischsprachige Internetseite für ständig in Deutschland lebende, englischsprachige Ausländer, sind ebenfalls hervorragende Informationsquellen.
Bars
Um das Beste der aussterbenden Gattung der Ebbelwei-Wirtschaften zu erleben, sollte man die Straßen rund um den Affentorplatz in Alt-Sachsenhausen erkunden. Wenn jedoch neueste Lokalitäten bevorzugt werden, sollte man das super-trendige Soho, Fritschengässchen 5 (Internet: http://www.soho-frankfurt.de/) ausprobieren oder das Coconut Grove, Kaiserstraße 53, ein stilvolles Bar-Restaurant mit Live-Musik und Tischen, die im Sommer bis auf die Straße reichen.
Sehr beliebt ist der Irish Pub O'Reilly's, Am Hauptbahnhof 4 (Internet: http://www.oreillys.com/) gegenüber des Hauptbahnhofs, der Live-Musik und die Übertragung von Sportereignissen auf der Großleinwand anbietet. Eine Bar mit absichtlich einfach gehaltener Inneneinrichtung ist die Luna Bar, Stiftstraße 6 (Internet: http://www.luna-bar.de/). Ständig in Deutschland lebende, englischsprachige Ausländer und Touristen genießen die freundliche Atmosphäre und die gemütliche Einrichtung des Anglo-Irish, Kleine Rittergasse 1, Sachsenhausen (Internet: http://www.angloirish.de/). Das Fox and Hound, im Herzen des Geschäftsviertels in der Niedenau Straße 2 (Internet: http://www.foxpub.de/) hat für warmes Wetter einen großen Außenbereich.
Die Main Tower Bar, im 53. Stock des einzigen für die Öffentlichkeit zugänglichen Wolkenkratzers in Frankfurt in der Neuen Mainzer Straße 52-58 (Internet: http://www.maintower-restaurant.de/) bietet ab 18.30 Uhr atemberaubende Drinks und Ausblicke. In Jimmy's Bar im Frankfurter Hotel Hessischer Hof, Friedrich-Ebert-Anlage 40, sind die Preise recht hoch, aber jeder mit einem Spesenkonto kann die weltoffene Atmosphäre und die Umgebung in diesem Herrenclub im amerikanischen Stil genießen.
Clubs
Das Nachtleben, Kurt-Schumacher Straße 45 (Internet: http://www.konstabler.com/) beherbergt zwei Lokalitäten an einem Ort, im oberen Stockwerk eine trendige Bar und unten einen Tanzclub, der donnerstags House spielt und samstags Drum'n'Bass. In der Galerie, Düsseldorfer Straße 1-7 (Internet: http://www.galerie-frankfurt.de/) genießt ein junges Publikum Band-Auftritte, Tanzmusik, Theatervorführungen und ungewöhnliche Kunstausstellungen. House und Trance-Musik ist vor allem im Schwulen-Club Blue Angel, Brönnerstraße 17, zu hören. Im 21. Jahrhundert, Oeder Weg 21 (Internet: http://www.das-21-jahrhundert.de/) legen DJs aus der ganzen Welt donnerstags, freitags und samstags auf. Eine palastartige Villa im Bethmann Park ist die schicke Szenerie der Disko Odeon, Seilerstraße 34 (Internet: http://www.theodeon.de/). Das Velvet, Weissfrauenstraße 12-16 (Internet: http://www.velvet-ffm.de/), in der Gegend des Hauptbahnhofs bietet zahlreiche verschiedene Musikrichtungen an.
Live-Musik
Der Elfer Musik-Club, Maybachstraße 24 (Internet: http://www.11-er.de/) hat regelmäßige Auftritte von lokalen und internationalen Bands im Programm. Der aufregendste Veranstaltungsort der Stadt ist Die Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4 (Internet: http://www.brotfabrik.de/), die ihrem Publikum internationale Live-Musik bietet. Sie verfügt auch über ein Café und über ein Restaurant. Im Batschkapp, Maybachstraße 24 (Internet: http://www.batschkapp.de/) spielen Rock- und Pop-Bands sowie DJs. Kabaretts und Konzerte werden im Sinkkasten, Brönnerstraße 5-9 (Internet: http://www.sinkkasten-frankfurt.de/) und im Neuen Theater Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46a (Internet: http://www.neues-theater.de/) aufgeführt. Der berühmteste und atmosphärischste Ort in der Jazzgasse ist Der Jazzkeller, Kleine Bockenheimer Straße 18a (Internet: http://www.jazzkeller.com/), der mittwochs und sonntags geöffnet hat. NuJazz gibt es im beliebten Live-Musik-Club King Kamehameha, Hanauer Landstraße 192 (Internet: http://www.king-kamehameha.de/).
