Florenz - Stadt der berühmten Kunstwerke
Wer Italien bereist, muss Florenz gesehen haben, ansonsten hat er Italien nicht gesehen. Die Hauptstadt der Toskana zieht jedes Jahr viele Millionen Besucher in ihren Bann und manch einen macht die Fülle an Sehenswürdigkeiten sogar krank. Diese Krankheit ist unter dem Begriff Stendhal-Syndrom in die Geschichte eingegangen. Den französischen Schriftsteller befiel sie, als er die florentinische Franziskanerkirche Santa Croce besichtigte. berwältigt von der Schönheit und der Pracht dieses Kirchenbaus, fiel er in Ohnmacht. Angeblich verfallen noch heute bis zu 12 Besucher jährlich in diese Art geistige Verzückung. Zum Beispiel bei einem Besuch der Uffizien, eine der bekanntesten und ältesten Gemäldegalerien der Welt. Die berühmte Medici-Familie vermachte den Bilderschatz 1737 der Stadt Florenz und knüpfte dies an Bedingung, dass die Bilder niemals die Stadt verlassen dürften. Menschentrauben bilden sich regelmäßig vor den Bildern Botticellis, Leonardo Da Vincis, Giottos, Tizians, Tintorettos und Raphaels. Gleich zwei Straßen weiter befinden sich der Domplatz mit dem wunderschönen Dom, der Campanile (Glockenturm) und dem Baptisterium San Giovanni. Der Dom strahlt von außen in hell und wirkt mit seinen rosa und grünen Marmoreinsprengseln wie eine wertvolle Intarsie. Innen wirkt er dagegen fast höhlenartig. Die doppelt verschalte Kuppel war eine Erfindung des berühmten Baumeisters Brunelleschi und damals wie heute eine architektonische Meisterleistung. Daneben gibt es in Florenz tausende Sehenswürdigkeiten, die wichtigsten seinen an dieser Stelle nur kurz genannt: der David Michelangelos in der Galleria dellAccademia, die Ponte Vecchio mit ihren Juweliergeschäften, der Palazzo Pitti, das Skulpturenmuseum Museo Nazionale del Bargello, die Kirche Santa Maria Novella, das Museo di San Marco und die Brancacci-Kapelle.
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