Mozartstadt Salzburg
Salzburg ist immer eine Reise wert, das fand schon Alexander von Humboldt. Egal, ob man eine Inszenierung der weltbekannten Salzburger Festspiele besucht, einen Einkaufsbummel durch die schicke Altstadt unternimmt oder sich einfach vom romantischen Flair der Stadt verzaubern lässt. Schon die Kelten, Römer und Germanen hinterließen ihre Spuren in der Stadt. Zeugnis dieser frühen Besiedlung ist die Festung Hohensalzburg, deren Grundmauern aus dem Jahre 1077 stammen. Die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas thront auf einem Berg über der Stadt und ist mittlerweile zu ihrem Wahrzeichen geworden. Unter ihr liegt die wunderschöne Salzburger Altstadt, die seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Mitten im Zentrum erhebt sich der gewaltige Dom, der nach einem Brand im Jahre 1598 im Stil des Neubarock wieder aufgebaut wurde. Gleich nebenan befindet sich die Residenz, die seit 1120 der Sitz der Salzburger Erzbischöfe war. Heute kann man die Prunkräume, Wohngemächer sowie bedeutende Gemälde aus dem 16. bis 19. Jahrhundert in dem mittelalterlichen Palast besichtigen. Aber der ehemalige Bischofsitz diente auch gekrönten Häuptern als öffentliches Parkett. So empfingen Kaiser Franz Josef und seine Gattin Elisabeth 1867 hier den französischen Kaiser Napoleon III. und dessen Gattin Eugénie zu einem mehrtägigen Staatsbesuch. Und auch der junge Mozart gab hier im zarten Alter von sechs Jahren sein erstes Hofkonzert. Heute erinnern das Mozartdenkmal auf dem gleichnamigen Platz und das Geburtshaus in der Getreidegasse an den wohl berühmtesten Sohn der Stadt. Die Getreidegasse mit ihren kunstvollen Portalen, romantischen Höfen und gepflegten Fassaden gehört übrigens zu den schönsten Einkaufspassagen Österreichs.
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