Internationale Rock- und Pop-Stars heizen in der Festhalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1 (Internet: www.messefrankfurt.com/corporate/de/festhalle.html) und in der Jahrhunderthalle Frankfurt, Pfaffenwiese Frankfurt-Höchst (Internet: http://www.jahrhunderthalle.de/) ein.
Nachtleben
Varieté:
Im Tiger Palast, Heiligkreuzgasse 16-20 (Internet: http://www.tigerpalast.com/), eine umgebaute Kapelle, treten gefeierte Varieté-Shows mit Magiern und Zirkuskünstlern auf. Ein Restaurant, eine Bar und ein Bistro sind ebenfalls vor Ort. Das erste und älteste Kabarett der Stadt ist Die Schmiere, Seckbächer Gasse 4 (Internet: www.die-schmiere.de), das 1950 gegründet wurde. Daneben gibt es das Kabarett Die Käs, Waldschmidtstraße 19 (Internet: http://www.die-kaes.com/), das ebenfalls deutschen Humor vom Feinsten garantiert.
Durchschnittliche Flugzeiten
Ab Wien: 1 Std. 25 Min.; ab Zürich: 1 Std. 15 Min.; ab London: 1 Std. 30 Min.; ab New York:: 7 Std. 15 Min.; ab Los Angeles: 14 Std. 50 Min.; ab Toronto: 7 Std. 20 Min.; ab Sydney: 25 Std.
Flughafen Frankfurt/Main (FRA)
Tel: (069) 69 00.
Internet: http://www.airportcity-frankfurt.de/
Der Flughafen Frankfurt liegt 12 km südwestlich des Stadtzentrums. Es ist der größte Flughafen Kontinentaleuropas mit mehr als 50 Millionen Passagieren pro Jahr, die jedes Jahr mit 130 Fluglinien verreisen und mehr als 300 verschiedene Destinationen anfliegen. Es ist neben London, Paris und Amsterdam eins der großen Transportzentren Europas. Terminal 1 (Gates A, B und C) und Terminal 2 (Gates D und E) werden mit kostenlosen Skyline-Schuttlezügen verbunden. Zu den Erweiterungsplänen gehören eine neu Startbahn (ca. ab 2010 in Betrieb) und ein dritter Terminal.
Flughafeneinrichtungen Zahlreiche Banken, Wechselstuben und Geldautomaten sind in beiden Terminals sowie im Frankfurter Flughafenzentrum (FAC1) vorhanden. Zu den Flughafeneinrichtungen gehören auch ein Konferenzzentrum, Reisebüros, Geschäfte, Duty-free-Shops, Restaurants, Bars, Apotheken und Postämter (meist in Terminal 1 gelegen). Das Einkaufszentrum "Marktplatz" befindet sich in Terminal 2. Zu den Kommunikationseinrichtungen gehören Telefone, die 24 Stunden täglich mit Kreditkarte nutzbar sind, Faxgeräte und drahtloser Internetzugang.
Mietwagen sind erhältlich von Alamo, Avis, Budget, Europcar, Hertz und Sixt.
Transfer in die Stadt Der Flughafen hat zwei Bahnhöfe und einen Busbahnhof. Züge der Deutschen Bahn (Tel: 11861 (nur von Deutschland aus) oder (01805) 996 633; Internet: http://www.bahn.de/) und S-Bahnen fahren zum Frankfurter Hauptbahnhof von den Gleisen eins bis drei des Frankfurter Flughafens (Fahrtdauer: 10 Min.) ab. Fahrkarten müssen vor der Fahrt an den blauen RMV-Fahrkartenautomaten gekauft werden.
Es gibt auch regionale Zugverbindungen nach Mainz, Wiesbaden und zu anderen Zielen. ICE, InterCity und EuroCity-Züge fahren vom AIRail Terminal zu nationalen und internationalen Zielorten von den Gleisen vier bis sieben ab (Siehe Rubrik Anreise mit der Bahn).
Der Busbahnhof befindet sich vor dem Ankunftsbereich von Terminal 1. Der öffentliche Bus der Linie 61 fährt täglich zum Frankfurter Südbahnhof. Hotels bieten ihren Gästen häufig einen kostenlosen Shuttle-Transfer an. Taxis stehen vor beiden Terminals zur Verfügung (Fahrtdauer: 20 bis 30 Min.).
Flughafen Frankfurt Hahn (HHN)
Tel: (06543) 509 200.
Internet: http://www.hahn-airport.de/
Der Flughafen Frankfurt Hahn (HHN) liegt 120 km westlich von Frankfurt in der Region Hunsrück. Der Flughafen Frankfurt Hahn (HHN) dient als Drehkreuz für die Billigfluglinie Ryanair, die täglich Ziele in ganz Europa anfliegt. Der Flughafen wird ständig erweitert.
Flughafeneinrichtungen Zu den Flughafeneinrichtungen gehören ein preisgünstiges Hotel, Restaurants, Bars, Geschäfte, Duty-free-Shops, eine Apotheke, Telefone, ein Reisebüro, ein Zeitungsgeschäft, Banken und Geldautomaten. Mietwagen sind erhältlich von Alamo, Avis, Budget, Europcar, Hertz und Sixt.
Transfer in die Stadt Es besteht ein regelmäßiger Busdienst von Bohr Omnibusse (Tel: (06543) 50190; Internet: http://www.bohr-omnibusse.de/) zwischen dem Flughafen Hahn und dem Frankfurter Hauptbahnhof (Fahrtdauer: 1 Std. 45 Min.), mit Halt am Flughafen Frankfurt. Der Bus fährt vor dem Terminal-Gebäude des Flughafens Hahn ab. Taxis stehen vor dem Terminal zur Verfügung.
Das Bahnnetz der Deutschen Bahn - DB (Tel: 11861 (nur von Deutschland aus) oder (01805) 996 633; Internet: http://www.bahn.de/) ist modern, umfangreich und sehr effizient. Die Hochgeschwindigkeitszüge InterCityExpress (ICE) sowie InterCity (IC)- und EuroCity (EC)-Züge fahren zwischen den Großstädten in Deutschland und in das europäische Ausland während InterRegio Express (IRE)-Züge Regionen im Land verbinden. Es gibt schnelle EuroCity- und InterCityExpress-Verbindungen im 1- oder 2-Stundentakt u.a. nach Amsterdam, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brüssel, Paris, Budapest, Wien und Zürich.
Der Hauptbahnhof, Am Hauptbahnhof (Tel: (069) 26 53 45 81) ist der betriebsamste Bahnhof Deutschlands und ein großer Knotenpunkt im Netz. Täglich nutzen 350.000 Passagiere den Bahnhof. Zu den Bahnhofseinrichtungen gehören eine Touristeninformation, eine Bank, Geldautomaten, eine Apotheke und viele andere Geschäfte und Vertriebsstellen.
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: http://www.tgv.com/) und der ICE verbinden Frankfurt mit dem Bahnhof Paris Gare de l’Est in weniger als vier Stunden. Es gibt zahlreiche weitere Verbindungen mit dem IC und EC zu Fahrtzielen in Deutschland und im Ausland. IC-Züge fahren zahlreiche Städte an, darunter Basel, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Hannover, München, Hamburg und Berlin. Die Verbindung zwischen Köln und Frankfurt ist mit 70 Minuten Fahrtzeit (58 Minuten zum Flughafen Frankfurt) die schnellste im ganzen Bahnnetz. Auf einigen Strecken fahren auch Nachtzüge, darunter die CityNightLine-Züge (Tel: (01805) 141 514; Internet: http://www.citynightline.ch/) von Wien West, Basel und Zürich. IRE-, RE (Regional-Express)- und RB (Regional-Bahn)-Züge sowie S-Bahnen bedienen regionale und städtische Ziele.
Der Frankfurter Flughafen hat im AIRail-Terminal einen eigenen Bahnhof für den Fernverkehr mit regelmäßigen Verbindungen nach Basel, Hannover, Amsterdam, Stuttgart und München.
Pannenhilfe
ADAC (Tel: (01802) 22 22 22).
ACE (Tel: (01802) 34 35 36).
Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) (Tel: (01805) 10 11 12. Internet: http://www.adac.de/) hat Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen und Geschäftsstellen und Vertretungen auch in Frankfurt. Der ADAC gibt Reiseinformationen und leistet im ganzen Land Pannendienst. Der Auto Club Europa - ACE (Tel: (01802) 33 66 77; Internet: http://www.ace-online.de/) hat ebenfalls einen Informations- und Pannendienst.
Anfahrt
Deutschland verfügt über ein hervorragendes Netz aus Bundesstraßen (B) und Autobahnen (A). Ein großer Teil der Autobahnen ist ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen, die zahlreichen Streckenabschnitte mit Geschwindigkeitsbegrenzung sind ausgeschildert.
Das Frankfurter Kreuz (in der Nähe des Flughafens, südlich der Stadt) ist die wichtigste Kreuzung im deutschen Autobahnnetz. Die A5 und die A3 treffen hier aufeinander. Die A5 verbindet Frankfurt mit dem Norden (Hannover und Berlin) und dem Süden (Karlsruhe und über die Grenze nach Basel). Die A3 verbindet Frankfurt mit dem Osten (Nürnberg) und Westen (Düsseldorf und Köln).
Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepasst.
- Kinder unter 4 Jahren müssen im Kindersitz, Kinder bis 12 Jahren auf einem Kindersitzkissen auf dem Rücksitz Platz nehmen und dürfen nicht auf dem Vordersitz mitgenommen werden.
- Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz.
- Es besteht Helmpflicht für Motorradfahrer.
- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
- An ausländischen Kraftfahrzeugen muss das Nationalitätszeichen des Heimatlandes angebracht sein.
- Promillegrenze: 0,5‰.
- Promillegrenze für Fahranfänger: 0,0‰. (Es besteht ein Alkoholverbot während der zweijährigen Führerschein-Probezeit sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres).
- Tagsüber sollte außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Diese Empfehlung kann in naher Zukunft zum Gesetz werden. Motorräder müssen tagsüber mit Abblendlicht fahren.
Höchstgeschwindigkeiten:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h;
Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) und für Wohnmobile (3,5-7,5 t) gilt nun auf Straßen und Autobahnen höchstens 100 km/h.
Unterlagen: Nationaler, internationaler oder der rosafarbene EU-Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.
Mitfahrzentrale: Die Mitfahrzentrale vermittelt Mitfahrgelegenheiten für Autofahrer und Mitreisende, die das gleiche Ziel haben. In Frankfurt bieten diesen Dienst u.a. die CityNetz Mitfahrzentrale, Am Hauptbahnhof 4 (Tel: (069) 1944; Internet: http://www.citynetz-mitfahrzentrale.de/) und die Online-Firma Mitfahrgelegenheit (Internet: http://www.mitfahrgelegenheit.de/) an.
Fahrzeiten
Von München: 4 Std. 15 Min.; von Hannover: 3 Std. 40 Min.; von Berlin: 5 Std. 30 Min.
Reisebusverbindungen
Die Deutsche Touring GmbH, Am Römerhof 17 (Tel: (069) 790 35 01; Internet: http://www.touring.de/) bietet Busverbindungen zwischen Frankfurt und zahlreichen internationalen Zielen an, darunter London, Paris, Rom, Moskau, Kopenhagen und Budapest. Auch regionale Busverbindungen sind im Programm, u. a. auf der Romantischen Straße von Frankfurt nach München, Würzburg, Augsburg und Schwangau. Alle Busse fahren vom Omnibusbahnhof am Frankfurter Hauptbahnhof ab. Fahrkarten können am Busbahnhof oder im Bus gekauft werden.
Übersicht
Die Bundesrepublik Deutschland ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Ausgenommen sind Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, die mit einem gültigen Personalausweis/Identitätskarte einreisen können:
EU-Länder und Schweiz.
Einreise mit Kindern
Österreicher: Personalausweis oder Kinderausweis bis zum vollendeten 16. Lebensjahr (ab 11 Jahren mit Lichtbild) oder Eintragung des Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den elterlichen Reisepass wenn sie von dem Elternteil begleitet werden oder Kinderreisepass.
Schweizer: Identitätskarte oder Kinderausweis für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr (ab 11 Jahren mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger u.a. folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) [1] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen.
Transit
Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum.
Anmerkung für türkische Staatsangehörige: U.a. Staatsbürger aus der Türkei benötigen ein Transitvisum, auch wenn sie mit dem gleichen Flugzeug weiterreisen.
Schengen-Visum
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt.
Visaarten
Einreise-, Transitvisum und Aufenthaltsgenehmigung. Auskünfte erteilt die zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).
Gültigkeitsdauer
Einreisevisum: für ein- und mehrmalige Einreise, bis zu 3 Monaten ohne Erwerbstätigkeit.
Flughafentransitvisum: von der Nationalität abhängig; bis zu maximal 5 Tage für ein- oder mehrmalige Einreise.
Transitvisum (über Landweg): maximal 5 Aufenthaltstage bei ein- oder mehrmaliger Einreise.
Antragstellung
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers (s. Adressen).
Aufenthaltsgenehmigung
Visumpflichtige Staatsbürger müssen die Aufenthaltsgenehmigung vorab bei den deutschen Auslandsvertretungen beantragen.
Staatsangehörige u.a. der folgenden Länder müssen beim zuständigen Ausländeramt in Deutschland innerhalb von 3 Monaten nach Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, wenn sie sich länger als 3 Monate im Land aufhalten möchten: alle EU-Länder und die Schweiz.
Bearbeitungszeit
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.
Ausreichende Geldmittel
Visumpflichtige Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen sowie über ein Ticket für die Weiter- bzw. Rückreise.
Meldepflicht
Visumpflichtige Ausländer müssen sich bei der Ausländerbehörde registrieren lassen.
Einreise mit Haustieren
Vögel aus allen Ländern benötigen eine Einfuhrgenehmigung. Davon ausgenommen sind Sittiche und bis zu 3 Papageien, die keine Einfuhrgenehmigung benötigen, wenn pro Tier ein Gesundheitszeugnis vorliegt, das bei der Einreise nicht älter als 10 Tage ist und aus dem hervorgeht, dass das Tier in den letzten 30 Tagen vor der Einreise keine Krankheiten hatte.
Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen Heimtierausweis (pet pass) und müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gilt die folgende zusätzliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden.
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis (pet pass), der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.
Wiedereinreisebedingungen nach Deutschland:
Bei der Rückreise aus EU-Ländern und Norwegen fordert der deutsche Zoll Heimtierausweis, implantierten Mikrochip oder Tätowierung und Tollwut-Impfung. Bei der Rückreise aus tollwutgefährdeten Drittländern wie z.B. die Türkei, Bulgarien, Russland und Tunesien ist zusätzlich eine Bescheinigung vorzulegen, dass das Tier vor der Ausreise auf Tollwut-Antikörper untersucht wurde.
Lage
Frankfurt liegt in Hessen, in der Mitte Deutschlands.
Landesvorwahl
49.
Einwohner
661.877 (Stadt); 5,7 Mio. (Großraum).
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Runde Zweipolstecker sind Standard.
Durchschnittstemperatur im Juli
19°C.
1 Euro (€) = 1,53 CHF / 1,35 US$.
Wechselkurs: April 2009.
Amsterdam, Bangkok, Barcelona, Berlin, Budapest, Düsseldorf, Dubai, Dublin, Florenz, Hamburg, Helsinki, Hongkong, Kairo, Kapstadt, Köln, Kopenhagen, Las Vegas, Lissabon, London, Los Angeles, Madrid, Mailand, Miami, München, Moskau, New York, Nizza, Orlando, Oslo, Palma De Mallorca, Paris, Peking, Prag, Rom, Salzburg, San Francisco, Shanghai, Singapur, Stockholm, Toronto, Venedig, Wien, Zürich